Zuletzt durchgezockt

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SoulBringer
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von SoulBringer »

Ich habe momentan vor die Final Fantasy Teile nacheinander durchzuzocken, fange aber bei VI an und lasse den ein oder anderen Titel (wie X oder XIII) aus. Was ich bei VI aber mal wieder merke (zocke ja nicht zum ersten mal) ist dass das Spiel unglaublich charmant ist aber die Kämpfe ziemlich langweilig sind. Man versuchte zwar durch die verschiedenen Commands in den Battles diese etwas abwechslungsreicher zu gestalten, aber im Prinzip musst du nur angreifen und darauf achten, dass er schneller fällt als du. Die Randombattles sind eh nur nur Verlängerung der Spielzeit da. Sind ja meist onehits. Sowas finde ich nervig. Dem Spiel würde ein richtiges Remake gut tun. Denn der Rest ist nach wie vor genial.
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Secretkey
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Secretkey »

Onilink hat geschrieben:Final Fantasy VII:
Freut mich, dass es dir gefallen hat! Ist bislang das einzige Final Fantasy, das ich durchgespielt habe, aber obwohl es von so vielen als hoffnungslos veraltet bezeichnet wird, hatte ich vor rund 3 Jahren, wo ich es durchgespielt hatte, Unmengen an Spaß und es fiel mir mehr als leicht, in die Spielwelt reingezogen zu werden. Der sich ständig erweiternde Spielverlauf (erst Midgar als linearer Spielplatz, dann die Weltkarte, die stetig mehr Fortbewegungsmittel hergibt), die Melancholie dieser gezeichneten Welt mit ihrem genialen Soundtrack und doch einigen tollen Plotpunkten (mir gefiel die Idee des Lifestream als Symbol für die Erde als lebenden Organismus und ich muss zugeben, die gesamte Geschichte rund um Jenova fand ich schon immer verdammt gruselig :ugly: - nicht ohne Grund ist "The Thing" einer meiner liebsten Horrorfilme).
Könntest du denn was benennen, das du innerhalb der Story nicht 100% verstanden hast? Ich erinnere mich, dass ich in manchen Punkten (und ich hatte es Englisch gespielt) auch nicht alles begriffen hatte und mich dann aber intensiv reingelesen habe, vielleicht könnte ich daher paar Antworten geben.

Final Fantasy VI müsste ich eigentlich auch mal demnächst angehen, das wird ja nur über den grünen Klee gelobt. Und Chrono Trigger...
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SoulBringer
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von SoulBringer »

Chrono Trigger ist heute noch sehr gut spielbar und es ist imo das beste RPG auf dem SNES.
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Gin
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Gin »

SoulBringer hat geschrieben:Chrono Trigger ist heute noch sehr gut spielbar und es ist imo das beste RPG auf dem SNES.
Finde ich auch. Habs selbst erst vor einigen Jahren nachgeholt auf der VC, hat also keinen Nostalgie-Bonus bei mir und dennoch ist es imo das beste SNES RPG.
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
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Onilink
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Onilink »

Secretkey hat geschrieben: Könntest du denn was benennen, das du innerhalb der Story nicht 100% verstanden hast? Ich erinnere mich, dass ich in manchen Punkten (und ich hatte es Englisch gespielt) auch nicht alles begriffen hatte und mich dann aber intensiv reingelesen habe, vielleicht könnte ich daher paar Antworten geben.

Final Fantasy VI müsste ich eigentlich auch mal demnächst angehen, das wird ja nur über den grünen Klee gelobt. Und Chrono Trigger...
Also ich habe es über mehrere Wochen bzw. auch mal mit einem Monat Pause gespielt und habe nicht mehr so wirklich die Genauigkeiten im Kopf. Aber es gab halt viele Plotpunkte wo es einfach dank schlechter Übersetzung nur konfus wurde. Bei so Perlen wie ,,Beurteile das Buch nicht nach seinem Einband'' hab ich mich schnell gefragt wo um Himmels Willen ich gelandet bin. :ugly: Aber da war mir zumindest klar was gemeint ist. Level waren außerdem Ebenen. Und an manchen Stellen hat man die englischen Zeilen nicht vollständig rausgelöscht.
Insgesamt war mir aber nicht ganz die Beziehung zwischen Sephiroth, Cloud und Jenohahovanana klar. Wer ist jetzt Klon oder Teil von wem und warum ist ein Sephiroth in irgendeinem unterirdischen Kristall? Und die Relevanz davon dass Cloud nicht bei dem einen Ausflug der Gruppenführer war, erschließt sich mir auch nicht.

Naja, immerhin habe ich es noch vor der E3 angefangen, sonst hätte ich es wohl bleiben lassen. Aber das Remake wird denke ich sicher das was das Original bietet nicht wirklich ersetzen, v.a. da man nicht wie bei Resident Evil nur überarbeitete Hintergründe zu erwarten braucht. Oder eine 1:1 Konvertierung ins 3D wie Final Fantasy IV DS, das ich auch vor kurzem fertig bekommen hatte (und nur ,,okay'' fand).
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Secretkey »

Onilink hat geschrieben: Insgesamt war mir aber nicht ganz die Beziehung zwischen Sephiroth, Cloud und Jenohahovanana klar. Wer ist jetzt Klon oder Teil von wem und warum ist ein Sephiroth in irgendeinem unterirdischen Kristall? Und die Relevanz davon dass Cloud nicht bei dem einen Ausflug der Gruppenführer war, erschließt sich mir auch nicht.
Sehr gut, ich freue mich schon morgen Abend mir die Finger wund zu tippen :wink:
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Player »

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Wie immer in einem Rutsch durchgespielt (bei der sehr kurzen Spielzeit auch überhaupt kein Kunststück). Werde wieder häufiger das Super Nintendo anschmeißen. Einfach herrlich. Finde ja, dass zahlreiche 2D-Spiele vom SNES besser gealtert sind als viele 3D-Spiele vom N64. Kann mir einige N64-Spiele (GoldenEye, Die Welt ist nicht genug) gar nicht mehr geben. So eine krümelige Grafik. Auch von der Steuerung einen Ego-Shooter mit einem Stick zu spielen ist grauenvoll.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Secretkey »

