Die allgemeine Politik Thread
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Azazel2k
Re: Die allgemeine Politik Thread
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Zuletzt geändert von Azazel2k am Sa 4. Dez 2010, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Was man einigen oft aber nicht verübeln kann. Wenn man durch staatliche Leistungen 100€ weniger bekommt als durch eine 40 Stunden Anstellung reizt das durchaus einige die 100€ gegen Freizeit zu tauschen.Azazel2k hat geschrieben:@Mr.Wood: Äh, was genau soll dein Post aussagen?
"Die falschen" sind diejenigen, die schon jetzt nur rumsitzen und von Hartz IV sowie dem Kindergeld leben.
Man kann die Dinge halt nicht immer an einzelnen Problemzonen festmachen. Wir haben zu viele Baustellen, als dass Dinge wie mehr Elterngeld uns groß vorran bringen. Das Geld für sowas muss ja auch irgendwo herkommen.
Vlt sollte man erstmal Cannabis legalisieren und mit den immensen Mehreinnahmen den Haushalt sanieren. Dann kann man weiter sehen.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
@szer0x
Man lässt auch andere für sich arbeiten, wenn man Milliarden auf dem Konto hortet und dafür Zinsen bekommt. Denk mal darüber nach.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Aber wenn ich Milliarden auf dem Konto habe falle ich anderen nicht zur Last. Wenn ich sogar anderen von meinem Geld Arbeit gebe ... ist das doch doppelt gut?

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Re: Die allgemeine Politik Thread
Wisst ihr, das Problem bei HartzIV und anderen Sozialleistungen ist doch, dass die Idee gut ist, eine Hand voll schwarze Schafe jedoch das ganze in ein schlechtes Licht stellen. Sozial schwache, die Unterstützung brauchen, hat es immer gegeben, ebenso wie Sozialschmarotzer, die ihre Ansprüche runter schrauben um auf Kosten anderer zu leben.
Klar ist, wer arbeitet sollte immer mehr haben, als der, der Leistungen bezieht. Und zwar soviel mehr, dass er immer das Gefühl hat, es lohnt sich 40 Stunden die Woche dafür zu opfern. Fakt ist aber, dass die Grenzen immer dichter aneinander rücken. Das Leben wird ebenfalls immer teurer. Gestern kam ein Brief, die Strompreise werden erhöht. Die KV Beiträge steigen auch wieder. Was ist jetzt gerechter. Sozialleistungen rauf oder Lohnerhöhungen? Die Antwort sollte jedem der arbeitet klar sein. Wer ist jetzt aber dafür verantwortlich, dass das auch passiert? Die Politik tut sich leicht damit, staatliche Einnahmen zu steigern, aber der Wirtschaft zu sagen: "Hey, zahlt euren Leuten mal mehr damit es wieder vorran geht". Darauf wartet man vergebens. Es herrscht aus politischer Sicht zu viel Angst vor dem Totschlag Argument "macht ihr uns Druck, entlassen wir".
Irgendwie scheint bei vielen Verantwortlichen das Bewusstsein noch nicht da zu sein, dass eine gut verdienende Arbeiterklasse förderlich für alle ist. Ob ich mir jetzt zum Jahresende 2 Millionen Boni zahle oder 1 Million und die andere auf die Mitarbeiter verteile. Tut es mir weh? Wenn ich Sie habe, freu ich mich. Wenn die Mitarbeiter Sie haben, freuen sich viele, freut sich der Staat, sollte sich der Chef freuen über motivierte und zufriedene Arbeiter, freut sich der Einzelhandel wenn die Leute mehr kaufen können wodurch sich wieder der Staat über mehr Mehrwertsteuer freut. Es könnte so einfach sin zumindest in die richtige Richtung zu gehen.
