Brother in Arms - wer spielts ? Wie kommt es an ?
Brother in Arms - wer spielts ? Wie kommt es an ?
Da ich das game seit kurzem spiele (XBox) wollte ich mal fragen, wie es Euch gefällt ?
Ich habe nun einige Missionen durch und erlaube mir mal vorab eine Meinung zu diesem Spiel:
Positiv:
- nette WW II. Atmo
- realistische Waffen
- guter Sound
- Original-Schauplätze
- Schwierigkeitsgrad einstellbar
- Checkpoints mit automatischer Speicherung
Negativ:
- keine Lippensychronität
- KI der eigenen Leute und der Gegner manchmal sehr schwankend
- Grafik/Optik nicht optimal (aber nicht so störend).
Ich habe nun einige Missionen durch und erlaube mir mal vorab eine Meinung zu diesem Spiel:
Positiv:
- nette WW II. Atmo
- realistische Waffen
- guter Sound
- Original-Schauplätze
- Schwierigkeitsgrad einstellbar
- Checkpoints mit automatischer Speicherung
Negativ:
- keine Lippensychronität
- KI der eigenen Leute und der Gegner manchmal sehr schwankend
- Grafik/Optik nicht optimal (aber nicht so störend).
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Godofthedarkness
- Level 5-1: Raketen-Bill

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- Registriert: Fr 20. Aug 2004, 06:32
Zu "MoH Rising Sun" ? - hm, also von der realistischen Atmosphäre her ist es grundsätzlich mit dem ersten Abschnitt von Rising Sun vergleichbar (als man auf dem Zerstörer ist) aber insgesamt kann ich auch den Tests zustimmen, dass es trotz vieler Missionen sich irgendwann wiederholt. Manchmal nervt es sehr, wenn man immer und immer wieder gesagt bekommt von den KI Kollegen "jemand muß über die Flanke angreifen !". Ich meine - dass ich nicht frontal gegen zwei MG-Nester vorgehe, ist ja wohl klar !.
Brother in Arms ist aber auch doch linear, es gibt tatsächlich vorgefertigte scriptings: man erreicht einen speziellen Punkt und voilà sind dann Gegner da. Diese bleiben auch nicht liegen sondern verschwinden mit der Zeit. Blut oder Gewalt ist bis auf die Zwischensequenzen ehrlich gesagt kaum angesagt. Klaro sieht man Treffer und doch ist das kein Metzelspiel. Falls man nur einem aus der eigenen Gruppe einen Befehl geben möchte, so geht das nicht - zumindest ist mir das nicht gelungen. Man hat im späteren Verlauf teilweise zwei Gruppen und kann dann eben jeweils für eine der Gruppen Befehle erteilen. Auch das wäre manchmal geschickt, wenn man nur einen Mann eine Aufgabe geben könnte und den Rest woanders einsetzen.
Reaktionstest gibts eigentlich keine - die Übersicht "war view" (so nenn ich das mal) ist eher mau. Man kann zwar die Szenerie kreisförmig umrunden und sich die gegnerischen Stellungen anschauen - so richtig taktisch planen läßt es sich aber nicht. Es bringt etwas an Übersicht - eine normale Karte wäre aber diesbezüglich hilfreicher gewesen.
Nervig ist es, wenn die eigenen Leute dann zu einem kommen sollen und anstatt Deckung suchend und den sicheren Weg nehmend dann mitten durchs feindliche Feuer laufen - was eben dann zu deren Ableben führt. Kämpfen können die KI Kameraden dennoch gut. Angriffe oder Stürme von gegnerischen Stellungen erledigen sie sehr gut.
Es gibt keine Heilmöglichkeiten während der Mission. Was natürlich kurz vor deren jeweiligen Ende durchaus mal zum Tode führen kann. Erledigte Kameraden sind in der nächsten Mission wieder da. Die Mission scheitert, wenn man selber gestorben ist.
Der Levelaufbau ist soweit in Ordnung, aber zuviel Freiheit hat man auch nicht. Es sieht zwar optisch danach aus, in Wahrheit ist dem aber nicht so. Das stört aber nur bedingt, schränkt jedoch die taktischen Möglichkeiten etwas ein.
