An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
@ Ra's:
Wo hast eigentlich studiert? Uni Stuttgart?
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Uni Stuttgart nicht, das wüsste ich
Afaik war es DHBW Stuttgart?
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Glückwunsch, den hätte ich auch gern.Alf89 hat geschrieben:Hab nun meinen Bachelor of Science in MatheMusste erst beim Prüfungsamt nachhaken, (...)
Gut zu wissen, dass Prüfungsämter überall ... so gut sind.
Und du bist nun exmatrikuliert und hast den Master nicht beendet, weil ...?Ra's al Ghul hat geschrieben:Nach in Summe 10 Semestern endet in 94 Minuten offiziell meine Zeit als Student - mit einem Master of Science in der Tasche. Schön war's!
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
@Alf98: Glückwunsch. Schöner Studiengang 
@Apelino:
Guck doch mal, was du quotest
Er hat den Master in der Tasche. 10 Semester sind Regelstudienzeit. Glückwunsch!
@Apelino:
Guck doch mal, was du quotest
Er hat den Master in der Tasche. 10 Semester sind Regelstudienzeit. Glückwunsch!
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Ach Gott, ich habe den Satz oben sicher 3x gelesen und jedes mal gelesen "Schön wär's". Und das Smiley dahinter hatte meine Lesart nur noch bestärkt.GevatterTod hat geschrieben:Guck doch mal, was du quotest![]()
Er hat den Master in der Tasche. 10 Semester sind Regelstudienzeit. Glückwunsch!
Nun, somit auch dir: Glückwunsch!
Wird bestimmt komisch sein, auch für mich, das Studienende. Wie schnell die Jahre doch dahingingen.
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Glückwunsch an alle Absolventen! 
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Abschluss statt Absturz scheint der deutlich sinnvollere Weg zu sein. Glückwünsche an die Absolventen!

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Danke, ich hab nämlich nach deinem Post erst geschnallt, dass da "Schön WARS" steht und nicht "Schön WÄRS"apelino hat geschrieben: Ach Gott, ich habe den Satz oben sicher 3x gelesen und jedes mal gelesen "Schön wär's". Und das Smiley dahinter hatte meine Lesart nur noch bestärkt.![]()
Ich hab mein vorläufiges Abschlusszeugnis auch bekommen und bin nun offiziell Bachelor of Arts in Modernes Japan und Anglistik, yeah
Jetzt kann ich mich erstmal arbeitslos melden
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Was könnte sich da beruflich denn anschließen?

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
@Odango:
Hast du eigentlich vor später irgendwie nach Japan zu gelangen? Ist ja nicht grade einfach, erst recht nicht, wenn man nicht viel japanisch kann (bezieht sich natürlich auf mich und nicht auf dich). Lernt man im Japanischstudium dementsprechend noch weitere Qualifikationen außer der Sprache?
Ich würde ja gerne dorthin, aber so ein Visum zu bekommen ist nicht grade einfach. Ich versuche das immer über unsere japanischen Austauschstudentinnen zu bekommen
Hast du eigentlich vor später irgendwie nach Japan zu gelangen? Ist ja nicht grade einfach, erst recht nicht, wenn man nicht viel japanisch kann (bezieht sich natürlich auf mich und nicht auf dich). Lernt man im Japanischstudium dementsprechend noch weitere Qualifikationen außer der Sprache?
Ich würde ja gerne dorthin, aber so ein Visum zu bekommen ist nicht grade einfach. Ich versuche das immer über unsere japanischen Austauschstudentinnen zu bekommen
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Ich suche derzeit ne Arbeitsstelle oder ein Praktikum in Japan, so für ein Jahr. Das ist tatsächlich von hier aus sehr schwierig. Wenn ich nichts finde, werde ich wohl auf gut Glück nach Tokyo fliegen, bei Freunden erstmal unterkommen und vor Ort nen Job suchen.
Ich werde das Work&Travel Visum beantragen und bisher hat das bei uns jeder bekommen, ich denke nicht, dass es da Schwierigkeiten geben wird.
In Düsseldorf lernt man leider nichts wirklich Sinnvolles neben der Sprache, was man dann später für nen Job gebrauchen könnte. Irgendwas mir Wirtschaft wär noch ganz gut gewesen. Naja, ich möchte ja "nur" übersetzen, von daher hoffe ich dass mein Japanisch in Japan sehr viel besser wird und die Qualifikation dann reicht. Mal sehen.