Klar ist, wer arbeitet sollte immer mehr haben, als der, der Leistungen bezieht. Und zwar soviel mehr, dass er immer das Gefühl hat, es lohnt sich 40 Stunden die Woche dafür zu opfern. Fakt ist aber, dass die Grenzen immer dichter aneinander rücken. Das Leben wird ebenfalls immer teurer. Gestern kam ein Brief, die Strompreise werden erhöht. Die KV Beiträge steigen auch wieder. Was ist jetzt gerechter. Sozialleistungen rauf oder Lohnerhöhungen? Die Antwort sollte jedem der arbeitet klar sein. Wer ist jetzt aber dafür verantwortlich, dass das auch passiert? Die Politik tut sich leicht damit, staatliche Einnahmen zu steigern, aber der Wirtschaft zu sagen: "Hey, zahlt euren Leuten mal mehr damit es wieder vorran geht". Darauf wartet man vergebens. Es herrscht aus politischer Sicht zu viel Angst vor dem Totschlag Argument "macht ihr uns Druck, entlassen wir".
Irgendwie scheint bei vielen Verantwortlichen das Bewusstsein noch nicht da zu sein, dass eine gut verdienende Arbeiterklasse förderlich für alle ist. Ob ich mir jetzt zum Jahresende 2 Millionen Boni zahle oder 1 Million und die andere auf die Mitarbeiter verteile. Tut es mir weh? Wenn ich Sie habe, freu ich mich. Wenn die Mitarbeiter Sie haben, freuen sich viele, freut sich der Staat, sollte sich der Chef freuen über motivierte und zufriedene Arbeiter, freut sich der Einzelhandel wenn die Leute mehr kaufen können wodurch sich wieder der Staat über mehr Mehrwertsteuer freut. Es könnte so einfach sin zumindest in die richtige Richtung zu gehen.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Durch das Zinssystem falle ich anderen indirekt zur Last, da mein Geld automatisch vermehrt wird, aus dem nichts. Ja gut, ich denke sowieso, dass sich unser jetziges Geldsystem so langsam dem Ende zuneigt oder resettet wird. Ich hole jetzt aber nicht weiter ausSpike hat geschrieben:Aber wenn ich Milliarden auf dem Konto habe falle ich anderen nicht zur Last. Wenn ich sogar anderen von meinem Geld Arbeit gebe ... ist das doch doppelt gut?
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Es gibt keinen Nachwuchs bei "den Falschen", weil es keine Bevölkerungsgruppe gibt, die irgendwer für des Nachwuchses unwürdig erklären könnte.Azazel2k hat geschrieben:@Mr.Wood: Äh, was genau soll dein Post aussagen?

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Re: Die allgemeine Politik Thread
Zum Thema ausbleibende Kinder:
Ich weiß nicht, ob es für Deutschland bzgl. Arbeitslosigkeit usw. in der Vergangenheit besser war weniger Kinder zu haben. Ich weiß aber, dass jetzt unbedingt eine Trendwende her muss, da wir alle sonst enorme Probleme bekommen. Es sind nicht nur die Renten, sondern auch z.B. das Bezahlen der Heilung von Krankheiten. Klar, dieses System ist darauf ausgerichtet, dass die Gesunden die Kranken bezahlen. Aber ich stelle mal die Behauptung auf, dass man mit dem Alter auch krankheitsanfälliger wird. Hinzu kommt, dass man im Alter möglicherweise auch schwerere Krankheiten hat.
Das Problem an der Sache ist: Momentan merken wir nichts von dem Problem, fahren aber mit hoher Geschwindigkeit darauf zu. Und bald hat die Straße keine Abzweigung mehr und umdrehen geht auch nicht. Die Rente mit 67 ist imo ein richtiger Schritt, auch wenn ich finde, dass man nicht generalisieren sollte. Aber man sieht hier ja schon, wie unpopulär das ist. Klar, die jetzigen Rentner haben viel gearbeitet und viel für dieses Land getan. Aber ganz ehrlich: Mit spätestens 65 in Rente zu gehen, meist einen Betrag zu bekommen von dem man defintiv leben kann und dann bis 85 oder 90 leben. Die Leute mögen doch bitte mal ausrechnen, was sie so in die Rentenkassen eingezahlt haben und was insgesamt inkl. Verzinsung bei sicherer Anlage herausgekommen wäre. Das Geld noch nicht für 10 Jahre angenehme Rente reichen. Schon jetzt funktioniert das System ohne Zuschüsse nicht und irgendwann wird es gar nicht mehr funktionieren. Und ganz ehrlich: Ich will nachher nicht der Dumme sein. Ich finde wir sollten alle das Problem erkennen und es generationenübergreifend anpacken. Dazu gehört eine Erhöhung des Renteneintrittsalters, dazu gehört, dass jetzige Rentner nur so viel bekommen, wie sie zum Leben brauchen und das unsere Generation darüber aufgeklärt wird, dass sie unbedingt etwas privat zurücklegen muss. An vielen meiner Altersgenossen gehr das nämlich vorbei. Ich hab jetzt auch noch keine Rieserrente oder so abgeschlossen. Aber es ist etwas, was ich definitiv in den nächsten 2-4 Jahren tun werde, wenn ich richtig ins Berufsleben starte.
