hab vor längerem mal eine Geschichte zu Zelda OoT geschrieben. Das ganze sollte nicht zu ernst genommen werden, es ist nur eine Verarsche und lehnt halt an diesen Meilenstein der Videospielgeschichte an
Hoffe der Humor ist nicht zu schwarz, nehmt euch mal die Zeit und lest euch rein, über ausreichend Feedback würde ich mich freuen
Have fun!
Legende von Zelda Uncut
Es gibt Legenden von denen man gerne Berichtet und die man gerne an Andere weitergibt. Doch es gibt auch Legenden, die erzählt man sich weil sie einfach zum schreien komisch sind.
Eine davon ist die Legende von Zelda. Doch Zelda ist gar nicht die Hauptperson, nein, es ist der kleine Lausbub Link! Er trägt grüne Waldkleidung, Stiefel die für ihn viel zu groß sind und eine Zipfelmütze.
Doch es ist kein Wichtel, es ist der Herr der Zeit! Zumindest sollte man das glauben…
Link führte bisher ein glückliches und friedliches Leben im Wald der Kokiri.
Das Volk der Kokiri besteht aus vielen pubertierenden Jugendlichen, die niemals älter werden. Sie sind also für alle Ewigkeit in der Pubertät gefangen. Die Einwohnerzahl wächst stetig, denn es gibt keine Verhütungsmittel im Wald und Todesfälle wird es auch nie geben.
Aus dem Fötus wird ein Baby, aus dem Baby wird ein Kind und aus dem Kind wird ein pubertierender Jugendlicher der auch wieder nur Sex und Drogen im Kopf hat. Irgendwann wird der Wald überbevölkert sein. Doch das ist eine andere Geschichte.
Jeder Kokiri bekommt irgendwann eine Fee. Diese passt sich meistens dem Charakter ihres Herrn an.
Natürlich gibt es in Kokiri City auch einen Bürgermeister. Es handelt sich um den großen und mächtigen Deku Baum!
An einem ganz normalen Morgen beginnt nun die Legende von Zelda welche ja eigentlich Legende von Link heißen müsste…
„Link wach auf! Der Deku Baum bittet dich zu sich!“ Navi, die kleine Fee, kam nervös in Links Baumhaus geflogen.
„Link, hörst du nicht? Der Deku Baum möchte dich sehen!“ Sie zupfte an seiner Decke doch er rührte sich nicht.
„Bitte Link, wach doch auf!“ Immer noch keine Reaktion. Ob er überhaupt noch lebt? Die kleine Fee machte sich Sorgen.
„Wenn du jetzt nicht sofort aufwachst und mit mir zum Deku Baum kommst, bekomme ich verdammten Ärger, also beeile dich bitte!“ Sie erhob die Stimme.
Es schien zu wirken, denn Link gab eine erste Reaktion von sich. Er drehte sich von der linken auf die rechte Seite.
Navi war verzweifelt. Sie wusste nicht mehr weiter. Der Deku Baum gab ihr einmal im Leben ein Job und den konnte sie natürlich nicht ordnungsgemäß ausführen. Sie überlegte was sie tun könnte.
„Am besten Selbstmord. Ich springe vom Baumhaus runter!“
Langsam landete sie auf dem Holzboden und lief geschwind zum Ausgang. Noch ein kleiner Meter und dann musste sie springen. Mit dem Leben abschließen und alles vergessen was sie so geliebt hatte.
„Link, der Deku Baum, das Kokiri Volk und den Wodka. Schade drum, ich hätte so gerne noch einen kräftigen Schluck zu mir genommen. Aber was rede ich da? Ich hatte doch schon Wodka zum Frühstück und bin auf dem Weg hierher gegen den Zaun geknallt weil ich zu viel Promille im Blut hab. Was bin ich doch für eine miese, kleine Fee!“
Navi setzte zum Sprung an, doch durch einen lauten Schrei wurde das schlimmste verhindert.
