Die bösen "Killerspiele"

Rund um Videospiele im allgemeinen Sinne (Events, Konzerte, Kunst etc.).
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SeniorDingDong
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Beitrag von SeniorDingDong »

Deutscher Kulturrat: Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele

14.02.07 - Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände tritt für Kunst-, Publikations- und Informationsfreiheit ein. Er fordert deshalb die Politikerinnen und Politiker in Bund und Ländern auf, bei ihren geplanten gesetzlichen Schritten zum Schutz von Jugendlichen vor Computer- und Videospielen nicht über das Ziel hinaus zu schießen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: 'Zur Zeit beobachten wir mit Sorge, wie sich Bund und Länder gegenseitig mit immer neuen Vorschlägen überbieten, um den Vertrieb von Computerspielen einzuschränken. Es ist gut, wenn die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gestärkt wird.

Ebenso ist zu begrüßen, wenn der Handel stärker in die Pflicht genommen wird, die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und auf die Kennzeichnung hinzuweisen. Weiter muss ein besonderes Augenmerk auf die Verstärkung der Medienkompetenz gerichtet werden.

Bei der Debatte um Gewalt in Computerspielen darf aber nicht über das Ziel hinausgeschossen werden. Erwachsene müssen das Recht haben, sich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch Geschmacklosigkeiten oder Schund anzusehen bzw. entsprechende Spiele zu spielen.

Die Meinungsfreiheit und die Kunstfreiheit gehören zu den im Grundgesetz verankerten Grundrechten. Die Kunstfreiheit ist nicht an die Qualität des Werkes gebunden. Kunstfreiheit gilt auch für Computerspiele.'

Quelle : Gamefront
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Spike
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Beitrag von Spike »

Genau so sieht es aus.
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Cyber Zéro
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Beitrag von Cyber Zéro »

Diese Debatte über die Killerspiele war mal vernüpftig, aber in letzter Zeit ist es einfach nur noch albern. Das gerät völlig aud den Rudern. :roll:
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the new nightmare
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Beitrag von the new nightmare »

Wenn die das Gesetz wirklich wie geplant durchbringen, dann geht die Videospielbranche bei uns sowieso vor die Hunde :evil: . Da werden dann 30% aller Games gar nicht mehr in Deutschland erscheinen :(
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

Importe werden dir da wenig helfen - denn ich vermute stark, dass auch ausländische Firmen es sich überlegen werden, potentielle "Killerspiele" (die Definition ist so weitreichend, dass fast alle darunter fallen) nach Deutschland zu verschicken. Und selbst wenn, ein Verkauf oder Verleih ist nur schlecht möglich, da du sicherstellen mußt, dass diese Spiele nicht an U18 Leute gehen. Ebenfalls muß die Aufbewahrung bei dir daheim so sein, dass keine U18 Leute diese sehen oder gar spielen können.

Ebenfalls problematisch seh ich das für die Händler. Die Vorschläge der Familienministerin zielen nahezu alleinig auf die Händler ab, was Zusatzkosten angeht. Da die Händler an der hardware kaum noch verdienen - wir reden hier von 10 - 40 Euro maximal, werden auch große Ketten es sich überlegen, ob sie einen getrennten Ü18-Bereich einrichten werden, damit diese Spiele verkauft werden können.

Einigen Ministern im Kabinett geht der bisherige Vorschlag von der Familienministerin auch nicht weit genug. Der Stoibervorschlag steht durchaus noch im Raum. Der Kulturrat hat eher weniger zu sagen - aber immerhin wird diese Meinung mal bemerkt. Leider haben auch Firmen wie EA die Vorschläge der Familienministerin begrüßt - wobei ich mir denke, die haben den Text oder deren Auswirkungen gar nicht ganz umrissen.
http://gamercard.xbox.com/Gamersandor.card[/iframe360]
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Beitrag von phaseshifter »

Ebenfalls muß die Aufbewahrung bei dir daheim so sein, dass keine U18 Leute diese sehen oder gar spielen können.