Ab und an kann man Panzer steuern oder sie befehlen. Das ist auch sehr cool und macht Laune. Dennoch ist die Steuerung der Einheiten und des Panzers dann in der Kriegshektik manchmal etwas zu verwirrend oder zu komplex, so dass man der falschen Einheit einen Befehl erteilt bzw. den Panzer falsch positioniert.
Die Zwischensequenzen sind zwar nett, wirken aber insbesondere in unserer Sprache oft ein wenig so nach "John Wayne", die Coolness kommt da nicht rüber. Dumm auch, dass die Sprachsamples sich sehr oft wiederholen - die Deutschen sprechen natürlich auch Deutsch - was insgesamt doch ein wenig verwirrt.
Das Tutorial ist gut gemacht und erklärt soweit alles. Teilweise gibt es begehbare Ruinen oder Scheunen - ein Straßenkampf oder Häuserkampf kam bisher nicht vor - ich bin aber noch in Frankreich mit den Missionen.
Hört sich jetzt alles sehr skeptisch an und natürlich sind die negativen Punkte vorhanden, der Spielspaß daher manchmal etwas gedrückt. ABER man erwischt sich dabei, dass man nach jedem erfolgreichen Ende gerne die nächste Mission spielen möchte, selbst wenn das Schema (Feind erkennen, von der Flanke her angreifen) sich ständig wiederholt.
Eine Sache fand ich aber doch sehr nervig. Ein MG Nest hinter Sandsäcken ist natürlich mit Frontalangriff kaum zu knacken. Dennoch hatte ich schon einige Situationen, wo ich mir nahezu 100 %ig sicher war, dass ich den Typ dahinter hätte treffen müssen. Doch es klappte nie. Einmal sah ich auch dann den Grund: es wird kein Gegner optisch dargestellt bei dem MG, der dieses bedient. Erst wenn man nahe genug an das MG Nest heran ist, wird eine Soldat da "hingestellt" oder aber, wenn eine Handgranate oder ein Schuß mit dem Panzer eine genügend große Sprengwirkung im MG Nest hervorgerufen hat. Auch dann ist das MG Nest ausgenommen.
Trotz aller Atmosphäre und auch die wirklich realistischen Waffenauswirkungen (ich hab selber schon mit der K98 geschossen - das deutsche Gewehr), so stecken manche Gegner ab und an ein wenig zuviel ein, bevor sie wirklich umfallen. Gefallen hat mir, dass die Ego-Schußsicht wirklich nahezu realistisch ist und nicht ein Fadenkreuz etc. wie bei anderen shootern.
Brother in Arms ist aber auch doch linear, es gibt tatsächlich vorgefertigte scriptings: man erreicht einen speziellen Punkt und voilà sind dann Gegner da. Diese bleiben auch nicht liegen sondern verschwinden mit der Zeit. Blut oder Gewalt ist bis auf die Zwischensequenzen ehrlich gesagt kaum angesagt. Klaro sieht man Treffer und doch ist das kein Metzelspiel. Falls man nur einem aus der eigenen Gruppe einen Befehl geben möchte, so geht das nicht - zumindest ist mir das nicht gelungen. Man hat im späteren Verlauf teilweise zwei Gruppen und kann dann eben jeweils für eine der Gruppen Befehle erteilen. Auch das wäre manchmal geschickt, wenn man nur einen Mann eine Aufgabe geben könnte und den Rest woanders einsetzen.
Reaktionstest gibts eigentlich keine - die Übersicht "war view" (so nenn ich das mal) ist eher mau. Man kann zwar die Szenerie kreisförmig umrunden und sich die gegnerischen Stellungen anschauen - so richtig taktisch planen läßt es sich aber nicht. Es bringt etwas an Übersicht - eine normale Karte wäre aber diesbezüglich hilfreicher gewesen.
Nervig ist es, wenn die eigenen Leute dann zu einem kommen sollen und anstatt Deckung suchend und den sicheren Weg nehmend dann mitten durchs feindliche Feuer laufen - was eben dann zu deren Ableben führt. Kämpfen können die KI Kameraden dennoch gut. Angriffe oder Stürme von gegnerischen Stellungen erledigen sie sehr gut.
