Allgemeiner F1-Thread
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Red Bull Racing möchte Nürburgring-Leistung bestätigen
Red Bull Racing kann in Kanada mit einigen Neuerungen aufwarten. So müsste Vitantonio Liuzzi, der die vergangenen vier Rennen für das Team bestritt, die Reise nach Nordamerika nicht antreten. Zwar wäre er als Ersatzpilot sicher die erste Wahl, doch der Italiener wird weder in den Rennen starten noch am Freitag das dritte Auto des Teams pilotieren.
Seinen Stammfahrerposten übernimmt zunächst wieder Christian Klien, der sich mit einem siebten Startplatz in Bahrain von seinem Cockpit verabschiedete. Komplettiert wird das Fahrertrio von Scott Speed, der auf seinem Heimatkontinent die Gelegenheit haben wird, am Freitag sein Potenzial vor den Augen der Zuschauer auf den Tribünen zur Schau zu stellen.
"Montreal mag ich sehr", begann der Grand-Prix-Rückkehrer Christian Klien. "Ich bin von den riesigen Einkaufspassagen beeindruckt, aber die Stadt ist sehr europäisch und international, und die Leute sind sehr freundlich. Die Strecke liegt auch sehr interessant und ist von Wasser umgeben. Im vergangenen Jahr war ich recht erfolgreich und habe mich besser qualifiziert als mein Teamkollege Mark Webber."
"Ich habe nun zwei Tage lang in Silverstone getestet, aber wie üblich war das Wetter dort nicht allzu gut, sodass es schwierig war, das geplante Arbeitspensum zu absolvieren", so der Vorarlberger weiter. "Dennoch haben wir einige neue Aerodynamikteile erprobt, aber auch einige elektronische Modifikationen, die wir in Kanada verwenden werden und die uns hoffentlich einen kleinen Schritt voranbringen werden. Ich freue mich jedenfalls darauf, wieder Rennen fahren zu können."
Coulthard: "Großartige Stadt, nette Menschen, schönes Rennen"
Auch David Coulthard freut sich auf die Rückkehr nach Kanada, auch aus persönlichen Gründen. "Montreal ist eine der schönsten Städte im Kalender der Formel 1, der Kurs ist großartig und die Menschen immer extrem gastfreundlich - sie erinnern mich ein bisschen an die Schotten", so der 34-Jährige. "Ich habe einen sehr guten Freund in Montreal, der sich immer etwas Spezielles einfallen lässt, wenn wir alle anreisen. Die Woche des Rennens steht nun auch für die After-Race-Party von Guy Laliberte (Gründer und Präsident des Cirque du Soleil), einer der Höhepunkte der Saison."
"Ich mag die Stadt, es gibt sehr schöne Restaurants, wie zum Beispiel Jacques Villeneuves 'Newtown', ein Ort, an dem man sich immer sehr willkommen fühlt", so der Schotte weiter. "Die Strecke an sich ist eine Kombination aus sehr schnellen Kurveneingängen und Schikanen, die einen dazu zwingen, die Kerbs in die Linie mit einzubeziehen. Für die Motoren und insbesondere für die Bremsen ist das hart, eine Herausforderung für Fahrer und Ingenieure gleichermaßen. Insgesamt gesehen ist Montreal einer der populärsten Austragungsorte der Saison und ich freue mich darauf, dort zu sein - großartige Stadt, nette Menschen, schönes Rennen, alles, was man braucht!"
"Wir freuen uns auf das Rennen in Montreal, nachdem wir am Nürburgring positive Resultate erzielen konnten", erklärte Teamchef Christian Horner. "Montreal ist ein sehr anspruchsvoller Kurs und eine technische Herausforderung. Wir haben festgestellt, dass wir im Rennen wettbewerbsfähig waren, und ich denke, dass unser Auto im kommenden Grand Prix stark sein wird. Wir müssen nur versuchen, im Qualifying ein wenig mehr Geschwindigkeit aus dem Wagen herauszukitzeln."
Neuer Asphalt in Montreal ein "unbekannter Faktor"
"Im vergangenen Jahr hatte Christian in Kanada einen guten Lauf und war sehr konkurrenzfähig. Er ist zuversichtlich aufgrund des guten Tests in Silverstone und freut sich auf das Rennen", fuhr der Engländer fort. "Ich denke, er wird versuchen dort anzuknüpfen, wo er nach seinem siebten Startplatz in Bahrain aufgehört hat. Montreal ist eine Strecke, die eine intelligente und aggressive Annäherung ans Rennen belohnt, und wir können uns darauf verlassen, dass uns David genau das liefert."
Nach den Testfahrten in Silverstone gab sich auch Günther Steiner, der Technische Direktor des Teams, optimistisch. "Der 'Circuit Gilles Villeneuve' benötigt ein spezielles Aerodynamikpaket mit mittlerem Abtrieb, wie wir es in Silverstone testeten", erklärte der Italiener. "Trotz des zum Teil widrigen Wetters konnten wir es zwei Tage lang mit ermutigenden Ergebnissen testen. Mit wenig Abtrieb scheint das Auto gut ausbalanciert zu sein. Auch das Bremssystem ist hier sehr wichtig, denn auf schnelle Passagen folgen enge, langsame Kurven. Bremseffizienz, -stabilität, -verschleiß und -kühlung sind die wichtigen Elemente unseres Pakets."
Auf alles konnte man sich aber nicht vorbereiten. "Ein unbekannter Faktor ist, dass die Strecke in diesem Jahr neu asphaltiert wurde", so Steiner weiter. "Es wird interessant werden, welchen Effekt das auf den Reifenverschleiß und die Leistung der Pneus haben wird, da wir hier ja nicht getestet haben. Natürlich hat Michelin die neue Oberfläche analysiert, wir werden also hoffentlich die richtige Reifenwahl treffen."
Quelle: F1Total.com
Red Bull Racing kann in Kanada mit einigen Neuerungen aufwarten. So müsste Vitantonio Liuzzi, der die vergangenen vier Rennen für das Team bestritt, die Reise nach Nordamerika nicht antreten. Zwar wäre er als Ersatzpilot sicher die erste Wahl, doch der Italiener wird weder in den Rennen starten noch am Freitag das dritte Auto des Teams pilotieren.
Seinen Stammfahrerposten übernimmt zunächst wieder Christian Klien, der sich mit einem siebten Startplatz in Bahrain von seinem Cockpit verabschiedete. Komplettiert wird das Fahrertrio von Scott Speed, der auf seinem Heimatkontinent die Gelegenheit haben wird, am Freitag sein Potenzial vor den Augen der Zuschauer auf den Tribünen zur Schau zu stellen.
"Montreal mag ich sehr", begann der Grand-Prix-Rückkehrer Christian Klien. "Ich bin von den riesigen Einkaufspassagen beeindruckt, aber die Stadt ist sehr europäisch und international, und die Leute sind sehr freundlich. Die Strecke liegt auch sehr interessant und ist von Wasser umgeben. Im vergangenen Jahr war ich recht erfolgreich und habe mich besser qualifiziert als mein Teamkollege Mark Webber."