Secretkey hat geschrieben:
Onilink hat geschrieben: Insgesamt war mir aber nicht ganz die Beziehung zwischen Sephiroth, Cloud und Jenohahovanana klar. Wer ist jetzt Klon oder Teil von wem und warum ist ein Sephiroth in irgendeinem unterirdischen Kristall? Und die Relevanz davon dass Cloud nicht bei dem einen Ausflug der Gruppenführer war, erschließt sich mir auch nicht.
Sehr gut, ich freue mich schon morgen Abend mir die Finger wund zu tippen :wink:
Alright, here we go! :D Ich muss mal schauen, wie ich anfange - wenn's zu detailliert wird, liegt es nicht daran, dass ich dir nicht zutraue, die Sachen richtig verstanden zu haben, sondern ist eher Hilfe für mich, um alles vernünftig zu rekonstruieren :wink:

Natürlich gilt: SPOILER (gerade für die, welche das Remake komplett unvoreingenommen erleben wollen)
Spoiler: anzeigen
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Alles begann mit der "Crisis of the Heaven" - Jenova. Ein parasitärer Organismus aus dem Weltall, der nicht nur übermächtig ist, sondern auch noch zudem die Fähigkeit besitzt, ihre Zellform so zu verändern, dass sie die körperliche Form jeder beliebigen Kreatur annehmen und auf diese Weise ganze Völker von innen auslöschen kann, ehe es zum nächsten Planeten weiterzieht. In Final Fantasy VII geschieht genau das: Jenova stürzt zusammen mit einem Meteoriten auf die Erde (der Nordkrater) - viele der Cetra , das alte Volk , sterben, Jenova wird jedoch mit letzter Kraft von ihnen noch rechtzeitig verbannt, wo es keinen Schaden mehr anrichten kann.

Zumindest so lange bis Shinra den scheinbar leblosen Körper dieser Kreatur im kalten Norden entdeckt und für seine Zwecke missbraucht - und wie soll es auch anders sein: vor allem für militärische Zwecke. Es wurden Gen-Experimente initiiert, die darin bestanden, bestimmten Embryos Jenova-Zellen hinzuzufügen, um sie entsprechend stärker erscheinen zu lassen. Etwas, was von diesem Zeitpunkt an, bei der Söldner-Organisation von Shinra SOLDIER regelmäßig praktiziert werden sollte. Der erste oder zumindest mit einer der ersten, der aus diesem Experiment hervorgegangen ist, war Sephiroth, der sich schnell den Ruf zum stärksten aller Söldner erarbeitet hatte und so eben auch andere Adjutanten - mit diesen Erfolgsaussichten - bei SOLDIER Jenova-Zellen injiziert bekommen würden.

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Das alles mündet in das wohl zentralste Ereignis der gesamten Final Fantasy VII-Storyline: dem Nibelheim-Vorfall. Bei einem normalen Einsatz in dieser Stadt - unter anderem Clouds Heimatstadt - lernt Sephiroth beim Durchgehen der dortigen Unterlagen, die gesamte Wahrheit kennen: er also bloß das Produkt eines Experiments. In seiner Wut und seinem Schock über seine Herkunft brennt er die gesamte Stadt nieder und marschiert schnurstracks zum dort angesiedelten Shinra-Reaktor, wo er die körperlichen Überreste der Jenova-Kreatur vermutete, von dessen Existenz er gerade erfahren hatte und die er fortan als seine "Mutter" ansah. Er schnappte sich dort ihren Kopf, wird auf seinem Weg zurück jedoch von Cloud aufgehalten, der sich noch mit den Bildern seiner brennenden Stadt vor Augen Sephiroth in den Weg stellt. Es gelingt ihm ihn schwer zu verwunden und Sephiroth stürtzt mitsamt dem abgetrennten Jenova-Kopf in den Händen in den Abgrund - tief in den Strom des Planeten hinein.
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Dort geschehen zwei essentielle Dinge, welche fast den gesamten restlichen Verlauf von FF VIIs Story beeinflussen. Zum einem war Sephiroths Verletzung, die ihm Cloud zugefügt hatte, zwar schwerwiegend, doch sein Wille war einfach zu stark, um dadurch einfach so zu sterben. Mit der Hilfe des Lebensstroms gelang es ihm, seinen Körper in einer Art Kokon am Nordkrater wieder zusammenwachsen zu lassen und sich dort, bis zum Ende des Spiels, wieder langsam zu regenerieren, bis er im finalen Endkampf seinen Kokon durchbricht und zu diesem Übermenschen aufsteigt.
Zum anderen bewirkt der Lebensstrom - ähnlich dem Zeitpunkt wo Rollstuhl-Cloud ( :ugly: ) und Tifa gemeinsam in den Lebensstrom stürzen und ihr Bewusstsein und ihre Erinnerungen dort miteinander verschmelzen - dass die beiden Entitäten Sephiroth und die Jenova-Zellen miteinander zu einer Figur fusionieren.

Jetzt muss man sich klar machen, was das für Folgen hat. Im Klartext, das einzige Mal, dass man (abgesehen von den Flashbacks) auf den wahren Sephiroth im Spiel trifft, ist die Begegnung am Ende des Spiels am Nordkrater - der finale Endkampf. All die Male davor, wo entweder von Sephiroths Machenschaften die Rede war oder man seiner eigenen Person gegenüberstand, waren dies bloß Jenova-Zellen, die dann für diesen Moment, die Form von Sephiroth angenommen hatten (so lässt sich auch erklären, warum man in manchen Momenten des Spiels auch gegen Jenova-Formen als Bossgegner kämpft - offensichtlich hatte sich die Jenova/Sephiroth-Verbindung einfach ein Körperteil abgesondert, das dann zu diesen Endgegnern mutiert war (beispielsweise auf dem Schiff oder unmittelbar nach Aeriths Tod). Woher kamen diese Zellen? Unter anderem aus dem Shinra-Gebäude, wo die kopflose Jenova-Gestalt, welche damals in Nibelheim verblieben war, nun gelagert wurde.
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Aus dem Nordkrater heraus ließ Sephiroth den Körper ausbrechen und seine Gestalt annehmen, denn offensichtlich konnten die Zellen auch aus der Distanz dirigiert werden, solange bloß ein intaktes Bewusstsein dahinter steckte. Die Frage, die sich Spieler lange Zeit stellten, war die, wer nun eigentlich, wen als Marionette missbauchte. Jenova Sephiroth oder umgekehrt? Aus dem Spiel selbst lässt sich das nicht wirklich herauslesen, aber bei meinen Recherchen hatte ich herausgefunden, dass in irgendeinem japanischen Historien-Buch zu FF VII sich die Macher wohl offiziell dazu geäußert hatten und meinten, dass ab der Fusion Sephiroth mit seinem übermächtigen Willen zu jeder Zeit die Fäden in den Händen hielt und Jenovas Kräfte für sich beanspruchte.

