Perfect Dark Testtagebuch
10. Tag

Wieder aus den Dark'schen Träumen erwacht macht sich Joanna wieder auf den Weg um die Welt zu retten. Auch heute lasse ich den Schießstand erstmal in Ruhe. Werde ich eben demnächst mal wieder ein bißchen länger verweilen. Wieder geht es in mein Level mit der Kiste. Wohin werde ich sie bringen müssen? Das beschäftigt mich mehr als alles andere momentan. Die ersten Schritte im Level sind kein Problem und man merkt schon den Unterschied zu Perfect Agent. Am meisten an der Energieleiste, die wesentlich langsamer zur Neige geht. Bei diesem Turn finde ich partout keine Handgranate und mache mir am geheimen Gang in der Wand sorgen wie ich sie aufbekommen soll. Jetzt fällt mir die normale Dragon ein, bei der ich mit dem Second Mode die Waffe wegwerfen kann. Zum einen stirbt jeder der sie versucht aufzuheben, zum anderen könnte es ja sein das sie auch als Bombe fungiert wenn ich sie anschieße. Test.... und es klappt. Die Wand zerbröselt unter der Explosion und der Gang ist frei. Zu meiner Überraschung finde ich den Koffer mit der Kleidung nicht. Hmmm???? Habe ich gestern Agent gespielt oder was. Also gilt es erstmal den Koffer zu finden. Wieder im Gang weiß ich zwar nun das die schräge Tür zur Leichenhalle führt, aber das nützt mir noch nichts. Ich muß mich dazu ja umziehen. Also gehe ich den Gang nach links erstmal weiter. Am Ende stehe ich links und rechts zwischen 2 großen Türen. Ich kann dort in beiden durch einen Schlitz schauen und entdecke das eine Wache und einer der aussieht wie ein Alien drin herumstehen und Fliegen jagen. Ein lustiges Bild. Damit ist jetzt Schluß Jungs. Gezielte Schüsse und beide liegen flach. In welche Tür gehe ich? Ich gehe zunächst in die linke und muß danach eine weitere öffnen. Kaum offen höre ich hinter mir die große wieder aufgehen. Ich bin entdeckt worden. Also muß die Dragon erstmal zeigen was sie kann. Jetzt endlich kann ich rein und stehe in einem runden Raum und werde von einem der Alien Wachen beschossen.
Plötzlich kommt dieser Mega Verwischeffekt . Was ist denn jetzt los. Meine Energieleiste bleibt gleich, aber ich kann schlecht zielen, da alles verschwommen wirkt. Das geht eine Weile so und ich treffe mit einer tollen Streuung diesen Typen. Was war den das?? Es macht Klick und ich nehme eine Waffe auf. Den Tranquilizer . Cool, eine Art Betäubungswaffe. Im normalen Modus schießt sie kleine Pfeile, so wie die mit denen er mich vorhin getroffen hat. Und im Second Mode kann ich auf die Nahdistanz bei Gegnern am Hals ansetzen und es klingt wie ein Tackergerät. Wow, bin gespannt wo das Teil mal wichtig wird. Endlich kann ich hier drin 4 Schalter drücken, die in der Mitte Behälter nach oben bringen. Weiter passiert garnichts. Irgendwie warte ich hier auf was. Gehe ich eben erstmal raus und drüben in den anderen Raum. Auch hier dasselbe. Mit 4 Schaltern kann ich auch hier Behälter nach oben bringen. Hier ist zwar noch ein Gang nach unten, aber an dessen Ende finde ich nur eine verschlossene Tür. Was muß ich hier machen? Das alles ist doch nicht für umsonst. Eigentlich mehr aus Blödsinn setze ich den Xray Scanner ein und laufe hier ein bißchen herum. Und plötzlich schlägt das Teil an. Ich drehe mich zu einem der Behälter und sehe dort einen Körper. Der Scanner arbeitet weiter und plötzlich ist die Aufgabe 1 gelöst. Hups, das war dann mehr Zufall als alles andere. Sieht aber schon ein bißchen unheimlich aus wenn man in den Behälter schaut. Egal, raus hier und wieder in den Gang. Denn immer noch fehlt mir der Koffer. Wieder an meiner gesprengten Wand vorbei gehe ich nun auf die andere Seite. Wie nicht anders zu erwarten kommen mir am Ende 3 Wachen entgegen. Das erste mal teste ich den Second Mode der Super Dragon, den Granatwerfer. Wie schön die Jungs fliegen können . :-) Zurück bleiben nur die Körper und eine fetter schwarzer Fleck. Gute Waffe !! Am Ende gehe ich nach oben und kann wieder nach 3 Seiten gehen. Vor mir die Tür ist zwar zu, aber links die ist offen. Drinnen komme ich an ein Terminal und finde daneben ein Shield auf dem Tisch, das ein Healthpäckchen darstellt. Das erste dieser Art. Ja ja im Perfect Agent gabs das nicht. Jetzt erscheint um meine Energieleiste ein grüner Balken. Am Terminal wird mir zwar der Zugang verweigert, aber ich habe ja meinen Data Uplink mit und nutze ihn. Was auch funktioniert. Joanna speist nun einen Virus in das System und plötzlich gehen hier die Lichter aus. I Love you in Perfect Dark. :-) Wieder raus und alles wirkt sehr gespannt, da die Dunkelheit und die funkensprühenden Scheinwerfer eine ganz besondere Atmosphäre schaffen.
