Racing |
| Als die Nachricht bekannt wurde das Electronic Arts ein Rennspiel für das N64 herrausbringen würde, freuten sich viele schon auf den ersten N64 Teil aus der Need for Speed Serie. Wie immer in diesem Geschäft kam alles ganz anders. Zusammen mit Paradigm wurde an einem Rennspiel gebastelt bei dessen Inhalt viele zweimal hinhören mußten. Ein Spiel nur um VW's neuem Kleinwagen, dem Beetle? Warum auch nicht. Die Käfergemeinde ist groß und auch sonst hat der Beetle eine relativ große Fangemeinde weltweit gefunden. Das VW da seine Zustimmung was Lizens und Markenbenutzung gab sollte da eigentlich nicht verwundern. Bessere Werbung bei der kommenden Zielgruppe gibt es ja kaum noch. Doch was nützt dies alles wenn die Umsetzung vielleicht nicht gut ist. Schauen wir uns Beetle Adventure Racing etwas näher an. Nach dem Einschalten kann man auch in BAR aus 3 verschiedenen Sprachen wählen. Als nächstes erwartet euch das übermächtige Emblem von VW. Habt Ihr diese Werbebotschaft aufgenommen läuft ein recht langer Vorspann in dem euch alle möglichen Facetten des Spiels kurz vorgeführt werden. Auch hier merkt man gleich das man es auf keinen Fall mit einer Simulation zu tun hat. Da gibt es aber auch wesentlich besser geeignete Rennthemen für eine Simulation. Nach ein paar weiteren Bildschirmen findet man sich endlich auf dem Hauptbildschirm in BAR wieder. Hier findet man die verschiedenen Spielmodi wie das 1P Spiel, das 2P Spiel, den Käfer-Kampf, bei dem das Wort Käfer nicht auf das Auto bezogen ist, die Rekordeanzeige und die Optionen. In den Optionen findet Ihr allgemeine Angaben zum Sound oder der Anzeige der Geschwindigkeit. Desweiteren findet Ihr hier das Controller Setup , das auch für Schmunzeln sorgt. Man kann hier unter 4 verschiedenen Einstellungen wählen, wobei eine Einstellung den Namen "Schießwütig" trägt. Da Rambo aber keinen Führerschein für den Beetle hat ist der Name spektakulärer als das was dahinter steckt. Zu beginn des Spiels interessiert natürlich der 1P Modus am meisten. Der 1P Modus ist dabei wieder in mehrere Modi unterteilt. Das sind zum einen der Einzelrennen Modus und die komplette Meisterschaft. |
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| Um sich mit der Steuerung und dem allgemeinen Renngeschehen anzufreunden ist der Einzelrennen Modus gut geeignet. Wie beim 1P Modus ist auch der Einzelrennen Modus wieder in mehrere Punkte aufgeteilt. Hier könnt Ihr nun ein Rennen eurer Wahl gegen das komplette Gegnerfeld fahren, einen Zweikampf gegen einen anderen Beetle oder im Time Trial nach neuen Bestzeiten streben. Um gleich im Rennen zu wissen wo es langgeht ist ein Rennen im kompletten Feld am besten. Auf dem nächsten Bildschirm wählt man seinen Schwierigkeitsgrad für das folgende Rennen, wobei sich die Einstellungen auf die Geschwindigkeit und das Fahrverhalten der Gegner auswirken. Hat man seinen Schwierigkeitsgrad eingestellt entscheidet man sich für eine Strecke. Zu beginn stehen euch dafür aber nur 2 Stück zur Verfügung. Als erstes erwartet euch dabei der Coventry Cove Kurs. Ihr bekommt eine Streckenskizze und bekommt so schon einen kleinen Eindruck was euch erwartet. Als nächstes gelangt Ihr zum Fahrzeugscreen bei dem Ihr zu beginn aus 3 Fahrzeugen wählen könnt. Außer in der Farbe, die Ihr nach euren Vorlieben selber bestimmen könnt unterscheiden sich die Fahrzeuge in 3 verschiedenen