DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

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Ra's al Ghul
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DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Ra's al Ghul »

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Alex St. John war die treibende Kraft hinter Microsofts DirectX-Architektur, die Windows in ein Betriebssystem für den Massenmarkt verwandelte und dem Markt für PC-Spiele und 3D-Hardware entscheidenten Anstoß gab. St. John fädelte einen Deal mit Sega ein, durch den Microsoft das Betriebssystem für die Dreamcast-Konsole auf Basis von DirectX entwickelte und so erstmals ins Konsolengeschäft vorstieß. Nach dem Fehlschlag der Dreamcast entschied sich Microsoft, selbst in den Konsolenmarkt einzusteigen, und entwickelte die DirectXbox. Heute ist Alex St. John Geschäftsführer von WildTangent Inc., dem nach Yahoo und EA drittgrößten Spiele-Netzwerk in Nordamerika (weltweit: Nummer 5). WildTangent erreicht mehr als 50 Millionen Spieler im Monat.

St. Johns folgender Essay »Das Ende der Konsolen« wurde ursprünglich im Making Games Magazin 04/2008 veröffentlicht.

Wenn ich mir die aktuellen Entwicklungen im Spielemarkt ansehe, dann komme ich zu dem Schluss, dass die herkömmliche Spielkonsole vor dem Aussterben steht. Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster zu sagen, dass die jetzige Generation von Konsolen die letzte in der Form sein wird, wie wir sie kennen. Das mag eine überraschende Position sein, wenn man bedenkt, dass wir uns mitten in einem Konsolenboom befinden.

Aber ich werde im Laufe dieses Artikels auf klare und einfache Weise darlegen, warum das Sterben der Konsolen nicht nur unvermeidbar ist, sondern schon längst begonnen hat. Wir befinden uns auf dem Scheitelpunkt der Konsolenära. Der erste Schritt zum Verständnis dieses Trends ist es, nicht auf die Zahl der Spieler zu sehen, sondern auf das Geschäftsfeld. Es spielt keine Rolle, wie »populär « Konsolen sind. Ihr Problem ist, dass das zugrunde liegende Marktsystem kollabiert.


Die Ära der Grafik ist vorbei


Die Lebensfähigkeit des Konsolenmarkts hängt von mehreren wichtigen Faktoren ab. Erstens: Jede Konsolengeneration steht im Wettbewerb mit anderen Spieleplattformen und muss sich durch die Qualität und Vielfalt ihrer Inhalte bewähren.

Neue Konsolen setzen dazu traditionell auf fortschrittliche Grafik. Sprunghafte Entwicklungen bei der 3D-Grafik sind das Kennzeichen der modernen Spiele-Ära. Der Übergang von einer Konsolengeneration zur nächsten erfolgt dann, wenn die Grafik der Vorgängerkonsole veraltet ist. Daraus folgt: Sobald sich eine Nachfolgekonsole nicht mehr durch grafische Fortschritte abheben kann, wird es diese Nachfolgekonsole nicht geben.

Das ist genau die Situation, die der Markt erreicht hat. Herausragende 3D-Grafik ist zu einer erschwinglichen Ware geworden. Die Ankunft von Direct3D auf dem PC hat einen Multimilliarden-Dollar-Markt für 3D-Hardware geschaffen, auf dem der Erfolg von Firmen wie ATI und Nvidia basiert. 3D-Grafikchips sind allgegenwärtig und günstig, und diesen Markt hat Microsoft absichtlich aus der Wiege gehoben. »Indem Microsoft Low-level-Treiber definiert, die ein breites Sortiment von Hardware-Beschleunigern unterstützen und eine High-Level- Programmierschnittstelle darauf aufsetzt, erhält Microsoft enormen Einfluss auf die Richtung, die unabhängige Hardware-Hersteller bei ihren neuen Produkten einschlagen.

Indem wir den Herstellern diktieren, welche Innovationen vom Betriebssystem unterstützt werden, welche Microsofts Weltbild entsprechen, welche sich verkaufen werden und welche nicht, bündeln wir den natürlichen Drang der Hersteller, sich voneinander abzusetzen, auf einem linearen, von uns definierten Weg. Wir zwingen Wettbewerber wie Apple dazu, mit unseren hochentwickelten Treibermodellen mitzuhalten, um am von uns neu geschaffenen Hardwaremarkt teilzuhaben.