Ich werde das Work&Travel Visum beantragen und bisher hat das bei uns jeder bekommen, ich denke nicht, dass es da Schwierigkeiten geben wird.
In Düsseldorf lernt man leider nichts wirklich Sinnvolles neben der Sprache, was man dann später für nen Job gebrauchen könnte. Irgendwas mir Wirtschaft wär noch ganz gut gewesen. Naja, ich möchte ja "nur" übersetzen, von daher hoffe ich dass mein Japanisch in Japan sehr viel besser wird und die Qualifikation dann reicht. Mal sehen.
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Ich hab jetzt auch meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik
Jedenfalls habe ich meine Thesis pünktlich abgegeben
Arbeite nun 8 Monate als Software-Entwickler, dann geht es im Master weiter 

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Robus hat hier vollkommen recht - zumindest was den Bachelor angeht. Den habe ich - wie auch SDD - in Wirtschaftsinformatik gemacht. Die Tätigkeit als Softwareentwickler wäre aber nichts für mich, weshalb ich einen berufsintegrierten Master in International Management an der Steinbeis Hochschule Berlin angehängt habe (Hauptsitz ist in Berlin, 95% der Vorlesungen waren aber anderswo, hauptsächlich unserer schwäbischen Landeshauptstadt). Nun arbeite ich im Controlling, wo mir in Sachen Excel und Macros so manche WI-Kenntnisse noch nützlich sind ^^Robus hat geschrieben:Uni Stuttgart nicht, das wüsste ich![]()
Afaik war es DHBW Stuttgart?
Glückwunsch an die anderen Absolventen! Dürfen wir jetzt noch in diesem Thread posten?
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
@Ra: Witzig, die Freundin eines Kollegens hatte erst letzte Woche ihre Vorstellung an an der Steinbeis Hochschule Berlin
Die Welt ist klein
Wegen Software-Entwicklung: Also ich bin jetzt auch kein krasser Hacker
Ich hatte da, ganz pragmatisch, einfach meine besten Noten. Kam auch gut mit den Profs zurecht. Bei mir auf der Arbeit hänge ich vom Skill her aber trotzdem sicherlich den meisten reinen Softtware-Entwickler nach. Dafür ich halt das "Business Understanding". Mich kann man gut zum Kunden mitnehmen, wo ich dann in der Klischee-Rolle des WIler lande und zwischen Wirtschaft und Technik vermittel. Ist aber nur ein zu kleiner Teil für meinen Geschmack. Daher noch der Master 
Natürlich auch von mir Glückwunsch an Alle die es gepackt haben
Wegen Software-Entwicklung: Also ich bin jetzt auch kein krasser Hacker
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Auch von mir ein großes Glückwunsch an alle, die es jetzt gepackt haben!
Ich selbst habe jetzt mein 5. Semester beendet und quasi noch mittendrin - schließlich war dies gerade mal das erste Semester meines Hauptstudiums. Mit Examen und dem ganzen Quatsch wird mich das ganze sicherlich noch um die 5 weitere Semester kosten (Regelstudienzeit beträgt 9 Semester), wobei ich zumindest nächstes Semester vermutlich mit meiner fachpraktischen Prüfung schon zumindest Musik als mein kleines Fach abschließen werden kann, wenn ich demnächst meine Examensprüfung da anmelde. Der Rest wird noch ewig dauern.
Bin mit dem Studium übrigens immer mehr unzufrieden (wohlgemerkt NICHT mit dem eigentlichen Berufswunsch). Gerade weil es mein jetzt mein erstes Semester im Hauptstudium war, hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Stattdessen wieder der übliche Kram, den ich nie und nimmer später in meiner möglichem beruflichen Praxis anwenden werde. Es ist wirklich unfassbar wie viel Geschwafel man teilweise ertragen muss, wo ich teilweise auch gar nicht mehr richtig bei der Sache bleibe, weil es so unwesentlich erscheint. Habe einfach mega Schiss, wie viel ich im eigentlichen Referendariat mir selber beibringen und nachlesen werden muss, um später überhaupt Land zu sehen.
