| Und wieder startet ein weiterer Tag in Shadowman. Und wieder muß ich mein eigentlich viel weiter hinten abgespeichertes Spiel von vorn beginnen und finde mich wieder am Anfang der Markttore. Noch ist das nicht so schlimm. Aber zumindest einen oder zwei Rücksetzpunkte hätte man schon einbauen können. Also wieder den Weg bis zur letzten Stelle und vorbei an Jaunty, der mir von weitem wieder entgegenbrüllt, ich solle mich doch beeilen. Nur die Ruhe Junge, ich bin ja schon unterwegs. Bei Jaunty selber fallen mir erst jetzt die richtig lauten Knistergeräusche der Lagerfeuer auf. Eindringlicher geht's ja eigentlich kaum noch. Wieder durch den langen Gang. Die Gegner sind übrigens wieder da. An den bekannten Stellen warten sie wieder auf mich. Hoffentlich sind die beiden laufenden Gegner nicht auch wieder da. Meine Hoffnung schwindet, als ich wieder an der Stelle von oben nach unten schaue. Doch diesmal mache ich das anders. Ich locke ihn mit einem Schuß nach oben. Kurz bevor er mich erwischt habe ich ihn. Doch halt! Wo ist der zweite? Hauptsache nicht schon wieder hinter mir. Nein diesmal nicht. Also gehe ich weiter und stehe nun also vor den beiden Wegen. Der linke Weg führt erstmal nach oben auf einen Steg. Oben angekommen gehe ich ein Stück und sehe rechts einen weiteren Weg, von dem ich per Seil auf eine andere Seite komme. Aber noch nicht. Erstmal gehe ich diesen Weg hier weiter. Überall diese Schreie. Und ab und zu wartet dann doch ein Gegner. Und sieh an. Nach ein paar weiteren verschlungenen Wegen stehe ich plötzlich vor dem großen Eingang unterhalb des schwarzen Turms. Sollte ich schon reingehen. Nein, auch das lasse ich noch. Ich will erst nochmal zurück und die anderen Wege beäugen. Also wieder zurück bis zu diesem Seil, an dem ich mich jetzt rüberhangele. Kaum drüben angekommen seh ich doch den zweiten Schlingel an der Stelle wo ich gerade übergesetzt habe. Wie ein blöder schießt er mit seinen grünen Geschossen auf mich. Ich haue erstmal ab und springe hier oben auf einen weiteren Vorsprung. Ist schon ein Anblick diesen Typen von weitem zu beobachten. Abschreiben sollte ich diesen Kerl nicht. Denn um zum Eingang zu gelangen muß ich schließlich an ihm vorbei. Aber erstmal bin ich hier. Von hier oben könnte ich auch runterspringen. Aber erstmal gehe ich auf dem Vorsprung hier weiter und komme schließlich an das Ende des Weges. Von hier oben sehe ich 2 normale Gegner die anfangen mich zu beschießen. Euer Stündlein hat geschlagen und springe runter um erstmal für Ordnung zu sorgen. |
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| Hier unten finde ich nur ein paar Krüge, Cadeaux und ein paar Seelen. Denn auch weiter vorn finde ich nicht viel mehr. Denn hier gelange ich jetzt auf die freie Fläche, die ich von oben gesehen habe. Von hier komme ich jetzt auch wieder zum Anfang und dem Steg. Tja diesen muß ich ja nun nach oben. Wo ist er??? Lange suchen brauche ich nicht. Kaum bin ich auf dem Steg rennt er auch schon auf mich zu. Aber kurioserweise kommt er nicht auf den Steg, der ja ein wenig weiter unten versetzt ist. Auch schießt er nicht. Er schreit nur und rennt hin und her. Direkt mal ein leichter Gegner. Denn von hier unten treffe ich ihn ganz easy und sammle seine Seele ein. Jetzt aber zum großen Eingang. Nach einem kleinen Sprung stehe ich davor und bin tierisch gespannt was hier drinnen nun auf mich wartet. Wieder geht es durch sich windende Gänge. Man geht selten Geradeaus, was die Sache ungemein spannend macht. An einer Ecke sehe ich dann wieder einen der normalen Gegner wie er auf dem Boden kauert. Das sind mir die richtigen. Am Boden lümmeln und auf Dummfang gehen. :-) Aber da ich ihn gesehen habe ist er ein schnelles und leichtes Ziel. Nochmal um die Ecke und ich halte erstmal ein. Vor mir tut sich ein komisches Tor auf, das von einem seltsamen Ring umgeben ist. Irgendwie ähnelt es meinem Ring in der Lebensleiste. Denn auch hier erkennt man viele Symbole in diesem Ring. Aber keines das ich vielleicht kenne. Zum ersten mal kommt die C-Links Taste zum