Allgemeiner F1-Thread

Hier könnt Ihr über alles mögliche abseits der Spielerei diskutieren.
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Ty
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Allgemeiner F1-Thread

Beitrag von Ty »

Formel-1-Reglement 2006

Sportliches Reglement

Anzahl der Grands Prix
Die Formel-1-Weltmeisterschaft besteht aus mindestens acht und maximal 19 Grands Prix.

Zeitplan (Ortszeiten)
Freitag:
11:00-12:00 Uhr – 1. Freies Training
14:00-15:00 Uhr – 2. Freies Training

Samstag:
11:00-12:00 Uhr – 3. Freies Training
ab 14:00 Uhr – Qualifying

Sonntag:
ab 14:00 Uhr – Rennen

Alle Zeiten sind Ortszeiten.
Die Startzeit des Rennens weichen in manchen Ländern ab.

Renndistanz
Für einen Grand Prix wird auf jeder Strecke die geringstmögliche Rundenzahl bemessen, die eine Distanz von 305 Kilometern überschreitet. Für Monaco wird wegen der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit eine Ausnahme gemacht. Die maximale Renndauer beträgt zwei Stunden.

Bewerbung
Neue Team-Bewerber müssen eine Garantiesumme von 48 Millionen Dollar hinterlegen. Die Summe wird inklusive Zinsen in zwölf gleichen Monatsraten ab der ersten Teilnahme zurückgezahlt. Tritt der Bewerber nicht an, verfällt die Summe. Tritt er ein Jahr später an als angekündigt, werden zwölf Millionen Dollar eingezogen und lediglich die Restsumme zurückgezahlt.

Fahrertausch
Während der Saison darf jedes Team vier Mal einen Fahrer wechseln. Fälle "höherer Gewalt" zählen nicht dazu.

Teststrecken
Als Teststrecken sind alle Rennstrecken mit entsprechender Formel-1-Lizenz zugelassen.

Tests am Rennwochenende
Während dem 1. und 2. Freien Training dürfen alle Teams mit Ausnahme der vier besten Teams des Vorjahres ein drittes Auto einsetzen. Dabei darf der Fahrer des dritten Autos kein für die Veranstaltung nominierter Pilot sein und muss im Besitz der Superlizenz sein.

Artikel 60 des sportlichen Reglements wird in diesem Fall nicht angewandt. Die Lackierung des dritten Autos muss somit nicht der Lackierung der Einsatzautos entsprechen. Sollte das dritte Auto allerdings als Ersatzauto für die Einsatzpiloten verwendet werden, so muss die Lackierung dem gemeldeten Einsatzauto entsprechen.

Testverbot
Eine Testpause im Sommer oder Winter sowie eine Limitierung von Testfahrten machen die Teams freiwillig unter sich aus. Die FIA reglementiert die Testfahrten nicht.

Fahrzeuggewicht
Ein Formel-1-Wagen muss inklusive Fahrer, Öl und Bremsflüssigkeit zu jedem Zeitpunkt auf der Strecke mindestens 605 Kilogramm wiegen, nach dem Rennen 600 Kilogramm. Ausnahmen werden beim Verlust von Fahrzeugteilen gemacht, die durch einen Unfall oder technischen Defekt verursacht worden sind.

Reifen
Jeder Fahrer darf pro Grand Prix maximal 32 Trocken- und 28 Regenreifen verwenden. Bei den Trockenreifen sind für den ersten Trainingstag zwei Reifensätze unterschiedlicher Mischungen auszuwählen. Sie sollen dem Fahrer ermöglichen, beide Gummimischungen zu testen, er muss sich vor dem Qualifying am Samstag für eine der beiden Mischungen entscheiden.

Ihm verbleiben dann sieben Sätze (28 Reifen) einer Gummimischung für das Wochenende. Reifenwechsel sind zu jedem Zeitpunkt des Rennwochenendes erlaubt.

Sind zwei Reifenlieferanten in der Formel 1 aktiv, muss jeder von ihnen in der Lage sein, bei Bedarf 60 Prozent des Feldes auszurüsten. Bei drei Herstellern sind es mindestens 40 Prozent.

Die Testfahrer erhalten am Freitag ebenso drei Reifensätze wie die Einsatzpiloten.

Startaufstellung
Die Autos stehen nach den gefahrenen Zeiten in der Qualifikation gestaffelt im Acht-Meter-Abstand versetzt zueinander.

Qualifying
Das Qualifying beginnt am Samstag um 14 Uhr Ortszeit und läuft wie folgt ab: In den ersten 15 Minuten dürfen alle Autos auf die Strecke gehen. Am Ende dieser ersten viertel Stunde dürfen die sechs langsamsten Fahrer nicht weiter an der Qualifikation teilnehmen. Diese Autos nehmen die letzten sechs Startpositionen (17-22) in der Reihenfolge ihrer gefahrenen Zeiten ein, wobei der schnellste Pilot die 17. Startposition zugewiesen bekommt.

Die bisherigen Bestzeiten der verbleibenden 16 Autos werden für die folgende Einheit gestrichen. Am Ende der zweiten 15-Minuten-Sessions scheiden erneut die sechs Langsamsten aus und werden von der dritten Session ausgeschlossen. Diese Autos bilden die Startpositionen 11-16, der Schnellste nimmt den elften Rang ein, der Langsamste den 16. Platz.

Die verbleibenden zehn Autos gehen erneut mit zurückgesetzten Zeiten in den letzten Qualifying-Abschnitt. Die Fahrer haben 20 Minuten Zeit, die Top-10-Startplatzierungen unter sich auszumachen. Der Schnellste gewinnt die Pole Position.

Benzin kann zu jedem Zeitpunkt der ersten 2x15 Minuten des Qualifyings hinzugefüllt werden. Jene Autos, die in den ersten beiden Qualifying-Einheiten ausscheiden, dürfen bis zur Öffnung der Boxengasse am Sonntag vor dem Rennen betankt werden.

Die Teams, die an den letzten 20 Minuten der Qualifikation teilnehmen, müssen vor dem letzten Qualifying-Abschnitt jene Benzinmenge einfüllen, mit der sie ins Rennen gehen wollen. Im Qualifying in der letzten Einheit verbrauchtes Benzin kann vor dem Start des Rennens nachgefüllt werden, dies gilt jedoch nur für gefahrene Runden, deren Rundenzeiten maximal um 10 Prozent langsamer waren als die persönlich schnellste Runde des jeweiligen Fahrers.

Motorwechsel
Motoren dürfen nur alle zwei Rennwochenende gewechselt werden. Erfolgt ein außerplanmäßiger Wechsel, so wird der Fahrer je zusätzlichem Motorwechsel in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten versetzt.

Rundenbegrenzung
Es gibt weder im Freien Training noch im Qualifying eine Rundenbegrenzung.

Parc Fermé-Regel
Die Autos befinden sich von dem Moment an, an dem sie sich im Qualifying das erste Mal auf die Strecke begeben, bis zum Start des Rennens unter Parc Fermé-Bedingungen, es darf also nicht mehr am Auto gearbeitet werden. Nicht hiervon betroffen sind Reifenwechsel und Tanken wie unter "Qualifying" beschrieben. Im Parc Fermé darf an den Autos nicht mehr gearbeitet werden. Lediglich Reparaturen dürfen nach Erlaubnis der Rennleitung durchgeführt werden, die Elektronik darf umprogrammiert werden und der Frontflügel verstellt werden.

Start
30 Minuten vor dem Start wird die Boxengasse geöffnet. Die Fahrer haben 15 Minuten Zeit, um ihre Startplätze einzunehmen. Wer das Zeitlimit überschreitet, muss das Rennen hinter dem Feld aus der Boxengasse aufnehmen.

Bis fünf Minuten vor dem Start müssen die Reifen aufgezogen sein. Eine Minute vor dem Start werden die Motoren angelassen.

Beim 30-Sekunden-Signal setzt sich das Feld zur Formationsrunde in Bewegung. Während der Formationsrunde ist Überholen verboten. Einzige Ausnahme: Fährt ein Fahrer mit Verzögerung beim Vorstart los und wurde nicht vom gesamten Feld überholt, darf er seine ursprüngliche Startposition wieder einnehmen. Andernfalls muss der Fahrer vom letzten Startplatz starten. Das gleiche gilt für Fahrer, die einen Startabbruch provoziert haben.

Nach jedem Startabbruch erfolgt fünf Minuten später der Neustart. Das Rennen wird wegen der zusätzlichen Formationsrunde um eine Runde verkürzt. Im Fall von schwerem Regen ist es möglich, das Rennen hinter dem Safety Car zu starten.