Außerdem kotzt mich immer mehr die Einstellung der einzelnen Dozenten an, die ihre spezielle Veranstaltung natürlich als die wichtigste überhaupt ansehen und einem dementsprechend viel Arbeit aufbrummen, während sie wohl vergessen, dass man noch 12 andere Veranstaltungen hat, die man abdecken muss. Fast schon wie in der Schule damals, nur dass ich die Dozenten eigentlich für reflektiert genug halte, dass sie die üblichen Uni-Strukturen durchschaut hätten. Von Horror-Storys wie dass sich Dozenten weigern langsamer zu sprechen, wenn man die ganzen Folien gar nicht abschreiben kann, weil man das doch alles auch später selbstständig in Büchern nachlesen könnte oder dass alte konservative Ärsche in den obersten Lehrstuhl-Positionen jungen Müttern erklären, dass Studium und das Großziehen eines Kindes unvereinbar wären und man doch bitte seine Konsequenzen daraus ziehen sollte (WTF!?), fange ich jetzt gar nicht erst an...
Auch ist es so, dass ich gar nicht dazu komme, mal in einer Freistunde mir mal aus reinem Interesse ein Buch auszuleihen oder mich als Gasthörer in irgendeine mir unbekannte Vorlesung zu setzen, einfach weil es so vieles gibt, was man in dieser bitter nötigen Zeit alles vorbereiten müsste. Texte wollen vorbereitet, Seminare nachbereitet werden, ständig Referate und sonstige Präsentationen erstellt werden und auch wenn es mir sehr viel Spaß macht, so gehen auch sehr viele Stunden für das Klavierüben drauf. Vom üblichen Reproduzieren und bloßem Auswendiglernen bei den Klausuren will ich gar nicht erst anfangen. Mich kotzt auch das klischeehafte Bild der Gesellschaft vom faulen immer Party-machenden Studenten an. Kenne auch einige, die im Berufsleben stehen und rückblickend meinen, dass sie als Student wesentlich mehr zu tun hatten und es teilweise eine echt härtere Zeit war. Schon krass...
Naja, man merkt, ich bin etwas gefrustet, aber mir geht's sonst ganz gut
Erfreue mich einfach umso mehr an den (wenigen) tollen Veranstaltungen, die ich habe und behalte einfach mein übergreifendes Ziel, meinen Berufswunsch, im Auge, um das Licht am Ende Tunnels immer präsent zu haben. Gerade bin aber einfach nur verdammt froh, dass die Semesterferien endlich begonnen haben 
Ich selbst habe jetzt mein 5. Semester beendet und quasi noch mittendrin - schließlich war dies gerade mal das erste Semester meines Hauptstudiums. Mit Examen und dem ganzen Quatsch wird mich das ganze sicherlich noch um die 5 weitere Semester kosten (Regelstudienzeit beträgt 9 Semester), wobei ich zumindest nächstes Semester vermutlich mit meiner fachpraktischen Prüfung schon zumindest Musik als mein kleines Fach abschließen werden kann, wenn ich demnächst meine Examensprüfung da anmelde. Der Rest wird noch ewig dauern.
Bin mit dem Studium übrigens immer mehr unzufrieden (wohlgemerkt NICHT mit dem eigentlichen Berufswunsch). Gerade weil es mein jetzt mein erstes Semester im Hauptstudium war, hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Stattdessen wieder der übliche Kram, den ich nie und nimmer später in meiner möglichem beruflichen Praxis anwenden werde. Es ist wirklich unfassbar wie viel Geschwafel man teilweise ertragen muss, wo ich teilweise auch gar nicht mehr richtig bei der Sache bleibe, weil es so unwesentlich erscheint. Habe einfach mega Schiss, wie viel ich im eigentlichen Referendariat mir selber beibringen und nachlesen werden muss, um später überhaupt Land zu sehen.
Außerdem kotzt mich immer mehr die Einstellung der einzelnen Dozenten an, die ihre spezielle Veranstaltung natürlich als die wichtigste überhaupt ansehen und einem dementsprechend viel Arbeit aufbrummen, während sie wohl vergessen, dass man noch 12 andere Veranstaltungen hat, die man abdecken muss. Fast schon wie in der Schule damals, nur dass ich die Dozenten eigentlich für reflektiert genug halte, dass sie die üblichen Uni-Strukturen durchschaut hätten. Von Horror-Storys wie dass sich Dozenten weigern langsamer zu sprechen, wenn man die ganzen Folien gar nicht abschreiben kann, weil man das doch alles auch später selbstständig in Büchern nachlesen könnte oder dass alte konservative Ärsche in den obersten Lehrstuhl-Positionen jungen Müttern erklären, dass Studium und das Großziehen eines Kindes unvereinbar wären und man doch bitte seine Konsequenzen daraus ziehen sollte (WTF!?), fange ich jetzt gar nicht erst an...
