Deutschland will Kinder?!?!

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Ty
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Deutschland will Kinder?!?!

Beitrag von Ty »

Armes Deutschland. Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer dazu. Ich bin gerade dermaßen sauer, das könnt ihr euch nicht vorstellen! Wo leben wir eigentlich? Deutschland schreit nach Nachwuchs! Was ich nicht lache.

Ich habe gerade bei Little Ty`s Kinderarzt angerufen und wollte Tabletten gegen Fieber, Hustensaft und Nasenspray bestellen. Sie kränkelt zurzeit etwas! Da sagt mir die nette Dame am Telefon: „Frau XYZ, es tut uns leid, doch ihre Tochter ist 12 Jahre alt, nun dürfen wir ihr diese Sachen nicht mehr aufschreiben“

Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Okay, ich kann gleich hingehen und diese Medikament in der Apotheke kaufen, doch was ist mit den Eltern, die sich solche Dinge einfach nicht leisten können? Ich bin so sauer… ich fasse so etwas einfach nicht. Mit 12 Jahren ist man doch noch ein Kind und hat keinen eigenen Lebensunterhalt bzw. eine Arbeitsstelle. Man sollte wenigstens die Kinder schützen!

Ich bin echt total mit Wut angefüllt, denn Deutschland schreit ja förmlich nach mehr Kindern. Dann sollen sie auch endlich etwas dafür tun und nicht nur einfach mit Kindergeld locken! Lieber Kinder bis 18 Jahre schützen und nicht Eltern das Geld in den Rachen werfen. Klar… für Medikamente könnte das Kindergeld gut gebraucht werden, aber ich bitte euch… was sind 150 Euro im Monat, wenn schon eine Jeans 50 Euro kostet?

Nein, dann echt lieber bis zum 18. Lebensjahr von allen Zuzahlungen befreit und schon ist das Kind wirklich abgesichert. Ich kann nur eines sagen: ARMES Deutschland!!!

LG Ty

P.S. Und es gibt sogar Eltern, die nur wegen dem Geld Kinder bekommen :evil: OMG... ich gehe mal lieber jetzt arbeiten, sonst platzt mir der Kragen... :roll:
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Spike
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Beitrag von Spike »

Es ist aber echt so: Früher wurden Kinder als Alterssicherung angesehen, das hat sich heute gewandelt und ist mit ein Grund warum in Deutschland stetig ein Geburtenrückgang zu verzeichnen ist (im Gegensatz zu dritte Welt und Schwellenländern). Das ist auf Dauer natürlich nicht gut für die Rentenkasse, denn es gibt immer mehr Leute die Rente beziehen und immer weniger die Einzahlen, Stichwort Generationenvertrag.

Ich möchte auch bald Kinder haben, aber ehrlich gesagt hat man immer im Hinterkopf "kannst du dir das denn überhaupt leisten", denn fest steht: Das Kindergeld reicht da bei weitem nicht. Hinzu kommt das ich dann wohl länger Alleinverdiener wäre und wir eine größere Wohnung haben müssten (2 Zimmer ist da nicht wirklich prickelnd).

Das mit den Medikamenten hat sich so entwickelt, ist aber wohl weniger darauf zurückzuführen das wir weniger Geburten haben in Deutschland sondern das unser Gesndheitssystem marode ist und dringend überarbeitet werden müsste - leider herrscht hier Stillstand mindestens bis zur nächsten Wahl. Man muss bei Schmerzmitteln, Erkältungsmitteln und beim Zahnersatz stark zuzahlen - früher war das nicht so. Ebenso die Rezeptgebühr und die Praxisgebühr. Mich macht in dem Zusammenhang eher die Misswirtschaft der Krankenkassen sauer, die bauen sich dicke Glaspaläste in der Stadt und jammern am anderen Ende das sie kein Geld haben.
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anis
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Beitrag von anis »

Liebe Ty, brau dir einen Tee und reg dich ab. :wink:

