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Re: Zuletzt durchgezockt
Batman Arkham Origins
Gutes Spiel, das locker die besten Bossfights der Reihe hat und die beste (bzw. am wenigsten peinliche) Story. Neben den Bossfights waren die neuen Detektiv-Abschnitte cool, die zwar etwas einfach ablaufen, aber genug Freiraum für zumindest etwas Nachdenken geben. Leveldesign und Rätsel sind nicht markant schlechter oder besser als bei Rocksteady, nur sind hier gefühlt die Onscreen-Hints etwas aufdringlicher .
Charakterdesigns sind abgesehen von wenigen Ausnahmen meilenweit über den direkten Vorgängern, die Innenräume wie das Schiff können sich stilistisch auch sehen lassen.
Was B:AO runterzieht ist die Oberwelt. Die sieht nicht nur langweilig aus, ist aber zudem nur da, damit man keinen ,,Rückschritt" zu City vermarkten muss, dabei macht man wirklich nichts Aufregendes mit der ,,Open World" - Fetch Quests ohne Ende, die man am besten ignoriert.
Sonst könnte das Pacing noch etwas besser sein. Nach dem ersten richtigen Boss Fights dauert es gefühlt das halbe Spiel bis zum nächsten, die CSI Abschnitte sind auch nicht supergut verteilt und manchmal gibt es evll. etwas zuviel Geprügel ohne Sneaking. Hauptsächlich ist aber die Oberwelt das, weshalb es nicht zum kompletten Highlight wird.
7,5/10
Batman Arkham Knight
Die Grundmechaniken machen noch immer Spaß, ein paar Momente im Level-Design sowie seltene Denkaufgaben sind brilliant, aber getrübt durch mieseste AAA Trends bzw. Gamedesign auf Kindergartenniveau. Das Batmobile-Kämpfen ist anspruchslos und langatmig, aber viel zu oft verpflichtend. Die ganze Drone-Story drumherum nagt an der Atmosphäre, da sie einfach auf zu vielen Ebenen schlicht bekloppt ist.
Sidequests (eigentlich verpflichtend) wirken am Anfang noch wie das Highlight, bis man merkt, dass es sich großteils nur um noch mehr generische Fetchquests handelt - ordentliche ,,Stages" gibt es kaum noch in vollwertiger Form. Ein paar nette Ideen werden entwertet dadurch, dass man sie 3-10 mal in identischer Form wiederholen darf und im Grunde kaum ein Sidequest ein befriedigendes Ende hat. Dann gibt es noch die zweite Art von Sidequest, die genau eine Minute an Gameplay enthält und einen Bösewicht in einer kurzen Cutscene verbrät. Weiß nicht was von beiden beleidigender ist. Einzig positive Ausnahme ist Riddler.
Für soeine IP ist es auch fragwürdig, dass es keinen einzigen Bossfight gibt, außer weiter diese absurden Batmobilegeschichten.
Daher kam viel Vergnügen in den Missionen zuerst auch durch Grafikblenderei. Wobei die stilistisch auch nicht wirklich mit den Vorgängern mithalten kann. Die Charakterdesigns sind zwar endlich halbwegs gut/näher an Origins, dafür fehlt der Stadt vollkommen jegliche (Batman-) Identität. Bitter, dass man den hier toll umgesetzten Scarecrow komplett verschwendet für den Arkham Knight Quatsch, der story-mäßig die abgedroschensten Klischees überhaupt serviert und keinerlei Platz im Rampenlicht verdient hätte. Außerdem wird der Joker leicht abgewertet, auch wenn ich kA habe, ob das im Comic auch so gehandhabt wurde.
6/10
Gutes Spiel, das locker die besten Bossfights der Reihe hat und die beste (bzw. am wenigsten peinliche) Story. Neben den Bossfights waren die neuen Detektiv-Abschnitte cool, die zwar etwas einfach ablaufen, aber genug Freiraum für zumindest etwas Nachdenken geben. Leveldesign und Rätsel sind nicht markant schlechter oder besser als bei Rocksteady, nur sind hier gefühlt die Onscreen-Hints etwas aufdringlicher .
Charakterdesigns sind abgesehen von wenigen Ausnahmen meilenweit über den direkten Vorgängern, die Innenräume wie das Schiff können sich stilistisch auch sehen lassen.
Was B:AO runterzieht ist die Oberwelt. Die sieht nicht nur langweilig aus, ist aber zudem nur da, damit man keinen ,,Rückschritt" zu City vermarkten muss, dabei macht man wirklich nichts Aufregendes mit der ,,Open World" - Fetch Quests ohne Ende, die man am besten ignoriert.
Sonst könnte das Pacing noch etwas besser sein. Nach dem ersten richtigen Boss Fights dauert es gefühlt das halbe Spiel bis zum nächsten, die CSI Abschnitte sind auch nicht supergut verteilt und manchmal gibt es evll. etwas zuviel Geprügel ohne Sneaking. Hauptsächlich ist aber die Oberwelt das, weshalb es nicht zum kompletten Highlight wird.
7,5/10
Batman Arkham Knight
Die Grundmechaniken machen noch immer Spaß, ein paar Momente im Level-Design sowie seltene Denkaufgaben sind brilliant, aber getrübt durch mieseste AAA Trends bzw. Gamedesign auf Kindergartenniveau. Das Batmobile-Kämpfen ist anspruchslos und langatmig, aber viel zu oft verpflichtend. Die ganze Drone-Story drumherum nagt an der Atmosphäre, da sie einfach auf zu vielen Ebenen schlicht bekloppt ist.
Sidequests (eigentlich verpflichtend) wirken am Anfang noch wie das Highlight, bis man merkt, dass es sich großteils nur um noch mehr generische Fetchquests handelt - ordentliche ,,Stages" gibt es kaum noch in vollwertiger Form. Ein paar nette Ideen werden entwertet dadurch, dass man sie 3-10 mal in identischer Form wiederholen darf und im Grunde kaum ein Sidequest ein befriedigendes Ende hat. Dann gibt es noch die zweite Art von Sidequest, die genau eine Minute an Gameplay enthält und einen Bösewicht in einer kurzen Cutscene verbrät. Weiß nicht was von beiden beleidigender ist. Einzig positive Ausnahme ist Riddler.
Für soeine IP ist es auch fragwürdig, dass es keinen einzigen Bossfight gibt, außer weiter diese absurden Batmobilegeschichten.
Daher kam viel Vergnügen in den Missionen zuerst auch durch Grafikblenderei. Wobei die stilistisch auch nicht wirklich mit den Vorgängern mithalten kann. Die Charakterdesigns sind zwar endlich halbwegs gut/näher an Origins, dafür fehlt der Stadt vollkommen jegliche (Batman-) Identität. Bitter, dass man den hier toll umgesetzten Scarecrow komplett verschwendet für den Arkham Knight Quatsch, der story-mäßig die abgedroschensten Klischees überhaupt serviert und keinerlei Platz im Rampenlicht verdient hätte. Außerdem wird der Joker leicht abgewertet, auch wenn ich kA habe, ob das im Comic auch so gehandhabt wurde.
6/10
- zierli
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Re: Zuletzt durchgezockt
Rune Factory 3 (DS)
Juhu hab die Dörfer wieder zusammengebracht, meine liebste Raven gerettet, hab meine Erinnerungen wieder und der Baum blüht wieder. Natürlich gibts noch ein Post-game, also zumindest ein Kind hätt ich gern noch und das Jahr wollt ich eigentlich auch noch zu Ende spielen..(bin erst Anfang Winter des 1. Jahres) Credits sind aber gelaufen und die Hochzeit fand ich auch wirklich hübsch.

Storymäßig war hier richtig mal was los.. auch die Chars hatten doch mehr Hintergrund als in den vorigen Teilen. Ich fands auch sehr süß wie alle immer lieb gegrüsst haben, bzw. die Kleine die dich hasst..wäääh geschrien hat. XD Von den Mädels her konnt ich mich fast net entscheiden, ich hab dann die schwierige, ruhige Raven genommen. Ich fand aber Einhorn oder das Mädel dass immer genau das Gegenteil sagt, von dem was sie meint auch super.
Wie beim zweiten Teil war das Game auch wieder etwas langsam wenn mehrere Tiere in der barn waren, bzw. mehrere Leute an einem Platz, aber dennoch war der 2. Teil da viel schlimmer. Die Feste waren wirklich mal was neues, für jemanden der gerne Harvest Moon oder Rune Factory spielt.
Die Stürme im Sommer waren ein Witz, imo braucht man da gar nix anbauen, das bringt echt nix.
Trotzdem schönes Spiel und ich werd mir wieder mal einen neuen Teil holen. (bin eh hinten nach bei HM sowie RF..)
Juhu hab die Dörfer wieder zusammengebracht, meine liebste Raven gerettet, hab meine Erinnerungen wieder und der Baum blüht wieder. Natürlich gibts noch ein Post-game, also zumindest ein Kind hätt ich gern noch und das Jahr wollt ich eigentlich auch noch zu Ende spielen..(bin erst Anfang Winter des 1. Jahres) Credits sind aber gelaufen und die Hochzeit fand ich auch wirklich hübsch.