Toll gemacht. Ich gehe den Weg weiter und wieder geht es nach unten. Kurz danach sehe ich wieder ein Kreuzung vor mir und erkenne einen sich bewegenden Wachmann links vor der Tür. Wieder mit dem Granatwerfer wird für Ruhe gesorgt. Gerade noch als ich schieße will er irgendwas schreien, wird aber abrupt in seinem Drang von der Explosion unterbrochen. Schlechten Tag gehabt würde ich sagen. Ich gehe nach links in die Tür und stehe wieder in einem Terminalraum. Gerade als ich zum Terminal will kommt hinten hinter einer Pappwand eine Wache vor, der mich erstmal fragt wer ich bin und was ich hier zu suchen habe. Scheinbar erhält er nicht die Antwort die ihn zufrieden stellt und zückt die Waffe. Zu spät Kumpel, denn ich muß meine nicht erst ziehen. An diesem Terminal kann ich erneut den Uplink einsetzen und setze nun das Abwehrsystem außer Kraft. Man, wieviele Terminals muß ich denn hier mit Viren zupflastern? Ich gehe wieder raus und auf die gegenüberliegenden Seite, wo mich erneut 2 Typen vollabern. Diesmal aber gehen sie in die Knie und legen die Hände über den Kopf. Joanna erzeugt Endruck. Wieder ein Terminal, was sonst und ich kann hier nun das Türensystem manipulieren. Was ich auch gleich merke, da die Tür zu diesem Raum verrückt spielt und auf und zugeht. Wieder raus und ich kann weiter nach unten gehen. Am Ende erreiche ich eine große Halle und höre gleich wieder Wachen, die losrennen. Ich flitze zurück und schalte wieder auf den Granatwerfer. Was für ein Anblick wenn 5 Wachen die Tür öffnen und man mitten in's Gewühl eine Granate schießt. Nach allen Seiten fliegen sie weg und es ist urplötzlich Ruhe hier. Also Raus in die Halle, die jetzt total leer zu sein scheint. Unten finde ich eine Tür, die aber zu ist. Also gehe ich hoch und finde 2 weitere Türen die zu sind. Hallo, wo geht's weiter? Jetzt entdecke ich 2 Querstreben über die Halle. Bei einer sehe ich am Ende einen Gang in die Wand, den ich nur kriechend nutze. Ich robbe durch den Gang und falle plötzlich nach unten. Schreck laß nach! Schnell umgeschaut und ich finde mich in der Dusche wieder, die aber sehr ausladend ist. Erinnerungen an das 2. Level in James werden wach. Vor allem da die Geräusche beim Öffnen der Kabinen und Wandschränke identisch sind. Eine Ruhe hier. Joanna sagt sich zwar jetzt das sie hier irgendwo die Klamotten finden könnte, aber finden tue ich zunächst nichts. Ah, da ist ja noch ein Nebengang. Gleich danach steht entfernt ein Typ der wohl ein Handtuch hält. Für wen er das wohl hält? Es ist alles ganz anders. Als er mich entdeckt lege ich ihn um und das Handtuch entpuppt sich als die Kleidung die Joanna benötigt. Ich ziehe sie an löse Aufgabe 2.