Auch ist es so, dass ich gar nicht dazu komme, mal in einer Freistunde mir mal aus reinem Interesse ein Buch auszuleihen oder mich als Gasthörer in irgendeine mir unbekannte Vorlesung zu setzen, einfach weil es so vieles gibt, was man in dieser bitter nötigen Zeit alles vorbereiten müsste. Texte wollen vorbereitet, Seminare nachbereitet werden, ständig Referate und sonstige Präsentationen erstellt werden und auch wenn es mir sehr viel Spaß macht, so gehen auch sehr viele Stunden für das Klavierüben drauf. Vom üblichen Reproduzieren und bloßem Auswendiglernen bei den Klausuren will ich gar nicht erst anfangen. Mich kotzt auch das klischeehafte Bild der Gesellschaft vom faulen immer Party-machenden Studenten an. Kenne auch einige, die im Berufsleben stehen und rückblickend meinen, dass sie als Student wesentlich mehr zu tun hatten und es teilweise eine echt härtere Zeit war. Schon krass...
Naja, man merkt, ich bin etwas gefrustet, aber mir geht's sonst ganz gut

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Jepp, da hast du Recht. Bei mir war das im Nebenfach, also Anglistik, der Fall. Ich musste beispielsweise für einen Kurs (Medieval) den Inhalt zweier Bücher kennen, RICHTIG kennen. Alle geschichtlichen Fakten, alle Könige, Details zur Sprache damals etc.... Selbst jemand der Anglistik als Hauptfach studiert, brauch das doch nicht. Ich erst recht nicht, aber dafür ging eine Menge Zeit drauf. Das war auch der Grund, wieso ich Haupt- und Nebenfach nicht gleichzeitig gemacht habe, denn das ist imo unmöglich, wenn man sich bei allem Mühe geben will. Ich kann nicht 2 Bücher englischen Geschichtskram auswendig lernen und nebenbei noch für ne Abschlussklausur in Japanisch pauken, vor allem weil ich auch immer zur Uni gependelt bin und dafür ca. 3 Stunden meines Tages draufgingen. Und die Einstellung vieler Dozenten ist genau wie von dir beschrieben: Du als Student bist einfach nur eine gesichtslose Matrikelnummer und interessierst die, falls du Probleme hast, nen Scheißdreck. Entweder du spurst und lernst was sie fordern, oder du fällst halt durch.Secretkey hat geschrieben:
Bin mit dem Studium übrigens immer mehr unzufrieden (wohlgemerkt NICHT mit dem eigentlichen Berufswunsch). Gerade weil es mein jetzt mein erstes Semester im Hauptstudium war, hätte ich mir wesentlich mehr erwartet. Stattdessen wieder der übliche Kram, den ich nie und nimmer später in meiner möglichem beruflichen Praxis anwenden werde. Es ist wirklich unfassbar wie viel Geschwafel man teilweise ertragen muss, wo ich teilweise auch gar nicht mehr richtig bei der Sache bleibe, weil es so unwesentlich erscheint. Habe einfach mega Schiss, wie viel ich im eigentlichen Referendariat mir selber beibringen und nachlesen werden muss, um später überhaupt Land zu sehen.
Außerdem kotzt mich immer mehr die Einstellung der einzelnen Dozenten an, die ihre spezielle Veranstaltung natürlich als die wichtigste überhaupt ansehen und einem dementsprechend viel Arbeit aufbrummen, während sie wohl vergessen, dass man noch 12 andere Veranstaltungen hat, die man abdecken muss. Fast schon wie in der Schule damals, nur dass ich die Dozenten eigentlich für reflektiert genug halte, dass sie die üblichen Uni-Strukturen durchschaut hätten. Von Horror-Storys wie dass sich Dozenten weigern langsamer zu sprechen, wenn man die ganzen Folien gar nicht abschreiben kann, weil man das doch alles auch später selbstständig in Büchern nachlesen könnte oder dass alte konservative Ärsche in den obersten Lehrstuhl-Positionen jungen Müttern erklären, dass Studium und das Großziehen eines Kindes unvereinbar wären und man doch bitte seine Konsequenzen daraus ziehen sollte (WTF!?), fange ich jetzt gar nicht erst an...
