Mein Eindruck ist im entsprechenden Thread nachzulesen, nur soviel: 100%iges Dito @apelino!
Gamefront hat geschrieben:Hitman-Kinofilm: Dreharbeiten haben begonnen, Luc Besson ist Produzent
03.04.07 - Eidos gibt bekannt, dass die Dreharbeiten zu einem Hitman-Film begonnen haben. Sie finden in Sofia statt und sollen 12 Wochen dauern. Anschließend wird in Südafrika, St. Petersburg und London gedreht.
Timothy Olyphant ('Deadwood', 'Die Hard 4.0') übernimmt die Rolle des Killers. Seinen Gegenspieler verkörpert Dougray Scott ('Mission: Impossible II', 'Desperate Housewives').
Darüber hinaus stehen Olga Kurylenko ('Paris je t’aime'), Robert Knepper ('Prison Break'), Ulrich Thomsen ('Festen') und Michael Offei ('Casino Royale') ebenfalls auf der Besetzungsliste der Videospiel-Verfilmung.
Im Mittelpunkt des Films steht ein als 'Agent 47' bekannter internationaler Killer, der für eine mysteriöse Organisation namens 'Die Agentur' arbeitet. Der Film entsteht unter der Regie von Xavier Gens nach einem Drehbuch von Skip Woods (Swordfish). Er wird produziert von Luc Besson, Pierre-Ange Le Pogam, Adrian Askarieh und Charles Gordon sowie Co-Produzent Daniel Alter.
Der Film erscheint in Europa über EuropaCorp Distribution und weltweit über Twentieth Century Fox, ein Unternehmen von Fox Filmed Entertainment.
Luc Besson als Produzent, Dougray Scott als Widersacher... klingt schonmal gut, aber der Hauptdarsteller is ja (auf den ersten Blick) mal sowas von daneben gegriffen:
Gestern hab ich in der sneak "Born to be Wild" gesehen mit Tim Allen, John Travolta, Martin Lawrence und William Macy.
Der Film hat mir super gefallen. Ein Gagfeuerwerk wie es im Buche steht. Manche waren zwar auch arg flach und vorhersehbar, aber zum Beispiel die Geschichte mit den Aalen war einfach superwitzig
Bedrückend fand ich es Tim Allen das schauspielern zu sehen was eigentlich Realität ist. Er sieht in dem Film so alt aus, das ich erst einen Schrecken bekommen hab, da ich wohl jede Folge Tool-Time gesehen hab und ihn daher noch etwas jünger in Erinnerung hatte. Aber auch John Travolta ist die perfekte Besetzung für die Rolle... Kurz: Ansehen da !!!!!!
Der Film bekommt von mir auf jeden Fall 4 von 5 Sternen, da ich schon lange nicht mehr so gelacht hab im Kino.
Ich war gestern auch in 300 und im Gegensatz zu vielen maßlos enttäuscht.
Erwartet habe ich mir quasi ein historisches Sin City:
überstilisiert, durchchoreographierte Unterhaltung; bekommen habe ich eine Mischung aus Manowar-Musikvideo und Leni Riefenstahl Propaganda-Film.
Das wichtigste was Sin City um Welten von 300 abhebt: Ironie.
Sin City hate soetwas wie eine Metaebene, die zynisch auf die Geschehnisse im Film herabblickt und die extrem übertriebenen Charaktere und Dialoge mit einem Augenzwinkern darstellt. Ganz anders 300: hier nimmt sich alles und jeder bierernst; die One-Liner entzücken höchstens Leuten die mit 25 immer noch in der Pubertät stecken ein Lachen und die Comic-Ästhetik verliert sich in der masturbatorischen Darstellung von SixPacks im Lendenschurz.
Dieses Bild setzt sich weiter bei der Darstellung der Völker:
Da haben wir die stramm gewachsenen, durchtrainierten Spartaner (blond und blauäugig wäre wohl historisch doch zu inkorrekt gewesen, würde aber gut ins Konzept passen...), und auf der anderen Seite die "degenerierte Rasse", die missgebildeten Perser. (Hallo, Iran?)
Dieser eh schon bedenkliche Fakt wird noch offensichtlicher durch die Tatsache, dass der einzige Verräter - also "unreine" Spartaner - ebenfalls buckelig und entstellt ist.
Für jedem, dem hässlich, krächzend, entstellt noch nicht genug ist wird dem Perser-König Xerxes noch ein weiteres "Feind"-Attribut aufgeklatscht: Homosexualität - oder zumindestens das Klischebild davon wie es in 70% der Köpfen des Publikums bestehen dürfte.
