US-Präsidentschaftswahl: Bush bleibt im Amt!

Hier könnt Ihr über alles mögliche abseits der Spielerei diskutieren.

<t>Wer soll neuer Präsident der USA werden?</t>

John Kerry
57
85%
George W. Bush
10
15%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 67

Dolphin5
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Beitrag von Dolphin5 »

«New York Times» gibt Wahlempfehlung für Kerry ab

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Washington (AP) Zwei Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA hat die Zeitung «New York Times» eine Wahlempfehlung für den demokratischen Kandidaten John Kerry abgegeben. «Wir sind beeindruckt von Mr. Kerrys umfassendem Wissen und seinem klaren Denken», hieß es in dem am Sonntag veröffentlichten Leitartikel. In der jüngsten Wählerumfrage des Time-Magazins lagen Kerry und Amtsinhaber George W. Bush inzwischen fast gleich auf: 48 Prozent der Befragten sprachen sich für Bush aus, Kerry kam auf 46 Prozent.

Der Wahlkampf konzentrierte sich auf eine wachsende Zahl so genannter Swing States, in denen sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Republikanern und Demokraten abzeichnet. Dazu gehören nach der letzten Fernsehdebatte zwischen den beiden Kandidaten auch Wisconsin und Colorado, wo sich in Umfragen zunächst noch eine Mehrheit für Bush abgezeichnet hatte.

Mit seiner Irak-Politik stößt Bush mittlerweile auch bei den Streitkräften auf Kritik. 62 Prozent erklärten in einer Umfrage der Universität von Pennsylvania, die Regierung habe die Situation unterschätzt und zu wenige Soldaten im Irak stationiert. 59 Prozent der 655 befragten Militärs kritisierten, Washington habe zu viele Aufgaben nicht ausreichend ausgebildeten Angehörigen der Nationalgarde und Reservisten übertragen.

In scharfer Form hat darüber hinaus der frühere US-Sicherheitsberater Brent Scowcroft Bushs Außenpolitik kritisiert. Bush habe sich nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gegenüber der NATO und Europa verächtlich verhalten und suche nun aus Verzweiflung wieder die Zusammenarbeit, um die fehlgeschlagenen Unternehmungen im Irak und in Afghanistan zu retten, sagte der einstige Sicherheitsberater von Bushs Vater in einem am Samstag veröffentlichten Interview der Londoner «Financial Times».

Wichtigstes Thema für die Wähler ist derzeit die nationale Sicherheit, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP ergab. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) von 1.000 Befragten hält Sicherheitsprobleme demnach für die drängendste Frage. Wichtigstes sicherheitspolitisches Einzelproblem ist dabei nach Ansicht von fast jedem dritten Befragten (27 Prozent) der Irak-Krieg und die dortige Sicherheitslage. Den internationalen Terror nannten 18 Prozent. Außerhalb des Sicherheitsbereichs gaben 40 Prozent die Wirtschaftslage als wichtigstes Thema an.

Bush betonte in seiner wöchentlichen Radioansprache, die US-Wirtschaft sei in den vergangenen drei Jahren so schnell gewachsen wie in keiner anderen größeren Industrienation. Für Verwirrung sorgte er auf einer Wahlkampfveranstaltung mit einer Äußerung zur Wehrpflicht. «Wir werden keine Freiwilligen-Armee haben», sagte Bush, um sich kurz darauf zu korrigieren: «Wir werden keine Wehrpflicht haben». Kerry kündigte erneut an, die von Bush verhängte Beschränkung der Stammzellenforschung aufzuheben.

Der Filmemacher und Bush-Kritiker Michael Moore muss möglicherweise auf die Ausstrahlung eines dreistündigen Specials zur Wahl in einen Pay-TV-Sender verzichten. Der Sender iN DEMAND entschied am Freitag wegen «rechtlicher Bedenken», die Sendung abzusagen. Gezeigt werden sollte am 1. November, einen Tag vor der Wahl, unter anderem Moores mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnete Dokumentation «Fahrenheit 9/11». Moore erklärte, er erwäge rechtliche Schritte gegen den Sender.

http://www.johnkerry.com

http://www.georgewbush.com

[Quelle: Yahoo!]

P.S.: Bush, der Sack, liegt immer noch vorne... :( Langsam mache ich mir echt Sorgen.
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

himitsu hat geschrieben:
Sandor hat geschrieben: Da sind dann teilweise Auftreten oder Stimme oder die Ehefrau entscheidend am Wahltag.
Natürlich, war es Kennedy, der hauptsächlich gewonnen haben soll, weil er frisch (gebräunt) aus dem Urlaub kam und locker auftrat, und sein Gegner etwas gebückt stand?