Im besten Falle kehren wir den Trend um. Dazu müssen wir uns fragen: Warum bekommen Frauen heute weniger Kinder als noch vor einigen Jahren? Die Antworten werden uns zeigen, was die Probleme sind, die es zu beseitigen gilt.
Ich weiß nicht, ob es für Deutschland bzgl. Arbeitslosigkeit usw. in der Vergangenheit besser war weniger Kinder zu haben. Ich weiß aber, dass jetzt unbedingt eine Trendwende her muss, da wir alle sonst enorme Probleme bekommen. Es sind nicht nur die Renten, sondern auch z.B. das Bezahlen der Heilung von Krankheiten. Klar, dieses System ist darauf ausgerichtet, dass die Gesunden die Kranken bezahlen. Aber ich stelle mal die Behauptung auf, dass man mit dem Alter auch krankheitsanfälliger wird. Hinzu kommt, dass man im Alter möglicherweise auch schwerere Krankheiten hat.
Das Problem an der Sache ist: Momentan merken wir nichts von dem Problem, fahren aber mit hoher Geschwindigkeit darauf zu. Und bald hat die Straße keine Abzweigung mehr und umdrehen geht auch nicht. Die Rente mit 67 ist imo ein richtiger Schritt, auch wenn ich finde, dass man nicht generalisieren sollte. Aber man sieht hier ja schon, wie unpopulär das ist. Klar, die jetzigen Rentner haben viel gearbeitet und viel für dieses Land getan. Aber ganz ehrlich: Mit spätestens 65 in Rente zu gehen, meist einen Betrag zu bekommen von dem man defintiv leben kann und dann bis 85 oder 90 leben. Die Leute mögen doch bitte mal ausrechnen, was sie so in die Rentenkassen eingezahlt haben und was insgesamt inkl. Verzinsung bei sicherer Anlage herausgekommen wäre. Das Geld noch nicht für 10 Jahre angenehme Rente reichen. Schon jetzt funktioniert das System ohne Zuschüsse nicht und irgendwann wird es gar nicht mehr funktionieren. Und ganz ehrlich: Ich will nachher nicht der Dumme sein. Ich finde wir sollten alle das Problem erkennen und es generationenübergreifend anpacken. Dazu gehört eine Erhöhung des Renteneintrittsalters, dazu gehört, dass jetzige Rentner nur so viel bekommen, wie sie zum Leben brauchen und das unsere Generation darüber aufgeklärt wird, dass sie unbedingt etwas privat zurücklegen muss. An vielen meiner Altersgenossen gehr das nämlich vorbei. Ich hab jetzt auch noch keine Rieserrente oder so abgeschlossen. Aber es ist etwas, was ich definitiv in den nächsten 2-4 Jahren tun werde, wenn ich richtig ins Berufsleben starte.
Im besten Falle kehren wir den Trend um. Dazu müssen wir uns fragen: Warum bekommen Frauen heute weniger Kinder als noch vor einigen Jahren? Die Antworten werden uns zeigen, was die Probleme sind, die es zu beseitigen gilt.
Steuern zahlt jeder, nicht nur die kinderlosen. Die mit Kinder zahlen z.B. ungeheuer viel Mehrwertsteuer. Auf Windeln z.B. mehr als auf Tierfutter. Dazu verdienen diejenigen mit Kinder ja nicht zwangsläufig weniger als die ohne. Klar, die die Karrie machen werden mehr verdienen und mehr Lohnsteuer & Co. zahlen, aber das sind lange nicht alle.Der kinderlose zahlt nen Haufen steuern (und steuern und Abgaben steigern mal wieder).
