Vor Kurzem wurde Satoru Iwata auf einem Metting mit Investoren danach gefragt, ob man damit rechnen könne, dass Nintendo Virtual-Boy-Titel im eShop des Nintendo 3DS bereitstellen wird. Er konnte dies zwar nicht bestätigen, erteilte dem Gedanken jedoch auch keine klare Absage:
Ich kann zu nicht angekündigten Produkten, wie es hierbei der Fall ist, nichts sagen. Aber der Virtual Boy ist eine Spielekonsole, durch deren Veröffentlichung Nintendo es den Spielern in der Vergangenheit ermöglicht hat, in eine dreidimensionale Welt in schwarz und rot einzutauchen.
Er [der Virtual Boy] war kein wirtschaftlicher Erfolg, aber viele Menschen sind der Meinung, dass er ein ansprechendes und einzigartiges Produkt seiner Zeit war. Ich denke, ihr Kommentar will sagen, dass wir aus den Software-Entwicklungen des Virtual Boy unserer Erfahrungen ziehen sollten und nehme dies gern als Rat für die Zukunft zu Kenntnis.
Nintendo veröffentlichte den Virtual Boy Mitte der 1990er in Japan und den USA. Das Gerät simulierte einen 3D-Effekt, den zwei Displays mit roten LEDs erzeugten. Das System bestand aus einem Gamepad und einer Hardware-Mischung aus 3D-Brille und Virtual-Reality-Helm. Es entwickelte sich zu einem der größten Hardware-Flops Nintendos, sodass das Unternehmen von einer EU-Veröffentlichung absah.
Nerd-Fact: Wario Land und die Mario Tennis-Reihe nahmen auf dem skurrilen System ihren Ursprung.





