Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

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Adrock
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Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Adrock »

Crowdfunding als ernsthafte Gefahr für traditionellen Entwicklungsweg?

Wenn es nach dem "Wasteland 2"-Schöpfer Brian Fargo geht, stellt Crowdfunding eine ernsthafte Gefahr für die Next-Gen-Konsolen dar. Im Gespräch mit NowGamer verriet er, dass die Gefahr bestünde, dass Microsoft, Sony und Nintendo zu blauäugig agieren könnten:

Ich denke, die [Hersteller der] neuen Konsolen sollten durchaus besorgt sein. Die Spiele, die ich auf Kickstarter entdecke, sind unglaublich kreativ und füllen genau die Lücken, um die sich die Publisher nicht kümmern.


Laut Fargo könnte es sich ergeben, dass Spieler zukünftig lieber Crowdfunding-Projekte unterstützen, weil sie sich von diesen Projekten etwas Neues und Aufregendes versprechen und sich zudem ernst genommen fühlen:

Abgesehen davon werden diese kreativen Spiele innerhalb eines Geschäftsmodells abgeliefert, das die Spieler nicht kränkt. Je mehr kreative Projekte es gibt, desto mehr werden Spiele wie Minecraft autauchen und den Konsolen[herstellern] finanziellen Schaden zufügen.


Ein überaus interessanter Ausblick, den Brian Fargo hier gibt. Die traditionellen Konsolenhersteller werden so schnell wohl nicht von ihren Geschäftsmodellen abweichen. Crowdfunding auf Wii U, Xbox 720 und PlayStation 4? Dafür müsste sich dieses Konzept über einen langen Zeitraum behaupten und zudem die passenden Strukturen seitens der Konsolenhersteller arrangiert werden. Ersteres ist in den Augen mancher wohl bereits der Fall. Ein Beispiel: Für das von Tim Schafer produzierte Kickstarter-Projekt Double Fine Adventure kamen über drei Millionen US-Dollar zusammen. Es soll im zweiten Quartal 2013 erscheinen.


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MichaL
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von MichaL »

Wie soll das für die Hersteller auch aussehen? Wir bringen ein neues Zelda Game raus wenn ihr es im voraus bezahlt?

Immerhin gibt es schon Spiele die dank Kickstarter für die Wii U umgesetzt werden, z.B. Pier Solar HD.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Cyber Zéro »

Um Kickstarter und Crowdfunding wird aktuell wirklich ein großer Hype betrieben. Umso schmerzhafter wird evtl. der Aufschlag sein, wenn man auf den Boden der Realität zurückkehrt. Ich stehe all dem noch etwas skeptisch gegenüber. Ob das neue Double Fine-Spiel beispielsweise tatsächlich 2013 kommt, steht ja noch in den Sternen. Die Reaktionen der "Spender" bei einer Verschiebung möchte ich dann mal sehen.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Spike »

Ich verstehe den Sinn der News nicht. Schließlich ist es nicht unmöglich, dass Kickstarterprojekte auch für WiiU/PS4 usw. umgesetzt werden, was ja sogar schon passiert.

Das traditionelle Publisher ihre Games selber im voraus bezahlen und sich nicht von der Community vorstrecken lassen, ist doch total ok. Ich glaube worauf Herr Fargo wirklich aus ist: Die Spieler entscheiden, was und teilweise wie etwas umgesetzt wird. Die traditionellen Publisher gehen ja eher in Vorleistung und tragen das Risiko, falls die Spieler nicht darauf ansprechen.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Einherjar »

