Habs vor einigen Tagen mal angefangen und bin mittlerweile so bei der Mitte des Spiels. Gefällt mir schonmal viel besser als der Vorgänger, da das Gameplay insgesamt besser funktioniert, aber im Grunde ist es trotzdem ein reines Story-Spiel. Man bewegt sich in so extremen Schläuchen, dass ich mir fast vorkomme wie in TellTales Walking Dead
Ich verstehe zwar die Gründe dafür und die einzelnen Metro Stationen sind wirklich sehr atmosphärisch und ich sehe mir diese gerne an, aber ein wenig krass ist es trotzdem. Dazu gibt es dann die Schleichsequenzen, die im Vergleich zum Vorgänger so sehr vereinfacht wurden, dass ich direkt vor den Gegnern rumspringen kann wenn es dunkel ist. Was mich aber am meisten überrascht hat: Das Gameplay - genauer Gunplay - wurde recht häufig gelobt, meist als Positivbeispiel im Vergleich mit Bioshock Infinite. Das kann ich absolut nicht bestätigen. Gegen menschliche Gegner ist es zwar in der Tat schön, dass man gutes Trefferfeedback bekommt, aber gegen diese kämpft man durch das Schleichen nicht so häufig. Meist funktioniert das Gameplay so, dass ich durch einen Level laufe und am Ende dessen eine Wartesequenz startet, wo ich auf ein Boot, ein Fahrstuhl oder eine Tür warten muss. In dieser Sequenz schickt mir das Spiel dann zig Mutanten auf den Hals, die ich dann extrem monoton bzw. panisch abknallen muss. Viel mehr bietet das Spiel nach ca. 2/3 irgendwie nicht.
Da finde ich das Gameplay von Bioshock Infinite doch meilenweit besser und abwechslungsreicher. Zudem konnte man dort teilweise recht frei durch die Levelabschnitte laufen. Also das ist mir so aufgefallen, weil Metro LL so oft gelobt wurde
Insgesamt finde ich Metro LL aber trotzdem sehr spannend bislang und werds in den nächsten Tagen mal beenden. Atmosphärisch haut es einen bei abgedunkelten Raum und Kopfhörern nämlich ziemlich weg