Bei einem normalen Start gehen, sobald das letzte Fahrzeug in der Startaufstellung steht, nacheinander die fünf Lampen der Startampel im Sekundentakt an. Startsignal ist, wenn alle Lampen erlöschen. Signalisiert ein Fahrer im Feld Probleme, wird die Startprozedur unterbrochen. Dies wird durch gelbe Flaggen an der Boxenmauer und ein Blinklicht auf der Startampel angezeigt.

Safety Car
Wenn der Rennleiter das Safety Car auf die Strecke schickt, wird dies rund um den Kurs mit "SC"-Zeichen signalisiert. Das Safety Car setzt sich vor das führende Auto. Fahrzeuge, die gegebenenfalls zwischen dem Safety Car und dem Führenden liegen, werden vorbeigewinkt und können hinten ans Feld aufschließen.

Das Safety Car kann, um beispielsweise eine Gefahrenzone auf der Start- und Zielgeraden zu umgehen, auch durch die Boxengasse fahren. Auch in diesem Fall müssen die Fahrzeuge dem Safety Car folgen. Ein Anhalten vor der eigenen Box ist jedoch ausdrücklich gestattet.

Eine Runde, bevor das Safety Car wieder in die Boxengasse einschert, wird als Signal für die Piloten das Warnlicht ausgeschaltet.

Rennabbruch
Wird das Rennen in den ersten zwei Runden abgebrochen, erfolgt ein Neustart. Sind zwischen zwei Runden und 75 Prozent der Renndistanz gefahren, wird das Rennen neu gestartet. Der zweite Start erfolgt dann unter Safety-Car-Regeln: Die Autos starten in der Reihenfolge des Abbruchs des ersten Rennens; die Zeitrückstände werden nicht berücksichtigt, es sei denn, sie betragen mehr als eine Runde.

Sollte ein Neustart nicht möglich sein, werden halbe Punkte vergeben. Bei einem Abbruch nach mehr als 75 Prozent der Gesamtdistanz wird die volle Punktzahl vergeben.

Wertung bei Ausfall eines Fahrers
Hat ein Fahrer zum Zeitpunkt seines Ausfalls mindestens 90 Prozent der Renndistanz absolviert, wird er gewertet.

Zeitstrafen
Die Rennleitung hat die Möglichkeit, einen Fahrer für ein Vergehen auf drei Arten zu bestrafen: Eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse, bei der nicht vor der eigenen Box gehalten werden darf, eine Zehn-Sekunden-Strafe, bei der der Fahrer vor seiner Box zehn Sekunden lang stehen muss, oder eine Rückversetzung um zehn Startplätze beim nächsten Rennen. Eine Strafe ist innerhalb von drei Runden nach Bekanntmachunge anzutreten. Sollte eine der esten beiden Strafen in den letzten fünf Runden eines Rennens oder erst nach dem Rennen ausgesprochen werden, so werden auf die Gesamtzeit des Fahrers 25 Sekunden als Strafe addiert.

Geschwindigkeitsbegrenzung
Das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Qualifying und Rennen beträgt seit der Saison 2004 100 Stundenkilometer. Sollte eine Strecke eine besonders enge Boxengasse haben, so kann das Geschwindigkeitslimit jedoch gesenkt werden. Dies wird zum Beispiel in Monaco notwendig sein. Zuwiderhandlung wird im Rennen mit Zehnsekunden-Zeitstrafen geahndet, im Training mit Geldstrafen - 250 US-Dollar pro km/h.

Technisches Reglement

Motor
In der Formel-1-Weltmeisterschaft sind Viertaktmotoren mit maximal 2,4 Litern Hubraum, acht Zylindern und höchstens fünf Ventilen pro Zylinder zugelassen. Turbinen, Wankelmotoren oder Aufladung sind verboten. Es wird ein Mindestgewicht von 95 Kilogramm vorgeschrieben. Ebenfalls festgelegt ist der Schwerpunkt des Motors. Untersagt sind weiterhin variable Auspufflängen und Lufteinlässe, ovale Kolben und Energiespeicher, die den Motor in seiner Arbeit unterstützen. Ein Motor muss zwei ganze Rennwochenenden lang halten. Reparatur-Arbeiten an Zusatzaggregaten des Motors, wie der Ölpumpe, sind erlaubt. Ein Motorwechsel wird mit dem Zurückversetzen des Fahrers in der Startaufstellung um zehn Plätze bestraft.

Motorsteuerung
Formel-1-Motoren verfügen über ein "Anti-Stall-Programm", um das Abwürgen des Motors bei einem Dreher zu verhindern. Es muss so programmiert sein, dass der Motor nach spätestens zehn Sekunden abgestellt wird, sollte der Fahrer in dieser Zeit nicht wieder in den Fahrmodus zurückgewechselt haben.

Elektronik
Die elektronische Fahrhilfe Traktionskontrolle ist erlaubt. Automatikgetriebe und die Launch-control sind verboten. ABS oder elektrontische Stabilitätsprogramme sind weiterhin nicht gestattet.

Tank
Der Tank darf maximal 40 Zentimeter über die Mittellinie des Fahrzeugs hinausragen und muss in einem Stück zwischen Fahrersitz und Motor liegen.

Kraftstoff
Die Formel-1-Boliden müssen mit von der Tankstelle bekanntem Super-Plus-Benzin fahren. Weitere Zusätze sind nur sehr begrenzt gestattet.

Antrieb
Erlaubt sind maximal zwei angetriebene Räder. Ein Rückwärtsgang ist Vorschrift. Die Anzahl der Gänge kann von vier bis sieben variieren.

Aufhängungen
Es sind ausschließlich gefederte Aufhängungen zugelassen. Die Geometrie der Aufhängung darf während der Fahrt nicht verändert werden. Die Radträger werden mit einem bis zu einer Kraft von acht Tonnen reißfesten Kevlarseil am Chassis befestigt. Aktive Aufhängungen sind verboten.

Bremsen
Mindestens zwei getrennte, voneinander unabhängige Bremskreisläufe, die über ein Pedal angesprochen werden, sind vorgeschrieben. Ein Kreislauf muss die Vorder-, der andere die Hinterräder bedienen.
Die Bremssättel müssen aus Aluminium gefertigt sein. Pro Rad ist je ein Bremssattel mit maximal sechs Kolben und zwei Belägen erlaubt.
Die maximale Dicke der Bremsscheiben beträgt 28 Millimeter, der maximale Durchmesser 278 Millimeter. Während des Bremsvorgangs darf die Bremskraftverteilung nicht verändert werden.

Räder/Reifen
- Dimensionen
Für die Hinterräder beträgt die minimale Breite 365 Millimeter, die maximale Breite 380 Millimeter. Für die Vorderräder gelten eine minimale Breite von 305 Millimetern und eine maximale Breite von 355 Millimetern. Der maximale Raddurchmesser ist mit 660 Millimeter für Trockenreifen und 670 Millimeter für Regenreifen festgeschrieben.

- Rillenreifen
Vorder- und Hinterreifen müssen je vier Rillen in Längsrichtung aufweisen. Die Rillen müssen mindestens 14 Millimeter breit, 2,5 Millimeter tief und auf der Lauffläche symmetrisch angeordnet sein. Zwischen den Rillen müssen mindestens 50 Millimeter liegen. Die Breite der Lauffläche an den Vorderrädern darf 270 Millimeter nicht überschreiten. Alle Messungen werden bei einem Reifendruck von 20 PSI vorgenommen.

- Radsicherung
Jeder Radträger wird mit zwei Kabeln gesichert. Die Befestigung muss Kräften von zehn Tonnen pro Kabel, 20 Tonnen pro Rad standhalten.

Cockpit
Aus Sicherheitsgründen muss das Cockpit so dimensioniert sein, dass der Fahrer es innerhalb von fünf Sekunden verlassen kann. Die maximal erlaubte Zeitspanne zum Verlassen des Cockpits und Aufstecken des Lenkrades beträgt zehn Sekunden. Die Dicke des Kopf- und Nackenschutzes muss 75 Millimeter betragen. Die Länge des Cockpits beträgt 850 Millimeter. Der vordere Fußraum muss ausgepolstert sein. Die Mindestdicke beträgt 25 Millimeter.

