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| Viel zu lange hat man die große Schar der Hobby Agenten zu Hause an Ihren N 64 Konsolen auf MI warten lassen. Doch nun ist es vorbei. Nun kann jeder sich als Ethan Hunt in diverse Krisenpunkte einschleusen lassen und "klar Schff machen". Die Palette der Aufträge ist breit. Ob nun Waffendeals verhindern, Kollegen aus den Fängen des KGB befreien oder auch einen Spitzel aus den eigenen Reihen enttarnen. Egal welchen Aufrag ihr ausführen müßt, logisches Denken ist überall Voraussetzung. Wer nur tröge in der Gegend rumballern will, sollte sich an Golden Eye halten, denn bei MI ist er an der falschen Adresse. Deshalb wehre ich mich auch heftig, MI mit Golden Eye zu vergleichen. Oberflächlich betrachtet, kann man sicherlich parallelen ziehen. | ![]() |
| Aber in der Tiefe des Spiels merkt man die Unterschiede gravierend. Die Missionsaufräge bei MI sind komplexer und an logisches Vorgehen gebunden. Da gibt es kein, mal hier ein bisschen und mal da ein bisschen. Das läuft hier nicht ! Schon im Vorspann kann man seine Partner und Kameraden bewundern, damit man weiß, auf wen man sich im Notfall verlassen kann. Kurze Charaktereigenschaften mit einen Ganzkörperportrait, damit man sie in der Hektik auch am äußerlichen erkennen kann. Jim Phelps ist der Kopf des gesammten Teams. Er organisiert und koordiniert alle Aktionen. John Clutter ist Euer wichtiger Sprengstoffexperte und ein Kenner der Funksysteme. Andrew Dowey ist zwar selten dabei, aber wo er auftritt hält er Euch mit seinem Scharfschützengewehr den Rücken frei. Nebenbei ist er ein Spezialist für diverse Alarmsysteme. | ![]() |
| Candice Parker macht im Bereich Computertechnik und -sicherheit alles. Kann aber auch in mancher Mission zum "Klotz am Bein" werden. Leute wie Robert Barnes, Jack Kiefer oder Kiefer werden Euch auch in einigen Missionen begegnen oder zu deren Bestandteil werden. Eure Gegenspieler sind unter anderem Basil Prokosh. Ein internationaler Waffenhändler, dem es auf die Finger zu hauen gilt. Aleksander Golytsine, ein ehemaliger KGB Agent, der sich die gute Candice geschnappt hat und an den KGB ausgeliefert hat. Und der Höhepunkt der Geschichte ist es den Spion in den eigenen Reihen zu enttarnen. Ihr seht, es sind viele Leute mit den Missionen beauftragt. Aber bei insgesammt 5 Missionen, die im einzelnen mit insgeammt 20 Aufträgen gesplittet sind, braucht man schon ein paar Mann. | ![]() |
| Das Euch zur Verfügung gestellte Waffenarsenal ist reichlich gefüllt. Zwar stehen Euch auch nur in bestimmten Leveln Waffen zur Verfügung, die nur in diesem einen Level gebraucht werden, aber ganz Schutzlos ist man nie. Fast Standart ist die schallgedämpfte Pistole. Sonst findet Ihr in den Leveln alles was Ihr braucht. Das Handy gehört ja heut zu Tage schon zum guten Ton. Logisch das ihr auch ein habt. Über dieses Handy erfahrt Ihr alles was wissenswert ist, um das Level zu bestehen. Man sollte das so genannte Briefing mit großer Aufmerksamkeit lesen, da viele Hinweise gegeben werden, ohne die Ihr aufgeschmissen wärt. Hier könnt ihr auch noch einmal im Spiel das Briefing nachlesen oder sehen, wieviele Aufträge noch zu erfüllen sind. Der IMF Umgebungsscanner, erscheint immer oben rechts im Bild als eine Art "Radar". | ![]() |