In meinem Japanischstudium war das nicht so, allein schon deshalb, weil wir viiieeeeeeeel weniger Studenten waren, als in diesen "Massen"fächern wie Anglistik oder Germanistik. Da kannten (und kennen immer noch) die Dozenten bei denen man nicht nur einen Kurs hat alle Namen und sind total nett.
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Ra's al Ghul hat geschrieben:Nun arbeite ich im Controlling

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
HeheMr. Wood hat geschrieben:Ra's al Ghul hat geschrieben:Nun arbeite ich im Controlling

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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Mensch, richtig richtig toll. Viele Abgänger bzw. Absolventen auf einen Streich hier.
Jetzt werdet bitte reich, kriegt Kinder und investiert in Videospiele.
@Odango/ Secretkey
Nun, Nebenfächer sind glaube ich grundsätzlich sch***. Da hilft nur Augen zu und durch.
Jetzt werdet bitte reich, kriegt Kinder und investiert in Videospiele.
@Odango/ Secretkey
Nun, Nebenfächer sind glaube ich grundsätzlich sch***. Da hilft nur Augen zu und durch.
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Vielleicht ist es dir ja ein Trost: Bei mir ist das leider auch nicht anders. Selbst jetzt im Master-Studiengang muss ich mich teilweise noch mit fachwissenschaftlichem "Mist" herumschlagen, den ich im Leben definitiv nicht mehr brauche - und später im Beruf erst recht nicht. Anders als im unverbindlichen Bachelor-Studiengang hatte ich im spezifischen Lehramtsstudiengang eigentlich etwas mehr Praxisbezug erwartet, aber das scheint mitunter nicht vorgesehen zu sein.Secretkey hat geschrieben:Stattdessen wieder der übliche Kram, den ich nie und nimmer später in meiner möglichem beruflichen Praxis anwenden werde. Es ist wirklich unfassbar wie viel Geschwafel man teilweise ertragen muss, wo ich teilweise auch gar nicht mehr richtig bei der Sache bleibe, weil es so unwesentlich erscheint. Habe einfach mega Schiss, wie viel ich im eigentlichen Referendariat mir selber beibringen und nachlesen werden muss, um später überhaupt Land zu sehen.
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Cyber, du hast auf Lehramt studiert? Was mich interessieren würde: Was bringt man Lehramtstudenten in der Sozialpädagogik konkret bei?
Ich frage deshalb, weil ich seit einiger Zeit aus Spaß ne Ton AG in ner Schule betreue und die Kinder teilweise echt.. naja asozial sind. Wenn sies nach ~2 Warnungen dann immer noch zu bunt treiben werd ich laut und drohe mit Konsequenzen, wenn jetzt nicht Schluss ist (Auseinandersetzen z.B wenn da zwei Freunde nur Blödsinn machen). Das wirkt.... nicht
Irgendeinen Tipp?
Ich frage deshalb, weil ich seit einiger Zeit aus Spaß ne Ton AG in ner Schule betreue und die Kinder teilweise echt.. naja asozial sind. Wenn sies nach ~2 Warnungen dann immer noch zu bunt treiben werd ich laut und drohe mit Konsequenzen, wenn jetzt nicht Schluss ist (Auseinandersetzen z.B wenn da zwei Freunde nur Blödsinn machen). Das wirkt.... nicht
Irgendeinen Tipp?