Link war endlich aufgewacht und schweißgebadet. „Link, Link! Was ist los? Schlecht geträumt!?“
Die kleine Fee flog zu dem blonden Jüngling in grünem Schlafanzug und Teddy im Arm.
„Wie schrecklich, ich habe einen großen Mann mit dunkelgrüner Hautfarbe und roten Haaren gesehen!“, erklärt Link und schaute die kleine Fee entsetzt an.
„Was ist daran so schlimm?“, fragt Navi und bekam sogleich eine Antwort.
„Er hatte Strapsen an!“
Noch wusste Niemand etwas von dem Unheil welches der große grüne Mann mit roten Haaren und Strapsen über das Land Hyrule bringen würde. Nur der Deku Baum hatte eine Vorahnung, denn es juckte ihn mächtig in der Baumkrone. In einem Traum bekam er einst eine Botschaft: „Der Tag an dem die Blattläuse aktiv werden und deine Baumkrone zu jucken beginnt, ist der Tag an dem du eine Fee entsenden und einen kleinen Lausbub auf eine schwere Prüfung vorbereiten musst!“
Natürlich hatte er diese Botschaft befolgt und mittlerweile hatte es ja auch die kleine Fee Navi endlich geschafft, den zukünftigen Herrn der Zeit aus dem Bett zu holen.
„Hallo Deku Baum, ich habe den Job ausgeführt und Link hergeholt! Bekomm ich jetzt meinen Wodka?“
Der große Baum wackelte mit den Ästen und aus seiner Baumkrone fielen, neben den ganzen Blattläusen, auch einige Flaschen Wodka.
„Und jetzt verschwinde unter Links grünem Anzug!“
Die dunkle und kratzende Stimme des Deku Baumes dröhnte durch den Wald.
„Wird gemacht mächtiger Deku Baum, aber unter seine Kleidung passt doch gar nicht der ganze Wodka!?“
Navi betrachtete kritisch die Kleidung von Link und schon ertönte auch wieder die Stimme des Deku Baumes: „Wer 999 Rubine, 30 Bomben, 30 Pfeile, einen Bogen, einen Enterhaken und 50 Ausgaben des Playboy Magazins mitschleppen kann, der kann wohl auch fünf Flaschen Wodka mitnehmen.“
Link wurde rot im Gesicht und verstaute den Wodka unter seinen Klamotten. Auch Navi suchte sich ein feines Plätzchen in den grünen, kurzen Hosen des blonden Jünglings.
„So lausche nun den Worten welche ich dir an den Kopf knallen werde“, sprach der große Deku Baum. Link musste die Ohren nicht mehr spitzen, denn seine Lauscher waren seit der Geburt ziemlich elfenartig. „In den letzten Nächten wurdest du von abscheulichen Träumen heimgesucht!“ Der Deku Baum fing an zu erzählen, doch wurde er gleich nach dem ersten Satz von Link unterbrochen: „Das stimmt nur zum Teil! Vor vier Tagen träumte ich von Pamela Anderson, vor drei Tagen von Claudia Schiffer, vor zwei Tagen von Angela Merkel und heute von einem großen Mann mit dunkelgrüner Hautfarbe, roten Haaren und Strapsen!“
Der Deku Baum strich sich mit einem Ast über die Stirn: „Gut, dann waren es eben nur die letzten zwei Nächte in denen du von abscheulichen Träumen heimgesucht wurdest!“
„Wieso? Angela Merkel konnte auch erotisch sein!“ Erneut lies Link einen Kommentar ab.
Dem Deku Baum wurde es jetzt zu blöd und fing einfach an zu erzählen. Ob Link nun zuhört oder nicht ist ihm egal.