Ganz unrecht hat der gute Mann nicht wenn ich ehrlich bin. Der indie Spiele Markt boomt und das teils nicht zu unrecht. Und warum boomt er ? Weil sich hier noch was frisches, was neues getraut wird. Weil hier die Devs sich noch um die Meinungen der Kunden scheren und weil hier das Preis-Leistungs Modell vollkommen stimmt.
Dagegen schaut man sich jetzt mal die "großen" Devs / Publisher an. Dort wird hauptsächlich auf nummer sicher gegangen. Was sich einmal gut verkauft hat, wir mit einem neuen Nümmerchen sicherlich wieder ein großer Erfolg, siehe "Modern Battlefield - Medal of Schießgewehrt - PewPew Edition" Oder man schielt in die richtung der Japanischen Freunde. Sichere Titel werden mit biegen und brechen grade eben so noch lokalisiert, alles andere bleibt vorsichtshalber mal daheim, nicht das es 1,5 Einheiten zu wenig verkauft.
Das ganze ist hast schlichtweg eigenbrödelei. Publisher machen eben das, was IHNEN in den kram und letzenendes auch ins kalkulierte Geschäftsmodell passt. Der Kunde ist dabei nur zweitrangig.
Bei vielen indie Projekten ist dies anders. Diese entstehen ja meist erst aufgrund der nachfrage der Kunden.
Wie dem auch sei, der Mann hat durchaus recht, dass sich die großen von den kleinen mal ein Scheibchen abschneiden sollten. Eine wirkliche Gefahr sehe ich allerdings nicht.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von patte-chan »

Kickstarter ist ne wunderbare Sache für Indipendant- oder Nischenspiele, aber ne Gefahr für Konsolen und AAA-Games sehe ich eher weniger. Allein, weil sich ein AAA-Game niemals durch Kickstarting finanzieren lassen würde.
Was passiert, wenn Publisher sich verkalkulieren oder nicht den Zeitgeist treffen, sehen wir ja gerade schön an THQ. EA hatte ja auch mal probiert, innovative neue IPs zu veröffentlichen. Army of Two, Dead Space, Mirror's Edge, Spore und Brütal Legend kamen ja alle ungefähr im selben Zeitraum. Hat auch nicht alles geklappt und man hat wieder auf Nummer sicher geplant. :kruemel:
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von sylviosan »

Spike hat geschrieben:Ich verstehe den Sinn der News nicht. Schließlich ist es nicht unmöglich, dass Kickstarterprojekte auch für WiiU/PS4 usw. umgesetzt werden, was ja sogar schon passiert.
Ja, dachte ich mir auch. Kickstarter und ähnliche Dinge sind schließlich nicht an bestimmte Systeme gebunden...
Das traditionelle Publisher ihre Games selber im voraus bezahlen und sich nicht von der Community vorstrecken lassen, ist doch total ok. Ich glaube worauf Herr Fargo wirklich aus ist: Die Spieler entscheiden, was und teilweise wie etwas umgesetzt wird. Die traditionellen Publisher gehen ja eher in Vorleistung und tragen das Risiko, falls die Spieler nicht darauf ansprechen.
Ja, wobei bei Crowdfunding nun aber die Entwickler direkt von der Unterstützung der Spieler abhängig werden - direkt von Anfang an. Ob das auf Dauer eine große Verbesserung ist, die das alte Modell verdrängen wird, wage ich zu bezweifeln...
Denn solange sich für Projekt A nicht genügend Unterstützer finden, hat der Entwickler gar nicht die Chance, das Ding überhaupt mal so weit zu entwickeln, dass genügend potentielle Käufer es verstehen (man stelle sich mal die Frage, wie viele Leute die Spiele eines Nitnendo Land im Vorfeld als interessant empfunden hätten, bevor sie merkten, wie viel Spaß sie doch machen) und dann unterstützen.
Alternativ könnte der Entwickler dann, was ja in der Regel auch schon geschieht, die ersten Entwicklungsschritte aus eigener Tasche bezahlen, um die Grundlagen erstmal rüberzubringen. Das ist aber mit dem Risiko verbunden, dass dieses Geld dann zum Fenster hinaus geworfen wurde, wenn es niemandem gefällt. Der Entwickler wäre also erneut nicht frei, sondern müsste sich an den Wünschen des Marktes orientieren.
Überhaupt ist die Frage: Wie weit kann man noch selbst Trends setzen, wenn man von Beginn der Entwicklung an auf die Unterstützung der Masse angewiesen ist?

