Zuletzt durchgezockt

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Olschi
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Olschi »

patte-chan hat geschrieben:Man kann ja nicht einfach aufhören, wenn jemand im Internet unrecht hat. :mrgreen:
Ich habe mich schon zu viel mit dem Thema beschäftigt als es für mich gesund ist. Hier wird keiner den anderen überzeugen können. Wir würden höchstens den Thread kaputtmachen.
Sei nicht böse, aber deine Antwort habe ich nicht gelesen. Sonst könnte ich mich wieder nicht zurückhalten.
:schock:
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Grant_Nicholas
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Grant_Nicholas »

Risen 2 - Dark Waters:
Gestern durchgespielt mit einer Spielzeit von ca. 21 Stunden.
Insgesamt hat mir das Spiel recht gut gefallen, aber es hat mehrere Probleme, die mich dazu gebracht haben, es wie den Vorgänger, am Ende nur noch durchkriegen zu wollen.

In erster Linie ist das Setting eine Katastrophe. Damit meine ich nicht das Piratensetting an sich, denn dieses ist für sich gesehen wunderbar gelungen, sondern mir missfällt es einfach, dass ich in einem direkten Nachfolger keinerlei bzw. kaum Bezug zum Vorgänger habe. Man spielt zwar den selben Charakter und trifft hier und da auf alte Bekannte, aber es ist trotzdem ein ganz anderes Setting was meiner Meinung nach die Atmosphäre enorm zerstört. Und viel schlimmer ist, dass wohl schon an Risen 3 gearbeitet wird, dort dann aber wieder ein ganz neues Setting kommen muss, da das jetzige nicht mehr funktioniert. Also hier hat Piranha Bytes eher ein Piratenspiel machen wollen, als wirklich einen Risen Nachfolger.

Die Story ist auch eher schlecht, da man von Anfang an weiß was das Ziel ist und wie man dahin kommt. Hier und da gab es einige kleinere Überraschungen, aber die waren irgendwie auch zu erwarten.

Das gesamte Spielsystem wurde umgekrempelt, also gibt es keine Attribute wie Stärke und auch keine Lernpunkte. Man erhält Ruhm(statt Erfahrung), den man direkt investiert in die Grundattribute wie Klingen oder Gerissenheit. Fähigkeiten muss man dann für teures Geld kaufen. Dieses System funktioniert aber nicht richtig, da man so anfangs kein Geld hat um seine Fähigkeiten auszubauen und somit auch nur schwer an Ruhm kommt, während man später im Gold schwimmt und sich einfach jede Fähigkeit kaufen kann. Dadurch spezialisiert man sich nicht wirklich, sondern wird ein Allrounder.

Spezialisierung ist das nächste Stichwort. Es gibt kein Gildensystem mehr wie in den früheren Piranha Bytes Spielen. Man hat irgendwann die Wahl zwischen Inquisition und Eingeborenen. Diese Wahl hat aber nur Auswirkung darauf, ob man mit Muskete spielt oder mit Voodoo. Hier kommt dann das riesige Balancingproblem, welches schon Risen 1 hatte. Entscheidet man sich für Fernkampf, also Muskete (Bzw. Magie im Vorgänger) ist man direkt einfach übermächtig, weil man alle Feinde aus der Distanz abschießen kann. Dadurch sind die natürlichen Begrenzungen durch starke Feinde hinfällig und man läuft wie ein Rambo durch die Gegend. Das gabs auch schon in Risen 1 und zerstört auch die Atmosphäre.

Das Kampfsystem ist auch eine einzige Katastrophe. Dieses hat in Risen 1 wunderbar funktioniert, da es einfach zu lernen, aber schwer zu meistern war. In Risen 2 ist es im Grunde Dauergeklicke. Es soll durch Elemente wie "Schmutzige Tricks", also Sand auf den Gegner werfen, wohl spannender werden, das funktioniert aber selten. Schleierhaft ist mir auch, wieso in der Welt von Risen zwar Musketen und Pistolen schnell erfunden wurden, dafür aber Schilde in Vergessenheit geraten sind. Es ist doch wohl viel besser mit einem Schild zu blocken, als mit einem Degen. Durch dieses Entfernen des Schilds sind die Kämpfe gegen Monster auch so eine Katastrophe. Man kann sie nicht wirklich blocken, also Dauergeklicke und hoffen, dass man länger überlebt als das Monster.
Wieso man das so versauen musste ist mir einfach ein Rätsel.

Eine weitere Neuerung ist die Schiffscrew. Man lernt mit der Zeit neue Leute kennen, die man auf sein Schiff kriegen kann. Aus diesen kann man immer einen Begleiter mitnehmen. Diese sind aber allesamt total nutzlos und stehen mehr im Weg rum, als dass sie helfen. Und da man mit Muskete sowieso übermächtig ist, braucht man die auch nicht. Eine Beziehung zu seinen "Gefährten" baut man auch garkeine auf, da alle viel zu flach sind, bis auf Jaffar, den Gnom. Der einzige gut gemachte Charakter.

