Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Schöne Verteilung ^^
Aber da steht nicht zufällig drinne worauf sich die Stundenzahl nun bezieht? Also ob mit den Veranstaltung oder ohne?
Aber da steht nicht zufällig drinne worauf sich die Stundenzahl nun bezieht? Also ob mit den Veranstaltung oder ohne?
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Unter den Grafiken steht nichts mehr dazu, dafür aber im eigentlichen Artikel:
[...] Insgesamt 121 Probanden mussten ein ganzes Semester lang täglich in ein Web-Formular eintragen, womit sie jeweils beschäftigt waren, wann und wie lange: Lektüre zur Vorbereitung eines Seminars, Selbststudium in der Bibliothek, Vorlesung, Lohnarbeit. Auch private Zeiten wurden genau erfasst. [...]
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
WoOt?!?!?!?!?!
Dann machen die aber mit 44 Stunden wirklich verdammt wenig o_O
Kenn eigentlich auch kaum Leute auf die sowas zutreffen würde. Wenn ich in meinen Semestern die Vorlesungen und Co mitberechnen würde, würde ich ja alleine außerhalb der Klausurphase auf über 60 Stunden kommen
Dann machen die aber mit 44 Stunden wirklich verdammt wenig o_O
Kenn eigentlich auch kaum Leute auf die sowas zutreffen würde. Wenn ich in meinen Semestern die Vorlesungen und Co mitberechnen würde, würde ich ja alleine außerhalb der Klausurphase auf über 60 Stunden kommen
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Wenn man bei einer normalen 40 Stunden Arbeitswoche Wochenenden und Urlaubstage mit einrechnet, bleibt auch nicht mehr soviel übrig.
365 - 20 Urlaubstage - 104 Wochenendtage - 5 Feiertag {aus der Luft gegriffen} => 26 Stunden Arbeit pro Woche. ^^
Jedenfalls tu ich als Student nicht nur unter der Woche was sondern auch am Wochenende.
Jedenfalls tu ich als Student nicht nur unter der Woche was sondern auch am Wochenende.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Leute... ich könnte in Bamberg einen Master in Wirtschaftspädagogik machen, welcher in Bayern dem 1. Staatsexamen gleichgesetzt ist und zum Referendariat berechtigt. Allerdings will ich Stand jetzt nicht auf ewig in Bayern bleiben, sondern lieber in BW arbeiten. Der Abschluss in Bayern wird hier aber nur begrenzt anerkannt. Dazu muss man 300 ECTS-Punkte haben (Bachelor + Master), welche sich ausschließlich auf Pädagogik, Wirtschaftsinformatik und BWL verteilen. Das sind Anforderungen, die imo nicht erfüllbar sind, wenn man nicht schon ohnehin auf Lehramt studiert. Sprich: BW will wohl niemand aus Bayern oder sonstwoher für das Referendariat.... gut, dass könnte man ja auch in Bayern machen. Aber danach ist man Landesbeamter von Bayern und nicht von BW. Viele haben mir gesagt, dass ein Wechsel schwer und eher glückssache ist. Sprich: Das Risiko in Bayern bleiben zu müssen wäre relativ groß. Hat jemand von euch zu diesem Thema Infos / Erfahrungen? Ich bin für jeden Hinweis sehr, sehr dankbar.
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Ich kann dir da nicht helfen, haber aber eine Gegenfrage
: Warum willst Du als frischer Wirtschaftsinformatiker in diese Richtung gehen ? Beamter...

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Jaaaaa, komm nach Bamberg. Dann kannst du mich besuchen und ich kann dich in etliche meiner Videos einbauen
Falls du irgendwelche Infos brauchst oder Bamberg mal besichtigst, dann sag mir Bescheid. Ich studiere hier BWL.
Falls du irgendwelche Infos brauchst oder Bamberg mal besichtigst, dann sag mir Bescheid. Ich studiere hier BWL.
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Warum nicht? Die Vermittlung von Inhalten, also das Lehren, bereitet mir meiner Meinung nach große Freude. Für mich war das immer eine Option und jetzt werde ich eventuell diesen Weg wählen. Eine Alternative dazu wäre ein Job im Finanzbereich, da mir das auch viel Spaß macht, wie ich sowohl in Theorie- als auch in Praxisphasen feststellte. Leider muss ich zugeben, dass ich mich zu lange auf Personen verlassen habe, auf die offenbar kein Verlass war und ich nun erstmal ohne irgendetwas dastehe. Habe mittlerweile zwar schon einige Bewerbungen geschrieben, aber die Prozesse dauern halt ewig. Zum Teil bekommst du nach zwei Wochen einen Brief, dass deine Bewerbung eingegangen istSeniorDingDong hat geschrieben:Ich kann dir da nicht helfen, haber aber eine Gegenfrage: Warum willst Du als frischer Wirtschaftsinformatiker in diese Richtung gehen ? Beamter...