Crowdfunding ist sicherlich eine wichtig Ergänzung, wenn es um originelle Projekte geht, die keinen Publisher finden. Aber gerade bei traditionellen Großprojekten brauchen die Entwickler sicher auch weiterhin mehr Sicherheiten, als ihnen Crowdfunding bietet.

Und ganz allgemein: Ich, als Kunde, mag es sicher nicht, wenn mir die Publisher immer die selben Spiele vorsetzen – wie ich das in den letzten Jahren gerade bei den westlichen AAA-Produktionen sehe, die entweder auf 1st- oder 3rd-Person-Geballer hinaus laufen, oder aber auf lasch strukturierte Open-World-Titel. Alles nicht schlecht, wenn nur nicht mittlerweile der Großteil der AAA-Titel in dieses Schema fallen würden.
Auf der anderen Seite möchte ich aber durchaus, dass der PUBLISHER MICH mit neuen Ideen und Konzepten überrascht, und zwar solchem, die auch schon weit entwickelt sind. Und das passiert ja hin und wieder, und imo durchaus oft genug. Hab mich in den letzten Jahren auf Nintendo-Konsolen zumindest nie über Innovationen beklagen können.
Ich möchte nicht permanent selbst schauen müssen, was ich in ein paar Jahren dann vielleicht mal Spielen möchte. Und die große Masse der Käufer würde das sowieso nicht tun – geschweige denn dann auch noch Geld dafür zahlen. Wenn man immer nur wählt, was man selbst gern hätte, wird man am Ende womöglich auch nicht viel Neues kennen lernen.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von the new nightmare »

patte-chan hat geschrieben:Kickstarter ist ne wunderbare Sache für Indipendant- oder Nischenspiele, aber ne Gefahr für Konsolen und AAA-Games sehe ich eher weniger. Allein, weil sich ein AAA-Game niemals durch Kickstarting finanzieren lassen würde.
Was passiert, wenn Publisher sich verkalkulieren oder nicht den Zeitgeist treffen, sehen wir ja gerade schön an THQ. EA hatte ja auch mal probiert, innovative neue IPs zu veröffentlichen. Army of Two, Dead Space, Mirror's Edge, Spore und Brütal Legend kamen ja alle ungefähr im selben Zeitraum. Hat auch nicht alles geklappt und man hat wieder auf Nummer sicher geplant. :kruemel:
Tja, diese neuen IP´s waren halt teilweise noch zu unausgereift (Mirrors Edge, Brütal Legend) um ne große Käuferschicht anzusprechen bzw. hat man ihr Potential mit schlechteren Nachfolgern schon wieder auf´s Spiel gesetzt (Army of Two 2, Gott war das mies im Vergleich zu Teil 1 :vomit: oder teilweise auch Dead Space 2 mit weniger Horror und mehr Action) :(
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@G!zmo
Genau Mirror´s Egdge war gut aber wohl etwas zu teuer für Dice und damit nicht so rentabel. Das einige es nicht spielen konnten lag wohl daran, dass ihnen dank der Farbgebung leicht schlecht wurde.
Schade, dass es keinen zweiten Teil gab. Vielleicht auch besser so wenn man sich ansieht was EA aus zweiten Teilen immer macht.

auch @alle
Allgemein haben wir alle ein Problem und das heißt BWL. Wenn ein Spiel sagen wir mal 1 Million kostet mit allem und nur 500.000 Einbringt leuchtet jedem ein, dass es kein Erfolg war und man Minus gemacht hat.
Kostet ein Spiel wieder 1 Million und macht 1 Million, also Geld raus gleich Geld rein, dann ist es auch kein Erfolg.
Wenn ein anderes Spiel auch 1 Million kostet aber 1 Million und 500 einbringt ist das wieder kein Erfolg. Erst wenn es 1 Million kostet aber 3 - 4 Millionen wieder einbringt wird das als Erfolg gewertet.
Ich finde das alle sehr seltsam und irgend wie auch blöde.

