Matrix: Ein Kumpel sagte zu mir, ich soll in den Film mitkommen, weil ich mich doch so für Philosophie interessiere und es da um eine Parallelwelt ginge, also bin ich mal in diesen "doofen, dunklen Actionfilm" mitgegangen. Und was war? Da springt Trinity am Anfang in die Luft, die Kamera dreht sich einmal rund herum und ich wusste, das die Zukunft des Kinos begonnen hatte.^^
Star Wars Episode V: Ich habe die Filme erst im Zuge der Special Edition im Kino gesehen und kannte das SW-Universum vorher gar nicht. Ich war natürlich begeistert, und dann sagt Vader seinen berühmten Satz ("Ich bin dein Vater!"). Ich war dementsprechend geplättet. Ich hab das nie für möglich gehalten. Selten war mir eine Filmfigur so nahe, wie Luke in dieser Szene. Zum Glück hatte ich damals noch kein Internet, sonst hätte ich mir wohl die Story von Episode VI durchgelesen vorher. Und zum Glück hat mein Kumpel, der die Filme kannte und sie mit mir geschaut hat, dicht gehalten.
Herr der Ringe 1: Die Anfangsszene mit dem Kampf gegen Sauron, die Massen an Soldaten, die hässliche-gruseligen Orks, die genialen Kamerafahrten, der wuchtige Sound. Ist ja kein Geheimnis, dass HdR audiovisuell Maßstäbe gesetzt hat, aber trotzdem hat mich das geflasht wie kaum ein anderer Film.
Der Pate: Im Grunde genommen der ganze Film. Aber als besondere Szenen würde ich nennen, als Michael den Polizeichef erschießt, und später, als er bereits Don ist, alle anderen Dons ermorden lässt.
Pulp Fiction: Der Film sprüht imho vor Stil. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Szene in dem Apartment, in der Jules (Samuel L. Jackson) den Ezekiel-Psalm aufsagt, bevor er und Vincent den Typen erschießen, und die Tanzszene vom völlig betäubten John Travolta und Uma Thurman.