| Somit ist es viel leichter verschiedene Gegenstände, Gebäude oder Kameraden zu lokalisieren. Das reichlich vorhandene Spielzeug der IMF wird nur in den dafür vorgesehenen Leveln bereitgestellt. Da gibt es so schnuckelige Sachen wie Fingerabdruck-Scanner, Infrarotbrille, Spionagekameras und den immer wieder faszinierenden Facemaker. Damit kann man zum Beispiel die Identität von Leuten annehmen, denen keine Gefahr der Gegenseite droht. Es gibt noch viele andere Sachen aufzuzählen, aber die werden ja auch vor jeder Mission im Auswahlmenu unter Ausrüstung vorgestellt und was man alles damit machen kann. Die erste Mission spielt auf einer verlassenen U-Boot Basis in Lundkwist. Dort werden 12 Mittelstrecken Raketen verladen. Das sollt Ihr natürlich verhintern. | ![]() |
| So müßt Ihr zum Beispiel erst die Landbasis unentdeckt hinter euch bringen, um durch einen schwer bewachten Tunnel zum eigentlichen Ziel, dem U-Boot Hafen, zu gelangen. Diese beiden Level sind praktisch die Eingewöhnungsphase. Da könnt Ihr Euch mit der doch etwas gewöhnungsbedürftigen Steuerung vertraut machen. Nachdem Ihr die zwei recht einfachen Aufträge erfüllt habt, werdet Ihr nach Prag in die russische Botschaft geschickt um nach der entführten Candice und Robert Barnes zu suchen. Beide wurden entführt und dem KGB ausgeliefert. Hier fängt das Spiel nun an, ans Eingemachte zu gehen. Hier muß jeder Schritt überlegt werden. | ![]() |
| Nur mit der Einhaltung der Reihenfolge deiner Schritte hast Du die Chance unendeckt zu bleiben. Nur eine Aktion zur falschen Zeit und "Doswidania Mr. Hunt". Habt Ihr aber Candice aus den russischen Liebesnest geholt, müßt Ihr sie die weiteren Level der 2 Mission "mitschleifen". Der Begiff "mitschleifen" trifft auch zu, da die gute Candice so mit Drogen zugedröhnt ist, das sie kaum einen Fuß vor den anderen setzen kann. Aber unterdrückt Eure Gelüste, Ihr eine 7,65mm zwischen die Auge zu drücken. Sie ist ja ein Teil der Missionslösung. Also immer fein Gentleman und schön auf die "Zarte" aufpassen. Habt Ihr die zweite Mission mit Bravour gemeistert, findet Ihr euch im CIA HQ wieder. Man ist dort der Meinung, Ihr seid der mysteriöse Spitzel in den eigenen Reihen. | ![]() |
| Da CIA Leute eh nur das glauben, was sie glauben wollen, habt Ihr es recht schwer eure Unschuld zu beweisen. Also gilt es in einem guten Augenblick die Flucht zu ergreifen und Euch selber zu entlasten. Der CIA Komplex wird mit Sicherheit der längste und schwierigste Teil des gesammten Unternehmens. Gute Nerven und viel, viel Geduld sind hier die wichtigsten Attribute. Aber irgendwann ist auch das Thema durch und wir kommen dahin, wo ich sage, das schönste Level des Spiels. Ihr trefft euch mit Max, dem anonymen und schönsten Kopf eines internationalen Spionagerings. Ihr wollt die NOC Liste gegen den Namen des geheimen Spitzels tauschen. Man trifft sich um 12.00 Uhr an der Waterloo Station in London. Doch Max spielt falsch und linkt Euch. | ![]() |
| Sie haut mit der liste ab und überläßt Euch Ihren Gorillas. Doch Ihr wärt nicht Ethan Hunt, wenn Ihr nicht vorausschauen würdet und vorgesorgt hättet. Zwei Ex-CIA Agenten lauern unterm Bahnhofsdach mit Scharfschützengewehren. Ihr schlüpft nun in die Rolle von Krieger und Luther Stickll auf dem Dach. Durch das Teleskop beobachtet ihr Hunt und knallt jeden, der auf Ihn schießt um. Man kann zwischen den beiden CIA Typen umschalten, da Hunt sich oft im toten Winkel des einen aufhält. Viele Passanten behindern manchmal den "finalen Todesschuß". Doch die Unschuldigen müßt ihr laufen lassen. Dabei gibt es viele, die sich in die Brusttasche greifen um etwas hervorzuholen. Nicht zu schnell abdrücken, denn viele holen auch nur einen Flachmann heraus. Man kann fast den Eindruck gewinnen, das London das Mekka der Säufer ist. :-) | ![]() |