Zuge. Denn vor diesem Tor erkennt man einen Art Schalter, von dem 2 Seile weggehen. Ich drücke also und unter einem kurzen Spruch öffnet sich diese Tür. War das nun eben Shadowman? Egal, weiter geht's. Scheinbar komme ich nun in die wichtigen Bereiche. Nun gehe ich ganz langsam weiter und komme plötzlich in eine große Halle, in dessen Mitte zwischen symmetrischen Bauten ein Feuer lodert. Die Anspannung steigt schon ein bischen. Also schaue ich mich erstmal kurz um und entdecke ein weiteres Tor mit diesen Symbolen. Gegner sehe ich keine. Man hört auch niemanden. Dafür aber eine neue Hintergrundmusik, die der ersten in nichts nachsteht. Ob die Flamme eine Bedeutung hat? Ich gehe auf die Flamme zu und sehe plötzlich den Teddy transparent vor mir schimmern und rufen - "This Way Michael". Ein, zwei Gänsehäute später stehe ich vor der Flamme, wo plötzlich das Bild umschwenkt und man in einer kleinen Animation ein Buch inmitten der Flammen sieht. Erinnert mich ein wenig an Zelda wenn Link ein Truhe geöffnet hat. Plötzlich höre ich wieder Shadowmans Stimme, der sagt das dies hier wohl jemand liegengelassen hat. Jetzt tut sich auch das Inventury Menu auf und ich sehe das dies hier die Prophezeiung ist. Und die sollte die mittlerweile irre Geschichte von Shadowman noch weiter ausdehnen........ . |
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| Denn hier wird nun die weite Geschichte der Schattenmänner und die Apokalypse beschrieben, wie man sowas in noch keinem Videospiel gesehen hat. Diese Prophezeiung besteht aus unglaublich vielen Teilen. Die Einleitung stammt von einem ehemaligen Shadowman, der lange vor Mike LeRoi diese aufgabe hatte, Maxim St. James. Dieser ehemalige Shadowman schreibt nun in seiner Einleitung weitere wissenswerte Dinge über die Geschichte. Der Brief selber stammt aus dem Jahr 1888. Also aus dem Jahr als Legion erschien und Jack the Ripper zu sich nahm. Dieser Maxim hat in seiner Zeit die sogenannten Pfade der Schatten geschaffen, durch die ich wohl auch gerade laufe oder demnächst laufen werde. Innerhalb dieses Gebietes habe er unzählige Artefakte hinterlassen, die einem Shadowman nützlich sein können. Eines Tages jedoch bemerkte er wie sich eine dunkle, finstere Macht im Reich der Toten ausbreitete die ihm große Sorgen machte. Also beschloß er die einzelnen Bereiche der Pfade durch Tore zu verschließen, damit die Artefakte nicht in die Hände dieser bösen Macht fallen. Allerdings schreibt er auch das er nicht alle Wege geschafft hat zu sichern. Am Schluß geht er nun auf Mike ein und prophezeit ihm einen schweren Weg, der ihm all seine Kraft abverlangen würde. Damit endet zwar die Einleitung. Doch jetzt sollte es erst richtig losgehen mit der Geschichte. Denn jetzt kommen sehr viele Tarot Karten zum Einsatz zu denen jeweils immer eine Bedeutung dazugeschrieben ist. Und hier, lange vor der Zeit wurde das Böse, der Mann mit dem Mund voller Blut im Reich der Toten verbannt. Zu dieser Zeit wurden die dunklen Seelen in die Govi's gesteckt. Diese Govi's wurden fortan von den Schwestern des Blutes bewacht. Doch eines Tages entkam das Böse in Gestalt von Legion und scharte eine Meute dunkler Gestalten um sich, die sich die sogenannten 5 nennen. Und hier schließt sich ein weiterer Teil im Spiel. Denn hier sind sie wieder,die 5 Massenmörder. Sie begannen nun die Seelen einzusammeln, die nicht in der Gewalt der Schwestern waren. Von da an standen diese Seelen unter der Herrschaft von Legion, genau wie die Massenmörder. Und genau diese 5 bauten im Asyl Tore in die Welt der Lebenden um sie eines Tages heim zu suchen. Daraufhin rief die mächtige alte Hexe, Agnetta den Shadowman um diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Desweiteren bewachte von nun an die Schlange die Markttore und wurde zum Ratgeber des Shadowman. Jetzt bekommen auch die Tore mit den Symbolen einen Namen. Es sind Sargtore die es dem Shadowman durch seine Macht ermöglichen auf den Pfaden des Schattens zu wandern. |