„Das Böse ist im Lande und auf Hyrule kommen schreckliche Zeiten zu. Auch ich bin schon von dem Bösen befallen. Mich jucken nicht nur die Blattläuse, nein, da ist noch etwas anderes. Es scheint in meinem hohlen Baumstamm zu sitzen und an mir zu nagen. Was es auch immer ist, ich bitte dich, töte es! Danach sprechen wir uns wieder, hoffe ich!“
Link hatte zugehört und alles soweit verstanden. War ja auch nicht schwer zu verstehen.
Doch eine Frage brannte dem jungen Helden auf der Zunge: „Wie soll ich denn in deinen hohlen Baumstamm kommen? Ich mein, so richtige Nasenlöcher hast du ja nicht…!“
Die Erde fing an zu beben und der Deku Baum öffnete seinen gigantischen Mund, doch dieser war gleich wieder zu denn der Baum hatte noch eine bitte und mit weit geöffnetem Mund kann er schlecht reden: „Link, bevor du dich in die Tiefen meines uralten Körpers begibst möchte ich dich etwas fragen…! Kannst du mir ein paar Playboy Magazine hier lassen? Mir ist so langweilig und ich hab schon lange keinen Besuch von einer Baum Dame bekommen!“
„Klar darfst du ein paar Magazine haben, aber ich möchte sie wieder wenn ich aus dir heraus komme! Welche willst du denn?“
Ein leichtes Grinsen zeichnet sich im holzigen Gesicht des Deku Baumes ab: „Das ist nett von dir! Gib mir am besten ein paar wo schöne junge Elfen Mädchen mit langen Beinen und hübschen Füßchen zu sehen sind!“
In wenigen Sekunden hatte Link die passenden Magazine herausgefunden. Er schien sich in seiner Sammlung bestens auszukennen. Zudem wusste er jetzt etwas, was Niemand je für möglich gehalten hätte: Der Deku Baum ist ein Bein- und Fußfetischist!
Navi verhielt sich ruhig in ihrem Versteck doch sie konnte alles mithören und flüsterte zu sich selbst: „Ich mit meinen kleinen Beinchen und Füßchen wäre wohl kaum der Geschmack des Deku Baumes…! Schade, ich hatte doch noch so viel mit ihm vor!“
Langsam öffnete der Deku Baum wieder seinen Mund. Link war nun fest entschlossen, das Böse im Stamm des Bürgermeisters von Kokiri City auszulöschen. Tapfer marschierte er auf den weit geöffneten Mund zu, kehrte aber schnell wieder um denn der Deku Baum hatte übelsten Mundgeruch. Links Hautfarbe passte sich seinen Klamotten an und nun hatte er auch endlich den grünen Daumen. Jetzt war er in der Lage, Tomaten vor sein Baumhaus zu pflanzen.
Was sollte Link machen? Irgendwie musste er dem großen Baum klar machen, dass er Mundgeruch hat und die Mission somit zum scheitern brachte. Navi wusste natürlich was in dem Kopf des blonden Jünglings vorging und flüsterte: „Link, sag es ihm im ruhigen und respektvollen Ton…!“
Doch es war zu spät. Die Worte von Navi lösten sich in Luft auf.
„Deku Baum, du stinkst aus dem Maul wie Salia aus dem A...llerwertesten !“
Die Rinde des Baumes färbte sich rötlich und es war wohl mehr als peinlich. Ab diesem Zeitpunkt wusste Navi auch, wie direkt der kleine Link ist.
Der Deku Baum warf sich ein paar Pfefferminz Bonbons ein und hoffte nun auf Besserung.
„Woher weißt du wie Salia aus dem Po riecht?“, wollte Navi wissen.
„Das ist eine private Angelegenheit!“, konterte Link und fasste neuen Mut um endlich in das Innere des Deku Baumes zu marschieren.
Es roch schon etwas angenehmer obwohl Link nicht gerade ein Fan von Pfefferminz war.
„Überall sind Spinnweben! Das ist ja eklig!“ Navi versteckte sich wieder in den grünen Hosen von Link, nur ihr kleiner Kopf schaute noch hervor.
