Kinofilm-Thread
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Re: Kinofilm-Thread
Habe jetzt keine Lust das einzeln alles hier noch mal zu Posten daher so: Her jemand von euch schon gelesen was die nächsten Jahre alles von DC kommen soll?
Im CF wird im Thread Fantastic Beasts and Where to Find Them (Harry Potter Spinoff) was neues angesprochen. Mal sehen was das wird.
Im Thread Justice League poster einer ein paar wirklich interessante Informationen zu DC und Lego.
Was ich davon im Moment halten weiß ich noch nicht. Geht mir bei Marvel und DC gleichermaßen so, dass ich zwar einige Helden und Gegner dank damals RTL und einem Freund kenne ohne jetzt viele Comics dazu gelesen zu haben und daher kann ich nichts zu der Qualität der Filme sagen wenn dann Infos kommen bezogen auf ob sie im Kontext zu den Comics gut sind oder nicht. Wenn sie für sich alleine gut Funktionieren und mich gut unterhalten dann sehe ich mir die sicher im Kino an. Dazu muss mich aber a) das was die Leute so über die Filme schreiben begeistern und b) sollte mich der Tailer überzeugen können ohne aber schon die besten Szene vorweg zu nehmen.
Noch was ganz anderes: Im Star Wars Episoder VII wurden ein paar neue Bilder gepostet bei denen ich sage OK könnte doch was werden.
Was meint ihr dazu?
P.S.
Wenn das hier nicht in den Thread passt dann bitte in einen passenden Thread verschieben oder mir sagen, dann kopiere ich das alles dort hin und es kann dann hier weg.
Im CF wird im Thread Fantastic Beasts and Where to Find Them (Harry Potter Spinoff) was neues angesprochen. Mal sehen was das wird.
Im Thread Justice League poster einer ein paar wirklich interessante Informationen zu DC und Lego.
Was ich davon im Moment halten weiß ich noch nicht. Geht mir bei Marvel und DC gleichermaßen so, dass ich zwar einige Helden und Gegner dank damals RTL und einem Freund kenne ohne jetzt viele Comics dazu gelesen zu haben und daher kann ich nichts zu der Qualität der Filme sagen wenn dann Infos kommen bezogen auf ob sie im Kontext zu den Comics gut sind oder nicht. Wenn sie für sich alleine gut Funktionieren und mich gut unterhalten dann sehe ich mir die sicher im Kino an. Dazu muss mich aber a) das was die Leute so über die Filme schreiben begeistern und b) sollte mich der Tailer überzeugen können ohne aber schon die besten Szene vorweg zu nehmen.
Noch was ganz anderes: Im Star Wars Episoder VII wurden ein paar neue Bilder gepostet bei denen ich sage OK könnte doch was werden.
Was meint ihr dazu?
P.S.
Wenn das hier nicht in den Thread passt dann bitte in einen passenden Thread verschieben oder mir sagen, dann kopiere ich das alles dort hin und es kann dann hier weg.
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Re: Kinofilm-Thread
Von DC ist bisher nur Batman vs. Superman und Lego Batman angekündigt. Sehr wahrscheinlich werden wir aber auch Aquaman und Wonder Woman bald in eigenen Filmen sehen sowie die Justice League, welche mit dem nächsten Film ja vorbereitet wird.
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Re: Kinofilm-Thread
@Spike
Nein dies ist nicht alles. Laut dem Quote in CF ist da noch z.B. The Flash für 2018, Wonder Woman 2017 und noch andere angekündigt oder meinst du mit angekündigt einfach das wozu man schon irgendwas gesehen hat?
Nein dies ist nicht alles. Laut dem Quote in CF ist da noch z.B. The Flash für 2018, Wonder Woman 2017 und noch andere angekündigt oder meinst du mit angekündigt einfach das wozu man schon irgendwas gesehen hat?
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Re: Kinofilm-Thread
CF?
Hab grad mal meine Quellen abgecheckt, gestern gabes eine News von Warner:
http://www.superherohype.com/news/31888 ... d#/slide/1
Hab grad mal meine Quellen abgecheckt, gestern gabes eine News von Warner:
http://www.superherohype.com/news/31888 ... d#/slide/1
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Re: Kinofilm-Thread
@Spike
Cinefacts ist mit CF gemeint. Entschuldige dachte das wäre klar gewesen. Die dortigen Threads meinte ich.
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Re: Kinofilm-Thread
keine Spoiler!
