Die bösen "Killerspiele"
- TheSmashmaster
- Level 4-2: Lakituwolke

- Beiträge: 3131
- Registriert: Fr 26. Nov 2004, 16:49
Okay, okay ist Giga, aber trotzdem:
http://www.giga.de/index.php?storyid=131182
Also ich wähle ab jetzt keine Volkspartei mehr...
PS: Warum schafft man Zigarettenautomaten nicht ab? Den könnte selbst ein 6-jähriger bedienen. Aber ein 6-jähriger kommt nicht an das böse Counter Strike.
http://www.giga.de/index.php?storyid=131182
Also ich wähle ab jetzt keine Volkspartei mehr...
PS: Warum schafft man Zigarettenautomaten nicht ab? Den könnte selbst ein 6-jähriger bedienen. Aber ein 6-jähriger kommt nicht an das böse Counter Strike.
Mario Strikers Charged - Code: 451073 165533 (P.E%)
- Lancer
- Level 2-2: Paratroopa

- Beiträge: 821
- Registriert: Di 27. Jul 2004, 11:04
- Wii-Code: 4853-0771-0332-3002
- Wohnort: Salzburg, Österreich
- Kontaktdaten:
Du musst das so sehen:TheSmashmaster hat geschrieben: PS: Warum schafft man Zigarettenautomaten nicht ab? Den könnte selbst ein 6-jähriger bedienen. Aber ein 6-jähriger kommt nicht an das böse Counter Strike.
Wenn der 6-jährige anfängt zu rauchen dann schadet es nur ihm.
Bei CS ist das was anderes... Der 6-jährige wird nach einer Runde CS sofort irgendwo irgendwie ne Waffe ergattern und dann Amok laufen, weil man das ja bei CS auch so macht. --> er schadet auch anderen... ===> Videospiel ist schuld!!
Das heißt widerum: Alarm bei BILD!! Schnell einen Artikel zu CS schreiben:
"6-jähriger läuft Amok nach einer Runde CS zocken..."
Was sagt das dann der Außenwelt?? - Na klar: Videospiele = Böse
xD
(einfach irgendnen Blödsinn zusammengeschrieben...)
Aber jetzt mal im Ernst:
Das mit dem Zigarettenautomaten... da hast du Recht! ^^
Greetz
Lancer
Hm..diese Diskussion hat ja eigentlich schon einen langen Bart
...aber gerade weils ja die Zeit war vor kurzem: ich hab als Kind auch mit Plastikpistolen rumgeballert und im Fasching Cowboy gespielt etc. , hatte mit 14 ne Luftpistole und dann Feuerwerksknarren sowie allerlei "Kriegsspielzeug" und "Ritterburgen" etc. . Ich hab jedoch bis heute nicht mal ansatzweise eine Amokeinstellung oder Verharmlosung von Gewalt feststellen können - ebenso wenig bei Freunden aus dieser Zeit. Meine Schwägerin ist Sportschützin und da sogar recht gut und mein kleiner Neffe wächst sogar mit einer weitaus strengeren Ansicht auf, was Waffen angeht.
Ich glaube, dass Videospiele und Gotcha oder dergleichen nicht Gewalt fördert oder Hemmschwellen senkt, zumindest nicht zwingend. Eher vermute ich eine Einflußnahme durch das Umfeld, den Freundeskreis und auch der Gewalt an Schulen etc. sowie der eben doch recht laschen Verfolgung in diesen Fällen.
Ich glaube, dass Videospiele und Gotcha oder dergleichen nicht Gewalt fördert oder Hemmschwellen senkt, zumindest nicht zwingend. Eher vermute ich eine Einflußnahme durch das Umfeld, den Freundeskreis und auch der Gewalt an Schulen etc. sowie der eben doch recht laschen Verfolgung in diesen Fällen.
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
So wie es aussieht wird die Lage für uns Spieler ganz schön brenzlig und ich glaube mit einem "ach schon wieder das leidige Thema, sollen die da oben doch labern" ist die Sache nicht abgetan. Es besteht dringender Handlungsbedarf in Sachen "Killerspiele" von Seiten aller Spieler, der Spielehersteller und der Fachpresse! Wir Spieler brauchen eine Lobby!
Ich poste mal eben einen Artikel von Gamefront:
07.03.06 - Ende der letzten Woche tagten die Innenminister der CDU/CSU und sprachen sich nach ihrer Sitzung einhellig für ein Herstellungs- und Verkaufsverbot so genannter 'Killerspiele' aus. Demnach ist kaum zu erwarten, dass das Thema nur eine Passage im schwarz-roten Koalitionsvertrag vom November bleiben wird.
In ihrer Erklärung fordern die Minister sogar eine Ausweitung der Angelegenheit auf die EU-Ebene. Der Politikexperte Florian Müller, der erster Repräsentant von Blizzard Entertainment in Deutschland war, sieht die politische Entwicklung in Sachen 'Killerspiele'-Verbot mit Skepsis. In seinem Blog schreibt Müller, die Befürworter des Verbots seien 'tendenziell höherrangige' und einflussreichere Politiker [...] als die Kritiker, die sich bislang zu Wort gemeldet haben'.
Er glaubt aber immer noch an eine Chance auf eine 'vernünftige Lösung', sofern 'die Computerspielebranche mit Unterstützung ihrer Handelspartner und der Gamer-Szene es richtig anpacken würde'.
Müller spricht aus Erfahrung: Er wurde letztes Jahr zum europäischen 'Campaigner of the Year' gewählt (unter anderem gegen U2-Sänger Bono). Diesen Politikpreis, der 2002 an Papst Johannes Paul II. ging, erhielt er für seine erfolgreiche Kampagne gegen die Softwarepatent-Richtlinie der EU.