Storymäßig war hier richtig mal was los.. auch die Chars hatten doch mehr Hintergrund als in den vorigen Teilen. Ich fands auch sehr süß wie alle immer lieb gegrüsst haben, bzw. die Kleine die dich hasst..wäääh geschrien hat. XD Von den Mädels her konnt ich mich fast net entscheiden, ich hab dann die schwierige, ruhige Raven genommen. Ich fand aber Einhorn oder das Mädel dass immer genau das Gegenteil sagt, von dem was sie meint auch super.
Wie beim zweiten Teil war das Game auch wieder etwas langsam wenn mehrere Tiere in der barn waren, bzw. mehrere Leute an einem Platz, aber dennoch war der 2. Teil da viel schlimmer. Die Feste waren wirklich mal was neues, für jemanden der gerne Harvest Moon oder Rune Factory spielt.
Die Stürme im Sommer waren ein Witz, imo braucht man da gar nix anbauen, das bringt echt nix.
Trotzdem schönes Spiel und ich werd mir wieder mal einen neuen Teil holen. (bin eh hinten nach bei HM sowie RF..)
- Secretkey
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Re: Zuletzt durchgezockt
Nach 53 Stunden flimmerte eben bei mir der Abspann von Ni no Kuni über den Bildschirm.
Es war kein sonderlich überraschendes Ende, aber dennoch ganz hübsch und vor allem mit einem Endgegner, wo ich zwischenzeitlich noch kurz in Bedrängnis gekommen bin, obwohl ich eigentlich ziemlich overlevelt sein musste. Allgemein ein wirklich schönes Spiel, aber meiner Meinung nach auch mit einigen Schwächen versehen, die den Spielspaß immer wieder runtergezogen haben und wohl auch Grund dafür waren, dass ich nicht immer konsequent weitergespielt, sondern mir auch zwischendurch paar Wochen Pause zwischen meinen Sessions gelassen habe. In Stichworten paar Pro- und Contra-Aspekte, die mir persönlich aufgefallen sind:
Pro
- Es ist verdammt fantasievoll! Jedes Mal, wenn ich nach einer Session die Konsole wieder ausgeschaltet hatte, überkam mich so stark die Lust, mir nochmal "Chihiros Reis ins Zauberland" anzuschauen, wo man ebenfalls an jeder Ecke irgendwelche Details entdecken konnte, die sich auf eine Art ins gesamte Spiel / Film eingefunden haben, die es am Ende zu dieser tollen fremdartigen Märchenpackung erhoben hat! Egal ob Monsterdesign, Dialoge der NPCs, Tier-Kreaturen als Herrscher über die Welt - alles wirkt verfremdet und mit dem im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Studio-Ghibli Touch versehen. Kann man auch nicht weiter beschreiben, man muss sich als Besucher selbst in diese Welt begeben und das Gefühl auf einen wirken lassen.
- Audio-Visuell ist es ein kleines Meisterwerk! Brauchen wir auch gar nicht weiter drüber zu reden. Die orchestralen Einspielungen des Soundtracks sind gewaltig - ich könnte für den Rest meines Lebens bloß nur noch die Oberwelt-Musik zu hören kriegen und ich wäre nicht sonderlich unglücklich - und man hat zwischenzeitlich wirklich das Gefühl durch einen wunderschön gezeichneten Anime zu spielen. In Verbindung mit der fantasievollen Welt, ist es wohl DAS Kaufargument für Ni no Kuni überhaupt.
- Es ist auf seine Weise ein ziemlich old-schooliges RPG geworden, was ich irgendwie schätze. Ich liebe einfach den Spielverlauf, wo man über eine Weltkarte läuft, die besten Stellen zum grinden heraussucht, nach und nach die Karte erkundet und am Ende übermachtig mit fortgeschrittenen Fortbewegungssmitteln über die Weltkarte zu fliegen. Es ist zwar nicht wahnsinnig innovativ, hat aber dann doch seine schönen Kniffe und hat mir aus genau diesem Grund viel Spaß bereitet.
- Wenn man will kann man sich in jeder Hinsicht in diesem Spiel verlieren und Stunden in dieser Welt bzw. gedanklich darin verbringen. Zahlreiche Nebenquests, Kasinos. fortgeschrittene Kampfmöglichkeiten und natürlich das Leveln und Fangen von Vertrauten gibt genug Anlass, viele Sessions dort reinzubuttern. Gleichzeitig, weil es eben mit dem Buch des magischen Begleiters ausgeliefert wurde, bzw. auch eine digitale Version davon im Spiel zu finden ist, kann man sich auch hier komplett fallen lassen und darin schmökern und den Lore der Welt in sich aufsaugen.
Contra:
- der Punkt schließt hier gleich an und ist völlig subjektiv und gilt vor allem auch nicht, wenn man sich damals die Collectors-Edition geholt hat. Aber mir ist es schlichtweg zu anstrengend längere Texte am Fernsehbildschirm zu lesen und habe deswegen all die Zusatzinfos potenziell nicht so genutzt, wie ich es mir ausgemalt hatte. Digital durch das Buch zu blättern kann schon etwas nervig sein, aber glücklicherweise gibt es nicht allzu viele Stellen im Buch, die das ganze erfordern.
- Das Dungeon-Design ist bestenfalls Mittelmaß, was mich angesichts der vielen Zauber, die man im Spiel findet, doch arg verwundert hat. Hier wäre so viel Potenzial für vielfältige Rätseleien gewesen, die man mithilfe von Zaubern lösen muss und doch kommt dies kaum zum Einsatz und die Dungeons sind eher Labyrinth-artig aufgebaut, wodurch sie jetzt nicht sonderlich hängen bleiben. Es gibt paar absolut geniale Ideen, beispielsweise das man bei einer Prüfung zwei Charaktere gleichzeitig mit beiden Analogsticks steuern muss, aber sowas in der Art kommt insgesamt viel zu selten zum Einsatz. In der Hinsicht bleibt für mich einfach immer noch Golden Sun 2 die absolute Referenz.
- Das mag sich jetzt vielleicht seltsam anhören, aber irgendwie hatte ich aufgrund der äußerlichen Verpackung den Eindruck, das Spiel hätte teilweise einen besseren Verlauf und eine bessere Geschichte verdient. Gerade den Anfang, wo man auch noch vom Anime-Überzug und seiner tollen Musik regelrecht geflasht wurde, empfand ich als überraschend rührend, jedoch hat es für mir an genau solchen Momenten im weiteren Spielverlauf gefehlt. Vielleicht lag es auch am Protagonisten, der hier wirklich wie ein Heiliger ohne Ecken und Kanten dargestellt wurde und mir auf diese Weise nie wirklich greifbar wurde.
Auch das Spielgeschehen wirkt in vielen Momenten durch ständige Fetchquest etwas uninspiriert (was angesichts der Verpackung wirklich paradox klingt) und am Ende beschleicht mich doch das Gefühl, als hätte man ein viel verdichteteres Spiel abliefern können, das vielleicht nicht ganz so lang geworden wäre, aber dafür fokussierter.
- Es gibt Spielmechaniken, wo ich einfach nicht hinter steigen konnte. Dass die Möglichkeit Vertraute zu fangen bloß zufällig bestimmt wird, halte ich einfach für wenig sinnvoll. In einem Pokemon-Spiel ist das großartige daran, dass man in weiten Teilen selber die Kontrolle über den Fangprozess hat, was meiner Meinung nach viel mehr dazu einlädt mit seinem Team herumzuexperimentieren. Wenn ich aber an einem Vertrauten Gefallen gefunden habe, dann aber noch 2 Stunden grinden und Kämpfe mit ihm angehen muss, damit dann irgendwann ENDLICH das Fangen getriggert wird, halte ich das dann doch für übelste Spielzeitstreckung ohne Sinn und Verstand. Da überlege ich mir dann doch zweimal, ob ich wirklich noch neue Vertraute aufnehmen möchte. Gezieltes Vorgehen wird einfach nicht entlohnt und das finde ich einfach schade, weshalb ich mich mit dem gesamten Vertrauten-System bis zum Ende nicht sonderlich anfreuen konnte und mich wohl auch etwas dagegen gesperrt habe.
Der andere große Punkt, der bei dem Spiel auch in anderen Reviews dauernd Erwähnung findet: das Kampfsystem. Ich will mich da jetzt gar nicht mehr großartig drüber auskotzen, aber es hinkt einfach den Real-Bedingungen des Spiels hinterher. Obwohl es doch vielfältige Funktionen beim Taktieren gibt, unterscheiden sie sich nicht genug, dass die KI sich am Ende genau so verhält, wie man es will. Es müsste einfach noch mehr Optionen geben, wenn man schon zwischen allen Kämpfern nahtlos wechseln will. Beispiel: ich habe ein starkes Verteidigungsmonster auf dem Feld, wo ich die Taktik gefahren bin, dass ich mit 'Köder' alle Angriffe des Gegners auf ihn gelenkt habe, nur möchte ich dann gleichzeitig zu meinen anderen Kumpanen wechseln, die dann angreifen sollen. Wechsele ich allerdings, macht mein KI-Partner wieder was er will und zieht mein 'Köder'-Monster vom Feld. Strategie im Eimer... sowas passiert viel zu häufig auch in vielen anderen Situationen, sodass ich jetzt bis zum Ende nicht das Gefühl hatte, das Kampfsystem voll ausgereizt zu haben.
- Zu guter letzt: technisch scheint es manchmal wohl auch seine Aussetzer zu haben. Ich beispielsweise bin zweimal dem Glitch begegnet, dass fast alle Knopfeingaben nicht registriert wurden und ich mein Menü nicht aufrufen konnte. Keine Ahnung, wie es am Ende wieder behoben wurde, aber dafür ist das Spiel erstmal wieder für einen Monat in die Ecke verschwunden.
Also, es ist eine ganz fantasievolle Verpackung und ein herrlich oldschooliges RPG mit schönen Momenten und einer Welt, in der man sich regelrecht verlieren kann, aber all die Fehlerchen und Schwierigkeiten in der Spielmechanik verhindern da doch den Status 'Perle'. Würde eine wohlgesonnene 8/10 geben, weil das Spielgefühl einfach doch noch genug herausreißt.
Es war kein sonderlich überraschendes Ende, aber dennoch ganz hübsch und vor allem mit einem Endgegner, wo ich zwischenzeitlich noch kurz in Bedrängnis gekommen bin, obwohl ich eigentlich ziemlich overlevelt sein musste. Allgemein ein wirklich schönes Spiel, aber meiner Meinung nach auch mit einigen Schwächen versehen, die den Spielspaß immer wieder runtergezogen haben und wohl auch Grund dafür waren, dass ich nicht immer konsequent weitergespielt, sondern mir auch zwischendurch paar Wochen Pause zwischen meinen Sessions gelassen habe. In Stichworten paar Pro- und Contra-Aspekte, die mir persönlich aufgefallen sind:
Pro
- Es ist verdammt fantasievoll! Jedes Mal, wenn ich nach einer Session die Konsole wieder ausgeschaltet hatte, überkam mich so stark die Lust, mir nochmal "Chihiros Reis ins Zauberland" anzuschauen, wo man ebenfalls an jeder Ecke irgendwelche Details entdecken konnte, die sich auf eine Art ins gesamte Spiel / Film eingefunden haben, die es am Ende zu dieser tollen fremdartigen Märchenpackung erhoben hat! Egal ob Monsterdesign, Dialoge der NPCs, Tier-Kreaturen als Herrscher über die Welt - alles wirkt verfremdet und mit dem im wahrsten Sinne des Wortes fantastischen Studio-Ghibli Touch versehen. Kann man auch nicht weiter beschreiben, man muss sich als Besucher selbst in diese Welt begeben und das Gefühl auf einen wirken lassen.
- Audio-Visuell ist es ein kleines Meisterwerk! Brauchen wir auch gar nicht weiter drüber zu reden. Die orchestralen Einspielungen des Soundtracks sind gewaltig - ich könnte für den Rest meines Lebens bloß nur noch die Oberwelt-Musik zu hören kriegen und ich wäre nicht sonderlich unglücklich - und man hat zwischenzeitlich wirklich das Gefühl durch einen wunderschön gezeichneten Anime zu spielen. In Verbindung mit der fantasievollen Welt, ist es wohl DAS Kaufargument für Ni no Kuni überhaupt.
- Es ist auf seine Weise ein ziemlich old-schooliges RPG geworden, was ich irgendwie schätze. Ich liebe einfach den Spielverlauf, wo man über eine Weltkarte läuft, die besten Stellen zum grinden heraussucht, nach und nach die Karte erkundet und am Ende übermachtig mit fortgeschrittenen Fortbewegungssmitteln über die Weltkarte zu fliegen. Es ist zwar nicht wahnsinnig innovativ, hat aber dann doch seine schönen Kniffe und hat mir aus genau diesem Grund viel Spaß bereitet.
- Wenn man will kann man sich in jeder Hinsicht in diesem Spiel verlieren und Stunden in dieser Welt bzw. gedanklich darin verbringen. Zahlreiche Nebenquests, Kasinos. fortgeschrittene Kampfmöglichkeiten und natürlich das Leveln und Fangen von Vertrauten gibt genug Anlass, viele Sessions dort reinzubuttern. Gleichzeitig, weil es eben mit dem Buch des magischen Begleiters ausgeliefert wurde, bzw. auch eine digitale Version davon im Spiel zu finden ist, kann man sich auch hier komplett fallen lassen und darin schmökern und den Lore der Welt in sich aufsaugen.
Contra:
- der Punkt schließt hier gleich an und ist völlig subjektiv und gilt vor allem auch nicht, wenn man sich damals die Collectors-Edition geholt hat. Aber mir ist es schlichtweg zu anstrengend längere Texte am Fernsehbildschirm zu lesen und habe deswegen all die Zusatzinfos potenziell nicht so genutzt, wie ich es mir ausgemalt hatte. Digital durch das Buch zu blättern kann schon etwas nervig sein, aber glücklicherweise gibt es nicht allzu viele Stellen im Buch, die das ganze erfordern.
- Das Dungeon-Design ist bestenfalls Mittelmaß, was mich angesichts der vielen Zauber, die man im Spiel findet, doch arg verwundert hat. Hier wäre so viel Potenzial für vielfältige Rätseleien gewesen, die man mithilfe von Zaubern lösen muss und doch kommt dies kaum zum Einsatz und die Dungeons sind eher Labyrinth-artig aufgebaut, wodurch sie jetzt nicht sonderlich hängen bleiben. Es gibt paar absolut geniale Ideen, beispielsweise das man bei einer Prüfung zwei Charaktere gleichzeitig mit beiden Analogsticks steuern muss, aber sowas in der Art kommt insgesamt viel zu selten zum Einsatz. In der Hinsicht bleibt für mich einfach immer noch Golden Sun 2 die absolute Referenz.
- Das mag sich jetzt vielleicht seltsam anhören, aber irgendwie hatte ich aufgrund der äußerlichen Verpackung den Eindruck, das Spiel hätte teilweise einen besseren Verlauf und eine bessere Geschichte verdient. Gerade den Anfang, wo man auch noch vom Anime-Überzug und seiner tollen Musik regelrecht geflasht wurde, empfand ich als überraschend rührend, jedoch hat es für mir an genau solchen Momenten im weiteren Spielverlauf gefehlt. Vielleicht lag es auch am Protagonisten, der hier wirklich wie ein Heiliger ohne Ecken und Kanten dargestellt wurde und mir auf diese Weise nie wirklich greifbar wurde.
Auch das Spielgeschehen wirkt in vielen Momenten durch ständige Fetchquest etwas uninspiriert (was angesichts der Verpackung wirklich paradox klingt) und am Ende beschleicht mich doch das Gefühl, als hätte man ein viel verdichteteres Spiel abliefern können, das vielleicht nicht ganz so lang geworden wäre, aber dafür fokussierter.
- Es gibt Spielmechaniken, wo ich einfach nicht hinter steigen konnte. Dass die Möglichkeit Vertraute zu fangen bloß zufällig bestimmt wird, halte ich einfach für wenig sinnvoll. In einem Pokemon-Spiel ist das großartige daran, dass man in weiten Teilen selber die Kontrolle über den Fangprozess hat, was meiner Meinung nach viel mehr dazu einlädt mit seinem Team herumzuexperimentieren. Wenn ich aber an einem Vertrauten Gefallen gefunden habe, dann aber noch 2 Stunden grinden und Kämpfe mit ihm angehen muss, damit dann irgendwann ENDLICH das Fangen getriggert wird, halte ich das dann doch für übelste Spielzeitstreckung ohne Sinn und Verstand. Da überlege ich mir dann doch zweimal, ob ich wirklich noch neue Vertraute aufnehmen möchte. Gezieltes Vorgehen wird einfach nicht entlohnt und das finde ich einfach schade, weshalb ich mich mit dem gesamten Vertrauten-System bis zum Ende nicht sonderlich anfreuen konnte und mich wohl auch etwas dagegen gesperrt habe.
Der andere große Punkt, der bei dem Spiel auch in anderen Reviews dauernd Erwähnung findet: das Kampfsystem. Ich will mich da jetzt gar nicht mehr großartig drüber auskotzen, aber es hinkt einfach den Real-Bedingungen des Spiels hinterher. Obwohl es doch vielfältige Funktionen beim Taktieren gibt, unterscheiden sie sich nicht genug, dass die KI sich am Ende genau so verhält, wie man es will. Es müsste einfach noch mehr Optionen geben, wenn man schon zwischen allen Kämpfern nahtlos wechseln will. Beispiel: ich habe ein starkes Verteidigungsmonster auf dem Feld, wo ich die Taktik gefahren bin, dass ich mit 'Köder' alle Angriffe des Gegners auf ihn gelenkt habe, nur möchte ich dann gleichzeitig zu meinen anderen Kumpanen wechseln, die dann angreifen sollen. Wechsele ich allerdings, macht mein KI-Partner wieder was er will und zieht mein 'Köder'-Monster vom Feld. Strategie im Eimer... sowas passiert viel zu häufig auch in vielen anderen Situationen, sodass ich jetzt bis zum Ende nicht das Gefühl hatte, das Kampfsystem voll ausgereizt zu haben.
- Zu guter letzt: technisch scheint es manchmal wohl auch seine Aussetzer zu haben. Ich beispielsweise bin zweimal dem Glitch begegnet, dass fast alle Knopfeingaben nicht registriert wurden und ich mein Menü nicht aufrufen konnte. Keine Ahnung, wie es am Ende wieder behoben wurde, aber dafür ist das Spiel erstmal wieder für einen Monat in die Ecke verschwunden.
Also, es ist eine ganz fantasievolle Verpackung und ein herrlich oldschooliges RPG mit schönen Momenten und einer Welt, in der man sich regelrecht verlieren kann, aber all die Fehlerchen und Schwierigkeiten in der Spielmechanik verhindern da doch den Status 'Perle'. Würde eine wohlgesonnene 8/10 geben, weil das Spielgefühl einfach doch noch genug herausreißt.