Chassis
Für die Dicke der Chassiswände sind mindestens 3,5 Millimeter vor­geschrieben. Davon entfallen 2,5 Millimeter auf einen aus Kevlar ge­fertigten Mantel. Die maximale Breite des Autos beträgt 180 Zentimeter. Zwischen den Achsen darf die Chassisbreite 140 Zentimeter nicht übersteigen, das Gleiche gilt für den Frontflügel. Die maximale Breite des Heckflügels ist 100 Zentimeter. Die maximale Höhe des Autos beträgt 95 Zentimeter, gemessen vom tiefsten Punkt des Fahrzeugs beziehungsweise dessen Referenzebene.
Alle Teile des Unterbodens, die weiter als 25 Zentimeter von der gedachten Mittellinie des Autos entfernt sind, gemessen von einem Punkt 33 Zentimeter hinter der Vorderachse bis zum hintersten Teil des Fahrzeugs, müssen mindestens fünf Zentimeter oberhalb der Referenzebene liegen (Stufe im Unterboden). Die maximale Höhe des Heckflügels beträgt 80 Zentimeter, gemessen von der Referenzebene. Für die Saison 2005 wurde die Verwendung von Zusatzflügeln vor den Hinterrädern stark eingeschränkt. Zudem muss der Frontflügel nun mindestens 15 Zentimeter über der Referenzlinie angebracht werden (vormals 10 Zentimeter).

Flügel
Der Heckflügel darf maximal zwei Flügelelemente aufweisen. Der Frontflügel muss mindestens 100 Millimeter über der Referenzplatte liegen.

Unterboden
Die Holzplatte im Zentrum des Unterbodens muss eine Breite von 30 Zentimetern und eine Dicke von zehn Millimetern aufweisen. Die maximale Toleranz beträgt einen Millimeter.

Überhänge
In den Dimensionen 60 Zentimeter hinten und 120 Zentimeter vorn, gemessen von der Mittellinie der jeweiligen Achse, sind Karosserie-Überhänge gestattet.

Crashtests
- Dynamische
Der frontale dynamische Crashtest erfolgt mit einer Geschwindigkeit von 14 Metern pro Sekunde, der seitliche mit zehn Metern pro Sekunde (2000: sieben Meter pro Sekunde) und der für die Heckpartie mit zwölf Metern pro Sekunde. Der seitliche Crash erfolgt an einem Punkt, der 500 Millimeter vor der Cockpitrückwand und 300 Millimeter über der Referenzplatte liegt. Das Gewicht des Testchassis beträgt dabei inklusive Dummy 780 Kilogramm. Die maximale Verzögerung, gemessen an der Brust des Testdummys, darf 60 g innerhalb von drei Millisekunden nicht übersteigen (bezüglich des Frontalcrashs). Die Sicherheitszelle darf bei keinem der dynamischen Tests beschädigt werden. Der Schnellverschluss des Lenkrades muss voll funktionstüchtig bleiben.

- Statische
Statische Crashtests erfolgen am Boden unterhalb des Benzintanks, an der Seite der Nasenbefestigung sowie seitlich am Chassis auf Höhe der Beine des Fahrers und des Sitzes. Außerdem wird der Überrollbügel in drei Richtungen belastet: seitlich mit fünf Tonnen, in Längsrichtung mit sechs Tonnen und vertikal mit neun Tonnen. Die Deformation darf nicht mehr als 50 Millimeter betragen.




Fahrer und Teams der Saison 2006

Renault F1 Team

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Startnummer 1
Fernando Alonso Spanien 24 Jahre

Startnummer 2
Giancarlo Fisichella Italien 33 Jahre

Testfahrer
Heikki Kovalainen Finnland 24 Jahre


McLaren Mercedes

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Startnummer 3
Kimi Räikkönen Finnland 26 Jahre

Startnummer 4
Juan-Pablo Montoya Kolumbien 30 Jahre

Testfahrer
Pedro de la Rosa Spanien 35 Jahre
Gary Paffett Großbritannien 24 Jahre


Scuderia Ferrari

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Startnummer 5
Michael Schumacher Deutschland 37 Jahre

Startnummer 6
Felipe Massa Brasilien 24 Jahre

Testfahrer
Luca Badoer Italien 35 Jahre
Marc Gené Spanien 31 Jahre


Toyota Racing

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Startnummer 7
Ralf Schumacher Deutschland 30 Jahre

Startnummer 8
Jarno Trulli Italien 31 Jahre

Testfahrer
Ricardo Zonta Brasilien 29 Jahre
Olivier Panis Frankreich 39 Jahre


WilliamsF1 Team

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Startnummer 9
Mark Webber Australien 29 Jahre

Startnummer 10
Nico Rosberg Deutschland 20 Jahre

Testfahrer
Alexander Wurz Österreich 32 Jahre
Narain Karthikeyan Indien 29 Jahre


Honda Racing F1 Team

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Startnummer 11
Rubens Barrichello Brasilien 33 Jahre

Startnummer 12
Jenson Button Großbritannien 26 Jahre

Testfahrer
Anthony Davidson Großbritannien 26 Jahre
Adam Carroll Großbritannien 23 Jahre
James Rossiter Großbritannien 22 Jahre
Alan van der Merwe Südafrika 26 Jahre
Danilo Dirani 23 Jahre


Red Bull Racing

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Startnummer 14
David Coulthard Großbritannien 34 Jahre

Startnummer 15
Christian Klien Österreich 23 Jahre

Testfahrer
Robert Doornbos Niederlande 24 Jahre


BMW Sauber F1 Team

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Startnummer 16
Nick Heidfeld Deutschland 28 Jahre

Startnummer 17
Jacques Villeneuve Kanada 34 Jahre

Testfahrer
Robert Kubica Polen 21 Jahre


MF1 Racing

Bild

Startnummer 18
Tiago Monteiro Portugal 29 Jahre

Startnummer 19
Christijan Albers Niederlande 26 Jahre

Testfahrer
Markus Winkelhock Deutschland 25 Jahre
Adrian Sutil Deutschland 23 Jahre
Giorgio Mondini Schweiz 25 Jahre


Scuderia Toro Rosso

Bild

Startnummer 20
Vitantonio Liuzzi Italien 24 Jahre

Startnummer 21
Scott Speed USA 23 Jahre

Testfahrer
Neel Jani Schweiz 22 Jahre


Super Aguri F1

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Startnummer 22
Takuma Sato Japan 29 Jahre

Startnummer 23
Yuji Ide Japan 31 Jahre

Testfahrer
Franck Montagny Frankreich 28 Jahre

Quelle: F1 Total
Zuletzt geändert von Ty am Sa 11. Mär 2006, 19:24, insgesamt 33-mal geändert.
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Dolphin5
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Beitrag von Dolphin5 »

Nicht mehr... :!: Seit Schumi immer hinterher fährt, schalte ich nicht mehr ein. Manche mögen vielleicht die Rennen jetzt so spannender finden, ich fand dagegen aber die Dominanz der Roten immer super. Unser "Quick Nick" interessiert mich auch nicht, obwohl er derzeit recht gut unterwegs ist... Wenn Schumi wieder vorne mitfahren kann, kucke ich wieder, ansonsten finde ich es langweilig, ohne einen guten Schumi fehlt was! :(
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Ty
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Beitrag von Ty »

Schumacher: "Ich trete nicht zurück"

Jahr für Jahr, Rennen für Rennen die gleichen Spekulationen: Tritt Michael Schumacher vorzeitig von der Formel-1-Bühne ab oder stellt er sich gar länger der Konkurrenz als bisher vertraglich vereinbart. Der Kerpener beteiligt sich nicht an den Gerüchten. Er fühlt sich noch nicht zu alt für die Formel 1, auch die jungen, aufstrebenden Fahrer, die ihm das Zepter entreißen wollen, beunruhigen ihn nicht.

Auch die momentane Schwächeperiode bei Ferrari kann den 36-Jährigen nicht erschüttern. "Wenn ich etwas gelernt habe in meinem Leben, dann das: Alles ist möglich. Und im Sport erst recht", erklärte er in der 'Bild'-Zeitung. Zudem habe er mit Ferrari schon schlimmere Zeiten erlebt. "Der Anfang bei Ferrari war viel schwieriger, denn da waren wir im Prinzip wirklich nicht konkurrenzfähig. Das sind wir in meinen Augen jetzt schon, auch wenn das nicht so nach außen rüberkommt."

Auch der Saisonanfang 2000 sei schwieriger gewesen, Ferrari habe damals noch nicht den Rückhalt der zahlreichen WM-Titel gehabt. Dennoch verlief der Saisonauftakt 2005 enttäuschend. "Wir haben vielleicht die Umstellung nach den Regeländerungen nicht so gut hinbekommen wie unsere Gegner. Aber lassen Sie sich nicht täuschen: Wie gut unsere Mannschaft ist, haben wir ja in den letzten Jahren gezeigt", so Schumacher. "Wir kommen daran, die Jungs kriegen das wieder hin. Ich bin sicher, dass wir in diesem Jahr noch Rennen gewinnen werden."

