Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sind

Diskutiert über Nintendos aktuelle Heimkonsolen (Switch, Wii U, Wii & GameCube)!
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Itsame
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Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sind

Beitrag von Itsame »

.... oder warum die Spieler grenzenlos dämlich sind.

Prolog
Heutzutage wird man mit Infos über neue Spiele regelrecht erschlagen. Über ein Ubisoft Spiel kann man sich im Vorfeld alles spoilern, EA ist da mit DA: I nicht besser. Monate vor der Veröffentlichung soll ich mir also schonmal das Witcher 3 Intro zu Genüge führen? So weit kommts noch. Und trotzdem gibt es eine Diskrepanz, was einem präsentiert wird und dessen, was man später in den Händen hält. Es werden sich gleich einige Themen überschneiden: Journalismus, Trailer und Spieldesign, aber alles hängt zusammen.

Kapitel 1- Lass uns ein Rennen fahren...
Abgesehen davon, dass Publisher öfters schlichtweg in ihrer Darstellung der Spiele lügen (siehe das Marketing von Deep Silver und Risen 3. Man verschwieg alles, was mit Risen 2 zusammenhing. Dabei ist das Spiel eher ein Risen 2.5 als ein vollwertiges Spiel. Karibik und Piraten sind mal wieder (seufz) Teil des Kitsches gewesen), versagt der Spielejournalismus völlig.

Was gab es nicht für Vergleiche, ob Driveclub oder Forza Horizon 2 das bessere Spiel sei (seitens der Presse). Mal überlegen. Driveclub ist ein Spiel, das 3 Wochen nach Release immer noch kaputt ist. Viele Funktionen sind abgeschaltet, damit die Server nicht völlig zusammenbrechen und trotzdem sieht man die rote Schrift öfters als einem lieb ist. Schon wieder die Verbindung zum Server verloren. In einem Spiel, dass um diese Community und Social-Funktionen herum designt wurde, genau diese Funktionen fehlen dem Spiel immer noch. Es ist ein Knochengerüst. Von der bescheidenen Grafik, die wirklich höchstens Mittelmaß ist, ganz zu schweigen. Die Steuerung ist so arcade, dass selbst ich ständig Erster werden kann. Die Strecken sind so eng, dass einem selbst die KI Hinten reinfährt. Ich habe noch nie so einen üblen Gummibandeffekt gesehen wie in diesem Spiel. Ein Auto ist vor einem, nur um wie aus Geisterhand davonzufahren. Kaum später habe ich das gesamte Feld wieder eingeholt und im Nu überholt. Denkt nicht dran, euch als Erster absetzen zu wollen. Vergebens. Das Schlimmste ist, dass es nur 50 europäische Autos gibt, kein Tuning, kein Autokauf und die Strecken sind so begrenzt, dass ich unsichtbare Wände als Appraller nutzen kann, um zwar geschrottet weiterzufahren, aber ohne jegliche Auswirkung auf das Fahrzeugverhalten. Dieses Spiel ist eine Katastrophe, dass ich vom Kumpel lieh, da er die Bundleversion hatte.

Forza 2 hingegen ist Open World, an Küsten entlang. Autokauf(mehr Autos) + Tuning, Sammelaufgaben etc. etc. Was ich bisher aus Videos gesehen habe degradiert Driveclub dermaßen. Der Vergleich stellt sich gar nicht, und doch sah es so aus, als ob die Presse die Beiden gleichauf sah.

Aber informiere dich doch vorher, all das lässt sich doch vermeiden! Würde ich ja, gäbe es da nicht...