Wir geben Software-Herstellern Low-level-Zugang zu den Funktionen, die sie brauchen, behalten dabei aber die Kontrolle und knüpfen das Bedürfnis nach ›Echtzeit‹-Anwendungen an Windows.«

(Quelle: »Taking Fun Seriously II«, Strategiepapier von
Microsoft zur Entwicklung von Direct3D)


Es ist für Konsolenhersteller wie Sony oder Nintendo mittlerweile unmöglich geworden, einen günstigeren, schnelleren 3D-Chip herzustellen als die, die der freie Markt hervorbringt. Microsoft und Nintendo haben dieses Problem erkannt und für ihre aktuellen Konsolen Grafikkomponenten von der Stange gewählt, in der Hoffnung, sich stattdessen durch Online-Funktionalität (Xbox 360) bzw. durch ein neues Eingabegerät (Wii) von der Konkurrenz abzuheben. Sony hat Milliarden in eine hauseigene 3D-Lösung investiert, ohne dadurch den geringsten Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Erst mit Verspätung ging den Sony-Verantwortlichen auf, dass sie diesmal nicht mit Grafik punkten würden können, und sie setzten stattdessen auf die Blu-Ray-Unterstützung als Alleinstellungsmerkmal. Kurz gesagt: Die Ära, in der sich Konsolen allein durch ihre Grafikleistung voneinander unterscheiden, ist zu Ende.


Schutz vor Raubkopien wird unnötig


Der nächste wichtige Faktor, der die Überlebensfähigkeit von Konsolen bestimmt, ist das Verhältnis zwischen Konsolenherstellern und Spieleentwicklern bzw. -Publishern. Käufer halten ihre Konsolen für »Spiel-Ermöglichungsmaschinen «. Aus einem wirtschaftlichen Blickwinkel ist eine Konsole allerdings eine SpielVERHINDERUNGSmaschine.

Eine Konsole ist ein riesiger, teurer Dongle, der seine Käufer daran hindert, Spiele zu spielen, für die sie nicht bezahlt haben. Diese Sicherheit ermutigt Entwickler dazu, zweistellige Millionenbeträge in ein Spiel zu investieren – in dem Wissen, dass es nur schwer raubkopiert werden kann. Aus diesem Grund führen sie 25 bis 30 Prozent ihres Umsatzes an den Konsolenhersteller ab.

Diese Sicherheitsbeziehung macht das Konsolengeschäft für alle Beteiligten attraktiv. Was aber passiert, wenn community-basierte MMOGs wie World of Warcraft den Konsolenmarkt ebenso zu dominieren beginnen, wie sie es auf dem PC tun? World of Warcraft benötigt kein Konsolen-DRM, um sich vor Raubkopien zu schützen. Warum also sollte Blizzard seinen Umsatz mit einem Konsolenhersteller teilen?

World of Warcraft gibt es aus offensichtlichen Geschäftsgründen nicht für die Konsole. In einem Markt, in dem sich Spiele immer mehr durch ihre Community statt durch ihre Grafik hervorheben, hat die Konsole als Schutz vor Raubkopien nur noch eine geringe Bedeutung. Das zu verstehen ist wichtig, denn es hängt stark mit dem nächsten Punkt zusammen: nämlich, dass das Konsolengeschäft seit jeher ein Lockvogelgeschäft ist.


Ein Handelskanal bricht zusammen

Konsolen werden mit Verlust verkauft. Daran knüpft sich die Hoffnung, dass der Hersteller den Umsatzverlust durch Spieleverkäufe wettmachen kann. Der einzige Grund, warum Einzelhändler Konsolen verkaufen, ist die Erwartung, mit den Spielen Geld zu machen. Je mehr Spiele aber über das Internet vertrieben und an Online-Geschäftsmodelle wie Werbung oder Abogebühren geknüpft werden, desto stärker sinkt der Bedarf an klassischer Schachtelware – und entsprechend das Interesse daran, Konsolen im Einzelhandel zu verkaufen.