Positiv hingegen ist ganz klar das umgesetzte Setting, welches nur leider garnicht in den "Kanon" des Spiels passt. Die Suche nach den legendären Gegenständen, welche permanente Boni auf Fähigkeiten geben, war auch sehr schön und motivierend.
Ich hatte auch trotz der Mängel Spaß an dem Spiel, aber mir kommt es so vor, als hätte Piranha Bytes dem Spiel keine "Seele" geben können, wie es bisher nur bei Gothic 3 der Fall war. Gothic 1 und 2, sowie Risen 1 hatten alle ein gewisses Flair und eine "Seele", welche es so spielenswert gemacht hat. Bei Risen 2 habe ich den Eindruck, als wollte man eher Gelegenheits RPGler mit dem Spiel erreichen, als die Fans. Das ist aber, wie ich finde, total in die Hose gegangen, weil rausgekommen ist ein Spiel, dass keinen wirklich vollends befriedigen kann.
Finde ich sehr schade, aber ich denke Piranha Bytes werden wieder bessere Spiele entwickeln. Mit Risen 1 haben sie es ja nach Gothic 3 auch bewiesen ;)

Als Wertung würde ich dem Spiel 6/10 Punkten geben.
Wäre es ein neues Franchise ohne bekannte Figuren/Setting, würde ich das ganze positiver sehen. Aber es ist in etwa so, als würde man Mass Effect 2 im Mittelalter ansiedeln, dabei aber auf dem vorher geschehenen aufbauen. :ugly:
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Odango
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Odango »

Grad laufen die Credits von Last Story über den Bildschirm

Könnte ein paar Spoiler enthalten, also nur an Leute die das Spiel beendet haben/eh nicht spielen wollen:

Aaaaaaaaaaaaaaaaawwwwwwwwwwww, das war eins der schönsten Spiele die ich seit langer, langer Zeit gespielt habe (einzig Zelda SS ausgenommen). Man darf natürlich nicht sehr bei jeder kleinen Storywendung nachhaken, so fand ich Dagrans plötzlichen Wechsel von Gut zu Böse schon komisch. Okay, laut ihm war er die ganze Zeit ein hinterlistiger Penner, der seine "Freunde" nur verraten hat. Aber wieso hat er dann auf der Verbindungsbrücke im Schloss nicht schon kurzen Prozess mit Zael gemacht? Da hat er ja gezögert, vermutlich eben weil er seinem Freund nicht schaden wollte. Und dann plötzlich "Ach egal, ich versuch euch jetzt alle zu killen." Naja.

Und die Liebesgeschichte zwischen Calista und Zael fand ich auch etwas.. fix behandelt. Von "Hallo, fremdes Mädchen" über "Nagut, ich nehm dich mit auf die Reise" und schließlich "Ja klar liebe ich dich und ich will dich heiraten, meine große Liebe!", ich finde da hat keine Entwicklung stattgefunden.. das war dann halt einfach so. Ist mir aber eigentlich egal, Hauptsache Lovestory in nem Videospiel, es gibt eigentlich kaum was schöneres für die Dramatik :kruemel:

Auch hat mir jeder einzelne Charakter gefallen, das ist echt selten in nem Spiel. Alle waren auf ihre Weise total einzigartig und sympathisch. Syrenne war einfach der Brüller, die Synchronstimme mit diesem hinterletzten britischen Slang, genial. Selbst Jirall war irgendwie ziemlich cool. Dagran war auch einer meiner Lieblinge, bevor er mir ans Leder wollte.

Und die Musikeinbindung erst, hach. Erst auf dem Sternenturm, das Gesumme von Calista. Dann als man mit selbiger Melodie zum Geheimgang des Schlosses gelockt wurde und schließlich das ganze Lied bei der Hochzeitszeremonie :liebe:
(Die Nachbarn waren da auf jeden Fall wieder wach, weil ich den Ton extra laut gemacht hab um das richtig zu geniessen :lol: )

Ansonsten war es vielleicht etwas zu leicht, denn bei den Beschwörungskreisen konnte man lächerlich einfach leveln und das Kampfsystem hat einem natürlich auch viel abgenommen. Aber da ich RPGs sowieso wegen ihrer Story und weniger wegen dem Gameplay spiele, war mir das relativ lattens.

Dafür, dass ich das Spiel vor und auch noch zum Release wegen der ganzen farblosen Trailer verteufelt habe, gefiel es mir wirklich, wirklich gut :kruemel:

Die einzigen drei Kritikpunkte die ich hätte:

-Das Spiel laggt uuuuuuuuuuungemein. Oder war das nur bei mir so? Bei Videosequenzen wars nur am haken.

-Manchmal zickt das Kampfsystem. Man will per langem "A" drücken nen Magiekreis aufwirbeln, steht aber zu nah an ner Wand und geht stattdessen in Deckung (und peilt es erst nach ein paar Sekunden, so wie ...ich)

Der größte Kritikpunkt ist aber:
-DER VERDAMMTE TIGER KAM GAR NICHT RICHTIG VOR ARGH!

9/10 Punkte

Jetzt spiel ich Xenoblade (und ich behaupte, es wird mir nicht besser gefallen)
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SaiBot
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von SaiBot »

@Odango The Last Story hat mir von den 3 (Action) RPGs am besten gefallen. Super Story, ansprechende Grafik und epischer Sound. Dicht gefolgt von Xenoblade, welches ich alleine durch die enorme Länge (60 oder sogar 80 Stunden!!?) auf den 2. Platz setze. Das ist mir einfach zu arg ^^ Pandoras Tower war auch nicht schlecht, aber ich musste ab der Mitte schon kämpfen das ich nicht die Lust verliere.