Es gibt keine Heilmöglichkeiten während der Mission. Was natürlich kurz vor deren jeweiligen Ende durchaus mal zum Tode führen kann. Erledigte Kameraden sind in der nächsten Mission wieder da. Die Mission scheitert, wenn man selber gestorben ist.
Der Levelaufbau ist soweit in Ordnung, aber zuviel Freiheit hat man auch nicht. Es sieht zwar optisch danach aus, in Wahrheit ist dem aber nicht so. Das stört aber nur bedingt, schränkt jedoch die taktischen Möglichkeiten etwas ein.
Ab und an kann man Panzer steuern oder sie befehlen. Das ist auch sehr cool und macht Laune. Dennoch ist die Steuerung der Einheiten und des Panzers dann in der Kriegshektik manchmal etwas zu verwirrend oder zu komplex, so dass man der falschen Einheit einen Befehl erteilt bzw. den Panzer falsch positioniert.
Die Zwischensequenzen sind zwar nett, wirken aber insbesondere in unserer Sprache oft ein wenig so nach "John Wayne", die Coolness kommt da nicht rüber. Dumm auch, dass die Sprachsamples sich sehr oft wiederholen - die Deutschen sprechen natürlich auch Deutsch - was insgesamt doch ein wenig verwirrt.
Das Tutorial ist gut gemacht und erklärt soweit alles. Teilweise gibt es begehbare Ruinen oder Scheunen - ein Straßenkampf oder Häuserkampf kam bisher nicht vor - ich bin aber noch in Frankreich mit den Missionen.
Hört sich jetzt alles sehr skeptisch an und natürlich sind die negativen Punkte vorhanden, der Spielspaß daher manchmal etwas gedrückt. ABER man erwischt sich dabei, dass man nach jedem erfolgreichen Ende gerne die nächste Mission spielen möchte, selbst wenn das Schema (Feind erkennen, von der Flanke her angreifen) sich ständig wiederholt.
Eine Sache fand ich aber doch sehr nervig. Ein MG Nest hinter Sandsäcken ist natürlich mit Frontalangriff kaum zu knacken. Dennoch hatte ich schon einige Situationen, wo ich mir nahezu 100 %ig sicher war, dass ich den Typ dahinter hätte treffen müssen. Doch es klappte nie. Einmal sah ich auch dann den Grund: es wird kein Gegner optisch dargestellt bei dem MG, der dieses bedient. Erst wenn man nahe genug an das MG Nest heran ist, wird eine Soldat da "hingestellt" oder aber, wenn eine Handgranate oder ein Schuß mit dem Panzer eine genügend große Sprengwirkung im MG Nest hervorgerufen hat. Auch dann ist das MG Nest ausgenommen.
Trotz aller Atmosphäre und auch die wirklich realistischen Waffenauswirkungen (ich hab selber schon mit der K98 geschossen - das deutsche Gewehr), so stecken manche Gegner ab und an ein wenig zuviel ein, bevor sie wirklich umfallen. Gefallen hat mir, dass die Ego-Schußsicht wirklich nahezu realistisch ist und nicht ein Fadenkreuz etc. wie bei anderen shootern.
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x to the cube
- Level 1-4: Cheep-Cheep

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- Registriert: So 26. Dez 2004, 18:26
Sooo, mal aktualisiert:
Bin jetzt in der letzten Mission und muß sagen, selbst die XBox Version ruckelt manchmal derbe, wenn das Spiel gleichzeitig speichert und man steuert oder viel abläuft (Panzer fahren, die Leute laufen).
Insgesamt gebe ich dem Spiel 75 % - und das nicht wegen der doch unter dem Niveau der XBox liegenden Grafik. Als Taktikspiel hat mir Freedom Fighters besser gefallen oder Ghost Recon. Als Ballerspiel war Shadow Ops red mercury besser und selbst das MoH rising sun ist eher auf selbem Niveau.
Brother in Arms ist nicht schlecht, es macht Laune, die historischen Waffen reizen und die wohl detailgetreuen Levels sind garantiert ein Spiel wert. Aber die KI ist zu unausgewogen, die Freiheit im Level zu beschränkt und selbst der Splattereffekt ist eher als mau einzustufen. Da ist ein Max Payne 2 oder Hitman deutlich spaßiger.
