US-Präsidentschaftswahl: Bush bleibt im Amt!

Hier könnt Ihr über alles mögliche abseits der Spielerei diskutieren.

<t>Wer soll neuer Präsident der USA werden?</t>

John Kerry
57
85%
George W. Bush
10
15%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 67

Dolphin5
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US-Präsidentschaftswahl: Bush bleibt im Amt!

Beitrag von Dolphin5 »

TV-Duell: Achtungserfolg für Kerry

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Washington (dpa) - Dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry ist bei dem ersten Fernsehduell mit US-Präsident George W. Bush mit heftiger Kritik am Irakkrieg zumindest ein Achtungserfolg gelungen.

Dieses Urteil fällten kurz nach Ende der 90-minütigen Debatte am Donnerstagabend (Ortszeit) in der Universität von Miami (Florida) die meisten Kommentatoren der großen US-Sender.

Kerry warf in der mit Spannung erwarteten Fernsehdebatte Bush «riesige Fehleinschätzungen» im Irakkrieg vor. Anstatt den wirklichen Angreifer der USA, den Terroristenführer Osama bin Laden in Afghanistan zur Strecke zu bringen, habe Bush das Land mit falschen Angaben in den Irakkrieg geführt. Zudem habe es keinen realistischen Plan für die Nachkriegszeit gegeben, sagte Kerry in der Fernsehdebatte, die nach ersten Angaben von über 50 Millionen Amerikanern verfolgt wurde.

Die USA trügen heute 90 Prozent der Verluste und 90 Prozent der Kosten, so Kerry. Er werde sich verstärkt um breitere Bündnisse im Kampf gegen den internationalen Terrorismus bemühen und den Irak-Krieg erfolgreich beenden, so der Senator von Massachusetts. Nur eine solche Politik werde auch die USA sicherer machen. Kerry verteidigte aber auch deutlich das Recht der USA, präventiv und ohne Genehmigung anderer Staaten oder internationaler Organisationen weltweit zu agieren.

Bush, der zuweilen sichtlich missmutig und mit zusammen gekniffenen Lippen den Ausführungen Kerrys zuhörte, verteidigte vehement den Irakkrieg. Der Welt geht es heute ohne Saddam Hussein besser, sagte er. Bush beschuldigte Kerry der Wankelmütigkeit, immerhin habe er im Senat auch für den Irakkrieg gestimmt. Die USA brauchten eine klare, verlässliche Führung.

Der Irak-Krieg sei notwendig gewesen im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus und gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, so der Republikaner. Die US-Truppen würden den Irak erst dann verlassen, wenn die Iraker selbst für die Sicherheit verantwortlich sein könnten und das Land frei und stabil sei. Die USA müssten auch weiterhin im Kampf gegen den Terrorismus eine offensive Politik verfolgen, sagte Bush.

Bush und Kerry sprachen sich gegen die Entsendung von US-Truppen in den Sudan aus. Die Regierung des Sudan müsse durch internationalen Druck dazu gebracht werden, den Völkermord in der Provinz Darfur zu stoppen. Auch Kerry wandte sich sich gegen eine US-Truppen in dem Krisengebiet.

Unterschiedliche Auffassungen wurden über die Nordkorea-Politik deutlich: während sich Bush für eine Fortsetzung der multilateralen Gespräche einsetzte, forderte Kerry direkte Verhandlungen mit der kommunistischen Diktatur. Die drohende Verbreitung von nuklearen Waffen sei die derzeit größte politische Gefahr in der Welt, sagte Kerry.

Republikaner wie Demokraten betrachten die insgesamt drei Fernsehdebatten als mit wahlentscheidend. Derzeit sehen die Umfragen Bush mit mehreren Prozentpunkten vor Kerry. Die Präsidentschaftswahl findet am 2. November statt.

[Quelle: Yahoo!]