Kapitel 2- ...den Schatten
Das Spiel Mordors Schatten ist mir ein Rätsel. Sicherlich unterhaltsam, mit coolen Kampffinishern, aber eines verstehe ich nicht. Es kopiert ausgerechnet Ubisofts Open World Variante von Assassins Creed. Man hat eine Map, gefüllt mit unzähligen Icons. Anfangs versuchte ich das Spiel wie ein Rollenspieler anzugehen. Ich bin ein Rachegeist, der sich in Mordor bewegt und die Mächte des Bösen dezimiert. Aber nicht nur ist die Geschichte belanglos, auch 95% aller Icons sind es. Ich war am Ende fast ganz ausgeskillt, obwohl ich normal spielte. Diese Icons degradieren das Spiel schnell zu einem "Schnellreisen"-Simulator, wobei jegliche Immersion gestört wird. Was ist wohl besser: Zwei Uruk Wachen aus den Schatten belauschen, wie kalt die Nacht sei und wie verdammt nochmal gerne sie nun auf der Festmahlsfeier von Flak, dem Besteinschlächter, mit all den Anderen wären. Flak hat nämlich eine besonders große Jagd abgeschlossen... Und so macht sich der Spieler auf. Stattdessen haben wir diese Icons, die die Umgebung und Welt ad absurdum führt. Es ist ein faules, lächerliches und Immersion brechendes Design. Das Kampfsystem ist wohl eine 1:1 Kopie der Batmanspiele, wo man von 30 Gegner umgeben ist und trotzdem alles besiegt, weil man konter und automatische Finisher zu seiner Verfügung hat.

Mir stellt sich einfach die Frage, wer zum Henker will sowas Spielen? Und warum verkaufen sich diese heutigen grottigen Spiele so gut? Eine Generation lang wurden wir überflutet von AC Spielen. Diese Icons sind doch bekannt. Das Kampfsystem ebenfalls aus 3 Batmanspielen. Ist die Welt wirklich voll von Leuten wie mir, die letzte Gen dies eben nicht mitmachten und aus diesem Grund nur Ac1 gespielt haben und kein Batmanspiel bisher. Sicher kann ich das ignorieren und ich kann Spaß haben, eben weil es für mich nicht abgenutzt ist. Aber bei all diesen Millionenkäufen in der letzten Gen verstehe ich nie, wie so ein Spiel wie Mordors überhaupt akzeptiert wird? Beides müsste den Spielern über beide Ohren raushängen, weil es altbekannt ist. Es ist das Gleiche, nur mit einem anderen Skin. Ich dachte Themenpark MMO Spieler seien die Einzigen, die so dämlich sind, sich so etwas anzutun. Seit 10 Jahren spielen die ein und dasselbe Spiel. Ungelogen. Egal welchen Namen es trägt. Wieso wird so viel gekauft, obwohl wir mit immer demselben gefüttert werden?

Kapitel 3- Es wird dem Ganzen die Krone aufgesetzt
Das liebe "Destiny". Ja, ich habe das Spiel viel gespielt und Spaß gehabt, aber eben nur, weil ich keinen einzigen Shooter last gen gespielt habe. Das Borderlands Prequel kam raus und ich sah mir paar Videos an. Ach du Scheisse.

Angenommen, dass sich Borderlands eben nicht aus welchen magischen Gründen auch immer an Destiny orientiert hat (keinen Sinn): Destiny sieht wie eine 1:1 Kopie von Borderlands aus. Die Handfeuerwaffen sehen identisch aus, die Lootkisten sind haargenau die Gleichen. Die Mondthematik ist die Gleiche. Schadenszahlen ähnlich. Der Floatjump könnte 1:1 in beiden Spielen ausgetauscht werden, ohne dass es jemand jemals merken würde.

Warum zum Henker spielt überhaupt jemand Destiny, wobei sich Millionen BL gekauft haben? Hätte ich 300h in BL damals investiert, so würde ich über Destiny nur traurig lachen. Weniger Maps, weniger Waffen, weniger Waffenvielfalt. Weniger Loot. Weniger Klassen etc. etc. Das schlimmste ist aber, dass dem Spieler schon wieder das Identische präsentiert wird. Wir reden hier nicht von ähnlich, sondern von identisch. Schon wieder spielen die Massen ein identisches Spiel. Ich würde Destiny nichtmals mit der Kneifzange anfassen, wenn ich das schon bei BL gesehen hätte. Auf meine Anfrage im PSN meinte einer: Ja, Destiny spielt sich wie BL! Na toll. Wieso sehen die Spieler das nicht? Es wird immer mehr vom Gleichen geben, wenn die Lemminge immer das gleiche Spiel spielen.