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
@ Ra's: Dann drücke ich dir mal fest die Daumen, dass du die für dich richtige Entscheidung triffst und jenes auch gut klappt, was du dir in den Kopf gesetzt hast. 
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Ich berichte mal aus meinem Studiengang. Da können viele Studierende schon deshalb nicht besonders viel für ihr Studium tun, da ich als faule Socke (und als Student mit aus gesundheitlichen Gründen anerkannt reduzierter Studierfähigkeit) in den Seminaren immer zu den gut orientierten Teilnehmern gehöre. Grundsätzlich kann ich es allerdings niemandem vorwerfen, wenn auf die totale Ökonomisierung der Studienbedingungen nun mit der totalen Ökonomisierung des Studieneinsatzes geantwortet wird. Im Zusammenhang der Studie werden ja auch viele Probleme benannt, die ich aus der Praxis nur bestätigen kann: zerfaserte Studenpläne mit kaum sinnvoll nutzbaren Pausen, Themenheterogenität innerhalb der Woche bis zur völligen Orientierungslosigkeit, Häppchen-Lernen ohne Blick auf die größeren Zusammenhänge. Ich finde dabei besonders problematisch, dass die Professoren vor Ort in der Regel zwar Kenntnis von diesen Problemen haben, aber nicht die Eier in der Hose, die Studiengänge auch zeitnah zu modifizieren.Cyber Zéro hat geschrieben:Zugegeben: Ich habe manchmal auch ein schlechtes Gewissen, dass ich an der einen oder anderen Stelle mehr Zeit ins Studium hätte investieren sollen. Ich müsste tatsächlich mal aus Spaß hochrechnen, wie nahe ich in diesem Semester an die 40-Stunden-Woche gekommen bin.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Bei uns läuft eigentlich alles ganz gut. Die Professoren führen immer wieder mit uns Gespräche, was wir von der Studienordnuung halten und was unserer Meinung nach geändert werden sollte. Soweit es möglich ist dürfen wir auch die Vorlesungszeiten bestimmen. Sind aber auch nur knapp 15 Mann ^^
Wirklich Mann (T_T) ...
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Das verstehe ich, auch weil ich vieleicht eine ähnliche Richtung einschlagen will. Um zu testen ob mir das Lehren Spaß macht habe ich im letzten Semester ein Datenbanken Tutorium gegeben und für dieses Semester wird es ein Java Tutorium (hoffentlich geht das gutRa's al Ghul hat geschrieben:Warum nicht? Die Vermittlung von Inhalten, also das Lehren, bereitet mir meiner Meinung nach große Freude. Für mich war das immer eine Option und jetzt werde ich eventuell diesen Weg wählen. [...]SeniorDingDong hat geschrieben:Ich kann dir da nicht helfen, haber aber eine Gegenfrage: Warum willst Du als frischer Wirtschaftsinformatiker in diese Richtung gehen ? Beamter...
Alternativ könntest Du aber versuchen, an einer Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter anzuheuern. Auch dies könnte ein gutes Sprungbrett zum Dozenten oder Angestellten im öffentl. Dienst werden.
@ Wood: mein kommender Stundenplan ist auch stark fragmentiert.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Ach, - wenn du erfolgreich in der Wirtschaft arbeitetst und deine Seele verkaufst, kannst du teilweise mit 40 auch schon komplett aufhören zu arbeitenSeniorDingDong hat geschrieben:Der Unterschied ist jedoch, dass ich nach dem Studium erstmal "in die Wirtschaft" will um mich dort auszutoben.Wenn ich dann mit 40 oder 50 Jahren keinen Bock mehr darauf habe
Ja, - bei mir in der Teilchenphysik gab es einige Dokoranden bzw. Jetzt-Doktoren, die in Richtung Lehrer gegangen sind. Je nach Richtung wirst du direkt genommen trotz mangelnder Pädagogik-Qualifikation. In der Physik nehmen die ja sogar teilweise Studenten als Lehrer für die UnterstufeSeniorDingDong hat geschrieben: Alternativ könntest Du aber versuchen, an einer Hochschule als wissenschaftlicher Mitarbeiter anzuheuern. Auch dies könnte ein gutes Sprungbrett zum Dozenten oder Angestellten im öffentl. Dienst werden.