Zuletzt hab ich Mighty Switch Force durchgezockt. Ob ich allerdings noch die Bestzeiten schlagen will.... mal sehen ^^
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zierli
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von zierli »

@Odango
witzig das zu lesen. Also die Sache mit Dagran schreit doch ziemlich anfangs schon zum Himmel.. Also ich war null überrascht, wobei ich die Sache auf der Brücke auch nicht verstanden habe. Die Liebesgeschichte fand ich auch z.b. toll umgesetzt, als das hab ich den Machern schon abgenommen.
@Jirall: I just wanted..to..be.. happy..Haha und dann mit den Blumen ich hab fast einen Lachkrampf bekommen.
Also ich Gesamten hab ich mich gut amüsiert bei den Titel und mir erging es so wie dir, dass ich manchmal bei Kämpfen etwas ganz anderes machte, als ich gewollt hätte.
Xenoblade Chronicles ist da ein gaaaanz anderes Kaliber, also das ist für mich das Spiel 2011..deswegen steht das bei mir auch an Platz 1. Spiel weiter! Es lohnt sich wirklich, ich hab um die 150 Stunden gebraucht und würds am liebsten nochmal anfangen. Pandoras Tower hab ich noch nicht.
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Cyber Zéro
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Cyber Zéro »

G!zmo hat geschrieben:Im Großen und Ganzen also eine ganz klare 5/5. :spitze:
Ganz meine Meinung! Endlich mal jemand, der das auch so sieht. ^^

@ Topic

Metroid Prime 3 (Wii)

Nach 11 Stunden und 6 Minuten lief gestern erneut der Abspann. Angesichts dessen, dass ich auf Veteran gespielt und zudem alle 100 Items eingesammelt habe, war ich über die kurze Spielzeit doch etwas überrascht. Sei's drum. Mein erster Durchlauf ist ja nun beinahe 5 Jahre her und ich muss aus heutiger Sicht zugeben, dass das Spiel auf Veteran doch schwerer ist, als ich es in Erinnerung hatte. Trotzdem konnte ich den Endboss bereits im zweiten Anlauf besiegen, das wäre in MP oder MP2 auf dem Gamecube so nicht möglich gewesen. Die Himmelsstadt als Location war absolut grandios, der Rest hingegen so lala. Auch hier hat mir Metroid Prime 1 besser gefallen, sodass dieses Spiel auch nach wie vor mein unangefochtener Favorit ist, mit leichtem Abstand gefolgt von Prime 3 und schließlich Prime 2.

Ich vergebe an Metroid Prime 3 - Corruption gute 9 von 10 Punkten.
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Mr. Wood
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Mr. Wood »

The Last Story und Xenoblade Chronicles sind zwei wirkliche Geschenke des Himmels gewesen. Für mich ist es immer noch nahezu unbegreiflich, dass Perlen von dieser Qualität zu einem solchen Zeitpunkt für die Wii (!) erschienen sind. Xenoblade Chronicles muss - selbst in Unkenntnis des Angebots auf den Konkurrenzkonsolen - in seinem Genre das Topspiel dieser Konsolengeneration sein.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Olschi »

LIMBO

Interessanter Stil mit einem Hauch von Grusel. Ein paar Rätsel waren schon nicht so einfach zu lösen, und an manchen Stellen ist perfektes Timing gefragt. Länger hätte das Spiel auch nicht sein dürfen. Braid fand ich insgesamt besser. Ansonsten... Kann mir jemand verraten, was ich von der "Story" halten soll? :twink:
Spoiler: anzeigen
Sind einfach beide tot?
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von SaiBot »

Zombie - Panic in Wonderland vier mal durchgezockt und alle Charaktere freigespielt :mrgreen:
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Shuichi
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Shuichi »

Beyond Good & Evil HD (X360)

Ja, steigert sich später noch, für mich persönlich trotzdem kein absoluter Top Titel.

Bekommt grad noch ne gute 7/10 von mir^^

Edit:

Heute Nacht hab ich noch Dead Nation (PS3) durchgezockt in einem Rutsch^^
Hatte das ja damals gratis als Entschädigung wegen dem Hackangriff bekommen und heute mal in Angriff genommen endlich^^

Sehr genialer Top Down Shooter, konnte echt gar ent aufhören bis ich es in einem Rutsch durch hatte^^

Bekommt ne 9/10 von mir, trotz das es so kurz ist^^
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zierli
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von zierli »

Journey (PS3)
Ich hab heute mal endlich die Demo geladen (+ gleich gekauft) und es dann in einem Rutsch durchgezockt. Wirklich wunderschön, die Musik, genial auch mit den Mitspielern die man immer hat. Wobei ich vermutlich oft was nicht verstanden hab, was sie mir mitteilen wollten, lol..Ich werds auf jeden Fall heute am Abend evt. nochmal starten. Und mal ganz langsam durchgehen, ich bin ja meistens irgendwelchen Leuten nachgerannt und muss noch mehr entdecken.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von apelino »

zierli hat geschrieben:Journey (PS3)
Das brauch ich auch noch!