Kein wunder ist aber das viele Spiele nicht direkt zu einem kleinen Gewinn führen weil sie bei der Herstellung zu teuer sind. Das man dann im Umkehrschluss nicht versucht die Kosten zu senken sondern es eher versucht noch massenkompatibler zu machen halte ich für den falschen Schritt.
Das diese auch mit zum Teil gekauften Test einher geht ist wieder eine Sache die mich langsam aber sich immer mehr stört. Wieso sagen nicht einige große Firmen endlich, dass es nicht immer höher, weiter, größer, schöner und noch mehr aktionreicher werden kann?
Also die Firmen an sich müssen zum Teil die Bremse ziehen sonst rauschen die alle noch mal gegen die Wand. Das so was nicht sofort als Vollbremsung geht ist mir klar aber so nach und nach sollte man mal wenigstens einen Gang runter stellen können denke ich.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von patte-chan »

Also ich hab kein Problem namens BWL. Im Gegenteil, war eins meiner Lieblingsfächer in der Schule. :mrgreen:
Gim hat geschrieben:Kein wunder ist aber das viele Spiele nicht direkt zu einem kleinen Gewinn führen weil sie bei der Herstellung zu teuer sind. Das man dann im Umkehrschluss nicht versucht die Kosten zu senken sondern es eher versucht noch massenkompatibler zu machen halte ich für den falschen Schritt.
Ich nicht. Zielgruppenerweiterung ist immer noch der beste Schritt, um die Nachfrage anzuregen. Wenn man die Kosten - und damit wahrscheinlich die Attraktivität des Produkts - senken würde, könnte das eher kontraproduktiv sein. Speziell da man nicht allein auf dem Markt ist. :ugly: Es ist aber halt auch ein Balanceakt, neue Kunden anzusprechen ohne die alten zu vergraulen.
Gegen Umlagerung der Kosten auf DLC-Modelle hab ich prinzipiell nichts. Genauso find ich die Veröffentlichung von episodischen Inhalten okay. Und ich persönlich find's auch legitim, wenn alles versucht wird, was geht, um Gebrauchtkäufer/Raubkopierer zu minimieren.
Gim hat geschrieben:Das diese auch mit zum Teil gekauften Test einher geht ist wieder eine Sache die mich langsam aber sich immer mehr stört. Wieso sagen nicht einige große Firmen endlich, dass es nicht immer höher, weiter, größer, schöner und noch mehr aktionreicher werden kann?
Also die Firmen an sich müssen zum Teil die Bremse ziehen sonst rauschen die alle noch mal gegen die Wand. Das so was nicht sofort als Vollbremsung geht ist mir klar aber so nach und nach sollte man mal wenigstens einen Gang runter stellen können denke ich.
Gekaufte Tests? :lol: Oh bitte, PR ist schon noch n Stückchen subtiler. (Wenn auch nicht weniger fragwürdig.) Und ich weiß nicht, warum "die Firmen" das sagen sollten. Innerhalb der Industrie gibt es ja ganz offensichtlich unterschiedliche Ansichten diesbezüglich. Einige Individuen jammern, dass die Konsolengeneration mit ihrer Langlebigkeit den Fortschritt zum Stillstand brachte, andere sagen, dass man ökonomisch gesehen eh kaum noch weiter nach oben gehen kann.
Der Knackpunkt hier ist der Wettbewerb. Es wird immer jemanden geben, der noch n kleines Stückchen weiter gehen will als der Rest, um einen kleinen Vorteil zu haben. Das ist nun mal die Realität.