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Re: Zuletzt durchgezockt
Genau davor hatte ich versucht dich zu warnen. Bin auch immer zu stark und der Endgegner hat mir auch gut zugesetzt. Ansonsten war das Spiel 6/10 für mich und ich finde deine Wertung zu großzügig, wenn man sich mal deine Kontras anguckt. Am meisten hat mich dieser "Bruch" am Ende angekotzt. Da habe ich das Spiel zum ersten Mal weggelegt. Und die Geschichte fand ich auch nicht wirklich gut. Ich kann mich an keine Probleme mit dem KS aber erinnern. Alles in allem 6/10. Habs mir damals nach der Demo geholt, weil ich den Stil so schön fand und es so schön oldschool war. Das Inventar war wie aus DQ8, meinem lieblings jrpg. Ich mag auch eine Oberweltmap und son Zeug.Secretkey hat geschrieben: Es war kein sonderlich überraschendes Ende, aber dennoch ganz hübsch und vor allem mit einem Endgegner, wo ich zwischenzeitlich noch kurz in Bedrängnis gekommen bin, obwohl ich eigentlich ziemlich overlevelt sein musste.
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Re: Zuletzt durchgezockt
Habe jetzt alle Teile der Uncharted Collection durchgezockt und desweiteren weitere Durchgänge gestartet. Auf der PS3 habe ich alle Spiele ebenfalls ausgiebig gespielt, in Teil 1+2 damals auch Platin geholt (in Teil 3 scheiterte es nur an den Collectibles). Habe allerdings noch nie alle drei Teile hintereinander durchgezockt. Werde jetzt mal meine Meinung zur Collection wiedergeben.
Insgesamt hatte ich natürlich wieder meinen Spaß, auch wenn die Begeisterung von damals aus diversen Gründen nicht mehr vorhanden ist. Man kennt alle Setpieces, die Musik etc. Alles ist bereits bekannt, die Animationen teilweise veraltet, ebenso das Gameplay. Mit mehr Erfahrung im Genre meinerseits fallen einem auch mehr negative Aspekte auf. Ich zähle Uncharted jetzt mal nicht zu den typischen 3rd Person Shootern im alten Stil, sondern zu den Shootern mit Cover Mechanik, welche letzte Generation ja sehr populär waren.
Am besten ich liste in Stichpunkten auf, denn einen großen Text liest eh keiner.
Allgemein:
- Technik Top, gerade Uncharted 1 fühlte sich damals vielleicht nicht unfertig, aber dafür zu schnell auf den Markt geworfen an - zumindest was die technische Seite angeht. Unschönes Tearing gehört der Vergangenheit an, die Spiele laufen alle in 60FPS/1080p.
- Damals fand ich es geil, weil ich heiß auf 3rd Person Shooter war (Resi 4 ist immerhin eines meiner liebsten Spiele überhaupt) und es sowas in der Form wie Uncharted, also mit dem Indiana Jones/Schatzsucher Setting, vorher nicht gab. Ich mochte also sowohl das Setting, als auch das Genre - was konnte da schon schief gehen?
- Nichts, fand es damals einfach genial. Die seichte Story und Charaktere rundeten das ganze nochmal ab. Klischee, ja, aber gut gemacht und spaßig anzuschauen. Vor allem versucht die Serie nie dramatisch zu sein, wie es teilweise andere Spiele versuchen, dabei versagen und einfach ins lächerliche abdriften.
- Neue Features cool. Steuerung für alle Collections oder einzeln veränderbar (unbedingt Ziel-Empfindlichkeit hochstellen), neue Schwierigkeitsgrade (einmal extrem Leicht ('Explorer') und einmal Brutal, Photomode, Speedrun Mode (sequenziert, alle Chapter seperat spielbar/verbesserbar, komplette Durchgänge auch möglich) und die Cheats wurden auch in Uncharted 3 addiert.
Gameplay:
- Man merkt, wie das Gameplay und alles was dazugehört kontinuierlich verbessert wurde. Gunplay fühlt sich in Uncharted 1 schwach an, Teil 2 macht es besser, aber erst in Teil 3 fühlt es sich gut an (dennoch nicht so gut wie z.B. Max Payne 3). Das gilt auch für das Hand-to-hand Combat, Stealthelemente und das Leveldesign bzw. das Leveldesign der Areale, in welchen die größeren Shootouts stattfinden.
- Mich störten an Teil 1 nicht die Gegnermassen an sich, sondern wie sie erscheinen. Sie sind immer einen Schritt vorraus. Egal wo man ist, egal wohin man geht. Immer tauchen sie auf und in Uncharted 1 kommt noch hinzu, dass dann Nachschub aus irgendwelchen Spalten und Löchern gekrochen kommt. Zum Glück nur so extrem im ersten Teil, aber man gewöhnt sich schnell dran.
- Mir war gar nicht in Erinnerung wie sehr man auf die Deckung angewiesen ist. Besonders später, wenn Gegner bessere Waffen haben, stirbt man selbst auf "Normal" ziemlich zügig wenn man keine Deckung hat.
- Neuer Gegnertyp in Uncharted 3, die großen Brawler. Einmal cool, vielleicht zweimal cool. Aber wie oft tauchen sie im Spiel auf? 5 mal, 6mal? Ist schon zu viel. Werden immer auf die selbe Art erledigt und Spaß machts nicht unbedingt, auch weils nicht fordernd ist. Kein richtiger Kritikpunkt aber einer dieser Momente in Spielen.. ihr wisst schon. Man ist nicht abgenervt wenn sie auftauchen, aber froh wenn man es hinter sich hat.
- Pacing nach wie vor gut. Richtige Mischung aus Klettern, Schießen, Rätseln und Zwischensequenzen.
Story, Charaktere, Präsentation:
- Charakere und Präsentation bzw. Erzählweise ebenfalls jeden Teil verbessert. Wie gesagt alles Klischee, aber gut gemacht. Finde die Story in Teil 3 am interessantesten, die Setpieces dagegen in Teil 2 besser. Bösewicht in Teil 3 war der Beste, viel Potential wurde aber verschenkt imo. Das hin und her Reisen zwischen den Zielen ging mir in Teil 3 zu schnell. Teil 2 gibt dir das Gefühl du bist auf einem großartigen Abenteuer, in Teil 3 dagegen führt alles auf eine interessante Art und Weise zusammen (zumindest ab ca. der zweiten Hälfte). Teil 1 ist das kleinste Abenteuer, ist aber dennoch nicht zu verachten - gerade aus diesem Grund. Dennoch, gegen Teil 2+3 imo keine Chance. In Teil 2 hatte definitiv auch die beeindruckensten Setpieces. Egal ob die Action auf dem Zug oder anderes (will nichts spoilern), was ich besonders mochte ist Tibet. Ich liebe Schnee in Videospielen. Tibet wird in Videospielen kaum genutzt und ist in Uncharted 2 einfach großartig.
- Charaktere entwickeln kaum Tiefgang, was ich aber gut und passend zur Serie finde. In Teil 3 wird etwas mehr über die Vergangenheit zwischen Drake und Sully erzählt, was ich ebenfalls passend und als ziemlich cool empfand, nicht als aufgesetztes Gimmick oder Fanservice.
Fazit:
Uncharted mag nicht zeitlos sein, aber spaß machen kann es immernoch. Ich würde es auch nicht als Must-Play bezeichnen. Was mich überraschte war, dass ich Teil 3 schwächer in Erinnerung hatte. Ob das damals Ermüdungserscheinungen waren? Keine Ahnung, aber jetzt erst, nachdem ich alle drei hintereinander gezockt habe, fällt mir auf dass der Teil doch vieles besser macht. Macht ihn zwar nicht automatisch zum besten Teil, aber definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte.
Wenn man an Uncharted 4 interessiert ist, würde ich definitiv empfehlen die Teile alle zu zocken. Und sei es nur einmal ausgeliehen, gezockt und wieder zurückgegeben. Ich finde, die Charaktere und Vertrautheit macht viel vom Charme der Serie aus. Kann mir gut vorstellen, dass Uncharted 4 besser ist, wenn man die Teile vorher gezockt hat. Wenn die ersten drei Teile ein Indikator dafür sind, was kommt (stetige Verbesserung im Gameplay), dann dürfte U4 ziemlich genial werden. Eines ist jetzt schon sicher: das Gunplay sieht endlich richtig gut aus, selbst nach den wenigen Videos (Sounds, Feedback, teils zerstörbare Umgebung etc.).
Paar Bilder, ingame (hier gehts zum Album, keine Bilder vom Ende oder Zwischensequenzen. Habe versucht die wirklich interessanten Setpieces zu vermeiden.):
Uncharted 1
Uncharted 2
Uncharted 3
Insgesamt hatte ich natürlich wieder meinen Spaß, auch wenn die Begeisterung von damals aus diversen Gründen nicht mehr vorhanden ist. Man kennt alle Setpieces, die Musik etc. Alles ist bereits bekannt, die Animationen teilweise veraltet, ebenso das Gameplay. Mit mehr Erfahrung im Genre meinerseits fallen einem auch mehr negative Aspekte auf. Ich zähle Uncharted jetzt mal nicht zu den typischen 3rd Person Shootern im alten Stil, sondern zu den Shootern mit Cover Mechanik, welche letzte Generation ja sehr populär waren.
Am besten ich liste in Stichpunkten auf, denn einen großen Text liest eh keiner.
Allgemein:
- Technik Top, gerade Uncharted 1 fühlte sich damals vielleicht nicht unfertig, aber dafür zu schnell auf den Markt geworfen an - zumindest was die technische Seite angeht. Unschönes Tearing gehört der Vergangenheit an, die Spiele laufen alle in 60FPS/1080p.
- Damals fand ich es geil, weil ich heiß auf 3rd Person Shooter war (Resi 4 ist immerhin eines meiner liebsten Spiele überhaupt) und es sowas in der Form wie Uncharted, also mit dem Indiana Jones/Schatzsucher Setting, vorher nicht gab. Ich mochte also sowohl das Setting, als auch das Genre - was konnte da schon schief gehen?
- Nichts, fand es damals einfach genial. Die seichte Story und Charaktere rundeten das ganze nochmal ab. Klischee, ja, aber gut gemacht und spaßig anzuschauen. Vor allem versucht die Serie nie dramatisch zu sein, wie es teilweise andere Spiele versuchen, dabei versagen und einfach ins lächerliche abdriften.
- Neue Features cool. Steuerung für alle Collections oder einzeln veränderbar (unbedingt Ziel-Empfindlichkeit hochstellen), neue Schwierigkeitsgrade (einmal extrem Leicht ('Explorer') und einmal Brutal, Photomode, Speedrun Mode (sequenziert, alle Chapter seperat spielbar/verbesserbar, komplette Durchgänge auch möglich) und die Cheats wurden auch in Uncharted 3 addiert.
Gameplay:
- Man merkt, wie das Gameplay und alles was dazugehört kontinuierlich verbessert wurde. Gunplay fühlt sich in Uncharted 1 schwach an, Teil 2 macht es besser, aber erst in Teil 3 fühlt es sich gut an (dennoch nicht so gut wie z.B. Max Payne 3). Das gilt auch für das Hand-to-hand Combat, Stealthelemente und das Leveldesign bzw. das Leveldesign der Areale, in welchen die größeren Shootouts stattfinden.
- Mich störten an Teil 1 nicht die Gegnermassen an sich, sondern wie sie erscheinen. Sie sind immer einen Schritt vorraus. Egal wo man ist, egal wohin man geht. Immer tauchen sie auf und in Uncharted 1 kommt noch hinzu, dass dann Nachschub aus irgendwelchen Spalten und Löchern gekrochen kommt. Zum Glück nur so extrem im ersten Teil, aber man gewöhnt sich schnell dran.
- Mir war gar nicht in Erinnerung wie sehr man auf die Deckung angewiesen ist. Besonders später, wenn Gegner bessere Waffen haben, stirbt man selbst auf "Normal" ziemlich zügig wenn man keine Deckung hat.
- Neuer Gegnertyp in Uncharted 3, die großen Brawler. Einmal cool, vielleicht zweimal cool. Aber wie oft tauchen sie im Spiel auf? 5 mal, 6mal? Ist schon zu viel. Werden immer auf die selbe Art erledigt und Spaß machts nicht unbedingt, auch weils nicht fordernd ist. Kein richtiger Kritikpunkt aber einer dieser Momente in Spielen.. ihr wisst schon. Man ist nicht abgenervt wenn sie auftauchen, aber froh wenn man es hinter sich hat.
- Pacing nach wie vor gut. Richtige Mischung aus Klettern, Schießen, Rätseln und Zwischensequenzen.
Story, Charaktere, Präsentation:
- Charakere und Präsentation bzw. Erzählweise ebenfalls jeden Teil verbessert. Wie gesagt alles Klischee, aber gut gemacht. Finde die Story in Teil 3 am interessantesten, die Setpieces dagegen in Teil 2 besser. Bösewicht in Teil 3 war der Beste, viel Potential wurde aber verschenkt imo. Das hin und her Reisen zwischen den Zielen ging mir in Teil 3 zu schnell. Teil 2 gibt dir das Gefühl du bist auf einem großartigen Abenteuer, in Teil 3 dagegen führt alles auf eine interessante Art und Weise zusammen (zumindest ab ca. der zweiten Hälfte). Teil 1 ist das kleinste Abenteuer, ist aber dennoch nicht zu verachten - gerade aus diesem Grund. Dennoch, gegen Teil 2+3 imo keine Chance. In Teil 2 hatte definitiv auch die beeindruckensten Setpieces. Egal ob die Action auf dem Zug oder anderes (will nichts spoilern), was ich besonders mochte ist Tibet. Ich liebe Schnee in Videospielen. Tibet wird in Videospielen kaum genutzt und ist in Uncharted 2 einfach großartig.
- Charaktere entwickeln kaum Tiefgang, was ich aber gut und passend zur Serie finde. In Teil 3 wird etwas mehr über die Vergangenheit zwischen Drake und Sully erzählt, was ich ebenfalls passend und als ziemlich cool empfand, nicht als aufgesetztes Gimmick oder Fanservice.
Fazit:
Uncharted mag nicht zeitlos sein, aber spaß machen kann es immernoch. Ich würde es auch nicht als Must-Play bezeichnen. Was mich überraschte war, dass ich Teil 3 schwächer in Erinnerung hatte. Ob das damals Ermüdungserscheinungen waren? Keine Ahnung, aber jetzt erst, nachdem ich alle drei hintereinander gezockt habe, fällt mir auf dass der Teil doch vieles besser macht. Macht ihn zwar nicht automatisch zum besten Teil, aber definitiv besser als ich ihn in Erinnerung hatte.
Wenn man an Uncharted 4 interessiert ist, würde ich definitiv empfehlen die Teile alle zu zocken. Und sei es nur einmal ausgeliehen, gezockt und wieder zurückgegeben. Ich finde, die Charaktere und Vertrautheit macht viel vom Charme der Serie aus. Kann mir gut vorstellen, dass Uncharted 4 besser ist, wenn man die Teile vorher gezockt hat. Wenn die ersten drei Teile ein Indikator dafür sind, was kommt (stetige Verbesserung im Gameplay), dann dürfte U4 ziemlich genial werden. Eines ist jetzt schon sicher: das Gunplay sieht endlich richtig gut aus, selbst nach den wenigen Videos (Sounds, Feedback, teils zerstörbare Umgebung etc.).
Paar Bilder, ingame (hier gehts zum Album, keine Bilder vom Ende oder Zwischensequenzen. Habe versucht die wirklich interessanten Setpieces zu vermeiden.):
Uncharted 1
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Re: Zuletzt durchgezockt
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich weiß, dass ich die Collection nicht brauche. Habe die Spiele einfach zu oft gespielt und sie sind mir deswegen noch zu präsent. Ich hätte auch kein Interesse mich wieder und wieder durch die Spiele zu kämpfen. Mein Ziel wären sicherlich wieder die Platin-Trophies der ersten zwei Spiele. Bloß nicht.
Freue mich mittlerweile sehr auf den kommenden vierten Teil. Schade, dass das Ding nicht in diesem Jahr aufschlägt. Dafür wird ND hoffentlich noch weiter dran schrauben, um es rund zu machen. Den unausweichlichen Multiplayer-Part könnten sie sich meinetwegen schenken. Für mich ist Uncharted einfach kein Multiplayer-Spiel.
Freue mich mittlerweile sehr auf den kommenden vierten Teil. Schade, dass das Ding nicht in diesem Jahr aufschlägt. Dafür wird ND hoffentlich noch weiter dran schrauben, um es rund zu machen. Den unausweichlichen Multiplayer-Part könnten sie sich meinetwegen schenken. Für mich ist Uncharted einfach kein Multiplayer-Spiel.
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Re: Zuletzt durchgezockt
Sorcery Saga: Curse of the Great Curry God (PSVITA)
Tjaa..ich habe es damals gekauft, als es um 5 Euro glaub ich im PSN-Sale war. Sah süß aus und kam von Aksys Games was ja einige Visual Novels schon rausgebracht haben, glaub bei uns durch Rising Star Games was Harvest Moon Liebhabern ein Begriff sein sollte.
Imo wars nicht zu sehr was für mich.. Dungeon-Crawler ok, aber nicht wenn ich bei jedem Dungeon immer wieder bei Level 1 anfangen muss...
Das fand ich doch ziemlich mühsam verbunden damit, dass alles eigentlich nur von Glück abhängt. XD Es sind eigentlich nur 6 Dungeons wobei der erste nur ein Tutorial ist, aaaaber...
Man kann bspw. das Spiel durchspielen und gleich wieder wenn man nicht aufpasst im 1. Dungeon wieder verrecken.. Also das ganze muss man schon mit Vorsicht geniessen.
Flüche, Monster Häuser, Fallen alles machen einem das Leben schwer. Sogar der Shop-Besitzer der auch nur durch Glück im Dungeon ist, kann einem töten. Das Vieh, dass dich begleitet ist zwar nicht schlecht (wenn gelevelt), aber ständig hungrig.
Wenn man wenigstens nicht immer alles verlieren würde beim sterben oder das Aufwerten der Ausrüstung besser wäre..oder nicht alles von Glück abhängen würde, wärs vermutlich doch zu leicht.
Die Story und kawaii Geschwafel waren selbst für mich etwas mühsam, imo ein bissl auf Disgaea-Niveau. Was mir auch nicht soooo liegt. Jedenfalls hab ich heut 3 Kreuze gemacht, nachdem ich die 43 floors geschafft hab und den Endboss.
Imo kann das Spiel sehr sehr frustig werden. Wenn man aber hin und wieder mal eine Runde spielt, machts schon Spaß.
Den Extra-Dungeon mit 200 floors werd ich wohl nicht mehr machen..^^
Tjaa..ich habe es damals gekauft, als es um 5 Euro glaub ich im PSN-Sale war. Sah süß aus und kam von Aksys Games was ja einige Visual Novels schon rausgebracht haben, glaub bei uns durch Rising Star Games was Harvest Moon Liebhabern ein Begriff sein sollte.
Imo wars nicht zu sehr was für mich.. Dungeon-Crawler ok, aber nicht wenn ich bei jedem Dungeon immer wieder bei Level 1 anfangen muss...
Man kann bspw. das Spiel durchspielen und gleich wieder wenn man nicht aufpasst im 1. Dungeon wieder verrecken.. Also das ganze muss man schon mit Vorsicht geniessen.
Wenn man wenigstens nicht immer alles verlieren würde beim sterben oder das Aufwerten der Ausrüstung besser wäre..oder nicht alles von Glück abhängen würde, wärs vermutlich doch zu leicht.
Die Story und kawaii Geschwafel waren selbst für mich etwas mühsam, imo ein bissl auf Disgaea-Niveau. Was mir auch nicht soooo liegt. Jedenfalls hab ich heut 3 Kreuze gemacht, nachdem ich die 43 floors geschafft hab und den Endboss.
Imo kann das Spiel sehr sehr frustig werden. Wenn man aber hin und wieder mal eine Runde spielt, machts schon Spaß.
Den Extra-Dungeon mit 200 floors werd ich wohl nicht mehr machen..^^
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Re: Zuletzt durchgezockt
Witzig, dass du das so siehst, weil ich dachte, dass es universell anerkannt wäre, dass Uncharteds 3 größte Stärke zumindest die besten, einzelnen Setpieces waren.SoulBringer hat geschrieben: In Teil 2 hatte definitiv auch die beeindruckensten Setpieces. Egal ob die Action auf dem Zug oder anderes (will nichts spoilern), was ich besonders mochte ist Tibet. Ich liebe Schnee in Videospielen. Tibet wird in Videospielen kaum genutzt und ist in Uncharted 2 einfach großartig.
Ich hatte das Gefühl, man hat da wirklich die ganz großen Skalen rausgehauen, wie man einen Hollywood-Blockbuster eben nur noch durch größere und beeindruckendere Sets toppen könnte: die Wüstenlandschaften, das sinkende Schiff, das waren schon so richtige Schmankerl. Ich würde sagen, die große Stärke des 2. Teils war es wie diese großen Setpieces miteinander verdrahtet waren. Von der Stadt Tibet, über den Zug, bis auf die Schneeberge war der Weg nur konsequent und logisch und eben auch ein Weg, den man quasi real im Spiel hinter sich gespielt hat. Teil 1 war in der Hinsicht auch wunderbar, das ja quasi komplett auf einer Insel spielt und man das Gefühl hatte, den Weg eines einzig großen Areals abzuwandern. Aber die Balance empfand ich in Teil 2 als am besten!