Jetzt läuft wieder die Zeit los und ich muß mich beeilen um zur Leichenhalle zu gelangen. Endlich dort angekommen stecke ich mal lieber die Waffen weg und gehe hinein. Wieder grüßen mich die Wachen. Wenn die wüßten was ihnen blüht. Am Ende öffnet jetzt eine Wache die verschlossene Tür und ich gelange in eine Halle mit einem großen Glasraum in der Mitte. Eine Aufgabe gelöst habe ich aber nicht. Ich gehe nach vorn und will gerade in die Tür, als einer der Wissenschaftler schreit ich wäre ein Eindringling. Die Action beginnt und ich muß mich erstmal einiger Wachen erwehren. Über einen Gang komme ich von hinten in den Raum und findet die Lab Key Card. Also war das hier noch garnicht die gesuchte Halle. Jetzt merke ich auch das die Glasscheiben nicht schußsicher sind und die Wachen aus dem Vorraum hereinkommen. Wieder zeigt der Granatwerfer das er eine Menge Action auf einen Schlag erledigt. Nun habe ich eine Lab Key Card. Wohin? Mir fällt wieder die Kiste ein. Bisher habe ich sie nicht gebraucht. Schon irgendwie komisch. Jetzt fallen mir die vielen Türen ein die alle noch verschlossen waren. Eine davon muß es ja sein. Also wieder raus in den Gang und ich gehe nach rechts. Halt!! Nach einer Zwischentür war ja noch so eine schräge Tür in der Wand. Diese ist jetzt offen und ich gelange in einen gleich aussehenden Vorraum wie eben. Ich sehe aber niemanden. Nur einige der Pappwände lassen mich die Vorsicht nicht verlieren. Ich teste es aus und schieße einen Granante auf die erste linke Pappwand. Sieh an. Dahinter stand einer der Wachen. Jetzt nicht mehr. Gleichzeitig kommen 3 andere von weiter hinten. Ich freue mich das sie alle im Gang auf mich zu kommen. Eine Granate und es herrscht Ruhe. Tolles Ding!!. Am Ende gehe ich durch eine Tür und stehe in einem weiteren Leichenraum mit ebenfalls einem Glasraum darin. Jetzt geht's los. Es beginnt wieder diese Endzeitmelodie und ich sehe im Glashaus Typen an einem fliegenden Ding herumfummeln. Ich komme aber nicht dazu einen intensiveren Blick zu lassen, denn einige Wachen meinen es hier nicht gut mit mir. Vor allem da mich als erstes wieder eines der Betäubungsprojektile trifft und das zielen zum Glücksspiel wird. Endlich habe ich alle und im Bild erscheint der Spruch. Elvis wurde getötet. Elvis!!?? Mission Failed. Oh Nein. So kurz vor dem Ziel, Ich kann nun bis an das Glashaus heran und sehe 2 Wissenschaftler an dem Alien herumbasteln. Mist! Das Glas ist hier natürlich schußfest.