Schumacher: "Ich kann sehr wohl noch mithalten"

Dass er in diesem Jahr erst ein einziges Mal auf das Siegerpodest fahren konnte, frustriert ihn zudem weit weniger als man geneigt ist, anzunehmen. "Ich bin Realist, und ich kann meine Chancen besser einschätzen als jemand von außen. Ich sehe ja, was sich im Rennen abspielt", fuhr er fort. "Natürlich versuche ich immer, das Beste zu geben. Aber manchmal reicht das Beste eben nicht. Das kann ich dann auch akzeptieren."

Akzeptieren kann er auch die momentane Erfolgswelle der jungen Fahrer Fernando Alonso und Kimi Räikkönen, doch für überlegen hält er sie nicht. "Ich habe gesagt, dass ich aufhören werde, wenn ich mit den Jüngeren nicht mehr mithalten kann", so Schumacher. Aber: "Ich finde, ich kann sehr wohl noch mithalten. Also dann jetzt deutlicher und zum Mitschreiben: An Rücktritt denke ich nicht."

"Mein Vertrag läuft momentan bis Ende nächsten Jahres", stellt er wiederholt klar. "Und ob ich danach weitermache, das habe ich ja schon oft gesagt, werde ich nicht vor dem nächsten Jahr entscheiden." Doch momentan habe er "sehr viel mehr Spaß als manche denken mögen", auch wegen der zahlreichen Zweikämpfe, in die er verwickelt ist. Die Droge Formel 1 scheint den Weltmeister also immer noch im Bann zu haben.

Quelle: F1 Total
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Beitrag von Ty »

Head: "Nicht glücklich über öffentlich geführte Debatte"

Die Gerüchte, wonach BMW das Sauber-Team übernehmen und die Partnerschaft mit WilliamsF1 beenden könnte, nehmen weiter an Fahrt auf. Schon diese Woche soll dem BMW Vorstand von BMW Motorsport Direktor Mario Theissen erstmals ein entsprechender Plan vorgelegt werden. Gleichzeitig feuert Patrick Head, Anteilseigner von WilliamsF1, Wortsalven in Richtung München, die für eine Fortführung der Partnerschaft sicher nicht förderlich sind.

In einem Interview, welches in der am 24. Juni erscheinenden Ausgabe des Magazins 'FORMEL aktuell' in voller Länge veröffentlicht wird, äußert der 58-Jährige den Verdacht, dass seitens BMW über die Presse gezielt Gerüchte gestreut werden, um die Partnerschaft zu WilliamsF1 zu destabilisieren: "Einige Leute bei BMW Motorsport wünschen sich eine andere Situation als die, die im Moment existiert", so Head. Außerdem sei er "nicht glücklich über die sehr öffentlich geführte Debatte, ob WilliamsF1 und BMW nächstes Jahr zusammenarbeiten werden oder nicht", fügt der Brite an.

Darüber hinaus bestätigt er erstmals öffentlich, dass der bestehende Motorenliefervertrag eigentlich bis 2009 läuft, es aber gleichzeitig für beide Partner Möglichkeiten gibt, vorzeitig aus der Zusammenarbeit auszusteigen. Die ursprünglich vereinbarte Exklusivitätsklausel, wonach BMW nur an WilliamsF1 Motoren liefern darf, wurde demnach bei der Neuverhandlung im Jahr 2003 gestrichen, was nun für BMW die Türen zu einer Zusammenarbeit mit Sauber öffnet. WilliamsF1 müsse daher "sicherstellen, dass Alternativen verfügbar sind", erklärt Head.

Alle Hintergründe zur Situation zwischen BMW und WilliamsF1 - inklusive der Spekulationen um eine Übernahme des Sauber-Teams - können in der nächsten Ausgabe der 'FORMEL aktuell' mit großem Special zu BMW nachgelesen werden. Außerdem erscheint am Donnerstag und Freitag ein zweiteiliges Exklusivinterview mit Patrick Head auf 'F1Total.com', in dem der 30-Prozent-Teilhaber des britischen Rennstalls unter anderem über die Fahrersituation, den politischen Formel-1-Machtkampf und den Senna-Prozess spricht.


Quelle: F1Total.com
Zuletzt geändert von Ty am Sa 4. Jun 2005, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Ty »

Das große Testen geht wieder los...

Zwischen den Rennen in Monaco und am Nürburgring testete nur Ferrari, während einige der britischen Teams zumindest kurze Shakedowns auf einem Flugfeld absolvierten, weil lediglich eine Woche Abstand zwischen den beiden Grands Prix lag. Vor Kanada gibt es nun aber wieder zwei Wochen Pause, was die Formel 1 nutzt, um intensiv zu testen.

In Monza bereiten sich Ferrari, BAR-Honda, Sauber-Petronas und Toyota auf die bevorstehenden Nordamerikarennen vor. Ferrari wird dabei neue Reifenmischungen von Bridgestone und neue Komponenten für das Auto ausprobieren, allerdings ohne Michael Schumacher, der auch in der sportlichen Krise nicht von seiner Tradition abweichen will, vor Montreal ein paar Tage Abenteuerurlaub in den USA zu machen.

Parallel zum Monza-Test wird auch in Silverstone gefahren, wo interessierte Formel-1-Fans sogar VIP-Packages mit Verpflegung und Zugang zum Fahrerlager erwerben können. Anwesend sind seit heute Morgen Ferrari, BAR-Honda, Renault, das BMW WilliamsF1 Team, McLaren-Mercedes, Toyota und Jordan-Toyota. Red-Bull-Cosworth ist ebenfalls mit von der Partie, gibt diese Woche dem jungen Amerikaner Scott Speed eine weitere Testchance.

Nach derzeitigem Stand der Dinge werden die meisten Teams - Ferrari natürlich ausgenommen - bis inklusive Freitag testen und somit weitere drei Tage ihres 30-Tage-Pensums aufbrauchen. McLaren-Mercedes, Renault und das BMW WilliamsF1 Team erreichen damit bereits Ende dieser Woche - nach erst sieben von 19 Rennen - mit 18 Tagen mehr als die Hälfte der maximal zugelassenen Tests. Man darf daher gespannt sein, ob das Gentlemen's Agreement tatsächlich halten wird.

Quelle: F1Total.com
Zuletzt geändert von Ty am Sa 4. Jun 2005, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Spike »

Ich fand das Rennen am Nürburgring super spannend.
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Trekkie2063
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Beitrag von Trekkie2063 »

viewtopic.php?t=13349 :wink:

Zum Thema: Ich fand die GP2 richtig klasse und kurzweilig, da geht ja echt mal die Luzi ab ^^"
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Beitrag von Ty »

Wurz verteidigt riskante Strategie seines Teams

Nach Pedro de la Rosa hat sich nun auch der zweite Testfahrer von McLaren-Mercedes, Alexander Wurz, hinter sein Team gestellt, was den riskanten Poker mit Kimi Räikkönen am Nürburgring angeht: "Es war eine schwierige Entscheidung. Aber es ging um den Sieg, ich wäre auch draußen geblieben. Mit einem Satz Reifen durchzufahren ist an sich okay, man muss halt das Eigenrisiko abwägen. Der Fall von Kimi hat aber auch gezeigt, dass das mitunter echt sehr gefährlich sein kann. Wir wären die Ersten gewesen, die wegen so etwas auf den Sieg verzichtet hätten", wird der Österreicher von der 'Kleinen Zeitung' zitiert.

Quelle: F1Total.com
Zuletzt geändert von Ty am Sa 4. Jun 2005, 08:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Robus
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Beitrag von Robus »

Also ich guck die F1 aber zur Zeit mit gemischten Gefühlen.
Einerseits fand ich die Ferrari Vormacht in den letzten Jahren sehr cool , was mir jetzt auch ein bisschen fehlt , da Schumi nur noch hinterher fährt.
Andererseits ist es deutich spannender geworden , doch was nützt mir das wenn da vorne alles bloß andere Teams wie Ferrari fahren?
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the new nightmare
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Beitrag von the new nightmare »

Also ich guck die F1 wenn ich grad mal Zeit habe. Besonders der Start ist ja immer am spannendsten, den seh ich mir fast immer an.
Das Schumi nun nicht mehr der Alleinherrscher der F1 ist ist doch nur positiv zu sehen. Ich freute mich zwar auch das da ein Deutscher ordentlich abräumt, aber mal ehrlich, nach 5 Weltmeistertiteln hintereinander wird´s nun echt mal Zeit für nen neuen Champ, Schumi kann ja nächstes Jahr wieder zeigen was er kann.

