Zumindest Activision CEO Robert Kotick ist eben dieser Ansicht. Seiner Meinung nach kann ein Drittentwickler auf dem Wii - gerade im Gegensatz zum GameCube - sehr wohl Geld verdienen und erfolgreich sein. Die logische Konsequenz für Activision sei es daher verstärkt in die Wii- Produktion zu reinvestieren.
Kotick gibt auf einer Investorenkonferenz zu den GameCube niemals entsprechend unterstützt zu haben bzw. so viel Geld in die Entwicklung von GameCube- Titeln gesteckt zu haben. Da die Wii nun aber sehr erfolgreich wäre, wolle Activision dies nun ändern.
Darüber hinaus gibt er sich selbstbewusst in Bezug auf die Spieleentwickung in seiner Firma. Zwar sei es in der Vergangenheit so gewesen, dass Nintendo prinzpiell die besseren und erfolgreicheren Spiele gehabt hätte, dies könne sich aber in Zukunft ändern. Activision sei einer Position, wo man sehr gute Software herstellen könne und man glaube an den Erfolg (gegenüber anderen 3rd Party Herstellern, aber auch gegen den direkten "Konkurrenten" Nintendo).
Als Beispiel nennt Kotick "Guitar Hero III", welches im Herbst auch für die Wii erscheinen soll. Es gäbe vielleicht kein besseres Spiel, so Kotick, welches von den Fähigkeiten der Wii besser profitieren könne.
Quelle: UK WII.IGN
Kommentar von Hobble:
Hauptsache aus solchen Worten entwickeln sich dann auch entsprechende Spiele. Aber der Verweis auf Guitar Hero, welches ja nun wirklich am GCN vorbei entwickelt wurde, läßt die Aussage schon glaubwürdig erscheinen.
Scheint so, als ob sich neben UbiSoft auch Activision auf dem Wii profilieren will (verstärkt)!

