diskriminierung - wo ist die grenze
- liquid snake
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diskriminierung - wo ist die grenze
heute in sozialkunde haben wir zum letzten mal das thema vorurteile behandelt. dazu gab es dann ein gedicht. ich warn euch schon mal im vorraus. es ist ganz schön herb und soll auf keinen fall meine meinung widerspiegeln.
und gleich noch was im vorraus (bevor euch das pure entsetzen packt: das gedicht ist auf jeden fall auf den effekt ausgelegt (soll den leser schockieren und zum nachdenken anregen)
hab lang drüber nachgedacht, ob ichs posten soll, aber here we go!
du, mama hast mich geboren!
dir verdanke ich zwei ohren!
dir verdanke ich zwei augen!
und wenn alle vier nichts taugen,
wenn ich taub bin und auch blind,
bin ich immer noch dein kind!
und ich würd' dich, jede wette,
küssen wenn ich lippen hätte,
würde dich umarmen, herzen,
würde köstlich mit dir scherzen,
wenn ich arme hätte und
einen regulären mund.
und ich "sage" dir das eine:
wüchsen meine sieben beine
etwa so wie meine hände
links und rechts aus meiner lende,
wär' mein unterleib nicht oben
(gleich am hals, nach links verschoben),
sondern wie bei andern auch
untendran am unterbauch:
ach, mama, dann könnt ich stehen,
könnte mal nach draußen gehen,
in die einkaufszone laufen
und dir toblerone kaufen!
dies gedicht hat dir dein sohn
-aber "sohn", was heißt das schon-
mit dem kleinen zeh getippt
(und ist dann vom stuhl gekippt)
ich habe das gedich mit gemischten gefühlen aufgenommen. zum einen hat es mich unglaublich amüsiert. aber auf der anderen seite hat es auch empörung ausgelöst.
ist das legitim? gut - behinderte stehen mit sicherheit nicht unter naturschutz - aber ist das in ordnung, auch wenn der verfasser eine andere intention als puren schwarzen humor verfolgt, so derbe texte über minderheiten zu verfassen?
schreibt eure meinung zu dem thema!
und gleich noch was im vorraus (bevor euch das pure entsetzen packt: das gedicht ist auf jeden fall auf den effekt ausgelegt (soll den leser schockieren und zum nachdenken anregen)
hab lang drüber nachgedacht, ob ichs posten soll, aber here we go!
du, mama hast mich geboren!
dir verdanke ich zwei ohren!
dir verdanke ich zwei augen!
und wenn alle vier nichts taugen,
wenn ich taub bin und auch blind,
bin ich immer noch dein kind!
und ich würd' dich, jede wette,
küssen wenn ich lippen hätte,
würde dich umarmen, herzen,
würde köstlich mit dir scherzen,
wenn ich arme hätte und
einen regulären mund.
und ich "sage" dir das eine:
wüchsen meine sieben beine
etwa so wie meine hände
links und rechts aus meiner lende,
wär' mein unterleib nicht oben
(gleich am hals, nach links verschoben),
sondern wie bei andern auch
untendran am unterbauch:
ach, mama, dann könnt ich stehen,
könnte mal nach draußen gehen,
in die einkaufszone laufen
und dir toblerone kaufen!
dies gedicht hat dir dein sohn
-aber "sohn", was heißt das schon-
mit dem kleinen zeh getippt
(und ist dann vom stuhl gekippt)
ich habe das gedich mit gemischten gefühlen aufgenommen. zum einen hat es mich unglaublich amüsiert. aber auf der anderen seite hat es auch empörung ausgelöst.
ist das legitim? gut - behinderte stehen mit sicherheit nicht unter naturschutz - aber ist das in ordnung, auch wenn der verfasser eine andere intention als puren schwarzen humor verfolgt, so derbe texte über minderheiten zu verfassen?
schreibt eure meinung zu dem thema!
Lies das nicht, hier steht nichts mehr.
- Kommissar Krempel
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Also ohne jemanden zu kritisieren, aber ich finde das Gedicht kaum diskriminierend.