Tschau, nightmare
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
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Beitrag von Cubestar2003™ »

Finds so geil, wie Zeitungen wie die BILD Schumi mal wieder abschreiben, Typen wie Alonso sich aufspielen und Heidfeld als neuer Schumi gefeiert wird. :lol:
Absolut lachhaft. Schumi, kann wie er sagt sehr wohl noch mithalten wie man beim vorletzten Rennen und seiner furiosen Aufholjagd auf Platz 2 bestens mitansehen konnte.
Damals war er sogar schneller als Alonso, der allerdings gut verteidigte.
Das Auto ist nach wie vor das schnellste im Feld, aber wenn Bridgestone patzt, hat Ferrari numal die obligatorische Arschkarte. :(
IMO ist Schumis Ruf unantastbar. Seinen Erfolg wird so schnell kein Fahrer nachholen können, erst Recht kein aufgeblasener Alonso. Dass der es überhaupt wagt, nach ein paar gewonnenen Rennen schon große Töne zu spucken wie "Schumi ist nur zum Besiegen da". Naja wie heißt das scjhöne Sprichwort? was kümmert es die Eiche, wenn sich die Wildsau dran reibt? ;) Mögen sich die "Jungen Wilden" dieses Jahr gern im Erfolg sonnen, nächstes Jahr schläft Bridgestone in der Vorbereitung sicher nicht und der Champ trägt wieder rot...
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Michael: "Weiteres gutes Resultat für das Team"

Nach dem doppelten Podium von Monaco mischte das BMW WilliamsF1 Team auch am Nürburgring wieder die Spitze der Formel 1 auf. Nick Heidfeld wurde nach seiner ersten Pole Position und einer starken Vorstellung im Rennen Zweiter, während Mark Webber ein möglicherweise sogar noch besseres Resultat schon in der ersten Kurve verspielte.

"Der Grand Prix von Europa war ein weiteres gutes Rennen von jedem einzelnen Mitarbeiter des Teams", erklärte Sam Michael, Technischer Direktor von WilliamsF1. "Es war eine fantastische Fahrt von Nick, der wieder Zweiter wurde und damit wertvolle Punkte für die Konstrukteurs-WM sammelte. Nick hat es geschafft, die Dreistoppstrategie optimal umzusetzen, nicht zuletzt dank guter Boxenstopps. Er wusste, dass er im ersten Stint zwölf Sekunden Vorsprung auf die Fahrer hinter ihm herausfahren musste, und er erreichte sogar mehr als 15 Sekunden. Überraschend kam auch, dass die Autos um uns herum nicht so viel Benzin an Bord hatten wie erwartet."

"Durch Marks Ausritt und Nicks Problem hatten wir in den Freien Trainings nicht so viel Zeit, wie wir uns eigentlich gewünscht hätten, aber wir haben trotzdem die richtige Reifenwahl getroffen und uns für die härtere Mischung entschieden, die genau zu unserer Planung passte", fuhr er auf 'BMW.WilliamsF1.com' fort.

"Leider wurde Mark bei der Anfahrt der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt. Er war auf einer anderen Strategie, hatte mehr Benzin an Bord als alle Autos vor und hinter ihm. Daher wäre es interessant gewesen, ihn zu Ende fahren zu sehen. Trotzdem war der Nürburgring Schauplatz eines weiteren guten Resultats für das Team, was genau das war, was wir alle brauchten. Als Teil unseres Entwicklungsplans haben wir viele Chassis-Teile für den FW27 hervorgebracht, und das macht sich jetzt in Form von Resultaten bezahlt. Jetzt freuen wir uns auf die Rennen in Amerika", so der Australier abschließend.

Quelle: F1Total.com
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der wirkt irgendwie sehr sympathisch und am Boden geblieben in den Interviews!
Ganz deiner Meinung ;)
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Schumachers Guru hat genug von der Formel 1

Seit fast zehn Jahren ist zumindest an den Rennwochenenden ein Mann öfter an Michael Schumachers Seite zu sehen als dessen Ehefrau Corinna: Balbir Singh. Der Mentalbetreuer, der den Ferrari-Superstar massiert, bekocht, heilt und sich in allen möglichen Dingen um ihn kümmert, hat genug von der Formel 1 und will sich künftig neuen Herausforderungen widmen.

Singh, der schon dieses Jahr nicht mehr bei allen Rennen anwesend war und nur noch zum Grand Prix in der Türkei fliegen wird, möchte mehr Zeit mit seiner deutschen Frau und seinen beiden Kindern verbringen: "Ich habe meine Familie lange alleine gelassen", wird er von der 'Bild'-Zeitung zitiert. Und: "Ich möchte eine kleine Wellness-, Meditations- und Regenerationsoase aufmachen, wo man auch mal zwei Tage abschalten und ich den Leuten den Stress rausmassieren kann."

Um Schumacher werden sich künftig zwei Betreuer der Sportklinik Peil in Bad Nauheim kümmern, berichtet die 'Bild'-Zeitung weiter. Für den 36-Jährigen ist die Trennung ein schwerer Schlag: "Balbir ist einer der wenigen Menschen, denen ich 150-prozentig vertrauen konnte und kann. Die Trennung wird mir schwer fallen. Ich werde ihn vermissen. Ich muss einfach akzeptieren, dass er sich eine neue Zukunft aufbauen will", so der in der Schweiz lebende Deutsche.

Da Schumacher immer darauf bedacht war und ist, die Leute aus seinem Umfeld aus den Medien fernzuhalten, ist über Singh denkbar wenig bekannt. Angeblich ist er 41 Jahre alt, der Legende nach weiß der Inder dies aber selbst nicht so genau, weil anno dazumal in seiner Heimat über Geburten noch nicht so genau Buch geführt wurde. Erst 1989 verschlug es ihn in ein Therapiezentrum ins deutsche Bad Hönningen.

Was dann geschah, ist ebenfalls nur schwammig dokumentiert: Angeblich heilte Singh in Bad Hönningen einen Onkel von Schumacher, der prompt auf die Idee kam, seinen rennfahrenden Neffen mit ihm zu verkuppeln. Zehn Jahre später ist daraus eine echte Männerfreundschaft geworden: "Michael lässt nie das Gefühl aufkommen, dass er sich wegen seiner sportlichen Erfolge und finanziellen Unabhängigkeit für etwas Besonderes hält", trauert Singh seinem Chef bereits nach...

Quelle: F1Total.com
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Startabbruch: Streckenposten haben geschlafen

In der Aufregung um Kimi Räikkönens spektakulären Abflug in der letzten Runde des Grand Prix von Europa haben viele schon wieder vergessen, dass das Rennen mit einem Abbruch begonnen hat: Unmittelbar nach der ersten Aufwärmrunde musste das Startprozedere angehalten werden, weil bei Giancarlo Fisichella der Motor abgestorben war.

"Es war ein ziemlich spezielles Problem", erklärte Renault-Chefingenieur Pat Symonds gegenüber 'Crash.net'. "Es war kein klassisches Abwürgen, sondern eher ein Startproblem. Die Kupplung war bereits voll losgelassen, er war im ersten Gang, aber als er auf das Gaspedal stieg, starb der Motor plötzlich ab. Wir kennen den Grund dafür noch nicht. Es ist das erste Mal, dass uns so etwas passiert, seit es die Startautomatik beziehungsweise mittlerweile ja die semiautomatischen Systeme gibt."

Unabhängig davon bekleckerten sich im Zuge dieses Zwischenfalls die Streckenposten am Nürburgring nicht mit Ruhm, wenn man Symonds' Darstellung glauben darf. Bekanntlich sieht das Startprozedere seit dieser Saison vor, dass sofort nach einem Abbruch eine weitere Aufwärmrunde gefahren wird. Zwischen erstem und zweitem Start liegen somit nur ungefähr zwei Minuten. In diesen zwei Minuten schafften es die Streckenposten aber nicht, Fisichellas Renault vom Grid zu schieben.

Ursache dafür war, dass der Schalter für die Neutralstellung des Getriebes, der für solche Fälle außen an jedem Formel-1-Auto angebracht ist, nicht gefunden wurde: "Die Streckenposten wussten nicht, wie sie den Neutralmechanismus betätigen müssen. Charlie (Whiting, Rennleiter; Anm. d. Red.) hat uns daraufhin am Funk kontaktiert und gesagt, dass wir ihnen helfen sollen. Das war eine ziemlich gute Entscheidung von Charlie", erklärte Symonds.

"Man braucht kompetente Streckenposten", beschwerte er sich anschließend. "Es gibt diesen Knopf außen am Auto, er muss vor dem Cockpit sein. Ich habe gesehen, dass Giancarlo dorthin gezeigt hat, aber die Streckenposten hatten keine Ahnung, was er damit meint. Wenn sie den Knopf gedrückt hätten, hätten sie das Auto wegschieben können. Sie hätten uns beinahe noch mehr Probleme verursacht, wenn deswegen der zweite Start verzögert worden wäre."