Die Wähler lassen sich leider auch sehr leicht durch (besonders belanglose) Ereignisse unmittelbar vor den Wahlen beeinflussen (die vergangenen vier Jahre werden plötzlich aus ihrem Gedächtnis gelöscht); hat Kerry Ende Oktober noch schnell ne Affäre, war's das für ihn, sagt Bush irgendwas rassistisches (also was er denkt :twisted: ) wird Kerry Präsident.
Heute hab ich auf spiegel-online gelesen, daß Bush trotz den (bei uns so berichteten) verlorenen TV-Auftritten rund 8 Prozent Vorsprung hat vor Kerry. Die Ungenauigkeit soll bei 4 % liegen maximal, jedoch + oder - .

Der Wahltag wirds zeigen. Da Wahlmänner den Präsidenten wählen sind Umfragen bei der Bevölkerung eh ein wenig zu relativieren.

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Beitrag von Dolphin5 »

Erste Pannen bei Beginn der Präsidentenwahl in Florida

Miami - Mit reger Beteiligung und ersten Pannen hat im US-Bundesstat Florida die amerikanische Präsidentenwahl begonnen. 14 Tage vor der Wahl am 2. November konnten am Montag Bürger in Florida wie auch in mehreren anderen Bundesstaaten von der vorzeitigen Stimmabgabe Gebrauch machen.

Dabei seien in einigen Wahlkreisen die Wähler auf eine mehr als zwei Stunden lange Geduldsprobe gestellt worden, nachdem die Datenverbindung zwischen Wahlbüros und der Wahlzentrale zusammengebrochen sei, teilte die Tageszeitung «Miami Herald» in ihrer Online-Ausgabe mit. In Hallendale Beach hätten beispielsweise viele Wähler das Wahllokal unverrichteter Dinge verlassen. In anderen Wahlbüros wie in Oakland Park seien Wartezeiten wegen des Wählerandrangs entstanden.

Der südliche Bundesstaat stand bereits bei der Wahl vor vier Jahren im Zentrum eines Wahlskandals. Damals beendete das Oberste Gericht nach 36 Tagen eine Stimmnachzählung. Als Ergebnis gewann US-Präsident George W. Bush in Florida mit 537 Stimmen Vorsprung und sicherte sich damit den Einzug ins Weiße Haus.

Der demokratische Herausforderer John Kerry warb zum Wahlauftakt in Florida erneut um Stimmen. Der Senator aus Massachusetts sagte in Tampa, die Amerikaner stünden vor einer «grundlegenden Entscheidung, einer Wahl des Lebens». Auf die Irak-Politik eingehend sagte Kerry, die bittere Wahrheit werde Präsident George W. Bush einholen.

Bush sagte während einer Wahlkampfveranstaltung in Marlton (US-Bundesstaat New Jersey), dass sich die Vereinigten Staaten inmitten eines weltweiten Kampfes gegen den Terror befänden. Darin gebe es keinen Platz für Verwirrung und keinen Ersatz für den Sieg.

Landesweit liegt Bush nach einer neuen Umfrage der Zeitung «USA Today» und des Meinungsforschungsinstitutes Gallup unter Wählern, die auch die klare Absicht haben, ihre Stimme abzugeben, mit 52 zu 44 Prozent vor Kerry. Unter allen registrierten Wählern lag die Stimmverteilung bei 49 zu 46 Prozent für Bush. Die Fehlerquote liegt bei drei Prozentpunkten.

Kerry habe seine guten Auftritte während der Fernsehdebatten mit Bush nicht in einen Popularitätsgewinn umsetzen können, weil viele Wähler glaubten, er sei zu liberal, heißt es dazu in einer Analyse des US-Nachrichtensenders CNN.

[Quelle: web.de]
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Beitrag von Spike »

Jo, wie das in Florida abläuft kann man hier ganz gut erkennen:
http://www.wc3sear.ch/misc/Voting_Machine.wmv

:twisted:
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Sandor hat geschrieben: 1.Heute hab ich auf spiegel-online gelesen, daß Bush trotz den (bei uns so berichteten) verlorenen TV-Auftritten rund 8 Prozent Vorsprung hat vor Kerry. Die Ungenauigkeit soll bei 4 % liegen maximal, jedoch + oder - .