P.S.: Kerry MUSS Bush ablösen! Alles andere wäre eine Katastrophe! :shock: Er will zwar nur die USA sicherer machen, indem er den Irakkrieg beendet, aber damit erwiese er der Welt einen Bärendienst! Bush hat die Welt mit seinen beiden Kriegen so unsicher gemacht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr... Go, Kerry, Go!
Zuletzt geändert von Dolphin5 am Mi 3. Nov 2004, 07:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Godofthedarkness »

Ich denke auch Bush sollte weg! Ich meine das Image der USA hat er geshadet und innerhalb einer Amtsperiode 2 Kriege gemacht. Ich denke Bush ist eine Gefahr für den gesamten weltfrieden!

Abe Kerry ist eigentlich das selbe nochmal, ich meine der Kerl macht doch auch deutlich das es ihm scheißegal ist was andere Länder sagen!
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Spike
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Beitrag von Spike »

@Godofthedarkness
Du hast garnix von dem verstanden, wofür Kerry und die Demokraten einstehen.

Denen geht es nämlich wohl um das Image der USA, und darum in einer Weltgemeinschaft zu leben. Einer seiner grösten Kritikpunkte ist u.a. das Bush einen Alleingang ohne die UNO gemacht hat.
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

Na sorry, wenn ich das mal so sage...aber die USA haben sich sehr selten umd die UNO gekümmert, wenn es um "amerikanische" Angelegenheiten geht. Weder unter Bush noch dessen Vater oder noch viel früher. Ein US-Präsident, der Entscheidungen (egal ob Krieg oder Ölpreise oder was ganz "blödem" geht) auf die UN oder die NATO überträgt, hat in den USA kaum ne Chance auch nur die erste Amtsperiode politisch zu überleben.

Kerry hätte vielleicht beim Irak die UNO gefragt, doch ansonsten ist dem das Ausland relativ Wurst. Auch ist es etwas scheinheilig, wenn man nach dem Krieg sagt "ich hätte alles viel besser und anders gemacht". Auch Kerry war für den Irak-Krieg und hat seine Stimme dafür gegeben. Jetzt reden viele Politiker und Medien dort, dass man (von wem auch immer) getäuscht wurde über die Verhältnisse etc. - doch das lass ich nicht gelten. Jeder konnte sich selber ein gutes Bild machen über den Irak und ein Krieg ist eben kein Videospiel. Ich gehe davon aus, dass Kerry gewinnen wird und wir werden sehen, was in einem Jahr die USA ach so besser machen wird. Ob mal endlich einige unzählige UN-Resolutionen gegen Israel durchgesetzt werden oder nicht gleich bei jeder Abstimmung mit "nein" bewertet werden wird ? Abwarten - Kerry kann auch nur bedingt eine andere Politik machen, da Finanzkraft, Mentalität und auch politische Rahmenbedinungen in den USA nur wenig Variation ermöglichen.


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P.S. Ich bin immer noch voll für den Irak Krieg, er war richtig und er war vorallem moralisch notwendig. Die derzeitige Militärlage dort muß mit starken Mitteln für Ruhe sorgen - no mercy ! Nur so gehts - wie Deutschland ab anno 1945 zeigte.
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Beitrag von Spike »

Sandor hat geschrieben:Na sorry, wenn ich das mal so sage...aber die USA haben sich sehr selten umd die UNO gekümmert, wenn es um "amerikanische" Angelegenheiten geht. Weder unter Bush noch dessen Vater oder noch viel früher. Ein US-Präsident, der Entscheidungen (egal ob Krieg oder Ölpreise oder was ganz "blödem" geht) auf die UN oder die NATO überträgt, hat in den USA kaum ne Chance auch nur die erste Amtsperiode politisch zu überleben.
Die Demokraten sind aber weniger radikal, und hätten das garantiert nicht ohne eine breitere Zustimmung in der Uno gemacht. Siehe Clinton Regierung.
P.S. Ich bin immer noch voll für den Irak Krieg, er war richtig und er war vorallem moralisch notwendig. Die derzeitige Militärlage dort muß mit starken Mitteln für Ruhe sorgen - no mercy ! Nur so gehts - wie Deutschland ab anno 1945 zeigte.
Saddam zu entmachten war sicherlich völlig richtig, aber der Weg dahin und vor allem die Begründungen waren mehr als lächerlich.
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Zur Frage: siehe sig

