Fallout 4 ist im Prinzip genau das gleiche wie Fallout 3. Man bekommt im groben was man kennt in neuer Version. Wenn man also Fallout 3 mochte, dann wird man Fallout 4 auch mögen.SoulBringer hat geschrieben:Habe da nur meine Zweifel weil ich mit Bethesda Spielen bisher wenig anfangen konnte. Wobei mir Fallout 3 mehr zusagte als Skyrim.
Ansonsten finde ich die Spielermeinungen nach einigen Wochen nach Release aber für bedeutend besser als Reviews oder die kurz nach Release entstandenen Spielermeinungen. Aktuelle Beispiele sind z.B. Batman Arkham Knight, welches von vielen Spielern nicht aufgrund der Technik, sondern des Gameplays kritisiert wurde. Testmagazine haben wieder die üblichen 9/10 Wertungen gezückt. MGSV ist ein weiteres Beispiel. Magazine zücken 9/10 und 10/10 Wertungen und die Spieler berichten nach einiger Zeit, dass die Story bei weitem nicht mit den Vorgängern mithalten kann und gerade das zweite Kapitel eine Sauerei ist in Sachen Gamedesign. Weiteres Beispiel Dragon Age Inquisition, welches auch mit Topwertungen überhäuft wurde, viele Spieler nach einiger Zeit aber auch ihre äußerst positiven ersten Eindrücke revidiert haben.
Ähnlich kann es auch in die andere Richtung gehen. An Assassin's Creed Unity wurde z.B. ein Exempel statuiert (dabei war der technische Zustand bei Release mit Day-1 Patch nicht schlechter als bei einem Fallout 4 z.B.). Viele Spieler, die es einige Zeit später spielten haben es als äußerst gelungenen Teil der Serie gesehen. Watch_Dogs ähnlich.
Spielermeinungen nach einigen Wochen halte ich daher für die beste Anlaufstelle. Ich muss ja auch im Falle von Fallout 4 zugeben, dass das Spiel später wirklich richtig gut wird (danach dann wieder schlechter), aber der ganz schlechte Ersteindruck bessert sich tatsächlich. Ist dennoch nicht so ideal, da man die guten Quests und interessanten Dinge erst nach 10-20 Spielstunden entdeckt.