Interstellar (schon zwei Mal im Kino gesehen
)
Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl: ihr schaut euch einen Film zum ersten Mal an und schon beim ersten Durchgang entwickelt ihr relativ schnell ein Verständnis dafür, was für Schwächen in ihm zu entdecken sind. Kein Film ist perfekt, doch hier fallen euch offensichtliche Fehler auf und am Ende könnte man nüchtern betrachtet eine stattliche Liste von Kritikpunkten ans Messer liefern. Diese Liste jedoch würde nicht ein Mal ansatzweise adäquat euer Filmerlebnis beschreiben können, denn obwohl ihr objektiverweise die Schwächen erkennt, verlasst ihr den Kinosaal trotzdem mit einem Gefühl, dass ihr gerade etwas ganz besonderes erlebt hat, den Film am liebsten sofort ein zweites Mal schauen würdet, was als Eindruck so stark dominiert, dass es in keinem Verhältnis zu den Schwächen steht. Interstellar hat mir ein eben solches Filmerlebnis geboten.
Denn ja, möchte man handfeste Kritikpunkte auflesen, bietet Nolans fast 3 stündiger SciFi-Epos sicherlich genug begründete Angriffsfläche, die einen schon mal gedanklich aus der Reise werfen kann. Der größte Vorwurf, welchen sich der Film meiner Meinung nach gefallen lassen muss, kommt häufig zum Vorschein, wenn die dort handelnden Charaktere ihre Münder öffnen - lässt Nolan seine Figuren sprechen, klingt es selten nach authentischen Gesprächen, die reale Menschen hätten führen können, sondern eher nach Drehbuch: als etwas, was jemand bewusst konstruiert platziert hat, um als Nachrichtenträger zu wirken und vom Zuschauer eben auch als solcher entlarvt wird. Besonders holprig wirkt dies im Zusammenhang mit der Exposition, in der uns der Zustand des Planeten nahe gebracht werden soll. Der Film bleibt sehr spezifisch bei unseren Charakteren kleben, was zwar den Vorteil bietet, dass ihnen mehr Zeit gegönnt wird uns ans Herz zu wachsen, presst deshalb jedoch viele Elemente der Exposition in den Dialog, statt dass verstärkt auf visueller Ebene gearbeitet wurde und wir auf diese Weise einen globaleren Blick auf die Erde werfen könnten. Neben dem leichten Hang zum Kitsch und einigen unverständlichen Schnitten, wird man auch den Eindruck nicht los, als ob eine bestimmte Episode den Film unnötig ausbremst, ehe man in Richtung Ende gleitet, welches mit großer Sicherheit auch den ein oder anderen entgeistert zurücklassen wird. Ebenfalls hätte ein etwas disziplinierter Ton im subtilen Umgang mit seinen Themen, Nolan etwas besser zu Gesicht gestanden.
Die Bilanz ist klar: Interstellar ist nicht perfekt und doch ist es genau der Film, den ich mir gewünscht habe.
Müsste ich den Eindruck beschreiben, mit welchem ich den Kinosaal verließ, wäre es wohl das selbe flaue Gefühl, wie wenn man einst nachts in den Sternenhimmel geblickt hat, sich einem die Unendlichkeit des Raumes und der Zeit entgegenstreckte und Demut sich breit machte in der Erkenntnis, in diesem großen Nichts eingebettet zu sein. Nolans Epos verdient sich seinen Namen dadurch, dass es uns mit den großen Themen unseres Daseins und unserer Menschlichkeit konfrontiert. Wohin treibt uns unser Pioniergeist? Welche Grenzen sind unserer Entwicklung auferlegt? Wie viel Empathie können wir aufbringen, wenn es darum geht als ganzheitliche Spezies zu denken und wie reagieren wir, wenn wir uns mit dem Konzept auseinander setzen müssen, dass manches größer ist, als unsere eigene Existenz? Es ist diese Art von Beklemmung, die uns antreibt, weil sie uns eben doch mit zu viel Neugier und Sehnsüchten zurücklässt und genau mit diesem Gefühl lässt uns Nolan landen, wenn wir auf der Leinwand durch Wurmlöcher eintauchen und andere Welten entdecken. Ehrfürchtig sinkt man in seinen Sessel zurück, wenn das millimeterdünne Aluminium des Raumschiffs an den Ringen des Saturns vorüberzieht und man in diesen unvorstellbaren Dimensionen des Kosmos' neben schierer Überwältigung plötzlich auch von einer gewissen Intimität ergriffen wird. Beinahe hat man den Eindruck man wäre mit an Board und lässt den Atem bewusst flacher werden, um der Crew, von der möglicherweise unser Überleben abhängen werden wird, nicht den Sauerstoff wegzuatmen.