Alle rezeptfreien Medikamente darfst du in Zukunft selbst bezahlen, wobei Nasenspray noch erschwinglich sein dürfte :wink: , gegen Fieber hilft Paracetamolsaft (irgendeinen billigen nehmen, Wirkstof ist überall derselbe), mit Hustensaft kenne ich mich nicht mehr aus, brauchten wir schon ewig nicht mehr.
Die gute Nachricht ist, Kinder bis 18 Jahren sind z.Z. noch von der Praxisgebühr und der Zuzahlung im Krankenhaus befreit und - soweit ich weiß - mußt du bei verschriebenen Medikamenten auch nichts dazu bezahlen.
Und langsam schon mal nach einem Job umsehen, Kindererziehungszeiten werden bei der Rentenversicherung auch nur bis zum 15. Lebensjahr (?, Vorsicht, gefährliches Halbwissen) berücksichtigt.

Ansonsten: willkommen in der Realität. Gibt es nicht irgendeine Statistik, in der Kinder in .de als Armutsrisiko Nr. 1 gelten?
Wenn ich schlecht drauf bin grübel ich heute schon, wie ich wohl die Studiengebühren für meinen Sohn bezahlen soll. Wird wohl in 4 Jahren nicht billiger geworden sein. Aber ich kann mich ja damit trösten, dass dann die Qualität des Studiums deutlich gestiegen ist :roll:

Dafür bauen mich Sprüche von Leuten, die mir erzählen, ich hätte mich doch freiwillig für Kinder entschieden, um mich als Frau zu verwirklichen, wieder richtig auf. :roll: :wink:

@Spike: Das mit dem Generationenvertrag klappt natürlich nur, wenn den Kindern später auch genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Und das ist ja heute schon ein Problem.

P.S.: Und schon mal anfangen zu sparen, falls deine Tochter eine Zahnspangenkandidatin ist.
Zuletzt geändert von anis am Di 11. Sep 2007, 11:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Daddelmama »

Na, wenn´s nur Nasenspray und Hustensaft wäre..............obwohl ich das auch eine absolute Unverschämtheit finde, hab ich noch gar nicht mitbekommen , da mein Sohn erst 11 ist.

Wenn ich bedenke, was wir schon alles selbst bezahlen mussten und was für Unverschämtheiten wir uns anhören mussten:
Legasthenietherapie, 2 Jahre lang jeden Momat € 144,-- auf den Tisch des Hauses, denn der Staat zahlt das nur wenn das Kind beim Test 10% oder weniger erreicht hatte. Ach so, naja, 25% zu erreichen ist ja auch echt super, und dann hieß es noch, wenn sie das nicht bezahlen können, das Sozialamt könne auf Antrag die Kosten übernehmen. Ja klar, nur nicht bei Leuten, die ihren Lebensunterhalt selbst verdienen..........also Förderung nur für Kinder von Leuten, die sich das leisten können/wollen.

In diesem Land merkt man wirklich absolut nichts davon, das Kinder erwünscht sind. Wenn ich mir die uralten Schulbücher ansehe, die sind echt das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden, aber an Bildung wird gespart wie blöde, denn es gibt ja offensichtlich genug Eltern, die dann alles zusätzlich kaufen können, soviel zum Thema gleiche Bildungschancen für alle.
Nachhilfe ist doch mittlerweile schon zum Dauerzustand geworden, sogar schon in der Grundschule.
Und Dank Pisa wird ja jetzt der ganze Müll an Unterrichtsstoff, den wir noch in 13 Jahren lernen mussten, in 12 Jahre gestopft. Anstatt mal gründlich durchzumisten und sich beim Lerninhalt auf das Wesentliche zu beschränken, aber nein, es wird der gleiche Dummsinn gelernt wie vor 20 Jahren, nur hat man jetzt weniger Zeit dazu........dadurch wird sich Pisa kein bischen verändern, da bin ich mir ganz sicher !!!

Arggggghhhh, was für ein Thema, da könnte ich Romane schreiben, mir fällt dazu auch noch spontan die Abzocke bei den Urlaubspreisen in der Ferienzeit ein usw.usw.

