Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

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Adrock
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Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Adrock »

...behauptet zumindest Jerry Bruckheimer

Der durch zahlreiche Hollywood-Filme ("Beverly Hills Cop", "Top Gun", "Fluch der Karibik" usw.) bekannte Produzent Jerry Bruckheimer - momentan mit der Produktion des "Prince of Persia"-Filmes beschäftigt - hat vor kurzem angekündigt, mit einer eigenen Spieleschmiede ins Videospiel-Geschäft einzusteigen. Nun hat er sich zu diesem Vorhaben und dessen Beweggründen geäußert:

"Ich glaube wirklich, dass es in 10 Jahren nicht mehr möglich sein wird Filme und Computerspiele voneinander zu unterscheiden. Spiele werden so realistisch sein. Sie stellen eine Art des Geschichtenerzählens dar und wir lieben es Geschichten auf der großen Leinwand und dem Fernseher zu erzählen."

Was er mit "JBGames" in Zukunft genau vorhabe, konnte er (noch) nicht genau erläutern: "Wir suchen momentan noch einige Führungskräfte. Ich hoffe, dass es in den nächsten 6 Monaten losgehen wird."


Quelle: pcgames.de
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Spike
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Spike »

Gemäß dem Falle, dass hier sinngemäß übersetzt wurde bedeutet dies folgendes:
Filme werden interaktiv oder Spielen wird die Interaktivität entzogen. Beides wird 2020 nicht der Fall sein.

Also meint er dies wohl nur optisch oder von der Handlung her ... beides eher realistisch.
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Ra's al Ghul
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

Die Aussage ist wohl auf die Optik bezogen, was ja durchaus sein kann. Aber sonst haben Spiele mit Filmen weniger Gemeinsamkeiten, als vielen Entwicklern und Publishern wohl lieb ist. Das sind zwei grundsätzlich verschiedene Medien und bedürfen deshalb auch unterschiedlicher "Bearbeitung".

Filme sind dazu da Geschichten zu erzählen. Und genau das haben Spiele soweit quasi noch gar nicht geschafft. In 'nem Spiel kann man keine minutenlange Dialogsequenzen bringen. Ein Spiel kann man auch nicht so inszenieren wie ein Film, da ein Spiel ja gerade die spielerische Komponente ausmacht. Auf der anderen Seite kann man auch Videospiele nicht so einfach verfilmen, weil im Kino keiner ein Jump'n'Run gucken will.

Wie gesagt. Filme und Spiele sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe. Ich würde sogar mal behaupten, dass Bücher und Filme wesentlich besser zusammenpassen als Spiele und Filme bzw. Spiele und Bücher.
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Spike
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Spike »

Ra's al Ghul hat geschrieben:In 'nem Spiel kann man keine minutenlange Dialogsequenzen bringen.
Kojima kann das. :P
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Kyoko
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Kyoko »

FF13 war imo schon mehr Film als richtiges Spiel... also ich hab es auch nur wegen der Story/Grafik gespielt und hab es eher als interaktiven Film betrachtet, weil vom Gameplay her war es im Grunde echt Käse.
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Blindfish
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Blindfish »

Ein aktuelles Beispiel wie so ein interaktiver Spiel-Film aussehen kann, hat Heavy Rain gezeigt. Und wie ich finde, sehr eindrucksvoll. Ich bin ohnehin sehr gespannt wohin die ganze Entwicklung geht. So rasant wie sich die Games-Industrie entwickelt hat in den letzten 20 Jahren... das ist schon ein Wahnsinn.
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Ra's al Ghul
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

Spike hat geschrieben:
Ra's al Ghul hat geschrieben:In 'nem Spiel kann man keine minutenlange Dialogsequenzen bringen.
Kojima kann das. :P
Dann ist es aber kein Spiel im engeren Sinne. Schöpfer von Videospielen müssen andere Wege finden, Geschichten zu erzählen und Emotionen rüber zu bringen. Ein gutes Beispiel ist hier meiner Meinung nach Silent Hill: Shattered Memories. Es gibt zwar ein paar Zwischensequenzen, diese sind aber verhältnismäßig kurz. Die Story besteht prinzipiell aus vielen kleinen Bruchstücken, die toll ins Gameplay integriert sind. Man lernt das so nach und nach und am Ende hat man trotzdem ein sehr überzeugendes Gesamtpaket.