"Ich habe nun zwei Tage lang in Silverstone getestet, aber wie üblich war das Wetter dort nicht allzu gut, sodass es schwierig war, das geplante Arbeitspensum zu absolvieren", so der Vorarlberger weiter. "Dennoch haben wir einige neue Aerodynamikteile erprobt, aber auch einige elektronische Modifikationen, die wir in Kanada verwenden werden und die uns hoffentlich einen kleinen Schritt voranbringen werden. Ich freue mich jedenfalls darauf, wieder Rennen fahren zu können."
Coulthard: "Großartige Stadt, nette Menschen, schönes Rennen"
Auch David Coulthard freut sich auf die Rückkehr nach Kanada, auch aus persönlichen Gründen. "Montreal ist eine der schönsten Städte im Kalender der Formel 1, der Kurs ist großartig und die Menschen immer extrem gastfreundlich - sie erinnern mich ein bisschen an die Schotten", so der 34-Jährige. "Ich habe einen sehr guten Freund in Montreal, der sich immer etwas Spezielles einfallen lässt, wenn wir alle anreisen. Die Woche des Rennens steht nun auch für die After-Race-Party von Guy Laliberte (Gründer und Präsident des Cirque du Soleil), einer der Höhepunkte der Saison."
"Ich mag die Stadt, es gibt sehr schöne Restaurants, wie zum Beispiel Jacques Villeneuves 'Newtown', ein Ort, an dem man sich immer sehr willkommen fühlt", so der Schotte weiter. "Die Strecke an sich ist eine Kombination aus sehr schnellen Kurveneingängen und Schikanen, die einen dazu zwingen, die Kerbs in die Linie mit einzubeziehen. Für die Motoren und insbesondere für die Bremsen ist das hart, eine Herausforderung für Fahrer und Ingenieure gleichermaßen. Insgesamt gesehen ist Montreal einer der populärsten Austragungsorte der Saison und ich freue mich darauf, dort zu sein - großartige Stadt, nette Menschen, schönes Rennen, alles, was man braucht!"
"Wir freuen uns auf das Rennen in Montreal, nachdem wir am Nürburgring positive Resultate erzielen konnten", erklärte Teamchef Christian Horner. "Montreal ist ein sehr anspruchsvoller Kurs und eine technische Herausforderung. Wir haben festgestellt, dass wir im Rennen wettbewerbsfähig waren, und ich denke, dass unser Auto im kommenden Grand Prix stark sein wird. Wir müssen nur versuchen, im Qualifying ein wenig mehr Geschwindigkeit aus dem Wagen herauszukitzeln."
Neuer Asphalt in Montreal ein "unbekannter Faktor"
"Im vergangenen Jahr hatte Christian in Kanada einen guten Lauf und war sehr konkurrenzfähig. Er ist zuversichtlich aufgrund des guten Tests in Silverstone und freut sich auf das Rennen", fuhr der Engländer fort. "Ich denke, er wird versuchen dort anzuknüpfen, wo er nach seinem siebten Startplatz in Bahrain aufgehört hat. Montreal ist eine Strecke, die eine intelligente und aggressive Annäherung ans Rennen belohnt, und wir können uns darauf verlassen, dass uns David genau das liefert."
Nach den Testfahrten in Silverstone gab sich auch Günther Steiner, der Technische Direktor des Teams, optimistisch. "Der 'Circuit Gilles Villeneuve' benötigt ein spezielles Aerodynamikpaket mit mittlerem Abtrieb, wie wir es in Silverstone testeten", erklärte der Italiener. "Trotz des zum Teil widrigen Wetters konnten wir es zwei Tage lang mit ermutigenden Ergebnissen testen. Mit wenig Abtrieb scheint das Auto gut ausbalanciert zu sein. Auch das Bremssystem ist hier sehr wichtig, denn auf schnelle Passagen folgen enge, langsame Kurven. Bremseffizienz, -stabilität, -verschleiß und -kühlung sind die wichtigen Elemente unseres Pakets."
Auf alles konnte man sich aber nicht vorbereiten. "Ein unbekannter Faktor ist, dass die Strecke in diesem Jahr neu asphaltiert wurde", so Steiner weiter. "Es wird interessant werden, welchen Effekt das auf den Reifenverschleiß und die Leistung der Pneus haben wird, da wir hier ja nicht getestet haben. Natürlich hat Michelin die neue Oberfläche analysiert, wir werden also hoffentlich die richtige Reifenwahl treffen."
Quelle: F1Total.com
Zuletzt geändert von Ty am Sa 4. Jun 2005, 08:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Istanbul erwartet 40.000 Formel-1-Besucher
Ein Formel-1-Grand-Prix kostet einen Veranstalter enorm viel Geld. Doch zahlreiche Städte und Gebiete auf der ganzen Welt wollen den Formel-1-Tross anlocken. Alle hoffen auf zahlreiche Gäste, die zum Formel-1-Rennen anreisen und so auch den Tourismus ankurbeln. In diesem Jahr findet erstmals ein Formel-1-Grand-Prix in der Türkei statt, und auch dort erwartet man einen Touristenstrom.
Nachdem schon der Architekt des 'Istanbul Otodrom', Herman Tilke, Bedenken vom Tisch wischte, die Strecke würde nicht fristgerecht fertig, bestätigte nun auch Murat Yalcintas, Präsident der Handelskammer von Istanbul, die planmäßigen Bauarbeiten. Das am 21. August stattfindende Formel-1-Rennen soll zugleich auch eine Werbeveranstaltung für die Türkei sein.
"Wir erwarten knapp 40.000 Besucher, die zum Formel-1-Rennen nach Istanbul kommen", erklärte Yalcintas. "Die Mehrheit dieser Leute wird sich nicht nur die Rennen anschauen wollen, sondern hat sicher auch weit reichendere Reisepläne."
Da die Formel 1 weltweit verfolgt wird, sei das Rennen zudem eine ideale Werbeplattform für den Tourismus in der Türkei. Daher verwundert es nicht, wenn sowohl die Stadtregierung von Istanbul als auch die Handelskammer zusammen knapp 15 Millionen Euro zum Projekt zuschießen. Yalcintas weilte zudem auch am Nürburgring, um sich bereits vorab einen Eindruck von der Formel 1 zu verschaffen.
Quelle: F1Total.com
Ein Formel-1-Grand-Prix kostet einen Veranstalter enorm viel Geld. Doch zahlreiche Städte und Gebiete auf der ganzen Welt wollen den Formel-1-Tross anlocken. Alle hoffen auf zahlreiche Gäste, die zum Formel-1-Rennen anreisen und so auch den Tourismus ankurbeln. In diesem Jahr findet erstmals ein Formel-1-Grand-Prix in der Türkei statt, und auch dort erwartet man einen Touristenstrom.
Nachdem schon der Architekt des 'Istanbul Otodrom', Herman Tilke, Bedenken vom Tisch wischte, die Strecke würde nicht fristgerecht fertig, bestätigte nun auch Murat Yalcintas, Präsident der Handelskammer von Istanbul, die planmäßigen Bauarbeiten. Das am 21. August stattfindende Formel-1-Rennen soll zugleich auch eine Werbeveranstaltung für die Türkei sein.