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| Die Aufgabe des Schattenmanns ist es nun die noch verbliebenen dunklen Seelen einzufangen und das Asyl zu betreten. Dort drinnen findet dann der Shadowman die 5 Tore und stellt sich den 5 Massenördern. Das da sicher noch ein ganz anderer Kampf wartet ist mir auch klar. Aber davon wird hier nichts geschrieben. Im Anschluß daran werden weitere Tarot Karten gezeigt die zum einen Voodoo Waffen abbilden oder die Gegenstände aus der Prophezeiung. Und da wird weiteres klar. So gibt es z.b. Gegenstände mit denen Shadowman die schon gesehenen Wasserfälle heraufklettern kann. Also brauche ich mir über die gesehenen, aber noch nicht erreichbaren Govi's dort keine Sorgen machen. Erst mit dem richtigen Gegenstand komme ich dorthin. Oder er findet Gegenstände die es ihm erlauben in Feuer zu greifen oder über glühende Kohlen zu laufen ohne das ihm etwas passiert. Und auch die Cadeaux bekommen hier eine Bedeutung. Hat man 100 Stück gesammelt kann man sie an einem bestimmten Ort opfern um eine gewisse Stärke zu erhalten. Ich weiß ja nicht wie es euch da draußen geht die Shadowman auch spielen. Aber auch denen die es nicht spielen. Es ist schon Wahnsinn was hier an einer Story drinsteckt. Selten hat allein schon die Story für Atmosphäre gesorgt. Hier auf jeden Fall. Weil halt alles irgendwie zusammengehört, auch wenn sich mancher Zusammenhang erst nach und nach offenbart. Nachdem ich nun noch ein bischen über die Prophezeiung gegrübelt habe gehe ich aber nun doch weiter. An der Seite gelange ich in diesem Raum nach oben und stehe wieder vor einem Sargtor, bei dem aber jetzt das erste linke Symbol andersfarbig ist. Ein Test am Schalter zeigt mir das ich diese Tür nicht öffnen kann. Wie komme ich nun hier rein. Auf der gegenüberliegenden Seite sehe ich in einer Niesche ein Govi. Ich gehe rüber und schieße es an. Und Hallo !!!! Die Shadowgun reicht aus um den Behälter zu zerstören und zum Vorschein tritt die erste dunkle Seele , die ich nun einsammeln kann. Toller Effekt, der noch verstärkt wird als Schadowman das Teil aufnimmt. In einer weiteren Animation nimmt er sie unter dem Spruch "Ich gebe mich Ihr hin" auf. Cool. Doch das ist hier noch nicht alles. Direkt hinter der dunklen Seele sieht man eine Art Karte , der ich mich zwar nähern kann, aber beim anfassen mir die Hände verbrenne. Auch hier brauche ich wohl eines der oben genannte Gegenstände. Also gehe ich wieder zurück zu dem Sargtor. Ich bemerke jetzt auch das in meiner Lebensanzeige die inneren Ringe aufleuchten. Genauso wie das Sargtor vor mir. Und wieder löst sich ein Rätsel. Durch die jetzt verfügbare dunkle Seele sieht mein Ring genauso aus wie der am Tor. Denn jetzt bekomme ich das Tor auf, was wiederum in einem kurzen Kameraschwenk gezeigt wird. Die Reise des Shadowman kann weitergehen. |
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| Direkt neben dem Tor sind zwei Krüge die ich zerschieße. Hervor kommt ein neues Item, ein goldener Schädel . Ein kurzer Blick in's Handbuch verrät mir das er die Wirkung meiner Waffen verstärkt. Zumindest dann wenn ich möglichst viele davon finde. Aber selbst diese beiden Schädel reichen um eine Veränderung wahrzunehmen. Drücke ich nämlich die Schußtaste und halte sie gedrückt verfärbt sich das Voodoo Symbol in der Mitte meiner Lebensleiste und die Shadowgun wird aufgepowert , was auch deutlich sichtbar wird. Wird ja auch Zeit. Denn die Gegner werden sicher nicht leichter. Weiter geht's durch einen engen skurilen Gang, bei dem sich auch durch die Hintergrundmusik schon wieder die nächste Gänsehaut ankündigt. Ich sage euch eins. Spielt diese Teil im dunkeln und dreht die Anlage auf. So erlebt man dieses Spiel noch intensiver. Am Ende dieses Ganges seh ich vor mir eine Art Hängebrücke an dessen Ende ich unterhalb einen der laufenden Gegner sehe. Links unter mir sehe ich ein weiteres Sargtor, wo nun 2 dieser Symbole andersfarbig sind. Also brauche ich hier wohl 2 dunkle Seelen um dort hinein zu gelangen. Der Gegner scheint etwas schlauer zu sein als der letzte. Denn er kommt um die Ecke auf die Brücke und feuert los. Beim