Am besten in den Waffenschrank zur Pumpgun :roll:
Bin ich froh das Holland nicht weit ist und ich öfters mal in die Schweiz komme ... Diese Diskussion ist einfach nur noch absurd. Irgendwie bekommt das Ganze für mich schon so einen *Zensur* Beigeschmack. Stichwort: *Zensur*.. Kontrolle, Verbote ... etc. von einem freien Land kann wirklich bald keine Rede mehr sein. Das "Killerspiele" Verbot ist da sowieso nur die Spitze des Eisberges. Vorratsdatenspeicherung, Bundestrojaner usw. Hoffentlich hat niemand aus der Regierung "Minority Report" gesehen, sonst kommen sie noch auf die Idee und sperren Leute einfach mal präventiv ein ... besonders die mit schwarzen Mänteln und solche mit zu langen Bärten.
In diesem Sinne ....
Zuletzt geändert von phaseshifter am Do 15. Feb 2007, 20:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Sandor »

Naja - wenn der Zoll dich anhält wenn du von Holland oder CH kommst und nicht nachweisen kannst, dass die Games auch entsprechend bei dir daheim untergebracht sind bzw. diese auch schlüssig nur für dich als Ü18er sind - wer weiß, zumindest zur Personalfeststellung etc. könnteste da erst einmal auf der Wache landen. Keine Ahnung, wie das dann in der Praxis alles laufen wird. Würde aber mal vorsichtig sein mit dem Eigenimport.

Was III. Reich oder dergleichen angeht - halt ich für völlig daneben. Mit die älteste Demokratie der Welt - die Schweiz - hat z.B. ne Regel wonach in "Basel-Land" Zigaretten nur an Ü18er verkauft werden dürfen. Ein paar km nebenan in "Basel-Stadt" darfste die ab 16 kaufen. Fährste nun von Basel-Stadt nach Basel-Land und bist U18, dann kann dir jeder Polizist die Zigaretten konfiszieren ohne Ersatz. Klar hinkt jeder Vergleich aber ich wäre mal extrem vorsichtig mit Nazi/Stasi-Vergleichen oder dergleichen.

Btw. - die JULIS haben gefordert, Pornos im free TV ab 16 auszustrahlen. Die Begründungen sind m.E. in Ordnung, seh das ähnlich.
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Beitrag von phaseshifter »

*Selbstzensur*
Zuletzt geändert von phaseshifter am Do 15. Feb 2007, 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Sandor »

Das Jugendschutzgesetz hat eben u.a. div. Straftatbestände für Sexualdelikte und integriert in diesem Gesetz ist eben auch Gewalt bzw. Videospiele. Natürlich ist es polemisch, wenn man Kipo mit Killerspielen vergleicht - aber juristisch ist das egal, da wird das nüchtern gesehen. Natürlich ist es auch lächerlich, so einen Vergleich zu machen und die Schwere der Schuld bei Sexualdelikten mit dem spielen von Videospielen spezieller Natur zu vergleichen - aber hey, medial wirkt das.

Ich muß aber deutlich widersprechen. Ein Unrecht erlaubt es Dir absolut nicht ebenso mit Unrecht zu reagieren. Mehr noch, mit der Aussage machste Dich selber der üblen Nachrede und Beleidigung schuldig. KEIN Politker hat Dich als Pädophilen bezeichnet - man spricht von der Straftat abstrakt und stellt dies in Bezug zu dem spielen von Killerspielen. Du aber jedoch greiftst die Menschen persönlich an und bezeichnest diese sogar als Nazis ! Das ist rechtsstaatlich unkorrekt und weder demokratisch noch in irgend einer Form gerechtfertigt. Wenn Du emotional erbost bist, dann ist auch dies keine Entschuldigung die Regierung der BRD als Nazi-Regierung darzustellen ! Das geht definitiv zu weit phasenstifter ! Mehr noch, Du schadest mit solchen Äußerung auch jegliche Bemühungen, die Wogen zu glätten - wer Deine Äußerungen liest, der fühlt sich im Zweifel noch bestätigt, dass Videospiele tatsächlich ein Grund ist für moralischen Werteverfall und Unrechtsbewußtsein.

