Ganz davon abgesehen, dass das alles bereits in Spielen vorkommt bzw. möglich ist, ist das noch was ganz anderes. Auch wenn's für dich vllt seltsam klingt, so halte ich Polizeieinsätze und Krieg für wesentlich "alltäglicher" als die von dir genannten Begriffe. Ich gehe auch mal davon aus, dass eine Undercover-Mission genauso Ablaufen würde, wie sie im Spiel dargestellt wird - nämlich, dass der Undercover-Agent wegen des höheren Ziels nicht eingreiftG!zmo hat geschrieben:So gesehen dürfte man ja alles darstellen. Missbrauch, Kindstötung..., hauptsache man greift nicht ein...
Die bösen "Killerspiele"
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ja dann spielt man diese Szene einfach nicht, dann hat man sich auch nicht interaktiv daran beteiligt.

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Re: Die bösen "Killerspiele"
Weil es immer mehr Spass macht eine Szene spielen zu können als sie anzuschauen (siehe z.b. auch Verhörszenen beim kommende SC - Conviction). Als zartbeseiteter Mensch kann man das ganze ja ruhig als Film bzw. Geschehenes akzeptieren. Du und Cyber klickt dann einfach auf "Möchte ich nicht spielen".G!zmo hat geschrieben: Überhaupt: Wenn man die Szene überspringen kann, und man eh keine Möglichkeit hat einzugreifen, warum dann überhaupt solch eine Mission und keine Filmsequenz?
Da musste ich erstmal stutzen und dann lachen ( nicht als Angriff werten, - war einfach nur soG!zmo hat geschrieben: Btw., weil es in einigen Kommentaren da vorkam: Kann es sein, dass man in der UK-/US-Version sogar auf die Passanten schiessen darf?
Du beschwerst dich die ganze Zeit über das erste Level ohne zu wissen, dass man selber auf die Zivilisten schießt? D.h. du findest es einfach bereits schon falsch zu sehen, dass Zivilisten erschossen werden, ohne selber was zu machen?
Darf man ruhig, - aber es ist imo schon sehr fragwürdig wenn man Szenen aus einem "Hostel" für weniger verstörend hält als die Gewalt in GTA z.B. .G!zmo hat geschrieben:Und wieso darf man nicht zwischen interaktiver und visueller Gewalt unterscheiden?
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Zum Mitschreiben: Es wird beim Videospielen niemand verletzt. Wenn Kinder Star Wars nachahmen und dabei mit Wattestöckchen aufeinander losgehen, ist mehr Gewalt enthalten als bei CoD6. Wenn du interaktive Gewalt willst, musst du zu einem Fußballspiel gehen und dich mit einem blauen Trikot neben rote Fans setzen.G!zmo hat geschrieben:
Und wieso darf man nicht zwischen interaktiver und visueller Gewalt unterscheiden?
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Es gehört nicht verboten, ist aber pervers. Der feine Unterschied:P.E% hat geschrieben:Wenn ich also in einen Film gehe, der sich nur darum dreht, wie eine Gruppe junger Erwachsener einer nach dem anderen von einem Psychopath zersägt wird etc, dann ist das Kultur. Aber wenn man in einem Kriegsspiel, das man vorwiegend des Wettkampfs wegen spielt, in einem Level auch auf Zivilisten schießen kann, dann ist das pervers und gehört verboten.
Den Film gucke ich passiv und bilde mir mein Urteil "ist das abstoßend". Handlungen werden mir vorgegeben.
Im Spiel handle ich selber und bilde mir mein Urteil "man bin ich abstoßend?". Handlungen führe ich selber aus.
Wo hier die moralische Grenze ist, sieht jeder anders. Unnötig ist es so oder so.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Seltsam, dass etwas Abstoßendes anziehend ist. Horrorfilme sind nämlich recht beliebt.Spike hat geschrieben: Den Film gucke ich passiv und bilde mir mein Urteil "ist das abstoßend".
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ja, auch bei mir. Wo ist da das Problem? Wenn ein Verkehrsunfall ist, findet das auch jeder schrecklich. Man guckt aber trotzdem hin. Trotzdem möchte ich keinen verursachen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Nun so ganz richtig ist das nicht, was der User von 4players da schreibt. Infinity Ward hat ja durchaus einen Grund angegeben. Man wollte eine Motivation geben, die Terrorsiten zu hassen, eine Wut gegen sie zu entwickeln. Bei denen, die was gegen diese Szene haben, müsste das ja auch gut geklappt haben
Und wie bereits gesagt, gehört das zum Szenario des gesamten Spiels nunmal dazu. Klar, es könnte auch einfach eine Filmsequenz sein, aber wie bereits gesagt ist es mir lieber zu spielen als nur zuzugucken.