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Re: Zuletzt durchgezockt
Seh ich genauso, fand Tibet einfach genial, vor allem da es in sich so stimmig war. Und das Setting selbst mag ich auch sehr. In Teil 3 ist man ständig woanders, wobei Teil 1 vom Setting und Gameplay imo deutlich abfällt
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden!
(C. H. Duell, Direktor des US-Patentamts, 1899)
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Re: Zuletzt durchgezockt
The Talos Principle
Easy Ending
So geht's mir die ganze Zeit. The Talos Principle ist ein First Person Puzzlegame - wie Portal 2. Es gibt sogar eine gottähnliche Stimme, diesmal aber männlich. Man wacht als Roboter in einer virtuellen Welt auf und ist von haufenweise Puzzles umgeben.
Zunächst muss ich erstmal was zur Grafik sagen. Ich finde, hier wurde ein wenig dick aufgetragen; eine längere Liste mit Grafik Optionen wird man auf dem PC nicht finden. Als PC Spieler freut man sich natürlich über sowas. Aber die Performance gefällt mir für das gebotene weniger. The Vanishing of Ethan Carter läuft bei mir geschmeidiger und sieht deutlich besser aus. Vielleicht liegt das auch an der Gestaltung der Welt. Man läuft hier z. B. durch von Ägypten oder dem Mittelalter angehauchten Landschaften, welche zwar technisch überzeugen, aber auch sehr leblos und künstlich wirken. Die Architektur muss natürlich aufgrund der Puzzles immer rechtwinklig sein und klare Grenzen bieten. Portal 2 hatte deswegen konsequent auf Klötzchengrafik gesetzt. Hier entsteht stattdessen ein starker Kontrast zwischen schönen Landschaften und kantigen Mauern. Ich glaube fast, dass dieser Kontrast bewusst gewählt wurde, da er sehr gut zur Story passt. Aber das weiß man am Anfang des Spiels natürlich noch nicht.
Die Puzzles selbst gefallen mir bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Im ersten Bereich sind sie noch simpel gehalten. Aber sobald man anfängt, mit Lasern und Ventilatoren zu spielen, wird es stetig komplexer und manchmal auch total verrückt. Es gibt zudem noch viele optionale Aufgaben, für die man meistens um die Ecke denken und puzzleübergreifend agieren muss. Dann ist es hinterher immer schön anzusehen, wenn man einen Laserstrahl quer durch die Welt schickt, um irgendwo anders etwas auszulösen. Die oben genannten Ausnahmen, die mir nicht so gefallen, haben zum großen Teil mit unklaren Regeln zu tun. Oft sind unzugängliche Bereiche nur so gerade eben außer Reichweite, was schon frustrierend werden kann, bis man sich daran gewöhnt hat. Manchmal hatte ich mich auch gewundert, wie weit man doch springen kann, besonders wenn man in der Luft schwebt. Klingt komisch, ist aber so.
Zur Story möchte ich noch nicht so viel sagen. In allen Bereichen im Spiel sind Terminals verteilt, die immer interessante Einblicke in die Hintergrundgeschichte anbieten. Manchmal diskutiert man an denen auch mit einem Bot(?) über philosophische Problemfragen. Was macht eine Person aus? Kann ein Roboter eine Person sein? Und warum befindet man sich in einer virtuellen Welt, in der man nichts anderes tun soll, als Rätsel zu lösen? Nach dem leichten Ende weiß ich auch noch nicht viel, außerEs gibt noch zwei weitere Enden, für die man auch die schwereren, optionalen Puzzles lösen muss. Dies werde ich noch nachholen und dann den ominösen, verbotenen Turm erklimmen, um die Wahrheit zu finden!