Unterdessen habe ich heute die Hauptstory von Borderlands beendet. So manches mal habe ich während des Durchspielens bereut, den Jäger als Klasse gewählt zu haben. Manches mal war ein 'Nahkampf' unvermeidbar und da steckt er einfach zu wenig ein. Insgesamt aber ein sehr lohnenswertes Spiel. Verdammt, ich weiß nicht wann ich zuletzt ein Spiel hatte, welches für das Geld dermaßen viel Stunden an Spielzeit verbuchen konnte. Die Kombination aus Shooter und Rollenspiel hat es mir echt angetan. Wahnsinn! Klasse! :ugly:
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patrickstarfish
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von patrickstarfish »

And yet it moves (WiiWare)

Gestern durchgezockt. Hat mir sehr gut gefallen - schönes Spielkonzept, andersartige Grafik, angenehme Musik und teilweise sehr abgedrehte Ideen. Eine schöne Idee war etwa, dass man die Credits in einem eigenen Level gepackt hat, welches man zu bewältigen hatte. Besonders in der dritten Welt war es schon sehr anspruchsvoll. Aber kein Vergleich zu den Bonusleveln, die nochmal einen Zacken schwieriger zu sein scheinen. Dort hab ich erstmal nur ein Level beendet - nach vielen Fluchen. Insgesamt bisher 64 % geschafft. Ein paar Errungenschaften, Stempel und die Bonuslevel sind noch machbar. Allerdings nie und nimmer die vollen 100 %.
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the new nightmare
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von the new nightmare »

apelino hat geschrieben:
zierli hat geschrieben:Journey (PS3)
Das brauch ich auch noch!

Unterdessen habe ich heute die Hauptstory von Borderlands beendet. So manches mal habe ich während des Durchspielens bereut, den Jäger als Klasse gewählt zu haben. Manches mal war ein 'Nahkampf' unvermeidbar und da steckt er einfach zu wenig ein. Insgesamt aber ein sehr lohnenswertes Spiel. Verdammt, ich weiß nicht wann ich zuletzt ein Spiel hatte, welches für das Geld dermaßen viel Stunden an Spielzeit verbuchen konnte. Die Kombination aus Shooter und Rollenspiel hat es mir echt angetan. Wahnsinn! Klasse! :ugly:
Jep, Borderlands ist echt genial, mit nem Mitspieler wird das ganze noch um einiges spaßiger. Ich freu mich schon sehr auf Teil 2 welcher ja bald erscheinen soll :)
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Gin »

Dragon' s Dogma (X360)

Glaube es zählt als "durchgezockt", wenn die Credits liefen, oder? Ging ansonsten aber nahtlos ins post-game über, was ich sehr gut finde. Gibt also noch genug Gründe, weiterzuspielen. Den Endboss habe ich als Ranger besiegt, war auf Grund meines Levels (52?!) aber recht einfach. Durch die vielen Sidequests wurde das Spiel zum Ende hin generell um einiges leichter, aber das geht schon klar. Dafür war die erste Hälfte teils etwas härter. Bisher mein GOTY!!!
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Super Mario »

the new nightmare hat geschrieben:
apelino hat geschrieben:
zierli hat geschrieben:Journey (PS3)
Das brauch ich auch noch!

Unterdessen habe ich heute die Hauptstory von Borderlands beendet. So manches mal habe ich während des Durchspielens bereut, den Jäger als Klasse gewählt zu haben. Manches mal war ein 'Nahkampf' unvermeidbar und da steckt er einfach zu wenig ein. Insgesamt aber ein sehr lohnenswertes Spiel. Verdammt, ich weiß nicht wann ich zuletzt ein Spiel hatte, welches für das Geld dermaßen viel Stunden an Spielzeit verbuchen konnte. Die Kombination aus Shooter und Rollenspiel hat es mir echt angetan. Wahnsinn! Klasse! :ugly:
Jep, Borderlands ist echt genial, mit nem Mitspieler wird das ganze noch um einiges spaßiger. Ich freu mich schon sehr auf Teil 2 welcher ja bald erscheinen soll :)
Ich kanns ja nicht oft genug sagen. Borderlands fängt ganz nett an, wurde mir persönlich aber recht schnell langweilig, da die Missionen im Prinzip immer die gleichen sind. Boringlands halt. :kruemel:
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von the new nightmare »

Kein Sinn für gute Spiele :disappointment:















:wink: :mrgreen:

@ Player: Ich glaub nicht, daß das Game mit dem besiegen des ersten Drachen zu Ende ist, denn da passiert ja noch was und man kann auch nahtlos weiterspielen.
Spoiler: anzeigen
Ich hab nach dem Drachen etwas weitergespielt und hab die Mission gemacht in der man nach dem Herzog sehen sollte. Da wurde ich gleich als Verräter gebrandmarkt und bin in dieses Loch in Grand Soran gefallen. Lauert dort der "echte" Endgegner und kann man da mit den Reisesteinen auch wieder herauskommen?? Ich hätte auf der "Oberwelt" nämlich auch noch einige Aufträge zu erledigen :angst: .
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Shuichi »

Torchlight (XBLA)

Heute in einem Rutsch durchgezockt auf Leicht, hat mir sehr gut gefallen sonst hätt ich kaum in einem Rutsch durchgezockt.