Und eingreifen kann man doch sicherlich. Töte die Terroristen. Dann ist das Spiel zwar vorbei, aber so wäre das nunmal, weil die Deckung aufliegt...
PPS:
Ehrlich gesagt, glaube ich, dass IW diese Szene auch aus der Motivation heraus gemacht haben, die Atombomben-Szene aus dem ersten Teil zu toppen.
Und wie bereits gesagt, gehört das zum Szenario des gesamten Spiels nunmal dazu. Klar, es könnte auch einfach eine Filmsequenz sein, aber wie bereits gesagt ist es mir lieber zu spielen als nur zuzugucken.
Und eingreifen kann man doch sicherlich. Töte die Terroristen. Dann ist das Spiel zwar vorbei, aber so wäre das nunmal, weil die Deckung aufliegt...
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Ehrlich gesagt, glaube ich, dass IW diese Szene auch aus der Motivation heraus gemacht haben, die Atombomben-Szene aus dem ersten Teil zu toppen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Verstehe ich auch nicht. Dafür muss man sie doch nicht spielen können, oder?
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Die wollten doch ihren Skandal... 

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Re: Die bösen "Killerspiele"
@Spike und G!zmo:
Achtet ihr eigentlich grundsätzlich nur auf den letzten Post und vergesst was bereits geschrieben wurde?
Ich spiele lieber ein Spiel als es mir nur anzugucken, wozu zockt ihr überhaupt, wenn ihr euch auch einfach bei einem Film zurücklehnen könntet? Besonders unverständlich ist mir, dass ihr scheinbar die Szene als Filmsequenz akzeptieren würdet (jaja, - das Halbargument mit der Interaktivität), aber sie selber nicht spielen wollt. Ja wozu regt ihr euch dann auf? Ihr könnt es doch - wie bereits immer und immer wieder geschrieben - einfach überspringen. Dann habt ihr quasi eure Filmsequenz. Nimmt doch aber nicht anderen Spielern was weg, nur weil ihr es nicht wollt. Das ist ja fast wie die Diskussion bei NSMB Wii über den Hilfe-Modus.
Wer's will, der macht es und wer nicht, der lässt es.
Ich streite nicht ab, dass so eine Szene als "pervers" bezeichnet werden könnte, aber wie Spike bereits selber geschrieben hat gilt das auch für Filme wie SAW.
Achtet ihr eigentlich grundsätzlich nur auf den letzten Post und vergesst was bereits geschrieben wurde?
Ich spiele lieber ein Spiel als es mir nur anzugucken, wozu zockt ihr überhaupt, wenn ihr euch auch einfach bei einem Film zurücklehnen könntet? Besonders unverständlich ist mir, dass ihr scheinbar die Szene als Filmsequenz akzeptieren würdet (jaja, - das Halbargument mit der Interaktivität), aber sie selber nicht spielen wollt. Ja wozu regt ihr euch dann auf? Ihr könnt es doch - wie bereits immer und immer wieder geschrieben - einfach überspringen. Dann habt ihr quasi eure Filmsequenz. Nimmt doch aber nicht anderen Spielern was weg, nur weil ihr es nicht wollt. Das ist ja fast wie die Diskussion bei NSMB Wii über den Hilfe-Modus.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Filme a la SAW haben zumindest zum Teil auch immer eine Opferperspektive, in der Szene gibt es nur die Täterperspektive. Die Opfer hier haben keinen Charakter, die sind wie Schlachtvieh. Bei SAW & Co. hingegen zeigt man auch was von den Opfern, bei SAW wird z.B. auch erläutert, warum sie diese "Prüfung" überstehen müssen. Zudem sind SAW & Co. zwar ekelhaft und brutal, aber nicht so brutal. Im vorletzten SAW Film galt die Autopsie als hächstes der Gefühle, im letzten Teil wurde mal einer von einem Beil zerhackt. Das sieht widerlich aus, ist aber imo nicht zu vergleichen mit dem, was da bei CoD über den Bildschirm läuft.GevatterTod hat geschrieben: Ich streite nicht ab, dass so eine Szene als "pervers" bezeichnet werden könnte, aber wie Spike bereits selber geschrieben hat gilt das auch für Filme wie SAW.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
@GevatterTod
Ich rege mich weder auf, noch habe ich Dinge überlesen, sondern lediglich zum Ausdruck gebracht, dass ich persönlich auf diese Szene verzichten kann, weil sie mir nichts bringt (ob man die Skippen kann oder nicht, ändern nichts an meiner Meinung über sowas). Ich nehme weder anderen was weg, noch fordere ich eine Zensierung der Szene. Jeder soll spielen, was er mag. Trotzdem empfinde ich so etwas unnötig. Ich zocke auch kein Manhunt, dafür aber Resident Evil. Weil ich da gewisse Unterschiede sehe.