Ansonsten kann ich mal wieder Spike nur voll zustimmen, sowohl er als auch Kerry denken offensichtlich genau wie ich. Hab Auszüge aus dem Duell gesehen, und Kerry hatte 100% recht, während Bush mal wieder nur Scheiße redete (musste das so ausdrücken).
Besonders wenn er anfängt mit "Ich werde Amerika verteidigen egal was andere Länder wollen und denken" und "USA ist die grösste bzw. beste Nation der Welt" schaltet mein Gehirn automatisch auf "blablablablabla".
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Beitrag von Ty »

John Kerry
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Beitrag von Dolphin5 »

Kerry überholt Bush in Umfragen

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Washington (dpa) - Der demokratische Präsidentschaftskandidat John Kerry liegt erstmals seit vielen Wochen in Umfragen wieder vor US-Präsident George W. Bush. In der ersten repräsentativen Wahl- Umfrage nach dem Fernsehduell beider Politiker am vergangenen Donnerstag führt der Herausforderer laut der Zeitschrift «Newsweek» nun mit 47 Prozent vor Bush.

Für ihn wollen nach den am Sonntag veröffentlichten Zahlen derzeit 45 Prozent stimmen. Der unabhängige Kandidat Ralph Nader käme auf zwei Prozent der Stimmen. Kurz nach dem republikanischen Parteitag vor vier Wochen war Bush laut «Newsweek» noch mit 52 Prozent vorne. Kerry lag damals bei nur 41 Prozent. Von den Befragten, die das Fernsehduell verfolgten, sahen laut «Newsweek» 61 Prozent Kerry als klaren Sieger. Sie beurteilten ihn als selbstsicherer, Kenntnisreicher und intelligenter. Nur 19 Prozent meinten, Bush habe besser abgeschnitten. Selbst ein Drittel der republikanischen Anhänger bezeichneten Bush als Verlierer der 90- minütigen Auseinandersetzung. In den USA wird am 2. November ein neuer Präsident gewählt.

Über 62 Millionen Zuschauer hatten die erste Fernseh-Debatte dieses Wahlkampfs der Spitzenkandidaten verfolgt. Vor vier Jahren habe das vergleichbare Aufeinandertreffen zwischen Bush und dem demokratischen Kandidaten, dem damaligen Vizepräsidenten Al Gore, lediglich bei 46,5 Millionen Zuschauern Interesse gefunden, so das internationale Medienforschungsinstitut Nielsen in New York. Den Zuschauerrekord bei einem Kandidaten-Duell vor einer Präsidentenwahl halten der damalige demokratische Präsident Jimmy Carter und sein republikanischer Herausforderer Ronald Reagan, die 1980 über 80 Millionen Menschen an die Fernsehschirme gelockt hatten.

[Quelle: Yahoo!]

P.S.: :) Hoffentlich kommt Bush nicht noch irgendeine Flut oder so zu Gute... ;) Die nächsten Rededuelle sollte Kerry auch gewinnen, Bush ist nicht unbedingt der klügste Argumentator! :D
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Beitrag von Sandor »

Spike hat geschrieben:
Sandor hat geschrieben:Na sorry, wenn ich das mal so sage...aber die USA haben sich sehr selten umd die UNO gekümmert, wenn es um "amerikanische" Angelegenheiten geht. Weder unter Bush noch dessen Vater oder noch viel früher. Ein US-Präsident, der Entscheidungen (egal ob Krieg oder Ölpreise oder was ganz "blödem" geht) auf die UN oder die NATO überträgt, hat in den USA kaum ne Chance auch nur die erste Amtsperiode politisch zu überleben.
Die Demokraten sind aber weniger radikal, und hätten das garantiert nicht ohne eine breitere Zustimmung in der Uno gemacht. Siehe Clinton Regierung.
P.S. Ich bin immer noch voll für den Irak Krieg, er war richtig und er war vorallem moralisch notwendig. Die derzeitige Militärlage dort muß mit starken Mitteln für Ruhe sorgen - no mercy ! Nur so gehts - wie Deutschland ab anno 1945 zeigte.
Saddam zu entmachten war sicherlich völlig richtig, aber der Weg dahin und vor allem die Begründungen waren mehr als lächerlich.