Und der Trend geht weiter. Far Cry 4 ist einfach nur lächerlich. Wieder Ubisoft Map Icons. Es ist egal, ob ich nun auf Käfige schiesse, die Caragor freilassen oder Elefanten. Das Gleiche (siehe Totalbiscuits Preview). Warum sind Spieler so gottverdammt dämlich? Was wurde aus den Ambitionen, dass ein Spiel eine Geschichte erzählt, untermalt von Atmosphäre, Logik und Immersion? Stattdessen sind Spiele inzwischen degradiert worden zu Mechanik-Gimmicks (schiess auf Käfig, schnellreisen, töte 30 Mann um dich herum blah, Icons (!!!)). Wie gesagt, wären es bloß mal wenigstens neue Gimmicks...
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Grant_Nicholas
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Grant_Nicholas »

Ich mag das Thema und du hast einige Probleme auch schon beleuchtet.

Grundsätzlich sprichst du ausschließlich von AAA-Produktionen und da ist die Sache relativ simpel: Sicheres Geld.
Immer wieder dasselbe zu tun und nur das Aussehen zu ändern ist eine sichere Karte, die in der Masse auch viele Käufer findet. Die meisten Spieler die jedes Jahr das neue Assassin's Creed feiern oder sich von den Hypes mitreissen lassen, nur um das Spiel im Nachgang aufs Blut zu verteidigen interessieren sich einfach nicht so sehr wie Du und Ich für Videospiele. Das ist vergleichbar mit den großen Hollywood-Produktionen im Kino. Immer der selbe Mist, aber läuft wunderbar. Solche Spieler sind einfach mit weniger zufrieden und hinterfragen dieses Medium und das was möglich wäre einfach nicht. Das ist auch absolut okay, das Nachsehen haben dann nur eben Spieler wie Du und Ich, die gerne etwas abseits vom Mainstream-Einerlei haben wollen.

Das ist wohl auch einer der Gründe warum der Indie-Markt so explodiert ist (und dank der Einfachheit von Steam). Im Indie-Markt werden die Spiele von interessierten Spielern für interessierte Spieler gemacht.

Die Sache mit der Presse sehe ich allerdings auch extrem kritisch und man hat in der Tat das Gefühl, dass diese nur noch für die Industrie arbeitet. Beispielsweise liest man in keinem Review etwas vom katastrophalen Missionsdesign in Assassin's Creed IV. Dieses ist auf einem so schlechten Niveau und zudem besteht absolute Diskrepanz zwischen Land- und Seemissionen. Dazu ist die Story höchst vorhersehbar und belanglos angesichts der Hintergrundthematik. Aber statt auf soetwas einzugehen wird das Spiel mit Top-Wertungen überschüttet. Auch das Risen 3 Beispiel hat mich geärgert. Das Spiel sah nach Previews richtig gut aus und so als hätte Piranha Bytes aus der Kritik gelernt. Das Endprodukt war ein schlechter Risen 2-Nachfolger und überhaupt nicht Zurück zu den Wurzeln.

In der aktuellen Gamestar gibt es übrigens einen Artikel zur "Ubi-Soft-Formel". Hab den aber noch nicht gelesen. Es gab aber wohl auch ein gutes Gamestar TV Video diesbezüglich. Vielleicht mal reinschauen ;)

Nebenbei: Der Thread passt wohl besser ins Gaming-Forum, da es ja mehr als nur Nintendo betrifft ;)
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Itsame
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Itsame »

@Nicholas
Schade, dass sich hier so wenig tat. Dieses Thema hängt auch mit Biowares Aussage im DA:I Thread zusammen. Werde bald darauf eingehen.

Ich weiß nicht, ob Indies der Heilsbringer sind. Habe mir doch Transistor gekauft und es war eines der schlechtesten Spiele, die ich je gespielt habe. Wirklich alles war schlecht. Half auch nicht, das ich unter 3h schon durch war, bei einem Preis von 19€.

