Radiant hat geschrieben:Immer inhaltleerere gleiche Spiele
Was meinst du bitte genau mit inhaltleer?
Radiant hat geschrieben:...mit immer komplizierter
Komplizierteter?
Sorry aber in jedem Genre sind die Teile unkomplizierter geworden. Spiel bitte mal Ghost Recon 1 und anschließend Ghost Recon 3. Im ersten musstest du jeden Busch durchsuchen im neuen Teil kannst du durch Wände gucken und als ob das nicht schon leicht genug wäre, wird alles mit roten Rauten markiert und wenn ein Panzer kommt geht man in Deckung und sagt den Kumpels bescheid.
Oder Prey in dem du unverwundbar bist, in einem Ego Shooter!!!! Oder Halo wo sich die Energie automatisch nachlädt...
Oblivion und die neuen Bioware Titel, das sind Lite Fassungen ihrer vorigen Projekte.
Wenn ich so manche heutige Titel sehe, dann habe ich daran kein Spaß mehr, weil es zu stark im Gameplay gekürzt wurde.
In manchen Titeln gewinnt man so oder egal was man macht, es fehlen noch Rennspiele in dem die Konkurrenten abbremsen, damit man auch 100% erster wird. Aber das bringen die auch noch.
Radiant hat geschrieben:
...immer höher werdende Entwicklungskosten für eine (in Zukunft) immer kleinere Hardcore-Fangemeinde, für die nur Grafik zählt.
Die neuen Titel sehen doch auch echt toll dadurch aus.
In Need for Speed, wo echte Schauspieler in den Videos vorkommen oder die tollen Rendervideos aus Prince of Persia überhaupt wie man heutzutage Geschichten erzählen kann...
Auch wie brilliant man heutzutage animiert, wenn man sieht wie gut sich die Soldaten in Ghost Recon Advance Warfighter oder noch besser in Rainbow Six Vegas bewegen... klar sind solche Animationen kostspielig, aber auf sowas möchte ich nicht mehr verzichten.
Klar kostet das alles sicher eine Menge, aber ich möchte auf sowas einfach nicht verzichten, wenn das nicht mehr wäre, dann wäre das für mich ein Rückschritt.
Radiant hat geschrieben:
Es sind ja auch die kurzweiligen Spiele auf dem DS, die mich (und Millionen andere, teils neu hinzugekommene Gamer) begeistern. Dieser neu erwachte Fokus auf die wahren Werte eines Videospiels sind die Wiederauferstehung der Spielkultur.
Das ist keine Wiederauferstehung, dafür müsste man erstmal ganz unten sein und jetzt wo man mit Videospielen mehr verdient als mit Kinofilmen kann man kaum von einer Krise sprechen.
Einigen Publishern geht es sehr schlecht (Take 2, Atari, Midway) , anderen geht es super (Ubi Soft, EA, Nintendo).
Genauso entwickelte sich auch das Musik- und Filmgeschäft. Irgendwann gab es nur noch ganz große.
Das ist aber nur eine Neuordnung.
Radiant hat geschrieben:
Edit: @Jockel: Durch Plattformen wie Virtual Console bekommen die Entwickler einen hohen Teil vom Gewinn ihrer Entwicklungen. Wenn sie ihre Spiele regulär über den Einzelhandel vertreiben, bekommen sie fast nichts ab. So kann man sich nun ein kleines Geldpolster verschaffen und leicht Erfahrung sammeln. Wenn man gut ist, kommt auch der Ruhm - dann wird man entdeckt und landet irgendwann als Edel-Hofentwickler bei Nintendo.
Ich dachte man spielt damit alte Hardcore Games? So wie du das schreibst könnte man meinen das du über XBOX Live Arcade sprichst....