In Zusammenhang mit diesem Vorfall gibt es eine interessante Überlegung, die unsere Kollegen von 'Autosport-Atlas' in ihrer Analyse des Nürburgring-Wochenendes zur Sprache brachten: Wäre Fisichellas Auto nicht rechtzeitig weggebracht worden, hätte das Startprozedere noch einmal von vorne beginnen müssen - und wegen einer weiteren Aufwärmrunde wäre die Renndistanz auf 58 Runden verkürzt worden. Für diese Runde weniger hätte ein gewisser Kimi Räikkönen in der Eifel viel Geld bezahlt...

Quelle: F1Total.com
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Die Analyse: Reifenregel auf Kosten der Sicherheit?

Der Unfall von Kimi Räikkönen am Nürburgring, als sich der McLaren-Mercedes-Pilot in der 59. und letzten Runde aufgrund vom rechten Vorderreifen erzeugter Vibrationen und eines daraus resultierenden Aufhängungsbruchs spektakulär aus dem Rennen verabschiedete, hat in der Formel 1 eine zum Teil recht heißblütig geführte Sicherheitsdiskussion ausgelöst.

Konkret geht es um das neue Reifenreglement, welches seit Saisonbeginn vorschreibt, dass Qualifying und Rennen mit ein und demselben Reifensatz bestritten werden müssen. Das strategische Auswechseln von Reifen bei Boxenstopps ist nicht mehr erlaubt; nur noch offensichtlich beschädigte Reifen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, dürfen getauscht werden. Allerdings schreibt das Sportliche Reglement in Artikel 75a vor, dass gleichzeitig nicht nachgetankt werden darf.

Fakt ist: Räikkönen verursachte den Bremsplatten selbst

Laut Angaben von Teamchef Ron Dennis wusste McLaren-Mercedes am Nürburgring ab Rennmitte, dass mit Räikkönens rechtem Vorderreifen etwas nicht in Ordnung war. Beim Überrunden von Jacques Villeneuve war der "Iceman" so hart auf die Bremse gestiegen, dass das kurveninnere Vorderrad blockierte. Es folgen einige weitere Verbremser und ein Ausritt, was dem Michelin-Pneu zusätzlichen Schaden zufügte. Etwa zehn Runden vor der Zielflagge spitzte sich die Situation dramatisch zu. Der Rest ist bekannt...

Theoretisch hätte der britisch-deutsche Rennstall die Möglichkeit gehabt, Räikkönen zu einem zusätzlichen Stopp an die Box zu beordern und den rechten Vorderreifen zu wechseln, doch in Absprache mit dem Fahrer selbst entschieden sich die Herren am Kommandostand dafür, alles auf eine Karte zu setzen und auf den Sieg loszugehen. Von vielen Medien wurde dies heftig kritisiert, fast alle Konkurrenzteams sympathisieren aber mit McLaren-Mercedes.

"Wer auf Nummer sicher geht, fährt nicht um den Sieg", rechtfertigte sich Mercedes-Sportchef Norbert Haug gegenüber der 'Welt', "und wir stehen dazu, wie wir es gemacht haben." Und Ron Dennis fügte an: "Wir haben das Risiko abgeschätzt und den Preis dafür bezahlt. Wir haben uns den Reifen angeschaut, und alles schien in Ordnung", so der Brite.

Entsprechender Passus im Reglement unklar definiert

Die silbernen Entscheidungsträger vermeiden es zwar, Kritik am Reglement zu üben, pochen inzwischen aber wenigstens auf eine Klarstellung von Artikel 74a. Hintergrund: Wechselt ein Team sicherheitshalber einen Reifen, der noch nicht vollkommen platt ist, obliegt es der FIA, den Boxenstopp im Nachhinein als gerechtfertigt oder nicht gerechtfertigt einzustufen. Hätte Räikkönen beispielsweise seinen Reifen im Frühstadium des Bremsplattens gewechselt, so wäre er möglicherweise nachträglich disqualifiziert worden. Nur ein echtes Sicherheitsrisiko rechtfertigt einen Reifenwechsel - aber das ist ein dehnbarer Begriff...

"Das Reglement ist eindeutig. Über die Regeln kann und muss sich auch McLaren-Mercedes informieren", konterte Charlie Whiting, Technischer Delegierter der FIA, auf entsprechende Vorwürfe aus dem Fahrerlager. Doch damit hat er nicht ganz Recht: "Solange ein vorbeugender Reifenwechsel nicht aus klar ersichtlichen Sicherheitsgründen notwendig ist, darf nur ein platter oder beschädigter Reifen während eines Rennens gewechselt werden", heißt es in Artikel 74a des Sportlichen Reglements. Und wieder ist die Frage: Wer definiert dies im Zweifelsfall?

Legaler oder illegaler Wechsel: Wo zieht man die Grenze?

"Ich denke nicht, dass man einen Reifen mit einem Bremsplatten wechseln darf", findet beispielsweise Renault-Chefingenieur Pat Symonds, wie er im Interview mit 'Autosport-Atlas' zu Protokoll gab. "Wenn man einen beschädigten Reifen auswechselt, wird man vor die Rennleitung zitiert, um den Wechsel zu erklären. Das ist Tatsache. Es gibt keine Präzedenzfälle, daher ist viel Spielraum für Interpretationen gegeben. Aber ich meine, dass es der Fehler des Fahrers ist, wenn man sich durch einen Verbremser einen Bremsplatten einhandelt. Daher glaube ich nicht, dass die Rennleitung über solche Reifenwechsel begeistert wäre."

Die FIA wiederum argumentierte noch am Nürburgring, dass man bei Räikkönen natürlich einen straffreien Reifenwechsel zugelassen hätte. Der Finne hätte also durchaus an die Box kommen und einen neuen Vorderreifen abholen können, hätte dabei aber um die 20 Sekunden verloren und wäre nur auf Platz vier gelandet. Von einem Rennfahrer, der mitten im WM-Kampf steht, zu verlangen, dafür einen Sieg freiwillig zu opfern, ist nicht wirklich realistisch. Außerdem wusste das Team ja erst im Nachhinein mit Sicherheit, dass man nicht bestraft worden wäre.

Viele sprechen sich für eine Beibehaltung der aktuellen Reifenregel aus, allerdings mit gelockerten Bestimmungen, was die Sicherheitsstopps angeht. Aber: "Wenn die FIA sagt, dass jeder Fahrer mit einem Bremsplatten den Reifen wechseln darf, dann werden die Fahrer in der Runde vor ihrem Boxenstopp absichtlich die Räder blockieren und sich so einen Bremsplatten einhandeln", befürchtet Patrick Head, 30-Prozent-Teilhaber von WilliamsF1.

Reifenregel mit ein Grund für zuletzt spektakuläre Rennen

Außerdem brachte er ein weiteres Argument gegen eine Änderung der Regel in die Diskussion ein: "Der gute Rennsport, den wir zuletzt gesehen haben, ist zum Teil dadurch entstanden, dass manche Autos besser mit ihren Reifen umgehen als andere. Das ist also eine schwierige Frage, aber ich bin sicher, dass sich die FIA genau damit befassen wird. Die FIA möchte bestimmt nicht in eine Situation kommen, in der man ihr vorwerfen muss, dass sie die Gesundheit der Fahrer riskiert", so Head gegenüber 'F1Total.com'.

'F1Total.com'-Experte Marc Surer ist mit dem Briten auf einer Linie: "Wenn man eine Lockerung einführt, dann muss man sich das gut überlegen: damit es einerseits die Sicherheit verbessert, andererseits aber nicht wieder zu taktischen Spielchen führt", analysiert der Schweizer. Er kann sich vorstellen, "dass man einen Reifen wechseln darf, auch während des Tankstopps. Wenn einer beim letzten Tankstopp an die Box kommt und Vibrationen spürt, könnte er dann den schlechten Reifen auswechseln. Dadurch kann man zwar nicht schneller fahren, aber es wäre im Sinne der Sicherheit. Im Kartsport gibt es das auch."

"Wenn man nämlich sagt, dass ein Fahrer gleich alle vier Reifen wechseln darf, wenn er ein Problem hat, dann würde sich ein Boxenstopp lohnen. Dann würden plötzlich alle Fahrer vier frische Reifen abholen, aber dafür könnten sie wieder schneller fahren. Das würde in weiterer Folge bedeuten, dass sofort wieder von allen auf weichere Reifen gewechselt wird - ich denke da zum Beispiel an Ferrari, die jetzt in der Qualifikation ein Problem haben", meint Surer.