Also obwohl ich Clinton nun als einen volksnahen und angenehmeren (Ex-)Präsidenten ansehe, hat er außenpolitisch nahezu nur das Prinzip des "everybody´s darling" gemacht - eine Art enpeacement Politik. Er setzte auf Vernunft und Einsicht, was weder im Konflikt Israel-Palästina noch in anderen Unruhegebieten was gebracht hat. Allerdings hat Clinton wirtschaftlich die USA in Überschußzonen geführt, von denen die Politiker in den USA heute nur noch träumen können. Anderseits - und das muß man dem Mann Clinton doch schwer anlasten, wenn jemand sein Ehrenwort gibt (Fall: Levinsky) im TV als US-Präsident und es dann doch gelogen war, dann schadet so ein Verhalten dem Amt weitaus mehr, wie es dem Mann/Menschen Clinton geschadet hat.

Was die Enstehungsgeschichte des II. Irak-Krieges angeht, so ist diese tatsächlich zum Teil lächerlich und dumm. Das liegt wohl auch daran, dass man unbedingt auch von US Seite aus ein UN-Votum gerne haben wollte und man daher nicht ganz koscher vorgegangen ist. Wie der Sudan z.B. zeigt, passiert halt mit vielen (u. teuren) Besichtigungsflügen der EU-Außenminister und vielen Protestnoten rein gar nichts. Wieder mal sind Wochen u. Monate vergangen und unzählig tausende Menschen gestorben. Who cares ?


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Beitrag von Spike »

Vor allem hat er von Wirtschaftspolitik absolut keine Ahnung, ich hoffe Kerry zeigt ihm im nächsten Duell wo es lang geht ;)
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Beitrag von Stephen Feherty »

"Kerry verteidigte aber auch deutlich das Recht der USA, präventiv und ohne Genehmigung anderer Staaten oder internationaler Organisationen weltweit zu agieren." - Demzufolge braucht die USA weder Bush noch Kerry !
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Beitrag von Sandor »

DAS ist genau das, was mich auch an den Bush-Gegnern stört. Viele meinen immer, der Kerry würde nun eher eine europäisch-angelehnte Politik machen. Weit gefehlt. JEDER US Präsident muß sich mit dem Stolz dieser Nation (ob notwendig, begründet oder gerechtfertigt ist egal) auseinander setzen. Bei einer Sache wie 911 würde auch Kerry "irgendwas" tun müssen. Auch die Waffengesetze in den USA sind mit Kerry nicht zu knacken. Mag man die vollautomatischen Waffen vielleicht erschwert dann wieder unter Kerry kaufen können, die ureigenen US-Besonderheiten muß auch er respektieren.

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Beitrag von Spike »

Sandor hat geschrieben:Bei einer Sache wie 911 würde auch Kerry "irgendwas" tun müssen. Auch die Waffengesetze in den USA sind mit Kerry nicht zu knacken.
Bei sowas krassem wie 911 müsste sogar unser Kanzler handeln und seine Innen- und Aussenpolitik radikal ändern, wetten?

Präventivkrieg hin und her, er darf sich nicht auf falsche Tatsachen stützen, wie beim Irakkrieg.

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Beitrag von himitsu »

Kerry liegt vielleicht bei den TV-Duellen vorne, soll aber in den letzten Jahrzehnten bei denen die letztendlich verloren haben auch nicht anders gewesen sein....
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Beitrag von Sandor »

Für mich waren die Massenvernichtungswaffen eher noch ein zusätzlicher Grund und nicht der entscheidende. Hussein hat im Krieg gegen den Iran und seinen eigenen Landsleuten, den Kurden, ja bewiesen, dass er auch solche Waffen einsetzt. Forschungslabors sind und waren sicherlich vorhanden. Auch Reste der stillgelegten Atomanlagen mit entsprechendem radioaktiven Material wurden gefunden. Entscheidend sind die Folterungen, die völlige Nichtbeachtung von Menschen- u. Minderheitenrechte und der Mord und das unberechtigte Wegsperren von unzählig tausenden von Irakern im eigenen Land. Ein UN-Mandat war von den USA erwünscht, doch wie im Sudan passierte außer Reden gar nichts. Anderseits verhindert die USA mit nahezu permanenten Veto Resolutionen gegen Israel. Gerecht ? Nein - doch keinen kümmerts.