Dust: An Elysian Tale hat mir großartig gefallen (Ps+). Ebenso gefällt mir Risk of Rain. Aber das sind alles nicht wirklich innovative Sachen. Weiß daher nicht, wieso du so viel Hoffnung in die Indies legst Nicholas. Seit Transistor bin ich arg skeptisch.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Spike »

Ich bin der Meinung, noch nie gab es so viel Vielfalt wie heute. Natürlich sind viele AAA Produktionen nach ähnlichem Muster gestrickt. Was sich gut verkauft, wird kopiert und ausgeschlachtet. Das war damals aber auch schon nicht anders, die Flut an Jump'N'Runs z. B., im Grunde spielte sich da auch alles gleich.

Ich bin heute in der glücklichen Lage, aus so vielen Genres und Spielen wählen zu können wie nie. Natürlich verändern sich diese auch über die Zeit und passen sich dem Kaufverhalten an. Ich kann dennoch viel selektiver kaufen zu besseren Preisen. Wenn man nicht immer das neueste haben muss und auf den nächsten Hypetrain aufspringt kann man viel Spaß haben.

Was hab ich dieses Jahr so gespielt? Mario Kart 8, Dishonored, Max Payne 3, Mass Effect 3, Bioshock Infinite, Diablo 3, Tomb Raider und Kleinod wie Dont Starve oder der Dauerbrenner Dota 2. Sind einige AAA Produktionen bei, die teilweise hinter den Erwartungen zurück geblieben sind, aber bei Spielzeiten für durchschnittlich geschätzte 20 Stunden pro Titel wurde ich insgesamt super unterhalten fürs Geld.

Ich hab schon wieder ne Menge Titel auf der Liste, die ich im Sale nachholen werde. Der nächste, seltene Releasekauf wird DA:I sein. Weil das genau mein Genre ist ... ob Bioware das jetzt Spielerlebnis verbessert oder nicht werde ich dann sehen. Ein Baldurs Gate wird man nicht wiederholen können und das erwarte ich auch nicht.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Grant_Nicholas »

Itsame hat geschrieben:Weiß daher nicht, wieso du so viel Hoffnung in die Indies legst Nicholas. Seit Transistor bin ich arg skeptisch.
Auch im Indie-Bereich gibt es aufgrund der Masse enorm viel Müll, aber es sind durchaus einige fantastische Spiele darunter. Es kommt nur immer darauf an was man erwartet.

Guacamelee, Shovel Knight, The Banner Saga, Jazzpunk, Rogue Legacy, Battleblock Theater, Spelunky, Don't Starve, Legend Of Grimrock, Antichamber, The Stanley Parable, Steamworld Dig... und die Liste geht weiter. Das sind alles Spiele die mich entweder aufgrund ihres Gameplays, Humors, der einzigartigen Erzählweise oder eine Mischung aus allem enorm begeistert haben. Natürlich sind das keine Spiele die ein Epos wie Baldur's Gate II seinerzeit ersetzen können, aber ich habe zumindest das Gefühl, dass mir viel Neues geboten wird.
Wie es mit Transistor aussieht kann ich leider nicht sagen, da dieses noch im Backlog steht, aber es gibt mittlerweile auch im Indie-Bereich sowas wie Hype und dementsprechend natürlich auch die Enttäuschung danach. Zumal man nicht von JEDEM Indie-Spiel eine Innovationswust erwarten kann. Viele leben einfach davon, was vielen AAA-Produktionen fehlt: Die Liebe zum Spiel.

Aber ach im AAA-Bereich gibt es für mich hier und da einige Überraschungen. So war z.B, Watch_Dogs für mich eine große Überraschung mit wirklich sehr gutem Gameplay und toller Atmosphäre und auch das neue Call of Duty (Advanced Warfare) ist seit Jahren mal wieder ein richtig gutes Singleplayer-Spiel geworden. Natürlich gibt es genau so auch Negativbeispiele, aber alles schlecht würde ich schonmal nicht behaupten (können).

Das alles ändert aber nichts daran, dass ich mittlerweile deutlich kritischer Videospielen entgegentrete und mich auch gerne an kleineren und größeren Unzulänglichkeiten störe. Im großen und Ganzen bin ich aber noch immer recht zufrieden mit dem aktuellen Videospielmarkt-
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Spike »

Ich störe mich heute auch mehr an Unzulänglichkeiten als früher. Als ich in Last of Us das echt dämliche Leveldesign kritisiert habe ... Tomb Raider hat auch Begrenzungen, löst es aber sehr viel geschickter weil es einem da nicht so ins Auge springt.