Eigenschaften. Der Geschwindigkeit, der Beschleunigung und dem Handling. Diese Anzeigen erinnern mich ein wenig an Top Gear Rally, wo auch die ersten Fahrzeuge die Eigenschaftenbalken kaum füllten. Also muß da ja noch ein bischen was kommen. Naja, 2 Kurse und 3 Autos wären auch ein bischen arg wenig. Nachdem euch nun der Kurs und die aktuelle Bestzeit vorgestellt wird geht es dann auch schon los. Ihr findet euch am Ende der 8 Fahrzeuge wieder und dürft versuchen das Feld von hinten aufzurollen. Ein lustiges Bild soviele Beetle auf einen Haufen zu sehen. Auf dem Bildschirm stehen euch nun verschiedene Anzeigen zur Verfügung. Zum einen die Karte die man in verschiedenen Varianten zuschalten kann. So z.b einen Kartenausschnitt auf dem man den momentanen Streckenabschnitt sieht der dabei immer mit der Strecke mitdreht. Als weitere Möglichkeit habt Ihr die Möglichkeit eine Gesamtkarte aufzurufen auf der die Fahrzeuge als Punkte dargestellt sind. Hier sieht man auch schön das der Start und Endpunkt einer Strecke nicht direkt auf dem Kurs liegt, sondern jeweils auf bzw. von der Strecke führen. Weitere Anzeigen betreffen den Drehzahlmesser, die aktuelle Zeitanzeige sowie die Position im Feld. |
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| Für die Übersichtlichkeit auf der Strecke stehen euch 3 Viewpoints zur Verfügung. Wobei die von weiter hinter dem Fahrzeug meiner Meinung nach die beste ist. Was die Steuerung angeht so ist vieles wie immer. Der einzige Punkt der sich von den meisten Racern unterscheidet ist das vorhandensein einer Handbremse um einen Drifteffekt wie bei V-Rally zu erreichen. Während des gesamten Tests habe ich sie aber kaum gebraucht, so das dieses Feature bei weitem nicht die Wirkung hat wie bei V-Rally. Nach den ersten Runden kommt einem die Steuerung etwas schwerfällig vor. Der Wagen reagiert recht zäh auf die Steuerung, was ein bischen Eingewöhnungszeit braucht. So ist das benutzen der Bremse, zumindest was die ersten Fahrzeuge angeht wichtig um bestimmte Kurven zu schaffen. Der erste Kurs, Coventry Cove bietet schonmal einiges an Streckendetails die zeigen das BAR keine Simulation ist. Bei einigen Bergaufteilen klebt der Beetle am Boden und läßt sich auch kaum aus der Ruhe bringen. Dafür gefällt die Grafik sehr. Alles wirkt sehr detailliert und klar. Grafikaufbau oder gar Nebel ist nicht zu entdecken. Dafür erfreut man sich hier einiger Stadtfahrten und Sprünge. Der Belag hier ist noch reiner Asphalt. Was weiter auffällt sind einige Abkürzungen und Abzweige die man entdeckt. Diese sollten in der Meisterschaft eine große Rolle spielen. Der Klang der Fahrzeuge ist gut, könnte aber etwas mehr Stärke vertragen. Einen Rückspiegel im eigentlichen Sinne findet man nicht vor. Dafür kann man per C-Taste einen Blick nach hinten aufrufen. Die Schnelligkeit im Spiel ist wie damals bei Top Gear Rally noch nicht überragend, aber auch nicht langsam. Doch soviel sei verraten. Das ändert sich im Verlauf des Spiels noch. Gefahren werden insgesamt 3 Runden, die sehr lang werden können. Denn die Kurse in BAR sollten sich als sehr lang entpuppen. Bei Zweikämpfen mit den Gegnern ergibt sich ein zwiespältiges Bild. Zum einen fahren sie recht intelligent und machen selten Fehler. Auf der anderen Seite können sie einen zur Weißglut bringen wenn sie überholen wollen, dabei kräftig hupen, aber irgendwie am eigenen Wagen hängenbleiben. Das Problem dabei ist das man für ein paar Sekunden nicht wegkommt und irre an Geschwindigkeit verliert. Dafür kann man aber einigen Unfrieden stiften. Man kann die Gegner rammen, zur Seite drängen oder auch mal ausbremsem. Rammt man einen Gegner zu sehr oder fährt gar selber mit großer Geschwindigkeit auf ein Hinderniss kann es passieren das euer Beetle explodiert. Um eine gute Plazierung herrauszufahren sollte man dies aber versuchen zu vermeiden. |