Den Erfolg in dieser Sache sieht er als Beweis dafür, 'dass durchaus mit einer Mischung aus Sachinformation, Medienarbeit und Engagement von vielen Wählern etwas zu bewegen ist'. Bei der Softwarepatent-Richtlinie sei die Herausforderung ungleich größer gewesen, da diese - anders als das geplante 'Killerspiele'-Verbot - von einer großen Konzernlobby mit großen Budgets unterstützt worden sei.
Zu den Befürwortern der Softwarepatente zählten Microsoft, SAP, IBM, Siemens, Nokia, Ericsson, Philips und zahlreiche Verbände; die Gegner waren vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler, Open-Source-Entwickler und Verbraucher.
Derzeit bezweifelt Müller angesichts des bisherigen Verlaufs, dass sich die Spielehersteller und die Gamer-Community so wirkungsvoll gegen das 'Killerspiele'-Verbot wehren wie die Softwarepatentgegner. Die Softwarepatent-Richtlinie wurde am 6. Juli 2005 vom Europäischen Parlament mit einem Erdrutschergebnis (648 von 680 Stimmen) abgelehnt.
Diesem Ergebnis ging allerdings eine 'Lobbyschlacht ohne Beispiel' voraus - so nannte im letzten Sommer der CSU-Politiker Dr. Joachim Wuermeling die Auseinandersetzung, während der sich mehr Bürger an ihre Abgeordneten wandten als in irgendeiner vergleichbaren Frage.
Ich poste mal eben einen Artikel von Gamefront:
07.03.06 - Ende der letzten Woche tagten die Innenminister der CDU/CSU und sprachen sich nach ihrer Sitzung einhellig für ein Herstellungs- und Verkaufsverbot so genannter 'Killerspiele' aus. Demnach ist kaum zu erwarten, dass das Thema nur eine Passage im schwarz-roten Koalitionsvertrag vom November bleiben wird.
In ihrer Erklärung fordern die Minister sogar eine Ausweitung der Angelegenheit auf die EU-Ebene. Der Politikexperte Florian Müller, der erster Repräsentant von Blizzard Entertainment in Deutschland war, sieht die politische Entwicklung in Sachen 'Killerspiele'-Verbot mit Skepsis. In seinem Blog schreibt Müller, die Befürworter des Verbots seien 'tendenziell höherrangige' und einflussreichere Politiker [...] als die Kritiker, die sich bislang zu Wort gemeldet haben'.
Er glaubt aber immer noch an eine Chance auf eine 'vernünftige Lösung', sofern 'die Computerspielebranche mit Unterstützung ihrer Handelspartner und der Gamer-Szene es richtig anpacken würde'.
Müller spricht aus Erfahrung: Er wurde letztes Jahr zum europäischen 'Campaigner of the Year' gewählt (unter anderem gegen U2-Sänger Bono). Diesen Politikpreis, der 2002 an Papst Johannes Paul II. ging, erhielt er für seine erfolgreiche Kampagne gegen die Softwarepatent-Richtlinie der EU.
Den Erfolg in dieser Sache sieht er als Beweis dafür, 'dass durchaus mit einer Mischung aus Sachinformation, Medienarbeit und Engagement von vielen Wählern etwas zu bewegen ist'. Bei der Softwarepatent-Richtlinie sei die Herausforderung ungleich größer gewesen, da diese - anders als das geplante 'Killerspiele'-Verbot - von einer großen Konzernlobby mit großen Budgets unterstützt worden sei.
Zu den Befürwortern der Softwarepatente zählten Microsoft, SAP, IBM, Siemens, Nokia, Ericsson, Philips und zahlreiche Verbände; die Gegner waren vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler, Open-Source-Entwickler und Verbraucher.
Derzeit bezweifelt Müller angesichts des bisherigen Verlaufs, dass sich die Spielehersteller und die Gamer-Community so wirkungsvoll gegen das 'Killerspiele'-Verbot wehren wie die Softwarepatentgegner. Die Softwarepatent-Richtlinie wurde am 6. Juli 2005 vom Europäischen Parlament mit einem Erdrutschergebnis (648 von 680 Stimmen) abgelehnt.
Diesem Ergebnis ging allerdings eine 'Lobbyschlacht ohne Beispiel' voraus - so nannte im letzten Sommer der CSU-Politiker Dr. Joachim Wuermeling die Auseinandersetzung, während der sich mehr Bürger an ihre Abgeordneten wandten als in irgendeiner vergleichbaren Frage.
Leider ist parteiübergreifend hier eine Verschärfung vorgesehen. Da kannste die Entwicklung nicht an einer festnageln. Die derzeitige BR zieht da an einem Strang, unterstützt von nahezu allen Oppositionsparteien. Das Thema eignet sich eben gut, um mit wenig Aufwand scheinbaren Erfolg zu erzielen bei den Wählern 
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
Wie kommst Du darauf das die Oppositionsparteien die Sache unterstützen?
Soweit ich informiert bin, ist die FDP aus marktwirtschaftlichen Gründen dagegen, so nach dem Motto: "Die Videospielebranche hat es als großer Wachstumsmarkt in Deutschland sowieso schon schwer genug" ... Diverse Politiker der Grünen haben sich meines Wissens eher in Richtung "Zerstörung von Jugendkultur" usw. geäußert... also auch von denen nix Unterstützung. Bei der Linkspartei weiss ich im Moment nicht was die für eine Meinung vertreten, aber ich denke eher in Richtung Grüne. Aber leider hat die Opposition ja zur Zeit weniger als gar nichts zu sagen ...

Soweit ich informiert bin, ist die FDP aus marktwirtschaftlichen Gründen dagegen, so nach dem Motto: "Die Videospielebranche hat es als großer Wachstumsmarkt in Deutschland sowieso schon schwer genug" ... Diverse Politiker der Grünen haben sich meines Wissens eher in Richtung "Zerstörung von Jugendkultur" usw. geäußert... also auch von denen nix Unterstützung. Bei der Linkspartei weiss ich im Moment nicht was die für eine Meinung vertreten, aber ich denke eher in Richtung Grüne. Aber leider hat die Opposition ja zur Zeit weniger als gar nichts zu sagen ...
