Über den Sinn und die Funktion der Liebe

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rainbow six
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Über den Sinn und die Funktion der Liebe

Beitrag von rainbow six »

Samstag nacht, der Rainbow is net müde und mit seinem Kopf total woanders. Also setzt er sich hin und schreibt drauf los. Das ist das Resultat. Wenn überhaupt erwarte ich bitte konstruktive Kritik. Gerne natürlich ein Weiterführen meiner Gedanken und evtl andere Sichtweisen zu diesem Thema. :)

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Über den Sinn und die Funktion der Liebe

Es gibt Tage an denen ich mich frage wie dieses Gefühl eigentlich entsteht. 
Bei anderen Gefühlen ist das ganze meist recht simpel, nehmen wir als 
Beispiel Angst. Angst entsteht aus dem primitiven Instikt dass man fürchtet 
etwas oder jemand könnte einem ein Leid zufügen.

Doch wie verhält es sich mit der Liebe? Die Liebe ist im Gegensatz zu anderen 
Gefühlen wie Angst oder Wut nicht berechenbar und nicht unterdrückbar, 
außerdem ist sie nicht perfekt zu imitieren.

Wo kommt nun dieses Gefühl her? Definitiv kann ich sagen, dass sie sich nicht 
auf den Urinstinkt der Fortpflanzung zurückführen lässt. Dies würde nur den 
rein sexuellen Akt im Sinne der Sicherung zur Weiterbestehung der eigenen Art 
definieren. Die Liebe geht zweifelsohne über dieses Stadium hinaus und hat 
rein biologisch eigentlich keinen Sinn.

Warum gibt es die Liebe dann? Das ist wohl eine der schwersten Fragen der 
sich die Menschheit stellen kann und mit Sicherheit nicht eindeutig zu 
beantworten.
Ist die Liebe eine Erfindung der Menschen? Da sie bei keiner anderen Spezies 
dieses Planeten auftritt liegt diese Frage nahe. Solch eine These setzt aber 
vorraus, dass es Menschen gegeben haben muss, die die Liebe als ganzes 
verstanden haben, denn wie sollte man etwas erfinden, dass man nicht 
versteht? Somit wage ich zu behaupten, dass sich die Liebe, ebenso wie andere 
Gefühle, im Laufe unserer Geschichte langsam entwickelt und etabliert hat.
Das wiederrum führt zu der Frage was denn der Auslöser für ihre Entwicklung 
war. Eine Frage die wohl niemand jemals beantworten kann und ich erspare mir 
an dieser Stelle sämtliche vermutungen über ihre Herkunft. Sicher ist, dass 
eine Welt ohne Liebe für uns heute nicht mehr vorstellbar wäre. Ein Mensch 
der nicht lieben kann kann sich nicht Mensch nennen, denn die Liebe ist etwas 
das uns im elementaren als Menschen definiert und von anderen Tieren 
abgrenzt.
Aus meiner Sicht ist es unmöglich die Liebe wissenschaftlich zu erklären da 
die Wissenschaften etwas logisch definieren müssen. Da Liebe aber so abstrakt 
und fernab jeder Logik ist wäre es banal auch nur einen Moment über eine 
solche Art der Definition nachzudenken.

Ich sehe die Liebe als die stärkste Form der Zuneigung die ein Mensch fähig 
ist zu entwickeln. Und hierbei rede ich nicht über die Liebe die Menschen 
gegenüber ihren Haustieren oder Gegenständen entwickeln. Es geht um die Liebe 
zu anderen Menschen, und auch hier nicht um eine Liebe zu Eltern oder 
Freunden.

Gehen wir einfach mal davon aus, dass es am Anfang einen Menschen gab welcher 
sich aus irgendeinem Grund teilte. Somit gab es zwei Menschen die nur 
zusammen vollkommen waren da sie sich gegenseitig ergänzen konnten. Und auch 
jede neue Generation von Menschen war als einzelner nicht vollkommen. Es gab 
für jeden ein passendes Gegenstück durch das beide vollkommen wurden.
Projiziert man diese Auffassung auf unsere heutige Welt kommt man dem Sinn 
der Liebe schon recht nahe.
Das einzelne Individuum ist nicht ganz. Wir brauchen unser passendes 
Gegenstück um ein Gefühl der Vollkommenheit zu erreichen. Doch unsere Welt 
ist groß, die Suche nach einem exakt passenden Gegenstück scheint fast 
unmöglich. Und es gibt etliche Menschen die sich sehr ähneln, sodass es 
außerordentlich schwer sein kann genau herauszufinden wer nun passend ist.