Sandor
Bin jetzt in der letzten Mission und muß sagen, selbst die XBox Version ruckelt manchmal derbe, wenn das Spiel gleichzeitig speichert und man steuert oder viel abläuft (Panzer fahren, die Leute laufen).
Insgesamt gebe ich dem Spiel 75 % - und das nicht wegen der doch unter dem Niveau der XBox liegenden Grafik. Als Taktikspiel hat mir Freedom Fighters besser gefallen oder Ghost Recon. Als Ballerspiel war Shadow Ops red mercury besser und selbst das MoH rising sun ist eher auf selbem Niveau.
Brother in Arms ist nicht schlecht, es macht Laune, die historischen Waffen reizen und die wohl detailgetreuen Levels sind garantiert ein Spiel wert. Aber die KI ist zu unausgewogen, die Freiheit im Level zu beschränkt und selbst der Splattereffekt ist eher als mau einzustufen. Da ist ein Max Payne 2 oder Hitman deutlich spaßiger.
Sandor
- Spike
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Habs angespielt und finde es zu linear und begrenzt für einen Taktik Shooter. Ein wenig mehr Freiheit wäre klasse. Mal schauen wie es weitergeht.
Auch komisch ist, das Feinde hinter einem Lattenzaun in Deckung sind. Das wird den Erwartungen an einen aktuellen Titel einfach nicht gerecht.
Auch komisch ist, das Feinde hinter einem Lattenzaun in Deckung sind. Das wird den Erwartungen an einen aktuellen Titel einfach nicht gerecht.
„Wissen ist Nacht!“
Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
3DS Code: 1246-9150-3352
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Es geht ja auch noch weiter - Ich habe einen Panzer gesprengt mit einer Handgranate, da ich von hinten an den Panzer bin und mit dem Aktionsknopf eine Granate in die Luke geworfen habe. OK, der Panzer war hinüber - doch natürlich kam ein zweiter Panzer. Ich nahm hinter dem zerstörten Panzer Deckung und wunderte mich nicht schlecht, dass das MG des zweiten Panzers praktisch durch den zerstörten hindurch schießen konnte.
Auch das mit dem Lattenzaun ist heftig - da feuert ein gegnerisches MG mit hoher Schußdichte auf den Lattenzaun und nix schlägt durch. Öhm..also selbst das K98 oder eine Faustfeuerwaffe würde durch die Holzlatten dringen.
Ein weiteres Beispiel ist, dass man bei gegnerischen Einheiten, die auf die eigenen Stellungen stürmen, links oder rechts entgegen laufen kann, sie quasi umrunden und die Gegner einen nicht unter Feuer nehmen. Erst wenn sie Stellung bezogen haben, ballern sie auf einen, im Lauf können sie einen nicht abballern.
Am Ende sind auch noch die Ladezeiten ein Dorn im Auge. Ich finde gerade für die XBox sind diese doch sehr lange. Die Übersichtskarte ist eher für die Katz. Ich hab sie 2 x benutzt und doch bringt sie nichts. Die Kamera ist nicht immer frei drehbar, Hindernisse verwehren oft den Blick auf die gegnerische Stellungen. Auch vermisse ich die aus der TV-Serie bekannten Häuserkämpfe.
Cool war die Snipermission von dem Kirchturm aus. Das war schön gemacht aber leider auch net lange. Danach muß man auf eine Brüstung weiter unten vor der Kirche und mit ner Panzerfaust gegnerische Panzer (ich glaube 3 oder 4 Stück) erledigen. Obwohl die Panzer scheinbar das alter ego immer gerne als Ziel nehmen, steht man auf der 3 m breiten Brüstung ganz an der Wand zwischen den Schußintervallen der Panzer, so kann einem nichts passieren, obwohl die Panzergranate nur wenige Meter davor auf die Brüstungsmauer einschlägt. Ich möchte so eine Stellung im realen Kampf niemandem empfehlen. Die nicht steuerbaren KI-Kameraden stehen derweil direkt an der Brüstung und feuern weiter auf die Wehrmacht, nahezu völlig unbeeindruckt von den dann noch dichteren Panzergranateneinschlägen.
