Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

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GevatterTod
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

SeniorDingDong hat geschrieben: gesundheitlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Gründen nicht tun sollte.

Bis auf das Unterstrichene stimmt das einfach nicht allgemein bzw. ist kein wirklicher Grund weshalb man verzichten sollte.
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SeniorDingDong
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von SeniorDingDong »

GevatterTod hat geschrieben:
SeniorDingDong hat geschrieben: gesundheitlichen, finanziellen und gesellschaftlichen Gründen nicht tun sollte.

Bis auf das Unterstrichene stimmt das einfach nicht allgemein bzw. ist kein wirklicher Grund weshalb man verzichten sollte.
Das musst Du mir bitte mal genauer erklären.

Selbst mit einer Alltagsdroge aufzuhören wie Tabek hatte bei mir postitive Auswirkungen in all den drei Bereichen.

Warum sollte sich das anders sein wenn jemand z.B. mit Koksen aufhört ? Das Zeug gibts weder umsonst noch gerne gesehen auf Parties...
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Odango
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Odango »

Jockel hat geschrieben:
the new nightmare hat geschrieben:(wobei der natürlich nicht nur auf Muslime beschränkt ist, sondern in jeder Religion vorkommen kann)
Da haben wir's. Viele Leute setzen durch totale Medienverdummung "Islam" mit "Terrorismus" gleich.
Sandor war doch auch so ein Kandidat :P
Und deshalb find ich's wichtig, dieses Klischee nicht noch weiter zu verbreiten- es gibt genügend Vollidioten,
die das tatsächlich glauben.
(Sind dann wahrscheinlich auch die Leute, die behaupten, im Koran sei das Schlagen der eigenen Ehefrau empfohlen :ugly: )
Danke, hättest dus nicht geschrieben, hät ich es getan.

Zum Thema: Gestern kam irgend son Bericht über n Ehepaar das aufhören wollte zu rauchen. die haben TÄGLICH 7,50€ für den Scheiß ausgegeben und haben das jetzt gespart, voll heftig was das für Kosten sind. Also ein finanzieller Faktor ist da auf jeden Fall bei, wenn man sich das Zeug nich grad irgendwoher schmuggelt (wobei ich nicht weiß wie teuer/günstig die Zigaretten dann sind)
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GevatterTod
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Dass es nicht den Geldbeutel geht habe ich auch gar nicht geschrieben. Sondern, dass es nicht stimmt, dass sowas ein Grund wäre aufzuhören.
Es gibt auch Leute die sich jeden Monat 2 Spiele kaufen ( sagen wir knapp 100€ ) - das ist mehr als so mancher Cannabis-Konsument ausgibt. Es stimmt einfach nicht, dass man mit etwas aufhören sollte, weil es teuer ist.
Und die Gesellschaftlichen Gründe sind nicht allgemein zu betrachten, weil eine Verpönung von etwas, oft auch erst durch dessen Verbot entsteht ;)
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Ra's al Ghul
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

Ich finde SDD hat recht. Drogen sind tatsächlich nicht billig, d.h. reißen ein tiefes Loch in die Tasche. Fängt ja schon beim Tabak an. Gut, Alk bekommt man auch für wenige Euro, aber der schmeckt dann halt auch grottig. Über die "großen" Drogen brauchen wir uns was finanzielle Aspekte angeht ja wohl kaum unterhaten? Gibt ja sicher auch viele Abhängige, die Kriminell werden, um ihre Sucht befriedigen zu können.

Gesellschaftlich sind zumindest die meisten Drogen auch pures Gift. Schon Raucher werden ja immer härter rangenommen, z.T. auch von Arbeitgebern. Und mit einem Ex-Junkie wollen die aller wenigsten was zu tun haben.

@ Gevatter: Ich gehöre in den meisten Monaten auch zu den Leuten, die mehr als 100 Euro nur für Spiele auf den Tisch legen. Ich könnte auch das dreifache hinlegen ohne in die Schulden abzurutschen, aber ich hätte keine Zeit das alles zu Zocken.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Und mit einem Ex-Junkie wollen die aller wenigsten was zu tun haben.
Spricht gegen diese Leute ( meine nicht die Junkies ).
Ra's al Ghul hat geschrieben:@ Gevatter: Ich gehöre in den meisten Monaten auch zu den Leuten, die mehr als 100 Euro nur für Spiele auf den Tisch legen.
Das verurteile ich auch nicht. Es ging nur darum: Würdest du mit Videospielen aufhören nur weil du viel Geld ( mehr als 100 Euro ) dafür monatlich ausgibst?