Das ist genau das, was der Musikindustrie passiert ist, als sich das Geschäft ins Internet verlagerte. Ganze Regale voller CDs wurden durch ein paar iTune- Karten ersetzt, die an der Kasse hängen. Die einzige Rolle, die der Laden um die Ecke in der Online- Welt noch spielt, ist die als sicherer Austauschplatz von echtem gegen virtuelles Geld. In dem Maße, in dem die Konsolen ihr Geschäft in Richtung online verlagern, zersetzen sie gleichzeitig ihren wichtigsten Absatzkanal, den Einzelhandel. In ein paar Jahren wird vom Regalplatz für Spiele nichts anderes übrig sein als ein paar Haken, an denen Punktekarten für virtuelle Währungen baumeln.

Verluste jenseits von Gut und Böse

Sony wird sich schwer tun die Investitionen in die PlayStation 3 wieder hereinzuholen.
Die einfachste und grundlegendste Beobachtung aber ist die: Sony und Microsoft haben mit ihren Investitionen in die aktuelle Konsolengeneration Milliarden verloren, die sie nie wieder hereinholen werden. Sie können diese Verluste gegenüber ihren Aktionären nicht vertreten, sie können sie nicht wettmachen – warum also sollten sie jemals eine weitere Konsole entwickeln? Wenn Sony sagt, dass die Lebensdauer der Playstation 3 auf zehn Jahre angesetzt ist, dann meinen sie in Wirklichkeit, dass sie es schlicht nicht vertreten können, in absehbarer Zeit eine weitere Konsole zu produzieren. Wenn man Microsoft fragt, welcher Verantwortliche im Haus die nächste Generation der Xbox entwirft, erhält man keine Antwort.


Und Nintendo?

Die Ausnahme von der Regel: Nintendos Wii ist günstig und rentabel, weil sie auf innovative Steuerung statt High-End-Grafik setzt.
Wenn ich all diese Punkte anführe, fragen die Leute zwangsläufig: »Okay, aber was ist mit Nintendo?« Nintendo ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Nintendos Wii ist die erfolgreichste und einzig profitable Konsole der aktuellen Generation im Markt. Warum? Weil Nintendo aus veralteten Hardware-Bausteinen ein günstiges System zusammengestellt und stattdessen in ein innovatives neues Steuerungsgerät investiert hat.

Was ist bedeutsam an dieser Entscheidung? Nintendo hat diesen Überlebenstrick aus der Zeit gelernt, als ihnen schon einmal ein Markt weggestorben ist, der der Arcade-Automaten.

Wenn man sich heute in einer Spielhalle umsieht, entdeckt man darin die kläglichen Überreste dessen, was in den 80er-Jahren mal das bestimmende Segment eines Multimilliarden- Dollar-Markts war, bevor gute Grafik erschwinglich wurde und das Alleinstellungsmerkmal einer 2.000 Dollar teuren Arcade-Maschine hinwegwischte.

Was vom Automatengeschäft noch übrig ist, sind Spiele, die auf teuren, proprietären Steuerungsgeräten wie Lichtpistolen, Motorrädern, Skiern, Tanzflächen etc. basieren. All diese spezialisierten Geräte sind noch zu teuer, um sie an Haushalte zu verkaufen. Woran erkennen wir also, dass die Konsolen sterben? Daran, dass die einzig profitable, dominante Konsole aus billigen Standardkomponenten besteht, und dass fünf der zehn bestverkauften Konsolenspiele im Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres besondere Eingabegeräte voraussetzen (siehe Tabelle). Einer der großen Verkaufshits 2008 ist übrigens Rock Band, ein Spiel, für dessen Steuerungs-Hardware die Käufer 150 Euro hinblättern müssen.



Am PC führt kein Weg vorbei


Vor vielen Jahren habe ich bei Microsoft eine Strategie ins Rollen gebracht, um den PC und mit ihm Windows in die Haushalte und letztendlich ins Wohnzimmer zu bringen. Der ursprüngliche Codename für das Projekt, aus dem schließlich DirectX wurde, lautete »Manhattan Project«. In meiner jugendlichen Begeisterung wog die political incorrectness dieser Bezeichnung damals wenig gegenüber der Ironie, die in ihr steckte, denn immerhin sollte das supergeheime Untergrundprojekt sowohl den Medienkrieg zwischen dem PC und Apple ein für alle mal beenden als auch den PC in die Position katapultieren, mit den erfolgreichen japanischen Konsolen von Sony, Nintendo und Sega konkurrieren zu können.