Ob sich The Talos Principle lohnt? Ich habe heute den ganzen Tag gespielt.
Easy Ending
So geht's mir die ganze Zeit. The Talos Principle ist ein First Person Puzzlegame - wie Portal 2. Es gibt sogar eine gottähnliche Stimme, diesmal aber männlich. Man wacht als Roboter in einer virtuellen Welt auf und ist von haufenweise Puzzles umgeben.
Zunächst muss ich erstmal was zur Grafik sagen. Ich finde, hier wurde ein wenig dick aufgetragen; eine längere Liste mit Grafik Optionen wird man auf dem PC nicht finden. Als PC Spieler freut man sich natürlich über sowas. Aber die Performance gefällt mir für das gebotene weniger. The Vanishing of Ethan Carter läuft bei mir geschmeidiger und sieht deutlich besser aus. Vielleicht liegt das auch an der Gestaltung der Welt. Man läuft hier z. B. durch von Ägypten oder dem Mittelalter angehauchten Landschaften, welche zwar technisch überzeugen, aber auch sehr leblos und künstlich wirken. Die Architektur muss natürlich aufgrund der Puzzles immer rechtwinklig sein und klare Grenzen bieten. Portal 2 hatte deswegen konsequent auf Klötzchengrafik gesetzt. Hier entsteht stattdessen ein starker Kontrast zwischen schönen Landschaften und kantigen Mauern. Ich glaube fast, dass dieser Kontrast bewusst gewählt wurde, da er sehr gut zur Story passt. Aber das weiß man am Anfang des Spiels natürlich noch nicht.
Die Puzzles selbst gefallen mir bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Im ersten Bereich sind sie noch simpel gehalten. Aber sobald man anfängt, mit Lasern und Ventilatoren zu spielen, wird es stetig komplexer und manchmal auch total verrückt. Es gibt zudem noch viele optionale Aufgaben, für die man meistens um die Ecke denken und puzzleübergreifend agieren muss. Dann ist es hinterher immer schön anzusehen, wenn man einen Laserstrahl quer durch die Welt schickt, um irgendwo anders etwas auszulösen. Die oben genannten Ausnahmen, die mir nicht so gefallen, haben zum großen Teil mit unklaren Regeln zu tun. Oft sind unzugängliche Bereiche nur so gerade eben außer Reichweite, was schon frustrierend werden kann, bis man sich daran gewöhnt hat. Manchmal hatte ich mich auch gewundert, wie weit man doch springen kann, besonders wenn man in der Luft schwebt. Klingt komisch, ist aber so.
Zur Story möchte ich noch nicht so viel sagen. In allen Bereichen im Spiel sind Terminals verteilt, die immer interessante Einblicke in die Hintergrundgeschichte anbieten. Manchmal diskutiert man an denen auch mit einem Bot(?) über philosophische Problemfragen. Was macht eine Person aus? Kann ein Roboter eine Person sein? Und warum befindet man sich in einer virtuellen Welt, in der man nichts anderes tun soll, als Rätsel zu lösen? Nach dem leichten Ende weiß ich auch noch nicht viel, außer
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Ob sich The Talos Principle lohnt? Ich habe heute den ganzen Tag gespielt.

