Der kürzlich veröffentlichte Finanzbericht von Nintendo legt offen, dass die Firma im vergangenen Quartal weltweit nur 160.000 Einheiten der Wii U verkauft hat. Diese Zahl liegt weit unter den 450.000 Wii-U-Konsolen, die im ersten Quartal 2013 abgesetzt wurden. Damit liegt die gesamte Verkaufsmenge der Konsole seit dem Launch bei nun 3,16 Millionen Einheiten - und damit deutlich unter den erhofften 5,5 Millionen Stück, die Nintendo sich noch im April erhoffte.
Bezüglich der Software-Verkaufszahlen präsentierte Nintendo eine Menge von weltweit 14,44 Millionen verkauften Spielen. Mit anderen Worten: Durchschnittlich besitzt jeder Wii-U-Käufer etwa vier Spiele.
Trotz der eher entmutigenden Wii-U-Nachrichten konnten sich Nintendos Finanzen jedoch erholen: Der Nettoverkaufserlös des Quartals stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,8 Prozent auf 81,5 Milliarden Yen (etwa 627 Millionen Euro). Noch viel wichtiger: Der im letzten Jahr erzielte Quartalsverlust von 17,2 Milliarden Yen (132 Millionen Euro) verwandelte sich in einen Nettogewinn von 8,6 Milliarden Yen (etwa 66 Millionen Euro).
Ganz anders als der Wii U geht es dem Nintendo 3DS: Die 1,4 Millionen Geräte, die im vergangenen Quartal an den Mann oder die Frau gingen, bringen die Gesamtsumme der verkauften 3DS-Geräte seit Markteinführung auf 32,5 Millionen Handhelds. Außerdem gingen bis heute über 106 Millionen Nintendo-3DS-Spiele über den Ladentisch.
Währenddessen hat die Wii klammheimlich die Marke von 100 Millionen verkauften Geräten erreicht, denn von dem System konnten im letzten Quartal immerhin 210.000 Einheiten - mehr als bei der Wii U - verkauft werden. Beeindruckend: Weltweit verkauften sich seit der Markteinführung im November 2006 (Europa: Dezember 2006) über 873 Millionen Wii-Spiele.










