Ich bereue die 6,99 Euro investiert zu haben. Oh ja.
Soweit so gut. Das "Spiel" ist aber eigentlich kein "Spiel". Es ist aber auch keine "Visual Novel" wie versprochen, sondern es ist eher eine ... sehr obskure Ansammlung zusammenhangloser Dialoge mit Gedankensprüngen und völlig fehlenden thematischen Überleitungen. Alles was zu tun ist, ist mit dem Auto die Straße entlang fahren und aufpoppende Dialoge auszuwählen. Fahrsimulation? Nö. Ihr könnt fröhlich in die Leitplanke oder den Gegenverkehr rauschen, spielt alles keine Rolle. Das höchste der Gefühle ist ein "Rennen" mit einem Neofaschisten (kein Witz, ploppt plötzlich aus dem Nichts ins Spiel), wobei null Renngefühl aufkommt, da der Wagen kaum beschleunigt und wie gesagt, ihr weder beschädigt werden noch von der Fahrbahn abkommen könnt.
Den Dialogen fehlt es komplett an Tiefe. Es wurde versucht "schwierige Themen" wie z.B. Abtreibung oder Glaube ins Spiel zu integrieren. Aber das mit jeweils max. zwei Sätzen, über das Niveau von äußerst simplen Losungen kommt Wheels of Aurelia niemals hinaus. Viel Zeit ist aber auch nicht, denn nach knapp 20 Minuten ist man durch. Es gibt zwar 16 verschiedene Enden und offenbar soll man sich alle Enden antun, aber warum sollte man das, wenn sich die Wege nur in kleinen Details unterscheiden und sonst nur aus Wiederholungen bestehen?
Kurzum, kein Spiel, kein Adventure, keine Visual Novel. Eigentlich nichts. Meidet dieses Produkt "Made in Italy".
Schade eigentlich