8,5/10


Ich glaubs kaum aber ich hab bald für meine Verhältnisse meine gesammte To-Do Liste abgearbeitet :rockit:
PS3 ( 2 Spiele )

-Dead Island : Game of the Year Edition
-Rune Factory Oceans

X360 ( 1 Spiele )

-Shift 2 Unleashed

Nintendo 3DS ( 1 Spiele )

-Tales of the Abyss

Nintendo Wii ( 1 Spiele )

-Project Zero 2 : Wii Edition

--------------------------------------------------------------------------

Xbox Live Arcade ( 4 Spiele )

-Banjo-Tooie
-Burnout Crash!
-Hydro Thunder Hurricane
-Outland

Playstation Network ( 2 Spiele )

-Braid
-Joe Danger

3DS eShop ( 1 Spiele)

-Pullblox
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Player
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Player »

the new nightmare hat geschrieben:@ Player: Ich glaub nicht, daß das Game mit dem besiegen des ersten Drachen zu Ende ist, denn da passiert ja noch was und man kann auch nahtlos weiterspielen
Du meinst wohl den Ginn0r?! Ich würde mir DD höchstens wegen der RE6 Demo zulegen. :wink:
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von the new nightmare »

Ups :ugly:
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Secretkey »

Final Fantasy VII

Wie bereits zuletzt geschrieben sind meine Spielerfahrungen mit dem Klassiker Final Fantasy VII zu Ende gegangen. Der letzte Boss wurde erledigt und die Welt schlussendlich gerettet. Zeit also, in einem finalen Bericht mich ein letztes Mal ausführlich mit dem Spiel zu beschäftigen und es im Gesamten zu reflektieren, vor allem auch vor dem Hintergrund, dass es damals ja ohne Ende in den Himmel gelobt wurde und einen nicht zu leugnenden Einfluss auf die JPRG-Landschaft genossen hat - die entscheidende Frage wird also wohl sein, inwieweit es diesen Erwartungen auch heute noch gerecht werden kann. Zum besseren Verständnis habe ich diesen Bericht in zwei Teile untergliedert: als erstes werde ich mich den diversen Gameplay-Elementen widmen, bevor danach das Herzstück des Spiels, also die Story, genauer unter die Lupe genommen wird, um dann zum Schluss ein endgültiges, persönliches Fazit zu ziehen. Los geht's!

Das Spiel besitzt eigentlich alles, was man von einem JRPG erwarten kann. Eine relativ große Weltkarte mit einer Vielzahl von verschiedenen Städten, die nur darauf warten erkundet zu werden, und Zufallskämpfe. Sehr gelungen finde ich vor allem den Aufbau des Spiels. Der Anfang nimmt den Spieler noch an die Hand und führt ihn auf ziemlich linearen Pfaden durch die Stadt Midgar, bis man danach zum ersten Mal auf die Weltkarte gelangt und sich an das typische Städte-Erkunden macht. Dies wird allerdings später dadurch gesteigert, dass man mit fortschreitenden Fahrzeugen immer mehr und sukzessive die Weltkarte frei und nach Herzenslust erkunden kann. Alles baut auf einander auf und man freut sich über jedes Geheimnis, welches man entdeckt oder über jede neue Stadt, die man findet. Nur an manchen (sehr wenigen) Stellen wird das Spiel meiner Meinung nach zu kryptisch, sodass man teilweise planlos und ohne ein nahes Ziel auf der Weltkarte umherwandert, was sich dann recht frustig gestaltete. Klar, ist auch, dass bei einem 50-Stunden-Spiel nicht jeder Abschnitt genauso überzeugen und durchgängig motivieren kann, aber ich denke das ist normal und kann nicht wirklich als objektives Argument gelten - schließlich gefällt dem einem Spieler der Abschnitt besser und einem anderen wiederum eben nicht - ich persönlich empfand beispielsweise die Stadt Gold Saucer als sehr anstrengend und einen regelrechten Motivationskiller. Was mir allerdings hingegen sehr imponiert hat, war der Abwechslungsreichtum im Spiel und zwar nicht bloß im Level- und Städtedesign, sondern auch in Hinblick auf das Gameplay allgemein. In fast jeder Stadt gibt es etwas neues zu tun, sodass man mit vielfältigen Aufgaben konfrontiert wird - ob man nun eine Verfolgungsjagd auf dem Motorrad hinlegen muss, mit dem Snowboard eine Piste runter rast, ein Chocobo fängt, rechtzeitig ein Passwort mit Tastenkombinationen erraten muss oder sich für eine Undercover-Mission in einer Militärparade bestimmte Gewehr-Parade-Bewegungen aneignen muss. Mir fallen noch viele weitere Beispiele ein, die aufzeigen, dass das Spiels eigentlich zu keinem Zeitpunkt langweilig wird.
Ich selbst habe übrigens etwa 52 Stunden gebraucht, um den Abspann zu erblicken, man kann aber sicherlich nochmal 50 Stunden ins Spiel stecken, wenn man alle Sidequests erledigen, alle optionalen Bosse besiegen, alle Waffen/Materia/Limit-Moves finden und alles auch noch aufleveln möchte. Mich hat es jetzt aber nicht allzu sehr angesprochen, weil ich einfach an der Geschichte und dem Universum darum interessiert war.