2.Der Wahltag wirds zeigen. Da Wahlmänner den Präsidenten wählen sind Umfragen bei der Bevölkerung eh ein wenig zu relativieren.
1. Ja, heute sagten sie bei cnn im Schnitt 5% Vorsprung.
2. Wie funktioniert das mit diesen Wahlmännern? ich weiß das gar nicht.
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Beitrag von Sandor »

Soweit ich das gelesen habe, scheint es ähnlich der Wahl zu unserem BPräsidenten abzulaufen. Allerdings wählt das Volk die Wahlmänner aus den div. Parteien aus per Wahl. Diese wählen dann den Präsidenten der USA. Ich glaube (!) auch, dass der Wahlmann eines Bundesstaates persönlich gewählt wird. Soll heißen, nur der mit den meisten Stimmen darf dann seine Stimme für einen der Präsidentschafts-Kandidaten abgeben. Ums wirklich und ganz richtig zu wissen, sollte man da wohl googeln.

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Beitrag von Spike »

Kerry ist auf keinen Fall die schlechtere Wahl.
Kerry will Kyoto-Protokoll nach Wahlsieg unterzeichnen

Die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls durch das russische Parlament wurde weltweit mit Erleichterung aufgenommen. Selbst in den USA könnte es zur Wende kommen: Bush-Herausforderer John Kerry kündigte an, das Klimaschutz-Amkommen zu unterzeichnen, sollte er die US-Präsidentschaftswahl gewinnen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 15,00.html
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Beitrag von Dolphin5 »

Bush und Kerry verschärfen Ton

Washington - Gut eine Woche vor den Präsidentschaftswahlen in den USA hat am Wochenende der Streit über die innere Sicherheit und den Kampf gegen den Terrorismus an Schärfe zugenommen.

Zugleich berichtete die Tageszeitung «Washington Post», dass es entgegen früherer Geheimdienstinformationen keine konkreten Hinweise auf einen groß angelegten Terroranschlag im Umfeld der Wahlen am 2. November gebe. Frühere Warnungen von Präsident George W. Bush und der Geheimdienste hätten auf erfundenen Informationen eines CIA-Mitarbeiters basiert, berichtete das Blatt am Samstag unter Berufung auf Geheimdienst und Polizei.

Ungeachtet dessen rückte Bush auf Wahlkampfreden in Florida den Kampf gegen den Terrorismus wieder in den Mittelpunkt. Er warf Herausforderer Kerry vor, er könne die USA nicht zum entscheidenden Sieg führen, von dem die Sicherheit jeder amerikanischen Familie abhänge. Kerry erkenne nicht die Gefahren in einer Welt nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001.

Vizepräsident Dick Cheney sagte in Farmington (US-Bundesstaat New Mexico), dass unter einem Präsidenten Kerry der gestürzte irakische Diktator Saddam Hussein noch im Amt wäre und mit Atomwaffen die Kontrolle über den Persischen Golf erlangt hätte.

Kerry hielt auf einer Wahlkampfrede in Pueblo (US-Bundesstaat Colorado) wiederum Bush vor, dass der Terror und der Kampf gegen den Terror das einzige Thema seien, über das er sprechen wolle. Der Senator aus Massachusetts rief die Wähler auf, eine Stimme für die Hoffnung und nicht für Angst abzugeben, die Bush sie spüren lassen wolle.

Nach Angaben der «Washington Post» gibt es derzeit keinerlei konkrete Hinweise auf einen Terroranschlag vor den Wahlen. Auch der Einsatz von rund 2000 Spezialisten des Bundeskriminalamtes FBI, Hunderte von Verhören und 120 Festnahmen von Ausländern allein in diesem Monat hätten keine Anzeichen auf einen Terroranschlag zu Tage gefördert.

Am 15. September hatten die Chefs des Geheimdienstes CIA und des FBI Präsident George W. Bush von Terrorplänen mit möglicherweise vielen Opfern berichtet. Angeblich sollten die potenziellen Attentäter zu jenem Zeitpunkt bereits im Lande gewesen sein.

Wenige Tage vor der Wahl gibt es derweil immer neue Berichte über Pannen. Nach Angaben der Tageszeitung «Orlando Sentinel» haben sich 68 000 Bürger in Florida auch in anderen US-Bundesstaaten als Wähler registrieren lassen.

