Ein aktueller Bericht von Venturebeat fällt ein vernichtendes Urteil über Nintendos Marketing- und Absatzmethoden bezüglich der Wii U. Venturebeat-Schreiber Dean Takahashi ist der Meinung, dass Nintendo die großen Hits fehlen würden und man die Ouya-Konsole hätte übernehmen sollen:
Wie es aussieht, würde die potenzielle Übernehme der Ouya nun um einiges kostspieliger ausfallen. Wir wissen allerdings nicht genau, worauf diese Wertsteigerung beruht. Nintendo hätte sie sich aber schnappen sollen, solange sie die Chance dazu hatten.
Nintendo hatte währenddessen in den vergangenen sechs Monaten die Chance, die Wii-U-Spielekonsolen [ordentlich] zu verkaufen. Aber es herrscht ein Mangel an Hits. Die großen Titel von den Top-Publishern wurden entweder nicht produziert oder haben sich nicht gut verkauft.
Nintendo hat zwar durch den App-Store auf der Wii U auf digitaler Ebene ein paar gute Einnahmen erzielen können, aber es gab diesbezüglich einfach keinen durchschlagenden Erfolg. Jetzt ist die Wii U am Arsch.
Bei der Ouya handelt es sich um eine auf Android basierende Konsole, mit der unzählige Spiele gratis heruntergeladen werden können. Dass eine potenzielle Übernahme laut Venturebeat nun um einiges teurer ausfallen würde, hängt vermutlich damit zusammen, dass die Nachfrage laut dem Hersteller höher ausfalle, als zunächst erwartet.
Der Launch in den USA wurde nun deshalb vom 04. Juni auf den 25. Juni 2013 verschoben, damit zusätzliche Einheiten produziert werden können.









