Zelda Testtagebuch
3. Tag

Ja Ghoma. Der erste richtig knackige Gegner. Eine Art Spinne die von der Decke fällt und mir auf die Pelle rückt. Vor dem Kampf jedoch erzählt mir Navi die Schwachstelle von Ghoma. Das Auge. Doch ganz so einfach war es dann doch nicht am Anfang. Von wegen nur auf das Auge hauen. So sah ich das erste mal den Game Over Bildschirm. Man kann danach aber speichern und fängt am Eingang des Deku Tree wieder an. Auch alle Items und Herzen sind noch da. Also wieder runter und eine andere Taktik versucht. Diesmal nehme ich die Steinschleuder und schieße auf das Auge. Wenn das Auge im Normalzustand ist passiert überhaupt nichts. Aber für einen Moment wird es rot. Wenn ich es jetzt treffe wird es grün und Ghoma wird kurz Bewegungsunfähig. Jetzt kann ich mit meinem Schwert das Auge bearbeiten, was jetzt auch Wirkung zeigt. Nach ein paar Augenblicken rennt Ghoma wie wild an die Decke und schmeißt 3 kleine Ghomas herunter die aber kein Problem sind. Beim nächsten Angriff meinerseits segnet Ghoma auch schon das zeitliche. War also doch nicht ganz so schwer. Naja ich bin ja auch am Anfang des Spiels. Nachdem Ghoma vor mir zerbröselt ist bekomme ich einen Heart Container und damit ein 4. Herz oben links im Bildschirm. Jetzt tut sich vor mir ein Teleporter auf der mich wieder vor den mächtigen Deku Tree bringt. Dieser fängt jetzt an mir eine Geschichte zu erzählen die der Story noch mehr Tiefe verleiht.
So erzählt er mir das vor mir schonmal jemand den Kurs absolviert hat. Dabei erscheint eine kurze Sequenz in der man aber sehr gut erkennt wer derjenige ist, nämlich niemand geringeres als Ganon . Dieser ist nun aufgebrochen um nach dem magischen Triforce zu suchen. Vor langer Zeit kamen 3 Götter aus dem All die das Reich Hyrule schufen. Diese drei Götter und deren Macht verschmolzen im magischen Triforce das wenn es in falsche Hände gerät großes Unheil anrichten kann. Ganon nun ist unterwegs in das Reich Sacred Realm um den Triforce zu finden. Deku Tree sagt Link das er derjenige ist der dies verhindern muß. Link soll unbedingt verhindern das Ganon den Triforce in seine Hände bekommt. Auch hat Ganon die Kraft des Baumes geschwächt. Das merke ich als der Baum anfängt langsamer zu reden und von seinem Ende spricht. Jetzt nun bekomme ich meinen ersten richtigen Auftrag. Ich soll zum Hyrule Castle und nach der Princess of Destiny suchen. Am Ende des Gespräches gibt mir Deku Tree einen magischen Stein mit den auch Ganon wollte, den Kokiris Emerald . Dieser erscheint jetzt auch in meinem Questmenu . Am Ende verwandelt sich der Deku Tree in Stein. Na dann mal los. Wieder zurück in Kokiri wartet wieder Mido am Eingang der mir die Schuld gibt das es dem Deku Tree so schlecht geht. Wenn der wüßte. Jetzt fallen mir 2 Ausgänge ein die ich in Kokiri gesehen habe. Welchen nehme ich. Ich gehe auf die andere Seite wo ebenfalls eine Wache stand und mich nicht durchließ. Nun jedoch nicht mehr. Er steht neben dem Eingang was meine Vermutung bestärkt das dieser Weg der richtige ist. Ich gehe also hinein und werde von einer hübschen Sequenz überrascht.
Ich treffe Saria wieder die mir erzählt das sie die einzige auf meiner Seite ist und das die Bewohner des Dorfes Kokiri mißtrauisch gegenüber Link sind. Völlig überraschend bekomme ich eine Fairy Ocarina . Ein bischen verwirrt die Ocarina jetzt schon zu bekommen schaue ich doch mal genauer ins Handbuch und sehe das es 2 Ocarina's gibt. Eine davon habe ich jetzt. Auch auf ihr kann ich Melodien spielen die aber noch etwas schräg klingen um es mal vorsichtig zu sagen. Per A Knopf und C-Buttons entlocke ich der Ocarina Töne. Nach der Sequenz befinde ich mich in Hyrule Field. Ein kurzer Kameraflug verdeutlicht mir die Weite dieses Abschnittes und ich entdecke schon wieder einige Locations die ich besuchen kann. Ich gehe ein Stück als plötzlich ein Gesprächspartner über mir auftaucht. Ein Uhu der mir allerlei nützliche Dinge erzählt und der mir ab und zu wieder begegnen wird. Absolut sehenswert ist der Moment als er wegfliegt. Fast schon Fotorealistisch sieht das ganze aus. Dazu Lens Flare in Perfektion. Jetzt schaue ich dann doch mal auf die Karte und entdecke 2 Punkte die blinken. Lon Lon und Market. Aber wo ist Hyrule Castle? Noch völlig verwirrt wohin ich nun gehen soll entschließe ich mich am Rand des Hyrule Field zu laufen. Eine Entscheidung die sich als Vorteilhaft auszahlen sollte. Ich gehe also los und merke wie das Bild immer dunkler und röter