Und btw, Brütal Legend war superawesome. >_>
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von the new nightmare »

G!zmo hat geschrieben:Mirror's Edge war doch nicht unausgereift O_o. Der Artstyle sowie das Spielprinzip waren halt bloß keine Sachen, die ein breites Millionenpublikum ansprechen.
Das fällt bei mir dann auch unter unausgereift :wink: , denn wenn ich die Absicht habe ein möglichst großes Publikum anzusprechen, dann muß ich mir halt vorher darüber Gedanken machen was bei den Leuten ankommt und was nicht. Und die Hüpfeinlagen sollen an manchen Stellen auch eher frustrierend gewesen sein. :asd:
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@patte-chan
Zielgruppenerweiterung ist gut?
Dann weiß ich ja bei wem ich mich bedanken darf wenn es keine RE in einem Stil von 0 - 3 oder 4 mehr gibt und wieso Dead Space 3 zu aktionlastig wird.

Nein nicht immer ist die Zielgruppenerweiterung super. Bei Shootern die eh etwas mehr in Richtung Action geht kann eine Erweiterung der Zielgruppe ganz gut sein aber eben nicht bei allen Spielen.
Ich bin immer noch dafür mal auch die Kosten etwas zu senken und dadurch vielleicht den Verkaufspreis im Rahmen lassen zu können und vielleicht mal DLC weglassen weil es nicht notwendig ist um die Kosten zu decken.

Ich will nicht auf PC, PS4 und Xbox 3 ein RPG-Shooter-Prügler-JumpandRun-Shocker haben weil die Zielgruppe so weit erweitert wurde das man fast keinen außen vor lässt.
So was kann nur nach hinten los gegen und dann machen die kleinen aber doch guten Spiele von den Indys (nicht die Smartphonespiele die 1 € kosten) den großen Spielen so viel Konkurrenz das noch mehr Firmen dicht machen und dann haben wir bald so gut wie keine Big Budget Spiele mehr.
Sie dir die Sache doch mal aus einem andern Blickwinkel an.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gin »

Also echt, Mirrors Edge war nun wirklich kein schweres Spiel und die 2-3 Trial and Error -Passagen waren den restlichen Genuss doch wohl wert. Frustige Stellen gibts auch mal bei nem CoD hier und dort (random Granaten, die man nicht rechtzeitig zurückwerfen kann z.B.).
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von the new nightmare »

Ich habs ja nicht selber gespielt, aber halt gelesen daß es einige Trial & Error Passagen geben soll. Und die Optik mag mancher als was neues oder futuristisches empfinden, ich fand das immer zu kahl, steril und einfach nicht ansprechend, weswegen ich mir das Spiel dann auch nie gekauft habe.
Aber evtl hol ich es ja noch irgendwann mal nach, wenn ich gar nichts anderes mehr zum zocken habe (was noch laaaaange dauern kann :bgdev: ).
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Cyber Zéro »

Mirrors Edge ist meiner Meinung nach eines der besten und unterhaltsamsten Spiele der aktuellen Generation.

Ergo: Das Spiel solltest du schleunigst nachholen. :mega:
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von patte-chan »