Ich sehe die Liebe somit als eine Art Instikt der uns sagt, dass wir 
möglicherweise unser passendes Gegenstück gefunden haben. Ich benutze hier 
bewusst das Wort "möglicherweise" da es, wie schon gesagt, fast unmöglich 
ist, dass exakt passende Gegenstück zu finden, sodass man sich meist mit 
einem Stück welches sehr nahe an dieses Idealstück herankommt zufrieden gibt. 
So passiert es, dass sich ein Mensch in einen anderen verliebt. Er ist in dem 
Glauben, dass der andere Mensch all das bietet um selbst vollkommen zu werden 
und er selber das bietet, damit der andere vollkommen wird. 
Da aber jeder Mensch eine andere Tolleranzgrenze besitzt wenn es darum geht 
wie weit der andere von der eigenen Definition des Idealstücks abweichen darf 
passiert es nicht selten, dass diese Liebe einseitig läuft und sich somit 
kein kompletter Mensch findet.
Und eben durch diese Toleranzgrenze lässt sich auch erklären wie es zu einer 
erneuten Spaltung dieser neuen, vollkommenen Menschen kommen kann. Denn 
Menschen entwickeln sich jeder für sich im Laufe ihres Lebens weiter. So kann 
es entweder dazu kommen, dass sich die Toleranzgrenze des einen verändert und 
der Partner plötzlich nicht mehr als Gegenstück geeignet ist. Oder es kommt 
dazu, dass sich der eine so verändert, dass er aus der Toleranzgrenze des 
anderen fällt und somit ebenfalls nicht mehr als Gegenstück in Frage kommt.
Deshalb fällt es nach so einer Spaltung mindestens einem Teil schwer darüber 
hinwegzukommen, denn es bedeutet dass man erneut auf die Suche gehen muss.

Die Liebe versteht sich also als etwas, dass uns signalisiert dass wir 
vollkommen sind. Verliebt sein versteht sich daher als Zeichen, dass man ein 
passendes Stück gefunden hat um Vollkommenheit zu erlangen und man daher 
alles in seiner Macht stehende tun sollte, um dieses Stück zu erlangen.

Weiter kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich die Suche nach Liebe als 
die Suche nach dem Sinn des Lebens versteht. Für mich ist der Sinn des Lebens 
zu lieben und geliebt zu werden.
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Link_the_zocker
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Beitrag von Link_the_zocker »

Hat das ganze einen tieferen Sinn? :?
Ich finds etwas seltsam und unverständlich geschrieben (liegt vielleicht auch an der Uhrzeit :wink:). Außerdem benutzt du sehr viele Fremdwörter da drin. Mit den meisten kann ich ja was anfangen, aber Texte mit vielen Fremdwörtern lassen sich IMO richtig langweilig lesen.
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the new nightmare
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Beitrag von the new nightmare »

Ist ganz gut und auch (zum Teil) nachvollziehbar was du dir da für Gedanken machst. Nur daß sich ein Mensch irgendwann mal "gespalten" haben soll und dadurch die Liebe entstanden ist glaub ich irgendwie nicht so ganz :wink:
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Saturos

Beitrag von Saturos »

Link_the_zocker hat geschrieben:Hat das ganze einen tieferen Sinn? :?
Ich finds etwas seltsam und unverständlich geschrieben (liegt vielleicht auch an der Uhrzeit :wink:). Außerdem benutzt du sehr viele Fremdwörter da drin. Mit den meisten kann ich ja was anfangen, aber Texte mit vielen Fremdwörtern lassen sich IMO richtig langweilig lesen.
Er wollte konstruktive Kritik und nicht hören, dass du seinen Text nicht verstehst. ;)