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Beitrag von Spike »

Also wer hiernach immer noch Bush wählt ist entweder fanatischer Kriegsbefürworter, oder dem ist der Rest der Welt völlig egal.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 37,00.html
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Beitrag von Dolphin5 »

Bush vor zweiter Fernsehdebatte unter Druck

St. Louis (AP) US-Präsident George W. Bush stand bei der zweiten Fernsehdebatte mit seinem demokratischen Herausforderer John Kerry unter großem Druck. Er musste in der Nacht zum Samstag nicht nur versuchen, den wenig überzeugenden Eindruck der letzten Debatte vergessen zu machen, sondern den Bürgern auch die negativen Nachrichten der vergangenen Tage zum Irak-Konflikt vermitteln.

Im Gegensatz zur ersten Fernsehdiskussion war das Thema nicht festgelegt. Die Fragen an die Kontrahenten kamen von 150 Zuschauern im Studio in St. Louis, die allesamt als unentschlossene Wähler gelten. Die letzten Tage zeigten aber schon, dass es wohl vor allem in der Irak-Frage wieder hart zur Sache gehen würde. Dabei stand vor allem der Bericht der US-Waffeninspektoren im Raum, die am Mittwoch feststellten, dass Saddam Hussein vor dem Irak-Krieg keine Massenvernichtungswaffen besaß und auch keine aktuellen Programme zur ihrer Herstellung hatte.

Kerry warf Bush deshalb bereits vor, er habe die damals vorliegenden Hinweise stark übertrieben, um einen Grund für den Krieg nennen zu können. Bush seinerseits legte Kerry zur Last, auch er habe Saddam Hussein damals unter Hinweis auf dieselben Geheimdienstberichte als Gefahr bezeichnet.

Aber auch wenn der Irak-Krieg weiter ein wichtiges Wahlkampfthema bleibt, die Hauptsorge der US-Bürger gilt der Wirtschaft. Aber auch dort ist die Linie klar: Bush erklärt, dass seine Steuersenkungen die Wirtschaft stützen, Kerry hält ihm vor, dass es in Bushs Amtszeit zu einem Nettoverlust an Arbeitsplätzen kam.

Der Druck, die Wähler überzeugen zu müssen, lastete jetzt vor allem auf Bush. Denn die Stimmung hat sich im Vergleich zur ersten Debatte vor einer Woche umgekehrt. In einer Umfrage im Auftrag der Nachrichtenagentur AP, die von Montag bis Mittwoch durchgeführt wurde, liegt Kerry mit 50 Prozent derzeit knapp vor Bush mit 46 Prozent.

Bei der dritten und letzten Fernsehdebatte der Spitzenkandidaten vor der Wahl am 2. November, am 13. Oktober in Tempe in Arizona, sind die Themen wieder vorgegeben: Dann geht es ganz ausführlich um die Wirtschafts- und die Innenpolitik.

http://www.johnkerry.com/

http://www.georgewbush.com/

[Quelle: Yahoo!]
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Beitrag von Sandor »

Cobra hat geschrieben: ... .Mich erinnert die kommende Wahl ein wenig an "Schröder vs. Stoiber". Sicherlich ist Schröder nicht das Gelbe vom Ei, aber im Vergleich zu Dumpfbacke Stoiber halt das kleinere Übel. Und Kerry würde bestimmt auch kein US-Präsident werden wie man ihn sich wünscht, doch im Vergleich zu George "Doubledoof" Bush KANN er nur das kleinere Übel sein.