Die Tür daneben ist auch noch zu. Was brauche ich denn noch. Gut das ich nicht abgebrochen habe. Denn ein Rätsel löst sich, da ich plötzlich beim laufen eine KeyCard finde mit der ich die Tür an der Seite öffnen kann. Nur stehe ich dann vor der finalen Tür, die garnicht reagiert. Also fangen wir wieder an. Wieder kämpfe ich mich zu der Stelle und merke das die Geschwindigkeit alles hier ist. Die Wachen so schnell wie möglich umlegen und die Keycard sammeln. Schnell rein und an der finalen Tür beginnt plötzlich der Abspann dieses Levels, in dem Joanna den kleinen Außerirdischen aus dem Raum entführt. Ich bin ein wenig überrascht. Das ging ja am Ende dann recht fix. Aber merkt Ihr was. Wozu benötige ich die Kiste. Vielleicht braucht man sie nur im Perfect Agent. Oder aber ich mußte sie hier irgendwo platzieren um später weiter zu kommen. Viele Fragen. Ein bißchen neugierig bin ich schon. Also gehen wir doch gleich wieder in das nächste Level, dessen Vorspann exakt an letzten anknüpft. Die beiden Wachen versuchen natürlich nun Joanna an der Entführung zu hindern und schalten eine Gasanlage ein. Natürlich wußten die Jungs nicht das Joanna den Virus eingepflanzt hat und das nun alles ein bißchen unkontrolliert vonstatten geht. Die beiden sind in ihrem Glasraum gefangen und man wird Zeuge wie sie nach und nach zu Boden sinken. Unglaublich realistisch gemacht. Danach beginnt das Level und ich schiebe durch eine grüne Gasgefüllte Halle den Alien vor mir her. Dabei lasse ich ihn per mehrmaligen B-drücken los und wiederum durch mehrmaliges B-drücken ist er wie an mit angebunden um ihn auch zu steuern. Ich muß mich irgendwie beeilen, denn meine Energieleiste leidet unter dem Gas. Ich bin wieder im Vorraum und gelange wieder in den Gang. Alles bekannte Locations . Wo muß ich aber hin. Links fallen mir einige Türen ein die zu waren und rechts auch. Verdammt, ich renne nach rechts und hoffe hier irgendwie weiter zu kommen und gelange über die vorhin noch geschlossen Fronttür in einen neuen Bereich, der auch endlich Gasfrei ist. Am Ende kann ich den Alien nur abstellen. Weiter geht es hier nicht. Ich muß wieder zurück und den kleinen Scheißer erstmal zurücklassen. Ich glaube aber ich komme über eine noch geschlossen Tür wieder dorthin. Also wieder hoch. Nun wieder allein will ich die Türen nach der Reihenfolge abklappern und gehe gleich hier links in einen der Räume wo ich die Behälter nach oben geholt habe. In einem war ja ein Gang, der nun auch offen ist. Es geht weiter.
Jetzt schaue ich mir doch erstmal meine Inventury Menu an und welche Aufträge mich hier so erwarten. Zunächst habe ich mal wieder die Falcon mit Zielfernrohr dabei. Desweiteren ein Alien Medpack . Arzt spielen kann man also auch noch. Hauptziel ist nun von der Area51 zu entkommen. Wieder muß ich Jonathan finden und dazu noch einen geheimen Hangar. Im Gang erwarten mich gleich mal ein paar Wachen, die aber den Granatwerfer zu spüren bekommen. Im Raum danach stehen ein paar Tonnen Öl herum, die Joanna dazu veranlassen den Hangar zu vermuten. Also durch die Tür nach draußen und die geilen Texturen der Berge haben mich wieder. Denn ein Stück weit geht es draußen über eine Brücke entlang. Am Ende komme ich wieder in ein Gebäude und sehe links neben mit eine Glasscheibe mit einem Schaltpult dahinter. Das ist doch nicht umsonst hier. Ich versuche mit ein paar Schüssen die Scheibe zu zerstören, was mir aber nicht gelingt. Also eine Granate, was wesentlich besser klappt. Wie schon geahnt ist das ganze nicht umsonst. Denn ich kann am Terminal verschlossene Türen öffnen. Ich gehe weiter und muß hinter jeder Ecke eine Wache erwischen. Sehr viele warten hier an allen möglichen Ecken. Es geht wieder durch die bekannten Gänge. In einem sehe ich ein Art Luftgitter, kann es aber nicht öffnen. Also weiter und es geht wieder über ein paar Außenbereiche weiter. Kurz danach komme ich in ein Computerraum und will gerade auf einen ansetzen als der schreit, er sei Jonathan . Oh das war knapp. Er sagt wir müssen unbedingt zurück zum Alien. Leute was dann passierte ist einfach nur der Wahnsinn. Der Typ begleitet euch und Ihr spielt einen Art Co-op Modus mit ihm. Und der Junge ist gut. Er hält euch den Rücken frei und legt alles um was ihm so in den Weg kommt. Auch einige Hinrichtungen gab es regelrecht. Das ist unglaublich. Und selbst der Alien lebt. Es geht sogar zu dritt weiter. Das muß man gesehen haben. Ich werde es euch beschreiben. Aber erst morgen. Das dürft Ihr nicht verpassen. Sowas habe ich noch nicht erlebt in dieser Form. Glaubts mir. Das Spiel wird immer besser. Verpaß also den morgigen Tag nicht. Bis morgen.

Matthias Engert
(12.06.2000)

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