@Spike: Deine Bedenken kann ich gut verstehen. Ich weiss nicht, ob ich mit dem Wissen von heute nochmal Kinder kriegen würde, ganz ehrlich.
Und ich kann deiner Frau/Freundin nur dringend raten, sich durch die Kinderpause nicht aus dem Job kegeln zu lassen, denn: auch Du kannst Deinen mal verlieren (von möglicher Trennung usw. mal ganz abgesehen).
Ansonsten wünsche ich Dir aber natürlich alles Gute bei deinem "Vorhaben". :wink:
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Beitrag von anis »

Ach, Daddelmama, wohnst du auch in Niedersachsen? Oder wurde das Abi nach der 12. Klasse auch anderswo eingeführt?
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Beitrag von Daddelmama »

Nein, anis, ich wohne in NRW.

Zum Thema gefährliches Halbwissen: es sind 10 Jahre, dann muss man sich wieder arbeitssuchend melden, um die Jahre angerechnet zu bekommen, auch wenn man nicht einzahlt. Dadurch ändert sich aber die Höhe der Rente nicht. Was auch wieder eine Unverschämtheit ist, aber klar, Kinder grossziehen geht ja auch von alleine.......

Thema Jobsuche: soll ja wohl ´n Witz sein, oder ?
Wenn ich gewusst hätte, das mir die Babypause das Genick brechen würde was den Job angeht, hätte ich vieles anders gemacht........vielleicht .....................naja, dann hätte ich auch was verpasst im Leben aber das ist ein anderes Thema.
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Beitrag von anis »

Daddelmama hat geschrieben:Nein, anis, ich wohne in NRW.
Macht da die neue Landesregierung auch alles schöner, bunter, besser? Bei uns in NS schließen engagierte Eltern Herrn Wulff jeden Abend in ihr Nachtgebet ein. Was sie sich erbitten überlasse ich eurer Phantasie.
Thema Jobsuche: soll ja wohl ´n Witz sein, oder ?
Falls ja, ist er nicht von mir. Soweit ich weiß, wurden die Zeiten so gewählt, dass Mütter, deren Kinder älter sind und nicht mehr den ganzen Tag betreut werden müssen, für ihre Altersvorsorge wieder arbeiten gehen sollen/müssen/dürfen. In wieweit das in der Realität umgesetzt werden kann, ist ja nicht Sache der Politiker (gern erinnern wir uns an den Spruch: es ist nicht Aufgabe der Politik, Arbeitsplätze zu schaffen)

Auch die Umsetzung des Rechtes auf Teilzeitarbeit ist bisweilen lustig: Eine Bekannte von mir ist Dipl. Mathematikerin und war bei einer großen Versicherung angestellt. Als sie nach dem Erziehungsurlaub wieder halbtags in die Firmal zurückzukehren wollte, hat ihr der Konzern angeboten, 3 Tage die Woche 8 Stunden zu arbeiten. An Leuten, die jeden Tag 4 Stunden arbeiten bestand kein Bedarf (angeblich). Tja, wieder eine gut ausgebildete Frau an den Herd verbannt. Manchmal frage ich mich, ob es nicht volkswirtschaftlich sinnvoller ist, Frauen das Studieren gleich ganz zu verbieten.

Sorry für Biestigkeit, bei diesem Thema ist Ironie meine einzige Möglichkeit, mit meiner Wut umzugehen.
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Beitrag von *** Wiiber *** »

Ich kann Euch ja verstehen Leute, aber wenn man sich aus finanziellen (!) Gründen komplett gegen Kinder entscheiden würde, obwohl man welche haben will, dann ist das für mich unbegreiflich und trauriges Beispiel für die Entwicklung unserer Gesellschaft.