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| Der zweite Kurs auf dem Ihr zu beginn noch üben könnt ist Mount Mayhem . Dieser Kurs kommt zwar Neblig daher, was aber beabsichtigt ist. Hier fährt man die Strecke mal im Schnee nach oben und dann wieder nach unten in normale waldige Gegenden. Hier sind sehr schöne Gefällestellen drin die sehr dynamisch wirken. Einige Sprünge, wobei ein gewaltiger durch eine riesige Höhle geht. Oder Hubschrauber die über einer Brücke kreisen verstärken den Grafikeffekt mit einigen Schmankerln, die man sonst nur als nichtanimierte Bitmaps zu sehen bekommt. Was auffällt ist wie auch im ersten Kurs die angenehm breite Streckenführung die Überholmanöver auf der Geraden relativ leicht machen. Auch hier entdeckt man einige Abzweige die es zu entdecken gilt. Hat man sich auch hier ein bischen ausgetobt muß man die Meisterschaft beginnen um an weitere Strecken und vor allem Autos zu gelangen. Beginnt man eine Meisterschaft muß man mit dem Anfängercup beginnen um sich die weiteren Cups zu holen und anwählbar zu machen. Doch um dies zu erreichen haben sich die Programmierer ein paar erschwerenden Dinge einfallen lassen. Zuerst jedoch müßt Ihr für die Meisterschaft einen Namen eingeben. Danach erwartet euch wieder die Fahrzeugwahl aus den 3 bekannten Fahrzeugen die zu beginn anwählbar sind. Habt Ihr euch für euren Favoriten entschieden müßt Ihr euch noch entscheiden ob Ihr mit Automatik oder manueller Schaltung fahren wollt. Danach beginnt auch die eigentliche Meisterschaft. Auch hier ist der erste Kurs wieder Coventry Cove. Doch im Gegensatz zum Einzelrennen sind für eine Weiterkommen bestimmte Dinge zu beachten. Gefahren werden 3 Runden in denen Ihr natürlich versuchen müßt so weit wie möglich vorne zu landen. Denn für die Plazierung gibt es am Ende des Rennens Punkte. Im Normalfall kann man ja in den meisten Rennspielen, wenn es mal nicht so läuft das Rennen neu starten. Dem schiebt man hier einen Riegel vor. Um die Möglichkeit zu haben ein versautes Rennen nochmal zu beginnen muß man einen sogenannten Joker besitzen. Diesen kann man dann einsetzen um ein Rennen nochmal neu zu starten. Um ihn zu bekommen müßt Ihr eine bestimmte Punktzahl erfahren. Dafür müßt Ihr auf den Strecken verschiedenwertige Kisten finden und dagegenfahren um den jeweiligen Wert zu bekommen. |
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| Vor jedem Rennen wird euch angezeigt wieviele Punkte insgesamt verteilt sind. Das sind immer 100 Punkte. Je nach Schwierigkeitsgrad oder Cup müßt Ihr, um einen Joker zu bekommen bis zu 70 Punkte davon finden. Was leicht klingt ist auf den wenigsten Strecken zu realisieren. Denn neben dem suchen und finden der Kisten geht das Rennen natürlich weiter. Man kann also nicht einfach mal anhalten und sich ein bischen umschauen. Auf dem ersten Kurs ist das kein Problem. Auf den weiteren dagegen schon. Nun könnte man