Zu jener Zeit schrieb ich ein Strategiepapier namens »Taking Fun Seriously« für Microsoft, in dem ich argumentierte, dass der erfolgreichste Weg hin zur Dominanz von Windows in Heim und Wohnzimmer darüber führe, Spiele-Unterstützung zum zentralen Element des Betriebssystems zu machen. Der entscheidende Punkt dieses Strategiepapiers von 1994 war, dass Windows soziales Spielen ermöglichen und damit den PC zur dominanten Spieleplattform machen kann.
»Die Verbindung mit anderen Spielern wird eine der mächtigsten und mitreißendsten Revolutionen für Spiele sein. Die meisten Spiele sind isolationistisch. Bestimmte Arten von Fantasie benötigen Privatsphäre, aber die meisten Formen von Realitätsflucht sind sozial. Wettbewerb und Entdeckungsfreude machen mehr Spaß, wenn reale Menschen daran beteiligt sind. Die bestverkauften Konsolenspiele sind Kampfduelle zwischen zwei oder mehr Spielern. Das bestverkaufte PC-Spiel ist Doom, das im Netzwerk am meisten Spaß macht. Gemeinsam mit anderen Technologien könnte die Konnektivität das Geschäftsmodell der Spieleindustrie grundlegend umwälzen, fort von 50 Dollar teuren Wegwerf-Applikationen hin zur Entwicklung riesiger, erweiterbarer Server- Universen für zahlreiche Spieler. Multiplayer-Spiele könnten auf Set-Top-Boxen ein größeres Geschäft werden als Video-on-Demand. Soziale Interaktion findet außerdem breiteren Zuspruch. Erforschbare Mehrspieler-Universen sind wahrscheinlich attraktiver für Frauen als herkömmliche, konfliktbasierte Solo-Titel.«
(Quelle: Microsofts internes Strategiedokument von 1994 zur Entwicklung von DirectX. Eine Randbemerkung: Ultima Online, das erste Online-Rollenspiel mit Massenmarkt- Erfolg, war gleichzeitig die erste echte DirectXAnwendung. Die zweite war Blizzards Diablo.)


Zehn Jahre, nachdem DirectX geschaffen worden war, um einen Markt für Online-Spiele zu ermöglichen, wurde World of Warcraft zum profitabelsten Spiel aller Zeiten, mit einem Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Dollar pro Jahr - das ist mehr als der Umsatz aller Xbox-Spiele zusammen. World of Warcraft erscheint ausschließlich für den PC. Der PC ist heute die größte Spieleplattform der Welt, auf der mehr Menschen spielen und auf der mehr Umsatz erwirtschaftet wird als auf allen Konsolen zusammen. PC-Spiele in Schachteln verschwinden auch deshalb, weil World of Warcraft mit einem Schlag Dutzende von Spielen überflüssig gemacht hat; es unterhält über einen Zeitraum, für den man normalerweise zahlreiche andere Spiele hätte kaufen müssen. World of Warcraft und andere Online-Spiele gibt es inzwischen direkt als Download. Warum sollte man überhaupt noch ein Spiel im Laden kaufen?



Die Zukunft des Spielemarkts

Verkaufsflächen werden für PC-Spiele in Zukunft uninteressant werden.
Nach einer Studie der PC Games Association (PCGA) übertraf der weltweite Umsatz mit PC-Software und Hardware im Jahr 2007 57 Milliarden Dollar. Das Erstaunliche angesichts dieser überwältigenden Dominanz des PCs auf dem Spielemarkt ist die weit verbreitete Ansicht, dass es sich um eine sterbende Plattform handle, und dass alles Wachstum und alle Zukunft im Konsolengeschäft liege. In Wahrheit erlaubt es die offene Struktur der Plattform PC dem Spielemarkt, das antiquierte Einzelhandelsgeschäft mit seinen Spieleschachteln durch ein diversifizierteres Online-Modell zu ersetzen, das Ertrag aus einer Kombination aus Direktverkauf, Werbung, Gebühren und Mikro-Transaktionen erwirtschaftet.

Viele Menschen halten das Verschwinden von PC-Spielen aus den Händlerregalen für ein Versagen am Markt, tatsächlich aber haben viele PC-Spiele den Bedarf für Schachteln und Kunststoffscheiben hinter sich gelassen und werden mittlerweile als komplett elektronisches Produkt vertrieben. Online- Geschäftsmodelle wie die moderner PC-MMOGs haben sich als extrem effizient erwiesen, wenn es darum geht, aus ihrer Spielerschaft Umsatz und Spielzeit zu saugen. Sie zerstören damit die Nachfrage nach Solo-Spielen.