Es ist eine Vision des Science Fictions, die in ihrem Realismus überraschend geerdet und wie kunstvolles Arthouse-Kino wirkt und doch strahlt sie eine Bildkraft aus, die in 2001: Space Odyssey und den Kosmosfotografien Terrence Malicks die nötigen inspirativen Vorbilder gefunden hat. Vom überraschenden Roboter-Design, den Oberflächen fremder Welten, bis hin zu der Darstellung von Wurmlöchern spannt uns Nolan in ein einzigartiges, kreatives Bildgewand ein und unterstreicht damit die Weite und Nachhaltigkeit seiner Themen. Was das audio-visuelle Meisterwerk aber erst vollkommen werden lässt, ist Hans Zimmers Soundtrack. Hatte man durch den häufigen Einsatz der epochalen Orchester-Akustik den Eindruck, seinen Kompositionsstil mittlerweile durchschaut zu haben, so darf man sich angenehm überraschen lassen. Immer noch die großen Skalen und Schwingen des Films bedienend, kommt hier die instrumentale Begleitung einer sphärischen Schwermut gleich. So würde der Weltraum wohl klingen, wenn er musikalische Töne von sich geben würde. Ganz besonders die Königin aller Instrumente – die Orgel – wirkt hier als Wahl des Pulses unaufhaltsam antreibend und spiegelt eben genau die sprichwörtlichen Register wieder, die der Film vorgibt: die Ruhe des Alls spiegelnd, das nervöse Zucken des Entdeckerdrangs und die Kraft dramatischer Höhepunkte.
Und doch gibt es noch einen weiteren Zündstoff, der den Film aus dem Gravitationsradius apathischer Leerläufe herauskatapultiert und der als Kleber gilt,, um die einzelnen narrativen Fäden zusammen zu spinnen – und ausgerechnet handelt es sich dabei um einen Aspekt, den ich vor Interstellar nicht zu Nolans Steckenpferden gezählt hätte: dem Aufspielen ehrlicher und wahrer Gefühle ; dem Zupfen rührender Herzensstränge. Mehrmals musste ich während des Films mit den Tränen kämpfen, doch statt diese Emotionen in den Kosmos verstrahlen zu lassen, nutzt Nolan sie stets dazu, um die Auswirkungen physikalischer Phänomene wirkungsvoller als jeder geschulter Physiker nahe zu bringen. Zeitrelationen und schwarze Löcher bleiben keine kalten Konstrukte und aus Schulbüchern entnommene Formeln sondern kriegen nicht nur ein visuell eindrucksvolles sondern auch emotionales Gesicht, indem vorgeführt wird, welche Konsequenzen sie auf unsere reale Lebenswirklichkeit haben könnten und Matthew McConaughey und der Rest des Ensembles stemmen diese Aufgabe mit überzeugendem Schauspieltalent.
An sich ist Interstellar eine recht lineare Erzählung in der man sich trotzdem verlieren kann. Es ist ein befriedigendes Erlebnis und hüllt sich mit genug weiterführenden Nebelschwaden dennoch in den vagen Umhang des Fragezeichens. In erster Linie ist es jedoch eine Reise. Ein Epos. Wenigen hätte ich zugetraut, solch einen Stoff in bloß einen Film zu packen, doch trotz einiger Schwächen und Stolpersteinen darf sich Nolan auch hier wieder als Ingenieur einer Vision beweisen, der nicht nur gelungenes Kino aufzieht, sondern mit seinem Budget Welten aufzeigt, von denen wenige nur geträumt haben. Bleibt zu hoffen, dass weitere Filme dieses Kalibers und dieser Größenordnung folgen! 9/10
Interstellar (schon zwei Mal im Kino gesehen
Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl: ihr schaut euch einen Film zum ersten Mal an und schon beim ersten Durchgang entwickelt ihr relativ schnell ein Verständnis dafür, was für Schwächen in ihm zu entdecken sind. Kein Film ist perfekt, doch hier fallen euch offensichtliche Fehler auf und am Ende könnte man nüchtern betrachtet eine stattliche Liste von Kritikpunkten ans Messer liefern. Diese Liste jedoch würde nicht ein Mal ansatzweise adäquat euer Filmerlebnis beschreiben können, denn obwohl ihr objektiverweise die Schwächen erkennt, verlasst ihr den Kinosaal trotzdem mit einem Gefühl, dass ihr gerade etwas ganz besonderes erlebt hat, den Film am liebsten sofort ein zweites Mal schauen würdet, was als Eindruck so stark dominiert, dass es in keinem Verhältnis zu den Schwächen steht. Interstellar hat mir ein eben solches Filmerlebnis geboten.