wird. Plötzlich höre ich Wolfsgeheul das mir einen Schauer über den Rücken jagd. Plötzlich ist es völlig dunkel und Skelette kommen aus dem Boden und greifen mich an. Na Hallo. Immer wieder kommen neue. Sie sind zwar relativ leicht zu besiegen aber durch ihre Vielzahl richtig lästig. Langsam wird es wieder heller. Als ein Hahn kräht verschwinden die Skelette der Nacht wieder. Also Leute das ist ja der Hammer. So eine komplette Tageszeit mit dermaßen fließenden Übergängen habe ich noch nicht gesehen. Ich kenne das zwar auch schon von Quest 64. Ab da nur abrupt Tag und Nacht. Und zu jeden Tageszeiten gibt es auch die entsprechenden Geräusche. Gerade die Nacht ist wirklich mystisch.
Steht man richtig sieht man sogar die Sonne und den Mond auf und untergehen. Ebenso die Schatten die Link wirft sind exakt. Hammerhart. Ich gehe also weiter und sehe am Horizont eine besfestigte Stadt. Dort werde ich wohl sicher Hyrule Castle finden. Aber irgendwie will ich noch nicht dorthin obwohl mich jetzt Navi dauernd daran erinnert. Ich gehe also weiter am Rand und sehe z.b. relativ viele undefinierbare Gegner die wenn ich ihnen zu nahe komme mir keine Chance lassen. Und wieder sehe ich den Game Over Bildschirm. Also umgehe ich die Jungs erstmal. Am Rand treffe ich an mehreren Ecken den Uhu wieder der immer an scheinbar wichtigen Ausgängen zu anderen Welten steht. Denn ich finde einige Ausgänge die meine Ungeduld nicht gerade bremsen. Was da wohl überall dahinter ist. Im Südwesten finde ich den Eingang zum Hyrule Lake. Das besondere ist weniger der Weg dorthin der momentan noch gar nicht wichtig ist sondern ein Loch im Boden davor. Ich falle rein und finde mich in einer unterirdischen Höhle wieder. Allerdings finde ich hier nur eine Kiste mit ein paar Rupees (Geld). Aber mir wird endlich klar wozu die Steine mit dem Auge sind. Per Zufall. Schlage ich auf den Stein zeigt er mir die aktuelle Uhrzeit an. Also wieder raus. In der Mitte des Field ist ebenfalls eine Art Festung. Diese interessiert mich aber jetzt brennend. Ich gehe hinein und werde überrascht. Das ist die Lon Lon Farm. Hier werden auch Pferde gehalten. Aus den vielen Vorberichten weiß man ja das Link irgendwann auch Reiten kann. Sollte ich jetzt schon das Pferd bekommen. Ich gehe rein und kann in einige Ställe schauen. Neben ein paar lustig gackernden Hühnern und ein paar Kühen aber nichts besonderes. In der Mitte sehe ich die Koppel mit mehreren Pferden. Eines davon könnte also meins sein. Hier treffe ich Ingo , einen Arbeiter der Ranch der sich beschwert das er alles alleine machen muß und das einer der Chefs, Talon weggegangen ist und noch nicht wieder da ist und er jetzt alles machen müsse.
Ja ja nicht nur in der irdischen Welt wird über die Arbeit geklagt. :-) Ich kann mir aber gut vorstellen das es vielleicht eine Aufgabe ist Talon zu finden und zurückzubringen. Dann bekomme ich vielleicht ein Pferd. Denn jetzt kann ich nur neben ihnen stehen und sie halt anschauen. Auf der anderen Seite sehe ich einen Turm der wenig spektakulär aussieht. Bei näherem betrachten ist aber ein Tür an der Seite. Drinnen stehen ein paar Kühe und Kisten. Die Kisten kann ich aber bewegen. Mein erster Gedanke war das Talon vielleicht hier rumlümmelt und sich ausruht. Dieser Gedanke bekommt Nahrung als ich beim Kisten verschieben ein Loch zum durchkriechen in der Wand sehe. Aber kein Talon dahinter. Dafür finde ich ein Piece of Heart das ich auch im Questmenu sehe. Wieder schaue ich ins Handbuch und sehe das ich 4 Stück davon brauche um für meine Lebensleiste ein weiteres Herz zu bekommen. Also verlasse ich die Farm und gehe jetzt endlich Richtung Festung. Wieder muß ich ein Stück nachts gehen was reichlich Kämpfe zur Folge hat. Auch komme ich garnicht in die Stadt. Die Zugbrücke ist Nachts nämlich hochgezogen. Erst am Tage ging sie runter. Diese Kleinigkeiten geben Zelda den Extrakick. Denn auch hier gerade am Abend zeigt das N64 was es drauf hat. Und das ohne RAM Pak. Denn was es damit werden könnte habe ich gestern bei Top Gear Overdrive gesehen als ich zumindest Half-HiRes gesehen habe. Aber das nur am Rande. Auf jeden Fall kann ich Euch ein Grafikvergnügen der Extraklasse in der Stadt versprechen. Ich bin mal kurz ein paar Gassen gelaufen und war begeistert. Die Bilder der Stadt und was ich hier erlebt habe erfahrt Ihr morgen. Heute Nacht mache ich die Stadt unsicher. :-)

Matthias Engert
(03.12.1998)

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