Auch das Kampfsystem hat mir gefallen, nur darf man natürlich keine Abscheu für Zufallskämpfe hegen, um sich voll auf das Spiel einlassen zu können. Das Active-Time-Battle-System funktioniert in den Kämpfen selbst jedenfalls wunderbar und vor allem das Magie-System in Form von Materia funktioniert prächtig. Es gibt einfach unzählige Zauber und Kombinationsmöglichkeiten, mit denen man verschiedenen Strategien im Kampf ausprobieren kann und wo jeder auf seine Kosten kommen sollte. Dadurch dass man beim Voranschreiten immer neue Materia kaufen oder auch in Dungeons finden und diese gezielt aufleveln kann, fühlt man sich mit der Zeit immer mächtiger und ist richtig motiviert. Apropos Aufleveln: das Spiel ist relativ leicht. Ich selbst habe ja immer, weil es einfach meine gängige Spielweise ist, regelmäßig meine Charaktere trainiert, habe mir aber auch sagen lassen, dass die ganzen Bosse auch ohne extra Training sehr gut zu meistern sind - ich selbst hatte wirklich Null-Probleme. Manch einer würde hier sicherlich Kritik ansetzen, aber bei einem rundenbasierten RPG ist es mir persönlich viel wichtiger, die Story voranzutreiben, als ständig an irgendwelche Endgegner-Brocken zu scheitern, muss aber auch jeder für sich selbst entscheiden. Herausfordernd wird es wohl erst, wenn man sich absichtlich handicapt, indem man beispielsweise den meisten Zufallskämpfen aus dem Weg geht.
Das, was mich wohl am meisten am Spiel gestört hat, hat allerdings auch indirekt mit dem Kampfsystem zu tun: die Begrenzung der eigenen Party auf nur drei Charaktere. An sich finde ich diesen Umstand gar nicht so schlimm, doch gibt es hin und wieder Abschnitte, wo man vom Spiel gezwungen wird, bestimmte Charaktere mit in die Party aufzunehmen. An diesem Punkte kommt eben kein vierter Charakter ins Team, sondern man muss diesen gegen einen seiner gut trainierten, regelmäßigen Mitglieder austauschen, was die Kämpfe danach oftmals nicht mehr so geschmeidig werden lässt und deshalb schlichtweg nervt. Glücklicherweise kommt auch dieser Punkt nur ziemlich selten im Spiel vor.