Rechtfertigt die "Freude" an einem Kind nicht jegliche Kosten, auch wenn man dadurch selbst Kompromisse eingehen muss ? :roll:

Natürlich verstehe ich Eure Argumente, dass die Freude die eine Sache ist und die z.T. "unnötigen" Kosten (im Bezug auf unsinnige Regelungen, wie von meinen Vorrednern schon angesprochen) eine andere Sache sind, aber das Leben ist ja auch kein Wunschkonzert. Und was nützt einem Kohle ohne Ende, wenn man trotz eines konkreten Kinderwunsches keine Kiddies bekommen kann (von Adoptionen etc. mal abgesehen) ?
Ich kenne viele Leute denen es finanziell nicht hervorragend geht, aber trotzdem jeden Atemzug aufgrund Ihrer Kinder genießen, weil sie sonst (wie sie es selber sagen) nicht soviel Glück im Leben verspüren würden.
Auf der anderen Seite hat ein mir sehr verwandtes Ehepaar trotz jahrelanger Bemühungen keinen Nachwuchs bekommen können, und jetzt in "recht" hohem Alter hat es geklappt. Die waren auch früher schon glücklich, Häuser, Wohnungen und fette BMWs, all das war drin, aber seitdem der Sohn da ist sind die beiden wie ausgewchselt. Man würde fast sagen, wie ganz andere/neue Menschen. :-)

Ja gut, manche werden jetzt sicher sagen, dass es denen finanziell gut geht, aber ich bleibe trotzdem dabei das man Menschen (/Kinder) auf keinen Fall in irgendeiner Art und Weise "primär" mit Geld oder sonstigem Besitz bzw. Lebensstandart in Beziehung setzen sollte. Ansonsten geht mir ein Stück die "Menschlichkeit" verloren, wobei ich nicht verschweigen möchte das finanzielle Sorgen in diesem Zusammenhang durchaus berechtigt sein können.
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Spike
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Beitrag von Spike »

Rechtfertigt die "Freude" an einem Kind nicht jegliche Kosten, auch wenn man dadurch selbst Kompromisse eingehen muss ?
Wiiber deine Ansicht in Ehren aber ich möchte das es uns und unserem evtl. Kind gut geht, ich möchte nicht jeden Nacht lange wach liegen um zu überlegen wie ich über die Runden komme. Ein Kind wiegt natürlich so vieles auf, aber man sollte es sich trotzdem vorher gut überlegen ob und wann man welche in die Welt setzt, denn dann muss man mit der Verantwortung leben.

Ich möchte erstmal "die Rahmenbedingungen" geregelt wissen (Gehaltserhöhung, Elterngeld, größere Wohnung, Hochzeit, Absicherung), so traurig und trocken das jetzt klingt. Ist ja nicht so das ich 40 bin und mir die Zeit wegläuft ;)
Bei mir hat das Geld zwar keine Priorität, ist aber sehr wichtig. Von der Sozialhilfe möchte ich nicht wieder leben müssen, das hatte ich schon mal.
*** Wiiber ***

Beitrag von *** Wiiber *** »

Wiiber deine Ansicht in Ehren aber ich möchte das es uns und unserem evtl. Kind gut geht, ich möchte nicht jeden Nacht lange wach liegen um zu überlegen wie ich über die Runden komme. Ein Kind wiegt natürlich so vieles auf, aber man sollte es sich trotzdem vorher gut überlegen ob und wann man welche in die Welt setzt, denn dann muss man mit der Verantwortung leben.
Ja, das finde ich ja auch vollkommen in Ordnung und löblich.
Meine Meinung richtete sich ja auch primär gegen Personen die komplett auf Kinder verzichten würden, weil es (eigentlich immer - auch wenn es einem noch so gut geht) Einschränkungen für sie selbst bedeuten würde. Den richtigen Zeitpunkt abzuschätzen ist ja etwas anderes und außerdem absolut verständlich. Wer aber kein Kind haben möchte, weil er dann auf sein wöchentliches Golf-Wochenende verzichten muss (bewusst übertrieben und z.T. gegensätzlich), der handelt in meinen Augen wie ich es in meinem vorherigen Post beschrieben habe.
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anis
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Beitrag von anis »

Das Schöne in unserer Gesellschaft ist ja, dass man sich für ein Lebensmodell entscheiden kann. D.h. Leute, die sich für ein Golf-Wochenende entscheiden sind nicht weniger wert als Leute, die sich für ein Kind entscheiden. Sowieso würden diese sich selbst wohl eher als Leistungsträger bezeichnen und über ihre hohen Steuern klagen, mit denen Familien mit Kindern ja erst unterstützt werden können.