Das Gedicht ist nur albern, denn soeinen der hier beschrieben ist, so einen würde es nie geben. Daher würde ich das nur als Scherz und nicht mehr sehen.-
Vielleicht hat ja selbst ein Behinderter das geschrieben oder ausgedacht, um sich selbst mal auf die Schippe zu nehmen.
Das Gedicht ist nur albern, denn soeinen der hier beschrieben ist, so einen würde es nie geben. Daher würde ich das nur als Scherz und nicht mehr sehen.-
Vielleicht hat ja selbst ein Behinderter das geschrieben oder ausgedacht, um sich selbst mal auf die Schippe zu nehmen.

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Spoiler Man
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ähäm! *hust, hust*Spoiler Man hat geschrieben:ich würde eher sagen das gedicht hat nicht viel mit nem menschen zu tun...
acht arme ausm leib... das hört sich für mich nach einer spinne an.
Aber wer diskreminiert Spinnen?
Wäre dankbar wenn mir mal jemand die aussage des "gedichtes" erklären würde.
das gedicht soll einfach auf lustige/sarkastische weise weise einen EXTREM behinderten menschen beschreiben. natürlich ist kein mensch dermaßen fehlgebildet, der autor versucht einfach nur, möglichst viel möglichst übertrieben in seine vision eines behinderten einzubringen.
Lies das nicht, hier steht nichts mehr.
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Odolwa
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Das Gedicht beschreibt doch nicht einen behinderten Menschen!? Und schon gar nicht auf lustige Weise. Also ich kann dem gedicht ehrlich gesagt absolut nichts 'lustiges' abgewinnen... ich denke schon, dass das gedicht ziemlich ernst gemeint ist.
Also ich weiß nicht, ob ich das Gedicht richtig verstehe, aber ich schätz mal das soll von dem 'lyrischen Ich' ne Anklage oder n Vorwurf an die Mutter sein, dass sie ihn trotz der Behinderun(en), die hier natürlich extrem übertrieben dargestellt sind, geboren hat. Es werden eben versch. Behinderungen aufgezählt die das Kind natürlich nicht alle in sich vereint, sondern nur Beispiele für verschiedene Menschen sind, die auch alle trotz der Behinderungen geboren wurden und nun damit leben (müssen). Der Schreiber steht hier nicht für einen Menschen, der gaaaaanz viele Behinderungen hat (lustig *haha*
), sondern eben für alle Behinderte...
Andererseits kann man im Gedicht natürlich auch das genaue Gegenteil sehen, nämlich dass das Kind seiner Mutter dankbar ist geboren zu sein (da es seine Mutter ja trotzdem liebt), aber das denke ich nicht, weil es ja mit nem sehr ironischen und negativen Unterton verfasst wurde...
So, das ist jetzt nur die Erklärung, wie ich das Gedicht verstehe, meine Meinung dazu lass ich jetzt mal weg
Also ich weiß nicht, ob ich das Gedicht richtig verstehe, aber ich schätz mal das soll von dem 'lyrischen Ich' ne Anklage oder n Vorwurf an die Mutter sein, dass sie ihn trotz der Behinderun(en), die hier natürlich extrem übertrieben dargestellt sind, geboren hat. Es werden eben versch. Behinderungen aufgezählt die das Kind natürlich nicht alle in sich vereint, sondern nur Beispiele für verschiedene Menschen sind, die auch alle trotz der Behinderungen geboren wurden und nun damit leben (müssen). Der Schreiber steht hier nicht für einen Menschen, der gaaaaanz viele Behinderungen hat (lustig *haha*
Andererseits kann man im Gedicht natürlich auch das genaue Gegenteil sehen, nämlich dass das Kind seiner Mutter dankbar ist geboren zu sein (da es seine Mutter ja trotzdem liebt), aber das denke ich nicht, weil es ja mit nem sehr ironischen und negativen Unterton verfasst wurde...
So, das ist jetzt nur die Erklärung, wie ich das Gedicht verstehe, meine Meinung dazu lass ich jetzt mal weg
- MFauli
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Erm, bin ich der Einzige, der das Gedicht so interpretiert, dass es die vieldiskutierte Frage "Abtreibung bei Behinderung, ja oder nein" stellt?