Das hatte jedoch für den Spielverlauf weitere Konsequenzen, wo ich nun langsam von Sephiroth und Jenova (deren Beziehung jetzt einigermaßen klar sein sollte) auf unseren Hauptcharakter Cloud überschwenke. Auch Cloud war ja, wie wir wissen, bei SOLDIER, wo auch er Jenova-Zellen verabreicht bekommen hat. Die werden allerdings nicht bloß Teil von ihm, woraufhin die Jenova/Sephiroth-Entität keinen Einfluss mehr nehmen kann. Die Zellen leben in den SOLDIER-Soldaten und eben auch in Cloud weiter und können daher aus der Ferne von Jenova/Sephiroth entsprechend manipuliert werden. Daher sehen wir auch immer wieder im Spielverlauf einen Cloud, der sich wie fremdgesteuert verhält und fast schon dirigiert wird wie eine Puppe, ohne dass er gegensteuern kann. Das Spiel nennt ihn tatsächlich einen "Klon", wobei ich den Begriff für etwas seltsam gewählt halte. Im Prinzip werden alle ehemaligen SOLDIER-Einheiten, die Jenova-Zellen abbekommen haben, als Klone bezeichnet - einfach weil in ihnen teilweise fortan die selbe DNA-Sturktur lebt, wie in Jenova oder auch Sephiroth - dem, wenn man so will, ersten Klon. Diese sieht man auch am Ende der zweiten Disc bei der "Reunion"-Zeremonie, wo Sephiroth am Nordkrater all die Menschen mit Jenova-Zellen (die im Spiel durch diese schwarz-umhüllten Männchen dargestellt werden), die nicht stark genug sind, um sich seinem Willen zu widersetzen, zu sich ruft.

Die Beziehung zwischen Cloud und Sephiroth sollte damit auch geklärt sein. Kommen wir also noch zu dem letzten Punkt - was eigentlich mit der Cloud-Geschichte während des Nilheim-Vorfalls los war, was auch wiederum ziemlich eindeutige Schlüsse über seine Persönlichkeit hergibt.
Das schöne an Final Fantasy VII war, dass wir ein und denselben Vorfall zwei Mal nachspielen und beim zweiten Mal entlarvt wird, dass Cloud eigentlich ein "unzuverlässiger Erzähler" war.
Beim ersten Mal erzählt er davon, was für eine große Nummer er bei SOLDIER war - wie er quasi zur obersten Brigade dort aufgestiegen war und Sephiroth als einer der wichtigsten Vertrauten dort in Nibelheim begleitet hatte. Wie wir allerdings später erfahren, war er in Wirklichkeit bloß ein kleines SOLDIER-Würmchen, das die Mission in Nibelheim lediglich begleitet hat. Der Krieger an Sephiroths Seite war tatsächlich ein anderer - ein Soldat mit dem Namen Zack. Eines der gewichtigsten Mitglieder von SOLDIER und übrigens auch Aeriths Ex-Freund.

Was war mit Zack? Leider erfährt man das im Spiel lediglich bloß in einer optionalen Zwischensequenz, die man locker verpassen kann - ich frage mich ehrlich gesagt warum, weil sie viel zu Clouds Persönlichkeit und seinen Hintergründen aufklärt, weswegen ich auch ausgehe, dass diese im Remake wohl verpflichtend eingesetzt wird.
Ich empfehle dazu, dieses kurze Youtube-Video:



In Kürze zusammengefasst. Zack und Cloud wurden nach dem Nibelheim-Vorfall von eben dem Professor gefangen genommen, der auch für die Experimente an den Jenova-Zellen verantwortlich war. Sie konnten durch Zacks Überlebenskunst zwar kurzzeitig fliehen, doch wurden sie von SOLDIER-Truppen auf den Weg nach Midgar eingeholt und in einer traurigen Sequenz zur Strecke gebracht. Cloud, kaum in der Lage sich überhaupt zu rühren, wurde zum Sterben zurückgelassen, wo er sich nach Midgar zurückkampfte und an dessen Zeitpunkt die Geschichte von Final Fantay VII überhaupt erst anknüpft. Durch dieses Trauma jedoch, ist jedoch noch was anderes mit Cloud geschehen. Er hat seine eigentlich Person verdrängt und in einem unbewussten Prozess quasi Zacks Persönlichkeit und seine Vergangenheit übernommen - etwas das aufgedeckt wird, als die Vorgänge des NIbelheim-Vorfalls ein zweites Mal rekonstruiert werden.
Okay, puh... das müsste es soweit dazu gewesen sein :D Wie gesagt, ich musste mich da selber während meines Durchgangs damals etwas reinlesen und kann sicherlich auch nicht mehr für alles garantieren, aber das wäre so das, wie ich es noch aktuell im Kopf habe. Hoffe, es ist dadurch etwas klarer geworden :)
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Onilink »

Secretkey hat geschrieben:
Secretkey hat geschrieben:
Onilink hat geschrieben: Insgesamt war mir aber nicht ganz die Beziehung zwischen Sephiroth, Cloud und Jenohahovanana klar. Wer ist jetzt Klon oder Teil von wem und warum ist ein Sephiroth in irgendeinem unterirdischen Kristall? Und die Relevanz davon dass Cloud nicht bei dem einen Ausflug der Gruppenführer war, erschließt sich mir auch nicht.
Sehr gut, ich freue mich schon morgen Abend mir die Finger wund zu tippen :wink:
Alright, here we go! :D Ich muss mal schauen, wie ich anfange - wenn's zu detailliert wird, liegt es nicht daran, dass ich dir nicht zutraue, die Sachen richtig verstanden zu haben, sondern ist eher Hilfe für mich, um alles vernünftig zu rekonstruieren :wink:

Natürlich gilt: SPOILER (gerade für die, welche das Remake komplett unvoreingenommen erleben wollen)
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Alles begann mit der "Crisis of the Heaven" - Jenova. Ein parasitärer Organismus aus dem Weltall, der nicht nur übermächtig ist, sondern auch noch zudem die Fähigkeit besitzt, ihre Zellform so zu verändern, dass sie die körperliche Form jeder beliebigen Kreatur annehmen und auf diese Weise ganze Völker von innen auslöschen kann, ehe es zum nächsten Planeten weiterzieht. In Final Fantasy VII geschieht genau das: Jenova stürzt zusammen mit einem Meteoriten auf die Erde (der Nordkrater) - viele der Cetra , das alte Volk , sterben, Jenova wird jedoch mit letzter Kraft von ihnen noch rechtzeitig verbannt, wo es keinen Schaden mehr anrichten kann.

Zumindest so lange bis Shinra den scheinbar leblosen Körper dieser Kreatur im kalten Norden entdeckt und für seine Zwecke missbraucht - und wie soll es auch anders sein: vor allem für militärische Zwecke. Es wurden Gen-Experimente initiiert, die darin bestanden, bestimmten Embryos Jenova-Zellen hinzuzufügen, um sie entsprechend stärker erscheinen zu lassen. Etwas, was von diesem Zeitpunkt an, bei der Söldner-Organisation von Shinra SOLDIER regelmäßig praktiziert werden sollte. Der erste oder zumindest mit einer der ersten, der aus diesem Experiment hervorgegangen ist, war Sephiroth, der sich schnell den Ruf zum stärksten aller Söldner erarbeitet hatte und so eben auch andere Adjutanten - mit diesen Erfolgsaussichten - bei SOLDIER Jenova-Zellen injiziert bekommen würden.

Bild
Das alles mündet in das wohl zentralste Ereignis der gesamten Final Fantasy VII-Storyline: dem Nibelheim-Vorfall. Bei einem normalen Einsatz in dieser Stadt - unter anderem Clouds Heimatstadt - lernt Sephiroth beim Durchgehen der dortigen Unterlagen, die gesamte Wahrheit kennen: er also bloß das Produkt eines Experiments. In seiner Wut und seinem Schock über seine Herkunft brennt er die gesamte Stadt nieder und marschiert schnurstracks zum dort angesiedelten Shinra-Reaktor, wo er die körperlichen Überreste der Jenova-Kreatur vermutete, von dessen Existenz er gerade erfahren hatte und die er fortan als seine "Mutter" ansah. Er schnappte sich dort ihren Kopf, wird auf seinem Weg zurück jedoch von Cloud aufgehalten, der sich noch mit den Bildern seiner brennenden Stadt vor Augen Sephiroth in den Weg stellt. Es gelingt ihm ihn schwer zu verwunden und Sephiroth stürtzt mitsamt dem abgetrennten Jenova-Kopf in den Händen in den Abgrund - tief in den Strom des Planeten hinein.
Bild

Dort geschehen zwei essentielle Dinge, welche fast den gesamten restlichen Verlauf von FF VIIs Story beeinflussen. Zum einem war Sephiroths Verletzung, die ihm Cloud zugefügt hatte, zwar schwerwiegend, doch sein Wille war einfach zu stark, um dadurch einfach so zu sterben. Mit der Hilfe des Lebensstroms gelang es ihm, seinen Körper in einer Art Kokon am Nordkrater wieder zusammenwachsen zu lassen und sich dort, bis zum Ende des Spiels, wieder langsam zu regenerieren, bis er im finalen Endkampf seinen Kokon durchbricht und zu diesem Übermenschen aufsteigt.
Zum anderen bewirkt der Lebensstrom - ähnlich dem Zeitpunkt wo Rollstuhl-Cloud ( :ugly: ) und Tifa gemeinsam in den Lebensstrom stürzen und ihr Bewusstsein und ihre Erinnerungen dort miteinander verschmelzen - dass die beiden Entitäten Sephiroth und die Jenova-Zellen miteinander zu einer Figur fusionieren.

Jetzt muss man sich klar machen, was das für Folgen hat. Im Klartext, das einzige Mal, dass man (abgesehen von den Flashbacks) auf den wahren Sephiroth im Spiel trifft, ist die Begegnung am Ende des Spiels am Nordkrater - der finale Endkampf. All die Male davor, wo entweder von Sephiroths Machenschaften die Rede war oder man seiner eigenen Person gegenüberstand, waren dies bloß Jenova-Zellen, die dann für diesen Moment, die Form von Sephiroth angenommen hatten (so lässt sich auch erklären, warum man in manchen Momenten des Spiels auch gegen Jenova-Formen als Bossgegner kämpft - offensichtlich hatte sich die Jenova/Sephiroth-Verbindung einfach ein Körperteil abgesondert, das dann zu diesen Endgegnern mutiert war (beispielsweise auf dem Schiff oder unmittelbar nach Aeriths Tod). Woher kamen diese Zellen? Unter anderem aus dem Shinra-Gebäude, wo die kopflose Jenova-Gestalt, welche damals in Nibelheim verblieben war, nun gelagert wurde.
Bild
Aus dem Nordkrater heraus ließ Sephiroth den Körper ausbrechen und seine Gestalt annehmen, denn offensichtlich konnten die Zellen auch aus der Distanz dirigiert werden, solange bloß ein intaktes Bewusstsein dahinter steckte. Die Frage, die sich Spieler lange Zeit stellten, war die, wer nun eigentlich, wen als Marionette missbauchte. Jenova Sephiroth oder umgekehrt? Aus dem Spiel selbst lässt sich das nicht wirklich herauslesen, aber bei meinen Recherchen hatte ich herausgefunden, dass in irgendeinem japanischen Historien-Buch zu FF VII sich die Macher wohl offiziell dazu geäußert hatten und meinten, dass ab der Fusion Sephiroth mit seinem übermächtigen Willen zu jeder Zeit die Fäden in den Händen hielt und Jenovas Kräfte für sich beanspruchte.