Interaktivität ist für mich auch kein "Halbargument". Für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich passiv etwas gucke, oder aktiv etwas bestimme. In dem einen Fall wird mir die Handlung vorgegeben, im anderen darf ich sie (wenn es nicht arg Linear und vorbestimmt ist) selber bestimmen.
Wenn es für dich nicht so ist: Warum guckst du dann Filme?
(um auch mal doof zu fragen, brauchst nicht zu antworten)
Ich rege mich weder auf, noch habe ich Dinge überlesen, sondern lediglich zum Ausdruck gebracht, dass ich persönlich auf diese Szene verzichten kann, weil sie mir nichts bringt (ob man die Skippen kann oder nicht, ändern nichts an meiner Meinung über sowas). Ich nehme weder anderen was weg, noch fordere ich eine Zensierung der Szene. Jeder soll spielen, was er mag. Trotzdem empfinde ich so etwas unnötig. Ich zocke auch kein Manhunt, dafür aber Resident Evil. Weil ich da gewisse Unterschiede sehe.
Interaktivität ist für mich auch kein "Halbargument". Für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich passiv etwas gucke, oder aktiv etwas bestimme. In dem einen Fall wird mir die Handlung vorgegeben, im anderen darf ich sie (wenn es nicht arg Linear und vorbestimmt ist) selber bestimmen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Doch tu ich:Spike hat geschrieben: Wenn es für dich nicht so ist: Warum guckst du dann Filme?(um auch mal doof zu fragen, brauchst nicht zu antworten)
Sauber gekontert, - mehr fällt mir nicht ein
Wobei ich natürlich ein Spiel spielen und einen Film gucken will. Aber naja, - ok dann habe ich dich vorhin falsch verstanden.
Nur finde ich, dass auch solche "unnötigen" Element sehr gut ins Spiel integriert werden können. Man denke z.B. an die Atombomben-Szene aus Modern Warfare 1. Hat überhaupt nichts gebracht, sie war aber atmosphärisch so verdammt gut gelungen, dass ich sie richtig geil fand und sie immer direkt zur Sprache brachte, wenn über das Spiel geredet wurde.
Ansonsten steht hier nochmal das, was sher0x geschrieben hat
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich weiß nicht, irgendwie finde ich diese Aussage verstörend.Spike hat geschrieben:Wenn ein Verkehrsunfall ist, findet das auch jeder schrecklich. Man guckt aber trotzdem hin. Trotzdem möchte ich keinen verursachen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich habe gesten das dritte mal 300 geguckt und mir ist erstmals bewusst aufgefallen, dass der Film ja auch nicht ganz unblutig ist und die Perser quasi auch nur Schlachtvieh sind. Da fliegen auch mal einzelne Körperteile durch die Gegend... aber dennoch fand ich diese Szenen nicht so erschreckend wie die CoD MW2 Szene am Flughafen. Auf die Frage nach dem Warum gibt es dabei keine einfache Antwort. Reinspielen tut sicher die Tatsache, dass die meisten Perser eher Mutanten als Menschen ähneln und sie nicht weglaufen und um Hilfe flehen, da sie ja bekanntlich "Krieger" sind. Hinzu kommt natürlich auch der Stil und die insgesamt übertriebene Brutalität - zudem ist's nicht interaktiv.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Die Szene ist unnötiges Salz in der Suppe, die Steilvorlage für alle, die solche Spiele generell verbieten wollen. Wenn so mancher Killerspiel-kritischer Journalist nicht blind durch die Welt läuft, wird er jene Szene sehen und darüber berichten. Und wenn er dann noch hier und da so manches Kommentar a la
liest, ist was los. Bislang haben Frontal 21 & Co. auf Szenen aus ausländischen bzw. gemoddeten Versionen zurückgeriffen, jetzt brauchen sie das nicht mehr zu tun. Hier gibt's nichts mehr, wo man dagegen argumentieren kann. Und mit so Szenen bringst du die bereite Masse endgültig auf deine Seite. Da juckt der Aufschrei von ein paar Zockern beim Verbot dann auch niemanden mehr.4Players Forum hat geschrieben:Hier wird die englische Version bestellt, wie geil ist das bitte? Ich habe gerade voll den Drang diese Szene nachzustellen, dass ist das beste was ich je in einem Spiel erleben durfte, unschuldige Menschen in großen Massen metzeln, geil geil. Frontal21 Ich biete mich für ein Interview an über diese abartig geile perversität! Very Happy
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Gewalt ist per se ja auch kein Teufelswerk in Spielen, es kommt auf das Gesamtpaket an. Es gibt duzende harte Spiele (und auch Filme) und ich hab nichts gegen.



