10.05.06 - Konami arbeitet an Lunar Knights, das bei Kojima Productions entsteht. Der Spieler kämpft via Stylus gegen Vampires und führt Spezialangriffe aus. Auch ein 3D Weltraum-Shooter-Level ist enthalten. Einzelheiten folgen.
gamefront.de
Das erste Spiel ist Lunar Knights. Ähnlich wie Boktai vom Gameplay außer das Space-Vampire die Gegner sind. Ein 3D-Space-Shooter soll mit im Spiel dabei sein.
habe heute auch noch ein paar videos bei youtube gesehen. am 6. februar ist es in den USA released worden. am 15. märz soll es hier in D soweit sein. das kampfsystem sieht gut aus... die flugeinlagen dagegen eher weniger. könnte aber durchaus die entschädigung für das miese "children of mana" für uns DS spieler werden.
ich hatte keins von diesen "boktai"-games vorher gespielt oder gesehen. "lunar knights" macht aber nen ganz spassigen eindruck. habe jetzt knapp 2 std gespielt und 2 dungeons + 1 flugmission durchgemacht. die geschichte ist recht simpel gestrickt... der einäugige junge mit dem man anfängt ist ein kaltherziger vampirjäger der sich um nichts und niemanden kümmert. das einzige was für ihn zählt ist rache... und zwar an allen vampiren. begleitet wird er dabei (unpassender weise) von einer kleinen niedlichen vampirkatze namens "nero"... nach und nach bekommt man die verschiedenen angriffstechniken erklärt. der eigentlich kampf ist reines button-mashing... man kloppt drauf, bis der gegner tot ist. durch die versch. angriffsmuster der gegner muss man aber ab und an das schild benuzten oder die macht der elemente (schwert wechselt dann die farbe).. zudem gibt es noch so einen trance-modus in dem man n bisschen zaubern kann. am ende jedes dungeons wartet ein "boss" den man aber auch mit reinem draufhauen klein kriegt wenn man immer rechtzeitig in deckung geht.
für das abschlachten von gegnern bekommt man EXP mit denen man dann jeweils 1 von 3 verschiedenen atributen aufwerten kann (health, energie und strärke), geld mit dem man waffen und rüstungen kaufen kann und abfall-(stoffe) mit denen man seine waffen aufbessern kann. das leveln des charakters ist nicht wirklich schwer... denn nach einem raumwechsel tauchen die gegner immer wieder auf und man kann einen und denselben dungeon immer und immer wieder betreten.
die flugmissionen sind ziemlich stupide. man "greift" eineseits mit dem stylus sein raumschiff und kann es bewegen um gegnerischen angriffen auszuweichen... anderseits schiesst man gegner zu brei indem man sie mit dem stylus antippt.
nach den insg. 3 missionen gibt es jetzt einen charakterwechsel und man steuert einen jungen licht-krieger der allerdings seine waffe noch nicht benutzen kann. mehr weiss ich bis jetzt eben noch nicht.
ganz cool sind die vergleichsweise langen anime-zwischensequenzen und die gelegentlich eingebauten gesprochenen dialoge. auch wenn nero... die niedliche kleine katze immer nur "mroour" macht.
der mix zwischen mittelarlter (vampire, schwerter) und SciFi (mech-anzüge, raumschiffe) gefällt mir sehr gut. schwach finde ich aber bisher die gegnerauswahl. so werden die gegner oft einfach nur anders gefärbt und bekommen 4x soviel HP wie die gegner aus dem vorherigen dungeon um den spieler bei laune zu halten.
Habe am Freitag den Abspann gesehen. Ich war ja am Anfang nicht besonders begeistert von dem Spiel und dies hat sich auch nicht wesentlich geändert. Zwar konnte es mich zum Ende hin etwas mehr begeistern, aber so wirklich in den Bann gezogen wurde ich nicht. Genervt hat mich unter anderem das Energieaufladen. Wozu baue ich die Möglichkeit ein, dass man sich in den Gebäuden unter ein Fenster stellen kann, um Energie aufzutanken, wenn dass dann ewig dauert. Auch reicht es nicht einfach dort stehen zu bleiben, nein, rein und raus aus dem Licht und rein und raus aus dem Licht. Zu dem kann der "helle" Character gar keine Waffe ohne Energie benutzen. Ist es am Anfang noch kein großes Problem, wird zum Ende hin die Energie öfter mal knapp. Weiterer Negativpunkt ist das ,wie ich finde, zu kleine Inventar. Man muß öfter Sachen wegschmeissen, weil kein Platz mehr ist. Frustig fand ich auch die Stellen im Spiel, wo sich bewegene Plattformen benutzt werden mußten, und dann zusätzlich noch irgentwelche Schalter beschossen werden mußten. Da das Spiel ja in Iso-Sicht gestaltet wurde, war es recht schwierig auf den Plattformen gerade zu schiessen.
Gut an dem Spiel waren die Animie-Sequenzen, von denen es einige gab. Zu dem konnte man jederzeit speichern. Sollte man dies mal vergessen haben, aber trotzdem den Game Over Bildschirm zu sehen bekommen haben, gab es die Möglichkeit gegen einen kleinen Obulus genau in dem Raum weiter zu machen, wo das Spiel beendet wurde. Das erspart Frust und doppelte Lauferei.
Nach dem ersten Durchspielen besteht die Möglichkeit, das Ganze nochmal auf schwer anzugehen, entweder mit dem Status, den man schon erreicht hat oder neu.