Das hatte jedoch für den Spielverlauf weitere Konsequenzen, wo ich nun langsam von Sephiroth und Jenova (deren Beziehung jetzt einigermaßen klar sein sollte) auf unseren Hauptcharakter Cloud überschwenke. Auch Cloud war ja, wie wir wissen, bei SOLDIER, wo auch er Jenova-Zellen verabreicht bekommen hat. Die werden allerdings nicht bloß Teil von ihm, woraufhin die Jenova/Sephiroth-Entität keinen Einfluss mehr nehmen kann. Die Zellen leben in den SOLDIER-Soldaten und eben auch in Cloud weiter und können daher aus der Ferne von Jenova/Sephiroth entsprechend manipuliert werden. Daher sehen wir auch immer wieder im Spielverlauf einen Cloud, der sich wie fremdgesteuert verhält und fast schon dirigiert wird wie eine Puppe, ohne dass er gegensteuern kann. Das Spiel nennt ihn tatsächlich einen "Klon", wobei ich den Begriff für etwas seltsam gewählt halte. Im Prinzip werden alle ehemaligen SOLDIER-Einheiten, die Jenova-Zellen abbekommen haben, als Klone bezeichnet - einfach weil in ihnen teilweise fortan die selbe DNA-Sturktur lebt, wie in Jenova oder auch Sephiroth - dem, wenn man so will, ersten Klon. Diese sieht man auch am Ende der zweiten Disc bei der "Reunion"-Zeremonie, wo Sephiroth am Nordkrater all die Menschen mit Jenova-Zellen (die im Spiel durch diese schwarz-umhüllten Männchen dargestellt werden), die nicht stark genug sind, um sich seinem Willen zu widersetzen, zu sich ruft.

Die Beziehung zwischen Cloud und Sephiroth sollte damit auch geklärt sein. Kommen wir also noch zu dem letzten Punkt - was eigentlich mit der Cloud-Geschichte während des Nilheim-Vorfalls los war, was auch wiederum ziemlich eindeutige Schlüsse über seine Persönlichkeit hergibt.
Das schöne an Final Fantasy VII war, dass wir ein und denselben Vorfall zwei Mal nachspielen und beim zweiten Mal entlarvt wird, dass Cloud eigentlich ein "unzuverlässiger Erzähler" war.
Beim ersten Mal erzählt er davon, was für eine große Nummer er bei SOLDIER war - wie er quasi zur obersten Brigade dort aufgestiegen war und Sephiroth als einer der wichtigsten Vertrauten dort in Nibelheim begleitet hatte. Wie wir allerdings später erfahren, war er in Wirklichkeit bloß ein kleines SOLDIER-Würmchen, das die Mission in Nibelheim lediglich begleitet hat. Der Krieger an Sephiroths Seite war tatsächlich ein anderer - ein Soldat mit dem Namen Zack. Eines der gewichtigsten Mitglieder von SOLDIER und übrigens auch Aeriths Ex-Freund.

Was war mit Zack? Leider erfährt man das im Spiel lediglich bloß in einer optionalen Zwischensequenz, die man locker verpassen kann - ich frage mich ehrlich gesagt warum, weil sie viel zu Clouds Persönlichkeit und seinen Hintergründen aufklärt, weswegen ich auch ausgehe, dass diese im Remake wohl verpflichtend eingesetzt wird.
Ich empfehle dazu, dieses kurze Youtube-Video:



In Kürze zusammengefasst. Zack und Cloud wurden nach dem Nibelheim-Vorfall von eben dem Professor gefangen genommen, der auch für die Experimente an den Jenova-Zellen verantwortlich war. Sie konnten durch Zacks Überlebenskunst zwar kurzzeitig fliehen, doch wurden sie von SOLDIER-Truppen auf den Weg nach Midgar eingeholt und in einer traurigen Sequenz zur Strecke gebracht. Cloud, kaum in der Lage sich überhaupt zu rühren, wurde zum Sterben zurückgelassen, wo er sich nach Midgar zurückkampfte und an dessen Zeitpunkt die Geschichte von Final Fantay VII überhaupt erst anknüpft. Durch dieses Trauma jedoch, ist jedoch noch was anderes mit Cloud geschehen. Er hat seine eigentlich Person verdrängt und in einem unbewussten Prozess quasi Zacks Persönlichkeit und seine Vergangenheit übernommen - etwas das aufgedeckt wird, als die Vorgänge des NIbelheim-Vorfalls ein zweites Mal rekonstruiert werden.
Okay, puh... das müsste es soweit dazu gewesen sein :D Wie gesagt, ich musste mich da selber während meines Durchgangs damals etwas reinlesen und kann sicherlich auch nicht mehr für alles garantieren, aber das wäre so das, wie ich es noch aktuell im Kopf habe. Hoffe, es ist dadurch etwas klarer geworden :)
:spitze:
Viele Szenen sind mir zwar wieder ins Gedächtnis gesprungen, aber die Verbindungen hätte ich trotzdem nicht gezogen - v.a. dank der überstrapazierten Verteilung meiner Spielzeit. Ein paar Dinge habe ich sogar komplett verpasst - und da sind ja sogar noch mehr Parallelen zu Chrono als gedacht (neben außerdem dem Kampfsystem), aber ich verrate natürlich nicht welche Elemente.

