Die bösen "Killerspiele"

Rund um Videospiele im allgemeinen Sinne (Events, Konzerte, Kunst etc.).
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the new nightmare
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von the new nightmare »

Das ist echt heftig. Wie fertig muß man sein um sowas machen zu können?? Aber es wird immer Leute geben die bei der kleinsten Kleinigkeit total ausrasten :asd:
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Tobak
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Tobak »

Mir wird gerade schlecht!
Dito.

Das ist echt, das mieseste was ich seit langer Zeit gelesen hab.

Nicht das ich diesen Typen verteidigen möchte ( ich finde ihn abartig ), aber stellt euch mal vor, wie der sich fühlt ... 23-47 Jahre Knast, seine eigene Tochter erschlagen, weil sie seine Xbox kaputt gemacht hat und die Kleine nicht mal irgendetwas dafür kann. Seine Frau wird ihn verlassen und auch sonst werden nicht mehr viele Leute was mit ihm zutun haben wollen.

Wie arm muss er sich vorkommen jetzt ? Was für dunkle Gedanken plagen ihn in seiner Zelle ? Ich wette ne Todesstrafe wäre ne Erlösung für ihn... sein Leben ist sowieso vorbei. Ich wette der Typ wird es selbst nie fassen können, was er da gemacht hat. Ein kleiner bzw. großer Ausraster und sein ganzes Leben ist im Arsch, aber so richtig. Es wäre kein Wunder, wenn er nicht irgendwann erhängt im Knast aufgefunden wird. Wie könnte er denn überhaupt noch leben wollen ? Ich meine ich kenne ihn nicht ... aber im Knast wird er über nichts anderes nachdenken, als über das was er getan hat... und wenn er doch ein bisschen menschlich wäre ... dann würden ihn diese Gedanken verrückt machen und evtl. in Suizidgedanken übergehen.... deswegen ist die Todesstrafe sowieso für viele ein Gefallen... es ist wesentlich schlimmer, sein restliches Leben in einer winzigen Zelle, ohne irgendwelche Beschäftigungsmittel zu verbringen und seinen Gedanken, denen man nicht entfliehen kann ausgesetzt zu sein. Wenn man ganz fies wäre, würde man ihm ne Xbox in die Zelle geben. Mit dem Bild seiner Tochter drauf.

Man.. man.. man.. sorry... aber ich kann echt nicht nachvollziehen wie man sowas machen kann.... es ist sehr sehr sehr traurig.
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phaseshifter
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von phaseshifter »

Was in Deutschland so abgeht ist wirklich kaum zu glauben, das hat zwar jetzt nichts mit "Killerspielen" zu tun, aber mit Bevormundung und Zensur durch den Staat. Ich bin gerade durch Zufall beim rumstöbern auf amazon.de darauf gestoßen. Da soll doch allen ernstes ein Kinderbuch, welches den Titel "Wo bitte geht's zu Gott?, fragte das kleine Ferkel." auf den Index gesetzt werden und das auf Antrag des Familienministeriums. Es handelt sich um ein religionkritisches Buch in dem sich ein kleines Ferkel und ein Igel auf die Suche nach Gott begeben.
Das kleine Ferkel und der kleine Igel hatten immer geglaubt, es könnte ihnen gar nicht besser gehen. Doch dann klebt jemand über Nacht ein Plakat an ihr Häuschen, auf dem geschrieben steht: "Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!" Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen...
Wo bitte geht's zu Gott?, fragte das kleine Ferkel klärt Kinder auf humorvolle Weise über die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam auf. Die Frage, ob einem religionsfreien Kind "etwas fehlt", wird dabei aus der Perspektive des weltlichen Humanismus beantwortet: "Und die Moral von der Geschicht': Wer Gott nicht kennt, der braucht ihn nicht ..."
Für nähere Informationen empfehle ich folgende Webseite: http://www.ferkelbuch.de/ auf der es auch eine Unterschriftenaktion gegen die drohende Indizierung gibt. Vielleicht möchte ja der ein oder andere die Aktion unterstützen.
Ich finde es ungeheuerlich was in unserem ach so demokratischen Land abgeht. Das ist ein eindeutiger Angriff auf die Meinungs und Religionsfreiheit in Deutschland, mit Methoden wie es sie sonst nur in Diktaturen gibt. Frau von der Leyen sollte sich schämen.
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Sandor
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