Klar, reines Heroin und Koks reißen bei Dauerkonsum ein ganzschön großes Loch in den Geldbeutel und auch in die Gesundheit, das steht außer Frage. Nur sind solche Aussagen über die gesellschaftlichen und finanziellen Aspekte einfach nicht allgemeingültig ( LSD ist z.B. nicht sehr teuer, Kratom auch nicht ) bzw. halten einer derartigen Untersuchung nicht stand.


PS:
Die (Il)legalität beeinflussen sollte sowas sowieso schonmal nicht.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Spike »

GevatterTod hat geschrieben:Das verurteile ich auch nicht. Es ging nur darum: Würdest du mit Videospielen aufhören nur weil du viel Geld ( mehr als 100 Euro ) dafür monatlich ausgibst?
Wenn Videospielen meine Lebenserwartung senken würde oder ich sonstwie davon Schaden nehmen könnte: Natürlich.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Dass das jetzt auch wieder einer schreibt :roll:
Es geht darum, dass der finanzielle Aspekt nicht zieht. Der Finanzielle! Mein Gott der FINANZIELLE!!!!!
Spoiler: anzeigen
:ugly:
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SeniorDingDong
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von SeniorDingDong »

GevatterTod hat geschrieben:[...]
Es gibt auch Leute die sich jeden Monat 2 Spiele kaufen ( sagen wir knapp 100€ ) - das ist mehr als so mancher Cannabis-Konsument ausgibt. Es stimmt einfach nicht, dass man mit etwas aufhören sollte, weil es teuer ist.
Und die Gesellschaftlichen Gründe sind nicht allgemein zu betrachten, weil eine Verpönung von etwas, oft auch erst durch dessen Verbot entsteht ;)
Ich finde es gibt einen Unterschied zwischen einem harmlosen Hobby und (mehr oder weniger gefährlichen) Drogenkonsum. Wenn man mit dem Kiffen, Koksen whatever aufhört, dann hätte man nämlich 100€ mehr für Videospiele im Monat :ugly:

Unterschiede mit der Gesundheit waren abseits des enorme Zu- und wieder Abnehmens gering. Eher macht sich die Freiheit im Kopf bemerkbar nicht mehr alle 5min eine Rauchen zu wollen. An die langfristigen Schäden denkt man nämlich garnicht. Zum Glück kann sich der Körper aber (über Jahre) überwiegen erholen.

Mir als Zivi und nun Schüler @ Bafög hat es finanziell sehr geholfen mit dem Rauchen aufzuhören. Da ich damals zu faul zum Stopfen war und zu dumm zum Drehen, war ich mit 2-3 Bigboxen pro Woche im Verhältnis zu meinem Zivisold doch sehr teuer dran.

Bei richtig fiesen Drogen wie Crack ist es doch so, dass viele Abhängige in die Kriminalität getrieben werden um sich wieder und wieder das Zeug überhaubt kaufen zu können. Also Geld spielt da eine sehr wichtige Rolle.

Gesellschaft auch. Jedem Ex-Junkie haftet doch das Vorurteil an er sei/war labil könne wieder Rückfällig werden. In 2 von 3 Betrieben wo ich länger beschäftigt war konnte ich übrigens beobachten wie gezielt dahin gearbeitet wurde (Ex-)Alkis loszuwerden, auch wenn jene sich wärend der Arbeit nichts haben zu Schulen kommen lassen.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von meister »

Finde es unfassbar in welcher Weise sich hier manche Leute über das Thema - von dem die wenigsten offensichtlich eine wirkliche Ahung zu haben scheinen - äußern.