Gut, so viel also vielleicht zum Gameplay an sich. Kommen wir nun also zum eigentlichen Herzstück des Spiels: der Story! Ich möchte dabei so fortfahren, dass ich zunächst einmal die wichtigsten Handlungsstränge (ich hoffe, so prägnant wie möglich) in einem Text nochmals zusammenfasse, damit man nochmal sieht, worüber ich eigentlich rede, und erst danach die eigentliche Reflexion über die Geschichte und deren Präsentation anschließe. Here we go!
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Im Zentrum der Geschichte steht ein übler weltweiter Konzern namens Shinra. Sie haben in der so genannten "Mako"-Energie eine wichtige Energiequelle gefunden und fördern sie entsprechend exzessiv zu Tage. Jedoch gibt es viele, die davon überzeugt sind, dass der Konzern auf Dauer den PlanetEN zu sehr ausbeutet und ihm großen Schaden anrichtet - zumal auch viele einfache Menschen in den Slums unter Shinras Monopolherrschaft leiden. Man schließt sich in dieser Ausgangslage als Söldner und Hauptprotagonist Cloud einer Rebellgruppe an, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Planeten von Shinra zu befreien und nun versucht, die Haupt-Makoreaktoren in Midgar durch terroristische Angriffe zu sabotieren und lahm zu legen. Schon bald trifft man auf das Blumenmädchen Aeris - wie man später herausfindet, ist sie die letzte Überlende einer alten Rasse: die Cetra. Sie konnten damals, bevor sie ausstarben, mit dem Planeten sozusagen kommunizieren - in Final Fantasy VII wird nämlich der Planet als einer Art lebender Organismus vorgestellt. In ihm fließt der sogenannte Lebensstrom - eine Art spirituelle Energie, aus der alles Leben entsteht und in die alles vergangene Leben zurückfließt, welches aber vom Planeten auch dazu genutzt werden kann, um seine Wunden zu heilen. Die Shinra-Leute haben ein großes Interesse daran, Aeris in ihre Finger zu kriegen, da sie als letzte Cetra-Überlende sie in das sogenannte "verheißene Land" führen könnte, wo es nach dem Mythos eine extrem starke Verdichtung der Mako-Energie gibt. Zuvor gefangen genommen, kann man bloß aus den Fängen der Shinra entkommen, weil der übermächtige Soldat "Sephiroth" in das Hauptquartier eindrang und dort alle masakrierte.
Wie man in einem Flashback erfährt, war Sephiroth einst der stärkste Soldat der Shinra-Armee SOLDIER, zu dem der Hauptcharakter Cloud aufgesehen hatte und deswegen ebenfalls SOLDIER beitreten wollte. Bei einem gemeinsamen Einsatz in Nibelheim überschlagen sich jedoch die Ereignisse und der Nibelheim-Vorfall gilt wohl als eines der zentralsten Elemente des Spiels. Dort fand Sephiroth anhand von versteckten Unterlagen diverser vergangener Wissenschaftler heraus, dass er bloß das Produkt eines Experiments darstelle. Ihm wurden noch im Mutterleib "Jenova-Zellen" injiziert, durch welche er eben jenen Zuwachs an physischen Kräften zu verdanken hatte. Von nun an sollte jedes SOLDIER-Mitglied diese Prozedur unterlaufen, nachdem man gesehen hatte, welchen Erfolg man mit Sephiroth hatte.
Doch woher stammen überhaupt diese Zellen? Sie wurden dem Wesen "Jenova" entnommen - eine Kreatur, die von Wissenschaftlern im Eis gefunden wurde. Es handelt sich dabei um eine Art außerirdischen Virus, welcher vor etwa 2000 Jahren aus dem All auf die Erde gestürtzt ist, der jede äußerliche Form aus den Erinnerungen seiner Beute annehmen kann und nur einem Instinkt folgt: die Rasse des jeweiligen Planeten zu vernichten. Den damals noch lebenden Cetra gelang es jedoch unter großen Anstrengungen dieses Jenova-Wesen zu versiegeln, welches eben erst 2000 Jahre später von den Wissenschaftlern gefunden wurde und dessen Zellen man zu nutzen versuchte. Dabei wurde der Körper von Jenova im Nibelheim-Reaktor konserviert - Sephiroth lernte diese Wahrheit und seine Herkuft und wurde dadurch so wütend und hasserfüllt, dass er das Dorf niederbrannte und in den Reaktor eindrang, um sich den Kopf des Jenova-Körpers, seiner Mutter, zu holen. Nur Cloud konnte ihn damals in letzter Sekunde aufhalten, indem er ihn zusammen mit dem Kopf in den Lebensstrom unter ihm stieß. Dies hatte allerdings folgenden Effekt: Jenovas und Sephiroths Bewusstsein verschmolzen im Lebensstrom zu einer neuen Persönlichkeit zusammen und Sephiroths Wille war nicht nur groß genug, um seinen Körper über 5 Jahre hinweg am Nord-Krater neu zu formieren und zu regenerieren, er konnte mit seinem Willen auch die auf der Welt verblienden Jenova-Körperteile und Zellen aus dem Hintergrund heraus steuern - dies war der berüchtigte Nibelheim-Vorfall vor 5 Jahren.
Zurück in der Gegenwart wird man nun allerdings mit einem weitaus größerem Problem konfrontiert. Sephiroth - bzw die von Sephiroths Willen gesteuerte "Jenova-Puppe" - möchte mit Hilfe einer alten, schwarzen Materia einen Meteoriten auf den Planeten stürzen zu lassen, da der Planet daraufhin versuchen würde, seine riesige Wunde mithilfe der Lebensstrom-Energie verheilen zu lassen. Sephiroth möchte dann allerdings im Zentrum dieser Wunde stehen, um die so frei gewordene Energie zu absorbieren und zu einer Gott-ähnlichen Kreatur zu werden. Aeris, die sich davon stiehlt, um einen Versuch zu unternehmen die Meteoriten-Beschwörung zu verhindern, wird allerdings in einer traurigen Sequenz von Sephiroth ermordert.
Man ist von nun also selbst auf der Suche nach einer Lösung, die den Meteoriten aufhalten würde. Nach einiger Zeit erfährt das Team jedoch, dass es Aeris kurz vor ihrem Tod bereits geglückt ist, eine weiße Magie, ebenso stark wie der Meteorit, zu beschwören, die jedoch von dem immer noch sich nach dem Nibelheim-Vorfall regenerierendem Sephiroth geblockt wird. Es gilt also ihn zu besiegen - und dieses Mal ist es auch der echte Sephiroth, den man besigen muss und eben keine Jenova-Form, wie es zuvor immer der Fall war. In einem letzten Gefecht kann man auch tatsächlich Sephiroth im Nord-Krater pulverisieren und die weiße Holy-Magie kann auch endlich frei werden. Sie kommt allerdings zu spät, um den Meteoriten aufzuhalten, welcher droht, die gesamte Welt zu vernichten. In einem letzten Aufbegehren rührt sich jedoch der Planet und lässt den Lebensstrom aus der Erde sprießen, welcher zum Metoeriten fließt, die Holy-Magie verstärkt und das große Unheil in letzter Sekunde abwehren kann. Die Welt ist gerettet.