ja sagen das man im Einzelrennen in Ruhe die Kisten sucht. Doch leider ist das nicht so. Im Time Trial, wo man die Zeit hätte sind die Kisten nicht vorhanden. Und im Einzelrennen darf der Abstand zum führenden nicht mehr als eine Minute betragen. Danach wird man disqualifiziert. Wer aber alle Abkürzungen untersuchen will, während der Rest in Ruhe weiterfährt kommt leicht auf diesen Abstand. Das ist ein bischen Schade. Die Idee ist ja nicht schlecht. Aber unter Zeitdruck ist das immer ein Problem. Noch schlimmer wird das ganze für den Käferkampf. Dort sind 9 Areale von denen 3 anwählbar sind. Alle anderen 6 sind abgedunkelt und lassen sich nur freischalten indem man auf allen Strecken die vollen 100 Punkte findet. Durch den Zeitdruck verliert man aber die Motivation. Neben den Punktekisten exestiert aber auch noch eine dritte Kiste, nämlich der Nitro , wie man ihn aus anderen Spielen kennt. Durchfährt man diese Kiste so wird der Beetle kurzzeitig beschleunigt und zieht einen farbigen Schweif hinter sich her. Toller Effekt. Diese liegen relativ oft auf den Strecken und geben einem die Möglichkeit wieder aufzuschließen, da die Gegner die Kisten ignorieren. Sehr schön ist in diesem Zusammenhang die Zeitanzeige. An verschiedenen Streckenpunkten wird der aktuelle Abstand zum führenden angezeigt. Selbst 20 Sekunden sind noch kein Problem. Denn auch die Abkürzungen nutzen die wenigsten der Gegner. Die meisten sogar garnicht. Nachdem man nun neben Coventry Cove auch Mount Mayhem hinter sich gebracht hat kommt endlich der erste neue Kurs, Inferno Isle . Hier wird's dann langsam schon schwerer was die Streckenführung angeht, ohne aber zu überfordern. Cool ist das man zu beginn durch einen Urwald fährt aus dem einem plötzlich ein Saurierkopf wild anschreit. Aber auch sonst sind einige markante Stellen eingebaut. Mal geht es durch einen Vulkan, oder Abzweige führen nach oben in die Bergwand wo man unbedingt die Richtung halten muß um nicht am Berg zu zerschellen. Aber auch eine nette Stadtfahrt gibt es. Dabei fällt wieder die sehr detaillierte Grafik in BAR auf. Hier in 3 Runden alle Kisten zu finden ist ganz schön schwer. |
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| Um jetzt aber den nächsthöheren Schwierigkeitsgrad in der Meisterschaft anwählen zu können müßt Ihr euch nach allen Rennen an erste Stelle in der Wertung befinden. Wenn nicht, dann beginnt Ihr von vorn. Habt Ihr keinen Joker und hört mittendrin auf ist ebenfalls ein kompletter Neustart erforderlich. Etwas irritierend ist da, das man nach jedem Rennen speichern kann. Aber das gilt nur für die erfahrenen Strecken und die Zeiten die Ihr erfahren habt. Ohne Joker fängt man immer von vorne an. Habt Ihr es aber geschafft so wartet der nächste Cup auf euch. Hier sind jetzt die nächsten 3 Fahrzeuge anwählbarm, die nun schon wesentlich bessere Werte haben als die drei ersten. Auch hier sind die ersten 3 Strecken wieder diesselben. Als nächstes und letztes in diesem Cup erwartet euch ein Rennen durch die Wüste, Sunset Sands . Hier sollte man nun schon seinen kleinen Beetle recht gut beherrschen. Denn jetzt erwarten einen neben engen sandigen Strecken Pyramidendurchfahrten, in denen viele Hindernisse auf einen warten. Auch sollte man die Strecke gut kennen. Habt Ihr die Strecke einmal erfahren in der Meisterschaft könnt Ihr sie auch im Einzelrennen oder im Time Trial