zurücklaufen erwische ich ihn schließlich und gehe nun mal nach unten. Hier finde ich ein paar normale Seelen und auch einen weiteren Schädel. Wieder hoch und den Weg hier weiter. Jetzt erscheint wieder eine neue Sequenz in der Shadowman eine weitere Brücke überquert und ein neues Gebiet erreicht. Auch hier fallen wieder die zwar kurzen, aber wahrnehmbaren Ladezeiten auf. Danach finde ich mich in einer Art Vorhalle wieder, wo ich wieder zwei Wege gehen könnte. Ich will gerade in den linken als ein wildes Geschrei von rechts oben mein Vorhaben rapide stoppt. Oberhalb von mir taucht wieder einer der Gegner auf die mich mit diesem grünen Zeug bewerfen. Also muß ich ihm erstmal zeigen was Sache ist. Da oben wo er stand ist auch ein weiterer Weg, den ich aber von hier unten nicht erreiche. So gehe ich also nun doch den linken Tunnel entlang und gelange an dessen Ende oberhalb eines kleinen Tals wieder in's freie. Ein grandioser Anblick. Unter mir eine rote Brühe mit kleinen Plattformen und vorne links ein Haus. Laut Handbuch kann Shadowman im Reich der Toten ja unendlich tauchen, was ich erstmal ausprobiere. Ich springe in die Brühe und werde bestätigt. Hier kann man ewig tauchen. Noch halb in Gedanken greift mich hier plötzlich ein Tier an das ein bischen wie ein Rochen aussieht. Mit einem gezielten Schuß erledige ich es und tauche auf. Hier sind nun gleich mehrere dieser Wasserfälle zu sehen. Ich denke mal das Teil um da rauf zu klettern werde ich wohl mit als erste finden. Hoffe ich mal zumindest. |
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| Auf den Plattformen finde ich unter ein paar Krügen wieder ein paar Schädel. Nur her damit. Ein Blick nach oben und man erkennt einige Vorsprünge. Aber eben fast nur oberhalb der Wasserfälle. Ich schwimme zu dem Haus und schaue mit das Teil rechts daneben an. Es ist ein Schalter . Beim betätigen schwenkt das Bild wieder um und zeigt wie im oberen Teil ein Seil quer über das Tal fliegt. Wow..., wie komme ich da hoch. An der Seite sehe ich einen Vorsprung zum laufen. An einem Wasserfall vorbei komme ich so nach oben zu dem einen Ende des Seiles. Ich hangele mich auf die andere Seite und finde ein paar Cadeaux. Mehr ist aber nicht möglich. Ich dachte ich erreiche vielleicht einen der Vorsprünge. Aber Fehlanzeige. Also gehe ich wieder runter und nun in das Haus. Das einzige was hier ist das ist ein Rad das eine Öffnung hat. Allerdings ist es so das man nicht weiterkommt. Und weiter geht es hier. Denn dahinter sehe ich eine weitere Tür in den Berg. Was nun? Man müßte das Rad ein Stück nach rechts drehen können. Dann könnte man durchgehen. Noch ein Schalter irgendwo? Nur wo? Ich gehe wieder raus und suche noch ein bischen herum. Bis ich nochmal in's Wasser springe und plötzlich doch einen Gang unter Wasser entdecke. Den kann man auch gut übersehen. Am Ende tauche ich auf und muß mich zwei der schweren Gegner erwehren. Aber vom Wasser aus ist es auch relativ einfach. Reinkommen tun sie nicht, und ihr grünes Zeug trifft mich auch nicht. Jetzt sehe ich die Zersetzung eines der Kerle mal richtig. Sieht schon irre aus. Ich gehe aus dem Wasser und finde was ich suche. Im Raum dahinter ist nämlich einen Mechanismus . Ich betätige ihn und wieder schwenkt das Bild um und ich sehe wie sich das Rad im Haus so dreht das man durch kann. Na jetzt aber los. Wieder im Tal angekommen lerne ich einen weiteren noch hinterlistigeren Gegner kennen. Einer der einfachen Gegner mit Flügeln der durch die Luft fliegt und mich von da oben beschießt. Als der Kumpel mal richtig nah ist sieht er richtig gruslig aus. Irgendwie treffe ich ihn aus dem Wasser kaum. Er dafür aber mich. Also schnell raus aus dem Wasser und rein in das Haus. Jetzt ist auch der Eingang offen. Was wird mich dahinter neues erwarten? So langsam kommt das Feeling wie bei Zelda. Neugier und ein nicht mehr aufhören wollen. Aber wer schreibt dann das Tagebuch? :-) Shadowman sicher nicht. Also freue ich mich auf Morgen. Ich hoffe Ihr bleibt dabei und verfolgt weiter die Abenteuer des Shadowman. |