Der Erfolg in Asien und anderen Wirtschaftszonen lässt darauf schließen, dass MMOG-Modelle über kurz oder lang alle wesentlichen Spielemärkte dominieren dürften. Die einzigen Faktoren, die das Wachstum dieses Zweigs in westlichen Ländern bisher limitiert haben, sind vielerorts noch zu geringe Bandbreiten bei Internet-Zugängen und das Fehlen sicherer, allgemeingültiger Online- Zahlungslösungen. Beides ändert sich rapide – und zwar rapide genug, um den Bedarf für eine neue Konsolengeneration auszulöschen, noch bevor die jetzige sich überlebt hat.

Das Essay »Das Ende der Konsolen« wurde ursprünglich im Making Games Magazin 04/2008 veröffentlicht.

Quelle: http://www.gamepro.de/specials/das_ende ... en_p7.html

Was denkt ihr? Hat Alex St. John mit seinen Thesen über das Ende der Konsolen recht?
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Jockel
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Jockel »

Du machst echt ganz schön viele Threads auf.
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Ra's al Ghul
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Ra's al Ghul »

Jockel hat geschrieben:Du machst echt ganz schön viele Threads auf.
Naja, kann ich ja nichts für, dass es gerade interessante Themen gibt. Vielleicht sollte ich aber auch einfach "offiziellen Ra's al Ghul Thread" aufmachen, indem alles was mich interessiert besprochen wird :ugly:

Nein, lest das da oben mal. Ist interessant!
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Kilimann
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Kilimann »

Finde ich sehr interessant diese These. Muss ich allerdings noch etwas überdenken... Zu viele Infos
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Jockel »

Ich finds dumm und an den Haaren herbeigezogen.
Klar, neue Konsolengeneration ist immer erst dann erreicht, wenn die Grafik nen Quantensprung macht...
Und deshalb solls keine Konsolen mehr geben. Aha. Bullshit.
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Kilimann »

Naja, denk doch mal nen Schritt weiter... Aus grafischer Warte bräuchte man keine neue Konsolengeneration. Irgendwann ist alles erreicht. Noch bessere Grafik ist irgendwann nicht möglich. Ergo, könnte man auf der aktuellen Generation weiterentwickeln. Man muss also ein anderes Feld bedienen, beispielsweise das der "Innovation" - siehe das Steuerungskonzept bei der Wii. Aber das nur als Gedankenstütze. Wie gesagt, muss mir noch ein bisschen den Kopf zerbrechen.
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tdk
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von tdk »

Also ich komme hervorragend ohne PC aus (als Spieleplattform) :roll: .

Ich denke die Konsolen haben solange ihr Daseinberechtigung, solange sie Gamecubes, Playstations und Gameboys bleiben.
Nämlich einfache kleine Maschinen, die einem das Spielen ermöglichen.
Allerdings bedrohen sich diese Plattformen seit Einzug der HDDs und Online-Patches selber.
Mal schaun wie das endet.
Wenn es also endet mit Konsolen, dann imho nur, weil sie sich selber ihrer eigentlichen Stärke beraubt haben.
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Super Mario
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Super Mario »

tdk hat geschrieben:Wenn es also endet mit Konsolen, dann imho nur, weil sie sich selber ihrer eigentlichen Stärke beraubt haben.
Stimme dir da zu. Generell hat die Konsole aber auch den Vorteil der Flexibilität, schließlich kann man sich mit seinem PC nicht mal eben aufs Sofa werfen und ne Runde zocken. :D
Für mich selbst ist das PC-Gaming total unintressant, man müsste alle paar Jahre aufrüsten und und und...
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von SeniorDingDong »

tdk hat geschrieben:
Ich denke die Konsolen haben solange ihr Daseinberechtigung, solange sie Gamecubes, Playstations und Gameboys bleiben.
Nämlich einfache kleine Maschinen, die einem das Spielen ermöglichen.
Allerdings bedrohen sich diese Plattformen seit Einzug der HDDs und Online-Patches selber.
Mal schaun wie das endet.
Wenn es also endet mit Konsolen, dann imho nur, weil sie sich selber ihrer eigentlichen Stärke beraubt haben.
Das sehe ich genau so.