'F1Total.com'-Experte gegen allzu starke Lockerung

Und weiter: "Also würden sie weichere Reifen nehmen, die bei Rennmitte hinüber sind. Dann würden sie an die Box kommen, einen Reifensatz abholen, der eine Sekunde schneller ist, und damit das Rennen zu Ende fahren. Die frischen Reifen sind ja schneller, da holt man die Zeit vom Boxenstopp locker auf. Das würde sofort zu taktischen Reifenwechseln führen", erklärt der 81-fache Grand-Prix-Teilnehmer.

Übrigens hat Surer Verständnis für die "Silberpfeile": "Es war Kimis eigene Entscheidung, mit diesem Reifen weiterzufahren. Ich hätte es genauso gemacht. Wir Rennfahrer gehen nicht wegen einem schüttelnden Reifen an die Box, wenn wir die Chance auf den Sieg sehen. Auf dieser Piste war das zum Glück nicht gefährlich, aber in Montreal wäre das etwas anderes gewesen. Dort gibt es keine oder weniger Auslaufzonen, da wäre so etwas saugefährlich", analysiert er.

Eine Lösung zu finden, die einerseits die durch das aktuelle Reifenreglement hervorgerufene Spannung und den Kostenaspekt berücksichtigt, andererseits aber nicht auf Kosten der Sicherheit geht, ist insofern schwierig, als die Reifenhersteller natürlich immer bestrebt sein werden, möglichst am Limit zu operieren, um entsprechend konkurrenzfähig zu sein. Das millionenschwere Wettrüsten in der Formel 1 führt dazu, dass Sicherheit dem Gewinnen untergeordnet wird.

Drohen nun Disqualifikationen, wenn nicht gewechselt wird?

Die FIA versucht zumindest, dem gegenzusteuern, indem man für die nächsten Rennen Disqualifikationen androht, falls ein Fahrer mit einem offensichtlich gefährlichen Reifen nicht zum Sicherheitswechsel kommt: "Reifenmanagement ist ein essentieller Teil der Teamstrategie", ließ ein FIA-Sprecher gegenüber 'Autosport-Atlas' ausrichten. "Die meisten Formel-1-Rennen wurden mit nur einem Reifensatz bestritten. Außerdem kann und soll ein gefährlicher Reifen gewechselt werden."

Aber trotz dieser Präzisierung gilt: Wer entscheidet, wann ein Reifen gewechselt werden darf? Wie aufgewetzt muss eine Lauffläche sein, damit ein Sicherheitsstopp gerechtfertigt ist? Es gibt also Klärungsbedarf. Doch selbst wenn es denkbar schwierig oder fast unmöglich ist, den entsprechenden Passus im Reglement genauer zu definieren, muss eine Lösung gefunden werden. Doch dafür sind nicht Journalisten, sondern wesentlich schlauere Herren in Paris zuständig...

Quelle: F1Total.com
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Beitrag von 0VERL()RD »

Sorry für mein Kommentar aber ich finde F1 zum Schauen total langweilig. Im "Kreis" herumfahren find ich nun mal net so spannend (hab nix gegen Rennspiele gesagt!!)

stay sic
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Beitrag von Sandor »

Ich finde die Formel 1 grundsätzlich schon interessant. Zu Zeiten von Senna und Co. war das irgendwie auch noch ein Rennen und vorallem waren das auch noch Rennen, die man sich im TV anschauen konnte. Aber leider hat man die Königsklasse kaputt verwirtschaftet. Es geht m.E. schon lange nur noch oberflächlich um den Sieg. Da gehts ums reine Geld. Mit Ferrari und dem Ausnahmefahrer Schumacher kam für mich da eher das Ende der Formel 1. Der Sieger war seit mehr als 6 Jahren eigentlich immer fest im Vorfeld. Maximal mal ein crash oder ein paar tolle Szenen oder mal einen zweiten Platz. Doch *gähn* am Ende der Saison stand der Weltmeister fest. Zwar verläuft das derzeit nicht so rosig für den X-fachen WM-Träger und doch werd ich da einfach das Gefühl nicht los, dass dies irgendwie nur gemacht wurde, weil die Zuschauerzahlen abnahmen.

Das alleine wäre ja nicht unbedingt tödlich für das Interesse, viel mehr noch die Berichterstattungen. RTL feiert die Selbstdarstellung und verkauft teuerst die massigen Werbeblöcke, sog. "Berichte" sollen schon weit vor dem Rennen und wenn möglich schon zwei Tage vorher die Zuschauer heiß werden lassen. Das nervt und Bezahl-TV ist für mich auch keine Alternative. Dazu kommt meiner Meinung nach auch die Abzockmentalität in Bezug auf Merchadising-Produkten und die unglaublich überteuerten Tickets vor Ort, die Zeltlagerburgen rund um die Strecken incl. den negativen Randerscheinungen der sog. fans.

Für mich bleibt der Sport da irgendwie im Hintergrund und der Kommerz steht ganz oben.
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Beitrag von Ty »

Für mich bleibt der Sport da irgendwie im Hintergrund und der Kommerz steht ganz oben.
Yep, ich stimme zu !!!
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Beitrag von Ty »

Hintergrund: Wer bremst, gewinnt!

Der Erfolg in der Formel 1 hängt nicht nur von der Leistung der Motoren ab, auch die Bremsen entscheiden auf vielen Strecken über eine gute Performance. Beim Grand Prix von Kanada auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve' spielen sie eine Schlüsselrolle: "Nur wer sich auf seine Bremsen verlassen kann", so Frank Dernie vom BMW WilliamsF1 Team, "ist in der Lage, das Leistungspotenzial seines Boliden voll auszuschöpfen."

In den Gründerjahren der Formel 1 waren die Bremsen aus Stahl. Seit 1982 werden sie aus Karbon gefertigt, einem Kohlefaserverbundwerkstoff, der nur rund ein Viertel so schwer ist wie Stahl. Weil es auf der Jagd nach Hundertstelsekunden auf jedes Gramm ankommt, ist das ein entscheidender Vorteil. Dazu kommen die guten Reibungseigenschaften von Karbon, die promptere und kürzere Bremsungen ermöglichen.

7.000 Euro für maximal 350 Kilometer

Die Herstellung der Scheiben und Beläge aus dem Hightech-Material ist allerdings äußerst aufwändig und teuer. Mehrere Monate werden die Rohlinge bei Temperaturen von bis zu 2.500 Grad unter hohem Druck im Autoklaven gebacken und dabei mit Methan begast. Dieser Aufwand hat seinen Preis: Ein Satz Bremsen kostet rund 7.000 Euro, hält im günstigsten Fall aber gerade mal 350 Kilometer.

Aus Sicherheitsgründen schreibt das Technische Reglement der Formel 1 zwei getrennte Bremskreise für die Vorder- und Hinterbremsen vor, um beim Versagen des einen auf den zweiten Bremskreis zurückgreifen zu können. Die Bremsscheiben dürfen 28 Millimeter dick sein und im Durchmesser 278 Millimeter nicht überschreiten.

Die Größe der Bremse ist für ihre Leistungsfähigkeit aber nicht annähernd so wichtig wie die Temperatur: Steigen die Piloten aus hoher Geschwindigkeit voll in die Eisen, erhitzen sich die Bremsen in weniger als einer Sekunde auf 1.000 Grad. Die Karbonbremsen verzögern unter 400 Grad kaum, den optimalen Zug entwickeln sie bei 650 Grad. Erst in diesem Bereich werden die spektakulären Bremsmanöver möglich, die auf Strecken mit extrem hohem Bremsenverschleiß wie zum Beispiel Montreal oder Monza ausschlaggebend sind für eine gute Performance.

Richtiges Temperaturfenster von entscheidender Bedeutung

Der Grat ist allerdings schmal: Werden die Bremsen zu weit heruntergekühlt, greifen sie nicht richtig, sind sie zu lange extremen Temperaturen ausgesetzt, stehen sie die Renndistanz nicht durch. Diese Gefahr ist gerade auf dem 'Circuit Gilles Villeneuve' mit seinen zahlreichen schnellen Geraden und langsamen Kurven besonders groß. Auf den Geraden beschleunigen die Piloten bis auf Tempo 320, um dann vor einer Schikane, noch bevor sich die Bremsen von den Belastungen der vorangegangenen Kurve abkühlen konnten, schon wieder hart abzubremsen. "Die große Herausforderung in Kanada", so Frank Dernie, "besteht darin, die Bremsen zwischen den Kurven so kühl zu halten, dass sie ihre optimale Leistung bringen."