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Re: Zuletzt durchgezockt
Nachtrag: Ich habe es jetzt zu 100% gelöst und jedes Ende gesehen. Die Story hält sich immer noch recht spärlich. Man kann aber von einigen Logs ableiten, dass
Einige der optionalen Puzzles haben es schon in sich. Die Entwickler hatten manchmal auch Spaß daran, den Spieler in die Irre zu führen. Ein Energiefeld könnte z. B. theoretisch mit einem gemein platzierten Laserempfänger abgeschaltet werden. Also verbringt man erstmal zwei Stunden damit, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man den Laser dort hinbekommt, nur um am Ende festzustellen, dass man das Feld mit anderen Methoden umgehen kann. Man sollte immer dazu bereit sein, außerhalb des Systems zu denken.
Vielleicht werde ich mir noch den DLC Road to Gehenna anschauen. Der soll ziemlich gut sein.
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Vielleicht werde ich mir noch den DLC Road to Gehenna anschauen. Der soll ziemlich gut sein.

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Re: Zuletzt durchgezockt
Teil 3 finde ich auch absolut genial. Vor allen Dingen, wie die Dorfbewohner auf dich reagieren! Das ist echt klasse. Ich habe übrigens auch Raven geheiratet.zierli hat geschrieben:Rune Factory 3 (DS)
Juhu hab die Dörfer wieder zusammengebracht, meine liebste Raven gerettet, hab meine Erinnerungen wieder und der Baum blüht wieder. Natürlich gibts noch ein Post-game, also zumindest ein Kind hätt ich gern noch und das Jahr wollt ich eigentlich auch noch zu Ende spielen..(bin erst Anfang Winter des 1. Jahres) Credits sind aber gelaufen und die Hochzeit fand ich auch wirklich hübsch.
Storymäßig war hier richtig mal was los.. auch die Chars hatten doch mehr Hintergrund als in den vorigen Teilen. Ich fands auch sehr süß wie alle immer lieb gegrüsst haben, bzw. die Kleine die dich hasst..wäääh geschrien hat. XD Von den Mädels her konnt ich mich fast net entscheiden, ich hab dann die schwierige, ruhige Raven genommen. Ich fand aber Einhorn oder das Mädel dass immer genau das Gegenteil sagt, von dem was sie meint auch super.![]()
Wie beim zweiten Teil war das Game auch wieder etwas langsam wenn mehrere Tiere in der barn waren, bzw. mehrere Leute an einem Platz, aber dennoch war der 2. Teil da viel schlimmer. Die Feste waren wirklich mal was neues, für jemanden der gerne Harvest Moon oder Rune Factory spielt.
Die Stürme im Sommer waren ein Witz, imo braucht man da gar nix anbauen, das bringt echt nix.
Trotzdem schönes Spiel und ich werd mir wieder mal einen neuen Teil holen. (bin eh hinten nach bei HM sowie RF..)
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Re: Zuletzt durchgezockt
Durchgespielt (also Credits gesehen): Zelda: A Link between Worlds
Allerdings fehlen mir noch 3 oder 4 Maimais und ich glaube, dass ich auch noch nicht alle Herzteile gefunden habe.

Beim Oktoball stelle ich mich auch ziemlich dämlich an. Gibt es da vielleicht einen Trick?
Allerdings fehlen mir noch 3 oder 4 Maimais und ich glaube, dass ich auch noch nicht alle Herzteile gefunden habe.
Beim Oktoball stelle ich mich auch ziemlich dämlich an. Gibt es da vielleicht einen Trick?
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Re: Zuletzt durchgezockt
Okami HD: Okami hatte ich damals auf der Wii schon geliebt. Jetzt auf der PS3 nochmal durchgespielt
. Der Wunsch nach einem großen Nachfolger ist wieder sehr groß
. Wenn ich jetzt noch die letzten Fische angel hätte ich alles komplett. Ich glaube das mach ich sogar 
Meine Spielesammlung
Freundescodes
Mario Kart [Wii]: 2148-8261-8247 ... 3DS: 2320-6119-1477
Pokemon Weiss [DS]: 4727-8040-9475
PSN-ID/Nintendo-Network-ID: barbastrella

Sicher in ihrer Schale ist die Perle ein Sklave der Strömung
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Re: Zuletzt durchgezockt
TTP: Road to Gehenna
Im Hauptspiel steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an, und der DLC knüpft direkt daran an mit noch verrückteren Ideen. Die optionalen Sterne sind auch nochmal die Härte. Mir fehlen davon immer noch zwei, aber man braucht für das "gute" Ende nicht alle. Weiß nicht, ob ich mir die noch holen werde. Was besonders auffällt, sind die größeren Hubs. Diese sind teilweise gigantisch und bieten diesmal doch sehr hübsche Landschaften.
Wer also von den Puzzles in TTP nicht genug hat, ist mit Road to Gehenna gut bedient.

Im Hauptspiel steigt der Schwierigkeitsgrad stetig an, und der DLC knüpft direkt daran an mit noch verrückteren Ideen. Die optionalen Sterne sind auch nochmal die Härte. Mir fehlen davon immer noch zwei, aber man braucht für das "gute" Ende nicht alle. Weiß nicht, ob ich mir die noch holen werde. Was besonders auffällt, sind die größeren Hubs. Diese sind teilweise gigantisch und bieten diesmal doch sehr hübsche Landschaften.
Wer also von den Puzzles in TTP nicht genug hat, ist mit Road to Gehenna gut bedient.