Das ist einfach was anderes als das:

Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun. Nur weil es in der Realität eventuell auch solche Massaker gibt heißt das nicht, dass man dies auch virtuell so darstellen muss. Bei den Terroranschlägen von Indien oder bei Israels Angriff auf den Libanon hatte der ein oder andere Sender mit Sicherheit auch Fotos von entstellten Leichen usw. in der Schublade und zeigte sie nicht. Was Berichterstattung angeht gibt es zumindest mal in den westlich geprägten Ländern gewisse Grenzen, die nicht überschritten werden. Das ist keine Zensur, das sind moralische Grundsätze.
Edit: Hier mal eine uncut Version des Video:



Das ist einfach was anderes als das:

Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun. Nur weil es in der Realität eventuell auch solche Massaker gibt heißt das nicht, dass man dies auch virtuell so darstellen muss. Bei den Terroranschlägen von Indien oder bei Israels Angriff auf den Libanon hatte der ein oder andere Sender mit Sicherheit auch Fotos von entstellten Leichen usw. in der Schublade und zeigte sie nicht. Was Berichterstattung angeht gibt es zumindest mal in den westlich geprägten Ländern gewisse Grenzen, die nicht überschritten werden. Das ist keine Zensur, das sind moralische Grundsätze.
Edit: Hier mal eine uncut Version des Video:
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Es ist nunmal so, Gewalt ist Gewalt. Einige hier regen sich über die Szene in MW2 auf, und wenn man dann mal Beispiele bringt wie Filme, die fiktive Gewalt enthalten, oder andere Spiele, die in übertriebenem Maße Gewalt darstellen, dann ist es sofort "nicht das selbe". Das ist Heuchlerei.G!zmo hat geschrieben:Boah, sowas regt mich bei einer Diskussion immer am meisten auf. Genauso wie die Wortwahl der Heuchlerei von 3r1c. Warum immer andere denunzieren?
Realität ist nicht gleich Fiktion. Dass in den Nachrichten solche Bilder nicht gezeigt werden, liegt schlicht daran, dass es sich dabei um echte Menschen handelt, und nicht um virtuelle Pixelgebilde. Das ist wirklich etwas anderes. Ganz schlechter Vergleich.Ras hat geschrieben:Das hat nichts mit Doppelmoral zu tun. Nur weil es in der Realität eventuell auch solche Massaker gibt heißt das nicht, dass man dies auch virtuell so darstellen muss. Bei den Terroranschlägen von Indien oder bei Israels Angriff auf den Libanon hatte der ein oder andere Sender mit Sicherheit auch Fotos von entstellten Leichen usw. in der Schublade und zeigte sie nicht. Was Berichterstattung angeht gibt es zumindest mal in den westlich geprägten Ländern gewisse Grenzen, die nicht überschritten werden. Das ist keine Zensur, das sind moralische Grundsätze.

Re: Die bösen "Killerspiele"
Ja, ich schaue mir das nicht gerne an. Vielleicht wenn man helfen könnte, aber nicht aus "(Neu-)Gier".G!zmo hat geschrieben:Verstörend, aber wahr, oder bezweifelst du das etwa?P.E% hat geschrieben:Ich weiß nicht, irgendwie finde ich diese Aussage verstörend.Spike hat geschrieben:Wenn ein Verkehrsunfall ist, findet das auch jeder schrecklich. Man guckt aber trotzdem hin. Trotzdem möchte ich keinen verursachen.