Denn ja, möchte man handfeste Kritikpunkte auflesen, bietet Nolans fast 3 stündiger SciFi-Epos sicherlich genug begründete Angriffsfläche, die einen schon mal gedanklich aus der Reise werfen kann. Der größte Vorwurf, welchen sich der Film meiner Meinung nach gefallen lassen muss, kommt häufig zum Vorschein, wenn die dort handelnden Charaktere ihre Münder öffnen - lässt Nolan seine Figuren sprechen, klingt es selten nach authentischen Gesprächen, die reale Menschen hätten führen können, sondern eher nach Drehbuch: als etwas, was jemand bewusst konstruiert platziert hat, um als Nachrichtenträger zu wirken und vom Zuschauer eben auch als solcher entlarvt wird. Besonders holprig wirkt dies im Zusammenhang mit der Exposition, in der uns der Zustand des Planeten nahe gebracht werden soll. Der Film bleibt sehr spezifisch bei unseren Charakteren kleben, was zwar den Vorteil bietet, dass ihnen mehr Zeit gegönnt wird uns ans Herz zu wachsen, presst deshalb jedoch viele Elemente der Exposition in den Dialog, statt dass verstärkt auf visueller Ebene gearbeitet wurde und wir auf diese Weise einen globaleren Blick auf die Erde werfen könnten. Neben dem leichten Hang zum Kitsch und einigen unverständlichen Schnitten, wird man auch den Eindruck nicht los, als ob eine bestimmte Episode den Film unnötig ausbremst, ehe man in Richtung Ende gleitet, welches mit großer Sicherheit auch den ein oder anderen entgeistert zurücklassen wird. Ebenfalls hätte ein etwas disziplinierter Ton im subtilen Umgang mit seinen Themen, Nolan etwas besser zu Gesicht gestanden.
Die Bilanz ist klar: Interstellar ist nicht perfekt und doch ist es genau der Film, den ich mir gewünscht habe.
Müsste ich den Eindruck beschreiben, mit welchem ich den Kinosaal verließ, wäre es wohl das selbe flaue Gefühl, wie wenn man einst nachts in den Sternenhimmel geblickt hat, sich einem die Unendlichkeit des Raumes und der Zeit entgegenstreckte und Demut sich breit machte in der Erkenntnis, in diesem großen Nichts eingebettet zu sein. Nolans Epos verdient sich seinen Namen dadurch, dass es uns mit den großen Themen unseres Daseins und unserer Menschlichkeit konfrontiert. Wohin treibt uns unser Pioniergeist? Welche Grenzen sind unserer Entwicklung auferlegt? Wie viel Empathie können wir aufbringen, wenn es darum geht als ganzheitliche Spezies zu denken und wie reagieren wir, wenn wir uns mit dem Konzept auseinander setzen müssen, dass manches größer ist, als unsere eigene Existenz? Es ist diese Art von Beklemmung, die uns antreibt, weil sie uns eben doch mit zu viel Neugier und Sehnsüchten zurücklässt und genau mit diesem Gefühl lässt uns Nolan landen, wenn wir auf der Leinwand durch Wurmlöcher eintauchen und andere Welten entdecken. Ehrfürchtig sinkt man in seinen Sessel zurück, wenn das millimeterdünne Aluminium des Raumschiffs an den Ringen des Saturns vorüberzieht und man in diesen unvorstellbaren Dimensionen des Kosmos' neben schierer Überwältigung plötzlich auch von einer gewissen Intimität ergriffen wird. Beinahe hat man den Eindruck man wäre mit an Board und lässt den Atem bewusst flacher werden, um der Crew, von der möglicherweise unser Überleben abhängen werden wird, nicht den Sauerstoff wegzuatmen.
Es ist eine Vision des Science Fictions, die in ihrem Realismus überraschend geerdet und wie kunstvolles Arthouse-Kino wirkt und doch strahlt sie eine Bildkraft aus, die in 2001: Space Odyssey und den Kosmosfotografien Terrence Malicks die nötigen inspirativen Vorbilder gefunden hat. Vom überraschenden Roboter-Design, den Oberflächen fremder Welten, bis hin zu der Darstellung von Wurmlöchern spannt uns Nolan in ein einzigartiges, kreatives Bildgewand ein und unterstreicht damit die Weite und Nachhaltigkeit seiner Themen. Was das audio-visuelle Meisterwerk aber erst vollkommen werden lässt, ist Hans Zimmers Soundtrack. Hatte man durch den häufigen Einsatz der epochalen Orchester-Akustik den Eindruck, seinen Kompositionsstil mittlerweile durchschaut zu haben, so darf man sich angenehm überraschen lassen. Immer noch die großen Skalen und Schwingen des Films bedienend, kommt hier die instrumentale Begleitung einer sphärischen Schwermut gleich. So würde der Weltraum wohl klingen, wenn er musikalische Töne von sich geben würde. Ganz besonders die Königin aller Instrumente – die Orgel – wirkt hier als Wahl des Pulses unaufhaltsam antreibend und spiegelt eben genau die sprichwörtlichen Register wieder, die der Film vorgibt: die Ruhe des Alls spiegelnd, das nervöse Zucken des Entdeckerdrangs und die Kraft dramatischer Höhepunkte.