Tatsache ist aber trotzdem, dass eine Bekannte von mir, die sich bewußt gegen Kinder entschieden hat, im Alter (und jetzt sowieso) finanziell besser dasteht als ich in meinem Sch...Minijob, für den ich trotzdem jeden Tag dankbar bin.

Ich finde, Kinder zu groß- und erziehen sollte mehr als gesellschaftliche Aufgabe gesehen werden. Eine Gesellschaft ohne Kinder ist nicht vorstellbar (bzw. in kürzester Zeit tot :wink: ), Kosten und Verantwortung wird aber nur von den Familien und da insbesondere von den Frauen getragen. Gut, es gibt staatliche Unterstützung, aber wie Ty und Daddelmama schon sagten, das Kindergeld ist nicht viel. Geh mal Winterschuhe kaufen mit zwei Kindern, da bleibt nicht viel übrig (es sei denn du kaufst den Billigramsch von ABC und Konsorten)

Und die Freude an Kindern, ach Wiiber, mag ja sein, dass deine Bekannten dir das erzählen. Frag doch mal deine Eltern, ob du ihnen immer Freude bereitet hast. :lol:
Manchesmal bin ich am Abend nur darüber erfreut, dass der Tag vorbei ist und die Kinder endlich im Bett sind. Fragst du mich dann, würde ich mich wohl eher abfällig über die Freude an Kindern äußern. Und solche Tage gibt's nicht nur dreimal im Jahr.

Natürlich möchte ich meine beiden Nervensägen trotzdem nicht hergeben, aber ich kann dieses süßliche Getue von wegen 'Kinder geben dem Leben einen Sinn' einfach nicht ausstehen. Ich kann mir auch gut ein erfülltes Leben ohne Kinder vorstellen. Allerdings ist die Entscheidung für Kinder eine der wenigen, die nicht rückgängig zu machen sind. Jedenfalls nicht legal :twisted:
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Beitrag von Raptile »

Ich hab zwar weder eine Frau bzw. Freundin und bin mit meinen 19 Jahren auch noch ein paar Jährchen vom Kinder-kriegen-Alter entfernt, aber ich schreib hier auch mal was!

Zunächst zu den Kosten für Medizin usw. Also ich war vor einigen Wochen zweimal 2 Stunden beim Zahnarzt. Dort wurde ein Röntgenbild gemacht, bisschen ebort, Füllungen. Auf der Rechnung standen knapp 2000 Euro!! Sowas muss man sich mal vorstellen. Ich bin momentan noch Privatversichert, aber da ich ab dem 1. Oktober ganz normal arbeite bald nicht mehr. Bin schon gespannt wie sich das mit den Kosten dann entwickelt und wie viele Nachteile man dann so im Vergleich zu früher hat. Ich frage mich aber sowieso, wieso es Privatkassen gibt. Eigentlich sollten alle gleich behandelt werden, egal ob sie viel oder wenig verdienen.

Heute wurden mir die Weisheitszähne gezogen. Wird auch nicht billig. Allein die Sedierung kostet 100 Euro - und die muss ich zahlen.

Nun zu den Kindern. Gestern (?) kam ja die Studie, dass in diesem Jahr weniger Kinder als je uvor geboren wurden. Und so wie Kinder hier in Deutschland behandelt werden, ist das auch nicht verwunderlich. Wenn man drei Kinder hat, steht man ja nicht besonders gut da. Meine Eltern vedienen jetzt gut, aber es gibt ja auch welche die nicht so gut verdienen. Und wie die sich dann alles leisten sollen? Ein Kind wächst schnell, braucht Klamotten Spielzeug, ... das summiert sich ganz gewaltig. Da ist das Kindergeld echt ein Witz.