So! Das war in etwa der Plot dieses Spiels, welcher natürlich nicht so einfach gestrickt erzählt wird, sondern aus vielen wohl dosierte Wendungen, Enthüllungen und immer tieferen Verstrickungen besteht. Auch die Erzählstruktur ist nicht immer chronologisch, sondern greift auch diverse Flashbacks (und am Ende sogar ein Flash Forward)auf, die sogar teilweise spielbar sind und auf diese Weise erlebt werden. Aber nicht nur die Inszenierung an sich, finde ich gelungen - ich finde die Geschichte einfach grandios!
Das Thema Umwelt und das Überleben des Planeten spielt natürlich die zentrale Rolle und ist auch heute noch brandaktuell, weshalb ich das moderne und futuristische Setting als sehr gut gewählt ansehe. Wenn man das Spiel einschaltet und in dieser riesigen Stadt landet, spürt man förmlich die Hoffnunglosigkeit des Planeten, die sich in den Farben und der Musik widerspiegelt - allein da, hatte das Spiel mich schon durch seine einzigartige Atmosphäre fesseln können. Vor allem empfand ich es als einen tollen erzählerischen Kniff, den Planeten zu personifizieren, welcher sich mithilfe des Lebensstroms selbst wehren konnte und so die Frage aufkam, ob sich der Planet auch gegen den Menschen wehren würde. Was mich aber an der Geschichte am meisten fasziniert hat, ist der gesamte Jenova-Komplott. Ich finde die Idee eines unheimlichen Wesens aus dem All einfach extrem creepy und auch absolut passend als das Element, welches alle Handlungfäden am Ende zusammenlaufen lässt - boah, allein der Gedanke bereitet mir Gänsehaut, zumal ja auch alles langsam und mit viel Spannung enthüllt wird, ein toller Schachzug! Klar, die gesamte Idee ist total abgefahren und zudem auch extrem verworren, weswegen ich mich auch immer wieder in die Thematik einlesen musste, um genau zu verstehen, wie alle Charaktere miteinander zusammenhängen, aber ich stand da total drauf und fand es schon beim ersten Schauen des Advent Childern-Films, der mich schließlich erst zu FF VII geführt hatte, einfach unheimlich und faszinierend.
Ganz ehrlich: es ist doch völlig hirnrissig und bescheuert ständig solche seitenlangen Berichte zu schreiben, wie ich es getan habe :ugly: Aber ich habe es getan, weil es mir so großen Spaß gemacht, in dieses stimmige Universum einzutauchen. Nicht jeder wird die Handlung mögen und ihr in ihrem Detailgrad komplett folgen wollen, aber sie hat einen klaren Bezug zu unserer Welt, durchlebt immer wieder emotionale Höhepunkte, besitzt drei-dimensionale Charaktere (inklusive eines interessanten Hauptcharakters), bietet spannende Wendungen und bleibt aber gleichzeitig noch im Grundthema straightforward.

Bleibt noch die Frage, wie das Spiel mit seinen nun schon 15 Jahren gealtert ist. Man muss natürlich schon sagen, dass die Polygonklötzchen als Figuren nicht mehr allzu ästhetisch rüberkommen und in einigen Sequenzen zielmlich mickrig wirken, aber dennoch war ich stellenweise beeindruckt, wie man es trotzdem geschafft hatte mithilfe einfacher Animationen die Geschichte flüssig zu erzählen. Auch die vorgerenderten Filmszenen sind heute noch sehr schön anzusehen und gut inszeniert, weshalb man durchaus erahnen kann, mit welch einem Ausmaß das Spiel die Leute Anno 1997 beeindruckt haben muss. Grafisch sind außerdem noch die vorgerenderten Hintergründe der Umgebungen sehr schön anzusehen und auch die Effekte in den Kämpfen gehen in Ordnung. Vor allem bleibt aber auch heute noch der Soundtrack der absolute Burner, welcher es perfekt schafft die Atmosphäre des Spiels klanglich auszudrücken. Die Geschichte bleibt ja ohnehin zeitlos und ist in ihrer Dringlichkeit vermutlich sogar aktueller denn je, sodass man meiner Meinung nach sagen muss: grafisch zwar nicht mehr ganz so schön, aber immer noch so gut inszeniert, dass es eigentlich keines Remakes bedarf.

So, kommen wir zu den letzten Worten. Mein Interesse an Final Fantasy VII wurde vor 5 Jahren durch den nachfolgenden Film geweckt, sodass ich in Fragmenten wusste, wie die Geschichte grob ablaufen würde und welche Elemente enthalten sein würden. Ich kannte natürlich auch den extremen Hype um das Spiel, sodass es fragwürdig war, ob es meine Erwartungen erfüllen könnte, aber ich kann nun, da ich es endlich mal selbst spielen konnte, mit Recht behaupten, dass es das geschaft hat. Es besitzt alle nötigen Gameplay-Elemente, die ein stimmiges und abwechslungsreiches Bild ergeben, aber eben vor allem eine Story, die zwar total abgefahren ist, aber immer genug Bezugspunkte bietet, sodass man ihr stets folgen möchte. Ich bin begeistert!
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Shuichi
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Shuichi »

Braid (PS3)


Wieder so ein Spiel wo ich das viele Lob nicht ganz nachvollziehen kann, klar nen gutes Puzzle Jump & Run, aber is nix wo ich sage wow muss man gespielt haben oder so, war nett, aber auch viel zu kurz, habs heute nacht in 2 kurzen Sätzen je 2 Stunden durchgezockt^^


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mellow
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von mellow »

kirby's adventure.. etwas kurz, aber spaßig. nächstes mal bitte wieder mit einem prinz plüsch!!!
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apelino
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von apelino »

mellow hat geschrieben:nächstes mal bitte wieder mit einem prinz plüsch!!!
:clap:
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Cyber Zéro »

Call of Duty 2 (Xbox 360)

Ich habe das Spiel vor kurzem günstig erworben, da ich bislang nur die Treyarch-Umsetzung mit dem Untertitel "Big Red One" kannte und den "richten" zweiten Teil der Serie auch kennenlernen wollte. Das Spiel ist letztendlich eigentlich ganz solide, aber dieses ununterbrochene Schießbuden-Gameplay ist auf Dauer einfach mächtig öde. An den neueren "Modern Warfare"-Ableger kann man sicherlich einiges kritisieren, aber unterhaltsamer und abwechslungsreicher als die alten CoD-Ableger sind diese gescripteten Spiele allemal.

Call of Duty 2 bekommt von mir 7 von 10 Punkten.
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