the new nightmare hat geschrieben:Sleeping Dogs
Von mir gibts deswegen 89%.
Sehe ich auch so und würde ebenfalls etwas knapp vor der 9/10 vergeben. Wie von dir bereits angemerkt sind die Drogenrazzien wirklich sehr eintönig, um nicht grade beschämend zu sagen. Das vorherige Verprügeln und Codeknacken macht ja noch einigermaßen Spass, aber dann das Markieren über die Kamera von zu Hause aus ist echt eine Farce. Der Typ sieht immer gleich aus und man muss überhaupt keine Detektivarbeit leisten, wodurch man hier reingarnichts falsch machen kann --> absolut unnötiger Schritt im Sidequest.
Was ich noch zusätzlich zu dem von tnn genannten positiv hervorheben würde, sind die Minispiele. Denn die empfand ich alle als wirklich gut gelungen und nie nervig. Kameras hacken, Wanzen pflanzen, Tresorschlösser knacken und Signale orten waren alle stimmig implementiert.
EDIT:
Biste auch immer im Strohhut rumgelaufen? Den fand ich zu geil
Nee, Hüte hasse ich grundsätzlich . Ich bin halt immer in solchen Kombinationen rumgelaufen die gerade die meisten Vorteile (egal ob für Polizei oder Triaden) gebracht haben. Nur so hatte man auch ne Chance die ganzen Verbesserungen freizuschalten, auch wenn mir auf Triadenseiten am Ende dennoch zwei gefehlt haben. Aber dafür war ich der Supercop
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Ja ist ziemlich umständlich, bei mir fehlte nach der letzten Mission auch noch so die Hälfte vom balken für level 10 weil ich erst gegen Ende mit Triadenboni-Klamotten rumgelaufen bin. Man kann Missionen aber nochmal zocken, um die zusätzlichen EXP zu bekommen.
Zelda Skyward Sword:
Gerade eben beendet. Zum Schluss hin hat es mich dann wieder sehr gefesselt und auch teilweise irgendwie beeindruckt. Zwischenzeitlich hat mich das Spiel schon ziemlich genervt, eben weil es schlichtweg viele Mängel hat.
Wenig gefallen hat mir zum Beispiel das repetitive Gameplay mit dem 4 Mal Tränen sammeln oder die Steuerung die nunmal einfach nicht so funktioniert wie es geplant war und besonders das Gefühl, Nintendo würde einen für mental retardiert halten, weswegen es Phai gibt.
Aber sehr schön fand ich die Musik. Es gab diesmal viele neue Stücke und das Zelda Theme wurde nur kurz abgewandelt gespielt, allerdings sehr schön angepasst. Auch sehr schön fand ich die Suche nach den 3 Drachen, da diese sich trotz der alten Umgebungen deutlich davon abhebten.
Story hat leider in der Mitte im Nichts gedümpelt, aber gegen Ende war es dann doch schön in sich geschlossen. Man merkt oftmals, dass hier mit viel Liebe gearbeitet wurde und die Abschnitte waren teilweise auch thematisch sehr schön passend.
Mein Highlight war eindeutig das Sandmeer und die Sandgaleone inkl. Boss. Das hatte bisschen was von Fluch der Karibik. Auch sehr gut war, dass das Master Schwert mit der Zeit spürbar stärker wurde und man am Ende viele Gegner im vorbeilaufen wegbashen konnte.
Ich muss also sagen, gegen Ende hat Skyward Sword vieles wieder rausgerissen und mich letztendlich mit einem guten Gefühl das Spiel beenden lassen.
Übrigens auch das erste Zelda, dass ich zu 100% durchgespielt habe im Sinne von Herzteile, Sidequests und Item-Verbesserungen. Das waren ca. 38 Stunden die mich im Schnitt sehr gut unterhalten haben.
Und als nächstes wird Twilight Princess gespielt
Zuletzt geändert von Grant_Nicholas am Mo 10. Sep 2012, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
Borderlands (incl. aller DLC)
Ein vorweg, habe das Spiel konsequenterweise im Coop gespielt. Könnte aber auch alleine ganz spaßig sein, da sich die verschiedenen Charakter nicht so krass ergänzen oder gegenseitig verstärken können, sodass es nicht so nachteilig ist allein zu spielen. Ist eigentlich schade, da wäre Potential dagewesen (gut, der Soldat kann Leute in seinem Umkreis heilen, das ist schon mal was).
Das Spiel hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus Shooter und RPG/Loot-System macht sofort süchtig und verliert erst nach etlichen Stunden, wenn man kaum noch wesentlich bessere Waffen bekommt an Fazination. Bei meinem Coop-Partner und mir war es irgendwann so, dass wir gewisse Waffen oder Upgrades hatten (er als Soldat z.B. eine extrem verstärkte Munitionsregeneration, sodass wir nie Munitionsmangel hatten), die wir die letzten 15h im Spiel dauerhaft verwendet haben, weil einfach nichts besseres mehr kam. Sowas hemmt den Sammelwahn und damit ein wesentliches Elemnt von Borderlands.