Und doch gibt es noch einen weiteren Zündstoff, der den Film aus dem Gravitationsradius apathischer Leerläufe herauskatapultiert und der als Kleber gilt,, um die einzelnen narrativen Fäden zusammen zu spinnen – und ausgerechnet handelt es sich dabei um einen Aspekt, den ich vor Interstellar nicht zu Nolans Steckenpferden gezählt hätte: dem Aufspielen ehrlicher und wahrer Gefühle ; dem Zupfen rührender Herzensstränge. Mehrmals musste ich während des Films mit den Tränen kämpfen, doch statt diese Emotionen in den Kosmos verstrahlen zu lassen, nutzt Nolan sie stets dazu, um die Auswirkungen physikalischer Phänomene wirkungsvoller als jeder geschulter Physiker nahe zu bringen. Zeitrelationen und schwarze Löcher bleiben keine kalten Konstrukte und aus Schulbüchern entnommene Formeln sondern kriegen nicht nur ein visuell eindrucksvolles sondern auch emotionales Gesicht, indem vorgeführt wird, welche Konsequenzen sie auf unsere reale Lebenswirklichkeit haben könnten und Matthew McConaughey und der Rest des Ensembles stemmen diese Aufgabe mit überzeugendem Schauspieltalent.
An sich ist Interstellar eine recht lineare Erzählung in der man sich trotzdem verlieren kann. Es ist ein befriedigendes Erlebnis und hüllt sich mit genug weiterführenden Nebelschwaden dennoch in den vagen Umhang des Fragezeichens. In erster Linie ist es jedoch eine Reise. Ein Epos. Wenigen hätte ich zugetraut, solch einen Stoff in bloß einen Film zu packen, doch trotz einiger Schwächen und Stolpersteinen darf sich Nolan auch hier wieder als Ingenieur einer Vision beweisen, der nicht nur gelungenes Kino aufzieht, sondern mit seinem Budget Welten aufzeigt, von denen wenige nur geträumt haben. Bleibt zu hoffen, dass weitere Filme dieses Kalibers und dieser Größenordnung folgen! 9/10

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Re: Kinofilm-Thread
Habs mir jetzt nicht durchgelesen. Ich will nur ganz kurz berichten, was mir passiert ist, als ich vorschlug in den Film zu gehen. Niemand wollte und jemand der schon drin war hat mir vehement davon abgeraten. Er meinte die Effekte seinen schlecht, eigentlich alles standard und er sei nur nicht aus dem Kino gegangen, weil er noch Popcorn hatte.
Und dann höre ich so viele begeisterte Stimmen und weiß nicht, was ich von dem Film halten soll.
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Re: Kinofilm-Thread
Wenn du dir das nicht durchlesen willst, dann will ich auch nur kurz drauf eingehen:
der Film hat klare (typische Nolan-) Schwächen und Momente, in denen man entweder die Augen verdreht oder mitspielt. Es ist ein Film, den man sacken lassen muss und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man ihn für konventionelles Kino halten kann. Er setzt auf Exploration, ist emotional ergreifend und entlässt einen mit einem ganz flauen Gefühl. Und wie man die "Effekte" kritisieren kann, verstehe ich null. Selbst die größten Kritiker scheinen ihn für seinen visuellen Ton zu loben. Naja... meiner Meinung nach ist das ein Film, wo man sich in einem Jahr wird in den Arsch dafür beißen können, dass man ihn nicht im Kino gesehen hat. Er ist definitiv polarisierend, doch selbst wenn man ihn nicht mag, wird man ihn meiner Meinung nach für ein Erlebnis halten.
der Film hat klare (typische Nolan-) Schwächen und Momente, in denen man entweder die Augen verdreht oder mitspielt. Es ist ein Film, den man sacken lassen muss und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man ihn für konventionelles Kino halten kann. Er setzt auf Exploration, ist emotional ergreifend und entlässt einen mit einem ganz flauen Gefühl. Und wie man die "Effekte" kritisieren kann, verstehe ich null. Selbst die größten Kritiker scheinen ihn für seinen visuellen Ton zu loben. Naja... meiner Meinung nach ist das ein Film, wo man sich in einem Jahr wird in den Arsch dafür beißen können, dass man ihn nicht im Kino gesehen hat. Er ist definitiv polarisierend, doch selbst wenn man ihn nicht mag, wird man ihn meiner Meinung nach für ein Erlebnis halten.