Mit FTL hatte ich enorm viel Laune.

Ich hab noch einiges auf der Liste: Battle Worlds Kronos, Banner Saga, AC IV, Beyond Earth, Civ 5 Addon #2, Gauntlet :augenbrauen:, Banished, Starbound ... der ganze CoD Hype und was sonst so alles erscheint geht an mir ziehmlich vorbei. Ich steh ja auch nicht mehr auf dem Schulhof und muss mitreden :laugh:
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Itsame »

Mal sehen:

Guacamelee soll gut sein, metroid style. weiß nicht was ich zu erwarten habe
Shovel Knight Hab richtig Lust drauf. Gibts das auch für Ps4?
The Banner Saga dieses spiel würde ich allein wegen dem artstyle spielen. wird nachgeholt
Jazzpunk nie von gehört
Rogue Legacy muss ich ebenfalls nachholen
Battleblock Theater nie von gehört
Spelunky imo grotten schlecht. habs von ps+
Don't Starve freund schwärmt davon. hab schwäche für permadeath spiele
Legend Of Grimrock schon cool, aber ich konnte es nicht durchspielen, war langweilig
Antichamber nie gehört
The Stanley Parable ne danke. ein spiel, das mit den spielern spielt. eher experiment
Steamworld Dig nie gehört
Battle Worlds Kronos fast totes rundenstrategie genre. gut das es das spiel gibt. nicht meins
Beyond Earth Civ und Strategie nicht meins
Civ 5 Addon #2 s.o.
Gauntlet nett, hab aber für jahre erstmal genug von hack n slays
Banished ka, was das ist
Starbound selten hat mir ein spiel so in die Nüsse getreten wie wie Terraria. brutal harter einstieg. nix wird erklärt. respawn gnadenlos. ne danke also (terraria läuft kaum hier)

die spiele die mich interessieren sind schnell durchgespielt. ich weiß nicht. finde diese liste nicht so beeindruckend.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Grant_Nicholas »

Dann bist du selbst schuld, wenn dich diese Liste nicht beeindruckt. Vorallem da du von knapp der Hälfte eh noch nichts gehört hast bzw. die anderen noch nicht gespielt hast. :ka:

Ich sehe hier eher ein Problem bei dir als am Spielemarkt.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Itsame »

Grant_Nicholas hat geschrieben:Dann bist du selbst schuld, wenn dich diese Liste nicht beeindruckt. Vorallem da du von knapp der Hälfte eh noch nichts gehört hast bzw. die anderen noch nicht gespielt hast. :ka:

Ich sehe hier eher ein Problem bei dir als am Spielemarkt.
Ich habe dank PS+ allein diesen Monat Isaac Rebirth, Steamworld Dig und Escape Plan. Dazu Risk of Rain. Genug Indies. Ich sehe aber nicht, wo diese Spiel so gut sein sollen bzw. so innovativ. Und ja, Indies sind nunmal nicht so meins. Ich werde im DA:I mal darauf eingehen, was ich in AAA so vermisse. Ich finde Indies einfach so kurzweilig, es ist nichts dabei, wo ich mehrere Stunden am Stück spiele. Wobei ich Dust schon toll fand.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Grant_Nicholas »

@Itsame:

Dann frage ich mal anders: Was erwartest du denn von einem gutem Spiel?
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Itsame »

Grant_Nicholas hat geschrieben:@Itsame:

Dann frage ich mal anders: Was erwartest du denn von einem gutem Spiel?
Nun zunächst einmal nicht das, was ich im Eröffnungspost geschildert habe. Damit wäre schon viel getan. Deine Frage werde ich aber im DA:I Thread beantworten. Passt so gut zusammen.