Mit der «Washington Post» hat eine weitere renommierte US-Zeitung eine Wahlempfehlung für Kerry abgegeben. Nach Abwägung aller Fakten habe Kerry mit seiner Entschlossenheit, die mit Klugheit und Aufgeschlossenheit gepaart sei, einen größeren Anspruch auf das Vertrauen der Nation als der amtierende Präsident George W. Bush, schreibt das Blatt am Sonntag.

Nach Angaben des Fachblatts «E & P» haben inzwischen 70 US-Zeitungen mit einer Auflage von nahezu 12,1 Millionen Exemplaren eine Wahlempfehlung für Kerry abgegeben, 58 für Bush (Auflage: 7,1 Millionen).

[Quelle: web.de]
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Beitrag von himitsu »

Oh Mann, nur noch eine Woche...hab irgendwie kein gutes Gefühl (hätte nämlich nie gedacht, dass Bush nach diesen vier Jahren noch all zu viele Wähler hätte, geschweige denn dass er vorne liegen würde...das war für mich der endgültige Beweis: Amis sind dumm! (so radikal das klingen mag)).
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

DAS geht mir schon seit 1998 so bei Schröder hier in Deutschland !

Sandor

P.S. Lt. Spiegel-Interview mit einer SPD-Frau (Fr. Voigt) wird sich auch mit Kerry recht wenig ändern in den USA.
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Beitrag von himitsu »

1. Diese Frau ist ja nicht Gott
2. Ich denke schon, dass es besser würde, selbst wenns jetzt kein Paradies auf Erden wird, aber selbst wenn es nur nicht schlimmer würde, wäre es schon ein Fortschritt.


Es gibt ja die Diskussion darüber, was Kerry mit den Waffen machen würde, wenn er's wird, hoff ich wirklich er verbietet das Teufelszeug (wenn ich dran denke was da abgeht, kann ich nur immer wieder mit dem Kopf schütteln...). Am besten die Todesstrafe auch!
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Wo wir schon dabei sind:

Montag zeigt Pro7 um 20:15 Fahrenheit 9/11 von Michael Moore. Anschauen!
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Beitrag von Sandor »

Also die Todesstrafe wird Kerry nicht abschaffen können - selbst wenn er es möchte. Da sind die Staaten wie Texas etc. viel zu mächtig. Diese Wählerschaft kann er nicht opfern, immerhin bringt ein Präsident recht wenig, wenn der Senat oder/und das Representantenhaus in Washington D.C. dann mehrheitlich gegen ihn steht politisch.

Die Waffenlobby ist auch sehr groß in den USA - auch hier glaube ich max., dass er die vollautomatischen Waffen per Gesetz so nur in den Verkauf bringen wird, dass sie nur halbautomatisch funktionieren. Sprich: kein Dauerfeuer. Auch das Recht eine Waffe zu tragen wäre gegen die US Tradition. Unabhängig ob das richtig oder falsch ist - hier stößt auch ein US Präsident an seine Grenzen.

Weiterhin besteht die Gefahr bei einem kompletten Rückzug aus dem Irak, dass nicht nur ein "Vietnam-Syndrom" erwacht und die USA war und ist sehr anfällig für solche (eingeredeten) Syndrome, die können leicht eine Depression in der Wirtschaft auslösen.

In ein paar Tagen wissen wir ja Bescheid - falls die Zählmaschinen funktionieren.

Sandor
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Beitrag von himitsu »

Hoffentlich laufen die Wahlen nicht so (lustig, anschauen!):

http://www.emofilm.com/pics/paraknowya/ ... achine.wmv
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Beitrag von Dolphin5 »

Briefwahlpanne in Florida

Fort Lauderdale (AP) Fünf Tage vor der Präsidentenwahl in den USA ist in Florida ein Streit um verschwundene Briefwahlunterlagen entbrannt. Zahllose Bürger im Bezirk Broward beschwerten sich, dass sie die beantragten Unterlagen nicht erhalten hätten. Die Behörden versprachen die Versendung von Ersatzstimmzetteln. In Florida wurde vor vier Jahren die Wahl entschieden: George W. Bush siegte mit 537 Stimmen Vorsprung. Der Bezirk Broward stimmte damals jedoch mehrheitlich demokratisch.

Betroffen waren 58.000 Stimmzettel, die am 7. und 8. Oktober von der Wahlbehörde in die Post gegeben wurden. Einige dieser Unterlagen kamen inzwischen ausgefüllt zurück, hunderte weitere erreichten aber offenbar nie ihren Empfänger. Die leitende Wahlbeamtin des Bezirks, Brenda Snipes, kündigte an, dass bis zu 20.000 Stimmzettel ein zweites Mal versandt würden. Wegen der Menge der Beschwerdeanrufe wurden im Wahlbüro weitere 40 Mitarbeiter zum Dienst am Telefon und in bereits geöffneten Wahllokalen herangezogen. Dort stehen Wähler seit Tagen bis zu zwei Stunden an, um ihre Stimme abzugeben.