"Wir erwarten knapp 40.000 Besucher, die zum Formel-1-Rennen nach Istanbul kommen", erklärte Yalcintas. "Die Mehrheit dieser Leute wird sich nicht nur die Rennen anschauen wollen, sondern hat sicher auch weit reichendere Reisepläne."
Da die Formel 1 weltweit verfolgt wird, sei das Rennen zudem eine ideale Werbeplattform für den Tourismus in der Türkei. Daher verwundert es nicht, wenn sowohl die Stadtregierung von Istanbul als auch die Handelskammer zusammen knapp 15 Millionen Euro zum Projekt zuschießen. Yalcintas weilte zudem auch am Nürburgring, um sich bereits vorab einen Eindruck von der Formel 1 zu verschaffen.
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@ Sandor:
Mit den massiven Werbeblöcken bei RTL geb ich dir Recht, da wird ja fasr mehr Werbung als vom Rennen gezeigt
.
Nicht nachvollziehen kann ich deine Kritik an den (auch für mich überteuerten) Merchendisingprodukten. Da sind die Kaüfer dieser Produkte imo selber schuld wenn sie soviel dafür blechen. Von mir aus können die 500.-€ für ne Eintrittskarte und 100.-€ für ein MS-Schirmmützchen verlangen, das geht mir sonstwo vorbei
, aber anscheinend haben die Leute soviel Geld das sie sich das leisten können.
Tschau, nightmare
Mit den massiven Werbeblöcken bei RTL geb ich dir Recht, da wird ja fasr mehr Werbung als vom Rennen gezeigt
Nicht nachvollziehen kann ich deine Kritik an den (auch für mich überteuerten) Merchendisingprodukten. Da sind die Kaüfer dieser Produkte imo selber schuld wenn sie soviel dafür blechen. Von mir aus können die 500.-€ für ne Eintrittskarte und 100.-€ für ein MS-Schirmmützchen verlangen, das geht mir sonstwo vorbei
Tschau, nightmare
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Räikkönen: "Es sind noch viele Rennen"
Die Entscheidung von Kimi Räikkönen und dem McLaren-Mercedes-Team, auf dem Nürburgring trotz des massiven Bremsplattens und der damit einhergehenden Vibrationen nicht an die Box zu kommen, war weitreichend. Hätte er gewonnen, so wäre der Vorsprung von Fernando Alonso in der WM-Wertung auf 20 Punkte geschmolzen. Durch den Unfall und damit Ausfall von Räikkönen sind es nun aber bereits 32 Zähler.
Doch der Finne gibt nicht auf, seine WM-Chancen seien auch weiterhin gegeben. "Es sind noch viele Rennen", so Räikkönen gegenüber der 'BBC'. "Wir werden einfach versuchen, die nächsten Rennen zu gewinnen, und dann werden wir sehen, wo wir stehen." Ein Bedauern, in der Eifel nicht doch den beschädigten Reifen gewechselt zu haben, hat er auch eine Woche nach dem Rennen nicht.
Räikkönen: "Es zahlte sich leider nicht aus"
"Es gab keinen Grund, einen Stopp einzulegen", erklärte er. "Wir wollten versuchen, das Rennen zu gewinnen. Und wenn die Aufhängung nicht nachgegeben hätte, dann hätten wir das auch geschafft. Natürlich ist es enttäuschend, aber was kann man dagegen tun? Wir haben unser Bestes gegeben. Man denkt, dass es noch eine Runde halten wird, denn es hat schon eine lange Zeit gehalten. Diesmal war es eben nicht so."
Im Nachhinein begannen hitzige Diskussionen um die Reifenregeln. Hätte Räikkönen an die Box kommen dürfen, oder hätte ein Reifenwechsel allein aus Sicherheitsgründen schon erfolgen müssen? "Man weiß einfach nicht, wie stark ein Reifen beschädigt sein muss, damit es erlaubt ist, ihn zu wechseln", so Räikkönen.
"Und auch wenn wir ihn gewechselt hätten, so hätten sie (die Verantwortlichen; d. Red.) sagen können, das der Reifen nicht beschädigt genug war und sie hätten uns bestrafen können", fuhr er fort. "Aber wir hätten den ersten Platz ohnehin verloren, also entschieden wir uns, alles auf eine Karte zu setzen und draußen zu bleiben. Es zahlte sich leider nicht aus."
Ein ditter Rang war McLaren-Mercedes zu wenig
"Aber wir müssen mehr Punkte einfahren als Alonso, also sahen wir keinen Grund, warum wir als Dritter in das Ziel kommen und sechs Punkte abfassen sollten - das ist nicht unser Ziel", stellte er klar. Eine direkte Klärung der Reifenregeln gab es noch nicht, FIA-Präsident Max Mosley stellte in einem Brief an die Teams aber klar, dass die Verantwortung letztlich nur bei den Teams liege.
"Es sollte nicht vergessen werden, dass ein mechanischer Defekt bei einer hohen Geschwindigkeit ein Risiko für die Zuschauer darstellt", schrieb er. "Sollte man Zweifel bezüglich eines Autos hegen, dann sollte man es hereinholen. Wenn man nach einer Überprüfung an der Box immer noch Zweifel hat, dann sollte man das Rennen aufgeben."
Zwar könne auch die Rennleitung einschreiten und ein Auto an die Box beordern oder gar aus dem Rennen nehmen, "aber das Team hat immer bessere Voraussetzungen, die Risiken abzuwägen, als jeder in der Rennleitung". Ohnehin sei die FIA bei technischen Belangen in einer passiven Rolle, da sie die Reifenentwicklung nicht selbst in die Hand nehmen könne.
Quelle: F1Total.com
Die Entscheidung von Kimi Räikkönen und dem McLaren-Mercedes-Team, auf dem Nürburgring trotz des massiven Bremsplattens und der damit einhergehenden Vibrationen nicht an die Box zu kommen, war weitreichend. Hätte er gewonnen, so wäre der Vorsprung von Fernando Alonso in der WM-Wertung auf 20 Punkte geschmolzen. Durch den Unfall und damit Ausfall von Räikkönen sind es nun aber bereits 32 Zähler.
Doch der Finne gibt nicht auf, seine WM-Chancen seien auch weiterhin gegeben. "Es sind noch viele Rennen", so Räikkönen gegenüber der 'BBC'. "Wir werden einfach versuchen, die nächsten Rennen zu gewinnen, und dann werden wir sehen, wo wir stehen." Ein Bedauern, in der Eifel nicht doch den beschädigten Reifen gewechselt zu haben, hat er auch eine Woche nach dem Rennen nicht.
Räikkönen: "Es zahlte sich leider nicht aus"
"Es gab keinen Grund, einen Stopp einzulegen", erklärte er. "Wir wollten versuchen, das Rennen zu gewinnen. Und wenn die Aufhängung nicht nachgegeben hätte, dann hätten wir das auch geschafft. Natürlich ist es enttäuschend, aber was kann man dagegen tun? Wir haben unser Bestes gegeben. Man denkt, dass es noch eine Runde halten wird, denn es hat schon eine lange Zeit gehalten. Diesmal war es eben nicht so."