Jetzt mal völlig wertfrei - bitte was ist hier jetzt undemokratisch etc. ?
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
Zitat von Papst:
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten"
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von phaseshifter »

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien legt nun auf ihrer Webseite die neuen Kriterien dar, anhand derer zukünftig entschieden werden soll, ob ein Spiel in Deutschland indizierungswürdig ist. Der bisher vier Punkte umfassende Katalog wurde ergänzt und wartet nun mit insgesamt sechs Kriterien auf - eine genauere Erläuterung des jeweiligen Punktes gibt es bei den entsprechenden Links:

* Unsittlichkeit
* Verrohende und zu Gewalt anreizende Wirkung durch Gewaltdarstellungen
* Anreizen zum Rassenhass, Verherrlichung der NS-Ideologie
* Diskriminierung von Menschen
* Verherrlichung / Verharmlosung von Drogenkonsum
* Schwere Jugendgefährdung

Ein Spiel muss allerdings nicht zwingend indiziert werden, wenn:

* "Spiele, bei denen die Verletzung und/oder Tötung von Menschen eine unter mehreren möglichen Spielhandlungen darstellt und das Ergebnis der Kampfhandlung unblutig präsentiert wird;
* Spiele, in denen andere Elemente als Gewalttaten gegen Menschen eine wesentliche Rolle spielen;
* Spiele, in denen Tötungsvorgänge gegen Menschen verfremdet dargestellt werden und zwar in einer Form, die Parallelen zur Realität nicht nahe legt;
* Spiele, in denen Tötungsvorgänge ausschließlich gegen solche Wesen dargestellt werden, die Menschen eher nicht ähneln;
* Spiele, in denen auch Horror- und Splatterelemente enthalten sind, in denen jedoch nicht gewalthaltige Anteile spielbestimmend sind, wobei die Horrorelemente nicht so gestaltet sein dürfen, dass auf Grund der besonderen Brutalität die anderen Spielelemente in den Hintergrund treten."

Bei den Kollegen von Golem kommentiert der USK-Gutachter Gerald Jörns die neuen Kriterien und kommt zu dem Schluss, dass es sich bei den neuen insgesamt Maßstäben um eine Verschlimmbesserung des Prozederes handelt.

Einerseits seien die Umschreibungen der bisherigen Punkte nun differenzierter und ausführlicher als ihre Vorgänger - schließlich hatten sich auch die Spielehersteller über die unscharfen Vorgaben beschwert. Andererseits bieten auch die Ergänzungen sowie der Begriff der Unsittlichkeit reichlich Interpretationsspielraum, so Jörns, der denkt, dass das Prüfverfahren für die USK-Mitarbeiter noch etwas arbeitsintensiver werden dürfte. Die müssten nicht nur Indizierungs- und Nichtindizierungskriterien abwägen, sondern würden auch mit ethisch-moralischen (und vielschichtig bewertbaren) Fragestellungen konfrontiert werden.
Quelle: 4Players

Dazu unbedingt die Kolumne bei 4Players lesen: Klick
Dazu fällt mir ja jetzt echt nichts mehr ein ... kommen nun in Sachen Sex amerikanische Verhältnisse auf uns zu?
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Player »

* Verrohende und zu Gewalt anreizende Wirkung durch Gewaltdarstellungen
* Anreizen zum Rassenhass, Verherrlichung der NS-Ideologie
* Diskriminierung von Menschen
* Schwere Jugendgefährdung

Ich weiß schon, welches Spiel das wohl alles "erfüllen" dürfte: Resident Evil 5 :ugly:
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SoulBringer
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von SoulBringer »

Bin mal gespannt wie schnell Condemned 2 vom deutschen Markt verschwindet^^
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Cubestar2003™ »

Wie gut, dass Österreich und die Schweiz gibt.
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Sandor
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

"Army of Two" wird fast sicher hier auch nicht erscheinen lt. meinem Händler. Condamned 2 wird wohl, wie der erste Teil, hier ebenfalls nicht erscheinen. Dumm nur, wenn - wie bei Army of Two - man möglicherweise Zusatzcontent haben möchte später, dann hilft einem auch kein Importspiel.
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von phaseshifter »

Die USk hat Condemned 2 eine Altereinstufung verwehrt und jetzt kommt das Spiel für die XBox 360 nicht offiziell in Deutschland auf den Markt, für die PS3 aber soweit ich weiß schon. Grund für das Nichterscheinen der 360 Version ist die Firmenpolitik von Microsoft, man möchte keine Spiele ohne USK Einstufung in Deutschland heraus bringen.