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Mittlerweile bin ich am Ende des fünften Semesters angelangt und muss mich auch mal kurz auskotzen. Als Buchwissenschaftsstudent und somit Geistes- und Medienwissenschaftler regt es mich (und alle anderen Kommilitonen) wahnsinnig auf, dass wir BWL im Umfang eines Nebenfachs dazu studieren müssen, es rein rechnerisch bei den ECTS aber 1/4 vom Hauptfach ausmacht und wir mit den Hauptfächlern in derselben Vorlesung sitzen, obwohl wir überhaupt keine Grundlagen für viele fortgeschrittenen Themen besitzen. Bestehen müssen wir die Klausuren trotzdem genauso wie die Hauptfächler
Jetzt hock ich im Moment hier über der algebraischen Ausdrucksweise des Cournot game (Prisoner's dilemma) ohne jemals zuvor etwas Entferntes zu diesem Thema gelernt zu haben (Zitat aus der Vorlesung: "Das Nash Equilibrium kenn Sie ja alle schon aus der Vorlesung "Makroökonomie 1". " Äääh, NEIN?! Hallo?!). Auswählen ist nicht, wir kriegen vorgeschrieben, was wir alles zu Besuchen und zu Bestehen haben. Ob uns dabei die Grundlagenveranstaltungen fehlen, die die Hauptfächler vorher alle durchlaufen, interessiert keinen Menschen. Kann man ja alles schön auf Bologna schieben, es sei halt nicht anders umsetzbar.
In der Klausur läuft's dann auch immer identisch ab. Hier ein typisches Gespräch zwischen einem beliebigen Dozenten und einem beliebigen BuWi-Studenten:
"Bitte sagen Sie uns, zu welcher BWL- oder VWL-Fakultät Sie gehören, damit wir dies bei der Anwesenheitskontrolle vermerken können."
"Fakultät 13".
"Fakultät 13? Was ist das denn bitte?"
"Germanistik."
"Entschuldigen Sie, aber was wollen Sie als Student der Germanistikfakultät an diesem Lehrstuhl und in dieser Vorlesung?!"
Die haben nicht einmal eine Ahnung davon, dass bei Ihnen völlig fachfremde Geisteswissenschaftler an ihren Veranstaltungen zwangsweise teilnehmen müssen und absolut nichts verstehen.
Mal abgesehen davon, dass ich BWL für den allergrößten Schrott der Welt halte, macht mich diese "Mir doch egal"-Mentalität unserer Hauptfachdozenten vollkommen verrückt. "Sie müssen alle insgesamt 8 BWL-Prüfungen im Rahmen Ihres Studiums absolvieren. Was dort aber beigebracht wird und ob man Ihnen überhaupt die nötigen Grundkenntnisse vermittelt, interessiert uns nicht, denn es ist ja nicht unsere Fakultät."
Ich habe zum jetzigen Stand 5/8 Prüfungen bestanden (6/8 sollten es laut Studienordnung im Optimalfall sein), nach diesem Semester sind es dann (hoffentlich) 8/8. Manche Kommilitonen haben erst 1/8 geschafft, wobei mir aber trotz allem schleierhaft ist, wie man über fünf Semester nur eine einzige Klausur bestehen kann. Ob ich im nächsten Semester fertig werde, hängt einzig und allein von BWL ab. Ich stünde theoretisch besser als 1,5 im Gesamtschnitt, die konstanten 4,0 Prüfungen in BWL ziehen mich aber um fast 0,5 nach unten. Wir verfahren aber alle nur nach dem Motto "Augen zu und durch. Hauptsache bestanden, egal wie."
Ehrlich, ich hab nach dem Studium von BWL genauso viel Ahnung wie vorher auch - nämlich Null. So kann man doch kein Studium ausrichten
(Nicht, dass ich von dem Mist überhaupt jemals eine Ahnung haben wollte
)
Jetzt hock ich im Moment hier über der algebraischen Ausdrucksweise des Cournot game (Prisoner's dilemma) ohne jemals zuvor etwas Entferntes zu diesem Thema gelernt zu haben (Zitat aus der Vorlesung: "Das Nash Equilibrium kenn Sie ja alle schon aus der Vorlesung "Makroökonomie 1". " Äääh, NEIN?! Hallo?!). Auswählen ist nicht, wir kriegen vorgeschrieben, was wir alles zu Besuchen und zu Bestehen haben. Ob uns dabei die Grundlagenveranstaltungen fehlen, die die Hauptfächler vorher alle durchlaufen, interessiert keinen Menschen. Kann man ja alles schön auf Bologna schieben, es sei halt nicht anders umsetzbar.
In der Klausur läuft's dann auch immer identisch ab. Hier ein typisches Gespräch zwischen einem beliebigen Dozenten und einem beliebigen BuWi-Studenten:
"Bitte sagen Sie uns, zu welcher BWL- oder VWL-Fakultät Sie gehören, damit wir dies bei der Anwesenheitskontrolle vermerken können."