Da kann man es schon verstehen, dass manche keine Kinder wollen. Aber ich persönlich verstehs nicht so ganz. Ich bin zwar erst 19, aber ich kann mir wirklich nicht schöneres vorstellen als ein Kind zu bekommen. Selbst wenns "ausversehen" oder s passiert, wäre Abtreibung oder was ähnliches absolut undenkbar für mich. Und wenn man dann eben Kinder bekommt, muss man wohl auf einige Dinge verzichten. Dann geht man eben mal nicht in den Urlaub etc., aber das ist ein Kind ja wohl locker wert!
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Beitrag von anis »

Du hast noch vergessen zu schreiben, dass Kinder dann auch noch sagen: Iiiich kann ja nichts dafür, dass ich auf der Welt bin. Ihr wolltet es ja so. Bild
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Re: Deutschland will Kinder?!?!

Beitrag von Luigi »

Ty hat geschrieben:Klar… für Medikamente könnte das Kindergeld gut gebraucht werden, aber ich bitte euch… was sind 150 Euro im Monat, wenn schon eine Jeans 50 Euro kostet?
Ne Kinderjeans kostet 50€? :roll:
Also das mit den Medikamenten kann ich verstehen und bin ich auch deiner Meinung aber ich finde wenn man Jeans für 50€kauft die nach ein paar Monaten zu klein oder kaputt sind, dann bitte nich drüber aufregen wenn mal n paar Euro für Medizin statt für Klamotten und die neuste Konsole draufgehen.
ANsonsten kann ich dir Recht geben aber der Punkt hat mich echt gestört.
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Re: Deutschland will Kinder?!?!

Beitrag von Ty »

Luigi16 hat geschrieben:
Ty hat geschrieben:Klar… für Medikamente könnte das Kindergeld gut gebraucht werden, aber ich bitte euch… was sind 150 Euro im Monat, wenn schon eine Jeans 50 Euro kostet?
Ne Kinderjeans kostet 50€? :roll:
Also das mit den Medikamenten kann ich verstehen und bin ich auch deiner Meinung aber ich finde wenn man Jeans für 50€kauft die nach ein paar Monaten zu klein oder kaputt sind, dann bitte nich drüber aufregen wenn mal n paar Euro für Medizin statt für Klamotten und die neuste Konsole draufgehen.
ANsonsten kann ich dir Recht geben aber der Punkt hat mich echt gestört.
Habe ich gesagt, dass ich 50 Euro für eine Kinderjeans ausgebe? War nur ein Beispiel. Bzw. rege ich mich nicht für mich auf, denn ich kann meinem Kind Medikamente kaufen. Hier geht es mir eher um die Familien, die sich diese Medikamente evtl. NICHT leisten können. Und wer leidet darunter? NUR die KINDER !!! Und genau das regt mich halt auf.
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Beitrag von Daddelmama »

Genau, zumal es ja auch genug Eltern gibt, die dann sagen, was, zahlt die Kasse nicht, na dann eben nicht............weil in Kippen und Alk investieren ist ja wichtiger...........

Was mich masslos ärgert ist das grosse Rumgetöne der Politik, wieviel sie tun für Familien blablabla, und dann kriegt man von allen Seiten immer nur Rechnungen präsentiert. Wenn ich die Von der Leyen schon sehe, wird mir schlecht. Die kommt aus ´ner total privilegierten Familie, hat in eine ebensolche geheiratet, und präsentiert sich als Supermutti, na Kunststück.

Ich habe auch nicht viel über Finanzen nachgedacht, ich wollte die Kinder, wir waren so um die 30, beide festes Einkommen, soll wohl gehen.......aber wenn mein Mann mich in 10 Jahren sitzen lässt, kann ich zu Rentenzeiten zum Sozialamt gehen, weil Kindererziehung ja nicht wirklich was wert ist........und ich nie wieder einen vernünftigen Job finden werde.
Und da wundert man sich dann, dass die jungen Frauen das Risiko nicht mehr eingehen wollen, sich finanziell abhängig zu machen. Also ich muss sagen , das kann ich gut verstehen. Um Markenklamotten und schickimicki Urlaub geht´s doch gar nicht.