Im Nachhinein begannen hitzige Diskussionen um die Reifenregeln. Hätte Räikkönen an die Box kommen dürfen, oder hätte ein Reifenwechsel allein aus Sicherheitsgründen schon erfolgen müssen? "Man weiß einfach nicht, wie stark ein Reifen beschädigt sein muss, damit es erlaubt ist, ihn zu wechseln", so Räikkönen.
"Und auch wenn wir ihn gewechselt hätten, so hätten sie (die Verantwortlichen; d. Red.) sagen können, das der Reifen nicht beschädigt genug war und sie hätten uns bestrafen können", fuhr er fort. "Aber wir hätten den ersten Platz ohnehin verloren, also entschieden wir uns, alles auf eine Karte zu setzen und draußen zu bleiben. Es zahlte sich leider nicht aus."
Ein ditter Rang war McLaren-Mercedes zu wenig
"Aber wir müssen mehr Punkte einfahren als Alonso, also sahen wir keinen Grund, warum wir als Dritter in das Ziel kommen und sechs Punkte abfassen sollten - das ist nicht unser Ziel", stellte er klar. Eine direkte Klärung der Reifenregeln gab es noch nicht, FIA-Präsident Max Mosley stellte in einem Brief an die Teams aber klar, dass die Verantwortung letztlich nur bei den Teams liege.
"Es sollte nicht vergessen werden, dass ein mechanischer Defekt bei einer hohen Geschwindigkeit ein Risiko für die Zuschauer darstellt", schrieb er. "Sollte man Zweifel bezüglich eines Autos hegen, dann sollte man es hereinholen. Wenn man nach einer Überprüfung an der Box immer noch Zweifel hat, dann sollte man das Rennen aufgeben."
Zwar könne auch die Rennleitung einschreiten und ein Auto an die Box beordern oder gar aus dem Rennen nehmen, "aber das Team hat immer bessere Voraussetzungen, die Risiken abzuwägen, als jeder in der Rennleitung". Ohnehin sei die FIA bei technischen Belangen in einer passiven Rolle, da sie die Reifenentwicklung nicht selbst in die Hand nehmen könne.
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Ecclestone: Türkei-Vorbereitungen verlaufen gut
Murat Yalcintas, Präsident der Handelskammer von Istanbul, reiste am vergangenen Wochenende an den Nürburgring. Einerseits konnte er so wieder einmal Formel-1-Luft schnuppern, doch der Hauptgrund war eine Einladung an Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Am gestrigen Freitag stattete der Engländer der neuen Anlage des 'Istanbul Otodroms' einen Besuch ab und sieht die Vorbereitungen in der Türkei auf dem richtigen Weg.
Am 21. August wird der erste Türkei-Grand-Prix der Formel-1-Geschichte stattfinden, und auch wenn die Arbeiten an der Strecke leicht ins Stocken kamen, Probleme erkennt auch Ecclestone nicht. "Wir haben gesehen, was bereits gemacht wurde, und wir sind glücklich damit, wie es läuft", erklärte er. "Ich erkenne überhaupt keine Probleme."
Für finanzielle Sorgenfalten gäbe es zudem keinen Anlass, denn die Veranstalter des Rennens haben einen sehr guten Deal erhalten. "Wenn ihr euch um die Ausgaben und die finanzielle Belastung Sorgen macht: Ihr habt einen der besten Deals in der Formel 1", richtete er seine Worte an die türkischen Pressevertreter.
"Der Grund, warum wir hier sind, ist nicht das Geld", so Ecclestone. "Ganz im Gegenteil, wir kamen hierher, um die Türkei nach Europa zu bringen. Da können wir genau so einen Teil beitragen wie andere." Auch der Tourismus soll im gleichen Atemzug angekurbelt werden, allein 40.000 ausländische Besucher werden zum Rennen erwartet.
Quelle: F1Total.com
Murat Yalcintas, Präsident der Handelskammer von Istanbul, reiste am vergangenen Wochenende an den Nürburgring. Einerseits konnte er so wieder einmal Formel-1-Luft schnuppern, doch der Hauptgrund war eine Einladung an Formel-1-Chef Bernie Ecclestone. Am gestrigen Freitag stattete der Engländer der neuen Anlage des 'Istanbul Otodroms' einen Besuch ab und sieht die Vorbereitungen in der Türkei auf dem richtigen Weg.
Am 21. August wird der erste Türkei-Grand-Prix der Formel-1-Geschichte stattfinden, und auch wenn die Arbeiten an der Strecke leicht ins Stocken kamen, Probleme erkennt auch Ecclestone nicht. "Wir haben gesehen, was bereits gemacht wurde, und wir sind glücklich damit, wie es läuft", erklärte er. "Ich erkenne überhaupt keine Probleme."
Für finanzielle Sorgenfalten gäbe es zudem keinen Anlass, denn die Veranstalter des Rennens haben einen sehr guten Deal erhalten. "Wenn ihr euch um die Ausgaben und die finanzielle Belastung Sorgen macht: Ihr habt einen der besten Deals in der Formel 1", richtete er seine Worte an die türkischen Pressevertreter.
"Der Grund, warum wir hier sind, ist nicht das Geld", so Ecclestone. "Ganz im Gegenteil, wir kamen hierher, um die Türkei nach Europa zu bringen. Da können wir genau so einen Teil beitragen wie andere." Auch der Tourismus soll im gleichen Atemzug angekurbelt werden, allein 40.000 ausländische Besucher werden zum Rennen erwartet.
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Wie ist das eigentlich, wenn 2 Fahrer/Autos während des Rennens ausscheiden, ist dann der weiter vorne am Ende des Rennens der zeitlich gesehen später ausgefallen ist, oder der der von der Anzahl der Runde, also streckenmäßig weiter vorne lag?
Bin nicht so der F1 Fan, also sry wegen der etwas blöden Frage
Ich hab aber immerhin mal Heiko Wasser(RTL Kommentator) getroffen hier in Dortmund *gg*
Bin nicht so der F1 Fan, also sry wegen der etwas blöden Frage
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Jos Verstappen und der niederländische Nachwuchs
Jos Verstappens Formel-1-Karriere ist wohl vorbei, Chancen auf einen erneuten Wiedereinstieg, wie schon so oft in seiner Karriere, sind kaum gegeben. Auch in der ChampCar-Serie zerschlugen sich die Hoffnungen auf ein Cockpit. Noch vor dem zweiten Saisonrennen wollte er sich mit PKV-Team einigen, doch der 33-Jährige kann an diesem Wochenende auch das dritte ChampCar-Rennen im Fernsehen anschauen.
In der Formel 1 werden die niederländischen Fahnen mittlerweile von anderen, jüngeren Fahrern vertreten, und Verstappen entdeckt nicht in allen das Talent, es zu Ehren zu bringen. Das Verhältnis zu Christijan Albers, der als einziger Niederländer in der Formel 1 bei Minardi ein Stammcockpit hat, ist schon seit einiger angespannt.