Nun ja, ich hoffe mal sehr daß Kerry letztlich gewinnt, ... . Er kann sich ja ein Ferienhaus im Irak kaufen und dort erstmal entspannen - wo er das Land doch soooo erfolgreich demokratisiert hat ist doch da unten jetzt aaaalles in Butter... ^^

Gruß,
Thommy
Also Schröder als das geringere Übel zu bezeichnen ist so, wie wenn man den Einsatz von Atombomben für weniger schlimm ansieht wie den von Wasserstoffbomben. Schröder marodisiert Deutschland und verdummt die Bevölkerung. Stoiber ist weniger rhetorisch begabt und eben nicht der "Kumpel von der Zeche".

Was Bush angeht - keine Angst, er wird wohl die Wahl verlieren doch deswegen gibts im Irak keine Demokratie. Warum ? Weil auch Deutschland diese ab anno 1945 erst hat lernen müssen und der internationale Druck "gebt Irak den Irakern" so groß wurde, dass man bereits jetzt "wählen" geht. Der Irak gehört unter die Kontrolle der Siegermächte, ähnlich wie Deutschland nach dem Krieg. Es ist undenkbar, ein islamisches Land wie den Irak mit dessen Vielfalt an Glaubensrichtungen und Vereinigungen innerhalb eines oder zweier Jahre in die Demokratie zu führen.

Weiterhin garantiere ich, dass Kerry wie angekündigt genauso Präventivkriege führen wird - dto. hat Putin ja auch schon gesagt.

Interessant nur, dass jetzt wohl belegbar herausgekommen ist, dass Frankreich und Russland von Saddam und dem Irak geschmiert wurden zwecks Abstimmungsverhalten in der UN. Öl-Gutscheine und Geld flossen in unglaublicher Höhe an die Vertreter v. Russland und Frankreich.

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Beitrag von Sandor »

Leider kommen alle immer davon - bis auf die Unschuldigen ! Egal ob Putin in Beslan oder im Moskauer Theater, egal ob Lybien mit Disko LaBelle oder Lockerbie, China mit dem Massaker auf dem "Platz des himmlischen Friedens", die Aufstände in Prag oder oder oder - Liste wäre endlos.

Zum Irak ganz aktuell folgendes:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 56,00.html

So so so - kurz vor dem Ami-Einmarsch mal kurz eben wichtige Produktionsanlagen (auch für A-Waffen geeignet) verschwinden lassen. Na ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Derzeit ist der US Wahlkampf eh nicht mehr an Peinlichkeit zu überbieten. Da streitet eine Nation, ob nun Bush ein Mikro bei der TV show unterm Anzug hatte oder obs ne kugelsichere Weste war *no_comment*.

Ach ja - die Rot/Grün Regierung will nun 1000 Leopard II Panzer (immer noch einer der besten Panzer der Welt) an die Türkei verkaufen. Ja hossa - mag das vielleicht daran liegen dass man offiziell die Türkei hofiert und in die EU reinlassen will ? *tssss* Nöööö, es geht natürlich nicht ums Geld sondern nur um die Sicherheit der Türkei....schon klar !
Ich seh schon die Schlagzeilen, wenn die in der Türkei verhassten Kurden im Grenzgebiet zum Irak mit deutschen Panzern getötet werden... - "das wußten wir nicht...blabla".

Während der Friedensengel Putin in Russland nun massiv die Macht an sich reißt, Frankreich Flüchtlinge aus Afrika oder Marokko gerne liebe auf See untergehen läßt, im Sudan der "Bär tanzt", ballert Israel hemmungslos auf Wohngebäude in Palästina - thx to US weappons !

Ach ja - Kerry würde als Präsident natürlich sofort die Waffenlieferungen ins Ausland stoppen, den Ölpreis reduzieren (wie denn bei derzeit 53 Dollar pro Barrel ? ), die Steuern senken und am Ende heißt es dann doch wieder "God bless the USA". Nebenbei schließt man wirtschaftlich wichtige Regionalstandorte der US Armee - aber das sind ja alles eh blos Killer ohne Hirn.