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Azazel2k
Re: Die allgemeine Politik Thread
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Zuletzt geändert von Azazel2k am Sa 4. Dez 2010, 11:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Hier muss defintiv was getan werden. Es kann nicht sein, dass manche Firmen Leute, die gerade 50 geworden sind, nicht mehr für gut genug halten. Ich weiß nicht, welche Einschränkungen man mit zunehmendem Alter hinnehmen muss, aber gegen einige davon kann man sicher was tun (z.B. höhenverstellbare Schreibtische wegen dem Rücken). Sollte die Leistungsfähigkeit generell zurückgehen, könnte man auch über einen Gehaltsrückgang sprechen bzw. über entsprechende Teilzeitangebote. Hier sehe ich ganz klar Unternehmen in der Pflicht.szer0x hat geschrieben:Das Problem ist nicht die Rente mit 67 an sich. Das Problem ist, dass die hohe Altersarbeitslosigkeit diese Idee ad absurdum führt.
Aber in Anbetracht des (kommenden) Fachkräftemangels (ist ja umstritten, ob der schon da ist), sind erfahrene Menschen doch attraktive Arbeitnehmer.
Edit: Rechnung war quatsch.Also rechne doch mal spaßhalber aus, was man bei 40 Beitragsjahren, einem durchnscittlichen Bruttogehalt von 3000,-€ und einer entsprechenden Fest(!)-Verzinsung angespart hat. Davon kann man keine zehn Jahre lang leben? Na, dann rechne noch einmal nach...
So siehts leider aus. Eigentlich ein Unding. Zur Riester-Rente: Ich habe mich da wie gesagt noch nicht informiert. Von dem was ich über die Riester-Rente weiß, bin ich auch nicht begeistert. Was ich immer wieder höre ist, dass die Lebzeiten viel zu lange sind. D.h. die rechnen damit, dass man bis 90 lebt, man bekommen monatlich entsprechend wenig Geld und wenn man dann früher stirbt, geht ein Teil der verbleibenden Kohle an das jeweilige Unternehmen. Ich hätte gerne ein Modell, bei dem ich bis zum Renteneintrittsalter sparen kann. Dann entscheide ich selbst wie lange ich glaube zu leben und wie viel ich monatlich entsprechend haben will.Ich persönlich halte nichts von der Riester-Rente, dafür habe ich schon zu viele negative Berichte darüber gesehen/gelesen. Als Altersvorsorge habe ich mich für Eigentum, Sparverträge und einer kleinen betriebliche Zusatzrente entschieden. Aber davon abgesehen denke ich ohnehin, dass die Leute, welche heute für morgen vorsorgen, wieder die Dummen sind - unsere zusätzlichen 'Bemühungen' wird man sicherlich zur gesetzlichen Leistung aufrechnen...
Wie weiter oben schon gesagt: Ich sehe hier ganz klar die Unternehmen in der Pflicht. Wenn ich sehe, wie sich manche Unternehmen ihren Angestellten gegenüber unterhalten, bekomme ich das Kotzen. Die einzigen Werte, die bei manchen Unternehmen noch wirklich zählen, sind Umsatz und Gewinn im nächsten Quartal. Das Wohl der Anleger ist um einiges wichtiger als das Wohl der Arbeitnehmer. Da wird mir schlecht. Im Ernst.Ich muß mal kurz bei der Rente mit 67 einhaken. Wie kann man diese als "richtigen Schritt" bezeichnen? Wir haben noch immer knappe 3 Mio. Arbeitslose. Jährlich wird gepienst, das viele Schulabgänger keine Ausbildung und keine Jobs finden. Viele große Firmen verjüngen ihre Arbeiterschaft und bieten ihren Angestellten, die Möglichkeit mit hohen Abfindungen früher zu gehen. Die Abschlußzahlen der Unis sind ebenfalls nicht zurück gegangen, sprich: hier drängen ebenfalls immer mehr Leute auf den Arbeitsmarkt.