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Re: Kinofilm-Thread
Ok, hast mich darin bestärkt, doch noch ins Kino zu gehen. Will gar nicht mehr wissen 
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Re: AW: Kinofilm-Thread
Ich will den auch noch unbedingt im Kino sehen 
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Sicher in ihrer Schale ist die Perle ein Sklave der Strömung
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Re: Kinofilm-Thread
[youtube][/youtube]
Freue mich total auf den Film. Nicht weil ich besonders hohe Erwartungen an die Story oder so habe, sondern einfach, weil Jurassic Park einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit/Jugend ist und ich Lust hab, den Park erneut zu betreten (in 3D vermutlich?). Leider sehen die Dinos (und sogar der Hai) noch viel zu stark nach CGI aus. Kann mir kaum vorstellen, dass die im Film später SO aussehen werden. Wirkt noch arg deplatziert alles. :/ Bei den Raptor-Sounds krieg ich allerdings schon wieder Gänsehaut.
Freue mich total auf den Film. Nicht weil ich besonders hohe Erwartungen an die Story oder so habe, sondern einfach, weil Jurassic Park einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit/Jugend ist und ich Lust hab, den Park erneut zu betreten (in 3D vermutlich?). Leider sehen die Dinos (und sogar der Hai) noch viel zu stark nach CGI aus. Kann mir kaum vorstellen, dass die im Film später SO aussehen werden. Wirkt noch arg deplatziert alles. :/ Bei den Raptor-Sounds krieg ich allerdings schon wieder Gänsehaut.
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Re: Kinofilm-Thread
Bin ziemlich ernüchtert, nachdem ich viel Hoffnungen in das Ding gesetzt habe.
Dieser gesättigte Farbton und Look sehen absolut generisch aus und machen mir überhaupt keine Lust auf mehr, die Story rund um genetisch manipulierte Super-Dinosaurier, welche sogar am Ende den Menschen unterstützen, könnte absurder nicht sein und die One-Liner des Hauptcharakters lassen mir das Frühstück wieder hochkommen... Das Gefühl von damals, diesen Park der Wunder betreten zu können, will sich nicht einstellen - das CGI ist im Übrigen wirklich nicht überzeugend und zerstört mehr, als dass es einen in die Welt hebt, aber das dürfte hoffentlich noch nicht final sein.
Wenn man auf Hochglanz-Trash steht, wird man wohl daran seinen Spaß haben, aber das ist jetzt nicht der Film, auf den ich mich eingestellt habe.
(Hoffentlich wird der Star Wars VII-Trailer am Freitag besser
)
Dieser gesättigte Farbton und Look sehen absolut generisch aus und machen mir überhaupt keine Lust auf mehr, die Story rund um genetisch manipulierte Super-Dinosaurier, welche sogar am Ende den Menschen unterstützen, könnte absurder nicht sein und die One-Liner des Hauptcharakters lassen mir das Frühstück wieder hochkommen... Das Gefühl von damals, diesen Park der Wunder betreten zu können, will sich nicht einstellen - das CGI ist im Übrigen wirklich nicht überzeugend und zerstört mehr, als dass es einen in die Welt hebt, aber das dürfte hoffentlich noch nicht final sein.
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Re: Kinofilm-Thread
Bei mir ist nicht ein Funke von Hype vorhanden... Eigentlich ist der Erstling der einzig wahre Film der Reihe. Werde möglicherweise trotzdem - wie bei den Vorgängern - das Kino aufsuchen.
Hatte mal einen Jurassic Park Spielzeug-T-Rex mit Soundwiedergabe und einen Velociraptor. Habe noch vom ersten Film alle Sammelkarten. Damals noch als Schüler gesammelt und ertauscht. 1993 - lang ist's her!
Hatte mal einen Jurassic Park Spielzeug-T-Rex mit Soundwiedergabe und einen Velociraptor. Habe noch vom ersten Film alle Sammelkarten. Damals noch als Schüler gesammelt und ertauscht. 1993 - lang ist's her!