Die HD Konsolen nähern sich für meinen Geschmack schon viel zu nah den PCs an mit Patches, Installationen und allen möglichen Hardware Problemen.

Ich bin auch nicht gerrade von der Tatsache begeistert ,dass Nintendo den DSi rausgebracht hat da ich bei einem Handheld eher auf Preis, Mobilität und Software achte und nicht darauf ob er ne mittelmäßige Kamera hat für die ich ungewollt draufzahle ~~

Wenn der nächste Gameboy/DS out of the box mit soviel Blödsinn und Schnickschnakk kommt was ihn zum halben Handy machen würde, wäre dass das erste (in D-Land erschienene) Handheld System von Nintendo das ich mir nicht kaufen werde.
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von GevatterTod »

Jopp, finde auch, dass eine Konsole eigentlich nur zum Spiel daseinsollte. Aber ich glaube, dass das eher eine Einstellung der Core-Gemeinde ist und dass die ganzen Multimediafähigkeiten ein Effekt der Vercausualisierung (omg) sind. Früher habe ich ein Spiel in die Konsole gesteckt und dann direkt losgezockt, mehr habe ich auch einfach nicht erwartet bzw. nicht gebraucht. Natürlich finde ich WiiWare und die VC cool, aber wenn keiner mit sowas angefangen hätte, dann wäre es auch weiterhin völlig unnötig.

Auf meinen PC verzichten möchte ich trotzdem nicht. Es gibt nämlich sehr viel coole Freeware für den Rechner wie z.B. Knytt :asd:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Dicker »

tdk hat geschrieben:Also ich komme hervorragend ohne PC aus (als Spieleplattform) :roll: .

Ich denke die Konsolen haben solange ihr Daseinberechtigung, solange sie Gamecubes, Playstations und Gameboys bleiben.
Nämlich einfache kleine Maschinen, die einem das Spielen ermöglichen.
Allerdings bedrohen sich diese Plattformen seit Einzug der HDDs und Online-Patches selber.
Mal schaun wie das endet.
Wenn es also endet mit Konsolen, dann imho nur, weil sie sich selber ihrer eigentlichen Stärke beraubt haben.
Dito, sehe ich genauso.

Ich hab noch mal kurz die imo interessantesten Aussagen zusammengefasst:
• Die Ära, in der sich Konsolen allein durch ihre Grafikleistung voneinander unterscheiden, ist zu Ende.

• Wenn Sony sagt, dass die Lebensdauer der Playstation 3 auf zehn Jahre angesetzt ist, dann meinen sie in Wirklichkeit, dass sie es schlicht nicht vertreten können, in absehbarer Zeit eine weitere Konsole zu produzieren.

• Woran erkennen wir also, dass die Konsolen sterben? Daran, dass die einzig profitable, dominante Konsole aus billigen Standardkomponenten besteht, und dass fünf der zehn bestverkauften Konsolenspiele im Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres besondere Eingabegeräte voraussetzen

• PC-Spiele in Schachteln verschwinden auch deshalb, weil World of Warcraft mit einem Schlag Dutzende von Spielen überflüssig gemacht hat; es unterhält über einen Zeitraum, für den man normalerweise zahlreiche andere Spiele hätte kaufen müssen.