Grundsätzlich kann sich der gesamte Film nicht zwischen unglaublich homophoben Elementen (Xerxes, diverse Sprüche der Spartaner) und auf der anderen Seite eindeutig homosexuelle Fantasien in der Darstellung der Spartaner nicht entscheiden...
Mal abgesehen von all diesen Grundsatz-Kritikpunkten die den Film für mich bereits disqualifizieren konnte er auch dramaturgisch nicht überzeugen. Die Vorlage bietet einfach nicht genug Substanz für einen 2stündigen Film aus welchem Grund die absolut unnötige und reizlose Nebengeschichte der Königin dazuerfunden wurde. Rodriguez war sich über soetwas bewusst, weswegen Sin City gleich 3 seperate Geschichten vereint hat und sein neuer Film "Planet Terror" mit gerademal 80min Laufzeit im Doublefeature im Tarantino läuft.
Zack Snyder fehlt diese Erfahrung und Gespür für Timing und Dramaturgie - weswegen er eine ca. 60min Vorlage auf 2std gestreckt hat.
Wäre dieser Film vor 3-4 Jahren gelaufen hätte man wegen den Effekten und der Überstilisierung vielleicht ein bis zwei Augen über die offensichtlichen Schwächen zudrücken können.
Heute gibt es aber schon einige Filme die optisch ähnliche Wege gehen (Sin City, Renaissance, A Scanner Darkly) - der "NEU"-Bonus fehlt 300 also und so muss es sich als ernstzunehmender Film behaupten - und scheitert dabei kläglich.
Die meisten anderen Kinogänger haben sich in voller Ekstase nach dem Kino versammelt und bei der "Zigarette danach" über die Erfüllung ihrer testesteron-geschwängerten, pubertären feuchten Machtträume geschwärmt.
Mir wurde schlecht.
Hat sich eigtl. schon mal jemand der volljährigen User hier den "Faux Thanksgiving Trailer" von Eli Roth aus Grindhouse angeschaut? Sowas Verstörendes hab ich echt schon lange nicht mehr gesehen, die ganze Aufmachung, der Look, die Musik - krass. Danach hab ich echt verstanden, wieso dem Film aufgrund der Trailer sogar in den USA das R-Rating verweigert wurde - ändert zwar nichts daran, dass ich mir die Filme anschauen werde, wenn auch erst im Juli, wenn sie zusammen (plus Trailer) laufen, aber das is dann doch etwas krass...
Ich rate übrigens auch jedem mit schwachen Nerven, der kindlichen Neugier mal nicht nachzugeben und jetzt nicht gleich danach zu suchen, von wegen "Mal schauen...", DAS müsst ihr euch nämlich echt nicht 'antun'...
Ach ja: Grindhouse ist ja in den USA heute gestartet, und die meisten Reviews lesen sich echt extrem positiv, das Wort Kult habe ich da heute schon wieder um die 100 Mal lesen müssen - naja, "mal schauen"...
war gestern abend mit ner freundin in 300 und muss sagen wahnsinns film, mortz action coole atmo und geschichte und wunderbarer stil mit comic elementen.
War eigentlich noch keiner in TMNT?
Also ich komm grad aus dem Film und fand ihn - anders als wohl die meisten Kritiker hierzulande - eigentlich sehr gut. Technisch supi, rasanter Schnitt, gute Kamera und Humor...nur die Story war n bissal weird, aber was soll man machen.
PS: Musik von Klaus Badelt, wieso hat mir das vorher keiner gesagt!??!
SUPERFILM!!! Am Anfang hatte ich richtig schöne Gänsehaut als erzählt wurde wer die Turtles sind. Und dann wird jeder von denen einzeln vorgestellt. Splinter ist megacool!!! Als Fan der Serie ein Traum. ^,,^
Erinnerte mich an HdR, Helms Klamm oder die letzte Schlacht bei den Pelenor-Feldern, bloss nicht als halber, sondern gleich ganzer Film. Der Film spricht die tiefsten Jägerinstinkte im Mann an, und erreicht diese auch. Sin City gefiel mir (wohl auf Grund des Themas) aber besser.
Ich hatte am Wochenende Mitten ins Herz - Ein Song für dich (Music and Lyrics) gesehen. Absolut tolle Komödie mit viel Charme, Witz und eingängiger schöner Musik.
Für mich Note 2+
PS: Ich denke, dieser Film ist für ein 1. Date sehr gut geeignet.
