- sie spielen Räuber/Polizist, Cowboy/Indiander, Pirat/Soldat und hauen sich mit Stöcken die Rüben ein
- sie seifen sich gegenseitig mit Wasserpistolen/Wasserballons ein, solange bis einer sauer wird und die große Prügelei beginnt
- sie klettern Bäume hoch oder heizen mit ihren Fahrrädern/Inline Skates/Skateboards steile Hügel in einem Affenzahn hinunter
- sie krachseln über Baustellen und durch Abwasserkanäle
- hab ich Bandenkriege schon erwähnt?
Was nun wirklich gefährlich für das Kind ist, das würd ich nochmal gern wissen.
Zuhause auf der Couch ein Spiel zu spielen, oder draußen nahe dem Tode zu balancieren. *dramatisch* :>
Aber Hauptsache rein ins Entchentapeten-Kinderzimmer, Licht aus, Schlüssel umdrehen, glücklich sein dass das Kind keinen Gefahren mehr ausgesetzt ist!
Um ehrlich sein hat es mich in meiner Kindheit mehr belastet, wenn ich zur Schule musste und genau wusste, dass ich die Hausaufgaben für den Unterricht nicht gemacht hatte, als wenn ich Videospiele gespielt hatte.
Eine Altersbeschränkung sollte nicht heissen, dass man darunter das Spiel nicht anfassen darf.
Viel eher sollte man sich mal dazusetzen und schauen, wie es das Kind erlebt. Wenn es gespannt vor dem Bildschirm sitzt und alles andere um sich herum vergisst: gut, denn das heisst, dass es sich wirklich mit dem Spiel beschäftigt.
Ein Zehnjähriger ist nunmal nicht zu unterschätzen, auch wenn er sich bei Mama noch gerne einknuddelt. Auch eine junge Katze fängt schon Mäuse, sieht sie auch noch so knuddelig aus!
Also in deinem Sohn steckt einfach zuviel ungeforderte Energie, die unbedingt mal raus muss. Ich weiß ja nicht wie weit du beruflich eingespannt bist, aber entweder du oder sein Vater sollten mal mehr mit ihm unternehmen und ihn vielleicht körperlich oder auch geistig etwas fordern. Wenn ihr aber beide zu wenig Zeit für euren Kleinen habt, dann solltet ihr die Schuld für solch ein Verhalten nicht jemand anderem zuschieben.Jetzt weiß ich endlich, warum mein Sohn immer so aggressiv ist, wenn er von dem Freund kommt. Wer weiß was der noch alles zu Hause hat.
Auf jeden Fall ging dann die Diskussion los, das da ja ab 7 (oder 6 weiß nicht er mußte das Spiel umgehend wieder mitnehmen) freigegeben ist , Pegi ist aber ab 12 und laut MAG64 ist das eindeutig ein Prügelspiel. Und das macht meiner Meinung nach aggressiv wenn es nur darum geht stundenlang auf Menschen einzukloppen.
Ich bezweifle doch schwer, dass er vorher ganz dicke mit ihnen war.(Ein 8-jähriger den ich kenne hat Harry Potter geschaut und davon Albträume bekommen wegen den vielen Spinnen und hat seitdem panische Angst davor...)
Mich hat mit 7 mal ne Biene gestochen und seitdem hab ich panische Angst vor ihnen. Böhze Bienen, denen sollte man n PEGI verpassen! ;P
Ja aber wenn es zuviel für das Kind wird, so wird es schon selbst damit aufhören und wenn es das nicht tut, nun dann wird es von den Erwachsenen unterschätzt, da es dies sehr wohl kann.@Godofthedarkness: Es gibt eben Leute (zb du und ich), denen es nichts ausmacht sowas als Kind zu spielen, aber es gibt definitv auch andere...
Word!Du sagst es, aber gewissen Leute meinen ja das man alle Eltern betrafen sollte, die ihren Kindern mehr "zutrauen" und das find ich dämlich.
Ich kenne es ja noch von meiner Kindheit und erlebe es ständig bei meinen kleinen Cousins. Mit 10 Jahren sind der eigene Verstand und die Persönlichkeit schon so weit fortgeschritten, dass es nun darum geht, die Welt um sich herum viel mehr zu Begreifen. Man versucht ständig irgendwelche, für Erwachsene bzw. Erfahrene, abgedreht wirkende Dinge, man sucht nach körperlichen und geistigen Grenzen. Eltern, die ihren Kindern dies verwehren, um sie "zu beschützen", tun meiner Meinung nach einen gefährlichen Fehler, wenn sie diese Entwicklung stören. Woher soll ein Kind später wissen, was böse ist, wenn es dies nie erlebt hat? Woher soll es wissen, wo seine körperlichen Grenzen liegen, wenn es nie eine Schramme abbekommen hat? Woher soll es wissen, dass es etwas falsches getan hat, wenn es nie eine Ohrfeige bekommen hat?
Kinder sollten, nein, müssen sogar stetig alle Aspekte des Lebens erfahren können und das so früh wie möglich.
Viel mehr ist es an den Eltern, das was das Kind gerade erlebt hat, zu kommentieren, zu bewerten, ihm zu vermitteln, ob es nun etwas gutes oder etwas schlechtes war.
Aber einfach nein zu sagen und ein dickes Schloss vor allem was gefährlich werden könnte zu hängen, ist garantiert nicht der richtige Weg.
Übrigens, Realismus ist meiner Meinung nach kein Faktor, ein Spiel zu bewerten. Für ein Kind sieht ALLES reallistisch aus.
Ich kann mich z.B. noch gut an die Zeit im Kindergarten zurückerinnern, als wir eine Mäusefamilie malten. Ich war damals fest der Überzeugung, dass meine Mäuse wie in der Realität aussahen. Als ich vor einigen Jahren dann die Bilder durch Zufall im Speicher gefunden habe, war ich geschockt, wie krum, verwackelt, ja wie unförimg das ganze war. Nur mit sehr sehr viel Fantasy konnte man es noch als Mäuse erkennen.
Ja ich kann mich sogar an Filme erinnern, deren Effekte für mich als 16-jähriger noch reallistisch aussahen, bei denen ich heute einfach lache, wie unecht doch alles wirkt.
Erst mit der Erfahrung kommt das Empfinden für reallistisch oder unreallistisch. Zuvor sieht einfach alles reallistisch aus, auch wenn ein Erfahrener darüber nur lachen kann.