Deine Einlassung, dies nicht öffentlich zu machen ist nicht halbar - immerhin kann ich das hier lesen und das Internet zählt rechtlich gesehen ebenfalls zum Bereich "öffentlich zugänglich". Dies ist kein abgeschlossener Bereich hier im Forum und selbst wenn, so unterliegen Deine Aussagen selbst dann nicht den Grundrechten der freien Meinungsäußerung oder dem Recht der Privatsphäre. Du begehst nachweislich Gesetzesbruch - und auch wenn es Dir nicht paßt oder Du meine Äußerungen für geschwollen oder sonstwie bezeichnest - es ändert nichts am Ergebnis.

Hinzu kommt noch, dass die Begrenzung auf Unionspolitiker auch sachlich nicht richtig ist, da das Kabinett aus der Bundesregierung besteht und diese wieder aus SPD und CDU/CSU. Dazu kommen auch noch die Mitglieder des Bundesrates, die auch nicht alleinig unionsgeführt sind. Weiterhin wird derzeit durchaus ein Verbot für Zigaretten für Leute unter 18 aktiv geführt. Auch hier gelten Videospiele als eine Art von Kunst - doch ich kann mir auch nicht ein Bild von Hitler an die Wand hängen (gerade eben ein Urteil gefällt worden, wonach ein Jurist entsprechend verurteilt wurde, weil auch andere Zugang zu dem Büro mit dem Bild hatten). Insgesamt ist Deine Meinung einfach nicht gesetzlich geschützt. In anderen Ländern siehst Du dafür in Videospielen keine nackte Haut, in den USA steht eine Lehrerin vor Gericht, weil unverschuldet pop ups von Pornoseiten aufgegangen sind am PC und Kinder dabei waren - es drohen ihr rund 20 Jahre Haft ! Also komm mir nicht mit dem Vergleich woanders sei es so viel besser. In Japan gibts seit kurzem wieder die Todesstrafe - so gibts viele Beispiele unterschiedlicher Rechtssituationen. Aber egal was hier geduldet wird, ich wehre mich ganz stark und deutlich gegen eine Bezeichnung der Regierung als Nazis ! Das wird weder den Opfern dieser Zeit gerecht noch der tatsächlichen Lage. Überleg doch mal bitte !
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Beitrag von phaseshifter »

Ich hätte mich nicht auf eine Diskussion mit Dir einlassen dürfen ... Sorry ... das hatten wir schon mal ... Ich lasse es in Zukunft.
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

Dann einfach lesen und lernen - wenn du es so möchtest: es war keine Diskussion sondern Fakten, die auch für dich gelten. Ich hoffe sehr, dass die Nazi-Vergleiche hier verschwinden, so etwas kann man nicht stehen lassen !

Nachtrag: was auch geschehen ist - danke für die Einsicht.
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Beitrag von phaseshifter »