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Hmm ... Als Wirtschaftsinformatiker würde mir das zumindest schwerer Fallen als Bänker, Pharmazeut oder AnwaltGevatterTod hat geschrieben:Ach, - wenn du erfolgreich in der Wirtschaft arbeitetst und deine Seele verkaufst, kannst du teilweise mit 40 auch schon komplett aufhören zu arbeitenSeniorDingDong hat geschrieben:Der Unterschied ist jedoch, dass ich nach dem Studium erstmal "in die Wirtschaft" will um mich dort auszutoben.Wenn ich dann mit 40 oder 50 Jahren keinen Bock mehr darauf habe
[...]
Also meine Erfahrungen als Datenbank-Tutor bewerte ich als positiv, falls das Java-Tutorium auch so gut läuft, dann werde ich meine Ziele mal Dozent zu werden kontreter verfolgen.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Lass dir von ein paar Dozenten (am besten Doktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter) mal deren Bezahlung im Verhältnis zum Workload erläutern, dann legst du diese Ziele schnell zu den Akten. Dann lieber Wirtschaft und Seele verkaufen, falls es dafür wenigstens ordentlich Asche gibt.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Leider Fakt, - fand ich auch nicht ganz so dolleMr. Wood hat geschrieben:Lass dir von ein paar Dozenten (am besten Doktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter) mal deren Bezahlung im Verhältnis zum Workload erläutern, dann legst du diese Ziele schnell zu den Akten.
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Wie viel die wissenschaftlichen Mitarbeiter kriegen weiss ich nicht. Zu dem haben wir eigentlich eher ein stark durchmischtes Feld an Dozenten:Mr. Wood hat geschrieben:Lass dir von ein paar Dozenten (am besten Doktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter) mal deren Bezahlung im Verhältnis zum Workload erläutern, dann legst du diese Ziele schnell zu den Akten. Dann lieber Wirtschaft und Seele verkaufen, falls es dafür wenigstens ordentlich Asche gibt.
- Dozenten, die nur an der Hochschule tätig sind, teilw. auch administrative Aufgaben übernehmen, afaik sind diese auch beamtet
- Dozenten die nebenei weiterhin in einer / ihrer Firma arbeiten
- Dozenten die nur nebenläufig Vorlesungen an der Hochschule halten und einen starken Fokus auf die Wirtschaft behalten haben
Die Frage wird also sein, in welche Richtung man sich entwickeln kann, btw möchte. Ich vermute mal, jede Art hat ihrer Vor-und Nachteile, sowie unterschiedliche Belastungen und Entlohnungen. Die Dozenten die mit der Wirtschaft noch "in touch" sind, sind nach meiner Erfahrung nach auch die besseren. Persöhnlich würde ich später die mittlere Art favorisieren.
Am Ende muss ich einfach sehen, was mir wirklich Spaß machen wird. Ich wäre zB nie der Typ der gerne durch die Welt von einer Konfezenz zur anderen jagd. Daher wird das nächste Semester mit dem von mir geführten Java Tutorium sehr wichtig. Im Idealfall, für mein Geldbeutel und Ego, möchte den Status des kleinen unterbezahlten wissenschaftl. Mitarbeiter überspringen und später in der Position sein, dass eine Hochschule sich regelrecht freut wenn ich es Anbiete bei ihr Vorlesungen zu halten.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Die Bezahlung für Dozenten - völlig unabhängig von der Qualifikation - ist immer auf demselben miesen Niveau. Wenn man sich klar macht, dass selbst Doktoranden, also in der Regel Leute mit Topnoten, ausgebeutet und mit lächerlich wenig Geld abgespeist werden, dürfte es einleuchten, dass es für eine Dozententätigkeit schon sehr viel Idealismus und Bereitschaft zu unvergüteter Arbeit braucht. Ich hätte beides nicht. Häufig ist die Hoffnung auf eine Festanstellung an der Uni ja ohnehin die einzige Motivation dafür, sich diesen ganzen Irrsinn zu geben.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Einer unserer Dozenten sagte mal: der für ihn größte Vorteil Dozent zu sein ist es so viele Freiheiten in der Gestaltung der Vorlesung zu haben. Inhaltlich, wie auch Methodisch. Ganz anders als Lehrer oder mittlere Angestellte... Das man nicht ständig einen Reingelabert bekommt oder unsinnige Vorgaben bis ins Detail umsetzen muss (z.B. fanden unserer Lehrer die vorgeschriebenen Bücher so schlecht, dass sie sich lieber Material aus dem Internet ausdruckten und damit Unterricht machten), das stelle ich mir wirklich angenehm vor.
