Vor Kurzem tischte Nintendo groß auf: Im Zuge einer Nintendo-Direct-Präsentation wurden gleich mehrere Nintendo-3DS-Titel angekündigt, die dem Handheld einen weiteren Verkaufszahlenschub verpassen sollen. Unter anderem zählen zu diesen Titeln ein neues Mario Golf, eine Neuauflage von Donkey Kong Country Returns - und natürlich ein neues Zelda-Abenteuer, das als Nachfolger im Geiste von The Legend of Zelda: A Link To The Past (SNES, 1992) konzipiert wird. Über den neuen Titel sprach Serien-Entwickler Eiji Aonuma nun ausführlich im Interview mit cNET.
Aonuma betonte, dass sich der Titel "aus unserer Sicht [gemeint ist das Entwicklerteam, Anm. d. Red.] völlig anders anfühlt". Darauf angesprochen, was mit "anders" denn nun genau gemeint sei, sagte Aonuma, dass die Entwickler bei der Ausarbeitung des Titels eine "freie Leinwand" zur Verfügung gehabt hätten. Die Herangehensweise ohne vorgegebene Bindungen habe dazu geführt, dass man sich dazu entschlossen habe, ein klassisches Zelda in Top-Down-Ansicht auf den 3DS zu bringen.
Außerdem sei - wenig überraschend - der 3D-Effekt des Handhelds ein entscheidender Aspekt. Obwohl Aonuma natürlich bewusst sei, dass viele Spieler auf den eingeschalteten 3D-Effekt freiwillig verzichten, empfiehlt er, diesen unbedingt einzuschalten. Ansonsten würde man nicht die vollen "100 Prozent des beabsichtigten Spielgefühls" erleben können. Um sich davon zu überzeugen, solle man unbedingt das 3D-Gameplay-Video anschauen, welches ausschließlich mit dem Nintendo 3DS angeschaut werden kann.
Der Zelda-Titel soll in diesem Winter auf den Markt kommen. Als erster Titel der Zelda-Reihe wird es außerdem möglich sein, Link von einer 3D-Figur in eine 2D-Zeichnung zu verwandeln.