Mal noch eine Meldung über die diskutiert werden darf:
Einfluss von Medien auf Schulleistungen größer als bislang bekannt

Düsseldorf (ddp-nrw). Die Häufigkeit und Inhalte des Medienkonsums von Schülern haben laut einer Studie mehr Einfluss auf deren Leistungen als bislang angenommen. Nach einer am Freitag in Düsseldorf vorgestellten Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) haben Kinder aus den Schülergruppen, die bei den Pisa-Vergleichstests schlecht abgeschnitten haben, deutlich öfter Fernseher, Spielekonsolen und Computerspiele zur Verfügung als die anderen Schülergruppen. Die Studie stützt sich auf bundesweite Befragungen von 4400 Viertklässlern und 17 000 Neuntklässlern.
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«Die Schulnoten fallen umso schlechter aus, je mehr Zeit die Schüler mit Medienkonsum verbringen und je brutaler die Inhalte sind», fasste KFN-Leiter Christian Pfeiffer zusammen. Daraus leitet die KFN die Forderung nach einer flächendeckenden Einführung von Ganztagsschulen ab. Damit könnten insbesondere die Verlierer der Pisa-Studien vor ausuferndem Medienkonsum geschützt werden.
Der Studie zufolge erscheinen damit die in den Pisa-Studien ermittelten Leistungsunterschiede in neuem Licht. Weil die Pisa-Verlierer in ihren Kinderzimmern über eine erheblich größere Medienausstattung verfügten als ihre jeweilige Gegengruppe, hätten sie damit auch einen weit höheren sowie zugleich inhaltlich problematerischeren Medienkonsum, bilanzierte das KFN.
So sind etwa Kinder aus Zuwandererhaushalten, die bei den Pisa-Tests erheblich schwächer abschnitten, viermal häufiger im Besitz von Spielekonsolen als die Vergleichsgruppe der Kinder aus bundesdeutschen Haushalten, wie die KFN-Studie ergab. Entsprechende Ergebnisse fanden die Experten auch bei Schülern aus sozial schwachen Haushalten, deren Medienausstattung ebenfalls erheblich höher war als bei der Vergleichsgruppe aus der Mittelschicht.
(ddp)
Irgendwie erscheint es mit logisch, das Kinder die den ganzen Tag alleine vor dem TV und der Konsole "geparkt" werden schlechter in der Schule sind als ihre Mitschüler, bei denen sich die Eltern vielleicht sogar mehrere Stunden am Tag kümmern... Braucht es da eine Studie vom KFN um auf diesen Schluss zu kommen?
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Raptile »

Stand bei mir heute morgen auch in der Zeitung. So kann man das imo aber nicht stehen lassen. Ich hab während meiner ganzen Schulzeit viel gezockt und schlecht war ich nicht, besser als andere Nicht-Zocker die stattdessen 10 andere Hobbys hatten. Und ich kenn auch genug Leute die Zocken und es bislang sehr weit gebracht haben.

Zumal man in manchen Spielen auch was lernen kann...
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Cyber Zéro
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Cyber Zéro »

Was stellen sich solche Leute eigentlich vor? Das die Kinder den ganzen Tag lang lernen? Es kommt doch nicht drauf an, OB man zockt, sondern WIE man zockt und vor allem WIE LANGE. Spielen ist doch nichts verwerfliches, nur sollte man es im geregelten Maß machen und das Lernen nicht unter den Tisch fallen lassen. Aus einigen Sätzen des Artikels könnte ich aber interpretieren, dass jeder der eine Spielekonsole besitzt, auch gleich schlechte Leistungen erbringt :roll:

Wie lange braucht es eigentlich noch, bis man Videospiele einfach hinnimmt ? Immer un immer wieder wird darauf herumgehackt :|
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the new nightmare
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von the new nightmare »

Jep, ob ich jetzt 5 Stunden am Tag zocke oder aber im Fitnesstudio , beim Fußballspielen oder sonstwo verbringe ist doch dabei unerheblich, man lernt auf die ein und die andere Weise nicht. Ist halt schlimm, daß immer nur das Zocken alleine als schlecht für die schulischen Leistungen hingestellt wird :roll: . Ich streite allerdings nicht ab, daß bei Kindern die schon Fernseher, PC und Konsole in ihrem Zimmer haben die Gefahr für ausufernden Medienkonsum größer ist als bei denen die das nicht haben. :asd: Aber dafür brauchts keine Studie, das weiß doch jeder mit ein bischen gesundem Menschenverstand.
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Gin
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Gin »

the new nightmare hat geschrieben:Jep, ob ich jetzt 5 Stunden am Tag zocke oder aber im Fitnesstudio , beim Fußballspielen oder sonstwo verbringe ist doch dabei unerheblich, man lernt auf die ein und die andere Weise nicht. Ist halt schlimm, daß immer nur das Zocken alleine als schlecht für die schulischen Leistungen hingestellt wird :roll: . Ich streite allerdings nicht ab, daß bei Kindern die schon Fernseher, PC und Konsole in ihrem Zimmer haben die Gefahr für ausufernden Medienkonsum größer ist als bei denen die das nicht haben. :asd: Aber dafür brauchts keine Studie, das weiß doch jeder mit ein bischen gesundem Menschenverstand.
Zum ersten Punkt muss ich persönlich aber scho sagen, dass es einen Unterschied macht ob ich nach dem zocken ne Stunde lerne oder nachdem ich beim Sport richtig aktiv und anner frischen Luft war. Mein Hirn ist nach letzterem auf jedenfall leistungsfähiger als nach einer Zockersession :mrgreen:
Das schlimme ist ja bloß, dass behauptet wird, dass das zocken an sich die Leute verblödet was widerum kompletter Schwachsinn ist. :ugly:
Toad: "Naja, Gin hat, wie schon bekannt ist, eine absolut bescheuerte Spielweise."
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Cyber Zéro »

Sollen die Leute doch froh sein, dass die Kinder überhaupt eine Beschäftigung haben. Vor allem in Großstädten ist das doch nur gut, sonst kommen die Kids auf blöde Gedanken, schließen sich irgendwelchen Gangs an und verprügeln Leute .... So mache sie es höchstens virtuell :mrgreen:
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the new nightmare
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von the new nightmare »

@ Gin:
Gut, zum ersten Punkt muß ich auch sagen, daß meine Zockerkarriere erst NACH der Schulzeit losging als ich mein erstes Geld selber verdient habe, von daher kann ich schwer beurteilen ob das Hirn nach dem Zocken noch ne Weile auf "off" geschaltet ist :wink: . Ich hab bislang noch nicht´s in der Art bei mir bemerkt, muß aber auch sagen, daß Sessions die länger als 1 1/2 bis 2 Stunden dauern absolut selten sind bei mir. :ugly:
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von SeniorDingDong »

Falls man verblödet, dann eher durch "passive" Sachen wie TV Glotzen. Ich meine jetzt nicht "oh gleich kommt Kulturzeit auf Arte !" sondern das ziellose Reinziehen von irgendwelchem RTL2 dummfick. Sachen wo man einfach abschaltet und die Zeit totschlägt. Genauso, wenn deine Arbeitsstelle dadurch besteht, den ganzen Tag nur Ordnerrücken zu Bekleben oder Tüten abzufüllen...

Bei Spielen ist man ja aktiv und trainiert je nach art seine Konzentration, Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, logisches Denken, man erinnert sich an eingeprägte Wege oder ruft bei einem RTS seine "Build Order" ab.... aufjedenfall bleibt das Gehirn aber immer "in Action" und schläft nicht ein und bleibt schön jung und frisch ;)

Jedoch kann man es übertreiben und wenn wird durch die Spiele ausgelaugt - jeder der mal (halb) "professionell" in irgend einer eSports-Liga war, wird mir da zustimmen können.