Man sagt mir auch nach, dass es gut zu mir passen würde (weil ich ein alter Besserwisser sei
? )
Ich werde jetzt einfach mal das Semester und mein zweites Tutorium über mich ergehen lassen, danach bin ich hoffentlich schlauer.
Man sagt mir auch nach, dass es gut zu mir passen würde (weil ich ein alter Besserwisser sei
Ich werde jetzt einfach mal das Semester und mein zweites Tutorium über mich ergehen lassen, danach bin ich hoffentlich schlauer.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Es gibt Seminare, die verlangen einem körperlich echt alles ab! Vorhin musste ich in einem literaturwissenschaftlichen Kafka-Seminar intensiv gegen aufsteigende Müdigkeit ankämpfen, nachdem wieder das unsäglich seichte Analysegeschwafel - ganz wie der Mist, den viele von uns noch aus der Schule kennen - eingesetzt hatte. Versteht mich nicht falsch: Textanalyse kann sehr interessant sein und zu guten Diskussionen führen! Manchmal allerdings fällt es schon verdammt schwer, das völlig berechenbare Geschwalle einiger Zeitgenossen zu ertragen. Mancher schwächere Dozent unterbindet das nämlich nicht.

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
@ Wood: Oh weh, ich habe das schon im späteren Deutsch-Unterricht an der Schule abgrundtief gehasst.
@ Intrepid: Eben, dass ist für mich auch nicht "wenig". Über einen gewissen Betrag hinaus weiss man ja gar nicht mehr wohin mit dem Geld
Ich als "Arbeiterkind" mit klassischen Fehlstart wäre dann schon längst happy dort zu landen.
Mein Start ins 3. Semester verlief bis jetzt sehr gut. Wir haben weniger Vorlesungen, aber dafür 2 grosse Projekte die in Eigenverantwortung realisiert werden müssen. Viel Freiheit kann natürlich auch nach hinten los gehen
Ca 1/3 des Semester besteht aus Wahlpflicht Modulen. Eine gute Möglichkeit das Studium etwas besser auf sich zu schneiden zu können. Ich wählte Globalisierung am Beispiel Indien, Entwicklung für Android Smartphones und das Java-Programmieren Tutorium.
Bei Letzterem bestand auch die Möglichkeit anstatt ECTS eine Bezahlung zu erhalten. Da ich aus dem 2. Semester noch 4 ECTS in Reserve hatte, konnte ich die Bezahlung wählen und belegte soviele Termine wie nur möglich. Der Vorteil ist: die Hochschule geht ja bei einem ECTS von je 30 Zeitstunden Arbeit aus. Kein Student macht das in Wirklichkeit
, aber die Hochschule muss dementsprechend bezahlen.
Ich belegte so viele Timeslots wie nur möglich und verdiene, für einen Studenten, ordentlich was dazu.
Es ist zwar noch nicht in festen Tüchern, und ich glaube es erst wenn es auf meinen Kontoauszug auftaucht, aber das wär schon geil : Ich bin "on location", habe bis jetzt sehr viel Spaß als "kleiner Dozent" gehabt und die Arbeit hängt eh mit dem Inhalt meines Studiums zusammen.
@ Intrepid: Eben, dass ist für mich auch nicht "wenig". Über einen gewissen Betrag hinaus weiss man ja gar nicht mehr wohin mit dem Geld
Mein Start ins 3. Semester verlief bis jetzt sehr gut. Wir haben weniger Vorlesungen, aber dafür 2 grosse Projekte die in Eigenverantwortung realisiert werden müssen. Viel Freiheit kann natürlich auch nach hinten los gehen
Bei Letzterem bestand auch die Möglichkeit anstatt ECTS eine Bezahlung zu erhalten. Da ich aus dem 2. Semester noch 4 ECTS in Reserve hatte, konnte ich die Bezahlung wählen und belegte soviele Termine wie nur möglich. Der Vorteil ist: die Hochschule geht ja bei einem ECTS von je 30 Zeitstunden Arbeit aus. Kein Student macht das in Wirklichkeit

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Leider kommen solche Diskussionen häufig nicht über das Schulniveau hinaus, da die meisten Mitstudenten die Sekundartexte nicht lesen und dann frei ins Blaue irgendwas in die Texte hineininterpretieren ...Mr. Wood hat geschrieben:Versteht mich nicht falsch: Textanalyse kann sehr interessant sein und zu guten Diskussionen führen!
Mein Semester beginnt übrigens erst nächste Woche, die aktuelle Woche gehört ganz den Ersties. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht: Vor einem Jahr war ich noch in deren Rolle.