Denn das behinderte Kind schreibt in dem Gedicht imo so, als wolle es seine Mutter dafür kritisieren, nicht abgetrieben zu haben, und so dem Kind ein schweres, unglückliches Leben auferlegt zu haben.
So klingts für mich.
EDIT
Jetzt haste genau das, was ich meinte, Odolwa, 2 Minuten vor mir gepostet ^^
Denn das behinderte Kind schreibt in dem Gedicht imo so, als wolle es seine Mutter dafür kritisieren, nicht abgetrieben zu haben, und so dem Kind ein schweres, unglückliches Leben auferlegt zu haben.
So klingts für mich.
EDIT
Jetzt haste genau das, was ich meinte, Odolwa, 2 Minuten vor mir gepostet ^^
Zuletzt geändert von MFauli am Fr 22. Jul 2005, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
- Kommissar Krempel
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Wieso sollte das so arg zum Nachdenken fordern??
Sowas gibt es nicht und wird es nicht geben. Also warum soltle man nachdenken, über solch argstbehinderte??
Ich kenne arge Fälle, aber nichts ist so wie das. Und bin immer noch der Überzeugung das das Gedicht sicher nicht gemacht wurd eum ernst genommen zu werden.
Also bitte.....
Sowas gibt es nicht und wird es nicht geben. Also warum soltle man nachdenken, über solch argstbehinderte??
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nun ja. in erster linie war das thema der heutigen stunde, dass man randgruppen nicht mit vorurteilen gegenüber treten sollte, allerdings dennoch das recht hat - und man auch gebrauch davon machen sollte - einzelnen menschen aus bestimmten randgruppen dennoch kritisch oder auch feindlich gegenüber zu stehen.
dass man also zum beispiel einen behinderten nicht verurteilen sollte, weil er behindert ist. wenn er allerdings ein arschloch ist, sollte man nicht so tun als wäre er das nicht - nur weil er behindert ist.
kennt jemand den film "animal - das tier im manne"? da wird diese thematik im bezug auf einen schwarzen in angriff genommen - wenn auch ein bisschen anders.
ich habe vorhin schonmal erwähnt, dass behinderte nicht unter naturschutz stehen. und dass man dieses gedicht veröffentlich darf (es stand ursprünglich in einer beliebten überregionalen zeitung) soll das ganze nochmal verdeutlichen.
fazit: die stunde heute sollte uns lehren, dass man nicht zuviel abstand von irgendwelchen minderheiten nehmen sollte, und dass es wohl auch vertretbar ist die thematik aufzugreifen.
dass man also zum beispiel einen behinderten nicht verurteilen sollte, weil er behindert ist. wenn er allerdings ein arschloch ist, sollte man nicht so tun als wäre er das nicht - nur weil er behindert ist.
kennt jemand den film "animal - das tier im manne"? da wird diese thematik im bezug auf einen schwarzen in angriff genommen - wenn auch ein bisschen anders.
ich habe vorhin schonmal erwähnt, dass behinderte nicht unter naturschutz stehen. und dass man dieses gedicht veröffentlich darf (es stand ursprünglich in einer beliebten überregionalen zeitung) soll das ganze nochmal verdeutlichen.
fazit: die stunde heute sollte uns lehren, dass man nicht zuviel abstand von irgendwelchen minderheiten nehmen sollte, und dass es wohl auch vertretbar ist die thematik aufzugreifen.
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- Gin
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Kommissar Krempel hat geschrieben:Wieso sollte das so arg zum Nachdenken fordern??
Sowas gibt es nicht und wird es nicht geben. Also warum soltle man nachdenken, über solch argstbehinderte??
Ich kenne arge Fälle, aber nichts ist so wie das. Und bin immer noch der Überzeugung das das Gedicht sicher nicht gemacht wurd eum ernst genommen zu werden.
Also bitte.....
Warum nicht ernst genommen werden?
Weil es überspitzt dargestellt wird?
Das ist doch ein ganzes normales Stilmittel und ich würd mich da Fauli anschließen was er zur Intention gesagt hat, allerdings hab ich das Gedicht auch nur kurz durchgelesen sonst würd ich ein bisschen genauer drauf eingehen(mach ich vielleicht im Laufe des Abends mal
- Kommissar Krempel
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Da es sowas von übertrieben wrid das es nur mehr lächerlich klingt (liegt sicher zu 40% am Ende wo er dann runterkippt) Unnötig und veralbernd.