"Es ist bekannt, dass wir nicht die besten Freunde sind", so Verstappen, der Albers auch keine großen Erfolge zutraut. "Gerade in Monaco gefiel mir Christijan nicht. Friesacher war immer schneller. Er hatte Glück, das Friesacher im Rennen abflog." Die beiden weiteren Formel-1-Niederländer Robert Doornbos und Nicky Pastorelli haben derzeit kein Stammcockpit.
Doornbos saß bis zum Monaco-Grand-Prix im dritten Jordan-Boliden am Freitag, ehe er am Nürburgring von Franck Montagny abgelöst wurde. "Als Testfahrer schlägt sich Robert Doornbos sehr gut, aber wenn ich Teamchef wäre, würde ich ihm kein Renncockpit anbieten. Er äre sicher etwas schneller als Narain Karthikeyan oder Tiago Monteiro. Aber das liegt eher daran, dass die beiden wegen des Geldes im Autos sitzen, nicht wegen ihres unglaublichen Talents."
Einzig Pastorelli, der bei Jordan allerdings nur sehr selten zu einem Testeinsatz kommt, bekommt von Verstappen gute Noten ausgestellt. "Er kann wirklich Erfolg haben", so der 33-Jährige. "Er ist sehr ruhig, aber er arbeitet sehr gut. Wenn sich ihm eine Chance bietet, dann ergreift er sie mit beiden Händen. Und er ist nur am Rennsport interessiert, nicht an der damit einhergehenden Politik."
Quelle: F1 Total.com
Jos Verstappens Formel-1-Karriere ist wohl vorbei, Chancen auf einen erneuten Wiedereinstieg, wie schon so oft in seiner Karriere, sind kaum gegeben. Auch in der ChampCar-Serie zerschlugen sich die Hoffnungen auf ein Cockpit. Noch vor dem zweiten Saisonrennen wollte er sich mit PKV-Team einigen, doch der 33-Jährige kann an diesem Wochenende auch das dritte ChampCar-Rennen im Fernsehen anschauen.
In der Formel 1 werden die niederländischen Fahnen mittlerweile von anderen, jüngeren Fahrern vertreten, und Verstappen entdeckt nicht in allen das Talent, es zu Ehren zu bringen. Das Verhältnis zu Christijan Albers, der als einziger Niederländer in der Formel 1 bei Minardi ein Stammcockpit hat, ist schon seit einiger angespannt.
"Es ist bekannt, dass wir nicht die besten Freunde sind", so Verstappen, der Albers auch keine großen Erfolge zutraut. "Gerade in Monaco gefiel mir Christijan nicht. Friesacher war immer schneller. Er hatte Glück, das Friesacher im Rennen abflog." Die beiden weiteren Formel-1-Niederländer Robert Doornbos und Nicky Pastorelli haben derzeit kein Stammcockpit.
Doornbos saß bis zum Monaco-Grand-Prix im dritten Jordan-Boliden am Freitag, ehe er am Nürburgring von Franck Montagny abgelöst wurde. "Als Testfahrer schlägt sich Robert Doornbos sehr gut, aber wenn ich Teamchef wäre, würde ich ihm kein Renncockpit anbieten. Er äre sicher etwas schneller als Narain Karthikeyan oder Tiago Monteiro. Aber das liegt eher daran, dass die beiden wegen des Geldes im Autos sitzen, nicht wegen ihres unglaublichen Talents."
Einzig Pastorelli, der bei Jordan allerdings nur sehr selten zu einem Testeinsatz kommt, bekommt von Verstappen gute Noten ausgestellt. "Er kann wirklich Erfolg haben", so der 33-Jährige. "Er ist sehr ruhig, aber er arbeitet sehr gut. Wenn sich ihm eine Chance bietet, dann ergreift er sie mit beiden Händen. Und er ist nur am Rennsport interessiert, nicht an der damit einhergehenden Politik."
Quelle: F1 Total.com

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Minardis Designabteilung rüstet auf

Im Zuge des Designs des neuen Minardi PS05 begann das Minardi-Team auch eine Umstellung in der Designabteilung. Die Weiterentwicklung des neuen Autos sollte auch durch eine neue Software sichergestellt werden. Über Monate hinweg verglichen die Ingenieure die verfügbaren Programme und entschieden sich letztlich für ein Produkt von 'Noran Engineering'.
Das 'NeiNastran' genannte Tool erlaubt es, beim Design von einzelnen Komponenten die Auswirkungen von Belastungen und die Hitzeverteilung bereits vorab einzuschätzen. Bei Minardi werden alle Arbeiten am Chassis zunächst mit dieser Software durchgeführt, Simulationen ermöglichen es, Informationen schon beim Enstehungsprozess zu generieren.
Für das kleinste Formel-1-Team bringt dies auch einen finanziellen Vorteil, den jedes Teil, das produziert wird und letztlich doch keine Verbesserung bringt, kostet unnötiges Geld. Die Anzahl der hergestellten Prototypen soll so verringert werden. "Wir haben uns nach einer langen und detaillierten Testphase für 'NeiNastran' entschieden", erklärte Paolo Marabini, bei Minardi für die Verbundwerkstoffabteilung zuständig.
Unterstützt wird der Einsatz der neuen Software durch 'SmartCAE'. Das Unternehmen vertreibt die 'Noran'-Produkte in Europa. Das Minardi-Team könnte in den kommenden Monaten eine Vorreiterrolle einnehmen, 'Noran' bietet auf jeden Fall eine intensive Zusammenarbeit an, sodass ein Einsatz im Formel-1-Feld auch auf das Marketing der eigenen Produkte eine Auswirkung haben könnte. Ein technischer Partner, der seine Produkte ohne Kosten dem Team übergibt, ist 'Noran' aber nicht.
Quelle: F1 Total.com

Im Zuge des Designs des neuen Minardi PS05 begann das Minardi-Team auch eine Umstellung in der Designabteilung. Die Weiterentwicklung des neuen Autos sollte auch durch eine neue Software sichergestellt werden. Über Monate hinweg verglichen die Ingenieure die verfügbaren Programme und entschieden sich letztlich für ein Produkt von 'Noran Engineering'.
Das 'NeiNastran' genannte Tool erlaubt es, beim Design von einzelnen Komponenten die Auswirkungen von Belastungen und die Hitzeverteilung bereits vorab einzuschätzen. Bei Minardi werden alle Arbeiten am Chassis zunächst mit dieser Software durchgeführt, Simulationen ermöglichen es, Informationen schon beim Enstehungsprozess zu generieren.
Für das kleinste Formel-1-Team bringt dies auch einen finanziellen Vorteil, den jedes Teil, das produziert wird und letztlich doch keine Verbesserung bringt, kostet unnötiges Geld. Die Anzahl der hergestellten Prototypen soll so verringert werden. "Wir haben uns nach einer langen und detaillierten Testphase für 'NeiNastran' entschieden", erklärte Paolo Marabini, bei Minardi für die Verbundwerkstoffabteilung zuständig.