Gim hat geschrieben:@patte-chan
Zielgruppenerweiterung ist gut?
Dann weiß ich ja bei wem ich mich bedanken darf wenn es keine RE in einem Stil von 0 - 3 oder 4 mehr gibt und wieso Dead Space 3 zu aktionlastig wird.
Ja, bei den Leuten, die es vorher nicht gekauft haben.
(Find eigentlich nur ich das immer bescheuert, wenn Leute Action mit k schreiben, so dass ich immer "Aktion" lesen muss? :ugly: )
Gim hat geschrieben:Nein nicht immer ist die Zielgruppenerweiterung super. Bei Shootern die eh etwas mehr in Richtung Action geht kann eine Erweiterung der Zielgruppe ganz gut sein aber eben nicht bei allen Spielen.
Ich bin immer noch dafür mal auch die Kosten etwas zu senken und dadurch vielleicht den Verkaufspreis im Rahmen lassen zu können und vielleicht mal DLC weglassen weil es nicht notwendig ist um die Kosten zu decken.
Du hast ne sehr eingeschränkte Definition von "Zielgruppenerweiterung", hm? Oder warum sollte es nur bei Shootern gut sein, wenn diese mehr Leute interessieren?
Aber jetzt erklär mir mal lieber, wie man die Kosten denn senken soll? Ich kann dir sagen, wie es nicht funktioniert: an der Präsentation eines Spiels oder an dessen Marketing einsparen.
Gim hat geschrieben:Ich will nicht auf PC, PS4 und Xbox 3 ein RPG-Shooter-Prügler-JumpandRun-Shocker haben weil die Zielgruppe so weit erweitert wurde das man fast keinen außen vor lässt.
So was kann nur nach hinten los gegen und dann machen die kleinen aber doch guten Spiele von den Indys (nicht die Smartphonespiele die 1 € kosten) den großen Spielen so viel Konkurrenz das noch mehr Firmen dicht machen und dann haben wir bald so gut wie keine Big Budget Spiele mehr.
Sie dir die Sache doch mal aus einem andern Blickwinkel an.
:lol: Das muss echt anstrengend sein mit deiner Paranoia. Mal abgesehen davon, dass Genre nach Spielmechaniken abzugrenzen eh vollkommener Unsinn ist (das macht kein anderes Medium so :ugly: ), ist so eine Amalgamierung aus unterschiedlichen Genres, wie du es dir wieder ausmalst sowieso realitätsfern, weil es dafür viel zu viele unterschiedliche Spielertypen gibt. (Ungefähr 8 an der Zahl btw. 8D)
Sieh's halt ein, das Angebot richtet sich nach der Nachfrage. So ist das nun mal in der freien Marktwirtschaft.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@patte-chan
Ich habe keine Paranoia sondern ich wollte damit nur zeigen wohin das im Moment schon führt und wie das Endergebnis aussehen kann.
Dann sag mir doch mal in welche Sparte bitte RE6 und Dead Space 3 gehören im Vergleich zu RE 2 und DS 1? (RPG, Schooter, Grusel?)
Auch frage ich mich einfach was die Erweiterung bringen soll? Wenn ich die Zielgruppe erweiterte muss ich ja wohl was ändern am Spiel. Was muss ich an einem RPG ändern um mehr Leute anzusprechen? Muss ich es actionlastgier machen oder einfacher oder was?
Sag du mir bitte was du unter Zielgruppenerweiterung genau verstehst und dann sage mir z.B. ob ein RPG noch ein RPG ist wenn ich die Zielgruppe erweitert habe.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von SoulBringer »

Du kannst die Spiele Einsteigerfreundlicher machen, die Steuerung weniger komplex machen, Menüführung etc. zugänglicher, übersichtlicher gestalten etc. etc. - gibt vieles was man ändern kann, nicht alles davon muss schlecht sein. Es kommt auf die Implementierung an.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@SoulBringer
Das Spiel einfacher machen? Ja wenn es allgemein zu schwer war ist so was schon angebracht und auch eine weniger überfrachtetet Steuerung kann mehr Leute ansprechen. Dies sehe ich in dem Fall auch zum Teil so. Beim Schwierigkeitsgrad ist das immer so eine Sache. Wenn man ein Spiel einstiger freundlich macht könnte es aber wieder anderer abschrecken. Stell dir ein Dark Souls vor was etwas einfach wäre und den Spieler mehr an die Hand nimmt. Wäre dies hier gut und immer noch Dark Souls und würde es dann immer noch so gehypt? Ich würde sagen es würde kaum Beachtung finden und vielleicht unter gehen.

Die Menüführung sollte mal egal wie schwer das Spiel ist und egal welchem Genre das Spiel angehört immer zugänglich sein sonst kann es selbst für Hardcoregamer nervig sein. Das sehe ich nicht als Punkt der eigentlich einer extra Erwähnung bedarf.
Genau so wie folgende Sache.
Übersichtlichkeit zähle ich zu den Dinge die zusammen mit der Kamera am häufigsten verhauen wird und wenn man dies anspricht wie im Fall von Darksiders 2 wird man nur belächelt aber ich sah es so.