"Fakultät 13".
"Fakultät 13? Was ist das denn bitte?"
"Germanistik."
"Entschuldigen Sie, aber was wollen Sie als Student der Germanistikfakultät an diesem Lehrstuhl und in dieser Vorlesung?!"
Die haben nicht einmal eine Ahnung davon, dass bei Ihnen völlig fachfremde Geisteswissenschaftler an ihren Veranstaltungen zwangsweise teilnehmen müssen und absolut nichts verstehen.
Mal abgesehen davon, dass ich BWL für den allergrößten Schrott der Welt halte, macht mich diese "Mir doch egal"-Mentalität unserer Hauptfachdozenten vollkommen verrückt. "Sie müssen alle insgesamt 8 BWL-Prüfungen im Rahmen Ihres Studiums absolvieren. Was dort aber beigebracht wird und ob man Ihnen überhaupt die nötigen Grundkenntnisse vermittelt, interessiert uns nicht, denn es ist ja nicht unsere Fakultät."
Ich habe zum jetzigen Stand 5/8 Prüfungen bestanden (6/8 sollten es laut Studienordnung im Optimalfall sein), nach diesem Semester sind es dann (hoffentlich) 8/8. Manche Kommilitonen haben erst 1/8 geschafft, wobei mir aber trotz allem schleierhaft ist, wie man über fünf Semester nur eine einzige Klausur bestehen kann. Ob ich im nächsten Semester fertig werde, hängt einzig und allein von BWL ab. Ich stünde theoretisch besser als 1,5 im Gesamtschnitt, die konstanten 4,0 Prüfungen in BWL ziehen mich aber um fast 0,5 nach unten. Wir verfahren aber alle nur nach dem Motto "Augen zu und durch. Hauptsache bestanden, egal wie."
Ehrlich, ich hab nach dem Studium von BWL genauso viel Ahnung wie vorher auch - nämlich Null. So kann man doch kein Studium ausrichten
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Ich habe nicht studiert, sondern ich studiere noch.Odango hat geschrieben:Cyber, du hast auf Lehramt studiert? Was mich interessieren würde: Was bringt man Lehramtstudenten in der Sozialpädagogik konkret bei?
Ich frage deshalb, weil ich seit einiger Zeit aus Spaß ne Ton AG in ner Schule betreue und die Kinder teilweise echt.. naja asozial sind. Wenn sies nach ~2 Warnungen dann immer noch zu bunt treiben werd ich laut und drohe mit Konsequenzen, wenn jetzt nicht Schluss ist (Auseinandersetzen z.B wenn da zwei Freunde nur Blödsinn machen). Das wirkt.... nicht![]()
Irgendeinen Tipp?
- Odango
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Es gibt einige, die toll mitmachen. Ist vielleicht ne gute Idee, die mal konkret zu benennen und denen mehr Entscheidungsmöglichkeiten zu geben. Das stimmt. Ich werd das mal so rum probieren, vielleicht steigen ein paar Störenfriede ja mit ein, wenn sie sehen, dass sie dann mehr machen dürfen. Danke 
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Re: An alle Studenten (und auch an die dies werden wollen)
Der grobe Altersbereich der AG-Teilnehmer wäre vielleicht auch nicht uninteressant. Ansonsten ist es wohl nötig, die Vorstellungen vom Lehramtsstudium einmal nachhaltig zu erschüttern:
Pädagogik spielt nach meiner Erfahrung im Bachelor praktisch keine Rolle. Da gibt es allenfalls einzelne Veranstaltungen zur ganz groben Einführung, dazu etwas Psychologie und ein wenig wirklich praktisch verwertbares Wissen bei der Vorbereitung der Praktika. Für den Rest muss man als Student wohl selbst sorgen. Im Master sollte dann bei uns noch etwas mehr kommen.
Pädagogik spielt nach meiner Erfahrung im Bachelor praktisch keine Rolle. Da gibt es allenfalls einzelne Veranstaltungen zur ganz groben Einführung, dazu etwas Psychologie und ein wenig wirklich praktisch verwertbares Wissen bei der Vorbereitung der Praktika. Für den Rest muss man als Student wohl selbst sorgen. Im Master sollte dann bei uns noch etwas mehr kommen.