Klingt ja schon ziemlich gut, aber auch so würden mir viele Szenen im Gedächtnis bleiben, die auch noch heute noch cool sind. Bzw. auch gerade mit den Tricks auf PS1 einen eigenständigen Charme haben. Das Ganze wird auch sicher im Remake anders rüberkommen. Nicht nur weil es nicht mehr vorgerendert sein wird, aber wie ich das von den FF7 Filmen & co. mitbekommen habe (überblicksmäßig), hat es nun auch diesen komischen Realo-Stil und wird dann auch sicher mit Animu Melodrama vollgestopft (Cloud wird wahrscheinlich ein Emo-Balg), da heutzutage kaum mehr Grenzen für die Präsnetation bestehen. FF7 Original hat die Charaktere wiederum ja noch sehr klassisch cartoonig gestaltet und kam zum Glück nicht immer komplett ernst rüber.
Immerhin weiß ich, dass die Grundstimmung gut wird und daher freue ich mich schon darauf, wenn es dann 2020 fertig ist. :ugly:

FF6 müsste ich auch mal wieder angehen, aber FF4 hat meine Motivation doch arg geschmälert (außerdem habe ich 6 schon irgendwann mal früh abgebrochen). Zudem verschwende ich in letzter Zeit schon extrem viel Zeit an RPGs, ich glaube seit vor einem Jahr habe ich 20 Stück oder so weggearbeitet (v.a. da ich manche nur durchschnittlich und teilweise sogar schlecht fand, aber sie trotzdem durchgezogen habe :ugly: Wahrscheinlich bei Xeno ebenso wieder. Auf Tales freue ich mich aber, plus aktuell rult Shin Megami Tensei Nocturne hart, das endlich ins PSN kam).
Das beste an Chrono ist ja, dass man es relativ schnell durch hat. 20h sollte man wirklich fühlbar kaum überschreiten.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von SoulBringer »

Erinnere mich jetzt auch wieder. Werde FFVII auch nochmal vorm Remake durchzocken, diesmal auch Crisis Core. Fand VII geil und fragte mich damals schon was das gehate soll. Dass das Spiel nicht jedem gefällt ist klar, aber einige Argumente haben eher den Eindruck erweckt man wollte beabsichtigt gegen den Strom schwimmen. Wie das halt so üblich ist.

FFIV finde ich btw. auch nicht so gelungen. Ich schätze ich habe das einfach zu spät gespielt und Leute, bei denen der Nostalgie Bonus noch dazu kommt bewerten halt anders. Ist ja bei SoM nicht anders. Bei FFVI ist halt einfach das Storytelling geil. Passt einfach zusammen. Gameplay durch die lahmen Battles leider imo etwas zu veraltet. Da kann CT definitiv besser mithalten. Die Musik fand ich bei CT auch besser, grafisch sowieso kein Vergleich. Alleine das ganze Zeitreisen ist eher etwas, was selten genutzt wurde (in dem Genre) und wirkt immernoch frisch.
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sylviosan
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von sylviosan »

Bayonetta

Letzte Woche schon. Mittlerweile auf dem nächsten Schwierigkeitsgrad auch halb durch.

Hm, hm. Mein persönliches Lieblingsspiel im Genre ist weiterhin Chaos Legion (PC Version! :ugly:). Mein Lieblingsspiel von Platinum Games ist weiterhin Madworld.

Bayonetta ist in vielen Bereichen eigentlich gar nicht so stark (obgleich es aber auch nirgendwo durchfällt). In anderen Bereichen, da ist es freilich herausragend, allen voran das Charakter Design der Heldin.

Für ein abschließendes Urteil hab ich das Spiel noch nicht genug gespielt und es wird sich zeigen müssen, wie viel Tiefe das Gameplay in höheren Difficulty Levels entwickelt, und welche Secrets evtl. noch zu Tage treten. Im Moment würde ich 87% vergeben.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Gin »

Batman - Arkham Knight

Habs doch noch durchgezogen und alle Riddler-Trophies gesammelt, um das ultimative Ende freizuschalten.
War es das wert? Jein. Habe die Trophies gesammelt, weil ich immer noch Bock auf das Spiel hatte, aber nicht direkt ins NG+ springen wollte. Das zusätzliche Ende (eine mickrige Szene zusätzlich) war insgesamt jedoch etwas ernüchternd, hätte mir da mehr von erwartet, vor allem wenn man den Aufwand bedenkt, den es erforderte.
Ehrlich gesagt habe ich weiterhin Lust, es zu zocken :D Von daher schaue ich evtl. mal ins NG+ rein, um z.B. alle Upgrades freizuschalten.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Dicker »

Direkt mal 2 Fragen.

1) Was hat dir an Witcher 3 nicht gefallen? Ich finde es immer noch geil, auch wenn ich schon seit 2,5 Monaten und über 115h dran hänge. Kannst auch im Witcher Thread antworten, da passt es besser hin.

2) Welche anderen 3 Spiele waren das? Einbau wohl RDR. Und der Rest?
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden!
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Onilink
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Onilink »

Beyond Good & Evil

Was für ein Meisterwerk in Weltendesign, das ich nun endlich einmal fertig bekommen habe. Wie Rätsel, ,,Dungeons'', Minigames, Sidequests und ziemlich alles in die Welt verflochten ist, wirkt wirklich einfach nur glaubhaft und sinnvoll statt ,,videospiel-haft''. Man fühlt sich wirklich wie ein Superspion, der schlimme Intrigen ans Tageslicht bringt. Nicht auch zuletzt durch die Kamera als zentrales Element. Schön auch, wie die Umgebung dann im Laufe des Spiels auf Veränderungen reagiert, selbst wenn die Welt nicht riesig ist.
Und obwohl es stilistisch ,,französisch'' wirkt, ist die Ästhetik und eigentliche Welt doch wirklich einzigartig. Leider ist es etwas kurz und da es sich vom Aufbau grob an Zelda anlehnt musste wohl auch etwas Kämpfen in die Mischung, das nicht sonderlich spannend ist. Das ist im Gesamtbild aber wirklich nur Nebensache.

9/10

Zack & Wiki

Keine Ahnung warum ich das Spiel bis heute ausgelassen hatte, obwohl es unter nischigen Wii Spielen noch zu den prominentesten gehört. Und letztenendes war es auch wirklich gut. Ich war zuerst überrascht, dass es eher kleine Rätselräume statt eine zusammenhängende Welt hat, aber ein nett kindliches Abenteuerfeeling kommt dennoch rüber, auch wenn speziell manche Charaktere vielleicht schon etwas zu abstrus sind. Die Grafik insgesamt hält sich aber äußerst solide.
Die Vielfalt an Rätseln ist wirklich toll und das Design an vielen Stellen wirklich smart, so dass es viele schöne Erfolgsmomente gibt.
Die Game Overs fühlen sich auch nicht unfair an, man sollte hier eben nicht alles ausprobieren, nur weil es die Möglichkeit dazu gibt. Vieles ist erst durch die Bewegungssteuerung interessant geworden, oder hätte ohne sie keinen Sinn ergeben. Dennoch gab es zwei oder drei Stellen, wo man sich mit den Möglichkeiten der alten Wiimote überfordert hat.