Naja, also nach den bekannten Vorfällen in D. hat die alte BR - also SPD/Grüne - enorm stark sich eingesetzt für eine Verschärfung. Auf Landesebene hör ich das von den REPs genauso wie von der WASG. Die FDP ist hier nur deswegen gegen eine Verschärfung, um sich inhaltlich abgrenzen zu können (Walhkampf) und natürlich um den Nimbus der "jungen Liberalen" gerecht zu werden. Spricht man dagegen mit den "alten" FDP-lern, so sieht die Lage wieder anders aus. Fazit meiner Erfahrung: keine Partei ist gegen eine Regelung - auch wenn es noch kleine Unterschiede gibt in der Ausgestaltung. Zwar ist die FDP hier eher liberal, die CDU sagt aber auch, dass man nicht strenger als die EU regulieren möchte und die SPD ist sowieso gegen die Meinung der anderen, um sich einen scheinbaren Vorteil zu verschaffen.
Ich find das persönlich - egal welche Partei - ein Trauerspiel. Da schiebt der eine es dem anderen zu, und der verweist auf die EU und am Ende wollen alle eine Regelung aber dann wieder doch nicht. Durch die Bank wollen alle eine Regelung, um sich nicht einem Vorwurf auszusetzen, man würde nichts tun. Im Gegenzug ist eine "Killerspiel-Regelung" einfach total einfach *lol*...das kostet praktsich den Staat nichts und man kann auf dem Marktplatz der Eitelkeiten behaupten, man würde "die Kinder" und "die Jugend" schützen. Dem Waldorfschüler-Grünen mag das sogar recht sein, der JU oder den JUSOS interessiert das gar nicht und die FDP-Jünger vergnügen sich lieber bei anderen Dingen als wie mit Videospielen.
Ich find das persönlich - egal welche Partei - ein Trauerspiel. Da schiebt der eine es dem anderen zu, und der verweist auf die EU und am Ende wollen alle eine Regelung aber dann wieder doch nicht. Durch die Bank wollen alle eine Regelung, um sich nicht einem Vorwurf auszusetzen, man würde nichts tun. Im Gegenzug ist eine "Killerspiel-Regelung" einfach total einfach *lol*...das kostet praktsich den Staat nichts und man kann auf dem Marktplatz der Eitelkeiten behaupten, man würde "die Kinder" und "die Jugend" schützen. Dem Waldorfschüler-Grünen mag das sogar recht sein, der JU oder den JUSOS interessiert das gar nicht und die FDP-Jünger vergnügen sich lieber bei anderen Dingen als wie mit Videospielen.
- TheSmashmaster
- Level 4-2: Lakituwolke

- Beiträge: 3131
- Registriert: Fr 26. Nov 2004, 16:49
Ich find schon die Bezeichnung "Killerspiel" sowas von lächerlich. Die Politik liebt doch aufwendige Formulierungen, liebe Leserinnen und Leser, liebe Freundinnen und Freunde. Deshalb hätt´ ich eher mit sowas wie "elektronische Videospiele, die Morde simulieren" gerechnet. Also dass sogar CS angegriffen wird find ich einfach nur lächerlich. Da ist Yoshi´s Island gruseliger...
Mario Strikers Charged - Code: 451073 165533 (P.E%)
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
Hab noch ein paar LInks zu Thema ...
http://www.netzeitung.de/internet/386212.html
http://www.golem.de/0603/43871.html
Also mir mach das Ganze irgendwie Angst. Eigentlich bin zwar kein wirklich großer Freund von GTA, CS und Co., aber ich sehe da eine große Gefahr für die freiheitlich, demokratischen Werte unserer Gesellschaft. Außerdem möchte ich das nächste Resi verdammt nochmal dann doch spielen. Das Thema führt mir jedenfalls mal wieder schön vor Augen, wie populistisch, weltfremd und scheinheilig unsere ganze Politik doch ist. Wer glaubt denn im Ernst das höhere Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen von Videospielen her rührt? Das ist einfach lächerlich! Da gibt es aber ganz andere Probleme in diesem Land die zuerst einmal bewältigt werden müssten! Aber das ist ein anderes Thema ...
Vielleicht hat ja hier jemand eine gute Idee, was wir als Gamer dagegen unternehmen könnten ... (mal so in die Runde werf)
http://www.netzeitung.de/internet/386212.html
http://www.golem.de/0603/43871.html
Also mir mach das Ganze irgendwie Angst. Eigentlich bin zwar kein wirklich großer Freund von GTA, CS und Co., aber ich sehe da eine große Gefahr für die freiheitlich, demokratischen Werte unserer Gesellschaft. Außerdem möchte ich das nächste Resi verdammt nochmal dann doch spielen. Das Thema führt mir jedenfalls mal wieder schön vor Augen, wie populistisch, weltfremd und scheinheilig unsere ganze Politik doch ist. Wer glaubt denn im Ernst das höhere Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen von Videospielen her rührt? Das ist einfach lächerlich! Da gibt es aber ganz andere Probleme in diesem Land die zuerst einmal bewältigt werden müssten! Aber das ist ein anderes Thema ...
Vielleicht hat ja hier jemand eine gute Idee, was wir als Gamer dagegen unternehmen könnten ... (mal so in die Runde werf)
- TheSmashmaster
- Level 4-2: Lakituwolke

- Beiträge: 3131
- Registriert: Fr 26. Nov 2004, 16:49
Das muss doch verdammt nochmal egal sein. Ein Herstellungs- und Verkaufsverbot bedeutet, dass es NIEMAND mehr spielen kann. Wenn alle Kinder schon mit 10 Jahren Wodka trinken wäre mir das zwar nicht egal, aber ich würde mir ein Verbot nicht gefallen lassenphaseshifter hat geschrieben: Wer glaubt denn im Ernst das höhere Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen von Videospielen her rührt?