Leute, die sich vorher Golfwochenenden leisten konnten, können sich meist auch Personal leisten, aber die grosse Masse eben nicht.
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Beitrag von Das Gute M »

was nutzt es, sich hier im forum aufzuregen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl

;)
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Beitrag von Fabicom »

hab jetzt nur den ersten post gelesen, aber es ist schon doof, wie unser system funktioniert...die krankenkassen sollten generell mehr springen lassen (meine kostet mich schließlich ein kleines vermögen...aber die krankenkassen bezahlen mich wiederum auch...)

Gegen Fieber ist das günstigste glaub ich Paracetamol, davon krieg ich bei mir in der Apotheke 20stück für unter nen euro und die wirken wahre wunder. außerdem ist das medikament bei normaler dosierung (wenn man nicht gerade alkoholiker ist, was dein kind bestimmt nciht ist) auch weitaus verträglicher als acetylsalicilsäure (der aspirinwirkstoff).

nasenspray ist meist nur NaCl aq 0,9%, sprich ne Kochsalzlösung mit geringem salzanteil...die kannst du dir zur not auch selbst machen

hustensaft...da müsst ich nachschlagen, was man sich da machen kann



auf jeden fall gute besserung deiner kleinen, ty
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Beitrag von Censhock »

Fabicom hat geschrieben:nasenspray ist meist nur NaCl aq 0,9%, sprich ne Kochsalzlösung mit geringem salzanteil...die kannst du dir zur not auch selbst machen
naja net unbedingt alle nasensprays die ich habe, haben auch meist Epinephrin enthalten. das Epinephrin weitet die (bin kein biologe) ich sag jetzt einfach mal Nasenlöcher sodass die verstopfung sich auflöst

(das ist reine theorie, aber Epinephrin ist in dem nasenspray drin)
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Beitrag von Fabicom »

epinephrin erweitert glaub ich die bronchen...ist normalerweise im inhalator von asthmatikern drin...
ist nciht alles immer ohne nebenwirkungen, deshalb würde ich persönlich kein nasenspray benutzen: NaCL Nasenspray trocknet die nasenschleimhäute aus, die anderen schlagen auf den kreislauf...außerdem dürfen nasensprays immer nur von einer person benutzt werden und sind auch nciht lange haltbar, sobald sie einmal angebrochen sind
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Beitrag von arminius73 »

Sorry, dass ich mich nun auch in die OT-Riege einreihe, aber Fabicom scheint Ahnung von einem Thema zu haben, das mich schon lange interessiert.

@Fabicom: Ist - besonders in Nasivin - irgendein Wirkstoff drin, der abhängig machen kann? Ich glaube nämlich, dass ich als Kind von dem Zeug nahezu abhängig war. Ich brauchte das ständig, um einschlafen zu können...

Kurz zum Topic: Ich denke, es sollte eigentlich jedem klar sein, dass unser ach so tolles Sozialsystem (bzw. das soziale Netz, das mittlerweile große Löcher hat), für das wir vor einigen Jahren noch europa-, sogar weltweit beneidet wurden, nicht mehr tragbar ist. Nur zugeben will es keiner. Schade nur, dass auch die Jüngsten unserer Gesellschaft darunter leiden müssen. Solidarisch, was es eigentlich sein sollte, ist dieses System in keinster Weise mehr.
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Beitrag von Fabicom »

arminius73 hat geschrieben:@Fabicom: Ist - besonders in Nasivin - irgendein Wirkstoff drin, der abhängig machen kann? Ich glaube nämlich, dass ich als Kind von dem Zeug nahezu abhängig war. Ich brauchte das ständig, um einschlafen zu können...
Ich weiß jetzt leider nicht, was in Nasivin für Inhaltsstoffe drin sind. Grndsätzlich kann man aber sagen, dass jeder Mensch wohl ne Sucht auf etwas entwickeln kann, vielleicht hast du dich dadurch einfach überlegen gefühlt im Vergleich zum sonstigen Zustand und willst ohne einfach cniht. Ich weiß, dass ein ehemaliger Schulkamerad von mir angeblich süchtig war nach asthmaspray (er hatte KEIN asthma bronchiale), weil er meinte, durch die bessere atmung würde er nen kick bekommen...richtige Nachweise gibts dafür glaub ich keine. Alles weiß ich leider cniht, ich bin leider (noch) kein Fachmann dafür.
:mario:Bild :mario:
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Beitrag von Sandor »

Obwohl ich auch denke, dass das Sozialsystem seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, permanent überlastet wird und es oft genug nur noch mit extremen Mitteln gerade noch so am Leben erhalten wird, brech ich mal eine Lanze für dieses System auch in heutiger Zeit. Im europäischen und internationalen Vergleich schneidet unser Sozialsystem noch mit am besten ab. Wie es in anderen Ländern zugeht sollte jeder wissen und es gibt nur wenige Beispiele, die wirklich besser sind.