Dafür macht sich aber jeder Levelaufstieg unmittelbar bemerkbar, denn man wird spürbar stärker und kann es auf einmal mit Gegner aufnehmen, die einem vorher den Arsch versohlt haben (besonders am Anfang sehr krass, später weniger). Dazu noch der Humor, der stellenweise schon sehr geil ist, auch wenn einem am Anfang z.B. Claptrap irgendwann nur noch auf den Keks geht mit seinen Sprüchen ("Ich tanze, ich tanze").
Auf der negativen Seite steht die mangelnde Abwechlung beim Setting (alles Wüste, braun in ocker) und den Missionen (hole dies, erledige den, wir haben uns fast nie die Missionsbeschreibungen durchgelesen, da die Ziele immer super-simpel waren und sich manche Quest bis auf ein paar Namen extakt gleich waren). Die Story war auch recht einfach gehalten und war mehr Mittel zum Zweck.
Dann haben sich die verschiedenen Charakter nur in ihrem Spezialfähigkeiten und weiteren Boni unterschiede, was imo etwas wenig war, da man die Spezialfähigkeiten besonders zu Anfang nur spärlich einsetzen kann. Besser wäre es gewesen, bestimmte Waffen nur für bestimme Klassen zugänglich zu machen (Berserker - Shotgun, Soldat - Revolver, Sirene - SMG, Scharfschütze - Snipergewehr), dann hätte man sich auch untereinander besser ergänzen, hätte noch mehr tauschen können, ect.
Noch zu den DLC (wir haben sie in der Reihenfolge des Erscheinens gespielt)
Mad Moxxi's Underdome Riot
Die Arena-Kämpfe waren ganz ok, da man auch immer ganz gut belohnt wird. Hatte es mir schlimmer vorgestellt. Leider läuft jede Runde in jeder Arena nach dem gleichen Schema ab (sprich gleiche Gegnerwellen), was das Ganze zu vorhersehbar macht.
Die Zombie-Insel von Doktor Ned
Imo der beste DLC, weil einfach so komplett anders als der Rest (da merkt man wie positiv sich ein anderes Setting auf ein Spiel auswirken kann). Es war einfach erfrischend anders, auch wenn es ansonsten Borderlands in Reinkultur war. Die Story wurde auch ganz nett über Tagebucheinträge erzählt, hat mir echt gefallen.
The Secret Armory of General Knoxx
Am Anfang dachte ich noch, geil, was ein hammer DLC. Lange Autobahnen über dem Wüstensand, ein neues, sehr cooles Fahrzeug und die Assasinen. Dazu noch die Verlockung auf eine riesige Waffenkammer. Die Ernüchterung kam schnell, man muss ewig oft über die ewig langen Autobahnen fahren, und viele Missionen mehrfach machen (gleiches Gebiet, ähnliche Aufgabe). So wird einfach nur unnötig die Spielzeit getreckt. Schade, Potential wäre viel vorhanden gewesen (btw. die Waffenkammer war auch nicht so doll)
Claptrap’s New Robot Revolution
2. bester DLC mit ein paar echt netten Ideen, jeder Menge Claptraps aber auch vielem aufgewärmtem aus anderen Episoden und z.T. auch unntöigen Laufwegen. Dafür war das Finale cool.
Insgesamt ein Spiel, das vor allem im Coop richtig Spaß und sowieso süchtig macht, mal was anderes ist, als der übliche Shooter Einheitsbrei und einen trotz mangelnder Abwechlung bei der Stange hält
87% (oder sowas in der Richtung, eine 9/10 hat es nicht verdient, 8/10 kommt einem auch zu wenig vor)
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden! (C. H. Duell, Direktor des US-Patentamts, 1899)
Dicker hat geschrieben:
87% (oder sowas in der Richtung, eine 9/10 hat es nicht verdient, 8/10 kommt einem auch zu wenig vor)
Eben deswegen bevorzuge ich die Prozentwertungen
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Resistance: Burning Skies (PS Vita)
Hab's vorhin endlich durchgespielt. Kurz darauf habe ich mir noch die Platin-Trophäe des Spiels gesichert. Für mich ist's ein 6/10-Titel. Wenn man das Spiel für kleines Geld sieht, geht der Kauf in Ordnung.
Ich wäre mal dafür, das Spike eine öffentliche Umfrage startet, welches der beiden Wertungssysteme hier im Forum nun Standart wird. Damit man sich nicht immer rechtfertigen muss.