Kann ich das so auf mir sitzen lassen? Nein!
Ich weiß nicht ob derartig ausführliche Rechtsbelehrungen hier angebracht sind. Ich bin kein Jurist und habe nur meine Meinung zur derzeitigen Situation in Bezug auf Videospiele geäußert. Wenn ich mich hier in Deutschland so langsam fühle wie in gewissen Diktaturen ist das meine Meinung, die ich, laut meines Rechtsverständnisses auch öffentlich kund tun darf (Recht auf freie Meinungsäußerung).
Ob der Vergleich mit Kinderpornographen juristisch egal ist, ist mir aber nicht egal und stößt in meinem Verständnis auf höchstes Unverständnis. Denn ich lasse mich "Juristisch" nicht auf die gleiche Stufe mit Kinderschändern stellen, schon gar nicht "medial Wirksam". Da kann mir dann auch schnell mal ein *zensur*vergleich heraus rutschen. Ich habe ja nicht die Judenvernichtung mit der Zensur von Videospielen verglichen
Das wird weder den Opfern dieser Zeit gerecht ...
nichts läge mir ferner, sondern vielmehr die Zensur und Überwachungsmethoden mit denen, wie die genannten Politiker sie zur Zeit fordern.
Du schadest mit solchen Äußerung auch jegliche Bemühungen, die Wogen zu glätten - wer Deine Äußerungen liest, der fühlt sich im Zweifel noch bestätigt, dass Videospiele tatsächlich ein Grund ist für moralischen Werteverfall und Unrechtsbewußtsein
.
Hab ich geschrieben das ich denen in die Fresse hauen oder sie abknallen will? Nein hab ich nicht. Auch wenn ich in deinen Augen nicht unbedingt sachlich bin, kann man mir wohl kaum moralischen Werteverfall unterstellen. Das müsste man dann aber auch bei einer Menge Politiker oder Journalisten tun, denn die sind mit *Zensur* Vergleichen auch gerne mal bei der Sache.
Deine Einlassung, dies nicht öffentlich zu machen ist nicht halbar - immerhin kann ich das hier lesen und das Internet zählt rechtlich gesehen ebenfalls zum Bereich "öffentlich zugänglich". Dies ist kein abgeschlossener Bereich hier im Forum und selbst wenn, so unterliegen Deine Aussagen selbst dann nicht den Grundrechten der freien Meinungsäußerung oder dem Recht der Privatsphäre. Du begehst nachweislich Gesetzesbruch - und auch wenn es Dir nicht paßt oder Du meine Äußerungen für geschwollen oder sonstwie bezeichnest - es ändert nichts am Ergebnis.
Ich meinte mit öffentlich die großen Medien wie: TV, Zeitungen, Radio. Sorry das ich mich da missverständlich ausgedrückt habe. Aber ich denke es ist schon was anderes, wenn ich etwas im Fernsehen sage (Killerspieler=Kinderpornographen) und das Millionen von Menschen sehen oder ich eine Meinung in einem Forum für Videospiele vertrete, das vielleicht von 50 Leuten gelesen wird.
Hinzu kommt noch, dass die Begrenzung auf Unionspolitiker auch sachlich nicht richtig ist, da das Kabinett aus der Bundesregierung besteht und diese wieder aus SPD und CDU/CSU. Dazu kommen auch noch die Mitglieder des Bundesrates, die auch nicht alleinig unionsgeführt sind.
Danke für die Aufklärung :roll:
Auch hier gelten Videospiele als eine Art von Kunst - doch ich kann mir auch nicht ein Bild von Hitler an die Wand hängen (gerade eben ein Urteil gefällt worden, wonach ein Jurist entsprechend verurteilt wurde, weil auch andere Zugang zu dem Büro mit dem Bild hatten).
Jetzt vergleichst du gewalthaltige Videospiele mit Hitlerbildern? Also bitte. Das ist ja fast so schlimm wie das mit den Kinderpornos.
in den USA steht eine Lehrerin vor Gericht, weil unverschuldet pop ups von Pornoseiten aufgegangen sind am PC und Kinder dabei waren - es drohen ihr rund 20 Jahre Haft
Ich bin auch verdammt froh das ich nicht in USA lebe. Keine Nippel aber ne Knarre im der Hose. Die haben doch voll einen an der Waffel.
Also komm mir nicht mit dem Vergleich woanders sei es so viel besser.
Dann sag du mir nicht wie viel schlechter es anderswo ist... :roll: man kann sicher eine Menge Beispiele von Ländern aufzählen wo die Lage schlechter ist als hier, aber andererseits genau so viele wo es besser ist. Also lassen wir das.
Fest steht für mich auf jeden Fall eines, das die Regierung gut daran täte sich um andere Dinge zu kümmern, denn es gibt sicher dringendere Dinge als ein Verbot von "Killerspielen". Den nächsten Schüleramoklauf, der mit "Killerspielen" sowieso nichts zu tun hat, wird niemand, durch kein Verbot der Welt, verhindern können.
Ach ja und mein Nick ist nicht phasenstifter!
Amen
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Player
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Beitrag von Player »