Die Atmosphäre im Innern des Deku Baumes ist wirklich nicht die Beste. In allen Ecken knackt und knistert es.
„Woher kommen nur diese Geräusche. Vermutest du etwas, Link?“
Es Knistert wieder.
„Nein, keine Ahnung. Willst du auch ein paar Kartoffelchips?“
Navi entdeckte das knisternde Etwas: Es handelte sich um die Tüte in der die Kartoffelchips drin waren.
Das Rätsel war gelöst und beide waren glücklich.
Link lief unaufhaltsam weiter bis er schließlich an eine Tür kam. „Die ist verschlossen! Navi, gib mir doch mal einen Hinweis!“
Den bekam er: „Wer die Tür zumacht hat, kann sie auch wieder aufmachen!“
Mit diesem weißen und gut überlegten Satz konnte Link rein gar nichts anfangen.
„Da liegt ein Schild auf dem Boden! Das ist wahrscheinlich von der Tür abgefallen!“
Das war schon eher auf Links Niveau und er verstand, was Navi ihm damit sagen wollte. Geschwind nahm er das Schild in die Hand und es fiel ihm wie Schuppen von den Augen: „Da steht Abstellkammer drauf, da müssen wir also gar nicht rein!“
Plötzlich bebte die Erde und der gesamte Deku Baum fing an zu wackeln.
„Link! Der Deku Baum stürzt zusammen! Wir müssen hier raus!“
Doch Link rührte sich nicht und sagte: „Keine Sorge, der Deku Baum hat bestimmt nur zu lange in die Playboy Heftchen geschaut!“
Durch das Beben krachte der morsche Boden ein und Link viel zusammen mit Navi ins kalte Nass.
Sie wussten nicht, dass der Deku Baum einen Keller hatte der überflutet war.
„Wahrscheinlich ist das sein Wasserspeicher für die trockenen Tage…!“, meint Navi doch Link ist da anderer Meinung: „Wir sind in seiner Blase!“
So vergingen viele Stunden. Sie suchten den kompletten Stamm des Deku Baumes ab doch sie fanden einfach nicht das Übel. Vorbei an Spinnweben und Spinnen, vorbei an Flüssen und Fackeln welche zudem noch angezündet waren und eine Bedrohung für das alte Holz darstellten, vorbei an kleinen sprechenden Büschen die mit Nüssen warfen und sich nur besiegen ließen, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge mit einem Streichholz bedrohte.
Doch irgendwann haben sie dann die Quelle des Bösen gefunden!
„Eine riesige Spinne! Schnell weg!“ Navi nahm die Flügel in die Hand und wollte abzischen. Link hingegen wühlte in seinen Kleidern herum.
„Irgendetwas stimmt doch da nicht…!“, fluchte Link.
Navi versuchte ruhig zu bleiben und fragte: „Was suchst du? Etwa dein Schwert!?“
„Nein! Meine Unterhose ist verrutscht!“
Der Spinne wurde es zu blöd und wendete sich von den Beiden ab. Leider hatte sie das Stück Holz übersehen und stolperte ungeschickt. Dabei zog sie sich einen Schädelbasisbruch zu und verstarb wenige Minuten später. Link und Navi hatten es geschafft! Nachdem die Unterhose wieder an Ort und Stelle war, machten sie sich auf dem Weg nach draußen! So langsam ging ihnen auch der Pfefferminz Gestank auf den Geist. Der Deku Baum bedankte sich vielmals, gab Link die Playboy Magazine und einen seltsamen grünen Stein und teilte Link seine nächste Mission mit. Zudem sei er zu sehr geschwächt und müsse nun sterben. Der alte Baum schloss seine Augen und gut war. Fröhlich hüpfend machten sich Lausbub Link und Navi auf den Weg zum Schloss von Hyrule.
