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Moderator: News-Redakteure

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*** Wiiber ***

Beitrag von *** Wiiber *** »

Schönes Wort zum Sonntag Intrepid. Mir geht das ganze Gelaber über Hardcore- und Non-Game Titel mittlerweile richtig auf die Nerven. Obwohl die Bezeichnung Hardcore-Gamer ja in meinen Augen nicht so klar zu definieren ist, würde ich mich trotzdem in diesen Bereich eingliedern, da ich viel zocke und mich darüber hinaus auch sehr viel mit meinem Hobby beschäftige (außerhalb des Zockens). Ich kann als "Hardcore-Gamer" jedenfalls nicht von einer Spiele-Flaute oder von einer Zerstörung des Marktes durch "Non-Games" etc. sprechen, ganz im Gegenteil, wie Du schon sagtest ...
Dadurch wird aber hingegen vieler Meinungen der Markt nicht zerstört, sondern gefördert, denn auch Casual Gamer werden zu Core-Gamern, die gerne mal Final Fantasy oder The Legend of Zelda spielen, also kann es für den Markt nicht negativ sein, im Gegenteil, er wächst.
Außerdem kann es auch für einen Hardcore Gamer mal ganz erfrischend und innovativ sein, z.B. ein Gehirn-Jogging zu spielen und den normalen Gamer-Alltag ein wenig zu verlassen. Ich persönlich besitze eben dieses Non-Game und finde es klasse. Man kann es prima zwischen harten Multiplayergefechten während einer kurzen Pause zocken oder einfach wenn man keine Lust/Zeit für ein fettes RPG etc. hat. ;-)

Auch wenn die Non-Games einen immer größeren Stellenwert bekommen werden, wovon ich ausgehe, dann werden diese die Hardcore-Games nie komplett verdrängen können. Eventuell werden teure Mammut-Projekte so überhaupt finanzierbar, eben durch die Non-Games als Einnahmequelle.

Wenn man mal von der Verteilung bestimmter HC-Games im Jahr absieht, so muss man doch sagen, dass 3-6 HC Spiele im Jahr völlig ausreichen, nicht zuletzt weil sich doch gerade ein Hardcore Gamer monatelang intensiv mit seinen Spielen auseinandersetzt.

Wer mehr als 6 Toptitel im Jahr braucht (Non-games etc. ausgeschlossen) , der hat meiner Meinung nach entweder zu viel Zeit oder zu viel Knete, eventuell sogar beides. :D


PS: Ich habe es mir mal erlaubt den Status dieses Threads auf "Wichtig" zu ändern. ;-)
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the new nightmare
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Beitrag von the new nightmare »

@ Wiiber:
Tja, das blöde ist halt, daß nicht jeder mit allen Spielen seinen Frieden findet. Was helfen mir 6 Topgames im Jahr (auch wenn ich behaupte, daß diese Menge ein Armutszeugnis für ne Konsole wäre :wink: ) wenn davon 2 oder 3 in Genres angesiedelt sind die mich nicht interessieren?? Dann bin ich ganz schön angeschissen möchte ich meinen :hase:
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Olschi
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Re: Worte zum Sonntag (10. Juni 2007)

Beitrag von Olschi »

Intrepid hat geschrieben:Böse Zungen stellen fest, dass sich immer mehr Firmen auf familienfreundliche Spiele einstellen, so verkündete EA, dass man extra ein Studio eröffnet, dass sich speziell mit solchen Spielen beschäftigt. Ebenso stellt Ubisoft Ähnliches in Aussicht. Dadurch wird aber hingegen vieler Meinungen der Markt nicht zerstört, sondern gefördert, denn auch Casual Gamer werden zu Core-Gamern, die gerne mal Final Fantasy oder The Legend of Zelda spielen, also kann es für den Markt nicht negativ sein, im Gegenteil, er wächst. Dass die Riege der Hardcoregamer weiter schrumpft ist wohl ein weiterer Punkt warum Entwickler auf andere Zeilgruppen umsatteln. Dennoch werden die Hardcore Gamer nicht vergessen. Es erscheinen immer noch genügend Titel und in dieser Generation scheint es auch sinnvoll sich zwei Konsolen zuzulegen, damit man das volle Spieleangebot ausreizen kann. Denn man braucht einen gesunden Mix aus verschiedenen Genres. Solange man bitte nicht mehr mit Happy Feet o.ä. argumentiert, können die Diskussionen sogar sinnvoll verlaufen.
Das bezweifle ich.
Unser Markt wächst nicht nennenswert, Nintendo peilt aber einen anderen Markt an. Und was mit dem passiert, kann "uns" eigentlich egal sein. Ich habe manchmal den Eindruck, als ginge es einigen Leuten hauptsächlich um das finanzielle Wohl Nintendos. Das ist doch zweitrangig. An erster Stelle stehen die Spiele, die (ich gehe jetzt mal nur von mir aus, will da nicht für andere reden) mich ansprechen. Und ich befürchte sogar, dass je besser es Nintendo geht, desto weniger werde ich von diesen Spielen sehen. Wozu auch? Sie haben dann Erfolg bei einer anderen Zielgruppe.
Aber das sind nur Befürchtungen. Der Wii ist gerade 6 Monate alt, und die Spiele, die alles ins Rollen bringen könnten, kommen erst noch. Dann werden wir sehen ...
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Shit happens.
*** Wiiber ***

Beitrag von *** Wiiber *** »

@ the new nightmare:

Ja, da hast du völlig Recht. Allerdings habe ich mich in meinem Posting wohl leider etwas unklar ausgedrückt bzw. an nicht alle Aspekte gedacht.
6 Top-Games pro Jahr währen für eine Heimkonsole wirklich ein Armutszeugnis, ich wollte jedoch eher darauf hinaus, dass ein Hardcore-Spieler für sich etwa geeignete 6 Games im Jahr findet und nicht das es nur 6 davon gibt. ;-)
Auf der anderen Seite bin ich allerdings davon ausgegangen (und da hast du Recht), dass sich (fast) jeder Nintendo Fan die Must-Have Nintendo Franchises wie Zelda, SSBB, Mario Galaxy und MP3 kaufen wird. :D

Aber um zum Kernthema zurückzugelangen:
Ich finde es sollte mehr Non-Games geben, vorausgesetzt diese erscheinen für ein innovatives Handheld wie den NDS, denn ich hätte wohl keine Lust (zwingend) vor dem Fernseher irgendwelche Rechenaufgaben etc. zu lösen. Ich will solche Sachen dort machen wo ich es will und wo es mir am besten/gemütlichsten erscheint. :)

Aber die Non-Games sollten in Zukunft entweder verschiedene neue Richtungen einschlagen oder sich wenigstens klar voneinander unterscheiden, z.B. hoffe ich das dies beim neuen "Noch mehr Gehirn-Jogging" so ist.
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Hadez
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Beitrag von Hadez »

ich finde es prima..., dass nintendo-spieler so viele light-videospiele bekommen. für die wenige zeit, die ich noch mit meinem DS spiele reichen die wenigen vollwertigen/komplizierten spiele auf jeden fall aus.

ahja... Square Enix macht jetzt auch Spiele für Casual Gamer... Klick mich

P.S. ich brauche komplizierte steuerungskonzepte, großen spielumfang und blut in meinem games. nur so fühle ich mich wohl...
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