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Re: Zuletzt durchgezockt
Batman Arkham Knight:
Von der Technik werde ich nicht groß anfangen und mich lediglich aufs Spiel konzentrieren. Nach dem großen September Patch hat die Performance bei mir jedenfalls akzeptabel bis sehr gut funktioniert und es war spielbar und das Geld, welches ich gezahlt habe, wert.
Zum Spiel:
Das Gameplay ist prinzipiell genau so aufgebaut wie in Arkham City mit der großen Neuerung, dem Batmobil. Dieses wird dabei auch ohne groß zu zögern für so ziemlich jeden neuen Abschnitt benutzt, teilweise sogar coole, wenn auch absolut unlogische, Rätsel, meist aber für stumpfes Drohnenabschießen. Dadurch spielt sich Arkham Knight die größte Zeit wie ein stumpfer Dauershooter und nicht wie ein Batman Abenteuer.
Es ist jedes Mal unglaublich schade, wenn man aus einem gutem "klassischen" Abschnitt rausgeworfen wird, weil das Batmobil genutzt werden muss um Aufgaben zu bewältigen wie eine Abdeckung abzureissen, was Batman in den vorherigen Teilen mit der Batclaw geschafft hat. Allgemein werden die Gadgets fast garnicht mehr genutzt und sind in absolutes Hintertreffen geraten. Der Metroidvania Aspekt von Arkham Asylum ist also fast komplett tot, da man nun alles mit dem Batmobil macht. Rätseln wie man weiterkommt endet fast immer darin, das Batmobil zu rufen. Dabei ist das noch nicht einmal die größte Schwäche.
Die meiste Zeit verbringt man damit 10-40 zugespammte Panzerdrohnen abzuschießen. Das läuft immer gleich ab und ist innerhalb der Spielwelt ab einem gewissen Punkt einfach nur noch unlogisch. Gerade gegen Ende hat Batman bereits über 500-1000 Panzer abgeschossen, abhängig davon wie viele Nebenmissionen man gemacht hat. Woher dieser Panzernachschub ständig kommt, obwohl man im Verlauf der Geschichte mehr und mehr Möglichkeiten der Gegenspieler ruiniert ist fraglich. Darüber kann man aber hinwegsehen, da das Problem das gezwungene Abschießen dieser innerhalb jeder Storymission ist.
Was mir gegen Ende außerdem auch immer stärker auffiel ist, dass die Steuerung in den Freeflowkampf-Passagen und den Schleich-Passagen schlechter funktioniert als in den Vorgängern und zu mehr Frust führt. Ein Angriff gegen einen Gegner mit Schild im Freeflow-Kampf z.B. funktioniert nicht mehr so locker mit Betäuben und dann Drüberspringen, sondern der Gegner wird fast nie richtig anvisiert, es sei denn man schlägt einmal gegen den Schild und unterbricht so seine Combo. Das führt nicht nur zu vermindertem Flow, sondern vor Allem auch zu Frust, da man dadurch riskiert mehr Treffer einzustecken. Ähnliche Steuerungsdefizite sind mir auch in anderen Situationen aufgefallen und beim Schleichen. Sowas gab es in den Vorgängern definitiv nicht, daher frage ich mich was Rocksteady hier getrieben hat.
Die Story gefällt mir persönlich besser als die von Arkham City, wird zu Teilen aber auch einfach nur nervig.
Die Nebenmissionen sind größtenteils Fleißaufgaben und leider werden, typisch für Rocksteady, die Charaktere des Batman Universums einfach mal so nebenbei verheizt. Das ist für mich kein Fanservice, sondern eine Enttäuschung. Lieber weniger Bösewichte, dafür mit vernünftigen Missionen und Storylines als ein Dauerfeuer an monotonen Missionen mit nahezu jedem Bösewicht. Dass dazu 100% für das wahre Ende erforderlich sind (inklusive gefühlt tausenden Riddler-Trophäen) empfinde ich zudem als unglücklich.
Grafisch ist das Spiel aber definitiv hübsch anzusehen, zumindest seit man auf dem PC die ganzen Störfilter deaktivieren kann:

Insgesamt hatte ich durchaus meinen Spaß, es ist schließlich noch immer Läderlappen und das Fliegen in der Stadt ist sehr cool (viel besser als das Kack Batmobil), aber Enttäuschung und Frust waren oftmals an der Tagesordnung. Alle Vorgänger empfand ich in Sachen Gameplay als deutlich ausgereifter und durchdachter und gerade Origins hat gezeigt wie man eine gute Story inszeniert ohne ständig zu Übertreiben.
Großes Finale leider nicht. Eher große Enttäuschung.
6/10
Von der Technik werde ich nicht groß anfangen und mich lediglich aufs Spiel konzentrieren. Nach dem großen September Patch hat die Performance bei mir jedenfalls akzeptabel bis sehr gut funktioniert und es war spielbar und das Geld, welches ich gezahlt habe, wert.
Zum Spiel:
Das Gameplay ist prinzipiell genau so aufgebaut wie in Arkham City mit der großen Neuerung, dem Batmobil. Dieses wird dabei auch ohne groß zu zögern für so ziemlich jeden neuen Abschnitt benutzt, teilweise sogar coole, wenn auch absolut unlogische, Rätsel, meist aber für stumpfes Drohnenabschießen. Dadurch spielt sich Arkham Knight die größte Zeit wie ein stumpfer Dauershooter und nicht wie ein Batman Abenteuer.
Es ist jedes Mal unglaublich schade, wenn man aus einem gutem "klassischen" Abschnitt rausgeworfen wird, weil das Batmobil genutzt werden muss um Aufgaben zu bewältigen wie eine Abdeckung abzureissen, was Batman in den vorherigen Teilen mit der Batclaw geschafft hat. Allgemein werden die Gadgets fast garnicht mehr genutzt und sind in absolutes Hintertreffen geraten. Der Metroidvania Aspekt von Arkham Asylum ist also fast komplett tot, da man nun alles mit dem Batmobil macht. Rätseln wie man weiterkommt endet fast immer darin, das Batmobil zu rufen. Dabei ist das noch nicht einmal die größte Schwäche.
Die meiste Zeit verbringt man damit 10-40 zugespammte Panzerdrohnen abzuschießen. Das läuft immer gleich ab und ist innerhalb der Spielwelt ab einem gewissen Punkt einfach nur noch unlogisch. Gerade gegen Ende hat Batman bereits über 500-1000 Panzer abgeschossen, abhängig davon wie viele Nebenmissionen man gemacht hat. Woher dieser Panzernachschub ständig kommt, obwohl man im Verlauf der Geschichte mehr und mehr Möglichkeiten der Gegenspieler ruiniert ist fraglich. Darüber kann man aber hinwegsehen, da das Problem das gezwungene Abschießen dieser innerhalb jeder Storymission ist.
Was mir gegen Ende außerdem auch immer stärker auffiel ist, dass die Steuerung in den Freeflowkampf-Passagen und den Schleich-Passagen schlechter funktioniert als in den Vorgängern und zu mehr Frust führt. Ein Angriff gegen einen Gegner mit Schild im Freeflow-Kampf z.B. funktioniert nicht mehr so locker mit Betäuben und dann Drüberspringen, sondern der Gegner wird fast nie richtig anvisiert, es sei denn man schlägt einmal gegen den Schild und unterbricht so seine Combo. Das führt nicht nur zu vermindertem Flow, sondern vor Allem auch zu Frust, da man dadurch riskiert mehr Treffer einzustecken. Ähnliche Steuerungsdefizite sind mir auch in anderen Situationen aufgefallen und beim Schleichen. Sowas gab es in den Vorgängern definitiv nicht, daher frage ich mich was Rocksteady hier getrieben hat.
Die Story gefällt mir persönlich besser als die von Arkham City, wird zu Teilen aber auch einfach nur nervig.
Spoiler: anzeigen
Grafisch ist das Spiel aber definitiv hübsch anzusehen, zumindest seit man auf dem PC die ganzen Störfilter deaktivieren kann:

Insgesamt hatte ich durchaus meinen Spaß, es ist schließlich noch immer Läderlappen und das Fliegen in der Stadt ist sehr cool (viel besser als das Kack Batmobil), aber Enttäuschung und Frust waren oftmals an der Tagesordnung. Alle Vorgänger empfand ich in Sachen Gameplay als deutlich ausgereifter und durchdachter und gerade Origins hat gezeigt wie man eine gute Story inszeniert ohne ständig zu Übertreiben.
Großes Finale leider nicht. Eher große Enttäuschung.
6/10
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Re: Zuletzt durchgezockt
Origins ist doch eine einzige Übertreibung. Da hat man einfach unzählige Bösewichte und Handlungsstränge ins Spiel integriert und das Ganze ideenlos zu einer wilden Story zusammengemixt, die am Ende doch - wie schon in den Spielen zuvor - auf den Konflikt Joker vs. Batman zulief. Gut war daran meiner Ansicht nach relativ wenig.Grant_Nicholas hat geschrieben: (...) und gerade Origins hat gezeigt wie man eine gute Story inszeniert ohne ständig zu Übertreiben.
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Re: Zuletzt durchgezockt
Stimmt schon, wobei Origins immer noch deutlich besser ist als City und Knight in Sachen Story
An Asylum kommt eh keines der Spiele ran.
An Asylum kommt eh keines der Spiele ran.
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Re: Zuletzt durchgezockt
Origins hatte definitiv die ... am wenigsten schlechte Story.
Und die besten Bosskämpfe. Wovon es in AK keinen einzigen gab, abgesehen von mehr Panzerschwachsinn. Muss man sich auch mal vor Augen führen.
Re: Zuletzt durchgezockt
Origins wurde von Presse und vielen Fans zerrissen.
Dabei war es für mich fast genau so gut wie der geniale 1. Teil.
AC hatte zwar nette Neuerungen. Nur wurden mir hier zuuu sehr die Gegnerverheizt.
AK ist wie schon genannt mehr Shooter, als bekanntes Batman Gameplay. Imo der schwächste Teil.
Dabei war es für mich fast genau so gut wie der geniale 1. Teil.
AC hatte zwar nette Neuerungen. Nur wurden mir hier zuuu sehr die Gegnerverheizt.
AK ist wie schon genannt mehr Shooter, als bekanntes Batman Gameplay. Imo der schwächste Teil.
- zierli
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Re: Zuletzt durchgezockt
Amnesia: Memories (PSVITA)
Die Story fand ich ganz gut, die Chars bis auf 1-2 recht liebenswert. Mein Favorit war Ikki, dicht gefolgt von Kent. <3
Die Minigames haben es auch ganz nett aufgelockert, sowie die Bonusstorys.
Einen der 5 Kandidaten empfand ich echt als furchtbar..war fast eine Qual da alles durchzulesen.
Platin war kein wirkliches Problem, mit Ausnahme vielleicht die Minigames wo man schon Pech haben konnte.
Wer Lust auf ein Otoge hat, kann da bedenkenlos zugreifen, vor allem wenns in Aktion im PSN-Store ist.
Die Story fand ich ganz gut, die Chars bis auf 1-2 recht liebenswert. Mein Favorit war Ikki, dicht gefolgt von Kent. <3
Die Minigames haben es auch ganz nett aufgelockert, sowie die Bonusstorys.
Einen der 5 Kandidaten empfand ich echt als furchtbar..war fast eine Qual da alles durchzulesen.
Platin war kein wirkliches Problem, mit Ausnahme vielleicht die Minigames wo man schon Pech haben konnte.
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- Onilink
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Re: Zuletzt durchgezockt
Batman Arkham Asylum.
Ich wusste schon mit was für Bullshit das Spiel endet, aber leider wurde es dadurch auch nicht besser und schmälert nach soeinem beknackten Finale leider erstmal die Gesamtfreude
Dennoch, super Titel. Vom Stealth und dem Kampfsystem kriegt man irgendwie nie genug, obwohl der Titel nun auch der für mich letzte der Reihe war. Es war auch mal angenehm, mit etwas weniger Items zu arbeiten, statt in City teilweise vollgepumpt zu sein mit viel u.a. auch unnötigen Quickcommands, etc.
Bei Scarecrow wusste ich zwar auch schon was kommt, aber trotzdem war's geil, neben auch ein paar anderen Highlights (ein paar nette Locations, auch wenn die Art Direction bei den Charakteren eher schlimm ist, aber daran bin ich inzwischen gewöhnt).
Aber der Metroidvania Aspekt des Titels war definitiv overhyped. Im Grunde ist das Ganze, abgesehen von - wie immer - den Riddler Trophäen, immernoch sehr linear und Händchenhaltend. City war da schon kein falscheer Schritt, nur Knight hat's halt komplett versemmelt.
City>Asylum/Origins>>>Knight.
Ich würde ja evll. sogar Origins an Nr.2 setzen, hätte man nicht diese langweilige Oberwelt forciert, nur um nicht den ,,Open World"-Titel fürs Marketing zu verlieren.
Ich wusste schon mit was für Bullshit das Spiel endet, aber leider wurde es dadurch auch nicht besser und schmälert nach soeinem beknackten Finale leider erstmal die Gesamtfreude
Dennoch, super Titel. Vom Stealth und dem Kampfsystem kriegt man irgendwie nie genug, obwohl der Titel nun auch der für mich letzte der Reihe war. Es war auch mal angenehm, mit etwas weniger Items zu arbeiten, statt in City teilweise vollgepumpt zu sein mit viel u.a. auch unnötigen Quickcommands, etc.
Bei Scarecrow wusste ich zwar auch schon was kommt, aber trotzdem war's geil, neben auch ein paar anderen Highlights (ein paar nette Locations, auch wenn die Art Direction bei den Charakteren eher schlimm ist, aber daran bin ich inzwischen gewöhnt).
Aber der Metroidvania Aspekt des Titels war definitiv overhyped. Im Grunde ist das Ganze, abgesehen von - wie immer - den Riddler Trophäen, immernoch sehr linear und Händchenhaltend. City war da schon kein falscheer Schritt, nur Knight hat's halt komplett versemmelt.
City>Asylum/Origins>>>Knight.
Ich würde ja evll. sogar Origins an Nr.2 setzen, hätte man nicht diese langweilige Oberwelt forciert, nur um nicht den ,,Open World"-Titel fürs Marketing zu verlieren.
- SoulBringer
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Re: Zuletzt durchgezockt
Kero Blaster (Steam)
Hatte es schon zum Launch auf Playism gezockt aber nie beendet. Da vor kurzem die Steam Version erschien und man mit dem Key die Steam Version aktivieren kann, dachte ich mir ich spiele nochmal. Dass ich es damals nicht beendet habe lag nicht daran, dass es mir nicht gefiel. Mir gefiel es nur nicht so ein Spiel am PC zu zocken. Diesmal war es mir egal. Ich fands geil, wenn auch extrem kurz.
Shovel Knight (3DS)
Spiel hat mir ebenso durchweg gut gefallen. Konnte mich zu Beginn ja nicht zwischen 3DS und PS4 Version entscheiden, war dann aber doch froh mich für die Version entschieden zu haben. Bekam beim Spielen trotz der Position der Steuerkreuzes keine Krämpfe oder so. Abgesehen davon sieht das Spiel auf dem Low-Res Screen des 3DS genial aus und selbst der 3D Effekt macht einiges her. Habe durchweg in 3D gespielt - was ich sonst nie mache. Leveldesign, Musik, Bosse etc. - alles passt zusammen und spielt sich richtig geil. Fordernd wird es gegen Ende auch. Schwach fand ich nur die Tatsache, dass man am Ende vorm Boss nochmal alle Bosse hintereinander besiegen muss. Wirkte deplaziert und wirkte so, als würde man die Spielzeit künstlich ziehen wollen. Man freut sich endlich den Endboss zu sehen und zu bekämpfen, dann kommt so ne Scheiße. Schwer war es nicht, durch den Skill den man sich während des Durchgangs angeeignet hat und die Relics, die man gesammelt hat, wurden die Bosse kinderleicht. Da, wo man vorher mehrere Versuche benötigte, hat man jetzt kaum HP verloren.
Beide grandiose Platformer, beide im Retro Look, beide kann ich nur empfehlen. Man könnte meinen ich hätte jetzt genug davon aber nein, würde direkt mit Shantae oder Axiom Verge anfangen. Nur sind mir beide momentan zu teuer.
Hatte es schon zum Launch auf Playism gezockt aber nie beendet. Da vor kurzem die Steam Version erschien und man mit dem Key die Steam Version aktivieren kann, dachte ich mir ich spiele nochmal. Dass ich es damals nicht beendet habe lag nicht daran, dass es mir nicht gefiel. Mir gefiel es nur nicht so ein Spiel am PC zu zocken. Diesmal war es mir egal. Ich fands geil, wenn auch extrem kurz.
Shovel Knight (3DS)
Spiel hat mir ebenso durchweg gut gefallen. Konnte mich zu Beginn ja nicht zwischen 3DS und PS4 Version entscheiden, war dann aber doch froh mich für die Version entschieden zu haben. Bekam beim Spielen trotz der Position der Steuerkreuzes keine Krämpfe oder so. Abgesehen davon sieht das Spiel auf dem Low-Res Screen des 3DS genial aus und selbst der 3D Effekt macht einiges her. Habe durchweg in 3D gespielt - was ich sonst nie mache. Leveldesign, Musik, Bosse etc. - alles passt zusammen und spielt sich richtig geil. Fordernd wird es gegen Ende auch. Schwach fand ich nur die Tatsache, dass man am Ende vorm Boss nochmal alle Bosse hintereinander besiegen muss. Wirkte deplaziert und wirkte so, als würde man die Spielzeit künstlich ziehen wollen. Man freut sich endlich den Endboss zu sehen und zu bekämpfen, dann kommt so ne Scheiße. Schwer war es nicht, durch den Skill den man sich während des Durchgangs angeeignet hat und die Relics, die man gesammelt hat, wurden die Bosse kinderleicht. Da, wo man vorher mehrere Versuche benötigte, hat man jetzt kaum HP verloren.
Beide grandiose Platformer, beide im Retro Look, beide kann ich nur empfehlen. Man könnte meinen ich hätte jetzt genug davon aber nein, würde direkt mit Shantae oder Axiom Verge anfangen. Nur sind mir beide momentan zu teuer.

- zierli
- Level 2-1: Buzzy Beetle

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- Registriert: So 11. Jul 2004, 13:33
- Zockt aktuell: Persona 5 Royal
- Animal Crossing Name: zierli
Re: Zuletzt durchgezockt
Persona 4: Dancing all night (PSVITA)
Die Songs sind sehr genial! Und es ist schön alle wieder mal zu sehen. Die Story ist anfangs ganz gruselig spannend aber mit der Zeit zieht sich die schon ziemlich.. nur um alle mal tanzen zu sehen.
Hard-Modus ist imo zu hart..ohne items schafft man dies nur mit Glück, 1 miss ist da schon zuviel. Also das ist definitiv bei Miku bspw. leichter. Platin ist aber dennoch kein wirkliches Problem. Ich hab auch die Collectors gekauft, vorrangig wegen dem Soundtrack der auch wirklich super ist. <3
Die Songs sind sehr genial! Und es ist schön alle wieder mal zu sehen. Die Story ist anfangs ganz gruselig spannend aber mit der Zeit zieht sich die schon ziemlich.. nur um alle mal tanzen zu sehen.
Hard-Modus ist imo zu hart..ohne items schafft man dies nur mit Glück, 1 miss ist da schon zuviel. Also das ist definitiv bei Miku bspw. leichter. Platin ist aber dennoch kein wirkliches Problem. Ich hab auch die Collectors gekauft, vorrangig wegen dem Soundtrack der auch wirklich super ist. <3
- SoulBringer
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Re: Zuletzt durchgezockt
Far Cry 3:Blood Dragon (Steam)
Weiß nicht was mich geritten hat dieses Spiel zu kaufen/spielen (vermutlich der Preis von 2€
), aber für zwischendurch ist es nicht schlecht. Hatte Lust auf einen kurzen Shooter, habe gerade mal 3-4h dafür gebraucht. Kaum Nebenaktivitäten gemacht und ich schätze das kam dem Spiel bzw. meinem Eindruck davon zugute. Eintönig wurde es nicht unbedingt, aber das Spiel lebt halt doch von seinem Stil und der Reise in die 80er. Wie gesagt, Zwischendurch ganz nett, sonst typisch modernes Open World Game. Den Stil könnte man sich auch keine 10h geben, schätze ich.
Weiß nicht was mich geritten hat dieses Spiel zu kaufen/spielen (vermutlich der Preis von 2€



