Aber es gibt auch gute Dinge. Meine KI Kamerade werfen weitaus besser gezielt von Gegnern geworfene Stielhandgranaten zurück. Insgesamt gibt es viel zu wenig Handgranaten und obwohl diese wirklich real detonieren, ist deren Sprengwirkung eher mau. Toll gemacht dagegen ist es, wenn man wirklich zu dicht an Explosionsherden steht, dass man dann hinfällt und ein lautes Sirren hört sowie der Blick unscharf wird, eher man wieder aufsteht automatisch und steuern kann.
Das Spiel ist insgesamt zu gut bewertet und ich hab mich rückversichert, selbst die PC Version hat die oben aufgeführten Mängel. Es gibt zwar optisch viele Freiheiten und man meint, man könne das Gefechtsfeld auf viele Varianten "beackern" - in Wahrheit gibt es aber kaum Möglichkeiten sondern nur sehr wenige und das Gelände kann man nur bedingt für sich nutzen. Warum kann man nicht durch Büsche gehen oder über Mauern springen ? Warum prallen Kugeln bei leichtem Pflanzenbewuchs ab ? Das ist keine M16, die man da abfeuert und daher kein Kleinkaliber sondern ne 7,62 mm Patrone !
Ein nettes Spiel, was die Wartezeit verkürzt. Ich empfehle aber eher ein Desert Storm II oder eben ein Red Mercury als Ballerspiel. Als Taktikshooter gibt es auch bessere Alternativen. Irgendwie macht Brother in Arms alles ein wenig aber nichts wirklich super. Der realistische Sound, das Pfeiffen der Kugeln, die Wucht von Detonationen und der Lärm mag gut rüberkommen - doch die offensichtlichen Mängel sind abwertend und lassen eine Wertung von über 75 % meines Erachtens nicht zu. Wer den Titel für einen Budgetpreis kaufen kann, sollte es tun - jedoch kein Vollpreis. Das "ab 18" Logo mag dazu verleiten, doch selbst reine Splatterorgien sind nicht wirklich zu erwarten, ich hätte trotz der Thematik ne Freigabe "ab 16" akzeptiert. Da gibts heftigere Titel.
Auch das mit dem Lattenzaun ist heftig - da feuert ein gegnerisches MG mit hoher Schußdichte auf den Lattenzaun und nix schlägt durch. Öhm..also selbst das K98 oder eine Faustfeuerwaffe würde durch die Holzlatten dringen.
Ein weiteres Beispiel ist, dass man bei gegnerischen Einheiten, die auf die eigenen Stellungen stürmen, links oder rechts entgegen laufen kann, sie quasi umrunden und die Gegner einen nicht unter Feuer nehmen. Erst wenn sie Stellung bezogen haben, ballern sie auf einen, im Lauf können sie einen nicht abballern.
Am Ende sind auch noch die Ladezeiten ein Dorn im Auge. Ich finde gerade für die XBox sind diese doch sehr lange. Die Übersichtskarte ist eher für die Katz. Ich hab sie 2 x benutzt und doch bringt sie nichts. Die Kamera ist nicht immer frei drehbar, Hindernisse verwehren oft den Blick auf die gegnerische Stellungen. Auch vermisse ich die aus der TV-Serie bekannten Häuserkämpfe.
Cool war die Snipermission von dem Kirchturm aus. Das war schön gemacht aber leider auch net lange. Danach muß man auf eine Brüstung weiter unten vor der Kirche und mit ner Panzerfaust gegnerische Panzer (ich glaube 3 oder 4 Stück) erledigen. Obwohl die Panzer scheinbar das alter ego immer gerne als Ziel nehmen, steht man auf der 3 m breiten Brüstung ganz an der Wand zwischen den Schußintervallen der Panzer, so kann einem nichts passieren, obwohl die Panzergranate nur wenige Meter davor auf die Brüstungsmauer einschlägt. Ich möchte so eine Stellung im realen Kampf niemandem empfehlen. Die nicht steuerbaren KI-Kameraden stehen derweil direkt an der Brüstung und feuern weiter auf die Wehrmacht, nahezu völlig unbeeindruckt von den dann noch dichteren Panzergranateneinschlägen.