Ich sage ja nicht, das Indies schlecht sind, auch wenn Transistor wirklich unterirdisch ist. Vielmehr ist es so, dass ich sie als kurzweilig empfinde, weil sie ihren Schwerpunkt auf Mechanik legen. Bin eher jemand, der in Spiele versinkt. In Spiele zu versinken macht mir mehr Spaß als in Bücher zu versinken, auch wenn ich ständig eines Griffbereit habe. Es ist eine Mischung aus Mechanik+ Immersion für mich. Spiele müssen Bedeutung haben. MMO sind zum Beispiel unglaublich schlecht (Themenparks). Da wird eine Welt konstruiert, wo du per Pfeil zu deinen Aufgabenobjekten geführt wirst. Questbeschreibungen werden daher von niemanden gelesen. Aber diese Navigation führt dazu, dass die Erkundung und das Staunen verloren gehen. Die Überraschung. Und im Endspiel hast du dann ein Lobbyspiel, wo alle Tätigkeiten instanziert sind /raids etc.) und somit 99% der vorherigen Welt obsolet gemacht werden. 0/3 Wölfen gekillt und per Pfeil navigiert ist für mich Bedeutungslos. Wenn ich aber vorher in einem Npc Gespräch erfahre, dass die Wölfe seine Tiere bedrohen und somit seine Ernte, und ich beschrieben bekomme mich nördlich vom Dorf zu orientieren, am Wasserfall dann links, dann hat diese Aufgabe für mich an Bedeutung bekommen. In beiden Fällen töte ich 3 Wölfe, aber ich bevorzuge Variante 2. Und die heutigen Spiele entfernen sich immer mehr von Variante 2.

Im Ernst:
Egal ob ihr mit Animes was anfangen könnt oder nicht. Jung oder alt (nicht unter 16). Schaut euch Shingeki no kyojin (attack on titan an). von mir aus die ersten 5 minuten. Dieser Anime war eine Revolution, sowas spannendes habt ihr nicht erlebt.. so sollten Rpgs bzw. Spiele sein. Wenn ihr auf SciFi und das Genre steht, dann empfehle ich euch Knights of Sidonia. Ähnlich, aber im All. Nunja, shingeki hat super viele nachahmer. zurzeit läuft Terra Formars. Super sehenswert und ebenfalls im Genre. Aber zensiert und äußerst brutal. Wenn sich bloß jeder Spieler einfach mal die 3 Animes antun würde und Gothic 1 spielen würde, und sehen würde was es schon in 2001 gab (nämlich mehr Features und KI/ Immersion als heute), dann wäre die Videospielwert ein besserer Ort. Ist mein voller Ernst.
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Spike
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Spike »

Ich glaube einfach dein Spielegeschmack deckt sich nicht ganz mit unserem. Mit dem Anime / J-RPG Krams kann ich persönlich nix anfangen.

Und Gothic 1 war auf seine Art genial aber gleichzeitig auch ne Katastrophe (Steuerung, Bugs). Ich liebe die Gothic-Reihe, aber das Spiel war so unfertig ...

Banished:
http://www.gamestar.de/spiele/banished/ ... 33042.html

Ok, Genre ist nicht deins. Aber ein Entwickler alleine wischt mit Maxis den Boden auf. Respekt.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Dicker »

Das "Problem", das ich heute habe, ist einfach: ich bin zu alt. Ich kenne viele Gameplaymechaniken, Stories und Genres aus meiner langjährigen Gamer-Karriere und nur noch wenig kann mich überraschen oder fesseln.

Beispiel: Mein erstes CoD habe ich im MP gesuchtet, danach wurden die Spiele nicht signifikant schlechter, meine Spielzeit reduzierte sich jedoch von mal zu mal deutlich, weil man vieles einfach schon kannte.
Genauso ist es auch mit vielen großen AAA-Titeln, das angesprochene Recycling verstärkt sich mit der Gamingerfahrung.

Hier bieten Indie-Entwickler eben genau das, neue Spielerfahrungen, neue Herangehensweisen und Ansätze. Und dadurch, dass es neu ist, bekommen die Spiele noch mal einen gewaltigen Bonus. Wie gut die Spiele dann wirklich sind, kann man häufig erst nach ein paar Jahren beurteilen, je nachdem wie gut sie gealtert sind.
Meine liebsten Indie-Titel aus der letzten Zeit (keine Rangfolge): FTL, FEZ, Antichamber, The Walking Dead und Hotline Miami. So Spiele wie Gucamele, Banished oder The Swapper muss ich noch nachholen.