Anders sieht das aus bei Zeitkillern wie "WoW" oder diese ganzen Asia-Grinder, wo man über 6 Stunden 2000 identisch aussehende Monster killt um einen Level aufzusteigen :ugly:

Der "richtige" Sport ist gut, aber sich zum Fussball zutreffen ,als Vorwand, nur um danach noch acht Stunden lang zu saufen und zu kiffen ist es nicht :disappointment: Oder sich mit blindem Ehrgeiz kaputt zu trainieren, sei es nun Bolzplatz, Muckibude oder die Eisbahn...

Sport hält den Körper fit, Spiele halten den Geist fit wenn man beides richtig macht. Macht mal einen langen Spaziergang, legt klassische Musik ein, zockt ne Runde Tetris und trint einen Schwarztee - danach kann man Bäume ausreißen und sie symetrisch nach Farbe stapeln ;)

Vondaher liegen diese "Verblödungsgründe" doch wohl eher darin, wenn ich auf eine dieser "Hartz4-Hauptschulen" gehe, ohne jegliche Perspektive hätte ich auch nicht die Motivation noch irgendwas für die Schule zu tun und würde dann auch eher das mir naheliegenste machen - ganzen Tag zocken... es ist dann mehr Sympton als Ursache
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Raptile »

Thompson ist fast noch eine größere Lachnummer als Pfeiffer.

Verblödung herrscht nicht unter Videospielern, sondern in der Politik. Was da aktuell verzapft wird... furchtbar! Hier in BW wurde ja auch das 12-jähirge Abi eingeführt - ohne die Lehrpläne zu verdünnen. Jetzt klagen immer mehr Lehrer, Schüler und Eltern, dass die Arbeitslast zu groß sei. Unser Ministerpräsident Oettinger sprach sich dann für eine Kurzung der Lehrpläne aus, der Kultusminister Rau meinte aber, dass in naturwissenschaftlichen Fächern sicher nix gekürzt wird, da da der Nachwuchs so schwer zu finden sei. Mein Gott, doch mehr Stoff studieren auch nicht mehr Physik. Es studieren mehr Physik, wenn man die Schüler dafür begeistern könnte. Und das tut man nicht durch stinklangweiligen Unterricht, in dem es nur um Formeln geht ohne diese in 99% der Fälle durch eigene Experimente zu beweisen. Egal in welchem naturwissenschaftlichen fach, der Unterricht ist viel zu eintönig. Immer redet nur der Lehrer, immer. So werden nie mehr Physik oder sonstwas studieren, wenn man so abgeschräkt wird.

Aber nee, die Schuld liegt immer bei den Schülern. Die sind dumm und faul. Und alles von Killerspielen.
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

Hab am WE mal nen Bericht gesehen im TV, wonach der Osten weitaus weniger Probleme hat mit dem verkürzten Zeitraum zum Abitur. Scheinbar waren es dort immer schon ein Jahr weniger als im Westen. Über die Arbeitslast der Lehrer könnte ich viel schreiben, ich bin hier der Meinung, dass die größte Anzahl der Lehrerschaft absolut nicht ausgelastet sind. Die Motzerei rührt daher, dass diese in den vergangenen Jahren nur eine relativ geringe Auslastung hatten und nun mit dem Anspruch und der Mehrarbeit nicht mehr klar kommen können oder wollen. Klaro gibts auch Ausnahmen - kenn selber eine - aber an der Zeit bei den Lehrern liegt es nicht. Eher liegt es an der Flexibilität, gerade was Physik und auch Fächer wie Latein etc. angeht, den Unterricht spannend zu gestalten und auch entsprechende Unterrichtsverweigerer a) zu erziehen und b) sie nötigenfalls auszuschließen.