"Wir essen jetzt Opa!" - Satzzeichen retten Leben.
Ich weiß nicht ob schon Jemand anders über den Film Number 23 was geschrieben hat. Ich war am Freitag mit meiner Freundin drin und ich bin absolut begeistert. Ich mag zwar sowieso so Mystery-Thriller Zeug, aber dieser Film ist dermaßen beklemmend, das ist der wahnsinn. Außerdem mag ich Jim Carrey, auch (und vor allen) in seinen ernsten Rollen!!
Dazu kommt eine tolle STorywendung zum Schluß, einfach nur geil.
Zur Story:
Ned ist Hundefänger. Das ist zwar ein langweilliger Beruf, aber ansonsten ist in seinem leben alles in Ordnung: Er hat eine schöne Frau und einen Sohn und führt eine gute Ehe. Ales seine Frau aber eines Tages in einem Buchladen über ein altes Buch stoplert und es Ned zum lesen mitbringt beginnt das Unglück. Ned findet in diesem Buch etliche Parallelen zu seinem eigenen Leben. Außerdem dreht sich in diesem Buch alles um die Zahl 23. Namen, Adressen, Geburts- und Hochzeitsdaten, alles läßt sich auf die 23 reduzieren. Ned verfällt dem Wahnsinn, denn auch er erkennt überall die 23. Außerdem sieht er die Verschwörung des Autors, der ihn und sein Leben nur zu gut zu kennen scheint. Was für seine Frau als harmloser Scherz beginnt wird zum Horrotrip, an dessen Ende Ned die schmerzhafte Wahrheit erkennen muß....
in einer woche kommt dieser film raus...schaut gar nich sooooo schlecht aus...dem trailer nach zu urteilen
hab bisher ein ausfürhliches making of gesehen und bin nicht gerade angetan von dem film. historisch ist der film völliger käse, da stimmt mal einfach gar nichts. dann sind die wikinger mal wieder die bösen bösen buben, das ist langsam echt nervig. und ralf möller...naja den find ich einfach nur noch lächerlich
Sunshine: Hm, ist echt ´nen schwieriger Fall. Teilweise ´nen bisschen langatmig, teilweise nervig geschnitten. Erinnerte schon entfernt etwas an 28 Days Later und das nicht nur weil der Film im zweiten Teil eher ´nen Horrorthriller is. Die Effekte waren gut, aber insgesamt gab es viel zu wenige Unterschiedliche für einen Sci-Fi-Film. Die Story war nichts besonderes, die Schauspieler etwas klischehaft, aber überzeugend. Spannend war´s, aber eben zu wenig Sci-Fi. Insgesamt solide Durchschnitsskost.
Note 3
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ Einstein
Ich war auch ein tag nach dem TMNT erschienen im Kino und ich muss sagen der Turtles Film is wirklich ne Bombe vorallem schon als ewiger Turtles Fan
Die Animationen fand ich sehr schön wobei ich aber sagen muss das mir Splinter nicht gefallen hatt vom Aussehen her aber nun gut wayne(?).
Der Film bietet auf jeden viel Actio und Spannung und einige coole Gags vorallem am Ende bei diesem Helm Regal^^ ein hammer
Aber ich muss sagen Turtlesscharm war vorhanden aber mir hat so en bisschen noch die lockerern sprüche gefällt also es kommt nich ganz an den alten turtlesscharm ran bzw die Witze wurden ein wenig reduziert/abgeschwächt was im aller ersten Turtles FIlm find vom Scharm und den Witzen her am geilsten war , ist aber beim neuen nicht so schlimm weil mike is immer noch lustig!
Wenn ich solch eine verkorkste, peinliche Rechtschreibung sehe wird mir schlecht... Manche Kiddies sollten lieber mehr lernen als ins Kino gehen.
"TMNT" hat mir auch gut gefallen, allerdings fand ich ihn eindeutig zu kurz, die Handlungselemente wurden merklich zu schnell abgehandelt. Aber ansonsten: Guter Film!
meine güte, bis auf "scharm" ist doch die rechtschreibung okay......wir sind hier im internet in nem forum und niemand muß hier einen germanistischen vortrag über die schriftlichkeit der deutschen sprache halten. und wenn du den unterschied zwischen schriftlicher und gesprochener sprache kennst wirst du wissen worauf ich hinaus will. also solange der satzbau nicht völlig verkorkst ist und rechtschreibfehler am laufenden band auftreten ist´s doch egal. man schreibt ja schließlich mal "schnell" in ein forum und überlegt nicht vorher und nacher noch wie man sein post am besten ausstaffiert....