Zuersteinmal ist es beinahe schon eine Unverschämtheit, einen Drogenabhängigen direkt als charakterschwach (und damit in gewisser Weise gesellschaftsuntauglich) darzustellen. Dass diese Mensche eventuell an einem gewissen Punkt in ihrem Leben einen äußerst herben Rückschlag erlitten haben könnten, bedenkt hier kaum jemand. Ich bin mir außerdem sicher, dass ein Jeder, der hier in diesem Forum überhaupt Beiträge verfasst, zumindest einmal eine insofern weitreichend gute Erziehung genossen hat, dass seine Eltern ihm gewisse Werte, ein Sicherheitsgefühl und vor allem ein Selbstbewusstsein vermittelt haben. Nicht jeder Mensch hat so viel Glück in seinem Leben, die Gründe für eine Abhängigkeit sind meist verzwickter als sich so manch einer hier vorstellen mag.
Wer übrigens schonmal wirklich ein intensiveres Gespräch mit einem Drogenabhängigen geführt hat, der wird auch zwei Dinge feststellen, die hier fälschlicherweise einfach als Tatsachen von einigen angesehen werden:
- Die meisten Drogenabhängigen sind sich ihrer Abhängigkeit absolut bewusst und würden wahrscheinlich alles dafür geben, ihre Sucht wieder loszuwerden.
- Es ist bei Weitem nicht so einfach, mit dem Einnehmen von Drogen aufzuhören, als sich auf einmal weniger oder keine Videospiele mehr zu kaufen.
Dass die meisten Menschen mit einem Ex-Junkie nichts mehr zu tun haben, ist leider die bittere Realität. Vollkommen ironisch besonders daher, dass gerade diese Leute zurecht als besonders charakterstark bezeichnet werden.
Das Argument mit dem Geld ist übrigens vielleicht für Außenstehende erst einmal ein solides Gegenargument; wer den Begriff Abhängigkeit aber wirklich verstanden hat und sich im besten Fall schonmal wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, der wird schnell dessen Nichtigkeit erkennen.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Über die "großen" Drogen brauchen wir uns was finanzielle Aspekte angeht ja wohl kaum unterhaten?
Öhm doch? Meth ist dermaßen billig, dass gerade deshalb eine ziemlich hohe Gefahr davon ausgeht.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

GevatterTod hat geschrieben: Das verurteile ich auch nicht. Es ging nur darum: Würdest du mit Videospielen aufhören nur weil du viel Geld ( mehr als 100 Euro ) dafür monatlich ausgibst?
Solange Videospiele für mich einen Gegenwert haben sehe ich dazu keinen Grund.
Jockel hat geschrieben:Öhm doch? Meth ist dermaßen billig, dass gerade deshalb eine ziemlich hohe Gefahr davon ausgeht.
Ich meinte jetzt eher Heroin, Koks, etc.

@ meister: Ich sehe das eigentlich so wie du. Viele Leute nehmen ja nicht aus Spaß Drogen sondern rutschen in die Szene rein und können oft selbst dafür nicht mal so viel. Aber ist ist leider Fakt, dass die breite Gesellschaft mit so Leuten nichts mehr zu tun haben will. Resozialisierung ist ein extrem langer und schwerer weg, der sicher oft niemals endet.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

Ra's al Ghul hat geschrieben:
Jockel hat geschrieben:Öhm doch? Meth ist dermaßen billig, dass gerade deshalb eine ziemlich hohe Gefahr davon ausgeht.
Ich meinte jetzt eher Heroin, Koks, etc.
Ja ich weiß, aber manche Leute kaufen sich dann eben Meth, weil sie sich kein Kokain leisten können.
Die Wirkungsweise ist ja ähnlich.
Und soweit ich das einschätzen kann, birgt Meth ein viel höheres Suchtpotential als Kokain.
Daher die Gefahr.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Solange Videospiele für mich einen Gegenwert haben sehe ich dazu keinen Grund.
Danke.
Was meinst, was für einen großen Gegenwert das intravenöse Gefühl der Geborgenheit hat, wenn alles andere um einen herum zerbrochen ist.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

GevatterTod hat geschrieben:
Ra's al Ghul hat geschrieben:Solange Videospiele für mich einen Gegenwert haben sehe ich dazu keinen Grund.
Danke.
Was meinst, was für einen großen Gegenwert das intravenöse Gefühl der Geborgenheit hat, wenn alles andere um einen herum zerbrochen ist.
Ja wenn ich erstmal süchtig 'ner Droge bin hör ich nich auf, wenn ich keine Kohle mehr für hab. Eher werd ich kriminell oder sowas!
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von P.E% »

Falls das ironisch gemeint war: Ich denke, weder du noch ich können das nachvollziehen ohne es ausprobiert zu haben.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von rainbow six »

Zu aller erst sind Drogen nicht gleich Drogen. Jede Droge wirkt auf eine andere Weise, sowohl physisch als auch psychisch.
Jemand der 10 Jahre lang Gras geraucht hat wird wohl eher psychische als physische Entzugserscheinungen haben.
Jemand der 10 Jahre lang Heroin genommen hat wird eher mit physischen als mit psychischen Erscheinungen zu kämpfen haben.

