Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Besitzer der Konsolen von Microsoft oder Sony und PC-Spieler können sich hier über die Welt abseits von Nintendo unterhalten.
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the new nightmare
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von the new nightmare »

Hm ja, mag ja sein, daß in den letzten Jahren viele Studios schlanker gemacht oder geschlossen wurden, doch das gab´s doch schon immer und wird´s auch weiterhin geben. Imo liegt es groteskerweise daran, daß es einfach zu viele gute Games auf dem Markt gibt die sich um die Gunst der Käufer streiten. Ich kann nun mal nicht mehr als ein oder höchstens zwei Games (wenn sie kurz sind) pro Monat zocken, doch es erscheinen viel mehr die mich interessieren, deshalb muß ich (und müssen auch andere) mich entscheiden was ich von denen alles zocken will und was nicht, oder was erst später als Schnäppchen in meinen Einkaufskorb wandert. Das dabei einige Games die evtl auch gut sind auf der Strecke bleiben ist leider nicht zu ändern, aber ich kann und will nun mal nicht 24 Std. am Tag und sieben Tage die Woche nur vor der Glotze hängen :asd:
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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the new nightmare
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von the new nightmare »

Aber trotzdem erscheinen noch gute Games ohne Ende, SO schlimm kann´s also nicht sein. Evtl war der Bereich in den letzten Jahren auch etwas zu aufgebläht und wird nun wieder auf ein gesundes normales Maß zurechtgestutzt??
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von the new nightmare »

Na ja, aber gerade bei den Blockbustern wie CoD, FF, Assassins Creed, Bioshock & Co heißt es doch nach ein paar Wochen meißt: "Hey, wir haben schon so und so viele Mille an Games verkauft", SO schlecht kann der Laden also auch nicht laufen wenn man denn wirklich gute Qualität abliefert und auf das richtige Genre setzt. Klar gibt´s auch Perlen die sich nicht so toll verkaufen und wo man sich fragt "warum spielt das eigentlich niemand außer mir??", aber dieses Risiko wird immer bestehen und ist natürlich durch die gestiegenen Kosten auch größer geworden. Trotzdem bleib ich dabei, gerade in dieser Gen kommen so viele gute Games raus, daß man gar nicht weiß was man zuerst zocken soll. Daher ist der Verlust einiger Entwickler vielleicht schade aber imo kein Beleg dafür daß die Branche vor ner größeren Krise steht.
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von Blindfish »

Ich sehe das ganze weniger dramatisch. Der Markt reguliert sich einfach selber. Es gibt genügend und regelmässige Blockbuster für alle Grafik-"Huren". Es gibt noch mehr Indie-Games mit schönen Spielideen. Und genügend andere Genres. Wenn ein Studio geschlossen wird, verteilen sich die Leute, gründen evtl. ein eigenes Studio, entwickeln im Dunkeln und bringen einen Überraschungshit heraus. Der Erfolg bringt das Studio neue Leute einzustellen, die Nachfolger floppen (im schlimmsten Fall), das Studio zerbricht und die Leute machen irgendwo wieder einen Neuanfang.

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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von Azazel2k »

Stimmt schon, ist ne ziemliche übersättung mit Games. Egal ob nun gut oder schlecht, gibt in allen Bereichen schlicht zu viel. Das gabs zwar auch schon immer (auf die jeweils aktuell beliebtesten Genres bezogen), allerdings sind die Kosten heute meist verdammt hoch. Ein Flop und schon schließt das entsprechende (kleine) Studio. Große Firmen wie EA und Ubisoft bauen eben sofort Stellen ab und fertig.
Der Markt wird sich aber auf Dauer selbst bereinigen, jedoch habe ich die Befürchtung das er sich daher falsch entwickelt und am Ende fast nur noch Stangenware (sprich: endlos Fortsetzungen und Games aus dem "BAukasten" also nach Schema F) bleibt. Aber auch hier muß man sagen: die Nachfrage bestimmt das Angebot und da sind wie immer die EA Sportgames an erster Stelle zu nennen. Immer das gleiche, aber jeder kauft es.

Mir persönlich aber wurscht da in den letzten 30 Jahren genug Games erschaffen wurden um mich damit bis an meine Lebensende zu beschäftigen.
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von Spike »

Der Markt kann eben nicht ständig wachsen, vor allem die großen Studios bekommen dies nun zu spüren. Ab und zu geht es auch mal ein paar Jahre wieder bergab, in Wirtschaftskrisen ist das sehr deutlich zu sehen. Wer sich hier nicht von der Konkurrenz genug abhebt und gutes Projektmanagement betreibt, geht eben unter. Das sich der Markt selbst bereinigt, da ist schon etwas wahres dran. Wenn man alleine mal sieht, wie fett EA geworden ist durch die ganzen Aufkäufe von Studios, da hat man sich massiv übernommen und baut diese Stellen jetzt wieder ab.

Ich hoffe nur, dass die Marktbereinigung im Endeffekt uns auch zugute kommt und durch den digitalen Vertrieb wieder vermehrt mehr Perlen von kleineren Studios kommen. So gerne ich mal einen "Blockbuster" spiele ... 30 pro Jahr brauche ich davon nicht. Zumal ich letztes Jahr keinen Blockbuster gespielt habe, der mal etwas neues gewagt hätte. Im Grunde war das alles nur perfektionierter Einheitsbrei ... (was jetzt nicht schlecht ist, aber es gab halt keinen "Wow" Moment).
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von Kilimann »

"Digitaler Vertrieb"? Mir graust, wenn ich daran nur denke!
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Spike
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Re: Gamesbranche - die Angst vor dem zweiten Crash

Beitrag von Spike »

Warum? Für kleine Firmen ist das doch die Chance. Sie können ihre Software direkt vertreiben und so auf sich aufmerksam machen. Also wie eine Musikgruppe, die noch keinen Plattenvertrag hat ... in dem Falle hat der digitale Vertrieb also auch etwas Gutes.
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