Weil flüssige Kühlmittel in der Formel 1 verboten sind, sorgt allein die durch die Bremskühlöffnungen strömende Luft für Abkühlung. Dabei wird über Löcher in den Bremsscheiben, die so genannte Lochung, Luft auf Scheiben und Beläge geleitet. Je größer die Löcher, desto besser die Kühlung - desto schlechter aber auch die Aerodynamik. Der Wechsel von der kleinsten zur größten Öffnung, die in Montreal verwendet wird, kostet 1,5 Prozent an aerodynamischer Effizienz oder einen Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit.

"Der Bremsvorgang bei einem Auto ist äußerst komplex"

Aerodynamik ist aber nicht alles: Die Ingenieure, die den Durchmesser der Löcher je nach Rennstrecke variieren, müssen eine möglichst optimale Balance finden zwischen hoher Bremsleistung und akzeptabler Abnutzung. "Der Bremsvorgang bei einem Auto ist äußerst komplex", sagt Gavin Fisher, Chefdesigner von WilliamsF1. "Erst das Zusammenspiel von Bremsen, Reifen und aerodynamisch erzeugtem Abtrieb garantiert eine optimale Verzögerung."

Für Formel-1-Piloten ist das Bremsen trotz aller Hightech immer noch reine Gefühlssache, denn ABS, das ein Blockieren der Räder verhindert, ist nicht erlaubt. Über einen Drehknopf am Lenkrad können sie aber die Bremskraft auf Vorder- und Hinterachse verteilen und durch diese Einstellung der Bremsbalance zumindest das typische Eintauchen der Vorderräder beim Anbremsen verhindern. In der Regel liegen 60 Prozent auf der Vorderachse, 40 Prozent auf der Hinterachse.

Sollten die Räder trotzdem blockieren, werden die Reifen durch die punktuelle Belastung ungleichmäßig abgenutzt - in diesem Fall spricht man von einem Bremsplatten. Die Folge: Die Reifen laufen nicht mehr rund, die Rundenzeiten werden langsamer. Durch das neue Reglement, das in dieser Saison einen Reifenwechsel nur noch bei einem offensichtlichen Defekt erlaubt, kann so ein Fehler das ganze Rennen ruinieren - zuletzt gesehen bei Kimi Räikkönen am Nürburgring...

Wussten Sie schon...

...dass bei einer Vollbremsung das Bremspedal mit einem Kraftaufwand von 80 Kilogramm betätigt werden muss? Das erfordert eine gut trainierte Beinmuskulatur, denn beim Rennen in Monza zum Beispiel müssen die Fahrer 212 Mal voll in die Eisen steigen. Dabei werden Verzögerungswerte von bis zu 5 g gemessen. Das bedeutet, ein sechs Kilogramm schwerer Kopf und ein 1,5 Kilogramm schwerer Helm wiegen für einen kurzen Moment das Fünffache - die Nackenmuskeln müssen somit 37,5 Kilogramm halten. Bremskraftverstärker sind in der Formel 1 übrigens nicht zugelassen.

Quelle: F1Total.com
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McLaren-Mercedes schloss Testwoche ab

Das McLaren-Mercedes-Team musste in Silverstone den typisch britischen Wetterbedingungen trotzen. Während BAR-Honda zweigleisig je ein Testteam in England und in Monza positionierte, waren Kimi Räikkönen, Juan-Pablo Montoya und Pedro de la Rosa auch bei regnerischem Wetter unterwegs. Dabei hatte Montoya am Freitag ein wenig Pech: Gegen 10:20 Uhr musste das Getriebe seines "Silberpfeils" aufgrund eines Öllecks getauscht werden.

"Ich bin sehr zufrieden damit, wie der Test in dieser Woche verlief", so Räikkönen, der am Schlusstag einen neuen Rundenrekord für Autos der 2005er Regeln auf die Bahn brannte. "Ich habe unser geplantes Programm ohne Probleme absolvieren können, und wir konnten einige gute Ergebnisse erzielen, nachdem wir mit meinem Motor gestern und heute mehr als drei Grand-Prix-Distanzen zurücklegen konnten. Ich freue mich nun, am Freitag in Montreal wieder auf die Strecke gehen zu können."

Montoya war nur am Mittwoch und Freitag im Einsatz, wurde in einem Tatendrang aber ein wenig gebremst. "Wir hatten eine gute Testsession in dieser Woche, aber es gab einige kleine Probleme, die beim Testen aber immer auftreten können", so der Kolumbianer. "Das Team konnte die Probleme aber schnell lösen."

Pedro de la Rosa verstärkte das Testteam am Mittwoch und Donnerstag. "Ich hatte zwei konstruktive Testtage und wir konnten einige interessante Daten sammeln", so der Spanier. "Wir haben nun ein sehr gutes Verständnis davon, welche Michelin-Reifen wir in Montreal und beim Rennen hier in Silverstone verwenden werden."

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Heidfeld wahrt seine Privatssphäre

Auf diese Chance musste Nick Heidfeld lange warten: Erst in der diesjährigen Saison ist der Mönchengladbacher beim BMW WilliamsF1 Team in einem Top-Rennstall der Formel 1 untergekommen. Anpassungsprobleme hatte er offenbar keine, obschon er zugibt, dass durchaus Unterschiede zu den kleineren Teams Prost, Jordan und Sauber, für die er bisher fuhr, existieren.

"Der größte Unterschied ist die Geschwindigkeit, in der sich die Dinge ändern - die Verbesserung des Autos innerhalb der Saison geht viel schneller", erklärte er gegenüber 'ITV'. "Aber meine Arbeit mit dem Team an der Strecke ist verglichen mit den kleinen Teams recht ähnlich." Bisher stand Heidfeld im Kernschatten von Michael Schumacher, in der Öffentlichkeit konnte er sich zumeist unentdeckt bewegen.

Sollte der Mönchengladbacher den beiden Podestplätzen in Monaco und am Nürburgring aber noch mehr gute Ergebnisse folgen lassen, so könnte auch er stärker im Mittelpunkt der Medien stehen. Bisher aber ist dies nicht der Fall. "Es ist ja auch recht schön, mehr Privatleben zu haben", erklärt er. "Für mich ist das Leben abseits der Formel 1 sicher etwas einfacher als für Michael Schumacher."

Seine eigene Aufmerksamkeit gelte momentan eher seiner baldigen Vaterschaft. "Darauf freue ich mich sehr", so Heidfeld. "Ich kann jeden Tag sehen, wie der Bauch meiner Freundin (Patricia; d. Red.) wächst. Das ist schon etwas sehr Spezielles." Zudem verriet der 28-Jährige noch weitere Einzelheiten, zum Beispiel, was er tun würde, wäre er kein Rennfahrer geworden.

"Ich hätte sicher einen anderen Sport gemacht - besser wäre natürlich eine Sportart mit einem Motor", so Heidfeld. "Aber irgendetwas im sportlichen Bereich würde ich gern tun. Mit ist es leider nicht erlaubt, Ski zu fahren, aber auch das würde ich gern machen."

Quelle: F1Total.com
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WM-Stand 2005 nach 7 von 19 Rennen

Fahrerwertung

Platz Fahrer Team Motor Punkte

01 Fernando Alonso Renault Renault 59
02 Kimi Räikkönen McLaren Mercedes 27
03 Jarno Trulli Toyota Toyota 27
04 Nick Heidfeld Williams BMW 25
05 Mark Webber Williams BMW 18
06 Giancarlo Fisichella Renault Renault 17
07 Ralf Schumacher Toyota Toyota 17
08 Michael Schumacher Ferrari Ferrari 16
09 Juan-Pablo Montoya McLaren Mercedes 16
10 Rubens Barrichello Ferrari Ferrari 15
11 David Coulthard Red Bull Cosworth 15
12 Alexander Wurz McLaren Mercedes 6
13 Jacques Villeneuve Sauber Petronas 5
14 Pedro de la Rosa McLaren Mercedes 4
15 Christian Klien Red Bull Cosworth 3
16 Felipe Massa Sauber Petronas 2
17 Vitantonio Liuzzi Red Bull Cosworth 1
18 Jenson Button BAR Honda 0
19 Tiago Monteiro Jordan Toyota 0
20 Narain Karthikeyan Jordan Toyota 0
21 Takuma Sato BAR Honda 0
22 Patrick Friesacher Minardi Cosworth 0
23 Christijan Albers Minardi Cosworth 0
24 Anthony Davidson BAR Honda 0

Konstrukteurswertung

Platz Hersteller Motor Punkte

01 Renault Renault 76
02 McLaren Mercedes 53
03 Toyota Toyota 44
04 Williams BMW 43
05 Ferrari Ferrari 31
06 Red Bull Cosworth 19
07 Sauber Petronas 7
08 Jordan Toyota 0
09 BAR Honda 0
10 Minardi Cosworth 0
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Stell die Tabelle doch in dein Eingangsposting und halte sie aktuell :)
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Gute Idee :)
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