Jede Droge wirkt im Körper auf eine andere Art. Nicht jede Droge beeinflusst das System durch biochemische Prozesse irreversibel doch im gleichen Atemzug muss man sagen, dass jede Droge das System beeinflusst. Jede Droge blockiert/öffnet bestimmte Rezeptoren, regt die Produktion bestimmer Neurotransmitter an oder ähnliches. Ergo: jede Droge lenkt das Gehirn in eine bestimmte Richtung, provoziert einen bestimmten Gemütszustand oder eine bestimmte Wahrnehmung.

Es bleibt natürlich außer Frage, dass regelmäßiger Konsum von Heroin schädlich ist, de facto sind alle Drogen die eine physische Abhängigkeit nach sich ziehen absolut tabu. Es gibt jedoch auch eine Menge Drogen, die physisch wenig bis gar keine Nebenwirkungen haben. Bei diesen Substanzen (zB. Gras) hängt die Entwicklung einer Sucht nicht von den Inhaltsstoffen an sich ab, sondern von der Psyche der Person. Ich kenne jede Menge Leute die gerne kiffen und keiner von denen hat Probleme dabei seinen Alltag zu bewältigen (Schüler, Studenten, Azubis, Zivis, Arbeitende mit abgeschlossener Ausbildung...). Pauschalisieren ist, wie fast immer, der falsche Weg an so ein Thema heranzutreten. Auch muss man sich, hat man ernsthaft vor sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, von Vorurteilen und Meinungen anderer frei machen. Sachliche Informationsquellen helfen dann dabei ein weitestgehend unbefangenes Urteil zu bilden. Offensichtlich tuen das hier nicht viele.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

P.E% hat geschrieben:Falls das ironisch gemeint war: Ich denke, weder du noch ich können das nachvollziehen ohne es ausprobiert zu haben.
Man kann es sich schon vorstellen. Wenn du etwas unedbingt willst / brauchst, tust du alles dafür.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von 0VERL()RD »

Spike hat geschrieben:
GevatterTod hat geschrieben:Das verurteile ich auch nicht. Es ging nur darum: Würdest du mit Videospielen aufhören nur weil du viel Geld ( mehr als 100 Euro ) dafür monatlich ausgibst?
Wenn Videospielen meine Lebenserwartung senken würde oder ich sonstwie davon Schaden nehmen könnte: Natürlich.
Wenn man Videospiele spielt läuft man Amok!
Und wenn man Drogen nimmt wird man abhängig
Nee jetzt, es werden viele Leute süchtig nach Videospielen, hat sich sogar einer umgebracht weil seine Eltern es weggenommen hatte. Ist das psychisch stark?
Jemand der 10 Jahre lang Heroin genommen hat wird eher mit physischen als mit psychischen Erscheinungen zu kämpfen haben.
Nee die psychischen sind viel härter, der physische Entzug ist nach ein paar Tagen vorbei ;) (habe keine Erfahrung)
Finde es unfassbar in welcher Weise sich hier manche Leute über das Thema - von dem die wenigsten offensichtlich eine wirkliche Ahung zu haben scheinen - äußern.

Zuersteinmal ist es beinahe schon eine Unverschämtheit, einen Drogenabhängigen direkt als charakterschwach (und damit in gewisser Weise gesellschaftsuntauglich) darzustellen. Dass diese Mensche eventuell an einem gewissen Punkt in ihrem Leben einen äußerst herben Rückschlag erlitten haben könnten, bedenkt hier kaum jemand.
Jeder weiss was Drogen anrichten können, ausser vielleicht in irgendwelchen Slums oder so... Von daher weiss jeder auf was er sich einlässt. Von dem her hab ich kein Mitleid mit solchen Leuten, wenn ich abkacken würde hätte auch niemand Mitleid mit mir. Wer Drogen nimmt und abkackt selber Schuld. Aber eben, ich bin nicht gegen Drogen, nur gegen Leute die den Scheiss in Dreck ziehn (lol). Irgendwie kann ich nich alles so rüberbringen wie ich will per Schrift, man müsste jetzt persönlich reden sonst gibts wohl Missverständnisse.