Kurz vor der hylianischen Steppe wartete Salia auf die Beiden. „Machs gut mein Süßer!“
Link schaute sie an und rannte weiter Richtung Steppe. „Du Blödmann!“, rief Salia wütend, denn sie fühlte sich verstoßen und überrannt, „Kannst du mir nicht mal einen Abschiedskuss geben?“, sie warf mit einer Okarina nach ihm welche genau seinen kleinen Hinterkopf traf. Er steckte sie ein und rannte wieder weiter.
Einige Minuten später standen sie den Weiten der hylianischen Steppe gegenüber.
Eine merkwürdige, große Eule fiel vom Baum und erlag einem Schädelbasisbruch.
Link und Navi konnten ihr nicht mehr helfen. Ehrlich gesagt wollten sie es auch gar nicht.
Es war nämlich die Eule, welche im ganzen Wald den Ruf eines Dummschwätzers hatte.
„Wir müssen die Stadtmauern von Hyrule noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichen, denn über die Nacht wird die Zugbrücke hochgezogen!“
Link beeilte sich.
Die beiden näherten sich unaufhörlich den Stadtmauern. Sie waren nur noch wenige Meter entfernt doch die Umgebung färbte sich bereits orange. Wie schnell doch die Sonne in der hylianischen Steppe untergeht…
„Beeile dich! Schneller! Schneller!“ Wenn Navi eine Peitsche hätte würde sie diese jetzt gnadenlos benutzen. 30 Meter, 20 Meter, 10 Meter und schon wurde die Zugbrücke auf die Sekunde genau hochgezogen. Da standen sie nun. Link packte ein paar Eisenstangen, ein großes Tuch und ein Buch mit dem Titel: „Wie baue ich ein Zelt in fünf Minuten?“ aus.
Gerade steckten die ersten Stangen im Boden, wurde es auch schon wieder hell! Die Sonne ging auf und in der Ferne hörte man wie ein Hahn abgeschossen wurde.
So packte Link seine Sachen wieder ein und schon kamen sie auf den Marktplatz von Hyrule an.
Ein Mädchen mit roten Haaren kam auf sie zu: „Na du Hübscher, hast du Lust auf eine heiße Nummer?“
Link wunderte sich.
„Komm schon, ich koste auch nicht so viel“, die kleine rothaarige zwinkerte unserem Helden zu.
Er wusste nicht was er sagen sollte.
„Ich heiße Malon und bin die Tochter eines Bauers! Da wir so gut wie kein Geld haben, versuche ich hier ein wenig mein Glück. So kann ich mein Hobby ausleben und nebenbei noch Geld verdienen!“ Wieso erzählte sie ihm das?
„Weißt du, ich mag dich! Auch wenn du noch kein einziges Wort gesagt hast! Deshalb bin ich auch so ehrlich zu dir! Du bist der Erste dem ich das sage!“
Navi kam Link zur Hilfe: „Vergreif dich nicht an meinem Herrn! Er treibt es nicht mit der Tochter eines Bauern! Los Link, weiter zum Schloss!“
„Ihr wollt zum Schloss? Das trifft sich gut!“, sagte Malon, „Nehmt diesen Hammer und sorgt dafür, dass mein Vater wieder nach Hause kommt! Der gammelt da irgendwo rum. Ich glaube, er wollte Samen spenden! In den Flaschen konnte ich eine weiße Flüssigkeit sehen!“
Navi zog an Links rechtem Ohr und wollte das er endlich losläuft.
Einige Minuten später konnten die beiden Helden endlich das Schloss sehen. „Link, hast du gemerkt wie versaut das Mädel war? Sie treibt es anscheinend mit jedem und sie verwechselt Milch mit Samen!“
Link schien sie gar nicht zu beachten und machte sich wie von der Tarantel gestochen auf den Weg. Er kletterte an einer Wand hoch, vorbei an dem Schlosstor und an unzähligen Soldaten welche alle eine Brille brauchten. Ist schon seltsam wenn sie nicht mal einen Jungen sehen der maximal zehn Meter vor ihnen vorbei rannte. Nochmals kletterte er an einer Wand hinauf, sprang dann in den Schlossgraben der zum Glück mit Wasser gefüllt war und fand somit einen Eingang ins Schloss.