Unterstützt wird der Einsatz der neuen Software durch 'SmartCAE'. Das Unternehmen vertreibt die 'Noran'-Produkte in Europa. Das Minardi-Team könnte in den kommenden Monaten eine Vorreiterrolle einnehmen, 'Noran' bietet auf jeden Fall eine intensive Zusammenarbeit an, sodass ein Einsatz im Formel-1-Feld auch auf das Marketing der eigenen Produkte eine Auswirkung haben könnte. Ein technischer Partner, der seine Produkte ohne Kosten dem Team übergibt, ist 'Noran' aber nicht.
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Coulthard: "Es muss sich erst jemand verletzen"
David Coulthard ist einer der Präsidenten der Fahrergewerkschaft 'GPDA' und damit auch für die Sicherheitsbelange der Grand-Prix-Piloten zuständig. Insofern war der Red-Bull-Pilot auch ein scharfer Beobachter des Unfalls von Kimi Räikkönen auf dem Nürburgring. Der "Silberpfeil"-Pilot fuhr trotz eines massiven Bremsplattens nicht an die Box, in der letzten Runde quittierte die rechte Vorderradaufhängung die ständigen Schläge mit einem Kollaps.
Seither entbrannte zum Teil harsche Kritik an den Reifenregeln der Saison 2005. Die Tatsache, dass Qualifying und Rennen mit demselben Reifensatz bestritten werden muss, fördere Reifenschäden, so eine oft vernommene Kritik. "Leider muss sich erst jemand ernsthaft verletzen, ehe die neuen Reifenregeln geändert werden", so Coulthard im 'Daily Record'.
Mit den momentanen Regeln würden Reifenschäden begünstigt werden, "denn zum Ende des Rennens sind die Reifen abgefahren", so der Schotte. "Es gibt also die große Chance, dass jemand verletzt werden wird." Aber: "Auch wenn Kimis Unfall in der letzten Runde den Rennsport aufwirbelte, so sehe ich keine Bemühungen, die Lebensdauer der Reifen oder die Regeln für einen Wechsel kurzfristig zu ändern."
Dabei sei aber gerade Räikkönen kein Vorwurf zu machen, warum er nicht an die Box kam. "Als Fahrer denkt man gar nicht daran, speziell, wenn man in Führung liegt und um die Meisterschaft kämpft", so der 34-Jährige. "Ich hätte es ebenso gemacht - ich wäre draußen geblieben. Ich erwarte ja nicht, dass die Aufhängung einfach bricht."
"Auch wenn ich auf normalen Straßen ein umsichtiger Fahrer bin, wenn ich Rennen fahre, dann vergesse ich die Gefahr", erklärte er. "Angst kostet und Zeit, und wenn man Angst hat, sollte man auch keine Rennen fahren." Hier sei also die Sporthoheit gefragt, um mögliche Gefahren zu unterbinden.
Quelle: F1 Total.com
David Coulthard ist einer der Präsidenten der Fahrergewerkschaft 'GPDA' und damit auch für die Sicherheitsbelange der Grand-Prix-Piloten zuständig. Insofern war der Red-Bull-Pilot auch ein scharfer Beobachter des Unfalls von Kimi Räikkönen auf dem Nürburgring. Der "Silberpfeil"-Pilot fuhr trotz eines massiven Bremsplattens nicht an die Box, in der letzten Runde quittierte die rechte Vorderradaufhängung die ständigen Schläge mit einem Kollaps.
Seither entbrannte zum Teil harsche Kritik an den Reifenregeln der Saison 2005. Die Tatsache, dass Qualifying und Rennen mit demselben Reifensatz bestritten werden muss, fördere Reifenschäden, so eine oft vernommene Kritik. "Leider muss sich erst jemand ernsthaft verletzen, ehe die neuen Reifenregeln geändert werden", so Coulthard im 'Daily Record'.
Mit den momentanen Regeln würden Reifenschäden begünstigt werden, "denn zum Ende des Rennens sind die Reifen abgefahren", so der Schotte. "Es gibt also die große Chance, dass jemand verletzt werden wird." Aber: "Auch wenn Kimis Unfall in der letzten Runde den Rennsport aufwirbelte, so sehe ich keine Bemühungen, die Lebensdauer der Reifen oder die Regeln für einen Wechsel kurzfristig zu ändern."
Dabei sei aber gerade Räikkönen kein Vorwurf zu machen, warum er nicht an die Box kam. "Als Fahrer denkt man gar nicht daran, speziell, wenn man in Führung liegt und um die Meisterschaft kämpft", so der 34-Jährige. "Ich hätte es ebenso gemacht - ich wäre draußen geblieben. Ich erwarte ja nicht, dass die Aufhängung einfach bricht."
"Auch wenn ich auf normalen Straßen ein umsichtiger Fahrer bin, wenn ich Rennen fahre, dann vergesse ich die Gefahr", erklärte er. "Angst kostet und Zeit, und wenn man Angst hat, sollte man auch keine Rennen fahren." Hier sei also die Sporthoheit gefragt, um mögliche Gefahren zu unterbinden.
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Motoren in Montreal: Power und Drehmoment gefragt
Nach sieben Rennen mit relativ normalen Abtriebswerten wird beim bevorstehenden Grand Prix von Kanada erstmals mit flach eingestellten Flügeln gefahren. Der 4,361 Kilometer lange Stop-and-Go-Kurs auf der Île de Notre Dame inmitten der Hauptstadt von Quebec, Montreal, ist daher auch eine der größten Herausforderungen des Jahres für die Motoren.
"Für unseren V10", erklärt Rémi Taffin, der Motoreningenieur von Fernando Alonso bei Renault, "stellt Montreal eine simple Herausforderung dar: Er muss so kraftvoll wie möglich sein. Die Aufeinanderfolge von langsamen Kurven und starker Beschleunigung entlang der Strecke bedeutet, dass der Motor quasi in einem Ein/Aus-Modus verwendet wird. Eine mittlere Gaspedalstellung in mittelschnellen Kurven kommt kaum vor. Der hohe Volllastanteil und die lange Gerade belasten besonders die Kolben."
Letzter Sektor extrem anspruchsvoll für die Motoren
Hoher Volllastanteil bedeutet auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve' in etwa 55 bis 60 Prozent, wobei Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 340 km/h erreicht werden. Besonders im letzten Sektor, der aus einer fast einen Kilometer langen Volllastpassage besteht, sind PS im höchsten Drehzahlbereich gefragt, doch beim Beschleunigen aus den langsamen Kurven heraus wirkt sich auch eine optimale Leistungsentfaltung vorteilhaft aus.
"Drehmoment", bestätigt Taffin, "ist in Kanada immer ein Pluspunkt, weil es kombiniert mit guter Traktion eine ideale Beschleunigung aus den langsamen Kurven heraus ermöglicht. Auch die Getriebeübersetzungen müssen sorgfältig studiert werden, damit man die Drehmomentkurve des V10-Motors auf die gesamte Runde gesehen optimieren kann."
Besondere Bedeutung kommt der Einstellung des höchsten Ganges zu: "Man muss nicht nur ausreichend Spielraum für den Windschatteneffekt auf den langen Geraden lassen, auf denen die Autos oft in Gruppen fahren, sondern man muss auch möglichen Wind in Betracht ziehen. Unausweichlich sollte man den idealen Kompromiss zwischen Qualifying und Rennen finden, denn im Rennen können Windschattenfahren oder eine veränderte Windrichtung ins Spiel kommen", weiß der Renault-Mann.