• Der Erfolg in Asien und anderen Wirtschaftszonen lässt darauf schließen, dass MMOG-Modelle über kurz oder lang alle wesentlichen Spielemärkte dominieren dürften. Die einzigen Faktoren, die das Wachstum dieses Zweigs in westlichen Ländern bisher limitiert haben, sind vielerorts noch zu geringe Bandbreiten bei Internet-Zugängen und das Fehlen sicherer, allgemeingültiger Online- Zahlungslösungen. Beides ändert sich rapide – und zwar rapide genug, um den Bedarf für eine neue Konsolengeneration auszulöschen, noch bevor die jetzige sich überlebt hat.
Wenn ich mir den aktuellen Konsolenmarkt so ansehe muss man wirklich zu dem Schluss kommen, dass Grafik nicht mehr wichtig ist, sondern dass es vor allem um innovative Eingabegeräte und Perepherie geht. Der soziale Aspekt hat stark zugenommen, das alles aber auf den PC und MMOG-Modelle zu reduzieren halte ich für verfrüht.
Klar, Sony kann es sich nicht leisten seine PS3 nach 4 Jahren wieder "auszutauschen" (so hab ich das zwar noch nie gesehen, aber da hat der Mann recht). Aber warum auch, die Grafik ist ja eh nicht mehr so wichtig, weshalb man die Konsolen ruhig noch ein paar Jährchen laufen lassen kann, wenn man sich gescheit um sie kümmert und das Angebot in alle Richtugen sinnvoll erweitert.
Denn das Grundproblem des PC ist immer noch, dass er kompliziert ist, und Konsolen sind es nicht, Plug and Play heißt das Stichwort. Nur wie oben schon erwähnt berauben sich die aktuellen Konsolen mit ihren ganzen Patches, Installationen und PC-artigen Multimedia Schnick-Schnack ihrer Daseinsberechtigung gegenüber dem PC.
Konsolen sind eben immer noch relativ Raubkopie-sicher, und der Markt wird in ein paar Jahren nicht nur aus Online-Spielen bestehen. Gute RPGs, Adventures, etc werden immer ihre Daseinsberechtigung haben.
Deshalb denke ich mal, dass die Konsolen auch noch in eine weiter Generation gehen werden, die Wii wahrscheinlich als erstes, um es den Entwicklern mit der Ports leichter zu machen, und um ein gescheites Online-System aufzubauen.
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden!
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von the new nightmare »

Imo ne Meinung eines Einzelnen. Warum wird da so´n Aufstand drumm gemacht?? Wenn ich sage Nintendo geht in ein paar Jahren pleite interessiert das auch keinen, und das zurecht :wink: Konsolen wird es solange geben wie es für die Hersteller rentabel ist, ganz einfach.
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von GevatterTod »

the new nightmare hat geschrieben:Konsolen wird es solange geben wie es für die Hersteller rentabel ist, ganz einfach.
Ja klar ist das so einfach, das wissen wir auch alle. Der Text beschäftigt sich ja viel mehr damit, wann bzw. wieso Konsolen nicht mehr ( in ihrer jetzigen Form ) rentabel sein werden.
the new nightmare hat geschrieben:Wenn ich sage Nintendo geht in ein paar Jahren pleite interessiert das auch keinen
Haste Recht. Allerdings ist das hier kein einfacher User mehr.




Naja, - ich würde ihm keineswegs zustimmen, dass die Konsolen endgültig verschwinden werden, allerdings finde ich, dass er die momentane Situation bzw. Entwicklung gut darstellt -------> Man hätte das ganze auf ein bis drei Sätze reduzieren können ;)
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Spike »

Jedes Jahr erscheint doch jemand auf der Bildfläche und sagt entweder das die PC's oder die Konsolen aussterben werden. Und alle haben recht, denn PC's und Konsolen werden nach und nach verschmelzen. PC's werden einfacher und Wohnzimmertauglicher und Konsolen werden immer mehr Multimediafeatures erhalten und sich dem PC annähern mit ihren 1000 Hardwareversionen, Linuxfeatures und verbuggten Spielen.

Ich warte ja nur auf die erste "Open Console", welche alles verschmelzen lässt. Wann erscheint nochmal das Phantom? :ugly:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Jockel »

Spike hat geschrieben:Wann erscheint nochmal das Phantom? :ugly:
Zeitgleich mit Duke Nukem Forever und Bomba Luigis Platin-Album :ugly:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von the new nightmare »

Na ja, wenn die momentane Entwicklung eines zeigt, dann wie weiter oben schon gesagt, daß die Leute einfachen und unkomplizierten Spaß mit ner Konsole haben wollen, daß schließt sowohl nen günstigen Preis als auch ne einfache Handhabung und Bedienung von Soft- und Hardware mit ein. Wenn Konsolen immer komplizierter und teurer werden entziehen sie sich selber ihre Existenzberechtigung :asd:
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Spike »

Was seit dieser Generation der Fall ist. Nie waren Konsolen teurer und komplizierter ... viele Hardwareversionen, Zusatzhardware, Internet, Updates, HD, Ausfälle ...

Trotzdem werden jedes Jahr neue Umsatzrekorde aufgestellt, für das Jahr 2009 erwartet man ein weiteres Wachstum von 12%.
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von SeniorDingDong »

Spike hat geschrieben:Was seit dieser Generation der Fall ist. Nie waren Konsolen teurer und komplizierter ... viele Hardwareversionen, Zusatzhardware, Internet, Updates, HD, Ausfälle ...