Heavy Rain habe ich noch nicht gespielt, aber das ist wohl scheinbar eher ein interaktiver Film als ein Videospiel.
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Spike
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Spike »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Dann ist es aber kein Spiel im engeren Sinne.
Die Spielszenen sind weit häufiger und länger, die Dialoge halb-interaktiv. Ja, es ist ein Spiel im engeren Sinne :)
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

Auf jeden Fall ist es nicht die Zukunft von Videospielen. Da leg ich mich fest...
Spoiler: anzeigen
... in der Hoffnung mich in 10 Jahren noch daran zu erinnern und dann sagen zu können: Ich hab's immer gesagt. :ugly:
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Klunky
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Klunky »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Die Aussage ist wohl auf die Optik bezogen, was ja durchaus sein kann. Aber sonst haben Spiele mit Filmen weniger Gemeinsamkeiten, als vielen Entwicklern und Publishern wohl lieb ist. Das sind zwei grundsätzlich verschiedene Medien und bedürfen deshalb auch unterschiedlicher "Bearbeitung".

Filme sind dazu da Geschichten zu erzählen. Und genau das haben Spiele soweit quasi noch gar nicht geschafft. In 'nem Spiel kann man keine minutenlange Dialogsequenzen bringen. Ein Spiel kann man auch nicht so inszenieren wie ein Film, da ein Spiel ja gerade die spielerische Komponente ausmacht. Auf der anderen Seite kann man auch Videospiele nicht so einfach verfilmen, weil im Kino keiner ein Jump'n'Run gucken will.

Wie gesagt. Filme und Spiele sind zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe. Ich würde sogar mal behaupten, dass Bücher und Filme wesentlich besser zusammenpassen als Spiele und Filme bzw. Spiele und Bücher.
Auf Spiele wie z.b Super Mario Galaxy mag dein Post durchaus zutreffen und ich stimme auch zu dass es in erster Linie um das Interaktive in einen Videospiel geht, nur das ist von Genre zu Genre (Und natürlich von Spiel zu Spiel) unterschiedlich ausgeprägt.
Die meisten HD-Spiele heutiger Zeit bedienen sich cineastischen Elementen, dabei fällt die Grenze zwischen bloßen Zuschauen und tatsächlichen Spielen recht dünn aus.
So fiel es mir beispielsweise in Lost Odyssey (Welches Minutenlange Dialogsequenzen bietet) nicht auf als ich plötzlich mitten im Kampf war statt einfach nur zuzuschauen.
Spiele wie Dragon Age oder Mass Effect bieten Romane an Dialogen durch welche sich der Spieler durchklicken kann aber nicht muss. Genug Action entsteht nebenbei dadurch auch, aber dafür erstreckt sich auch die Spielzeit auf ungefähr 100 Stunden. Wenn dann wäre es problematischer den ganzen Umfang, den eine Geschichte bietet, in einen Film zu packen, da ein Film bekanntlich meistens noch nicht mal 2 Stunden geht. Nichtsdestotrotz besteht das selbe Problem zwischen Buch und Film auch, hätte man zumindest schonmal eine Verbindung zum Buch.

"Action-Pornos" wie Gears of War, Call of Duty, God of War, Army of Two...etc erinnern stark im Aufbau an bekannte Filmeproduktionen aus heutiger Zeit. (Platoon, Brotherhood, Kampf der Titanen...blablabla)
Lassen sich auch sicher prima verfilmen.

Von Spielen wie Metal Gear Solid, Fahrenheit, Heavy Rain brauche ich wohl garnicht erst anzufangen.

Nie zuvor war die Film-branche so sehr an Videospiele interessiert, wie es heute der Fall ist. Und das aus einen guten Grund, die Ähnlichkeit beider Medien ist garnicht mal so unterschiedlich.
Das Buch sollte dabei auch nicht unerwähnt bleiben.