Aber es gibt auch gute Dinge. Meine KI Kamerade werfen weitaus besser gezielt von Gegnern geworfene Stielhandgranaten zurück. Insgesamt gibt es viel zu wenig Handgranaten und obwohl diese wirklich real detonieren, ist deren Sprengwirkung eher mau. Toll gemacht dagegen ist es, wenn man wirklich zu dicht an Explosionsherden steht, dass man dann hinfällt und ein lautes Sirren hört sowie der Blick unscharf wird, eher man wieder aufsteht automatisch und steuern kann.
Das Spiel ist insgesamt zu gut bewertet und ich hab mich rückversichert, selbst die PC Version hat die oben aufgeführten Mängel. Es gibt zwar optisch viele Freiheiten und man meint, man könne das Gefechtsfeld auf viele Varianten "beackern" - in Wahrheit gibt es aber kaum Möglichkeiten sondern nur sehr wenige und das Gelände kann man nur bedingt für sich nutzen. Warum kann man nicht durch Büsche gehen oder über Mauern springen ? Warum prallen Kugeln bei leichtem Pflanzenbewuchs ab ? Das ist keine M16, die man da abfeuert und daher kein Kleinkaliber sondern ne 7,62 mm Patrone !
Ein nettes Spiel, was die Wartezeit verkürzt. Ich empfehle aber eher ein Desert Storm II oder eben ein Red Mercury als Ballerspiel. Als Taktikshooter gibt es auch bessere Alternativen. Irgendwie macht Brother in Arms alles ein wenig aber nichts wirklich super. Der realistische Sound, das Pfeiffen der Kugeln, die Wucht von Detonationen und der Lärm mag gut rüberkommen - doch die offensichtlichen Mängel sind abwertend und lassen eine Wertung von über 75 % meines Erachtens nicht zu. Wer den Titel für einen Budgetpreis kaufen kann, sollte es tun - jedoch kein Vollpreis. Das "ab 18" Logo mag dazu verleiten, doch selbst reine Splatterorgien sind nicht wirklich zu erwarten, ich hätte trotz der Thematik ne Freigabe "ab 16" akzeptiert. Da gibts heftigere Titel.
- Spike
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Also ich hab die PC Version und kann das bisher nur bestätigen. Ladezeiten sind aber bei mir weniger ein Problem. Diese Taktikansicht ist total sinnlos, da man darauf keine Befehle geben darf.
In der Gamestar hat der Titel 81% bekommen, und wurde auch gut kritisiert. Zudem soll das Spiel viel zu kurz sein und die Missionen eher aneinandergestückelt präsentieren, eine epische Storyline mit packenden Zwischensequenzen (und weniger gelaber, das ist zwar nett für die Charakterentwicklung aber auf Dauer nervt es) wäre viel besser angekommen. Kann das bisher auch nur bestätigen, hatte noch keine Motivation weiterzuzocken.
Für mich packt der Titel bisher nicht die 80er Marke.
Hab gestern dann erstmal wieder Call of Duty - United Offensive durchgespielt, das schläg BiA um längen.
In der Gamestar hat der Titel 81% bekommen, und wurde auch gut kritisiert. Zudem soll das Spiel viel zu kurz sein und die Missionen eher aneinandergestückelt präsentieren, eine epische Storyline mit packenden Zwischensequenzen (und weniger gelaber, das ist zwar nett für die Charakterentwicklung aber auf Dauer nervt es) wäre viel besser angekommen. Kann das bisher auch nur bestätigen, hatte noch keine Motivation weiterzuzocken.
Für mich packt der Titel bisher nicht die 80er Marke.
Hab gestern dann erstmal wieder Call of Duty - United Offensive durchgespielt, das schläg BiA um längen.
„Wissen ist Nacht!“
Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
3DS Code: 1246-9150-3352
Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
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Dabei wurde ja an anderer Stelle hier im Forum über Call of Duty auch nicht gerade..öhm..sehr wohlwollend berichtet.