Navi war sprachlos. Woher wusste er den genauen Weg und woher wusste er, dass die Soldaten fast blind sind? Ach ja, und wer ist der seltsame Mann der da vorne schnarcht?
„Link! Das muss der Vater von dem versauten Mädel sein! Hier, nimm den Hammer und erledige das!“ Der Hammer war fünf Meter lang, hatte eine Schlagfläche von drei Metern und bestand aus edelstem Holz. Lausbub Link holte zum Schlag aus, kippte aber nach hinten weil ihm der Hammer zu schwer war. Durch den lauten Aufprall wurde der Bauer geweckt. „Nanu? Wer seid ihr denn? Wo bin ich? Was bin ich? Wo ist meine Tochter und was wollte ich hier?“ Wie aus der Pistole geschossen konnte ihm Navi antworten: „Das ist Link und ich bin Navi. Du bist auf dem Gelände des Schlosses von Hyrule. Von Beruf bist du Bauer und ein mieser Vater. Deine Tochter treibt es wohl gerade auf dem Marktplatz von Hyrule und du wolltest hier wohl Milch verkaufen!“
Der Bauer schaute sich um und korrigierte Navi: „Milch verkaufen? Eigentlich wollte ich den Samen hier spenden!“
Mittlerweile hat sich Link wieder aufgerafft: „Verdammter Hammer! Wieso hast du mir nicht gesagt das der so schwer ist Navi?“
Kein Kommentar.
„Ihr zwei seid mir vielleicht zwei lustige Gesellen. Ich denke ich sollte nach Hause gehen bevor sich meine Tochter sorgen macht!“ Der Bauer nahm die Beine in die Hand und rannte zu seiner Farm.
Navi schaute sich um: „Jetzt hat der Kerl seine Samen hier stehen lassen…! Das ist doch eklig, oder Link?“ Es kam keine Antwort. „Link? Wo bist du denn? Link, hallo!?“, sie war besorgt.
„Nicht so laut! Ich krieche gerade durch dieses Loch hier! Da geht’s wohl ins Innere des Schlosses!“
Link hatte es sehr eilig zu Zelda zu gelangen.
Was ging in seinem Kopf vor?
„Mist! Wie sollen wir nur an den ganzen Soldaten vorbeikommen?“ War doch klar, dass sie stets in der Nähe von Prinzessin Zelda sind!“
Link erkannte das Problem und setzte sich im Schneidersitz auf den Boden um nachzudenken.
Doch wie es das Schicksal wollte, löste sich das Problem von alleine.
Der erste Soldat prellte sich den Steiß, der zweite schleckte genüsslich ein Eis, der dritte hing an einer Flasche, der vierte kaufte sich eine rosa Tasche, der fünfte musste rasch aufs Klo und der sechste war durch Drogen froh. So konnte Link ganz unauffällig an den Wachposten vorbei marschieren.
Die beiden Helden kamen an einem Torbogen an: „Riechst du das Link?“, fragte Navi.
„Ja, es riecht übel nach Deodorant...!“
Dann erblickten sie Zelda! Die einzig Wahre! Das Original! Die einzig leibliche Tochter des Königs!
Es war ein bewegender Moment und Navi packte schon mal die Taschentücher aus. Es herrschte totale Stille, welch mystische Atmosphäre! Doch wieso war es so still? Links und rechts lagen tote Vögel und auch einige Grillen streckten die Beine in die Höhe! Was war geschehen? Hatte sich das Böse schon so weit verbreitet? „Link, was meinst du ist hier geschehen?“ Navi schaute ihn fragend an.