Ich kann sowas nicht ernst nehmen, und zum Nachdenken regt es mich auch nciht an, außer vielelicht wer sich sowas ausdachte.
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Ich kann mich unserem Krempelchen nur anschließen, das Gedicht hat natürlich einen ernsten Hintergrund, nur leider hat der Verfasser in meinen Augen zu viele Stilmittel, Bilder usw. eingebaut. Die beschriebenen "Behinderungen" sind dermaßen fern von der Realität das ich sowas irgendwie nicht ernst nehmen kann. Auch das schon angesprochene Ende, das derjenige eben umkippt, wirkt lustig (was es natürlcih nicht soll, oder doch?!) und stimmt mich nicht zu nachdenken an.
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Link_the_zocker hat geschrieben:Natürlich, es ist schon sehr überdreht. Aber imo soll es einen Einblick geben in das Leben eines Behinderten, zwar ist so eine Behinderung unmöglich. Aber ich denke allmählich der Autor versucht damit zu zeigen, wie hart das Leben für einen Behinderten ist.
Dann kann man sich also laut diesen Autors also einfach einen todkranken vorstellen und dann denken: OMG
Also trotzdem hat es dieser Autor hier viel zu weit getriben. Man soll es arg gestalten, aber nicht ins Lächerliche ziehen, oder habe ich da nicht recht?

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- MFauli
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Ich bin ja bei weitem kein GEdichtsprofi und habe Interpretationen in der Schule immer gehasst, aber:
Wisst ihr nicht, was "Übertreibung" ist?
Das ist ein oft genutztes Stilmittel in Gedichten, und wird hier super angewandt.
Irgendwie glaube ich tun hier einige das Gedicht als Schund ab, weil darin übertriebene Behinderungen vorkommen, eh?
Wisst ihr nicht, was "Übertreibung" ist?
Das ist ein oft genutztes Stilmittel in Gedichten, und wird hier super angewandt.
Irgendwie glaube ich tun hier einige das Gedicht als Schund ab, weil darin übertriebene Behinderungen vorkommen, eh?
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Übertrieben ist dieses GEdicht, ja und das nicht zu kurz.
Aber du bist nicht auf mich eingegangen.
Ich habe nicht gesagt das dieses Gedicht schlecht übertrieben wurde, nur wurde es lächerlich übertrieben. Dieses übertreiben zog dieses Gedicht einfach sowas von ins Lächerliche, das man das einfach nciht mehr ernst nehmen kann(wie gesagt, besonders der SChluss).
Was gut und was schlecht ist ist subjektiv, aber Themenbereiche eher nicht.
Also ist in diesem Gedicht fast jeglich Ernstes ins Lächerliche gezogen worden, da einfach alles maßlos übertrieben wurde.
So hätte man vielelicht dann nicht gesagt das einem alels fehle, sondern einfach das er eine bestimmte Behinderung hätte, und diese ihm einfach ziemlich zusetzt.
Das hätte viel mehr gebracht
Aber du bist nicht auf mich eingegangen.
Ich habe nicht gesagt das dieses Gedicht schlecht übertrieben wurde, nur wurde es lächerlich übertrieben. Dieses übertreiben zog dieses Gedicht einfach sowas von ins Lächerliche, das man das einfach nciht mehr ernst nehmen kann(wie gesagt, besonders der SChluss).
Was gut und was schlecht ist ist subjektiv, aber Themenbereiche eher nicht.
Also ist in diesem Gedicht fast jeglich Ernstes ins Lächerliche gezogen worden, da einfach alles maßlos übertrieben wurde.
So hätte man vielelicht dann nicht gesagt das einem alels fehle, sondern einfach das er eine bestimmte Behinderung hätte, und diese ihm einfach ziemlich zusetzt.