ausgiebig testen. Denn hier gibt es einige entscheidende Stellen für die man erst mit der Zeit ein Feeling entwickelt. Auch hier ist es wieder das Ziel am Ende des Cups erster zu werden um Zugang zum nächsten Cup zu bekommen. Wieder bekommt Ihr für dieses Unterfangen 3 neue Fahrzeuge dazu. Die Balken für die Fahreigenschaften sind nun schon gut gefüllt, was man auch auf der Strecke merkt. Die anfängliche träge Steuerung wird auch zusehends besser. Dafür ist die Geschwindigkeit nun auch höher. Aber es macht auf jeden Fall mehr Spaß als mit den ersten Fahrzeugen. Die ersten 4 Kurse in diesem Cup sind die schon bekannten. Als letztes Rennen in diesem Cup erwartet euch die meiner Meinung nach schönste Strecke, Metro Madness . Hier fühlt man sich ein bischen wie in Rush 2. Ein reines Stadtrennen erwartet euch das gerade grafisch das schönste ist. Angefangen von dem tollen Himmel, der rötlich wie bei einem Sonnenuntergang schimmert bis zu den vielen tollen Lichteffekten die die vielen Straßenlampen werfen. Auch hier geht es hoch und runter, durch Tunnel oder auf die Stadtautobahn. Gerade das Stück auf der Autobahn wirkt wirklich sehr edel. Diese Stimmung hat auch TGO und Rush 2 nicht zu bieten. |
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| Hier wird die Jagd nach dem ersten Platz schon wesentlich schwerer. Denn die Gegner passen sich natürlich eurem Wagen an. Allerdings ist es nicht unlösbar. Man muß halt ein bischen seine Linie finden und auf einigen Strecken Kisten - Kisten sein lassen. Man schafft alles auch ohne Joker. Hat man auch diesen Cup gewonnen wird ein letzter, vorher nicht sichtbarer Cup anwählbar. Der Bonus Cup. Habt Ihr ihn erreicht wartet ein ganz besonderer Beetle auf euch, der Rainbow Beetle . Dieser kunterbunte Beetle läßt sich fast schon perfekt auf der Strecke halten. Die Bremse wird ganz selten benötigt da es meist reicht vom Gas zu gehen und einzulenken. Der enge Lenkradius kommt einem hier entgegen. Auch wartet am Ende die letzte Strecke auf euch, Wicked Woods . Wie der Name schon sagt geht es hier durch einen Wald. Aber nicht irgendeinen Wald. Etwas gruselig geht es hier zur Sache. Fahrerisch aber ein sehr schöner Kurs der sehr flüssig zu fahren ist. Hier bekommt man Fackeln in der Nacht zu sehen und Wolfsgeheul begleitet euch auf eurer Fahrt. Wer dieses Rennen und auch den Bonus Cup gewinnt bekommt ein einmaliges Fahrzeug. Einen Polizei Beetle . Schon das Aussehen sorgt für Schmunzeln. Aber besonders lustig wird's beim betätigen der Hupe, die hier natürlich eine Sirene ist. Alle anderen Fahrzeuge fahren an den Rand und bleiben stehen. Lustiger Anblick. Verlieren ist hier eigentlich unmöglich. Auch ist die Geschwindigkeit im Spiel jetzt sehr hoch. Weiterhin gibt es keine Slowdowns oder einen Grafikaufbau zu erkennen. Auch im Handling ist er perfekt. In den Kurven nur mal kurz vom Gas und Einlenken. Die Bremse verliert hier jetzt ihre Daseinsberechtigung. Mit ihm kann man nun schon eher mal Jagd nach den Kisten machen. Da mit der Sirene die Gegner nicht allzu weit wegfahren. Denn alle Punkte auf einer Strecke zu finden ist wiegesagt für den Käferkampf wichtig. Hier wählt man zuerst mit wievielen Personen man dieses Spiel spielen will. Bis zu 4 Spieler gehen dabei an den Start. Dabei gehen alle Spieler mit ein und demselben Beetle Typ an den Start. Dies wird in der Fahrzeugwahl deutlich. Danach entscheidet man sich, je nach erfahrenen Punkten für eines der 9 Areale, wobei 3 zu beginn anwählbar sind. Ziel in diesem Spiel ist es als erster von allen Mitspielern 6 farbige Käfer einzusammeln, die auf den Arealen herumliegen. Hat einer der Spieler einen erfahren taucht der nächste auf einer anderen Stelle wieder auf. Nun wäre das ganze natürlich langweilig wenn da nicht einige Items herumliegen die das Wort Kampf unterstreichen. |