Mario Strikers Charged - Code: 451073 165533 (P.E%)
Insgesamt ist es ein Versagen der Politik, die scheinbar glaubt, mit Regeln, Gesetzen etc. eine bessere Moral, Erziehung und Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu erreichen. Der zum scheitern verurteilte Versuch, fehlende und/oder falsche Erziehung in deren Auswirkung für die Gemeinschaft zu reduzieren. Das fängt mit Kinderschutz-Einstellungen an auf den neuen Konsolen und geht weiter bis zum Verbot von eben sog. "Killerspielen". Klaro ist selbst der Begriff einfach nonsens, dafür ist er palkativ und eingängig und viele grob fahlässige Eltern, die sich nicht die Bohne dafür eigentlich interessieren, gefällt das.
Allerdings glaube ich, dass das durchaus auch eine Folge der allgemeinen Verhaltensweisen der Jugendlichen ist. Wenn ab 12 Jährige mit Wodka sich besaufen, Züge und Wände sprayen, keinen Plan von Verhütung aber von Swingerclubs haben und und und - dann steht der Gesetzgeber ohnmächtig und handlungsunfähig da, was er sich nicht gefallen lassen möchte (wg. Wiederwahl etc.).
Was Gamer dagegen machen können ? Eigentlich nichts. Die "Szene" ist viel zu sehr verteilt, wenig organisiert und hat kaum Fürsprecher. Die Software-Hersteller gelten als befangen und politisch motivierte "Betroffene" gibts so gut wie gar nicht. ("null Bock, interessiert mich nicht, Politik ist scheiße etc."). Da bleiben dann nur einzelne Stimmen, die sich dagegen auflehnen und die gehen förmlich in rotem Blut baden, angesichts der bekannten Bilder und Berichte von Amokläufern mit Samurei-Schwertern, Waffen, Autocrashkids und Co. . Deswegen glaue ich, dass tatsächlich eher ein Mario oder Luigi vorerst Zukunft hat und ein CoD oder Far Cry nur noch illegal aus dem Nicht-EU Ausland kommen könnte per Internet. Doch auch hier sind ja massive EU-weite Überwachungen geplant. Tatsächlich hoffe ich nur, dass die Umsetzung dieser Gesetzespläne eher weniger heiß gegessen wird, wie sie derzeit gekocht wird.
Was die anderen Probleme angeht - absolut richtig. Nur leider sind Lösungen hierzu entweder politisch nicht mehrheitsfähig oder unbequem und teuer. Da bietet sich ein Verbot von "Killerspielen" viel eher an, zu reglementieren mit scheinbar toller und positiver Wirkung für die "Entwicklung unserer Kinder"
Allerdings glaube ich, dass das durchaus auch eine Folge der allgemeinen Verhaltensweisen der Jugendlichen ist. Wenn ab 12 Jährige mit Wodka sich besaufen, Züge und Wände sprayen, keinen Plan von Verhütung aber von Swingerclubs haben und und und - dann steht der Gesetzgeber ohnmächtig und handlungsunfähig da, was er sich nicht gefallen lassen möchte (wg. Wiederwahl etc.).
Was Gamer dagegen machen können ? Eigentlich nichts. Die "Szene" ist viel zu sehr verteilt, wenig organisiert und hat kaum Fürsprecher. Die Software-Hersteller gelten als befangen und politisch motivierte "Betroffene" gibts so gut wie gar nicht. ("null Bock, interessiert mich nicht, Politik ist scheiße etc."). Da bleiben dann nur einzelne Stimmen, die sich dagegen auflehnen und die gehen förmlich in rotem Blut baden, angesichts der bekannten Bilder und Berichte von Amokläufern mit Samurei-Schwertern, Waffen, Autocrashkids und Co. . Deswegen glaue ich, dass tatsächlich eher ein Mario oder Luigi vorerst Zukunft hat und ein CoD oder Far Cry nur noch illegal aus dem Nicht-EU Ausland kommen könnte per Internet. Doch auch hier sind ja massive EU-weite Überwachungen geplant. Tatsächlich hoffe ich nur, dass die Umsetzung dieser Gesetzespläne eher weniger heiß gegessen wird, wie sie derzeit gekocht wird.
Was die anderen Probleme angeht - absolut richtig. Nur leider sind Lösungen hierzu entweder politisch nicht mehrheitsfähig oder unbequem und teuer. Da bietet sich ein Verbot von "Killerspielen" viel eher an, zu reglementieren mit scheinbar toller und positiver Wirkung für die "Entwicklung unserer Kinder"
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
Ich frage mich gerade, wie man sich denn bitte eine Kontrolle des Internets vorstellt ... ? Schöne Grüße aus China, die wissen wie es geht! Ich kann mir kaum vorstellen das die EU da wirklich mitspielt, in den anderen EU Ländern ist das ausserdem nicht so ein Thema wie bei uns, nur Deutschland hat derart heftige sogenannte "Jugendschutzgesetze" bei denen sogar mündige Erwachsene Probleme haben, an entsprechende Medien zu kommen. Für mich ist das ganz klar Zensur! Wenn man schon ungeliebte Gewaltinhalte im www zensiert, kann man das ja auch gleich noch auf andere Themen ausweiten! Ich kann mir nicht vorstellen das Länder wie z.B die Niederlande da mitziehen würden. Zum Glück hat Deutschland bei der EU nicht alleine das sagen.