Zum Text selbst: Ohje, viele Gedanken zum Thema.. vieles meiner Meinung nach in die falsche Richtung, auch wenn du zu einer Konklusion gelangst, die ich unterschreiben würde.
Doch wie verhält es sich mit der Liebe? Die Liebe ist im Gegensatz zu anderen
Gefühlen wie Angst oder Wut nicht berechenbar und nicht unterdrückbar,
außerdem ist sie nicht perfekt zu imitieren.
Ich schließe daraus, dass du Angst&Wut für berechenbar, unterdrückbar und perfekt zu imitieren hältst. Sorry, aber verstehe ich nicht. Auch Liebe ist unterdrückbar (was sogar zwangsweise passieren muss, wenn man verlassen wird), Berechenbarkeit ist auch ziemlich gegeben, nur halt nicht so simpel wie bei bspw. Angst. Sperre ich jemanden in einen dunklen Raum, dann kann man ziemlich sicher sein, dass er Angst bekommt, egal wie derjenige beschaffen ist.
Berechenbar ist aber Liebe auch, mit dem Unterschied, dass es etwas differenzierter vonstatten geht als bei anderen elementaren Gefühlen wie Angst oder Wut. Dennoch: Wenn ich in etwa weiß, welche Interessen jemand hat und auf welche Art Partner er steht, kann man schon etwas arrangieren - ob das dann für ewig hält, ist eine andere Frage, aber total willkürlich ist Liebe sicherlich nicht. Einen Kommentar zur "perfekten Imitierbarkeit" spare ich mir mal, denn ich verstehe nicht, welche Aussage dahinter stehen soll.
Wo kommt nun dieses Gefühl her? Definitiv kann ich sagen, dass sie sich nicht
auf den Urinstinkt der Fortpflanzung zurückführen lässt. Dies würde nur den
rein sexuellen Akt im Sinne der Sicherung zur Weiterbestehung der eigenen Art
definieren. Die Liebe geht zweifelsohne über dieses Stadium hinaus und hat
rein biologisch eigentlich keinen Sinn.
Falsch. Die Liebe lässt sich nicht auf den sexuellen Akt reduzieren, aber im allgemeinen auch nicht davon trennen. Der Mensch ist ein K-Stratege und muss sich daher um jeden Nachkommen besonders kümmern. Ich habe Liebe immer als eine Art biologische Versicherung gesehen, die den Fortbestand und die Qualität des Nachwuchses sichert. Denn dass "Weiterbestehung der eigenen Art" nur sexuell wäre, gilt zwar für r-Strategen, nicht aber für die meisten Wirbeltiere.
Ist die Liebe eine Erfindung der Menschen? Da sie bei keiner anderen Spezies
dieses Planeten auftritt liegt diese Frage nahe.
Du bewegst dich auf unsicherem Terrain - woher kannst du das mit solcher Sicherheit sagen? Tiere können deiner Meinung nach keine Liebe empfinden? Tiere können vielleicht keine Liebesbriefe schreiben, geschwollene Gedichte reimen, schmalzige Liebeslieder trällern, Blumen verschenken, seinen Partner mit Schmuck zuhängen oder permanent mit der Zunge im Mund des anderen durch die Gegend spazieren. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann handelt es sich bei obengenannten Dingen auch nur um pervertierten Schnickschnack, der mit dem Gefühl an sich nichts zu tun hat. Wie kannst du also mit einer solchen Sicherheit sagen, nur der Mensch allein könne Liebe empfinden? Reichlich speziesistisch.
Gerade wie sich Tiermütter um ihre Nachkommen kümmern, wie sich Mensch und Tier einander annähern können und die Tatsache, dass es auch Tiere gibt, die ihr Leben lang mit einem Partner zusammenleben, halte ich für starke Indizien, dass auch Tiere lieben können. Da die ursprüngliche Aussage aber nicht von mir stammt, kann ich mir das Argumentieren eigentlich sparen und bin stattdessen auf eine Ausführungen gespannt.

Den Part, dass ein Mensch die Liebe erfunden hätte, überspringe ich mal, denn das glaube ich ja wie oben beschrieben keineswegs. Auch das Ding, dass man erst vollkommen wird, wenn man sein Gegenstück gefunden hat, ist mir etwas zu esoterisch.
Weiter kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass sich die Suche nach Liebe als
die Suche nach dem Sinn des Lebens versteht. Für mich ist der Sinn des Lebens
zu lieben und geliebt zu werden.
Ui, sehr poetisch. Nur von der Satzkonstruktion etwas misslungen. Das "für mich" muss unbedingt auch in den ersten Teil der Aussage. ;)
Ansonsten aber "dito" von mir, hast ja mit deinem Text einige Irrwege beschritten, bist aber letztendlich da angekommen, wo ich auch gelandet wäre.

Achja, falls noch nicht geschehen: Unbedingt die Leiden des jungen Werther von Goethe lesen - wird in der Schule meistens viel zu früh durchgenommen, wo es noch niemand versteht. Ist aber ein wunderbares Buch.
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Doedelhai
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Beitrag von Doedelhai »

Liebe = trugbild eines benetzten verstandes
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Jockel
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Beitrag von Jockel »

Mal meine Meinung dazu:
Liebe ist nix weiter als hormonbedingte Biochemie- aber dennoch eine verdammt schöne Sache. Leider kann man sich nicht aussuchen, in wen man sich verliebt- aber hey, man sollte es so locker nehmen wie möglich.
Den Text hab ich nach der Verwendung des Begriffs "Instinkt" nicht mehr gelesen.
Ein Instinkt ist eine Kette von Reaktionen auf einen Schlüsselreiz, der Artspezifisch ist und der die Intelligenz der Kreatur übertrifft.
Ergo gibt es keinen Instinkt beim Menschen.
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