Getriebeübersetzung ein entscheidender Faktor
Entscheidet sich ein Fahrer für einen zu niedrig übersetzten Höchstgang, läuft er Gefahr, im Windschatten oder bei Rückenwind an den Drehzahlbegrenzer zu stoßen, womit das Leistungspotenzial des Motors nicht ausgenutzt würde. Umgekehrt kann eine zu hohe Übersetzung unter Umständen zwar im Windschatten eines anderen Autos ideal sein, nicht aber bei alleiniger Fahrt und eventuell eintretendem Gegenwind. Entsprechend muss ein Kompromiss gefunden werden.
"Abschließend", fährt Taffin fort, "lassen wir auch Manöverspielraum, wenn es um die Motorenkühlung geht. Auf die Strecke mitgerissenes Gras oder Rasenziegel werden oft auf die Strecke geschleudert, und so etwas kann die Kühlwege verstopfen. Außerdem kann es sich negativ auf die Kühlung auswirken, wenn man in einer eng beisammen liegenden Gruppe fährt, aber auf solche Dinge muss man sich eben schon im Vorhinein einstellen."
Quelle: F1 Total.com
Nach sieben Rennen mit relativ normalen Abtriebswerten wird beim bevorstehenden Grand Prix von Kanada erstmals mit flach eingestellten Flügeln gefahren. Der 4,361 Kilometer lange Stop-and-Go-Kurs auf der Île de Notre Dame inmitten der Hauptstadt von Quebec, Montreal, ist daher auch eine der größten Herausforderungen des Jahres für die Motoren.
"Für unseren V10", erklärt Rémi Taffin, der Motoreningenieur von Fernando Alonso bei Renault, "stellt Montreal eine simple Herausforderung dar: Er muss so kraftvoll wie möglich sein. Die Aufeinanderfolge von langsamen Kurven und starker Beschleunigung entlang der Strecke bedeutet, dass der Motor quasi in einem Ein/Aus-Modus verwendet wird. Eine mittlere Gaspedalstellung in mittelschnellen Kurven kommt kaum vor. Der hohe Volllastanteil und die lange Gerade belasten besonders die Kolben."
Letzter Sektor extrem anspruchsvoll für die Motoren
Hoher Volllastanteil bedeutet auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve' in etwa 55 bis 60 Prozent, wobei Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 340 km/h erreicht werden. Besonders im letzten Sektor, der aus einer fast einen Kilometer langen Volllastpassage besteht, sind PS im höchsten Drehzahlbereich gefragt, doch beim Beschleunigen aus den langsamen Kurven heraus wirkt sich auch eine optimale Leistungsentfaltung vorteilhaft aus.
"Drehmoment", bestätigt Taffin, "ist in Kanada immer ein Pluspunkt, weil es kombiniert mit guter Traktion eine ideale Beschleunigung aus den langsamen Kurven heraus ermöglicht. Auch die Getriebeübersetzungen müssen sorgfältig studiert werden, damit man die Drehmomentkurve des V10-Motors auf die gesamte Runde gesehen optimieren kann."
Besondere Bedeutung kommt der Einstellung des höchsten Ganges zu: "Man muss nicht nur ausreichend Spielraum für den Windschatteneffekt auf den langen Geraden lassen, auf denen die Autos oft in Gruppen fahren, sondern man muss auch möglichen Wind in Betracht ziehen. Unausweichlich sollte man den idealen Kompromiss zwischen Qualifying und Rennen finden, denn im Rennen können Windschattenfahren oder eine veränderte Windrichtung ins Spiel kommen", weiß der Renault-Mann.
Getriebeübersetzung ein entscheidender Faktor
Entscheidet sich ein Fahrer für einen zu niedrig übersetzten Höchstgang, läuft er Gefahr, im Windschatten oder bei Rückenwind an den Drehzahlbegrenzer zu stoßen, womit das Leistungspotenzial des Motors nicht ausgenutzt würde. Umgekehrt kann eine zu hohe Übersetzung unter Umständen zwar im Windschatten eines anderen Autos ideal sein, nicht aber bei alleiniger Fahrt und eventuell eintretendem Gegenwind. Entsprechend muss ein Kompromiss gefunden werden.
"Abschließend", fährt Taffin fort, "lassen wir auch Manöverspielraum, wenn es um die Motorenkühlung geht. Auf die Strecke mitgerissenes Gras oder Rasenziegel werden oft auf die Strecke geschleudert, und so etwas kann die Kühlwege verstopfen. Außerdem kann es sich negativ auf die Kühlung auswirken, wenn man in einer eng beisammen liegenden Gruppe fährt, aber auf solche Dinge muss man sich eben schon im Vorhinein einstellen."
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@ Ty:
Wie wär´s wenn du immer nur nen Link zur jeweiligen F1 Site machen würdest
Tschau, nightmare
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Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Also in Montreal ist wohl Ferraris alleraller allerletzte Chance um doch nochmal ins Titelrennen einzugreifen. Aber wenn da wieder kein Podiumsplatz rausspringt kann man diese Saison wohl endgültig abhaken. Gleichzeitig dürfte natürlich auch Alonso mal nicht unter die besten Drei kommen.
Tschau, nightmare
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Carroll als künftiger BAR-Honda-Testfahrer im Gespräch
Weil Jenson Button nach sieben von 19 Rennen noch keinen einzigen WM-Punkt auf seinem Konto hat, er aber nur dann auch 2006 bei BAR-Honda bleiben muss, wenn er Ende Juli mindestens 75 Prozent der Zähler des WM-Führenden gesammelt hat, plant sein derzeitiger Arbeitgeber schon für die Zukunft - und die könnte Adam Carroll heißen.
Der 22-jährige Nordire machte zuletzt mit einigen starken Leistungen und vor allem dem Sieg in Monaco in der GP2-Serie, in der er momentan auf dem dritten Meisterschaftsrang liegt, auf sich aufmerksam, und hat insofern gute Karten auf eine Beförderung zum Formel-1-Testfahrer, als er schon jetzt dem Nachwuchskader von BAR-Honda angehört. Sollte Button 2006 tatsächlich zum BMW WilliamsF1 Team wechseln, würde nämlich Anthony Davidson zum Teamleader avancieren, wodurch für Carroll das dritte Auto frei wäre.
"Adam Carroll ist eindeutig talentiert, schnell und heiß", erklärte Jock Clear, der bei BAR-Honda das Nachwuchsprogramm betreut, gegenüber unseren Kollegen von 'Motorsport News'. "Nach zwei Jahren ist es unsere Absicht, einen der jungen Fahrer aus unserem Nachwuchsprogramm in das Rennteam zu bringen. Wir wissen, dass Jensons Situation nicht klar ist, und Anthony verdient eine Chance in einem Stammcockpit, daher wird wahrscheinlich der Testfahrerposten frei."