- Doedelhai
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Cyber Zéro hat geschrieben:
Mein Semester beginnt übrigens erst nächste Woche, die aktuelle Woche gehört ganz den Ersties. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht: Vor einem Jahr war ich noch in deren Rolle.
so is es...
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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Das Gefühl ist noch krasser wenn man, so wie ich, jetzt mit Studenten aus dem 1. Semester zusammen arbeitet. Eine Eröffnung wie "Vor einem Jahr saß ich damals da hinten am Fenster und hatte - keine - Ahnung - von Programmieren" kommt da immer gut 

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Re: Der allgemeine Bildungsthread (Ausbildung/Schule/Studium)
Tja, und ich bin gerade in der Ersties-Situation
Ist zwar noch alles etwas groß und ich weiß noch nicht immer genau, wo ich bestimmte Dinge finde, aber nach gut einer Woche fühle ich mich eigentlich ganz wohl, wenn ich durch die Korridore streife. Mit meinem Stundenplan bin ich auch ganz zufrieden - zwar bin ich doch in einige Veranstaltungen, wo ich mich angemeldet habe, nicht reingekommen, aber ist vielleicht fürs Erstsemester auch besser so, wenn ich mir anfangs nicht zu viel auflade. Ich muss jetzt ohnehin schauen, wie ich meine Creditpoints und Klausuren verteile. Ein erstes Referat steht jetzt schon Anfang November an.
Die Veranstaltungen sind OK - einige Vorlesungen werden sicherlich öde (Sprachpathologie...), aber einige wiederum wie beispielsweise die psychoanalytische Pädagogik sind super interessant und werden auf eine echt tolle Art von den Dozenten und Professoren geführt. Gerade in den Seminaren ist die Atmosphäre auch noch mal lockerer und es ist ganz nett zur Abwechslung auch mal selbst was beitragen können und nicht bloß zuhören und mitschreiben zu müssen. Ich habe zudem das große Glück noch Musik als Fach zu haben, denn dort sind die Stunden sehr praktisch angelegt. Neben dem Musikpädagogik-Kram kriege ich nämlich auch Tonsatzstunden und Klavierunterricht und glücklicherweise hat es mein Lehrer ziemlich drauf!
Leute Kennenlernen finde ich bislang schwierig, wenn man mit 500 anderen im Hörsaal sitzt. Es ist super einfach mit seinem Nachbar ins Gespräch zu kommen, aber sich dann das Gesicht zu merken
Ich halte mich bislang an die Leute, die ich schon bei den Infoveranstaltungen kennengelernt habe.
Bin also insgesamt froher Dinge und ganz zufrieden. Ans Pendeln (jeweils immer zwei Stunden Fahrt) habe ich mich auch gewöhnt - ist eigentlich ganz entspannend.
Ist zwar noch alles etwas groß und ich weiß noch nicht immer genau, wo ich bestimmte Dinge finde, aber nach gut einer Woche fühle ich mich eigentlich ganz wohl, wenn ich durch die Korridore streife. Mit meinem Stundenplan bin ich auch ganz zufrieden - zwar bin ich doch in einige Veranstaltungen, wo ich mich angemeldet habe, nicht reingekommen, aber ist vielleicht fürs Erstsemester auch besser so, wenn ich mir anfangs nicht zu viel auflade. Ich muss jetzt ohnehin schauen, wie ich meine Creditpoints und Klausuren verteile. Ein erstes Referat steht jetzt schon Anfang November an.
Die Veranstaltungen sind OK - einige Vorlesungen werden sicherlich öde (Sprachpathologie...), aber einige wiederum wie beispielsweise die psychoanalytische Pädagogik sind super interessant und werden auf eine echt tolle Art von den Dozenten und Professoren geführt. Gerade in den Seminaren ist die Atmosphäre auch noch mal lockerer und es ist ganz nett zur Abwechslung auch mal selbst was beitragen können und nicht bloß zuhören und mitschreiben zu müssen. Ich habe zudem das große Glück noch Musik als Fach zu haben, denn dort sind die Stunden sehr praktisch angelegt. Neben dem Musikpädagogik-Kram kriege ich nämlich auch Tonsatzstunden und Klavierunterricht und glücklicherweise hat es mein Lehrer ziemlich drauf!
Leute Kennenlernen finde ich bislang schwierig, wenn man mit 500 anderen im Hörsaal sitzt. Es ist super einfach mit seinem Nachbar ins Gespräch zu kommen, aber sich dann das Gesicht zu merken
Bin also insgesamt froher Dinge und ganz zufrieden. Ans Pendeln (jeweils immer zwei Stunden Fahrt) habe ich mich auch gewöhnt - ist eigentlich ganz entspannend.