Bücher, Filme und Spiele bieten alle eine: Handlung/Story (Sei es auch nur rette die Prinzessin.)
Filme und Spiele bieten beide eine: Regie (Ein Buch zwar nicht jedoch lässt es sich da am besten als Skript umschreiben, im Buch stehen die Anweisungen was die Personen machen sollen, Filme entstehen auch nur durch ein passendes Drehbuch. Daraus wird dann die Regie welche den Ton angibt und die Stellen zurecht schneidet und passend untermalt.)
Filme und Spiele bieten die: Visualisierung (Das Vor-Augen-Führen, des Textbasierten Inhalts.)
Videospiele bieten: Interaktivität

Man kann also sagen jedes davon ist eine Stufe welche immer näher ins Geschehen ranrückt.
Überschneidungen gab es von Spiel zu Buch z.b auch bei den D&D Büchern. (Also ein interaktives Buch sozusagen.)
Sofern eine Handlung existiert lassen sich die 3 Medien in einer Art und Weise sicher verknüpfen und kein Film ist nur erzählerisch. (Kampfszenen...z.b)

Die Probleme die ich jedoch sehe ist dass viele Spiele einen Multiplen-Handlungsfaden bilden, sowass ist nicht sehr oft bei Filmen vertreten und schwer umzusetzen, (Das resultiert auch größtenteils durch den Interaktiven Bestandteil des Spiels.) ebenso wie die Masse an Spielinhalt die mansch ein Spiel manschmal so bietet.
Ich habe auch mal eine interesannte Dokumentation auf Arte darüber gesehen, welche das so ähnlich umschreibt.

(Uff soviel Text... Ein eigener Thread wäre gut wo jeder seine Gedanken darüber aufschreibt, vieleicht mache ich das mal, ist in letzter Zeit gefragtes Thema in der Szene.)

Mfg Klunky.
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Schaut mal rein und malt dort euer eigenes Bild, aber bitte keine hakenkreuze.:)
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

Das Filme und Spiele auf HD-Systmen eine Gemeinsamkeit hinsichtlich der Regie haben ist für mich das größte Unding dieser Generation. Im Zuge dieses Trends findet eine zunehmende "Vereinfachung" der spielerischen Komponente statt. Viele Spiele haben unheimlich an Substanz verloren, sind zum Software-Fast-Food verkommen. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Häufig geht es doch nur noch darum zwei oder drei Tasten zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Den Gipfel findet diese Entwicklung in so genannten Quick-Time-Events. Allein da durch entstehen gewisse Ähnlichkeiten zu Filmen.

Aber ich bin zuversichtlich, dass sich dieser Trend wieder umkehren wird. Die großen der Industrie haben da sowieso nie mitgemacht, weil sie höchstwahrscheinlich realisiert haben, dass es schlichtweg scheiße ist.
Spoiler: anzeigen
Deswegen zock ich auch Wii. Da gibt's noch echte Core Games :augenbrauen:
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the new nightmare
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von the new nightmare »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Das Filme und Spiele auf HD-Systmen eine Gemeinsamkeit hinsichtlich der Regie haben ist für mich das größte Unding dieser Generation. Im Zuge dieses Trends findet eine zunehmende "Vereinfachung" der spielerischen Komponente statt. Viele Spiele haben unheimlich an Substanz verloren, sind zum Software-Fast-Food verkommen. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Häufig geht es doch nur noch darum zwei oder drei Tasten zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Den Gipfel findet diese Entwicklung in so genannten Quick-Time-Events. Allein da durch entstehen gewisse Ähnlichkeiten zu Filmen.

Aber ich bin zuversichtlich, dass sich dieser Trend wieder umkehren wird. Die großen der Industrie haben da sowieso nie mitgemacht, weil sie höchstwahrscheinlich realisiert haben, dass es schlichtweg scheiße ist.
Spoiler: anzeigen
Deswegen zock ich auch Wii. Da gibt's noch echte Core Games :augenbrauen:
Hm ja, in den HD Spielen drück ich zwei, drei Knöpfe, bei Wii Games schüttel ich die Wii Mote etwas und auf dem DS fahr ich mit dem Stift über den Touchscreen :ugly: . Und gerade die Wii sollte doch das Controllschema noch weiter vereinfachen weil viele mit dem ach so simplen Knöpfedrücken anscheinend nicht zurecht kommen, von daher... :kruemel:
Aber bei einem geb ich dir Recht. Ein paar Quicktime-Events in nem Spiel find ich noch ganz ok, kommen die aber zu häufig vor wird´s eher nervig :asd:
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