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Re: Kinofilm-Thread
Kann dir so zustimmen. Jurassic Park (Auch noch der zweite Teil) ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme. In Jurrasic Park 4 hab ich über die Jahre große Erwartungen gesteckt. Den Trailer finde ich sehr bescheiden und das alte Feeling kommt bei mir irgendwie nicht auf wenn ich mir den angucke. Schade.Secretkey hat geschrieben:Bin ziemlich ernüchtert, nachdem ich viel Hoffnungen in das Ding gesetzt habe.
Dieser gesättigte Farbton und Look sehen absolut generisch aus und machen mir überhaupt keine Lust auf mehr, die Story rund um genetisch manipulierte Super-Dinosaurier, welche sogar am Ende den Menschen unterstützen, könnte absurder nicht sein und die One-Liner des Hauptcharakters lassen mir das Frühstück wieder hochkommen... Das Gefühl von damals, diesen Park der Wunder betreten zu können, will sich nicht einstellen - das CGI ist im Übrigen wirklich nicht überzeugend und zerstört mehr, als dass es einen in die Welt hebt, aber das dürfte hoffentlich noch nicht final sein.
Wenn man auf Hochglanz-Trash steht, wird man wohl daran seinen Spaß haben, aber das ist jetzt nicht der Film, auf den ich mich eingestellt habe.
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Re: Kinofilm-Thread
Ich finde es irgendwie kacke, dass so ein majestätisches Tier wie der Hai (wenn auch als Animation) vor Publikum verfüttert wird. Die Story scheint lahm zu sein (wie gefühlte 1000 Mal gesehen). Gut, man muss den Film gesehen haben, um sich ein finales Urteil bilden zu können... Klar.
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Re: Kinofilm-Thread
Hatte eh keine Hoffnungen in den Film, nachdem die ersten Storydetails bekannt gemacht wurden. Ein Aufguß von Teil 1 nur mit mehr Menschen und mehr CGI ... langweilig.
Zuerst hatte ich noch die Hoffnung, dass daraus ein globaler Film werden würde (Dinos erobern die Welt zurück und Forscherteam reist um die Welt oder so). Aber schon wieder ein Vergnügungspark der außer Kontrolle gerät ... gähn.
Zuerst hatte ich noch die Hoffnung, dass daraus ein globaler Film werden würde (Dinos erobern die Welt zurück und Forscherteam reist um die Welt oder so). Aber schon wieder ein Vergnügungspark der außer Kontrolle gerät ... gähn.
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Re: Kinofilm-Thread
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Fake oder nicht?
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Re: Kinofilm-Thread
Ja denke ich auch. Ich hab beim gucken schon spontan gedacht "der Abrams macht sonst viel, VIEL bessere Trailer".
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Re: Kinofilm-Thread
Interstellar:
War jetzt endlich auch drin und kann meinen Kumpel überhaupt nicht verstehen, war ein toller Film. Wie secretkey schon schrieb (ja, jetzt hab ich seinen Beitrag gelesen
), der Film hat einige Logiklöcher und die ganze Geschichte mit
Aber seis drum, allein, dass ich noch Stunden nach dem Ende des Films darüber nachdenke, zeigt, dass der Film etwas richtig gemacht haben muss. Man geht mit diesem flauen Gefühl aus dem Kino, gerade eine grandiose Reise unternommen zu haben. Hatte ich schon lange nicht mehr, zuletzt bei Inception.
Es gibt sicher auch einiges anderes zu kritisieren, gerade der Anfang zieht sich viel zu sehr und man hätte gerne noch mehr über den Zustand der Erde erfahren. Ist aber alles noch im Rahmen. Auch dass es eigentlich keinen echten Bösewicht gibt hat mir sehr gut gefallen. Einige haben ja geschrieben, dass genau dieser im Spoiler erwähnte Abschnitt unnötig sei, aber ich fand ihn durchaus passend, da er dem Kolonisationsaspekt und dem Thema "sich einer größeren Sache verschreiben" gut wiedergibt.
Als Dr. Brand mit dem Liebesthema anfing, dachte ich schon, dass der Film in eine esotherische Richtung abdriftet, aber zum Glück hat Nolan da noch mal die Kurve gekriegt und das ganz imo in sich stimmig im Film untergebracht.
Und die Musik, wirklich genial, hat mir genauso gut, wenn nicht sogar besser, als die Bilder gefallen. Gerade Orgeln hört man heute ja echt selten, haben hier aber sehr gut gepasst. Aber mit dem abrupten Aussetzten der Musik hat Mr. Nolan bei Gravity geklaut, auch wenn es hier ebenso gut funktioniert und eine tolle Stimmung erzeugt.