Bei den Schülern schauts teilweise schon anders aus. Bedenklich ist, dass Fächer wie Sport oft hinten runter fallen und man tatsächlich meint, denselben Stoff (ohne Ausdünnung eher unwichtiger Teile) so reinpressen zu müssen. In Indien kämpfen 30.000 Leute für 15 Studienplätze an einer Uni im Fach Luft- u. Raumfahrt, unter weitaus schwereren Bedinungen kämpfen diese sich hoch oder versuchen es. Solche Situationen sind natürlich nicht gut und nicht wünschenswert - nur ist Schule eben, zumindest ab einer gewissen Klasse, kein Zwang ohne Notwendigkeit sich selber einzubringen sonder eine Chance zur Selbstentwicklung. Ungeachtet dessen, dass viele jetzt sagen werden "das will ich aber so nicht" oder dies sogar als unsozial etc. ansehen - die globalisierte Welt verlangt dies und der ist es scheißegal, ob deutsche Schüler Bock haben auf Deutsch oder Mathe oder lieber zocken daheim. Zudem ich pers. weniger Killerspiele - selbst ein Manhunt - als hypergefährlich einstufe. Viel eher sind es Langzeitgames wie WoW, die süchtig machen können oder einen echt dazu bringen können, möglichst wenig Zeit fern der Konsole zu verbringen.
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von phaseshifter »

Gerade auf CW gelesen:
Segas Horror-Shooter in Deutschland verboten

Segas Horror-Shooter Condemned: Criminal Origins, erschienen im November 2005, wurde nun von einem bayrischen Gericht beschlagnahmt, nachdem es zuvor im April 2006 indiziert wurde.
Betroffen sind sowohl die Xbox 360-, als auch die PC-Version des Spiels, welche nun in Deutschland komplett verboten sind. Die letzten beiden Titel, die diesem Schicksal erlagen, waren Dead Rising (Capcom, Xbox 360) und Manhunt (Rockstar Games, PS2/Xbox).
Ich habs nicht gespielt, aber den 2. Teil aufgrund des sehr guten Tests in der Gamepro schon in der PS3 Version vorbestellt. Bin mal gespannt was diesem jetzt passiert ... Vorabindizierung?
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

Ist ein sehr gutes Spiel und ähnlich wie damals Silent Hill sehr fesselnd. Denke, dass Teil 2 hier offiziell nicht erscheint und es relativ zügig sogar auch verboten werden wird.
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von phaseshifter »

Soweit ich weiß kommt es für die 360 weil die USK die Kennzeichnung abgelehnt hat nicht in Deutschland, wohl aber für die PS3. Laut Gamepro soll es nicht mehr Gewalt beinhalten als eine etwas heftigere CSI Folge ... keine Ahnung wie das im ersten Teil aussieht. Ich kann mir allerdings vorstellen das Condemned 2 ein ähnliches Schicksal erleiden wird wie seinerzeit Mortal Kombat 2, welches innerhalb weniger Tage nach erscheinen beschlagnahmt wurde.
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

Zudem, wenn ich u.a. mit ner alten Klobrille auf nen (mehr oder weniger) Zombie einprügel, dann find ich pers. das jetzt nicht so "uuuuuuuh, brutal".
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von SoulBringer »

Naja.. harmlos is das Spiel nicht. Man sieht zugerichtete Leichen (deshalb der CSI Vergleich?) aber man schlägt seine Gegner blutig, das Blut bleibt an den Händen "kleben", man kann mit der Umgebung interagieren (verschiedene Gegenstände benutzen). Den Kopf der "Opfer" packen und gegen einen TV werfen (afaik zuckt der Gegner dann noch kurz wegen des Stroms) oder eben gegen Klos hauen (u.a.).. kA, schaut euch einfach die Videos an.
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Re: Die bösen "Killerspiele"

Beitrag von Sandor »

Ja stimmt - und was ist daran nun nicht für Erwachsene ? Bei SAW oder HOSTEL seh ich sowas auch und noch viel mehr. Hab ja nicht gesagt, dass es harmlos ist aber ein "ab 18" = erwachsen sollte doch bitte dann auch so gelten. Aber was solls, ist wie die Diskussion bei MANHUNT - wobei Condemned ja noch eine wirkliche Story hat und die ruhigen Passagen ebenso stark vertreten sind (dunkle Räume, Lichtsiele, Schatten, seltsame Geräusche etc.). Bei Bioshock kann ich auch Leute abfackeln oder Gegner in Stücke hauen.
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Zitat von Papst:
"Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten"
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