Interview mit Nintendo-Präsident Satoru Iwata
04.08.08 - Das WallStreetJournal sprach mit Nintendo-Präsident Satoru Iwata. Die interessantesten Aussagen im Überblick:
- Mit Wii Music hat Nintendo das letzte Spiel vorgestellt, das Shigeru Miyamoto einfiel, als Nintendo damals die Idee für die Wii hatte. Jetzt müsste Miyamoto sich neue Ideen für Spiele einfallen lassen.
- Die meisten Einfälle für Zubehör wie den Wii Zapper, das Wii Balance Board, usw. habe man bereits veröffentlicht. Nintendo würde sich vielleicht noch neues Zubehör ausdenken, doch gäbe es keine Pläne, noch viel mehr herauszubringen.
- Die Herstellungskosten der Wii Motion Plus sind niedrig, so dass Nintendo den Controller wohl zu einem günstigen Preis anbieten kann.
- Von den Kunden, die mit Brain Age [Gehirnjogging] zum ersten Mal ein Videospiel gekauft hatten, haben rund 35 Prozent innerhalb von neunzig Tagen weitere Spiele gekauft. Von diesen Leuten haben über 10 Prozent mindstens elf Spiele gekauft.
- Sony und Microsoft haben Video-Download-Services für PS3 und Xbox 360. Iwata sagt hierzu, dass Nintendo in diesem Bereich nur etwas machen würde, wenn es was anderes wäre, man seine Stärken ausspielen könnte und es das erweitert, was ein Videospiel ausmacht.
Sollte Nintendo aber keine Ideen haben, würde man nicht mit exakt denselben Diensten in Konkurrenz zu Sony (die ein Filmstudio besitzen) und Microsoft (die eine Menge Geld haben) treten.
Quelle:
http://www.gamefront.de