Das hätte viel mehr gebracht

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- anis
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Ich poste hier nochmal den Link zu John Callahans Homepage.
http://www.callahanonline.com/index.php
Ich empfehle euch besonders die 'Hate Mails', die Cartoons und irgendwo steht da auch ein bißchen zu seiner Lebensgeschichte. Und hier ist noch in Link, da wird seine Autobiografie besprochen
http://www.sonderpaedagoge.de/literatur/rezi.php?id=21
Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, dass manch Behinderter (sicherlich nicht alle) es geradezu als befreiend empfindet, dass es geschmacklose, politisch völlig unkorrekte Witze über seinesgleichen gibt und Behinderte nicht immer in ein zuckersüßes rosarotes Betroffenheitswölkchen gepackt werden.
http://www.callahanonline.com/index.php
Ich empfehle euch besonders die 'Hate Mails', die Cartoons und irgendwo steht da auch ein bißchen zu seiner Lebensgeschichte. Und hier ist noch in Link, da wird seine Autobiografie besprochen
http://www.sonderpaedagoge.de/literatur/rezi.php?id=21
Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, dass manch Behinderter (sicherlich nicht alle) es geradezu als befreiend empfindet, dass es geschmacklose, politisch völlig unkorrekte Witze über seinesgleichen gibt und Behinderte nicht immer in ein zuckersüßes rosarotes Betroffenheitswölkchen gepackt werden.
Road kill has its seasons
Just like anything,
It's possums in the autumn
And it's farm cats in the spring
Just like anything,
It's possums in the autumn
And it's farm cats in the spring
- Magistrate100
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Um mal von dem Gedicht weg auf Diskriminierunng direkt zu kommen. Ich kenne liquid snake persönlich und kenne auch seine Ansichten:
Man sollte auch keine Feindseligkeit direkt gegen bestimmte Gruppen hegen (wie z.B. Nazis, KKK und Black Panthers (eine Organisation die für schwarze Vorherrschaft in den USA propagiert) es tun ), aber eine gesunde portion Skepsis, wie liquid sagt, sollte immer dabei sein, wobei man aufpassen sollte, dass es sich nicht zu sehr auf die gesammte Randgruppe bezieht. Ich bin hier auch Ausländer und deshalb Teil einer Minderheit.
Ich denke ebenfalls so. Ich würde einen Rollstuhlfahrer nicht verprügeln, wenn ich ihn nicht leiden könnte, aber ich würde ihm offen und ehrlich zeigen, wie ich stehe. (okay, etwas blöder Wortwitz, ich weiß)...dass man also zum beispiel einen behinderten nicht verurteilen sollte, weil er behindert ist. wenn er allerdings ein arschloch ist, sollte man nicht so tun als wäre er das nicht - nur weil er behindert ist.
Man sollte auch keine Feindseligkeit direkt gegen bestimmte Gruppen hegen (wie z.B. Nazis, KKK und Black Panthers (eine Organisation die für schwarze Vorherrschaft in den USA propagiert) es tun ), aber eine gesunde portion Skepsis, wie liquid sagt, sollte immer dabei sein, wobei man aufpassen sollte, dass es sich nicht zu sehr auf die gesammte Randgruppe bezieht. Ich bin hier auch Ausländer und deshalb Teil einer Minderheit.

"Okay, uh, I'm lost, I'm angry. And I'm armed."
-Malcolm "Mal" Reynolds (aka. Nathan Fillion) from "Firefly"
- liquid snake
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ok. erstmal dank an alle, dass ihr wirklich interessante standpunkte zu dem thema gepostet habt. ich finde es nämlich sehr interessant, zu hören/lesen, wie andere menschen sich zu solchen (tabu-)themen gedanken machen.
dann nochmal @kk, der es ja offensichtlich nicht kapieren will:
dieses stilmittel nennt man hyperbel [wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob man den begriff auf ganze sätze oder gar texte übertragen kann]
man übertreibt etwas, bzw. zieht es -ähnlich wie bei der satire- ins lächerliche, damit damit der leser wirklich EINDEUTIG versteht, was der autor ausdrücken will. (okay... wie wir bereits gesehen haben, gibt es auch leser, die es auch dann noch nicht begreifen)
und fixiere dich mal nicht ALL zu sehr auf den letzten satz. kann doch sein, dass der schreiber das nur mit eingebracht hat, um einen guten reim zusammen zu bekommen.