Vonwegen 10 jährige die Wodka saufen ... Wieso kommt eigentlich niemand auf die Idee Alkohol zu verbieten? Wie viele Gewalttaten, Morde und Vergewaltigungen sind denn auf Alkohol zurück zu führen? Aber in vielen Fällen wirkt sich die Alkoholisierung des Täters ja sogar noch strafmildernd aus ... Wir leben schon in einer ziemlich absurden Welt ... Vielleicht sollten man an die Gründung einer Initiative "Gamer gegen Alkohol" denken?
Die andere Frage ist, wie definiert man denn nun "KIllerspiele"? Wenn man das jetzt auf jedes Spiel bezieht, in dem irgendwas auf irgendeine Weise getötet werden kann, können wir uns schonmal von Metroid, Zelda und Co. verabschieden. Wollen wir hoffen das Metroid Prime Hunter und Zelda TP noch vor einem entsprechenden neuen Gesetz auf den Markt kommen. Bevor wir uns dann nur noch mit "Hello Kitty" oder "Barbies neuem Pferdeabenteuer" vergnügen dürfen.
Ich hoffe nur, das wie oben schon gesagt, nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird und das Ganze dann doch noch halbwegs glimpflich für uns Gamer ausgeht. Ansonsten bin ich bereit, für meine Rechte als erwachsener, mündiger Bürger zu kämpfen!
Vonwegen 10 jährige die Wodka saufen ... Wieso kommt eigentlich niemand auf die Idee Alkohol zu verbieten? Wie viele Gewalttaten, Morde und Vergewaltigungen sind denn auf Alkohol zurück zu führen? Aber in vielen Fällen wirkt sich die Alkoholisierung des Täters ja sogar noch strafmildernd aus ... Wir leben schon in einer ziemlich absurden Welt ... Vielleicht sollten man an die Gründung einer Initiative "Gamer gegen Alkohol" denken?
Die andere Frage ist, wie definiert man denn nun "KIllerspiele"? Wenn man das jetzt auf jedes Spiel bezieht, in dem irgendwas auf irgendeine Weise getötet werden kann, können wir uns schonmal von Metroid, Zelda und Co. verabschieden. Wollen wir hoffen das Metroid Prime Hunter und Zelda TP noch vor einem entsprechenden neuen Gesetz auf den Markt kommen. Bevor wir uns dann nur noch mit "Hello Kitty" oder "Barbies neuem Pferdeabenteuer" vergnügen dürfen.
Ich hoffe nur, das wie oben schon gesagt, nichts so heiss gegessen wie es gekocht wird und das Ganze dann doch noch halbwegs glimpflich für uns Gamer ausgeht. Ansonsten bin ich bereit, für meine Rechte als erwachsener, mündiger Bürger zu kämpfen!
- the new nightmare
- Level 6-2: Wumpp

- Beiträge: 9808
- Registriert: Mi 8. Jan 2003, 11:16
- Zockt aktuell: Sehr viel 360, selten GC oder DS, ganz selten PS2!
- Wohnort: das würdet ihr mir sowieso nicht glauben
Da stimm ich dir voll und ganz zu phaseshifter
Auserdem glaub ich, daß die Rate der Amokläufer usw sich eher noch erhöht wenn man diese Spiele komplett verbietet. Woran soll man denn seinen aufgestauten Frust sonst noch rauslassen
(außer den kleinen Bruder zu vermöbeln
{nicht ernst gemeint
} ).
Wenn jeder hier in Deutschland nen vernünftigen Arbeitsplatz hätte, die jugendlichen gescheite Jugendeinrichtungen und spielmöglichkeiten draußen, dann würden sich diese "Probleme" erst gar nicht so ausbreiten wie es momentan der Fall ist. Und wenn dann noch das Elternhaus zerrüttet ist, dann hilft überhaupt kein Verbot von irgendwas mehr
Tschau, nightmare
Wenn jeder hier in Deutschland nen vernünftigen Arbeitsplatz hätte, die jugendlichen gescheite Jugendeinrichtungen und spielmöglichkeiten draußen, dann würden sich diese "Probleme" erst gar nicht so ausbreiten wie es momentan der Fall ist. Und wenn dann noch das Elternhaus zerrüttet ist, dann hilft überhaupt kein Verbot von irgendwas mehr
Tschau, nightmare
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Im Grunde lassen sich solche Spiele auch nicht wirklich verbieten. Es wird immer ein Land geben, welches solche Spiele als legal definiert und die weltweite Vernetzung sorgt durchaus für ihre Verbreitung. Irgendwie versucht man eben die Verantwortung auf Firmen und Studios zu lenken, da die heimische in der Familie in nahezu allen Fällen des Amoklaufes nicht funktioniert hat und selbst Behörden hier versagen.
Allerdings glaub ich auch, dass es selbst mit ausreichenden Arbeitsplätzen nicht alleine zu machen wäre, hier vorzubeugen. Die Spielerei läuft im Normalfall in der Freizeit ab. Spielmöglichkeiten, Vereine und Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung existieren durchaus, nur werden sie oft nicht wahr genommen aus Desinteresse oder Faulheit oder Eigenmotivation.
Klaro sind die Pläne eine Zensur - und wieder muß die Mehrheit dafür leiden, weil einige durchdrehen. Egal ob Gewaltvideos per handy etc. - wäre das Interesse nicht da, würde es auch keine Gesetze dagegen geben bzw. Pläne hierzu.
Allerdings glaub ich auch, dass es selbst mit ausreichenden Arbeitsplätzen nicht alleine zu machen wäre, hier vorzubeugen. Die Spielerei läuft im Normalfall in der Freizeit ab. Spielmöglichkeiten, Vereine und Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung existieren durchaus, nur werden sie oft nicht wahr genommen aus Desinteresse oder Faulheit oder Eigenmotivation.
Klaro sind die Pläne eine Zensur - und wieder muß die Mehrheit dafür leiden, weil einige durchdrehen. Egal ob Gewaltvideos per handy etc. - wäre das Interesse nicht da, würde es auch keine Gesetze dagegen geben bzw. Pläne hierzu.