Trotzdem werden jedes Jahr neue Umsatzrekorde aufgestellt, für das Jahr 2009 erwartet man ein weiteres Wachstum von 12%.
1982 hat man wohl auch noch mit besseren Zahlen gerechnet...
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Spike
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Spike »

Das ist wohl kaum mehr vergleichbar. Damals war die Industrie neu und vergleichsweise instabil. Zudem war die Zielgruppe klein, die Hardware teuer und zahlreich ... die Spiele schlecht. Heute ist die Industrie schon ein alter Hase und macht mehr Umsatz als die Sparte DVD/BR. Das in den nächsten Jahren ein Crash bevorsteht ist mehr als unwahrscheinlich. Das Nintendo und MS Pleite gehen ist unwahrscheinlich, Sony kämpft zwar mit Verlusten, ist aber wohl zu groß, um ganz kaputt zu gehen. Notfalls trennt man sich eben von diversen Sparten und das wird nicht die Entertainmentsparte sein.
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von topkapi »

Oh Gott! Ein M$-Scherge darf seine Weisheit und seine Prognosen über der Welt ausgießen! :angst:

Microsoft war ja in den letzten zwei Jahrzehnten quasi DAS Orakel der Branche (Alle wollen Tablet-PCs, Internet nicht wichtig, VISTA wird/ist ein Renner etc.).

Neben der Bemerkung, daß Eigenlob stinkt möchte ich den Verfasser nochmal darauf hinweisen, daß Prognosen immer schwierig sind, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. :sack:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von the new nightmare »

Spike hat geschrieben:Was seit dieser Generation der Fall ist. Nie waren Konsolen teurer und komplizierter ... viele Hardwareversionen, Zusatzhardware, Internet, Updates, HD, Ausfälle ...

Trotzdem werden jedes Jahr neue Umsatzrekorde aufgestellt, für das Jahr 2009 erwartet man ein weiteres Wachstum von 12%.
Tja, leider sind Umsatzrekorde nicht gleich Gewinn. Wenn die Konsolen und Spiele immer teurer werden in der Entwicklung und Herstellung bleibt am Ende weniger übrig :wink:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von GevatterTod »

the new nightmare hat geschrieben:Wenn die Konsolen und Spiele immer teurer werden in der Entwicklung und Herstellung bleibt am Ende weniger übrig
und genau daher sollten sich die Entwickler nicht auf immer bessere teurere Grafik verlassen ;)
Bei Big N stimmt der Umsatz ja eben deshalb auch gut mit dem Gewinn überein.
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von the new nightmare »

Na ja, nur weil man ne gute Grafik will muß man nicht gleich Unsummen hinblättern. Es gibt genug leistungsstarke und erprobte Grafikengines welche von den verschiedenen Entwicklern genutzt werden könnten. Aber viele setzen lieber auf ne Eigenentwicklung was das Ganze dann natürlich teurer werden läßt.
Aber im Grunde hast du Recht und auch mir wär´s ehrlich gesagt lieber, wenn man nicht immer versuchen würde das letzte Quäntchen rauszupressen nur um ein paar Polygone mehr darstellen und damit protzen zu können (wobei die meisten Leute da eh keinen Unterschied mehr sehen können) sondern da lieber etwas zurückfährt und dafür versucht die Framerate immer stabil zu halten, oder Zeilenverschiebungen und das Aufploppen von Gegenständen zu vermeiden etc.. :asd:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von topkapi »

Nintendo baut neues Forschungs- und Entwicklungs-Gebäude

11.02.09 - Nintendo plant den Bau einer neuen Forschungs- und Entwicklungs-Anlage für Hard- und Software in Kyoto, Japan. Das schreibt Nikkei.

Das Gelände hat Nintendo Yen 12,8 Mrd. gekostet, ist 40.000 Quadratmeter groß und soll in den bisherigen R&D-Center integriert werden. Wann die Bauarbeiten beginnen werden, steht noch nicht fest.

gamefront
Soviel zu dem Thema, daß u.a. Nintendo nie mehr eine weitere Konsole rausbringen wird. :hase:
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Re: DirectX-Erfinder: Konsolen stehen vor dem Aus

Beitrag von Spike »

13 Milliarden ... gut in Japan sind Grundstücke von der Größe wohl sehr teuer. Von dem Geld hätte man ja nen dicken Publisher kaufen können :lol:
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