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| Hier habt Ihr z.b. Raketen, Minen oder Giftkisten zur Verfügung um eure Mitspieler daran zu hindern die Käfer zu erreichen. Jeder Spieler hat zudem eine Schadensanzeige die wenn sie leer ist zur Explosion führt. Nach einer kurzen Pause kann man aber weitermachen. Hat einer der Spieler alle 6 zusammen muß er einen jetzt auftauchenden Ausgang erreichen, was ebenfalls von den anderen versucht wird zu verhindern. Cool sind im Käferkampf die Effekte wenn eines der Fahrzeuge ein Schild bekommt. Ganz in silbermetallic schimmert dann der Beetle. Doch irgendwie will in diesem Modus der funke nicht so richtig rüberkommen. Was auch die Motivation in den Rennen alle Kisten zu finden senkt. Kein Vergleich zum Schlüsselfeature in Rush 2. Wer Multiplayeraction in BAR haben will sollte auf den normalen 2P Modus ausweichen. Doch leider wird auch hier der Spielspaß etwas gemildert. Zum ersten weil nur 2 Fahrzeuge gegeneinander antreten können. Der 4P Modus ist nur im Käferkampf möglich. Und zum anderen weil keine Gegner weiter mitfahren. Macht der 2P Modus zwar Spaß so ist das Rennfeeling mit mehreren Gegnern immernoch schöner. Das ist wirklich ein bischen Schade. Auch trägt eine weitere Einschränkung, die man im gesamten Spiel hat dazu bei. Nämlich Balken oben und unten, die ähnlich wie bei NBA Jam '99 und TGO vorhanden sind. Mit Expansion Pak Unterstützung wäre das sicherlich vermeidbar gewesen, oder zumindest der 4P Modus wäre möglich. So wie bei TGO. Im 1P Modus stören sie eigentlich nicht. Aber hier machen sie sich bemerkbar. Alles in allem ist BAR ein kurzweiliger Racer der aber im Endeffekt recht schnell durchgespielt ist. Die Motivation alle Kisten zu finden hält sich in Grenzen. Hier ist der Zeitdruck hinderlich. Technisch kann man nicht meckern. Die Grafik ist eine der besten auf dem N64 was Racer angeht. BAR ist schnell, gerade mit dem Polizei Beetle und Nebel ist bis auf den gewollten in Mount Mayhem ein Fremdwort. Ein Lob verdienen aber trotzdem die Strecken was ihre Gestaltung angeht. Sie sind zum einen sehr lang und vor allem Abwechslungsreich. Dazu tragen die vielen Abzweigungen bei, die man oft erst durch Zufall entdeckt. Der Sound im Spiel ist ebenfalls sehr schön und hebt sich vom einerlei anderer Spiele ab. Was man aber auch ganz klar sagen muß. Die Motivation und Soundqualität eines Rush 2 erreicht BAR nicht. Hier ist Midway's Actionracer besser. Wer neben TGO eine weitere Alternative sucht kann zugreifen. |
Time Trial Wettbewerb zu Beetle Adventure Racing
Lenkradfahrbericht mit dem V3 Racing Wheel FX der Firma InterAct
Lenkradfahrbericht mit dem UltraRacer 64 der Firma InterAct
Lenkradfahrbericht mit dem LX4 Tremor Wheel der Firma Vidis
Lenkradfahrbericht mit dem Race 64 Shock 2 der Firma Guillemot
| Lesereinschätzung von Marcel Jaquet |
| Lesereinschätzung von Hendrik Vornhagen |
| Lesereinschätzung von Simon Lehmann. |