Naja, es macht bald einfach kein Spaß mehr hier zu leben, wenn man in eine Ecke gedrängt wird, nur weil man Action-orientierte Software mag. Das stinkt und ist nicht mehr normal. Wir hatten schon immer die schärfsten Gesetze und jetzt kommt es noch dicker. Das ist doch lachhaft. Länder wie Holland zeigen wie es geht. Jeder noch so knüppelharte Horror-Film, jedes noch so schockierende Videospiel ist grundsätzlich uncut ab 16 zu haben und keiner rennt Amok. Gibt es denn eigentlich nur Dummköpfe in unserem Land, die was zu sagen haben? "Zensur findet nicht statt" war schon immer die größte Lüge bei uns. Firmen wie Rockstar Games fertigen seit jeher für den deutschen Markt zensierte Software an, nur um Gewinneinbußen wegen Indizierung zu verhindern. Ich fürchte fast, wenn es einem selbst als Erwachsener Mensch fast unmöglich sein wird an "seine Spiele" zu kommen, wird der eine oder andere Menschen tatsächlich über einen Amok nachdenken. :wink: Es macht doch langsam kein Spaß mehr in so einem beknackten Staat zu leben, wenn man sieht, wie sein Hobby behandelt wird. Letztens meldete sich der Deutsche Kulturrat zu Wort, der die Wahrung der Kunstfreiheit (wozu fraglos auch Videospiele gehören) gefährdet sieht. Mir läuft hier einfach zuviel verkehrt. Womöglich Strafen für den Besitz von Baller-Games aussprechen? Was geht? Sollte man sich nicht langsam wieder um wichtige Dinge in dieser Welt kümmern, als nur zuzusehen, Videospieler zu kriminalisieren?
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the new nightmare
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Beitrag von the new nightmare »

Tja, da hilft wohl nur noch der Appel an alle zukünftigen Amokläufer, bitte in Zukunft vor ihrer Tat alle ihre Videospielbestände zu vernichten ***IRONIE***
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Beitrag von phaseshifter »

Die letzte News:
Widerstand im Bundesrat gegen Pläne aus Bayern

Im Bundesrat sind Bayern und Niedersachsen mit der Forderung nach einem generellen Verbot von sogenannten Killerspielen und einer Verschärfung des Strafrechts auf Widerstand gestoßen. Auch Unionspolitiker kritisierten den Vorstoß.


Berlin - SPD-Chef Kurt Beck sagte vor der Sitzung: "Diese populistischen schnellen Vorstöße sind wirklich nicht geeignet." Nötig sei eine differenzierte Debatte, an deren Ende er ein Verbot nicht ausschließe. Der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet (CDU) sagte im Bundesrat, es gebe ein Vollzugsdefizit bei den bestehenden Gesetzen. Er verwies auch auf die Erkenntnisse von Wissenschaftlern: Ein Zusammenhang zwischen den Amokläufen von Jugendlichen etwa in Emsdetten oder Erfurt mit dem Konsum von "Killerspielen" werde ganz überwiegend bestritten.

Dessen ungeachtet begründete die bayerische Justizministerin Beate Merk den Antrag mit dem Amoklauf eine Schülers im nordrhein-westfälischen Emsdetten im November. Der Täter soll auch gewalttätige Spiele gespielt haben. "Der Staat darf nicht einfach wegsehen und nichts tun", so Merk. Ministerpräsident Edmund Stoiber stimmte zu: "Das darf nicht hergestellt werden."

Bayerns Familienministerin Christa Stewens (CSU) kritisierte die von Familienministerin von der Leyen (CDU) vorgeschlagene Lösung. Die Einschränkung des Verkaufs von gewalttätigen Computerspielen an Kinder und Jugendliche sei "eine Scheinlösung" und "ein stumpfes Schwert". Es habe bisher nur in einem einzigen Fall eine Verurteilung wegen Verkaufs von Killerspielen gegeben. Generell gab es jedoch Zustimmung für die kurzfristige Lösung von der Leyens, sie soll noch bis zum Sommer umgesetzt werden.