Hinzu kommt, das viele Menschen im Alter weniger Leistungsfähig werden. Zwar sind sie in einigen Bereichen, aufgrund der langen Erfahrung, eine Bereicherung, ansonsten geht die Tendenz aber eher in die andere Richtung (höhere Fehlzeiten, Probleme mit neuer Technik, körperlich weniger Belastbar etc.).
Mit einer Rente ab 65 lag Deutschland EU weit schon recht hoch, nun haben wir tolle Rente mit 67....länger arbeiten obwohl körperlich nicht mehr so fit, jüngere Menschen auf Arbeit warten, ich am Ende nicht mehr Rente bekomme und viele Arbeitgeber gar keine "alten" Leute beschäftigen wollen?
Nein, ich verstehe wirklich nicht was an der Rente mit 67 gut sein soll bzw. was da ein schritt in die richtige Richtung sein soll...
Zuletzt geändert von Ra's al Ghul am Mo 22. Nov 2010, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Das hier ist sehr beeindruckend zu sehen:
http://www.spiegel.de/flash/flash-24759.html
Da sieht man auch die große Lücke, vor allem wenn die Geburtenrate weiter unten bleibt. Da sollte jeder privat vorsorgen, am besten ein Haus bauen oder so ...
http://www.spiegel.de/flash/flash-24759.html
Da sieht man auch die große Lücke, vor allem wenn die Geburtenrate weiter unten bleibt. Da sollte jeder privat vorsorgen, am besten ein Haus bauen oder so ...
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Zumindest jeder, der privat vorsorgen kann. In dieser Hinsicht dürften Millionen Bundesbürger weit und breit keinerlei Perspektive haben.

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Re: Die allgemeine Politik Thread
Dann sind es 19,9%. Es gehen also jährlich 7164€ in die Rentenkasse. Kassiert man mit Zinseszins 3% und das 40 Jahre lang kommen raus: 556.379,86€.szer0x hat geschrieben:@Ra's al Ghul: Sorry, aber ich bezahle jeden Monat meinen AN-Beitrag zur RV-Versicherung und bitte vergesse auch nicht den AG-Anteil! Jetzt bitte noch einmal rechnen
Das reicht locker. Aber 36.000€ liegen über dem Durchschnittsverdienst und kaum einer zahlt 40 Jahre lang ein.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Also nach meiner Rechnung verstehe ich eigentlich das Problem nicht mehr. Wo geht die ganze Kohle hin?!
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Deine Rechnung hat halt den Fehler, dass man nicht für sich selber anspart sondern die laufende Rente der aktuellen Rentnergeneration bezahlt. Da geht die Kohle hin ...
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_ ... VIII33.pdf
Auf einen Rentner müssen mehrere Beitragszahler kommen ... weil von 7164€ jährlich kann kein Rentner leben.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 30,00.html
achja gehts wieder von vorn los muskeln zeigen, der kleine kim jong junior nur diesmal!
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Tja, unser jetziges System wird crashen. Deine verlinkte Alterspyramide zeigt es sehr eindrucksvoll.Spike hat geschrieben:Deine Rechnung hat halt den Fehler, dass man nicht für sich selber anspart sondern die laufende Rente der aktuellen Rentnergeneration bezahlt. Da geht die Kohle hin ...
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_ ... VIII33.pdf
Auf einen Rentner müssen mehrere Beitragszahler kommen ... weil von 7164€ jährlich kann kein Rentner leben.
@ Nordkorea: Spinnen die mal wieder rum. Sind ja jüngst auch erst mit der hochmodernen Atomanlage durch die Medien gegeistert. Bin mal gespannt, was nun passieren wird. Ein Militärschlag ist imo möglich. Nordkorea ist weder Afghanistan noch der Irak. Das Regime wird vom Groß der Bevölkerung nicht getragen. Die wären über eine Befreieung eher froh. Könnte ich mir zumindest vorstellen. Aber soweit wird es imo eher nicht kommen, da die Welt am Hindukusch alle Hände voll zu tun hat.