8,5/10
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stef
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von stef »

Journey :birdo: und BG&E sind auch für mich zwei spitzen Spiele.
Ich selbst habe zuletzt Persona 4 Golden durchgespielt und bin hellauf begeistert. Ich bin direkt wieder von vorn angefangen. Das hatte ich zuletzt bei BG&E. :D
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Dicker »

@Puddy: oh man, stimmt. Wie lange ist das her, 5 Jahre?

Aber interessante Auswahl. Wären bei mir so Spiele wie RE4, Mass Effect, Portal 2, Mirrors Edge, Tomb Raider (überraschenderweise) oder Xcom. Wenn ich ein Spiel mehrfach durchzocke, und dann noch direkt hintereinander, ist das immer ein sehr sehr gutes Zeichen.

Ich glaube ich sollte Journey noch mal eine Chance geben. Hat mich beim ersten mal nicht so geflasht.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Player »

Mr.Puddy hat geschrieben:Der zweite Hexer konnte mich auch 2h oder so bei Stange halten.
Ist wie bei mir. Dadurch weiß ich, dass ich den dritten Hexer nicht anzufassen brauche. Ist einfach nicht mein Ding auf Dauer.
Aber sind wir ehrlich - bei Fallout 4 werde ich schon nochmal auf die Schnauze fallen. Man tut es immer wieder.
Also Fallout 4 will ich auch eine Chance geben. Hatte nur mal das dritte Fallout auf der PS3 ausgeliehen und will auf jeden Fall beizeiten länger in diese Endzeit-Atmosphäre eintauchen...

Journey hat natürlich die Höchstnote verdient. Richtig tolles Erlebnis. Kenne es noch bestens von meiner längst nicht mehr im Einsatz befindlichen PS3.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Dicker »

Multiplayer würde mir spontan CoD MW 2 einfallen, das hab ich bis zur Vergasung gespielt.
Aber ich finde man kann Single und Multiplayer schlecht miteinander vergleichen. Das Spielgefühl ist ein ganz anderes.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von schnecken-power »

Sniper Elite III hab gestern beendet :D . Hat Spass gemacht, vor allem Ko-Op Modus sehr empfehlenswert :). Wer Lust auf schleichen und Sinpern hat kann hier zu greifen.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von zierli »

Sword Art Online-Hollow Fragment (PSVITA)
So sehr ich den Anime mag, bzw. die Charaktere... ich fand das Spiel relativ eintönig, und hab immer wieder ein paar Floors gemacht und dann wieder ewig liegengelassen, seit es rausgekommen ist. In nächster Zeit kommt auch einiges digital raus was ich haben wollte, deswegen hab ich jetzt doch mal gesagt.. jetzt spiels endlich durch!
Imo braucht man relativ lange um das Kämpfen halbwegs zu checken, aber im Grunde hilft einfach ewiges draufhauen plus Like natürlich..XD
Waffen hab ich mehrere ausprobiert, hab mich aber dann etwas verskillt, also die Axt fand ich lange Zeit ganz super, bin aber dann wieder auf die 2 Kirito-Schwerter gewechselt. Und damit kommt man am besten durch.
Das Online-Spiel bzw. die zusätzlichen Quests hab ich nur ein paar Mal probiert, da sind sicher noch 50 Stunden plus drinnen..
Generell ist das spiel echt nur für Fans, die events animieren gegen Ende hin schon zum durchspielen, aber imo ist es mühsam bis dort hin. Die 2-3 Quests was zu machen sind und die immer wiederkehrenden Labyrinthe, die immer gleich ausschauen, die Boss-Konferenz. Spätestens nach 10 Floors gähnt man ein wenig..
Das nächste Spiel soll ja besser sein, und ich hoffe es wirklich.. :) Dennoch freu ich mich drauf.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Onilink »

Kirby Super Star: Weil heute eher die experimentellen Kirby Spiele top sind und die Standardhüpfer langweilig, hatte ich den NES Ableger als besten klassischen Teil empfunden. Aber dieser Titel gebührt wirklich dem Teil hier. Kirby steuert sich angenehm flott und präzise, alle Fähigkeiten haben mehrere Features und das Partnersystem ist cool. Dass wie in der damaligen Werbung wirklich postuliert mehrere Spiele hier drin stecken würden, würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Eine größere Kirby ,,Story'' ist eher in mehrere Kapitel unterteilt, jeweils mit ein paar Eigenheiten.
Dadurch ist es aber auch sehr abwechslungsreich. Auf der einen Seite hat man einen normales Kirby Jump'n'Run, dann wiederum ein Metroidvania, dann einen Megaman-mäßigen Part. Grafik ist gut und Kirby noch stoische Killerkugel statt perma-happy.
:kruemel: 9/10

Zone of the Enders 2: Also ich mag ja auch so manch plumpes Action Spiel, aber ZoE2 trieft einfach nur vor schwachem Gamedesign. Erstmal ist die Tastenbelegung einfach nur unnatürlich. Die Steuerung für die Kamera ebenso und die ist auch sonst nicht sonderlich gut. Geschweige denn gut genug für bekloppt designede Bosskämpfe, die wollen, dass ich in irgendeiner Ecke oder sonstwo etwas Kleines aufhebe, während die Kamera ständig automatisch irgendeinen anderen Dreck anvisiert. Diverse Missionsziele lassen sich auch nicht mit der Steuerung ohne Frust vereinbaren.
Und selbst wenn schon, sind sie oft einfach langweilig. Bosse sind meistens keine Frage des Könnens, sondern des Aushaltevermögens. Ich habe öfter auf Youtube nachgeschaut ob ich bei Bossen irgendetwas falsch mache, aber nein, sie sind teilweise wirklich einfach nur eintönig.
Hätte lieber ein Anime werden sollen, denn die Präsentation war okay. Kojima eben :ugly: 5/10
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von zierli »