Der Bundesrat verwies den Antrag Bayerns für ein Verbot solcher Spiele schließlich an die Ausschüsse. In der Debatte wurde die Forderung nach einem schnellen Totalverbot von der SPD und Teilen der CDU abgelehnt. Nun wird eine Entscheidung wohl frühestens im Herbst fallen.

Die Bundesregierung will zunächst die Bewertung der bestehenden Regelungen durch wissenschaftliche Studien abwarten. Erst dann soll auch der Bundesrat über den bayerischen Antrag entscheiden.
quelle: spiegel.de
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Beitrag von Sandor »

nur kurz zur Info: die Straftat "Besitz und Verbreitung von kinderpornographischen Material" etc. ist eben ein Teil des Jugendschutzes und der Gesetze. Die Rechtsprechung darf sogar nicht unterscheiden, wenn ein legales Gesetz eben die Thematik "Killerspiele" und "Kinderpornographie" in einem Paragraphen aufführt. Hier zeigt sich halt, dass die Menschen die Gesetze machen und nicht die Juristen. Sind die Menschen "schlecht" sind die Gesetze "schlecht" und damit die Rechtsprechung.

Die Verweisung in die Ausschüsse war klar - zumindest scheint die BR nicht populistisch hier nun nen Schnellschuss machen zu wollen. Allerdings geb ich nen Pfifferling auf die sog. "Experten", die hier nun Gutachten erstellen sollen.
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Beitrag von the new nightmare »

Das is so ne elendige Heuchelei. Wenn ich so Sätze höre wie " Der Staat darf nicht einfach weg sehen und nichts tun" kommt mir echt die Galle hoch, tut er doch in zig anderen Fällen in denen es um viel schwerwiegendere Dinge wie z.B. Reduzierung der Treibhausgase, Pornographie im Internet, Gewalt an den Schulen etc geht doch genau das, nämlich einfach wegsehen und nichts tun :evil: .
Aber mit den Videospielern kann man´s ja machen, die haben halt keine Lobby wie z.B. die Autoindustrie die auch in Zukunft Autos herstellen kann die 15 Liter Sprit brauchen und 300 km/h fahren, egal wie verrückt das Klima gerade spielt :titanik:

Tschau, nightmare
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Beitrag von Sandor »

Naja der Umweltschutz wird bei Urlaub, Skifahren oder dergleichen eh eher in den Hintergrund gedrückt - Hauptsache Sonne oder genügend Schnee. Umweltschutz ja, aber nur wenn andere ihn einhalten sollen oder dafür bezahlen.

Die Killerspielverbots-Debate ist eine - scheinbar - kostengünstige Alternative der Politik zur Aufarbeitung und Fehlerbekämpfung der gesellschaftlich bereits seit langem existierneden Problemen, die mit Gesetzen alleine bereits schon gar nicht mehr in den Griff zu bekommen wären. In etwa ein Kapitulationseingeständnis der Politik an sich - egal ob national oder international.
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Beitrag von the new nightmare »

Ich frag mich bloß was sie dann als neuen Sündenbock hernehmen wenn sie merken, daß sie durch diese Verbote nicht einen Amoklauf werden verhindern können :roll:
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Beitrag von Mr. Wood »

the new nightmare hat geschrieben:Das is so ne elendige Heuchelei. Wenn ich so Sätze höre wie " Der Staat darf nicht einfach weg sehen und nichts tun" kommt mir echt die Galle hoch, tut er doch in zig anderen Fällen in denen es um viel schwerwiegendere Dinge wie z.B. Reduzierung der Treibhausgase, Pornographie im Internet, Gewalt an den Schulen etc geht doch genau das, nämlich einfach wegsehen und nichts tun :evil: .
Inwiefern ist "Pornographie im Internet" eigentlich ein drängendes Problem, solange sich diese im erlaubten Rahmen bewegt ?
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Beitrag von SoulBringer »