im übrigen wollte ich noch etwas loswerden: man sollte bei dem gedicht nicht jedes wort auf die goldwage legen, wie es bei werken von berühmten dichtern zuweilen der fall ist. (manchmal ist der sinn eines gedichtes ja an einem einzigen wort festzulegen)
das war nur ein noname-dichter, der das ganze in einer art lesebriefecke in dieser zeitung, in der es damals abgedruckt wurde, veröffentlicht hat.
das nur am rande
dann nochmal @kk, der es ja offensichtlich nicht kapieren will:
dieses stilmittel nennt man hyperbel [wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob man den begriff auf ganze sätze oder gar texte übertragen kann]
man übertreibt etwas, bzw. zieht es -ähnlich wie bei der satire- ins lächerliche, damit damit der leser wirklich EINDEUTIG versteht, was der autor ausdrücken will. (okay... wie wir bereits gesehen haben, gibt es auch leser, die es auch dann noch nicht begreifen)
und fixiere dich mal nicht ALL zu sehr auf den letzten satz. kann doch sein, dass der schreiber das nur mit eingebracht hat, um einen guten reim zusammen zu bekommen.
im übrigen wollte ich noch etwas loswerden: man sollte bei dem gedicht nicht jedes wort auf die goldwage legen, wie es bei werken von berühmten dichtern zuweilen der fall ist. (manchmal ist der sinn eines gedichtes ja an einem einzigen wort festzulegen)
das war nur ein noname-dichter, der das ganze in einer art lesebriefecke in dieser zeitung, in der es damals abgedruckt wurde, veröffentlicht hat.
das nur am rande
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@liquid snake
Ich fixiere mich nicht gänzlich auf den letzten Satz. Und deine Aussage das er das tat um einen guten Reim hinzubekommen, ist ein Widerspruch. Oder würdest du in einem Geciht mit etwas Ernstem dann einfach etwas ulkiges einbauen, nur damit es sich gut reimt?
Also wirklich.
Ich will das Gedicht ja ernst nehmen, aber jedesmal sind diese Übertreibungen einfach einen Schmunzler wert. Hätte er einfach nur eine, EINE Behinderung stark ausgebaut, dann wäre ja gut.
Zu diesem Autor. Das Bild das du anis eingefügt hast, ist doch wohl auch wieder eher ein Spaß, und nicht was weiß ich ernstes. Er verarscht sich selbst, und das finde ich richtig gut, denn so zeig ter anderen Leute das behindert sein auch normal ist, und wie alles andere verarscht werden kann, ohne böse Blicke zu fangen.
Ich fixiere mich nicht gänzlich auf den letzten Satz. Und deine Aussage das er das tat um einen guten Reim hinzubekommen, ist ein Widerspruch. Oder würdest du in einem Geciht mit etwas Ernstem dann einfach etwas ulkiges einbauen, nur damit es sich gut reimt?
Also wirklich.
Ich will das Gedicht ja ernst nehmen, aber jedesmal sind diese Übertreibungen einfach einen Schmunzler wert. Hätte er einfach nur eine, EINE Behinderung stark ausgebaut, dann wäre ja gut.
Zu diesem Autor. Das Bild das du anis eingefügt hast, ist doch wohl auch wieder eher ein Spaß, und nicht was weiß ich ernstes. Er verarscht sich selbst, und das finde ich richtig gut, denn so zeig ter anderen Leute das behindert sein auch normal ist, und wie alles andere verarscht werden kann, ohne böse Blicke zu fangen.

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KK, es regt mich irgendwie richtig auf, was du schreibst.....hast du denn in der Schule noch nie ein Gedicht drangehabt???
Gedichte wie dieses habe ich, mit anderem Inhalt, so oft bekommen in der Schule, da ist nichts schlecht geschrieben und nichts ungewollt "lustig" gemacht worden, das gehört genau so.
Gedichte wie dieses habe ich, mit anderem Inhalt, so oft bekommen in der Schule, da ist nichts schlecht geschrieben und nichts ungewollt "lustig" gemacht worden, das gehört genau so.