Trekkie2063 hat geschrieben:Sunshine: Hm, ist echt ´nen schwieriger Fall. Teilweise ´nen bisschen langatmig, teilweise nervig geschnitten. Erinnerte schon entfernt etwas an 28 Days Later und das nicht nur weil der Film im zweiten Teil eher ´nen Horrorthriller is. Die Effekte waren gut, aber insgesamt gab es viel zu wenige Unterschiedliche für einen Sci-Fi-Film. Die Story war nichts besonderes, die Schauspieler etwas klischehaft, aber überzeugend. Spannend war´s, aber eben zu wenig Sci-Fi. Insgesamt solide Durchschnitsskost.
Note 3
ich würde mich deiner meinung weitestgehend anschließen.
der film hat schon eine gewisse bildästhetik. allerdings auch einige unschlüssigkeiten in der story und unfreiwillige komik mit den von dir erwähnten klischees. ein paar mal musste ich deswegen echt laut im kino lachen. (so nach dem motto: geht ohne mich weiter! was zählt ist die mission! XD)
nichtsdestotrotz ein recht interessanter und unterhaltsamer film, ich würde ihn empfehlen.
Ich war gestern in der Mitternachtspremiere von Inland Empire, dem langerwarteten neuen David Lynch Film.
Für mich eindeutig der beste Lynch seit Eraserhead, seinem Erstlingswerk. Das enge Korsett des traditionellen Kinos, dass er z.B. in Blue Velvet oder Lost Highway nur mit düsteren, surrealen Elementen gespickt hat, hat er in Inland Empire endgültig hinter sich gelassen. Hier wird auf 3 Stunden rein assoziativ erzählt - die meisten Schauspieler sind doppelt und dreifach besetzt, , eine lineare Zeitlinie existiert nicht; also kein Anfang und kein Schluss. Wer auf eine Auflösung wartet oder meint er würde etwas "nicht verstehen" ist hier eindeutig falsch, lässt man sich aber auf den Film ein wird man mit tollen, verstörrenden Visionen Lynchs belohnt - die Visualisierung eines Fiebertraums.
Zumindestens eine Deutungsebene ist offensichtlich: wie schon in Mullholland Drive hält Lynch Hollywood den Spiegel vor und zeigt seine hässliche Fratze. Sicher kein Zufall, dass der "Showdown" des Films aussgerechnet auf dem Walk of Fame stattfindet - besiedelt von Obdachlosen und Prostituierten - dessen Sterne den Film nocht ohne Entweihung und Besudelung überleben.
Plot des Films? Da zitier ich am besten Lynch selber "A woman in trouble."
Wie man in diversen Foren sieht spaltet Inland Empire die Lynch-Anhänger. Wenn man Lynch nur von Blue Velvet und Wild At Heart o.ä. kennt und sonst mit experimentellem Kino wenig am Hut hat könnte der Film abschrecken (mindestens 4 Leute haben bei mir das Kino nach halber Filmlänge verlassen); wenn man allerdings sehen will was dabei herauskommt wenn einer der wichtigsten zeitgenössischen Regisseure sich aller Vorgaben befreit und sein "Lebenswerk" radikal im Allgeingang produziert: Geht in Inland Empire. Für mich bis jetzt eindeutig der Film des Jahres.
Zum Abschluss noch ein schönes Zitat von Lynch aus einem Interview in der SZ gestern: "Eine Tages bin ich zu einem sehr liebenswerten Psychologen gegangen und habe ihn gefragt, ob seine Analyse meiner Kreativität schaden könne. Er hat mir ganz ehrlich geantwortet, das könne passieren. Ich habe ihm die Hand geschüttelt und seine Praxis verlassen" Note: 1-
Zuletzt geändert von die Unruhe am Do 26. Apr 2007, 18:59, insgesamt 1-mal geändert.
Ich habe den Film in erster Linie gesehen, weil man ihn groß mit dem Macher von Sin City beworben hat und es auch eine Comicverfilmung ist. Allerdings musste ich im Kino schnell feststellen, dass Spannung und Story schnell auf der Strecke bleiben. Im Endeffekt schaut man knappe zwei Stunden den 300 (+ zu Beginn ein paar Mitstreitern) Spartanern beim munteren Metzeln zu. Das ist ja eigentlich auch nicht verkehrt, nur hat man nach den ganzen CGI Paraden der letzten Jahre alles schon einmal gesehen und meistens besser. Vieles erinnert an den Herr der Ringe, ohne allerdings dessen Bilderqualität zu erreichen: Der matschige Hintergrund und das berüchtigte "Glänzen" der Figuren kommt einem aus vielen aktuellen Computerspielen sehr bekannt vor!