- the new nightmare
- Level 6-2: Wumpp

- Beiträge: 9808
- Registriert: Mi 8. Jan 2003, 11:16
- Zockt aktuell: Sehr viel 360, selten GC oder DS, ganz selten PS2!
- Wohnort: das würdet ihr mir sowieso nicht glauben
Na also Gewaltvideos auf Handy´s sind schon ne andere Liga Sandor, besonders wenn es sich um so reale Tötungsvideos handelt wie sie da ja anscheinend im Umlauf waren
. Da MUSS man einfach was dagegen tun und kann sich nicht hinter der freien Meinungsäußerung verstecken
Sowas ist einfach nur wiederlich und hat weder auf den Handy´s von Jugendlichen noch auf denen von Erwachsenen was zu suchen
Tschau, nightmare
Tschau, nightmare
Die Chance den Jackpott im Lotto zu gewinnen liegt bei 1:140000000 und Millionen Leute sagen sich "hey, es könnte ja mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
Die Chance durch das Rauchen Lungenkrebs zu bekommen liegt bei 1:1000 und Millionen Leute sagen sich "hey, warum sollte es ausgerechnet mich treffen".
- Spike
- Admin
- Beiträge: 25482
- Registriert: Mo 19. Mai 2003, 10:54
- Network ID: Spike77
- Zockt aktuell: [PC] PUBG, Stellaris [Switch] Tetris
Früher war es die Rockmusik, heute sind es die Killerspiele. Es wird immer einen Grund geben, um das mangelnde Verantwortungsbewusstsein der Eltern durch einen vorgeschobenen Grund zu schützen.
Es wird sich aber nicht durchsetzen, nicht im Zeitalter des Internets, der Globalisierung (Importe) und der Industriemacht (Videospielindustrie > Filmindustrie).
P.S.
Sowas sollten andere Firmen unterstützen:
http://www.gfdata.de/archiv03-2006-game ... rbrief.pdf
Es wird sich aber nicht durchsetzen, nicht im Zeitalter des Internets, der Globalisierung (Importe) und der Industriemacht (Videospielindustrie > Filmindustrie).
P.S.
Sowas sollten andere Firmen unterstützen:
http://www.gfdata.de/archiv03-2006-game ... rbrief.pdf
„Wissen ist Nacht!“
Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
3DS Code: 1246-9150-3352
Prof. Dr. Abdul Nachtigaller
3DS Code: 1246-9150-3352
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
Hier mal wieder was zum lesen zu dem Thema.
Quelle: Yahoo.de
Hamburg (dpa) - Ist es harmlos, wenn Kinder am Bildschirm eines Computers auf virtuelle Menschen ballern? Die kontroverse Diskussion darüber hat neue Aktualität bekommen, seitdem bekannt ist, dass die große Koalition solche Spiele in Deutschland verbieten will.
Die Gegner eines Verbots, darunter vor allem Medienwissenschaftler und die Computer-Lobby, führen ins Feld, es sei wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass Kinder und Jugendliche mit solchen Killerspielen reale Gewalt übten. «Was wir aber wissen, ist, dass das Spielen solcher Spiele zur Abstumpfung gegenüber realer Gewalt in der mitmenschlichen Umgebung führt und dass die eigene Gewaltbereitschaft zunimmt», sagt hingegen der Hirnforscher Manfred Spitzer in einem Interview der Zeitschrift «Psychologie heute» (Weinheim, Januar-Ausgabe).
Es werde zwar häufig argumentiert, dass Computerspielen und Fernsehen im Kindesalter den geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten förderlich seien, wie etwa der Schnelligkeit des Denkens oder Reagierens. Dazu gebe es aber nur eine einzige Untersuchung, sagte Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und Autor des Buchs «Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft» (Ernst Klett Verlag).
In dieser Untersuchung wurde herausgefunden, dass Kinder Einzelheiten auf dem Bildschirm schneller erkennen können, wenn sie viele «Ballerspiele» spielen. Damit werde aber auch beschrieben, dass eine Aufmerksamkeitsstörung antrainiert wird, sagte Spitzer mit Hinweis auf die vielen sonstigen visuellen Reize.
Auf jeden Fall üben Gewaltspiele eine für Erwachsene häufig kaum nachvollziehbare Faszination auf Kinder und Jugendliche aus. «So genannte Ego-Shooter sind unter anderem deshalb so beliebt, weil sie von allen Computerspielen das banalste Spielprinzip innehaben. Viele Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag mit solchen Spielen verbringen, kennen gar keine anderen Computerspiele oder haben weder die Geduld noch die Fähigkeit, einem komplexen Spielprinzip zu folgen», sagte der Leiter eines Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel, in einer früheren Ausgabe von «Psychologie heute». Der Autor des Buchs «Killerspiele im Kinderzimmer» (Walter Verlag), ist der Meinung: «Es gibt jede Menge brutaler und zynischer Computerspiele, die absolut nichts in den Händen von Kindern und Jugendlichen zu suchen haben. Da helfen nur harsche Verbote.»
Die Motivationspsychologen Rita Steckel und Clemens Trudewind von der Universität Bochum zogen aus einer Studie mit 280 Schulkindern die praktische Konsequenz, Eltern sollten «mit den Kindern über die Spiele reden und Werte bezüglich Gewalt vermitteln, die sie gegebenenfalls auch mit Verboten durchsetzen sollten».
Feibel unterscheidet zwischen konstruktiven und negativen Spielen. In einem konstruktiven wird zum Beispiel ein Staat errichtet, der dann gegen Barbaren, die alles an sich reißen wollen, verteidigt werden muss. «Ego-Shooter sind immer destruktiv, selbst wenn ihnen wie bei "Counter-Strike" ein hoher taktischer Bezug bescheinigt wird», sagte Feibel.