Ich verstehe das Problem nicht, man kann ja auch 0,5 Wertugnen geben, wenn ein Spiel keine 9/10 verdient aber 8/10 zu wenig ist sinds halt 8,5/10, ich bevorzuge auf jeden Fall dieses System, Prozente sind einfach dumm^^
Da geb ich dir Recht, wenn man ne Kommastelle zuläßt ist es wirklich nichts anders mehr als wie bei der Prozentwertung.
Und ich wollte hier auch keine Wertungsdisskussion vom Zaun reißen, aber bei Dicker´s Unsicherheit konnte ich mir diesen Kommentar nicht verkneifen . Wenn jemand das Zehnersystem gut findet hab ich auch gar nichts dagegen, aber meine Wertungen werd ich weiterhin in Prozent angeben
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
GevatterTod hat geschrieben:Ne, also am besten finde ich eigentlich das Wertungssystem von Kotaku:
Buy it! Rent it! Fuck it!
Ich glaube das war Kotaku
Hat auch was das System
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Nicht schlecht... aber noch ausbaufähig. Ich würde noch Steal it! und Burn it! (optional Burn in Hell!) ergänzen, dann hätte man schonmal 5 Stufen. Sähe dann so aus:
Ne, ganz ehrlich. Ich halte das System wirklich für am sinnvollsten. Noch besser wäre es vllt am Ende eher ein kleines Kauffazit als eine Endwertung(/Entwertung ) zu schreiben.
Wooow, ich liebe den Artstyle des Spiels, Grasshopper hat's echt drauf. Bin dennoch erleichtert, dass ich auf den "Deal of the Week" gewartet habe, da ich bei Shoot' em Ups recht schnell die Lust verliere (habe 800, statt 1200, MS Points gezahlt). Der erste Durchgang hat nur etwa 1h40Min gedauert. Das Gameplay macht aber soviel Laune, dass ich direkt den höheren Schwierigkeitsgrad versuchen werde.
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
Sleeping Dogs:
Gestern die letzte Mission gemacht. Jetzt ist es vorbei.
Die letzte Mission fand ich ziemlich geil, die Story ging insgesamt imo in Ordnung. War nichts weltbewegendes, aber schlecht war sie auch nicht. Kam mir nur irgendwie verdammt kurz vor. Die Charaktere waren zwar okay, aber ich konnte keine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen (Ausnahme: Hauptprotagonist). Ich schätze einige Schlüsselszenen wären mir dann längere Zeit in Erinnerung geblieben oder hätten das Spiel einprägsamer gemacht, beispielsweise
der Vorfall auf der Hochzeit, Tod von Jackie am Ende etc.
. War zwar bitter, am im Prinzip konnte ich kaum mitfühlen. Außerdem weiß ich gar nicht ob am Ende bekannt wurde was nun mit Weis Schwester passierte. Also entweder es wurde irgendwann mal erwähnt und ich habe es wieder vergessen, oder ich habe einen Moment lang nicht aufgepasst - falls es zu einem Zeitpunkt erwähnt wurde.
Was den Großteil des Reizes für mich ausmachte waren das Kampfsystem, die Fahrphysik, Freerunning, Carjacking, Hong Kong bzw. die Kombination von allem. Zum einen ist Hong Kong einfach erfrischend anders, dazu kommt das Freerunning, was die Zeit, in der man zu Fuß unterwegs ist, viel erträglicher macht. Endlich sind verschiedene Objekte keine Hindernisse mehr. Auch die Verfolgungen machen Spaß. Fahrphysik ist wundervoll (und ich gehöre nicht mal zu denen die die Physik in GTAIV hassen), habe die Straßenrennen beispielsweise alle sehr gerne beendet, sonst passiert es oft, dass ich solche Events in anderen Open World Spielen meide. Der Fokus liegt glücklicherweise nicht auf Schießereien, wie bei vielen anderen OW-Spielen, sondern auf das Hand-to-Hand Combat - welches auch wunderbar funktioniert.
Ich habe auch fast alle Nebenaufgaben erledigt, mir fehlt nur noch eine Lockbox bis zu den 100%, alle Straßenrennen habe ich erledigt etc., weiterspielen werde ich allerdings nicht mehr. Gäbe es die Stat Awards nicht, würde ich vermutlich 1000/1000 Achievements holen. Da ich aber keine Lust habe Missionen so lange zu wiederholen bis ich 50 disarms, vaultattacks etc. habe um eine Goldmedallie zu bekommen, werde ich nie alles komplett holen können. Außerdem hasse ich Glücksspiele in Videospielen, selbst dafür gibts einen Award. Aber wen interessieren schon Achievements
Insgesamt habe ich etwa 22-23 Stunden gespielt. Definitiv eine kleine Überraschung. Dragon's Dogma ist aber weiterhin mein Goty 2012. Jetzt bin ich mal gespannt ob sie einen Nachfolger bringen.