Ändert aber nichts daran, dass der Kollaps kommt - doch der ist gewollt, da notwendige Dinge unbequem sind, damit sich keine Wahlen gewinnen lassen, Politik diese heiklen Themen eher gerne ausklammert und die Menschen insgesamt gerne nur Rechte und die positiven Dinge haben möchten - die negativen Konsequenzen aber nicht. Egal ob Umweltschutz oder Sozialsystem - die Liste ist beliebig. Meist deutet man mit den Fingern auf andere, die zahlen sollen, die Zustände schaffen sollen etc. .

Für den Geburtenrückgang bei den Deutschen gibts mehrere Gründe und es bedarf einer Generation (ca. 30 Jahre), selbst bei sofortiger Umstellung, bis der statistische Lebensbaum sich wieder normalisiert hat.
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
Zitat von Papst:
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten"
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Beitrag von Spike »

Raptile hat geschrieben:Zunächst zu den Kosten für Medizin usw. Also ich war vor einigen Wochen zweimal 2 Stunden beim Zahnarzt. Dort wurde ein Röntgenbild gemacht, bisschen ebort, Füllungen. Auf der Rechnung standen knapp 2000 Euro!! Sowas muss man sich mal vorstellen. Ich bin momentan noch Privatversichert, aber da ich ab dem 1. Oktober ganz normal arbeite bald nicht mehr. Bin schon gespannt wie sich das mit den Kosten dann entwickelt und wie viele Nachteile man dann so im Vergleich zu früher hat. Ich frage mich aber sowieso, wieso es Privatkassen gibt. Eigentlich sollten alle gleich behandelt werden, egal ob sie viel oder wenig verdienen.

Heute wurden mir die Weisheitszähne gezogen. Wird auch nicht billig. Allein die Sedierung kostet 100 Euro - und die muss ich zahlen.
Autsch!
Also ich habe noch nie (!) etwas beim Zahnarzt bezahlt (AOK gesetzlich versichert), Füllungen, Weisheitszahn ziehen zahlt alles die Kasse wenn du nicht grade Keramik oder Gold im Mund haben möchtest. Lediglich für Brücken oder Kronen zahlt man was, aber das war bei mir noch nicht nötig. Das einzige was ich zahle ist die Praxisgebühr oder eine professionelle Zahnreinigung wenn ich das denn möchte, aber das sind ja Peanuts im Vergleich zu deinen Unkosten.
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

Kurzer Nachtrag: natürlich ist gerade der Fall von Ty ein wirkliches Negativbeispiel, wie es eigentlich nicht sein sollte.

Allerdings denke ich, da man nicht die notwendigen Schritte einleiten wird oder kann, werden die Leistungen in naher Zukunft erheblich reduziert werden und leider wird man auch nicht mehr das Grundkonstrukt oder die Basisversorgung mehr retten können. Derzeit versucht man mit einer Flut von Rechteetablierung das System zu schützen, doch am Ende gehts ums Geld und das ist nicht da - egal ob man nun von denen noch mehr nimmt, die was haben oder private Versicherungen konfisziert etc. .

Aktuell kenn ich einen Fall von "Pflege" und da schauts noch schlimmer aus als bei Zuzahlungen. Die allgemeine Pflegeversorgung sprengt bereits heute schon das finanziell machbare bei den Familien. Ich kenne in diesem Bereich Schicksale, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen !

Little Ty wird m.E. hier eine weitaus schlechtere Position haben, wenn sie groß sein wird. Leider !
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Zitat von Papst:
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten"
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