Tony Fransetta, Präsident einer Rentnervereinigung in Florida, sagte, die Verzögerung bei der Versendung der Briefwahl gefährde die Stimmabgabe tausender Senioren. Viele seien behindert oder nicht in der Lage, in die Wahllokale zu fahren. Die Justizbehörde des US-Staats erklärte, Ermittlungen hätten keinen kriminellen Hintergrund für die Panne ergeben. Eine Sprecherin der Post sagte, Briefwahlunterlagen würden getrennt von der restlichen Post bearbeitet und sofort ausgetragen.

Viele Amerikaner haben ihre Stimme unterdessen bereits abgegeben: Eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP und des Instituts Ipsos ergab, dass in den 32 Staaten, in denen eine vorzeitige Wahl möglich ist, elf Prozent ihre Stimme bereits abgegeben haben. Weitere elf Prozent wollen dies noch vor dem Wahltag am Dienstag tun.

Im Mittelpunkt von Wahlkampfauftritten Bushs und seines Herausforderers John Kerry standen am Mittwoch die im Irak verschwundenen 350 Tonnen Sprengstoff. Kerrys Lager warf der Regierung vor, das Material nicht gesichert zu haben. Mittlerweile sei es möglicherweise in die Hände von Terroristen oder Aufständischen gelangt. Bush verwies auf eine Untersuchung, die den Verbleib des Materials klären solle. Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani sagte, die Truppen im Irak seien für die Suche nach dem Sprengstoff verantwortlich, nicht der Präsident.

Kerry hat nach Meinungsumfragen in letzter Zeit deutlich mehr Wechselwähler hinter sich bringen können als Amtsinhaber Bush. Als Grund wurde vor allem das Auftreten der beiden Kandidaten in ihren drei Fernsehdebatten genannt, wie eine am Mittwochabend veröffentlichte Erhebung des Forschungszentrums Pew ergab. Dafür wurden 519 Wähler befragt, die sich im September noch als unentschieden bezeichnet hatten.

Damals favorisierten diese potenziellen Wechselwähler noch eindeutig Bush, diesmal lagen die beiden Kandidaten mehr oder weniger gleichauf. Der Anteil der Befragten, der diesmal eher zu Kerry tendierte, stieg den Angaben zufolge von 28 auf 40 Prozent. Eher für Bush sprachen sich 38 Prozent aus gegenüber 34 Prozent im September. Zugleich waren die Befragten mit einer Mehrheit von drei zu eins der Ansicht, dass Kerry bei den Fernsehdebatten besser abgeschnitten habe.

[Quelle: Yahoo!]

P.S.: Übrigens: 90% der Schwarzen wollen Kerry wählen, kam heute im Fernsehen...
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Verwandte Bushs wählen Kerry :

http://www.bushrelativesforkerry.com

also in der Familie kanns bei Dubya nicht liegen
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Beitrag von Dolphin5 »

Bush mit symbolischem Sieg bei Beginn der US-Wahl

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Washington (dpa) - US-Präsident George W. Bush hat bei den Präsidentschaftswahlen in den USA den ersten symbolischen Sieg errungen. In dem kleinen Dorf Dixville Notch im US-Bundesstaat New Hampshire stimmten kurz nach Mitternacht (Ortszeit) 19 Wähler für Bush und 7 für dessen demokratischen Herausforderer John Kerry.

Das teilte das Wahlbüro nach Auszählung der 26 Stimmen mit. Landesweit wird dagegen mit einem der spannendsten Kopf-an-Kopf-Rennen in der Geschichte der US-Wahlen gerechnet. Der Ausgang ist nach letzten Umfragen völlig offen. Die ersten Wahlbüros öffnen an der Ostküste um 0600 Uhr Ortszeit (1200 MEZ). Mit einer Entscheidung wird frühestens am Dienstagabend gegen 2100 Uhr Ortszeit (0300 Uhr MEZ) gerechnet.