Die alles erweitert die Zielgruppe nur bedingt. Leute die z.B. mit klassischen runden basierten RPGs nichts anfangen können könne es auch bei Verbesserung der Menüs und Co noch immer noch nicht.
Also es werden da nur Dinge besser gemacht die selbst Fans von so was nerven aber wird damit die Zielgruppe wirklich drastisch erweitert?
Ich würde sagen nein. Es werden nur Leute angesprochen die a) zwar was mit der Art von Spiel von anfangen können aber b) dank Design Macken nicht zugegriffen haben weil diese das Spiel zu schwer oder Unkomfortabel machten.

Das was du aufzählst ist nur ein Teil Zielgruppenerweiterung.
Was ich bei Zielgruppeneiterung eher im Kopf hatte ist, dass auch Leute zum kauf animiert werden die eigentlich so mit der Art von Spielen nicht all zu viel anfangen können es aber nun können weil man da noch viele Dinge geändert hat damit sie zugreifen.
Ich sag mal RE. Wer mit der Steuerung in RE 3 nichts anfangen konnte und lieber Action hätte hat wohl nicht zugegriffen daher wurde die Steuerung über den Haufen geworfen und mehr Action eingebaut und nun was hat man damit erreicht? Genau man hat die Laute die auf mehr Horror und Grusel stehen etwas verfrault.
Zuletzt geändert von Gim am So 27. Jan 2013, 20:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von SoulBringer »

Gim hat geschrieben:@SoulBringer
Das Spiel einfacher? Ja wenn es allgemein zu schwer war ist so was schon angebracht und auch eine weniger überfrachtetet Steuerung kann mehr Leute ansprechen. Dies sehe ich in dem Fall auch zum Teil so. Beim Schwierigkeitsgrad ist das immer so eine Sache. Wenn man ein Spiel einstiger freundlich macht könnte es aber wieder anderer abschrecken. Stell dir ein Dark Souls vor was etwas einfach wäre und den Spieler mehr an die Hand nimmt. Wäre dies hier gut und immer noch Dark Souls und würde es dann immer noch so gehypt? Ich würde sagen es würde kaum Beachtung finden und vielleicht unter gehen.
Wer spricht vom Schwierigkeitsgrad? Abgesehen davon gibts genau dafür verschiedene Schwierigkeitsgrade.
Die Menüführung sollte mal egal wie schwer das Spiel ist und egal welchem Genre das Spiel angehört immer zugänglich sein sonst kann es selbst für Hardcoregamer nervig sein. Das sehe ich nicht als Punkt der eigentlich einer extra Erwähnung bedarf.
Genau so wie folgende Sache.
Übersichtlichkeit zähle ich zu den Dinge die zusammen mit der Kamera am häufigsten verhauen wird und wenn man dies anspricht wie im Fall von Darksiders 2 wird man nur belächelt aber ich sah es so.

Die alles erweitert die Zielgruppe nur bedingt. Leute die mit klassischen runden basierten RPGs nichts anfangen können könne es auch bei Verbesserung der Menüs und Co noch immer noch nicht.
Also es werden da nur Dinge besser gemacht die selbst Fans von so was nerven aber wird damit die Zielgruppe wirklich drastisch erweitert?
Ich würde sagen nein. Es werden nur Leute angesprochen die a) zwar was mit der Art von Spiel von anfangen können aber b) dank Design Macken nicht zugegriffen haben weil diese das Spiel zu schwer oder Unkomfortabel machten.
Dass ich damit nicht das Hauptmenü oder Pausenmenü meinte ist dir schon klar, oder? :ugly:

Ich könnte jetzt wieder ein paar Punkte aufzählen, gerade was Strategiespiele angeht, aber ehrlich gesagt habe ich darauf keine Lust. Das wäre zu viel zum Schreiben. Schon das UI kann einen großen Unterschied zur Einsteigerfreundlichkeit machen, das ist ein wichtiger Punkt. World of Warcraft ist ein großartiges Beispiel dafür.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@SoulBringer
Du meinst z.B. das Waffenmenü oder auch das Menü aus dem man seine Gegenstände auswählen kann und ich sagte ja, dass eine Menüstruktur immer zugänglich sein solle und dies meiner Meinung nach eigentlich keine Extraerwähnung bedürft wenn es nicht öfter völlig daneben wäre.