Ich war nach dem Film jedenfalls enttäuscht, denn die Erwartungen waren doch relativ hoch. So bleibt ein fader Film zurück, der irgendwo zwischen Gladiator, Herr der Ringe und den Irrfahrten des Odysseus pendelt. Allerdings verfehlt er die Qualität aller drei Vorbilder um Längen und so schaut man gegen Ende des FIlms doch gelegentlich auf die Uhr, da den Machern auch wirklich gar nichts eigenständiges eingefallen ist.
Note: 4+
Sunshine
Nach 300 hätte ich ja eigentlich vor den vollmundigen Versprechungen der Werbung gewarnt sein sollen, aber man ist ja Cineast und außerdem stand Kultregisseur Danny Boyle (The beach, Kleine Morder unter Freunden, Trainspotting und 28 days later) für den Film hinter der Kamera. In Anbetracht seiner voherigen Filme konnte da eigentlich nicht viel schief gehen....... Tja, falsch gedacht!
Die Geschichte dreht sich um die Sonne und das ist wörtlich zu nehmen. Die Sonne spendet ihre Leben erhaltenden Strahlen nicht mehr aus und droht komplett zu verlöschen. Auf der Erde ist deswegen schon lange die nächste Eiszeit ausgebrochen und so sendet man tapfere Astronauten mit der größten Atombombe der Welt in Richtung Sonne.
Vorher hatte man schon einmal eine Mission mit dem gleichen Auftrag dorthin geschickt, aber das Schiff verschwand... Die logische Drehbuchkonsequenz daraus ist, dass man auf dem Weg zur Sonne das Notrufsignal des alten Raumschiffs auffängt und man sich wegen der zweiten Bombe auf den Weg dahin begibt, denn zwei Sprengsätze sind besser. Ja, ist klar! Das hätte man nach einer fehlgeschlagenen ersten Sprengung auch noch machen können. Nein? Weil der einzige Sprengmeister mit der ersten Bombe den Bach herunter geht? Tja, wozu braucht man dann die zweite Bombe überhaupt, wenn sie keiner bedienen kann? Auf die Beantwortung solcher (und vieler anderer Fragen) wartet man vergebens, denn nun nimmt der Film nach langatmigen Gesprächen und öden Weltraumsequenzen mit dem Andocken an die alte Fähre Fahrt auf.
Auf der Fähre entdeckt man dann, was den Vorgängern passiert ist. Die Reste der Crew erinnern an Brathühnchen, während an Board alles in Ordnung zu sein scheint. Nur die Flugmechanik ist im Eimer, aber das CO2 System und die Bombe sind entakt. Doch nun passieren die üblichen Katastrophen und ein ungebetener Gast schleicht sich an Bord des zweiten Raumschiffs..... Wer wissen will, wie der Gast im Raumschiff wütet und ob man die Erde doch noch retten kann, der soll sich diesen Film ansehen! Leute, die während des Films sehnsüchtig auf ein Alien gewartet haben, denn dort nimmt der Film diverse Anleihen, die lassen von dem Film die Finger.
Die Qualität der Weltraumsequenzen unterliegt anderen Filmen wie 2001 um Längen und den zu Beginn eindrucksvollen Blick auf die Sonne kann man auch schnell nicht mehr sehen. Der größte Fehler ist den Machern aber mit der Besetzung der Crew passiert, denn gerade gegen den Physiker und Sprengstoffmeister entwickelt man schnell eine Antipathie und so ist einem das Ableben der Crew eigentlich nur willkommen. Auch die anderen Charaktere wirken blass und völlig überfordert mit ihren Rollen, wie z.B. unser "Berechnungspfuscher". So bleibt ein Film, der trotz der kurzen Spieldauer schnell ermüdet, mit Logiklöchern übersäht ist und schlechte Schauspieler bietet. Boyle hat sich mit diesem Film keinen Gefallen getan und den Zuschauern auch nicht.
Morgen geht's in Inland Empire. Ich bin sehr gespannt.
Realität ist nicht, jedes einzelne Haar darzustellen, sondern, dass ein Ladenbesitzer Kinder, die nachts seinen Laden betreten, nicht besonders herzlich willkommen heißt. - Shigeru Miyamoto