Ein Computer im Kinderzimmer kann nach dem Urteil von Experten auch die Leistungen in der Schule beeinflussen. Das kriminologische Forschungsinstitut in Hannover hat bei einer Repräsentativbefragung von 6000 Viertklässlern und 17 000 Schülern neunter Klassen festgestellt, dass der Besitz eines PC im eigenen Zimmer bei den Jungen die tägliche Spielzeit je nach Alter und Schultyp um 40 bis 90 Minuten erhöht. Das beeinflusst nach dem Befund von Neurologen ebenfalls die schulische Leistungsfähigkeit, weil die Konzentrationsfähigkeit leidet und das im Kurzzeitgedächtnis flüchtig gespeicherte Schulwissen teilweise durch die emotional hoch besetzten Bilder der Gewalt verdrängt wird.
Dass Mädchen pro Tag fast 90 Minuten weniger am Computer spielen und außerdem die brutalen Spiele meiden, scheint für Christian Pfeiffer, den Direktor des Instituts in Hannover, auch ein Grund für ihren in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gewachsenen Leistungsvorsprung gegenüber den Jungen zu sein.
Der Magdeburger Informatik-Professor Maic Masuch gab zum Thema «Killer-Spiele» im Deutschlandradio Kultur zu bedenken, die Debatte gehe an der Wirklichkeit vorbei. Seiner Meinung nach werden Computerspiele zu einem ganz natürlichen Bestandteil der Kultur. «Das wird ähnlich sein wie im Film: Wenn wir uns heute Stummfilme ansehen, schmunzeln wir über die Bildsprache und darüber, dass die Leute aus dem Kino gerannt sind, als der erste Zug auf sie zu kam», sagte Masuch. An der Universität Ilmenau wurde bereits die erste Professur für Computerspiele ausgeschrieben.
Quelle: Yahoo.de
Hamburg (dpa) - Ist es harmlos, wenn Kinder am Bildschirm eines Computers auf virtuelle Menschen ballern? Die kontroverse Diskussion darüber hat neue Aktualität bekommen, seitdem bekannt ist, dass die große Koalition solche Spiele in Deutschland verbieten will.
Die Gegner eines Verbots, darunter vor allem Medienwissenschaftler und die Computer-Lobby, führen ins Feld, es sei wissenschaftlich nicht nachweisbar, dass Kinder und Jugendliche mit solchen Killerspielen reale Gewalt übten. «Was wir aber wissen, ist, dass das Spielen solcher Spiele zur Abstumpfung gegenüber realer Gewalt in der mitmenschlichen Umgebung führt und dass die eigene Gewaltbereitschaft zunimmt», sagt hingegen der Hirnforscher Manfred Spitzer in einem Interview der Zeitschrift «Psychologie heute» (Weinheim, Januar-Ausgabe).
Es werde zwar häufig argumentiert, dass Computerspielen und Fernsehen im Kindesalter den geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten förderlich seien, wie etwa der Schnelligkeit des Denkens oder Reagierens. Dazu gebe es aber nur eine einzige Untersuchung, sagte Spitzer, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm und Autor des Buchs «Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft» (Ernst Klett Verlag).
In dieser Untersuchung wurde herausgefunden, dass Kinder Einzelheiten auf dem Bildschirm schneller erkennen können, wenn sie viele «Ballerspiele» spielen. Damit werde aber auch beschrieben, dass eine Aufmerksamkeitsstörung antrainiert wird, sagte Spitzer mit Hinweis auf die vielen sonstigen visuellen Reize.
Auf jeden Fall üben Gewaltspiele eine für Erwachsene häufig kaum nachvollziehbare Faszination auf Kinder und Jugendliche aus. «So genannte Ego-Shooter sind unter anderem deshalb so beliebt, weil sie von allen Computerspielen das banalste Spielprinzip innehaben. Viele Kinder und Jugendliche, die den ganzen Tag mit solchen Spielen verbringen, kennen gar keine anderen Computerspiele oder haben weder die Geduld noch die Fähigkeit, einem komplexen Spielprinzip zu folgen», sagte der Leiter eines Büros für Kindermedien in Berlin, Thomas Feibel, in einer früheren Ausgabe von «Psychologie heute». Der Autor des Buchs «Killerspiele im Kinderzimmer» (Walter Verlag), ist der Meinung: «Es gibt jede Menge brutaler und zynischer Computerspiele, die absolut nichts in den Händen von Kindern und Jugendlichen zu suchen haben. Da helfen nur harsche Verbote.»
Die Motivationspsychologen Rita Steckel und Clemens Trudewind von der Universität Bochum zogen aus einer Studie mit 280 Schulkindern die praktische Konsequenz, Eltern sollten «mit den Kindern über die Spiele reden und Werte bezüglich Gewalt vermitteln, die sie gegebenenfalls auch mit Verboten durchsetzen sollten».
Feibel unterscheidet zwischen konstruktiven und negativen Spielen. In einem konstruktiven wird zum Beispiel ein Staat errichtet, der dann gegen Barbaren, die alles an sich reißen wollen, verteidigt werden muss. «Ego-Shooter sind immer destruktiv, selbst wenn ihnen wie bei "Counter-Strike" ein hoher taktischer Bezug bescheinigt wird», sagte Feibel.
Ein Computer im Kinderzimmer kann nach dem Urteil von Experten auch die Leistungen in der Schule beeinflussen. Das kriminologische Forschungsinstitut in Hannover hat bei einer Repräsentativbefragung von 6000 Viertklässlern und 17 000 Schülern neunter Klassen festgestellt, dass der Besitz eines PC im eigenen Zimmer bei den Jungen die tägliche Spielzeit je nach Alter und Schultyp um 40 bis 90 Minuten erhöht. Das beeinflusst nach dem Befund von Neurologen ebenfalls die schulische Leistungsfähigkeit, weil die Konzentrationsfähigkeit leidet und das im Kurzzeitgedächtnis flüchtig gespeicherte Schulwissen teilweise durch die emotional hoch besetzten Bilder der Gewalt verdrängt wird.
