Flugbericht Star Wars: Episode 1 - Racer mit dem Arcade Shark der Firma Interact.

Hier könnt Ihr den Test des Arcade Shark nachlesen.

Mit Star Wars: Episode 1 - Racer erleben wir auch eine kleine Auferstehung von Peripheriegeräten. War es letztens der Flight Force der mit Episode 1 aus der Versenkung kam, so ist das mit dem Arcade Shark nicht anders. Auch mit ihm läßt sich euer Podracer wunderbar steuern. Zum Teil sogar noch besser als mit dem Flight Force. Zum ersten spielt man ungemein bequem. Man legt den Arcade Shark auf die Beine und lümmelt dabei bequem auf der Couch. Das sehr lange Anschlußkabel macht dies ebenfalls möglich. Wieder muß Sebulba ran, denn kommt man mit ihm klar gehen auch alle anderen. Auf Strecken wie auf Tatoonie ist es ein Genuß mit dem Arcade Shark. Durch den großen Stick hat man volle Kontrolle über den Podracer. Man verkrampft auch nicht oder der Stick rutscht einem weg. Ich glaube das Teil könnte man auch mit dem Fuß steuern. Man tippt ihn meist bloß an und der Podracer gehorcht auf's Wort. Ebenso natürlich das Hoch und Runterziehen der Nase des Podracers. Die riesen Tasten daneben sollten auch für die größten Hände kein Hindernis darstellen. Einzig die Z-Taste ist zu beginn ungewohnt zu erreichen. Wer also oft mit dem Drift fliegt muß sich umgewöhnen. Etwas anders sieht es auf verwinkelten Strecken aus. Hier muß man dann schon ein gewisses Gefühl entwickeln für den Stick. Gerade auf der Sebulba Strecke am Ende des Hard Cup's ist dies der Fall wenn man am Ende durch die Steinruinen fliegt. Auch hier ist Eingewöhnung angesagt. Etwas kurios ist der Memcardschacht der ja etwas fehlerhaft ist. Kein Rumbler lies sich zum Arbeiten überreden. Im Gegenteil. Steckt z.b. ein Jolt Pack im Schacht läßt sich der Podracer nicht mehr nach links lenken. Steckt ein Original von Nintendo drin geht die L-Taste nicht mehr. Noch kurioser wird es bei Schäden am Podracer. Jetzt fängt er auf einmal an eigenständig zu repairieren. Also muß man auch hier auf Rumbleaction verzichten. Trotzdem finde ich die Steuerung sehr gut und vor allem bequem. So habe ich z.b. gleich im ersten Turn auf Tatoonie eine schnellste Runde hinbekommen. Die Gesamtzeit zwar nicht, aber das zeigt welches Potential man hier hat. Wer auf Joyboards steht und die Macken verschmerzen kann bekommt hier ebenfalls eine gute Steueralternative.

Matthias Engert
(11.06.1999)

Magazin64@aol.com