Die Missionen sind eigentlich wirklich nur eine Reihe und kein Gesamtbild. OK, wer die TV-Serie kennt und ein wenig über den Einsatz der Truppen in der Normandie, die Geographik also ein klein wenig weiß, der sieht schon die Zusammenhänge. Auch wenn es wenig spannend zuerst ist, doch sehr belastend für die Alleirten war, dass sie versprengt gelandet sind und wirklich tagelang laufen mußten, ohne zu wissen, ob hinter der nächsten Kreuzung oder im nahestehenden Bauernhof ne SS Einheit saß und nur wartete. Ein wenig stört auch die mangelnde Begehbarkeit der Gebäude. In Kleinstädten, selbst mit nur 20 Häusern, dauert das Einnehmen sehr lange, weil überall versprengt Feindeinheiten sein konnten und jedes Haus durchgekämmt werden mußte. Da konnte man net einfach an nem Fenster vorbei laufen etc. - schade, da wurde viel vertan.
Online soll der Titel recht nett sein, aber ich hab kein DSL und so kann ich die Live-Sachen net testen.
Die Missionen sind eigentlich wirklich nur eine Reihe und kein Gesamtbild. OK, wer die TV-Serie kennt und ein wenig über den Einsatz der Truppen in der Normandie, die Geographik also ein klein wenig weiß, der sieht schon die Zusammenhänge. Auch wenn es wenig spannend zuerst ist, doch sehr belastend für die Alleirten war, dass sie versprengt gelandet sind und wirklich tagelang laufen mußten, ohne zu wissen, ob hinter der nächsten Kreuzung oder im nahestehenden Bauernhof ne SS Einheit saß und nur wartete. Ein wenig stört auch die mangelnde Begehbarkeit der Gebäude. In Kleinstädten, selbst mit nur 20 Häusern, dauert das Einnehmen sehr lange, weil überall versprengt Feindeinheiten sein konnten und jedes Haus durchgekämmt werden mußte. Da konnte man net einfach an nem Fenster vorbei laufen etc. - schade, da wurde viel vertan.
Online soll der Titel recht nett sein, aber ich hab kein DSL und so kann ich die Live-Sachen net testen.
- Spike
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- Registriert: Mo 19. Mai 2003, 10:54
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Mal ein Beispiel aus einer CoD-UO (PC) Mission:
Man landet als britisches Commando mit einem Fischerkutter an einem kleinen Hafen bei Sizilien. Im Hintergrund sieht man eine Stadt. Man schleicht über das Dock und nimmt ohne großes Aufsehen einen Bunker ein. Dann geht es hoch und man sprengt einen Leuchtturm, dann schnell noch weiter hoch in eine Burg, in der Artelleriegeschütze aufgestellt sind. Diese sprengt man und flüchtet mit einem Mopped.
Alles ohne Nachladen, und man spielt sicherlich 20-30 Minuten an dieser Mission. Nach einem kurzen Nachladen geht es weiter mit dem Mopped, eine wilde Verfolgungsjagd, plötzlich ist man in der Stadt angelangt, die man eben noch von weitem gesehen hat. Man schlägt sich dann durch diese zum Hafen durch, kapert ein Patroullienboot und nach einem kurzen Seegefecht gegen andere Boote flüchtet man und bestaunt die riesige Explosion der Geschütze aus der Entfernung (neben dem kaputten Leuchtturm).
Nur ein Beispiel, spielspaßtechnisch liegen Welten zwischen den zwei Titeln.
Man landet als britisches Commando mit einem Fischerkutter an einem kleinen Hafen bei Sizilien. Im Hintergrund sieht man eine Stadt. Man schleicht über das Dock und nimmt ohne großes Aufsehen einen Bunker ein. Dann geht es hoch und man sprengt einen Leuchtturm, dann schnell noch weiter hoch in eine Burg, in der Artelleriegeschütze aufgestellt sind. Diese sprengt man und flüchtet mit einem Mopped.
Alles ohne Nachladen, und man spielt sicherlich 20-30 Minuten an dieser Mission. Nach einem kurzen Nachladen geht es weiter mit dem Mopped, eine wilde Verfolgungsjagd, plötzlich ist man in der Stadt angelangt, die man eben noch von weitem gesehen hat. Man schlägt sich dann durch diese zum Hafen durch, kapert ein Patroullienboot und nach einem kurzen Seegefecht gegen andere Boote flüchtet man und bestaunt die riesige Explosion der Geschütze aus der Entfernung (neben dem kaputten Leuchtturm).
Nur ein Beispiel, spielspaßtechnisch liegen Welten zwischen den zwei Titeln.
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