Fahrbericht Top Gear Overdrive mit dem RacePro der Firma Thrustmaster.

Hier könnt Ihr den Test des RacePro nachlesen.

Wenn es zwei Sachen gibt die nicht zusammenpassen dann ist das TGO und das RacePro. Die negativen Eigenschaften beider Parts bildet am Ende ein schlechtes Gesamtbild. Das beginnt damit das beide Modi des RacePro nur bedingt nutzbar sind. Stellt man den digitalen Modus ein rennt der Cursor von selbst durch die Menus. In diesem Modus sind die Pedalen garnicht nutzbar. Im analogen Modus ist zwar das Gaspedal nutzbar. Die Bremspedale ist nicht benutzbar. Nun könnte man sagen, man braucht doch nur im Controller Setup die Tasten umbelegen was TGO ja auch frei zuläßt. Dafür müßte man aber den Cursor bewegen können. Dieses tut er im analogen Modus aber nicht. Hier ist wieder das Steuerkreuz "tot". Man kann zwar improvisieren und während des Betriebes die Modi umschalten um in das Setup zu kommen. Aber dies ist nicht ratsam und wird auch in der Anleitung bemerkt. Probiert man diesen Trick doch mal aus zeigt sich aber auch beim fahren kein gutes Bild. Man braucht einen extrem kurzen Lenkweg. Im ersten Moment denkt man noch das der Wagen langsam auf die Lenkbewegungen reagiert, so wird man sofort eines besseren belehrt. Kaum lenkt man etwas weiter ein macht der Wagen extreme Lenkbewegungen die einen nur von links nach rechts fahren lassen. Man bekommt den Wagen nicht unter Kontrolle. Da macht das fahren keinen Spaß. Vom Lenkwiederstand hätte es wunderbar funktionieren können. Aber mit den Einschränkungen kann man von diesem Gespann leider nur abraten. Das es geht zeigt das V3 von Interact mit dem Top Gear excellent fahrbar ist.

Matthias Engert
(12.02.1999)

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