Wegen strittiger Themen wie dem Irak-Krieg und dem Kampf gegen den Terrorismus wird außerdem mit einer erheblich höheren Wahlbeteiligung als vor vier Jahren gerechnet. Wahlberechtigt sind nach Angaben des Statistikbüros 217 Millionen Amerikaner. Die Wähler in den USA entscheiden außerdem über die Zusammensetzung des Repräsentantenhauses und des Senats. Zudem werden die 435 Abgeordneten im Repräsentantenhaus und 34 der 100 Senatoren neu gewählt.

Bush und Kerry hatten ihren Wahlkampf mit einem atemlos wirkenden Sprint durch die besonders stark umkämpften Bundesstaaten beendet. Die Entscheidung wird nach letzten Umfragen in Schlüsselstaaten wie Florida, Ohio und Pennsylvania fallen.

Angesichts der befürchteten Probleme mit Wahlmaschinen und dem Streit um Wählerregistrierungen werden im Fall eines knappen Wahlausgangs erbitterte juristische Auseinandersetzungen befürchtet. Republikaner und Demokraten haben zur Überwachung der Wahlen Tausende von Rechtsanwälten engagiert. Außerdem hat die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) Wahlbeobachter entsandt.

[Quelle: Yahoo!]
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Beitrag von 0VERL()RD »

Ich hab ja noch gar nix gesagt da also mach ich das jetzt!

BUSH SUxXx

aber KERRY GENAUSO !!!!!!!!

Ich weiss net aber wenn man was gegen Amerika sagen will soll man sagen das man den Präsi hasst sonst macht mich das aggressiv :evil:
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Beitrag von himitsu »

0VERL()RD hat geschrieben:Ich hab ja noch gar nix gesagt da also mach ich das jetzt!
BUSH SUxXx
aber KERRY GENAUSO !!!!!!!!
Ich weiss net aber wenn man was gegen Amerika sagen will soll man sagen das man den Präsi hasst sonst macht mich das aggressiv :evil:
Ich versteh sowas nicht! Ich höre sowas in letzter Zeit immer öfter, aber ich kann nicht begreifen was man gegen Kerry haben kann?! Scheint mir irgendwie eher Mode zu sein (was allg. gilt für Unzufriedenheit, Pessimismus), als von Gründen und Tatsachen gerechtfertigt.
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Beitrag von Weasel »

seits mir nicht böse! aber egal wie die wahl ausgeht bush bleibt präsident
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Beitrag von Tom »

@ Weasel: Recht hast du wohl ;)

Immerhin hat George W. Bush ja auch schon vor vier Jahren nicht aufgrund von einer Mehrheit gewonnen (die Gore gehabt hätte) und laut Micheal Moore (wo ich natürlich keine Beweise habe, dass das was er in seiner Doku da erzählt hat auch stimmt) hätte Gore ja auch sowieso gewonnen, nur die Gerichte haben anders entschieden ohne eine erneute Auszählung zuzulassen.
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Beitrag von Cubefan »

Tja, wie es aussieht gewinnt der Bush! Der Wahlkampf war doch nicht so eng wie erwartet...
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Beitrag von Sandor »

So - nachdem (Stand 6.15 h MEZ) Bush nun 246 Stimmen hat von benötigten 270 und Kerry bisher 207 siehts wohl ein wenig düster aus für Kerry. Ohio ist mit seinen rund 20 Stimmen mit wahlentscheidend, bisher scheint Bush auch dort (ein battlefield state) mit 52% zu 48% vorne zu liegen. Florida ist wohl recht deutlich an Bush gegangen - der sunshine state scheint bei dieser Wahl nicht das Zünglein an der Waage zu sein.

Insgesamt und gerade trotz höherer Wahlbeteiligung, entsprechender Medienberichte und Massen an ausgegebenem Geld für den Wahlkampf sieht alles danach aus, dass sich Bush derzeit durchsetzt und nahezu ähnlich Ergebnisse hat wie 2000.

Interessant auch, dass Senat und Repräsentantenhaus von den Republikanern gewonnen wurde. Selbst wenn Kerry jetzt doch noch gewinnen sollte, eine wirklich andere Politik kann er gegen diese beiden Häuser nicht machen. Sicherlich ist es noch zu früh um endgültig sich zu äußern, doch bereits jetzt ist klar, dass selbst ein Präsident Kerry politisch nahezu gelähmt sein würde im eigenen Land aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Senat + Repräsentantenhaus.

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Nach neuesten Meldungen hat Bush Ohio für sich entschieden. Das heißt:

George W. Bush bleibt vier weitere Jahre im Amt!

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Beitrag von Ty »

Dann hätte er es mal wieder geschafft... wenn nicht noch ein Wunder passiert :D
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