Aber auch bei den AAA-Titeln gibt es genug gute Spiele und wie Spike schon richtig sagt, ist vor allem die Vielfalt enorm angestiegen. Man darf sich eben nicht auf den Hype und die ersten Wertungen verlassen, sondern muss idR eine gewisse Zeit abwarten, bis sich die richtigen Spieler ihre Meinung gebildet haben.
Meine liebsten AAA-Titel in der letzten Zeit (auch wieder keine Rangfolge): Boderlands 2, Tomb Raider, XCOM, Civ V, Skyrim, Dark Souls und Bioshock Infinite (ok, Gameplay war hier eher Mittelmaß, die Story war aber geil).

Man sieht, wenn man nur gezielt auswählt, gibt es eigentlich für jeden was. Die Probleme die Itsame beschreibt sind zwar richtig (gerade das Beispiel mit dem Questdesign und dem Marker, wie mich sowas anödet) und auch sehr schade, weil sie zeigen, dass es mit so einfachen Mitteln besser geht. Aber so ist es leider und es kann sich auch wieder ändern. 2D Jumper waren mal fast ausgestorben, Adventures genauso oder Weltraum-Simulationen. Jedes Genre und Spiel hat seine Zeit und auch die AAA-RPGs werden sicher wieder komplexer, wenn der Markt nur mit den Weichspüler RPGs übersättigt ist. Solange muss man halt was anderes spielen oder seine Zeit ganz anders nutzten. Mit ein bisschen Abstand, macht das Gamen dann auch wieder Spaß.
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden!
(C. H. Duell, Direktor des US-Patentamts, 1899)
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Player »

Mir gefällt es nicht ganz so gut, dass momentan nicht besonders viele Triple-A-Produktionen für die PS4 erscheinen. Eigentlich ist dort bislang nur eine überschaubare Menge an vernünftigen Großproduktionen erschienen. Ich hoffe und glaube, dass es ab 2015 besser wird. Ich kann leider nichts mit Don't Starve, Lone Survivor, Stick it to the Man, Mercenary Kings und Co. anfangen. Ich habe in all diese Titel dank PS+ hineingeschnuppert, mehr nicht. Es gibt natürlich ein paar hochwertigere Indie-Ausnahmen, wie Limbo (bei mir auf 360), Steamworld Dig (bei mir aufm 3DS) Hotline Miami (PSV) und Guacamelee (PSV). Es ist so, wie Puddy sagt. So richtig nachhaltig satt macht das nicht. Ich wünsche mir manchmal, man würde das Indie-Zeitalter für beendet erklären und sich wieder ausschließlich auf einen ordentlichen Output von Großproduktionen konzentrieren... Ein PS+Abo brauche ich derzeit absolut nicht. Zuletzt hat mich kein Plus-Spiel begeistert. Was ich haben will, wird als Retail gekauft. Bin sowieso kein PS4-Online-Zocker. Das ist also auch kein Argument für PS+ bei mir. Online-Zocken beschränkt sich bei mir fast nur auf Mario Kart und das ist bei Nintendo noch kostenlos.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Spike »

Player hat geschrieben:Ich wünsche mir manchmal, man würde das Indie-Zeitalter für beendet erklären und sich wieder ausschließlich auf einen ordentlichen Output von Großproduktionen konzentrieren...
Was würde das bringen, Indie und AAA konkurrieren doch nicht miteinander.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Grant_Nicholas »

Ich glaube gerade auf der PS4 entsteht der Eindruck, dass sich mehr auf Indies statt AAA-Produktionen konzentriert wird, da dort diese auch aktiv beworben werden. Einen Zusammenhang gibt es aber tatsächlich nicht und man muss sich vorallem vor Augen halten: Die Entwicklungszeit für AAA-Produktionen steigt immer weiter an, während Indies eben schneller fertig werden können. Das dürfte ein Grund dafür sein warum auf der PS4 aktuell Indies überwiegen.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Krallzehe »

Eins ist in meiner über 30jährigen Spielerkarriere immer gleich geblieben:

Es erscheinen systemübergreifend pro Jahr nur 1-2 Titel, die ich absolut genial finde.
Also solche Spiele, wo man es gar nicht erwarten kann, Feierabend zu haben und sich sofort wieder davor zu klemmen.