Mr. Wood hat geschrieben:
the new nightmare hat geschrieben:Das is so ne elendige Heuchelei. Wenn ich so Sätze höre wie " Der Staat darf nicht einfach weg sehen und nichts tun" kommt mir echt die Galle hoch, tut er doch in zig anderen Fällen in denen es um viel schwerwiegendere Dinge wie z.B. Reduzierung der Treibhausgase, Pornographie im Internet, Gewalt an den Schulen etc geht doch genau das, nämlich einfach wegsehen und nichts tun :evil: .
Inwiefern ist "Pornographie im Internet" eigentlich ein drängendes Problem, solange sich diese im erlaubten Rahmen bewegt ?
Gar keines, deshalb denke ich das so etwas wie Kinderpornographie oder ähnliches meinte...
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Beitrag von the new nightmare »

Das meinte ich auch, aber nur zum Teil. Fakt ist doch, daß absolut jeder, auch Jugendliche, Zugriff auf pornografische Seiten im Internet haben kann. Warum also so scharfe Auflagen für Videospiele wenn´s in anderen Bereichen so gut wie überhaupt keine Einschränkungen gibt??
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Beitrag von Garrett »

Mr. Wood hat geschrieben:
the new nightmare hat geschrieben:Das is so ne elendige Heuchelei. Wenn ich so Sätze höre wie " Der Staat darf nicht einfach weg sehen und nichts tun" kommt mir echt die Galle hoch, tut er doch in zig anderen Fällen in denen es um viel schwerwiegendere Dinge wie z.B. Reduzierung der Treibhausgase, Pornographie im Internet, Gewalt an den Schulen etc geht doch genau das, nämlich einfach wegsehen und nichts tun :evil: .
Inwiefern ist "Pornographie im Internet" eigentlich ein drängendes Problem, solange sich diese im erlaubten Rahmen bewegt ?
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Wer's braucht, soll doch.

Aber ich denke mal, TNN spielte auf die verschiedenen, gesetzteswidrigen Abarten von Pornographie an. Meiner bescheidenen Kenntnis nach ist das Internet der größte Umschlagplatz nicht nur für die Bilder oder Filme, sondern auch für die "Lobby" die dahinter steckt, also Austausch per Foren, Aufbau von Netzwerken oder schlicht Kontaktanzeigen.

Aber daran sieht man ja schon das Krux mit den "Killerspielen": Warum ein solch undifferenzierter Begriff Einzug findet in eine Gesetzvorlage, könnte ich mir nur mit Panikmache erklären, und die wollten die Herren ja eigentlich vermeiden.
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Garrett
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Beitrag von Garrett »

the new nightmare hat geschrieben:Das meinte ich auch, aber nur zum Teil. Fakt ist doch, daß absolut jeder, auch Jugendliche, Zugriff auf pornografische Seiten im Internet haben kann. Warum also so scharfe Auflagen für Videospiele wenn´s in anderen Bereichen so gut wie überhaupt keine Einschränkungen gibt??
Ja und vor allem, jene pickeligen kleinen Möchtegerngangster im Zockerkeller, denen "Killerspiele" wirklich auf die Seele schlagen bzw. wo so Gewaltbereitschaft wirklich erzeugt wird, die kommen auch trotz Verkaufsverbot an solche Spiele...man braucht nur das Internet.

Aber wozu offen drüber reden und mal auf Augenhöhe aufklären (sprich: mal ie ganzen Amok- oder Killerbegrifflichkeiten weglassen), wenn man verbieten kann?
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Dicker
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Beitrag von Dicker »

Hab gerade auf consolewars.de gelesen, dass Bayerns Entwurf zum Killerspielverbot vom Tisch ist.

War ja klar, aber trotzdem schön zu hören. Langsam beruhigen sich die Gemüter wieder.
Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden!
(C. H. Duell, Direktor des US-Patentamts, 1899)
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