So war das nicht gemeint :kruemel:

Schau dir mal das neue Splinter Cell an. Sind gewisse Bedingungen erfüllt, musst du deine Gegner nur markieren und dann einen Knopf drücken. Dies führt dazu, dass alle markierten Widersacher von Sam gekillt werden. Zugegebenermaßen sieht das cool aus, aber es verlangt in keinster Weise dein zu tun. Oder Assassin's Creed. Die Kämpfe sind zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz in irgendeiner Weise anspruchsvoll. Man muss den gegnerischen Schlag per Tastendruck blocken und dann schnell per Tastendruck selbst zuschlagen. Das wiederholt sich in exakt selber Manier das ganze Spiel lang. Immerhin sieht es cool aus, wenn Altair einem Gegner den finalen Stoß verpasst. Oder Modern Warfare (und grundsätzlich alle Kriegsshooter, welche ja gerade erst in der HD-Generation ganz groß rauskamen): Da gibt's kein Links, da gibt's kein Rechts, nur ein Geradeaus.

Inszenierung ist das Stichwort der Generation. Nicht Gameplay. Alles ist nur noch Augenwischerei. Fast-Food. Geld und Bemühungen fließen in die Inszenierung - auf Kosten des Gameplay. So wird aus Spielen mittelfirstig etwas gemacht, was sie nicht sind. Filme.
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SoulBringer
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von SoulBringer »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Schau dir mal das neue Splinter Cell an. Sind gewisse Bedingungen erfüllt, musst du deine Gegner nur markieren und dann einen Knopf drücken. Dies führt dazu, dass alle markierten Widersacher von Sam gekillt werden.
Ehrlich gesagt.. es ist ein Feature, welches man nicht mal benutzen muss. Und so schlimm ist es nicht bzw. es vereinfacht das Spiel nicht wirklich. Wenn man was an SC in dieser Gen kritisieren sollte, dann ist es die KI, die in dem HD Zeitalter immernoch doch wie scheiße ist.
Oder Assassin's Creed. Die Kämpfe sind zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz in irgendeiner Weise anspruchsvoll. Man muss den gegnerischen Schlag per Tastendruck blocken und dann schnell per Tastendruck selbst zuschlagen. Das wiederholt sich in exakt selber Manier das ganze Spiel lang. Immerhin sieht es cool aus, wenn Altair einem Gegner den finalen Stoß verpasst.
Da geb' ich dir Recht, das hab ich damals auch kritisiert, wird nach ner Zeit einfach langweilig. Gibt zwar andere Gegnertypen, bei denen Kontern nichts bringt, allerdings muss man die einfach nur entwaffnen (was etwas schwerer zu timen ist) und danach onehitten. Zwar eine kleine Verbesserung, aber schlecht bleibt das KS imo trotzdem noch. Schade eigentlich, das restliche Gameplay ist eigentlich ganz spaßig.
Inszenierung ist das Stichwort der Generation. Nicht Gameplay. Alles ist nur noch Augenwischerei. Fast-Food. Geld und Bemühungen fließen in die Inszenierung - auf Kosten des Gameplay. So wird aus Spielen mittelfirstig etwas gemacht, was sie nicht sind. Filme.
Tja, so und nicht anders siehts momentan auch mit dem Casual Crap aus.

Auf der anderen Seite gibts allerdings immernoch Spiele, die eben nicht linear sind, oder eben linear und bombastisch inszeniert UND gutes Gameplay bieten. Auch für mich zählt MW bzw. CoD zu den gehyptesten FPS überhaupt. Oder nehmen wir Halo als Beispiel, große offene Gebiete, teilweise (sehr oft sogar) mehrere Möglichkeiten verschiedene Ziele zu erreichen oder Gegner zu erledigen. Uncharted und Gears sind ebenfalls linear und sehr gut inszeniert, allerdings stimmt da auch das Gameplay. Standart ist das noch lange nicht.
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Ra's al Ghul
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Ra's al Ghul »

Ich will die angesprochenen Spiele übrigens in keinster Weise verurteilen. Auch ich spiele diese Spiele - und zwar weil sie tatsächlich Spaß machen. Auch in Zukunft sollte es solche Spiele geben, allerdings muss insgesamt die Ausgewogenheit stimmen. Sonst wird Gaming schnell langweilig. Die Ausgewogenheit stimmt momentan nicht. Fast allen großen Spielen, also jene die allzeit präsent sind, bieten im Endeffekt viel mehr Inszenierung als Gameplay.