Was gibts sonst neues ? Jup, der gute olle Eichel verkauft Telekom-Aktien für fast 5 Milliarden. Nicht neu ? Nein - das nicht. Dumm nur, dass er das bis 2006 machen will und dann praktisch keine Bundesbeteiligungen mehr vorhanden sind. Ein Bundes-Volksvermögen wird verkauft - zum Nutzen eines unredlichen Versuches, den Bundeshaushalt irgendwie über die nächste BT-Wahl zu retten. Wachstum von 1,8 % ??? LOOOL - wie in den Zeiten von 1933-45 redet man dem Volk ein: nächstes Jahr werden wir unter der 3 % Hürde sein in Bezug auf Neuverschuldung ! Bestimmt ! Und wenn nicht - na dann ändern wir die Regeln. Legal, illegal - scheißegal !

Achso - da wär dann noch der sog. "Milliardenüberschuß" der Krankenkassen - dumm nur, dass in den letzten Jahren seit 1998 die Krankenkassen jährlich ein Vielfaches an Verlust des jetzigen Überschusses gemacht haben - aber egal: wir senken die Beiträge, koste es was es wolle !

Shit auch, dass VW, Audi, Opel und Karstadt/Kaufhof nun massiv Leute entlassen müssen - selbst wenn die Ver.di Vertreter hier einen auf "das ist ne Frechheit" machen und dabei selber im Aufsichtsrat und Vorstand waren !

---- news of the week ---- man sollte es gar nimmer anschauen. Denn wichtig ist für die Nation ja nur, dass Andi Köpke wieder Trainer wird des Bundestorwarts. Ach ja, Christopher Reeve ist auch tod - alles viiiel wichtiger und vorallem verständlicher als so träge Wirtschaftsnews die eh nur schlecht sind.

Augen auf - der Endsieg ist nah - mehr Zuversicht und Blauäugigkeit in Sachen "Deutschland hat Zukunft !" - Brüder zur Sonne ! In Deutschland nichts neues. Das mir auch ein jeder ne Solarzelle aufs Dach stellt und sich gut fühlt dabei ! Jawohl ! Kernkraft nein danke ! Dumm nur, dass sämtliche alternativen u. erneuerbaren Energiequellen für die Katz sind, was Energiebedarf angeht ! Aber egal - dann wird halt nur bei Wind gekocht, bei Sonne gesurft und wenn die heimische Katze ins Wohnzimmer scheißt, nehmen wir den Kot und verbrennen ihn - mein Gott sind wir dumm geworden !

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Beitrag von Spike »

Danke für deinen sarkastischen Beitrag, war nett zu lesen :)
Ich meine aber du siehst das alles zu verbittert und schwarz. Bist du persönlich von den Dingen betroffen (ausser das wir alle weniger Geld haben)?
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@Spike:

Kann man so sagen. Als Kommunalpolitiker und als Familienunternehmer hat man dann doch so einen Einblick in die Realität und sieht hinter headlines dann doch andere Dinge. Täglich trudeln Meldungen von kleinen Mittelständlern ein, Verbands-Ansprechpartner erzählen einem - ohne Schönigung - was wirklich derzeit abgeht. Basel II und Co., schwindende Zahlungsmoral, überzogene Tarifvorschriften, viel zu hohe Produktionskosten, nicht mehr verkaufbare Brutto(!)Löhne etc. - all das sind für mich tägliche Realitäten. Und alle Informationen - ich betone, ich übertreibe nicht - führen glasklar auf eine Entwicklung hinaus: wirtschaftlicher Kollaps in Deutschland und unglaubliche soziale sowie finanzielle Veränderungen eines jeden. Da macht OPEL derzeit (siehe http://www.spiegel.de) erst den Anfang. Mark my words - was in den nächsten Jahren auf uns zukommt, wird die Vorstellungskraft und die TUI-ultra-all-inclusive-Denkweise von vielen (auch von hier) gewalltig verändern ! Nenne mir einen Bereich aus Wirtschaft oder Umwelt oder Sozialbereicht - nichts läuft mehr rund ! Während das Ausland (ich habe Geschäftskunden da) über Deutschland lacht und nicht mehr bereit ist, unseren Sozialstaat zu fnanzieren - was man ja auch an den Zahlen sieht - machen wir einen auf "Brot u. Spiele" - Hauptsache "Mein großer, dicker Verlobter" läuft pünktlich im Fernsehen !

