Ich möchte mich keineswegs streiten oder sowas, da der Thread zugegebener Maßen einen anderen Sinn hat, aber ich möchte trotzdem was dazu sagen (ich denke ihr akzeptiert das auch)
Etherlord hat geschrieben:
Gerade die Tatsache, dass viele Punkte gemacht werden, ist doch das schöne am Basketball. Es ist eben ein sehr dynamischer und schneller Sport, lediglich unterbrochen durch kurze Time-Outs. Du sagt, Basketball hat nichts besonderes und besitzt keine Ästhetik? Dann sag mir doch mal, was z.b an Fußball bitte besonders und schön anzuschaun ist. Für mich ist das (sry an alle Fußball-Anhänger) eine der langweiligsten Sportarten. Es macht einfach keinen Spaß ein Spiel 90min anzusehen, in denen nicht ein Tor fällt (oder nur ganz wenige). Wenn du mit Basketball nichts anfangen kannst, ist das ja ok, aber den Sport als "hässlich" (-> "keine Ästhetik, nicht besonders") zu bezeichnen ist nicht richtig.
Moment mal, in Sachen Optik, Ästhetik, etc. gibt es kein richtig oder falsch.

Ich habe den gesamten Text extra immer auf mich bezogen, ich würde nie so vermessen sein, zu sagen Basketball ist hässlich, aber ich sage,
ich finde den Sport nicht schön. Das ist meine Meinung
Beim Fußball könnte ich z.B. ins Schwärmen geraten, wenn Team A vom eigenen Sechszehner bis zum Tor von Team B kombiniert, ohne dass Team B auch nur einmal an den Ball kommt, das kann so traumhaft schön sein, dass aus dem Sessel springen muss und mein Herz dabei aufgeht ^^" Oder ein tödlicher Pass auf einen Stümer oder ein simpler Doppelpass der die gesamte Abwehr aushebelt oder... *träum*
Ich will dich jetzt nicht zum Basketball bekehren, aber n paar Dinge muss ich schon dazu sagen

Wenn du z.b sagst, dass es meisten Einzelaktionen sind, dann ist das einfach falsch. Basketball ist ein reiner Teamsport. Wenn du einen sehr guten Spieler hast, dann ist das natürlich von Vorteil, aber nicht ausschlaggebend für den Erfolg. Defense gewinnt Spiele, und für die Defense braucht man nunmal fünf Spieler auf dem Pakett, da reicht einer nicht. In der Offense kanns natürlich bei gewissen Teams vorkommen, dass die einen Spieler besitzen, der besonders heraussticht und immer viele Punkte macht. Das heißt aber nicht, dass er das alleine schafft. Profi-Teams haben allein in der Offense ca 15+ Systeme, die sie spielen können, und wenn du dich mal ein bisschen mit der Sportart auseinandergesetzt hast, erkennst du das auch sehr schnell. Und natürlich gibt es dann auch systeme, die für den Topstar der Mannschaft gedacht sind, und dann hat jeder in diesem System was beizutragen, auch wenns am Ende so ausschaut, als würde derjenige, der scored (Punkte macht) alles alleine machen. Beispiel: Der Scorer zeigt so ein System an, dann heißt es z.b das die SEite für ihn freigemacht wird, in dem 3 Spieler sich von ihm entfernen und ihre Verteidiger so mit sich ziehen. Der vierte stellt dann demjenigen, der dieses System angezeigt hat, einen Block, so dass der schön zum Korb ziehen und punkten kann. Natürlich muss er das nicht, er kann z.b auch vorher ablegen oder rauspassen, je nach Spielsituation.
Ok, dafür kenn ich mich wahrscheinlich nicht gut genug mit dem Sport aus. Diese "passiven Aktionen" in der Offense z.B. erkenne ich gar nicht auf den ersten Blick. Allerdings würde ich es dann Umformulieren; Basketball ist abhängiger von Einzelaktionen als z.B. Fußball. Oder glaubst du ernsthaft Deutschland würde ohne Dirkules irgendwas reißen? Das is einfach so, auch weil beim BBall weniger Leute auf dem Feld stehen, halt ganz natürlich, aber für mich nicht befriedigend.

Die dt. Fußballnationalmannschaft dagegen zeigt aktuell wirklich gut, dass man auch ohne die Stars gewinnen kann, find ich nen gutes Beispiel, auch wenn die Gegner nicht hochwertig sind (aber auch net schlecht - England).
Zu den Fouls: Schon klar, dass es im Basketball zu vielen Fouls kommen kann, aber glaub mir, es gibt genügend Möglichkeiten, einem Spieler den Ball abzunehmen, ohne ein Foul zu begehen. Man darf halt nicht auf die Hand hauen, aber du darfst z.b in der Verteidigung so stark gegen deinen Gegner drücken, wie der gegen dich drückt. (von wegen Basketball ist nicht körperbetont). Desweiteren kann man (als Team!) die Passwege auf andere Spieler zumachen und denjenigen mit dem Ball so unter Druck setzen. Usw...
Ich hab Fußball damals ja auch jahrelang gespielt, unter anderem sogar Auswahl, aber hab mich recht schnell dann für Basketball entschieden und Fußball komplett aufgegeben und ich bereus kein Stück
Fußball ist eben so beliebt, weil jedes Dorf seine eigene Mannschaft hat, aber nicht jede Stadt hat ein Basketball-Team. Außerdem denk ich, schreckt Basketball auch viele am Anfang etwas ab, da es zu Beginn nunmal nicht einfach zu spielen ist (auf Verein bezogen), wenn man aber mal drin ist, auch ein paar Würfe trifft und Systeme lernt, macht es einfach sau Spaß zu spielen und zu gucken sowieso.

Ich habe nicht behauptet, dass BBall nicht körperbetont ist ^^ Ich habe selber auch öfters diese Sportart ausprobiert, aber ich sehe einfach kein Land, gegen jemanden der halbwegs regelmäßig spielt. Ich denke das geht vielen so - du sprichst es ja auch an, der Einstieg ist einfach tierrisch schwer und damit demotivierend. Und ich bleibe dabei, man ist zu stark zur Passivität (also Umgang mit dem Ball, meine ich) gezwungen in der Defense, so etwas hasse ich. ^^
Aber um noch ein paar versöhnliche Worte zu finden: Dirk ist zur Zeit ganz klar der Topsportler Deutschlands

Und zu den Verhalten der Sender äußer ich mich lieber gar net, denn das ist unter aller Sau ^^ Aber andererseits isses klar, dass Fußball so dominiert, denn es spielen viel mehr (da leicht zu lernen u.a.), der Sport ist uralt, hat Tradition und die Regeln im BBall verstehen viele wohl auch nicht (ich auch nicht zu 100%), so wirkt halt alles zusammen und wenn man dann nicht anders ausstrahlt (Sender), isses ein Teufelskreis.
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Einstein