@ Irland: Unmöglich, was da wieder passiert. Nach Griechenland das nächste Land, was EU-Kohle braucht und wohl auch nicht das letzte. Bezahlen werden hauptsächlich wir die Rechnung. Und natürlich auch die Bürger von Irland, die wohl unter Sparmaßnahmen leiden werden. Es ist nicht einzusehen, dass der Normalbürger unter den Machenschaften einiger weniger egositischen Zocker leiden. Unglaublich, dass manche Verfehlungen einer Branche, die 0,0 volkswirtschaftlichen Mehrwert generieren ungesühnt bleiben.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Ne, das wird nach und nach korrigiert. Nur passiert dies in Deutschland ja immer erst, wenn es schon brennt. Es möchte sich ja niemand unbeliebt machen ...Ra's al Ghul hat geschrieben:Tja, unser jetziges System wird crashen. Deine verlinkte Alterspyramide zeigt es sehr eindrucksvoll.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Ärgerlich, ja. Aber was will man machen? Irland in die Pleite laufen lassen? Dazu hängen unsere Geldhäuser zu sehr mit drin, als dass wir das einfach so zulassen könnten. Und jede Schwächung des Euro tut uns als Exportland ohnehin nicht gut. Die Pille muss wohl einfach schlucken, da führt kein Weg dran vorbei. Wird allerdings endlich mal Zeit, dass man die "Verantwortlichen" dafür etwas mehr an die Leine nimmt.Ra's al Ghul hat geschrieben: @ Irland: Unmöglich, was da wieder passiert. Nach Griechenland das nächste Land, was EU-Kohle braucht und wohl auch nicht das letzte. Bezahlen werden hauptsächlich wir die Rechnung. Und natürlich auch die Bürger von Irland, die wohl unter Sparmaßnahmen leiden werden. Es ist nicht einzusehen, dass der Normalbürger unter den Machenschaften einiger weniger egositischen Zocker leiden. Unglaublich, dass manche Verfehlungen einer Branche, die 0,0 volkswirtschaftlichen Mehrwert generieren ungesühnt bleiben.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Wir werden garnichts zahlen, solange Irland nicht Pleite geht und sich selber saniert (wonach es ja eigentlich aussieht).
Übrigens sind Griechenland und Irland nichtmal für 5% der Wirtschaftsleistung in der EU verantwortlich und beide importieren mehr als sie exportieren. Dem Euro wird das garnix anhaben.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Du kannst die Situation überhaupt nicht einschätzen und denkst dir daher einfach "Tatsachen" aus,Ra's al Ghul hat geschrieben:Das Regime wird vom Groß der Bevölkerung nicht getragen. Die wären über eine Befreieung eher froh. Könnte ich mir zumindest vorstellen.
so kann man's auch machen.
Woher willst du wissen, wie das Volk über den Staat denkt?
Die haben da keine andere Perspektive, die wissen nicht wirklich etwas von der Welt außerhalb Nordkoreas.
Der Durchschnittsbürger verlässt Nordkorea Zeit seines Lebens nicht und lernt nichts anderes als die Kombination aus Kommunismus und Diktatur kennen.

Re: Die allgemeine Politik Thread
Sorry aberCyber Zéro hat geschrieben:Und jede Schwächung des Euro tut uns als Exportland ohnehin nicht gut
But why is the rum gone?
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Re: Die allgemeine Politik Thread
Passt gerade gut in die Diskussion:
Wie senkt man die Terrorgefahr? Ganz klar: Pressefreiheit einschränken!
Es ist schon ekelhaft, was da einigen Leuten im Schutze der diffusen "Terrorgefahr" wieder an Ideen hochkommt.
Wie senkt man die Terrorgefahr? Ganz klar: Pressefreiheit einschränken!
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Re: Die allgemeine Politik Thread
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Zuletzt geändert von Azazel2k am Sa 4. Dez 2010, 11:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die allgemeine Politik Thread
sanni hat geschrieben:Sorry aberCyber Zéro hat geschrieben:Und jede Schwächung des Euro tut uns als Exportland ohnehin nicht gut![]()
Ergänzung: Schwächung in dem Sinne, dass die Währung bröckelt und unstabil wird. Ein "schwacher Euro" dagegen kann für uns mitunter sogar Vorteile haben, da dadurch die Produkte fürs Ausland günstiger werden (-> steigende Exporte).
Zuletzt geändert von Cyber Zéro am Di 23. Nov 2010, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