Weil es das Wort nicht gibt? Und kann sein, dass dich SzerOx mit Ra's al Ghul verwechselt kann. Der hat nämlich wirklich Gefallen an Mad World gehabt, wenn ich mich richtig erinnere.G!zmo hat geschrieben: Genauso wie die Wortwahl der Heuchlerei von 3r1c.
Zuletzt geändert von P.E% am Sa 7. Nov 2009, 15:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Azazel2k
Re: Die bösen "Killerspiele"
@Ras: Die Szene ist unnötiges Salz in der Suppe...
Ist genau das, was ich seit Jahren sage. Man "wirbt" doch schon fast mit solchen Dingen, mich wundert es das diese Szene nicht in der Werbung zum Spiel auftaucht. Alles ist wurscht, solange der Rubel rollt. ich denke es wird in der Zukunft noch weit schlimmeres in Games geben, einfach deshalb, weil die Medien sich (zu Recht) drüber aufregen und so indirekt enorm für die Spiele werben.
Bin, wie ich immer betone, gegen Zensur. Kann aber die Intention dahinter verstehen und solche, völlig unnötigen, Szenen in Games sorgen dafür, das Zensur von Videogames immer aktuelle bleiben wird und auch dafür, das es Zensur in Videogames (und Filmen) immer geben wird.
Ist genau das, was ich seit Jahren sage. Man "wirbt" doch schon fast mit solchen Dingen, mich wundert es das diese Szene nicht in der Werbung zum Spiel auftaucht. Alles ist wurscht, solange der Rubel rollt. ich denke es wird in der Zukunft noch weit schlimmeres in Games geben, einfach deshalb, weil die Medien sich (zu Recht) drüber aufregen und so indirekt enorm für die Spiele werben.
Bin, wie ich immer betone, gegen Zensur. Kann aber die Intention dahinter verstehen und solche, völlig unnötigen, Szenen in Games sorgen dafür, das Zensur von Videogames immer aktuelle bleiben wird und auch dafür, das es Zensur in Videogames (und Filmen) immer geben wird.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Ich habe mir die Szene mal im Youtube Video angeguckt:
Sie ist von der Dramatik her scheiße und von IW feige umgesetzt. Ein Massaker an Zivilisten besteht nunmal nicht aus gesichtslosen Erwachsenen die clean nach ein paar Kugeln umfallen, sondern würde auch beispielswese kleine Kinder und durch Kugeln zerfetzte Körper und lange Todeskämpfe beinhalten. Achne, das wär ja nun zu schlimm -> Doppelmoral.
Ich kenne viele Filme die extrem grausame Themen beinhalten (zB Der Pianist oder Schindlers Liste), die jedoch mutig in voller Konsequenz darstellen - ohne dabei sensationsgeil zu wirken. Das ist echte Dramatik und erzählerische Kunst.
MW2 versagt da völlig. Ganz (und sinnvoll !!!) oder garnicht. Kein pubertäres "hehe, guck mal Empörungspresse was ich gemacht habe !!"
Meine erste Annahme, das IW/Activision damit nur plump ihren Skandal wollte, bestätigt sich also.
Sie ist von der Dramatik her scheiße und von IW feige umgesetzt. Ein Massaker an Zivilisten besteht nunmal nicht aus gesichtslosen Erwachsenen die clean nach ein paar Kugeln umfallen, sondern würde auch beispielswese kleine Kinder und durch Kugeln zerfetzte Körper und lange Todeskämpfe beinhalten. Achne, das wär ja nun zu schlimm -> Doppelmoral.
Ich kenne viele Filme die extrem grausame Themen beinhalten (zB Der Pianist oder Schindlers Liste), die jedoch mutig in voller Konsequenz darstellen - ohne dabei sensationsgeil zu wirken. Das ist echte Dramatik und erzählerische Kunst.
MW2 versagt da völlig. Ganz (und sinnvoll !!!) oder garnicht. Kein pubertäres "hehe, guck mal Empörungspresse was ich gemacht habe !!"
Meine erste Annahme, das IW/Activision damit nur plump ihren Skandal wollte, bestätigt sich also.