Hatoful Boyfriend (PSVITA)
Kurzweiliges Visual Novel, was anfangs eher nur witzig ist, später aber an Tragik nicht zu verachten ist. Tragischer als ich dachte mit den Tauben! Imo haben die schon viel Liebe und Detail reingesteckt, dass alles ziemlichen Sinn macht gegen Ende hin. :)
Eine Frechheit ist allerdings das Dauer-Abstürzen, mir ist es 8x passiert. Da das Game eher kurz ist, kommt man schnell durch skippen wieder dorthin wo man soll..bzw. hab ich gerade beim längsten true-ending alle 10 min gespeichert.. Ansonsten bekommt man echt die Krise. Also schon eine Frechheit das überhaupt rauszugeben.
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Gin »

Mr.Puddy hat geschrieben:Journey - PS 4

Hole grade bei Sony so alles nach, was mich jemals interessiert hätte und schon auf der PS 4 zu haben ist, da ich die PS 3 Ära ausgelassen habe. Nachdem mich GTA V überhaupt nicht begeistern und Witcher 3 mich nach 20h nun endgültig verloren hat (schade, eigentlich ein 8,5/10 Kandidat, aber ohne Zeit und in der modernen Arbeitswelt unmöglich, dran zu bleiben), konnte mich endlich mal wieder ein Titel begeistern. Und wie. Ich könnte keine 10 Titel aufzählen, die mich so beeindruckt haben in 20 Jahren intensiver Zockerei. In den letzten 10 Jahren waren es derer genau drei plus nun eben Journey. Ein unglaubliches Videospielerlebnis. Wusste trotz des Hypse so gar nichts über den Titel und von Minute 5 bis zum Ende konnte mich nicht lösen. Dreimal Gänsehaut. Von einem Videospiel. Hatte ich seit dem Ende von RDR nicht einmal.

Meisterwerk, Meilenstein, muss man gespielt haben. Mit Kopfhörern. In entspannter Atmosphäre. 10/10
Habe es heute auch gespielt/durchgespielt!
Absolut grandiose Erfahrung. Ich wurde nicht so emotional wie z.B. beim Last of Us Prolog, sondern saß eher mit (positiv) fassungsloser und neugieriger Miene vor dem TV, weil ich von der Welt dermaßen gepackt war und es einfach alles einsaugen wollte, was da an Schönheit auf mich eingeprasselt ist :birdo: Glaube, das ist ein Titel, den ich alle paar Jahre mal wieder an einem ruhigen Wochenende spielen werde. TOP!

Dass ich auf meiner Reise von insgesamt vier anderen Spielern begleitet wurde war besonders faszinierend. Konnte es gar nicht so recht glauben und dachte, dass es vielleicht ein KI Kompane ist, der automatisch im Spiel dazustößt. Als ich am Ende die Spielernamen nach den Credits las, hab ich richtig Gänsehaut bekommen :lol: Das war für mich vllt. sogar die interessanteste Komponente des Spiels.
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Onilink »

Bloodborne

Souls hat mich dank dem ausgelutschten D&D Setting nie wirklich angemacht, der Titel hier trifft aber wiederum mit einem eher selten bedienten Classic-Horror Szenario genau mein Interesse. Und dann auch noch mit einem großen Budget, das man hier offensichtlich reingebuttert hat. Abgesehen davon, dass das grafische Niveau sehr gut ist (auch wenn ein Next Gen Wow-Faktor gefehlt hat), ist die visuelle Abwechslung und Detailverliebtheit wirklich beeindruckend. Wenn nicht sogar schon überwältigend, gerade wenn man auch einfach mal die Kamera durch die Hintergründe lenkt. Selbst manche völlig optionale Geheimgebiete haben komplett eigenständige Assets, Texturen, Gegner und Feeling. Einziger Wermutstropfen für mich ist die fehlende Levelmusik. Die Atmosphäre ist zwar stark, aber mit Musik könnte man sie sicher noch verstärken, wie ähnliche Titel zeigen. Tatsächlich gibt es hier auch ein Geheimlevel mit Chor und es passt wie die Faust aufs Auge - kA wieso man das nicht öfter einbaut.

Spielerisch ist der Titel wirklich motivierend. Das Kampfsystem ist eigentlich simpel, aber fühlt sich einfach befriedigend an :ugly: Und es gibt eine Unmenge an Gegnern. Die offene Struktur ohne Händchenhalten ist sehr angenehm, aber man hat immernoch klar designede Levelstrukturen, statt generischem Open World Trash. Wenn man mal nicht weiterkommt, kann man auch immer zu Alternativwegen ausweichen und entdeckt im Backtracking oft irgendetwas Neues. Überhaupt scheint es viele Geheimnisse zu geben und solche zu finden ist immer ein schönes Erfolgserlebnis. Da gefällt mir auch, dass es im Gegensatz zu Souls etwas gestreamlined wurde. Ich mag es, wenn man weniger ,,große'' Items (z.B. Waffen) hat, aber diese sich beim Finden dadurch nach etwas Besonderem anfühlen, statt dem 100. Random-Teil für redundantes Micromanagement.
Dass man die Stats reduziert hat und man sich quasi kaum verskillen kann, begrüße ich ebenso wie das Fehlen von zu kryptischen Passagen/willkürliche Wände schlagen, usw. So bin ich auch ohne Hilfe in rund 28 Stunden durch das Spiel gekommen, ohne dass es sich in irgendeiner Weise nach modernem Casual-Mist ala Assassines Creed o.ä. angefühlt hätte. Leicht nervig waren neben ein paar technischen Problemen, dass man gegen Ende öfter mal HP Pots farmen musste. Und das Ende war auch eher ,,naja''. Ich erwarte keine Erklärungen, aber zumindest eine größere Portion. Dennoch:

9,5/10

Ach und das Schlimmste war eigentlich die PS4. Gerade bei soeinem stillen Titel. Nach weniger als 5 Minuten fängt bei meinem Gerät schon moderates Dröhnen durch das Laufwerk an, nach spätestens 20 Minuten habe ich quasi einen Staubsauger im Zimmer stehen. Das Müllgerät ging jetzt direkt zu Sony und wenn die das nicht richten (was wahrscheinlich so sein wird), wird es wieder verkauft. Geht garnicht.
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Cyber Zéro
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Re: Zuletzt durchgezockt

Beitrag von Cyber Zéro »

Das Laufwerk sollte im Normalfall nach der (vollständigen) Installation des Spiels keinen Mucks mehr von sich geben.
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