| Dann könnt ihr zu Max in den Zug steigen und Euch Euer Zeug wiederholen. Allerdings gibt es da auch noch einige Sachen zu beachten und zu erledigen. Und da sehen wir zum ersten mal den geheimnisvollen Mr. X. Aber ganz so unbekannt ist er jan nun auch wieder nicht. Aber immer schön der Reihe nach. Denn gleich könnt Ihr ihn nicht schnappen. Zuvor wird auch noch kompliziertes Denken verlangt. Unter Zeitdruck !!!! Na Klasse! Aber wer nicht ganz uf den Kopf gefallen ist, der bekommt das auch noch hin - nach einigen Versuchen. Dann gehts hinaus aufs Dach des Zuges. Mr. X flieht vor Euch und seine Leibgarde versucht Euch aufzuhalten. Wahnsinn! Man schießt vom Hubschrauber, aus fahrenden Autos und natürlich vom Zugdach auf Euch. | ![]() |
| Für die fahrenden Autos gibt es zum Bsp. auch zwei Lösungen. Entweder man erschießt den Heckenschützen auf der Rückbank, oder man macht den fahrer alle und schickt das Auto in die Böschung. Wenn alles gut geht, habt Ihr es geschafft. Dann wird Ethan wieder in das IMF Team aufgenommen und sogar der Leiter der Truppe. Doch aus Urlaub wird erst einmal nichts. Eine Zusatzmission fordert noch einmal alles von Euch. Da ist dann alles vereint, was man sich denken kann. Jumpīn Run einlagen, Zeitdruck, verstreutes Inventar und ballern, ballern, ballern. Wer am Beginn von MI mit dem Gedanken spielt, gleich im "impossible" zu beginnen, sollte den Gedanken fallen lassen. Selbst im "possible" ist nicht alles gleich zu lösen und man muß schon ein paar mal probieren. Dabei sind die Gegner noch relativ human. | ![]() |
| Auch die Munution im "possible" ist knapp bemessen. Und nicht jeder Gegner gibt Euch seine. Sparsamkeit heißt das Zauberwort. Lernt erst einmal im "possible" die Lokations kennen und nach dessen Lösung ist "impossible" ein Thema. Im "impossible" habt Ihr teilweise ein paar Aufgabe mehr zu Lösen. das ganze aber mit noch weniger Munution und mehr Gegnern. Die auch noch viel mehr Treffer einstecken können. Also "impossible" ist wirklich was für Fortgeschrittene. Ich kann diverse Printmedien nicht verstehen, die diesem Game um die 70% gegeben haben. Klar die Grafik ist nicht vom aller feinsten, aber gut. Auch wenn die "Nebelbänke" manchmal etwas störend wirken, kann man dadurch noch einen Kick bekommen. Steht da noch einer ? | ![]() |
| Die Filmmusik ist am Anfang noch ganz OK, aber im laufe der Zeit etwas eintönig. Aber man kann sie ja abstellen. Die Soundeffekte sind auch ganz OK, auch wenn ich mir sagen lassen mußte, das diese in Golden Eye besser waren. Nebensächlichkeiten!!! Der Spielspaß ist viel besser als bei Bond. Hier muß man wirklich denken, Zusammenhänge erkennen. Das ist doch etwas, was der heutige User bisher nicht kannte. Oder nicht in diesem Umfang. Und mit langsam steigendem Schwierigkeitsgrad, wird es immer besser. Ich sage, die Agenten Gemeinde hat nicht für umsonst so lange auf dieses Game gewartet. Obergenial ist auch der Abspann , wo man in der Botschaft auf die Programmierer des Spiels trifft. Mal was anderes. Laßt Euch Zeit beim lesen, denn dieser Artikel zerstört sich nicht in 5 Sekunden. | ![]() |
Komplettlösung und Levelguide zu MI ("Possible" und "Impossible")
| Lesereinschätzung von Marcel Jaquet. |