Meine Prognose ist, dass es eine Art Zyklus gibt. Jetzt zocken sich noch alle an den angeprochenen Konzepte satt. Das wird aber nicht ewig andauern, irgendwann muss was neues her. Und dann wird der Fokus wieder auf das Gameplay wandern.
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von Klunky »

Inszenierung ist das Stichwort der Generation. Nicht Gameplay. Alles ist nur noch Augenwischerei. Fast-Food. Geld und Bemühungen fließen in die Inszenierung - auf Kosten des Gameplay. So wird aus Spielen mittelfirstig etwas gemacht, was sie nicht sind. Filme.
Stimmt, das hat mich an Assasin`s Creed oder Dantes Inferno auch genervt, dabei habe ich nichts dagegen wenn man es einsetzt um eine weitere Phase eines Kampfes einzuläuten oder für einen Finisher man solls nur nicht übertrieben. Unter Umständen könnte man auch hin und wieder den Kampf erleichtern wenn schnelle Reaktionszeit gefragt ist (aber mit unterschiedlichen Tasten.) Jedoch floss bei Assasins Creed das ganze System in die Spielmechanik ein. (Klettern gähn.) Die wollten das ganze wohl massentauglicher machen.
Oder auch Fable ist so ein Kandidat wo man mit Buttonsmashing viel erreichen kann.
Doch die meisten Spiele trennen das spielerische bewusst von den filmischen.

(z.b God of War oder Bayonetta sieht gut aus und spielt sich anspruchsvoll)

In der heutigen Zeit sollen sich Spiele nunmal nicht nur gut spielen sondern auch gut aussehen.
So schlimm ist es also noch nicht geworden und wird es wohl auch nicht werden. Schliesslich wissen selbst die Publisher das Videospiele zum zocken da sind.
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von SoulBringer »

Ra's al Ghul hat geschrieben:Ich will die angesprochenen Spiele übrigens in keinster Weise verurteilen. Auch ich spiele diese Spiele - und zwar weil sie tatsächlich Spaß machen. Auch in Zukunft sollte es solche Spiele geben, allerdings muss insgesamt die Ausgewogenheit stimmen. Sonst wird Gaming schnell langweilig. Die Ausgewogenheit stimmt momentan nicht. Fast allen großen Spielen, also jene die allzeit präsent sind, bieten im Endeffekt viel mehr Inszenierung als Gameplay.
Naja, ich seh das anders, imo ist zu dem Gameplay eben noch ne bessere Inszenierung gekommen. Siehe aktuell z.B. God of War III oder Mass Effect 2, von Splinter Cell kenn ich jetzt nur die Demo, aber mal ehrlich - ich hätte kein Bock mehr in ner dunklen Ecke zu hocken, der Wache zuzusehen wo sie entlang läuft um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Sowas fände ich heute einfach nur lahm, SC:C gibt mir beide Möglichkeiten, die die ich bevorzuge nehme ich.

Was sollten die Spiele deiner Meinung nach denn Gameplay-mäßig ändern?
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Re: Filme & Computerspiele in zehn Jahren identisch...

Beitrag von SoulBringer »

Definiere Tiefgang. Du musst Kombos nutzen, ausweichen, je nach Gegner evtl. verschiedene Taktiken nutzen (andere Waffen können dabei behilflich sein), es gibt Sprungpassagen, Rätsel, du rüstest Waffen/Magie auf, setzt neue Gegenstände oder Skills ein die du im Laufe des Spiels bekommst etc. - Kombos und Ausweichen werden wichtiger, je höher der Schwierigkeitsgrad wird.
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