Er keuchte und zog nach Luft: „Dieses Deo ist zu stark aufgetragen!“
Nicht das pure Böse war für dieses Tier Massaker verantwortlich, nein, es war Prinzessin Zeldas Deodorant!
Zelda bemerkte den Besuch und fragte erschrocken: „Bist du mein nächster Freier?“ Link und Navi wussten nicht was sie sagen sollten. „Jede Stunde 100 Rubine! Das gilt aber nur für den normalen Durchgang! Extrawünsche kosten 50 Rubine mehr! Wenn du fünf Stunden nimmst bekommst du die sechste Stunde gratis dazu!“ Die Prinzessin beendete den Vortrag.
Völlig konfus schaute Navi zu Link. Er grübelte über etwas. Doch was brachte ihn zum grübeln? Bestimmt überlegt er, auf welche Art und Weise er der Prinzessin mitteilt, wie schlecht es um Hyrule steht. Die kleine Fee war stolz auf Link. Sie dachte stets, dass das Schicksal von Hyrule nicht in seine Hände gehört. Doch nun sieht sie wie Link sich bemüht. Die Prinzessin wird es wohl schwer treffen. Schließlich steht das Königreich ihres Vaters auf dem Spiel.
Endlich scheint Link fertig zu sein. Seine Mundwinkel bewegen sich etwas.
„Ich nehme die fünf Stunden und natürlich auch die eine Stunde extra!“ Link packte die Rubine aus und Navi lag bewusstlos am Boden.
„Aber nur, wenn du vorher unter die Dusche gehst! Ich kann dein Deo nicht mehr riechen“, fügt Link noch hinzu.
Einige Zeit später war Zelda fertig mit dem duschen und sie duftete nun herrlich nach Pfirsich.
Link kam schon sabbernd auf sie zu, da erblickten die Beiden hinter einem kleinen Fenster einen großen Mann mit dunkelgrüner Hautfarbe und roten Haaren.
Durch das Fenster hatte man einen direkten Blick in den Thronsaal.
Die Prinzessin und Lausbub Link sahen dem Mann zu. Mit einem fiesen Grinsen nährte er sich dem König von Hyrule.
„Hoffentlich sieht der Kerl uns nicht!“, sagt Link und ein Tropfen Angstschweiß fließt über sein Gesicht. Im gleichen Moment schaut der große, böse Mann in die Richtung von Link und Zelda. Er hatte sie gesehen! „Oh nein! Wir werden sterben! Wir werden auf übelste Art und Weise abgeschlachtet und an Fleischhaken gehängt! Er wird uns mit Elektrostößen quälen und uns häuten!
Er wird uns mit rosa Wattebällchen bewerfen bis wir jämmerlich krepieren! Wir sind verloren! Spürst du es? Spürst du es?“ Lausbub Link dreht durch und zieht am Kleid von Prinzessin Zelda. „Ich spüre nur, wie mein Kleid immer mehr zerreißt...“, gab Zelda ihm zur Antwort.
Dann passierte es.
Den Blick völlig auf Link und Zelda gerichtet, übersah der böse Mann eine Teppichfalte. Er stürzte ungeschickt und zog sich einen Schädelbasisbruch zu.
Link fing übel an zu lachen: „Hast du gesehen wie der gestolpert ist?“ Mit einem Finger zeigt er auf den dunkelgrünen Mann der wie ein Käfer auf dem Boden lag und das zeitliche segnete.
Bereits einige Sekunden später erlag der böse Mann seiner Verletzung.
Welch tragisches Ende.
Das Königreich Hyrule wurde gerettet. Wenn Link und Zelda nicht am kleinen Fenster gestanden hätten, wären die finsteren Pläne des Mannes wohl aufgegangen. Geschickt konnten sie den großen, dunkelgrünen Strapsenträger ablenken und ihn somit zu Boden reißen.
So endet die ungeschnittene Legende von Zelda.