Regt euch über mein Post auf bitte!
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von meister »

Es wäre neu für mich, dass Gras nicht auch zu einer körperlichen Abhängigkeit führen kann; Cannabis ist ja nicht umsonst als Einstiegsdroge verpönt, da die von der Droge ausgehende Abhängigkeit oft gar nicht mehr von ihr selbst befriedigt werden kann und somit härtere Drogen der einzige "Ausweg" sind. Ganz zu schweigen davon, dass Cannabis wirklich sehr sehr teuer ist und man mit selbstgebrannten Designerdrogen (das angesprochene Crystal Meth) deutlich preiswerter fährt.
Alleine die Tatsache, dass viele Menschen jahrelang eine Droge bewusst konsumieren, ohne davon folgenschwer abhängig zu werden, ist übrigens noch lange kein Grund, dass die Droge nicht auch gefährlich sein könnte. Diesen Rückschluss ziehen zwar (mir unerklärlicherweise) unfassbar viele Menschen gerade bei Cannabis; das Paradebeispiel, dass dies völliger Humbug ist, ist allerdings der bei uns doch un wirklich weit verbreitete Alkohol. Von allen Abhängigen, mit denen ich mich bisher unterhalten habe, waren die Alkoholabhängigen immer mit die bemitleidenswertesten; einfach weil sie ihren Körper gar nicht mehr unter Kontrolle hatten, der Rausch aber selten ausreichte, ihnen die Realität zu nehmen. Dass hingegen verdammt viele Menschen Alkohol bewusst konsumieren und keine Probleme damit haben, sollte auch jedem klar sein.

Und Overlord, über deinen Post braucht sich eigentlich überhaupt keiner aufzuregen; mit jedem Wort hast du dich selbst so dermaßen disqualifiziert, dass man das alles einfach belächeln und so stehen lassen kann.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von GevatterTod »

meister hat geschrieben:Es wäre neu für mich, dass Gras nicht auch zu einer körperlichen Abhängigkeit führen kann[...]
Cannabis ist ja nicht umsonst als Einstiegsdroge verpönt, da die von der Droge ausgehende Abhängigkeit oft gar nicht mehr von ihr selbst befriedigt werden kann und somit härtere Drogen der einzige "Ausweg" sind.

Ich würde dir eigentlich bisher überall zustimmen, nur nicht bei diesen beiden Sätzen.
Ich habe aber noch niemals mitbekommen, gehört oder gesehen, dass jemand von Cannabis physisch abhängig geworden ist. Das wäre für mich völlig neu. Psychische Abhängigkeit hingegen geben auch viele offen zu.
Cannabis als Einstiegsdroge zu den "Harten Sachen" habe ich auch noch nie erlebt. Es ging eher direkt los mit MDMA und Amphetaminen.


PS:
Nachdem wir die (nicht mutwillig) schlechte Einleitung geklärt haben, wäre es da nicht ander Zeit die engstirnige Umfrage es dem Thread zu entfernen?
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Jockel »

GevatterTod hat geschrieben: Cannabis als Einstiegsdroge zu den "Harten Sachen" habe ich auch noch nie erlebt.
Hab ich zugegebenermaßen auch nur einmal in meinem Freundeskreis miterlebt.
Innerhalb von 4 Monaten wurde aus "mal Cannabis probieren" starke Heroin- und Kokainabhängigkeit (und von Kokain abhängig zu werden ist schon ne ziemliche Kunst, habe ich mir sagen lassen) und dann fing sie an sich mit 16 zu prostituieren, geschlossene Psychiatrie usw usf. Ob sie heute noch lebt, weiß ich nicht. War übrigens ein sehr charmantes Mädchen ;P
Es gibt sie also schon noch, die klassischen Einstiegsdroge > Absturz Fälle.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

Ich muss sagen, dass Jockel durch seine große Erfahrung eine echte Bereicherung für diesen Thread ist :asd:

Von Alkohol sind übrigens meiner Ansicht nach mehr Leute abhängig, als es die Statistik sagt. Es gibt doch unendlich viele ganz normale Leute, die täglich mind. ein Glas Bier / Wein / Most / ... trinken. Tag für Tag. Sag mal zu jemandem er soll damit für zwei Monate komplett aufhören. Er wird es nicht schaffen.
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von schnecken-power »

Ra's al Ghul hat geschrieben: Sag mal zu jemandem er soll damit für zwei Monate komplett aufhören. Er wird es nicht schaffen.
Und woher willst du dass wissen? :roll: Diese Behauptungen in diesem Thread sind einfach nur lächerlich^^ :lol:
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Re: Wie steht ihr dem Thema Drogen gegenüber?

Beitrag von Ra's al Ghul »

schnecken-power hat geschrieben:
Ra's al Ghul hat geschrieben: Sag mal zu jemandem er soll damit für zwei Monate komplett aufhören. Er wird es nicht schaffen.
Und woher willst du dass wissen? :roll: Diese Behauptungen in diesem Thread sind einfach nur lächerlich^^ :lol:
Woher willst du das Gegenteil wissen?
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