Man hätte es anders machen können - aber wie heißt es so schön: wir wollten es so - jetzt haben wir den Salat !

Sandor

P.S. das mit der "grünen" Energie ist eine Verarsche - nein, Opium für das Volk !
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Beitrag von Dolphin5 »

Dritter Schlagabtausch zwischen Bush und Kerry

Santa Fe (AP) In der dritten und letzte Fernsehdebatte vor der US-Präsidentschaftswahl sollen Amtsinhaber George W. Bush und sein demokratischer Herausforderer John Kerry am Mittwochabend (Ortszeit) vorwiegend Fragen zu den Themen Innen- und Wirtschaftspolitik beantworten. Bushs Wahlkampfteam rechnete trotz der thematischen Vorgaben mit Fragen zum Irak-Krieg und zur Terrorbekämpfung, von denen es sich Punkte für den Amtsinhaber versprach.

Bush stürzte in der jüngsten Umfrage von USA Today und CNN beim Thema Arbeitspolitik auf eine Zustimmungsrate von 47 Prozent ab, das ist nur ein Prozentpunkt mehr als der schlechteste Wert während seiner gesamten Amtszeit. Wie beim ersten Fernsehduell werden die beiden Kandidaten von Rednerpulten aus auf Fragen antworten. Moderiert wird die 90-minütige Debatte in Tempe im US-Staat Arizona von Bob Schieffer vom Fernsehsender CBS.

[Quelle: Yahoo!]
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Mja, Kerry hat wieder leicht gepunktet, aber solange die beiden bei den Umfragen in etwa gleich sind hilft das nichts...(unfassbar, diese Amis...)
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Sandor
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Beitrag von Sandor »

Naja, das "Problem" ist, dass die Welt außerhalb den USA den Präsidenten normal nur aufgrund seiner Außenpolitik beurteilen kann und die Medien wohl nur selten US-politische Gesetze etc. erläutern. Politik nimmt sowieso sehr stark ab in der Berichterstattung. Wer kennt sich schon aus in dem US-Markt oder den Entwicklungen dort ? Wenns hoch kommt, ein paar Zahlen oder Statistiken. Doch wer in den USA mal war hat gemerkt, dass Amerikaner einfach anders sind, anders bewerten und ein anderes Verständnis von ihrem Präsidenten (dem Amt) haben als wir hier.

Der Wahlkampf in den USA ist verkaufsstrategisch genial gemacht - inhaltlich aber von beiden Kandidaten eher mau. Da bietet sich jeder an und prostituiert sich. Ob nun mit "amerikanischen Ureinwohnern" in nem Indianerreservat oder bei Einwanderern oder sozial Schwachen.

Viele Amerikaner haben noch weniger Plan von der US Politik wie die Deutschen hier von der in Deutschland - und DAS will schon was heißen. Da sind dann teilweise Auftreten oder Stimme oder die Ehefrau entscheidend am Wahltag.

Sandor
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himitsu
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Beitrag von himitsu »

Sandor hat geschrieben: Da sind dann teilweise Auftreten oder Stimme oder die Ehefrau entscheidend am Wahltag.
Natürlich, war es Kennedy, der hauptsächlich gewonnen haben soll, weil er frisch (gebräunt) aus dem Urlaub kam und locker auftrat, und sein Gegner etwas gebückt stand?

Die Wähler lassen sich leider auch sehr leicht durch (besonders belanglose) Ereignisse unmittelbar vor den Wahlen beeinflussen (die vergangenen vier Jahre werden plötzlich aus ihrem Gedächtnis gelöscht); hat Kerry Ende Oktober noch schnell ne Affäre, war's das für ihn, sagt Bush irgendwas rassistisches (also was er denkt :twisted: ) wird Kerry Präsident.
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