Ich glaube, die Erwartungshaltung ist heutzutage etwas höher, weil so riesige Entwicklerteams hinter den Spielen stehen.
Und natürlich die Grafik besser ist, was m.E. viele Spieler blendet.
Wirkliches Genius findet man aber wie eh und je nur sehr selten.

Dem Indie-Bereich steh ich aufgeschlossen gegenüber, kann aber nicht behaupten, da schon große Perlen gefunden zu haben.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Player »

Spike hat geschrieben:
Player hat geschrieben:Ich wünsche mir manchmal, man würde das Indie-Zeitalter für beendet erklären und sich wieder ausschließlich auf einen ordentlichen Output von Großproduktionen konzentrieren...
Was würde das bringen, Indie und AAA konkurrieren doch nicht miteinander.
Hast Recht. Bei Sony kommt es einem aber fast so vor derzeit. Warum wird die Playstation 4 von einigen Spaßvögeln seit geraumer Zeit Indiestation genannt? :ugly: Mir kommt's so vor, als wolle man bei Sony mit diesen Titeln bis zum Erscheinen der richtig guten Spiele Zeit überbrücken... Hoffentlich stimmt's und es ebbt wieder auf ein für mich erträgliches Niveau ab... Auch die aktuelle "Remastered"-Welle bekräftigt mich darin, dass alle Entwickler (nicht nur Sony-interne) momentan etwas mehr Zeit für ihre guten, neuen Sachen benötigen. Gebt mir ab 2015 bitte wieder mehr frische Großproduktionen! Wenn ich dann und wann ein geglücktes Indie-Spiel entdecke, sage ich auch nicht nein.
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von Spike »

2015 wirst du überschwemmt, die guten PS4 Verkaufszahlen werden dafür sorgen. Und schließlich will ich mir auch eine zu Weihnachten gönnen, also MUSS Sony liefern :falconpunch:
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SoulBringer
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Re: Die Kunst des Spielekaufs- Oder warum Spiele dämlich sin

Beitrag von SoulBringer »

Also vielen oftmals als negativ angesehenen Dingen in AAA Spielen kann man vorbeugen in dem man einfach alle oder einen großen Teil aller Hilfen abschaltet. Minimaps, Hints, Wegmarkierungen etc. - oftmals muss man sich in den Spielen mehr am Leveldesign orientieren anstatt einfach blind der Markierung zu folgen. Wer schaut denn NICHT immer ständig auf die Minimap wenn ein Ziel markiert wurde?

Bei Dishonored funktioniete das z.B. ganz gut. Ohne Hilfen spielt es sich imo schon anders, weil einem das nächste Ziel bzw. Möglichkeiten nicht gezeigt werden und man selbst experimentieren und erkunden muss. Funktioniert in der Regel auch gut mit Open World Spielen, wenn sie solche Optionen bieten. Spielt man GTAV ohne Minimap fällt es einem anfangs zwar schwer sich zu orientieren, man lernt die Stadt aber nach ner Zeit besser kennen.

Was mich stört ist eigentlich nur der Fokus auf Open World Spiele und die damit oftmals verbundenen langweiligen Quests und Nebenquests. Und aktuell auf der PS4/X1 die Day 1 Patches bei einigen Herbst/Winter '14 Erscheinungen, vor allem wenn sie über 5GB groß sind und die Performance verbessern. Ich will mir für gescheite Performance nicht erst ein paar GB laden müssen..

Und Indies sind für mich auch nicht unbedingt der Bringer. Gibt schon einige geile Dinge, aber zu viele Roguelikes, Platformer, vieles ist sich da einfach zu ähnlich. Was bei AAA Produktionen die Open World Spiele mit Assassin's Creed Sammelaufgaben sind, sind in der Indieszene Roguelikes oder Platformer. Oftmals gefällt mir der Stil oder der Humor nicht. Besonders letzterer wirkt oft gezwungen und unlustig. Wie auch immer, am Ende bestimmt dann eben doch der eigene Geschmack.
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