Carrolls bisher größter Erfolg war vergangenes Jahr der Vizetitel in der Britischen Formel 3. 2004 kam er auch zu seinen ersten Formel-1-Tests, im Rahmen derer er für BAR-Honda insgesamt knapp 280 Kilometer absolvierte, was immerhin fast einer Renndistanz entspricht. Sollte er demnächst tatsächlich zur Nummer drei bei BAR-Honda aufsteigen, wäre dies ein echter Karrieresprung, denn 2006 wird der britisch-japanische Rennstall wohl an den Freitagen der Rennwochenenden wieder mit drei Autos vertreten sein.
Quelle: F1 Total.com
Weil Jenson Button nach sieben von 19 Rennen noch keinen einzigen WM-Punkt auf seinem Konto hat, er aber nur dann auch 2006 bei BAR-Honda bleiben muss, wenn er Ende Juli mindestens 75 Prozent der Zähler des WM-Führenden gesammelt hat, plant sein derzeitiger Arbeitgeber schon für die Zukunft - und die könnte Adam Carroll heißen.
Der 22-jährige Nordire machte zuletzt mit einigen starken Leistungen und vor allem dem Sieg in Monaco in der GP2-Serie, in der er momentan auf dem dritten Meisterschaftsrang liegt, auf sich aufmerksam, und hat insofern gute Karten auf eine Beförderung zum Formel-1-Testfahrer, als er schon jetzt dem Nachwuchskader von BAR-Honda angehört. Sollte Button 2006 tatsächlich zum BMW WilliamsF1 Team wechseln, würde nämlich Anthony Davidson zum Teamleader avancieren, wodurch für Carroll das dritte Auto frei wäre.
"Adam Carroll ist eindeutig talentiert, schnell und heiß", erklärte Jock Clear, der bei BAR-Honda das Nachwuchsprogramm betreut, gegenüber unseren Kollegen von 'Motorsport News'. "Nach zwei Jahren ist es unsere Absicht, einen der jungen Fahrer aus unserem Nachwuchsprogramm in das Rennteam zu bringen. Wir wissen, dass Jensons Situation nicht klar ist, und Anthony verdient eine Chance in einem Stammcockpit, daher wird wahrscheinlich der Testfahrerposten frei."
Carrolls bisher größter Erfolg war vergangenes Jahr der Vizetitel in der Britischen Formel 3. 2004 kam er auch zu seinen ersten Formel-1-Tests, im Rahmen derer er für BAR-Honda insgesamt knapp 280 Kilometer absolvierte, was immerhin fast einer Renndistanz entspricht. Sollte er demnächst tatsächlich zur Nummer drei bei BAR-Honda aufsteigen, wäre dies ein echter Karrieresprung, denn 2006 wird der britisch-japanische Rennstall wohl an den Freitagen der Rennwochenenden wieder mit drei Autos vertreten sein.
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Ecclestone übt scharfe Kritik an Villeneuve
Im Freien Freitagstraining in Montréal war Jacques Villeneuve zwar um 0,009 Sekunden schneller als sein Teamkollege bei Sauber-Petronas, der um zehn Jahre jüngere Felipe Massa, doch die Kritik an seiner Person reißt nicht ab. Ausgerechnet im Vorfeld des Heimrennens des 34-Jährigen in Kanada äußerte sich Formel-1-Chef Bernie Ecclestone abfällig über den Lokalhelden.
"Wenn er schnell wäre, wäre er gut für den Sport, aber er hat seine Motivation verloren. Er tut sich selbst und auch sonst niemandem einen Gefallen", wird Ecclestone von der 'BBC' zitiert. Dies ist insofern ein wenig verwunderlich, als Villeneuve trotz seiner farblosen Leistungen nach wie vor als Sympathieträger und einer der letzten Typen der Formel 1 gilt. Und: Es war Ecclestone selbst, der den Weltmeister von 1997 im Winter 1995/96 Frank Williams und Patrick Head schmackhaft machen konnte.
Villeneuves Manager Craig Pollock zeigte sich daher erstaunt über die Kritik: "Ich bin sehr überrascht, dass Bernie so etwas sagt. Es stimmt definitiv nicht, dass Jacques seine Motivation verliert", erklärte er. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass die Situation zwischen "JV" und seinem Arbeitgeber Peter Sauber angespannt ist - sicher schon seit Monaco, spätestens aber seit einem Interview mit der Zeitung 'La Presse', in dem sich Villeneuve darüber beschwerte, vom Team nicht angehört zu werden.
Dass der Kanadier die Saison 2005 bei Sauber-Petronas beenden wird, ist aufgrund mangelnder Alternativen durchaus denkbar - es sei denn, Dietrich Mateschitz bietet seinen alten Geschäftspartnern in Hinwil tatsächlich Vitantonio Liuzzi an, der ohnehin ursprünglich anstelle von Villeneuve als Sauber-Petronas-Pilot für 2005 vorgesehen war. Unabhängig davon ist aber schwer vorstellbar, dass Villeneuves bis Ende 2006 laufender Vertrag eingehalten wird.
Quelle: F1 Total.com
Im Freien Freitagstraining in Montréal war Jacques Villeneuve zwar um 0,009 Sekunden schneller als sein Teamkollege bei Sauber-Petronas, der um zehn Jahre jüngere Felipe Massa, doch die Kritik an seiner Person reißt nicht ab. Ausgerechnet im Vorfeld des Heimrennens des 34-Jährigen in Kanada äußerte sich Formel-1-Chef Bernie Ecclestone abfällig über den Lokalhelden.
"Wenn er schnell wäre, wäre er gut für den Sport, aber er hat seine Motivation verloren. Er tut sich selbst und auch sonst niemandem einen Gefallen", wird Ecclestone von der 'BBC' zitiert. Dies ist insofern ein wenig verwunderlich, als Villeneuve trotz seiner farblosen Leistungen nach wie vor als Sympathieträger und einer der letzten Typen der Formel 1 gilt. Und: Es war Ecclestone selbst, der den Weltmeister von 1997 im Winter 1995/96 Frank Williams und Patrick Head schmackhaft machen konnte.
Villeneuves Manager Craig Pollock zeigte sich daher erstaunt über die Kritik: "Ich bin sehr überrascht, dass Bernie so etwas sagt. Es stimmt definitiv nicht, dass Jacques seine Motivation verliert", erklärte er. Allerdings lässt sich nicht leugnen, dass die Situation zwischen "JV" und seinem Arbeitgeber Peter Sauber angespannt ist - sicher schon seit Monaco, spätestens aber seit einem Interview mit der Zeitung 'La Presse', in dem sich Villeneuve darüber beschwerte, vom Team nicht angehört zu werden.
Dass der Kanadier die Saison 2005 bei Sauber-Petronas beenden wird, ist aufgrund mangelnder Alternativen durchaus denkbar - es sei denn, Dietrich Mateschitz bietet seinen alten Geschäftspartnern in Hinwil tatsächlich Vitantonio Liuzzi an, der ohnehin ursprünglich anstelle von Villeneuve als Sauber-Petronas-Pilot für 2005 vorgesehen war. Unabhängig davon ist aber schwer vorstellbar, dass Villeneuves bis Ende 2006 laufender Vertrag eingehalten wird.
Quelle: F1 Total.com