Die UI ist dann noch ein Extra Punkt weil die kann unabhängig von der Menüstruktur ganz gut sein oder auch nicht.


Lassen wir das mal so stehen. Eine Frage habe ich aber noch Was ist für die eine wirkliche Zielgruppenerweiterung was einfach ein Erweiterung weil nun auch Leute zugreifen denen der Vorteil zwar liegen würde wenn da nicht einiges im Argen liegen würde?
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patte-chan
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von patte-chan »

Gim hat geschrieben:@patte-chan
Ich habe keine Paranoia sondern ich wollte damit nur zeigen wohin das im Moment schon führt und wie das Endergebnis aussehen kann.
Du warst bestimmt auch schockiert, dass Diddy Kong Racing ganz genrefremd Endgegener im Spiel hatte, hm? D:
Ja, paranoid und konservativ. So wirkst du auf mich.
Gim hat geschrieben:Dann sag mir doch mal in welche Sparte bitte RE6 und Dead Space 3 gehören im Vergleich zu RE 2 und DS 1? (RPG, Schooter, Grusel?)
Grob gesehen: Grusel. RE 2 ist ein Horror-Adventure, der Rest Horror-Shooter. (srsly, zwischen Dead Space 1 und 3 sehe ich keine großen Unterschiede.)
Gim hat geschrieben:Auch frage ich mich einfach was die Erweiterung bringen soll? Wenn ich die Zielgruppe erweiterte muss ich ja wohl was ändern am Spiel. Was muss ich an einem RPG ändern um mehr Leute anzusprechen? Muss ich es actionlastgier machen oder einfacher oder was?
Ich würde sagen, das kommt aufs RPG an, welche Ästhetiken es ansprechen soll und von da aus dann den MDA-Weg umgekehrt gehen. Das detaillierter zu machen, ist nicht meine Aufgabe, ich bin kein Game Designer. :ugly:
Gim hat geschrieben:Sag du mir bitte was du unter Zielgruppenerweiterung genau verstehst und dann sage mir z.B. ob ein RPG noch ein RPG ist wenn ich die Zielgruppe erweitert habe.
Na, alles, was mehr Leute dazu bringt, das Spiel zu kaufen. :kruemel: Das können Punkte, wie die von Soulbringer genannten sein über ungeliebte Dinge wie Multiplayer bis hin zum Marketing. XD
Der zweite Teil deiner Frage ist zu pauschal gehalten, um ihn zu beantworten.
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Re: Brian Fargo: "Next-Gen sollte sich Sorgen machen"

Beitrag von Gim »

@patte-chan
Was ist Diddy Kong Racing? :koopa:


Ne ich hatte kein N64 aber nah klar weiß ich was das ist und das war Fun/Spaß und da ist einiges mehr erlaubt.
Hätte ich damals ein N64 besessen dann wäre es sicher in meine Sammlung gewandert.

Dead Space 1 war Horror und Dead Space 2 war Horror mir leichtem Actionanteil und der 3. Teil könnte Action sein mit Panikhorror also 1 vielleicht != 3 was das Genre angeht aber hier könnte es sein das ich es zu eng sehe und du offener bist.

Machen wir es so: In 1 Jahr nach dem Start der Xbox 3 und PS 4 reden wir noch mal ob wir noch Genres haben die man Trennen kann und sei es auch nur beim Hauptgenre und man sagen muss es ist XY mit irgendwas aber ja es ist noch das was z.b. Teil 1 - 2 war.
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