Auch sehr schön zu sehen, wie im Großteil des Films sich an physikalische Gesetzte gehalten wird und auch die 5 Dimensionen imo gut erklärt werden. Und die Relativität der Zeit ist ein Thema, das dem Film etwas sureales gibt.
Ich hab jetzt im Nachgang öfter gelesen, die Story sei so vorhersehbar. Kann ich für mich nicht bestätigen, ich wusste bis zum Ende nicht genau, auf was es hinauslaufen sollte, aber vielleicht habe ich auch zuwenig solcher Filme gesehen.
Insegesamt ein guter Film, nicht Nolans bester, aber imo der beste in diesem Kinojahr. Er hat zwar viele kleine Schwächen, aber dass man über diese so wohlwollend hinwegschauen kann, spricht einfach nur für den Film.
Direkt nach dem Kinobesuch hätte ich eine 8/10 gegeben, mittlerweile sage ich ganz klar 9/10. Wenn man mit "realistischen" SciFi Filmen ala Contact oder 2001 etwas anfangen kann, sollte sich den Film ansehen, am Besten im Kino.
Und für alle, die beim Film nicht richtig durchgestiegen sind, hier die gesamte Timeline
http://abload.de/img/imageqjulw.jpg
War jetzt endlich auch drin und kann meinen Kumpel überhaupt nicht verstehen, war ein toller Film. Wie secretkey schon schrieb (ja, jetzt hab ich seinen Beitrag gelesen
Spoiler: anzeigen
Es gibt sicher auch einiges anderes zu kritisieren, gerade der Anfang zieht sich viel zu sehr und man hätte gerne noch mehr über den Zustand der Erde erfahren. Ist aber alles noch im Rahmen. Auch dass es eigentlich keinen echten Bösewicht gibt
Spoiler: anzeigen
Als Dr. Brand mit dem Liebesthema anfing, dachte ich schon, dass der Film in eine esotherische Richtung abdriftet, aber zum Glück hat Nolan da noch mal die Kurve gekriegt und das ganz imo in sich stimmig im Film untergebracht.
Und die Musik, wirklich genial, hat mir genauso gut, wenn nicht sogar besser, als die Bilder gefallen. Gerade Orgeln hört man heute ja echt selten, haben hier aber sehr gut gepasst. Aber mit dem abrupten Aussetzten der Musik hat Mr. Nolan bei Gravity geklaut, auch wenn es hier ebenso gut funktioniert und eine tolle Stimmung erzeugt.
Auch sehr schön zu sehen, wie im Großteil des Films sich an physikalische Gesetzte gehalten wird und auch die 5 Dimensionen imo gut erklärt werden. Und die Relativität der Zeit ist ein Thema, das dem Film etwas sureales gibt.
Ich hab jetzt im Nachgang öfter gelesen, die Story sei so vorhersehbar. Kann ich für mich nicht bestätigen, ich wusste bis zum Ende nicht genau, auf was es hinauslaufen sollte, aber vielleicht habe ich auch zuwenig solcher Filme gesehen.
Insegesamt ein guter Film, nicht Nolans bester, aber imo der beste in diesem Kinojahr. Er hat zwar viele kleine Schwächen, aber dass man über diese so wohlwollend hinwegschauen kann, spricht einfach nur für den Film.
Direkt nach dem Kinobesuch hätte ich eine 8/10 gegeben, mittlerweile sage ich ganz klar 9/10. Wenn man mit "realistischen" SciFi Filmen ala Contact oder 2001 etwas anfangen kann, sollte sich den Film ansehen, am Besten im Kino.
Und für alle, die beim Film nicht richtig durchgestiegen sind, hier die gesamte Timeline
http://abload.de/img/imageqjulw.jpg
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Re: Kinofilm-Thread
Dann muss ich wohl.Dicker hat geschrieben:Interstellar:
Hatte ich schon lange nicht mehr, zuletzt bei Inception.
Wenn man mit "realistischen" SciFi Filmen ala Contact oder 2001 etwas anfangen kann, sollte sich den Film ansehen, am Besten im Kino.
Und für alle, die beim Film nicht richtig durchgestiegen sind, hier die gesamte Timeline
http://abload.de/img/imageqjulw.jpg

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Re: Kinofilm-Thread
Spike hat geschrieben:[youtube][/youtube]
Fake oder nicht?
Also bitte, Andreas... -_-"
Wenn das echt ist, kreuze ich ein paar Dinos und mach nen Vergnügunspark draus.
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Re: Kinofilm-Thread
Ist ja nur Einstimmung auf den Trailer, der in ca. ner Stunde kommt 
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Re: Kinofilm-Thread
Endlich der Echte 
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