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Re: Die bösen "Killerspiele"
Nach dem Post von Reptile habe ich mir das Video jetzt nochmal in voller Länge angeguckt (was ich davor gemieden hab, um mir nicht noch mehr zu spiolern). Und keine Ahnung... es sind schon harte Szenen, klar, nur halte ich sie weiterhin nicht für schlimm und finde, dass sie prima ihren Zweck erfüllen (man beachte wie sauber die Bewegungsanimation die Kaltblütigkeit der Terroristen darstellen). Das einzige was mich in dem Video ein bißchen gestört hat ist, dass trotz des Achtens auf Details die Terrorsiten einfach durch die virtuellen Leichen gehen, anstatt über sie zu treten (ein Wegtreten der Leichen statt Drübersteigen hätte ich schon verdammt hart gefunden, wobei es mich jetzt auch nicht vom Spielen abgehalten hätte).
Die einen können stärker Grenzen zwischen Videospiel und Realität ziehen und bei anderen wiederum scheint das Ganze etwas eher zu verschwimmen. Eigentlich ist dieser Thread doch sowieso einer der "Sinnlos"-Kategorie, weil es sich hierbei um eine Thematik handelt, bei welcher die meisten wohl eh einen unveränderlichen Standpunkt haben. Ich kann nur sagen, dass mich die erste Mission nicht stört und ich sie für wunderbar gelungen halte.
@SeniorDingDong:
Ja, das Kinder fehlen war auch einer meiner ersten Gedanken. Ich muss zugeben, dass ich das dann als extrem hart empfinden würde (wenn auch atmosphärisch begrüßen) und wohl auch nicht fähig wäre in die Menge zu schießen (jaaaaa.... hier verschwimmt meine grenze
), was ja auch nicht bestraft werden würde, da ich genausogut einfach nur geschockt mitmarschieren kann 
Die einen können stärker Grenzen zwischen Videospiel und Realität ziehen und bei anderen wiederum scheint das Ganze etwas eher zu verschwimmen. Eigentlich ist dieser Thread doch sowieso einer der "Sinnlos"-Kategorie, weil es sich hierbei um eine Thematik handelt, bei welcher die meisten wohl eh einen unveränderlichen Standpunkt haben. Ich kann nur sagen, dass mich die erste Mission nicht stört und ich sie für wunderbar gelungen halte.
@SeniorDingDong:
Ja, das Kinder fehlen war auch einer meiner ersten Gedanken. Ich muss zugeben, dass ich das dann als extrem hart empfinden würde (wenn auch atmosphärisch begrüßen) und wohl auch nicht fähig wäre in die Menge zu schießen (jaaaaa.... hier verschwimmt meine grenze
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Unsinn, es würde nicht zum Stil von CoD passen.SeniorDingDong hat geschrieben:Ich habe mir die Szene mal im Youtube Video angeguckt:
Sie ist von der Dramatik her scheiße und von IW feige umgesetzt. Ein Massaker an Zivilisten besteht nunmal nicht aus gesichtslosen Erwachsenen die clean nach ein paar Kugeln umfallen, sondern würde auch beispielswese kleine Kinder und durch Kugeln zerfetzte Körper und lange Todeskämpfe beinhalten. Achne, das wär ja nun zu schlimm -> Doppelmoral.
Ich kenne viele Filme die extrem grausame Themen beinhalten (zB Der Pianist oder Schindlers Liste), die jedoch mutig in voller Konsequenz darstellen - ohne dabei sensationsgeil zu wirken. Das ist echte Dramatik und erzählerische Kunst.
MW2 versagt da völlig. Ganz (und sinnvoll !!!) oder garnicht. Kein pubertäres "hehe, guck mal Empörungspresse was ich gemacht habe !!"
Meine erste Annahme, das IW/Activision damit nur plump ihren Skandal wollte, bestätigt sich also.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Wodrauf beziehst du dich jetzt, - also was meinst du würde nicht zum Stil passen (mal davon abgesehen, dass es jetzt nicht mehr Call of Duty ist
) ?
Die Kinder oder das "Skandal wollen" ?
Die Kinder oder das "Skandal wollen" ?
Zuletzt geändert von GevatterTod am Sa 7. Nov 2009, 16:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die bösen "Killerspiele"
Unsinn, es würde nicht zum Stil von CoD passen.
Warum ?
Warum ?