Dass Mädchen pro Tag fast 90 Minuten weniger am Computer spielen und außerdem die brutalen Spiele meiden, scheint für Christian Pfeiffer, den Direktor des Instituts in Hannover, auch ein Grund für ihren in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gewachsenen Leistungsvorsprung gegenüber den Jungen zu sein.
Der Magdeburger Informatik-Professor Maic Masuch gab zum Thema «Killer-Spiele» im Deutschlandradio Kultur zu bedenken, die Debatte gehe an der Wirklichkeit vorbei. Seiner Meinung nach werden Computerspiele zu einem ganz natürlichen Bestandteil der Kultur. «Das wird ähnlich sein wie im Film: Wenn wir uns heute Stummfilme ansehen, schmunzeln wir über die Bildsprache und darüber, dass die Leute aus dem Kino gerannt sind, als der erste Zug auf sie zu kam», sagte Masuch. An der Universität Ilmenau wurde bereits die erste Professur für Computerspiele ausgeschrieben.
- phaseshifter
- Level 2-3: Bob-omb

- Beiträge: 1052
- Registriert: Mi 27. Okt 2004, 12:41
- Network ID: phaseshifter
- Wii-Code: 6517-8171-6460-7252
- Zockt aktuell: Mario Golf 3DS, TWD2, Tomb Raider, SM3DWorld
- Wohnort: Im Oberbergischen
- Kontaktdaten:
Um den Thread mal wieder nach oben zu holen ...
Es gibt mal wieder was neues zu dem Thema. Wie immer will ein CDU Politiker auf sich aufmerksam machen. Wenn man das so liest, könnte man meinen, das jeden Tag nachweislich 2 Amokläufe, die durch "Killerspiele" ausgelöst wurden, in Deutschland stattfinden. Besonders schön der Satz gleich zu Anfang: "Bei den Methoden könne man sich an der Verfolgung von Kinderpornographie orientieren." *hust* Soso wir Gamer sollen also gejagt werden wie Kinderschänder. Gut das in den Gefängnissen vermutlich ausreichend Platzt ist, da die Kriminalität in Deutschland ja rückläufig ist. Scheinbar braucht man neues Füllmaterial, den "Killerspielspieler" oder schlimmer noch den "Killerspielverbreiter" (Händler?)
Ach ja, ich liebe den letzten Absatz ...
Berlin - Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat ein rasches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen gefordert. Spiele, in denen möglichst viele Menschen getötet oder verstümmelt werden müßten, sollten aus dem Netz eliminiert werden, sagte Schünemann in Hannover. Bei den Methoden könne man sich an der Verfolgung von Kinderpornographie orientieren. Er hoffe auf entsprechende "klare Beschlüsse" der Innenministerkonferenz im Herbst.
"Wir dürfen nicht warten, bis spektakuläre Einzelfälle von jugendlichen Amokläufern - wie 2002 in Erfurt - zu Opfern führen", sagte Schünemann. Statt darüber zu diskutieren, wie solche Spiele auf Jugendliche wirken, müsse schnellstens präventiv gehandelt werden. Freiwillige Selbstkontrolle reiche offenbar nicht aus. Ein wirksamer Jugendschutz könne nur erreicht werden, wenn brutale Computerspiele gar nicht erst auf den Markt kämen, sagte der Minister.
Kritik an dem Vorstoß aus Niedersachsen kam von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). "Deutschland hat bei Computerspielen bereits den schärfsten Jugendschutz der Welt", sagte USK-Leiterin Christine Schulz der WELT. Die Altersfreigabe von Computer- und Konsolenspielen erfolge seit dem 1. April 2003 auf der Grundlage der Regelungen des damals modifizierten Jugendschutzgesetzes. Dabei würden die rechtlichen Vorgaben streng beachtet. Das heißt: "Jugendgefährdende Produkte erhalten kein Kennzeichen. Sie können indiziert werden", sagte Schulz dieser Zeitung. Auf die Einhaltung der Regeln in den Prüfgremien würde nicht zuletzt der Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden achten, der die Freigaben erteile. Auch aus Reihen der Opposition wurde Kritik laut. "Wir haben ein gut funktionierendes Kontrollsystem, deshalb benötigen wir keine derartigen populistischen Vorstöße", sagte Hans-Joachim Otto (FDP), Vorsitzender im Ausschuß für Kultur und Medien im Bundestag, gegenüber der WELT. Im übrigen seien gewaltverherrlichende Computerspiele "schon jetzt laut Gesetz strafbar und somit auch verboten". Wenn zusätzlich schärfere Gesetze gefordert werden, zeuge das von "mangelnder Sachkenntnis", sagte Otto.
Im Koalitionsvertrag hatte Schwarz-Rot sich auf Eckpunkte gegen sogenannte Killerspiele geeinigt. Außer einem Verbot sollen die bestehenden Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen sowie die Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten geprüft werden. Ferner soll die Wirksamkeit der freiwilligen Selbstkontrolleinrichtungen im Medienbereich sowie das jetzige Modell der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Staat beim Jugendschutz überprüft werden. Im April dieses Jahres hatte sich die Innenministerkonferenz auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe verständigt, die ein Konzept für eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern erarbeiten soll. Die Arbeitsgruppe, an der auch Niedersachsen beteiligt sei, werde die rechtlichen und technischen Möglichkeiten zur Unterbindung dieser Killerspiele prüfen, sagte Schünemann. Bayerns Innenminister Günther Beckstein hatte bereits vor Killerspielen gewarnt. Der CSU-Politiker glaubt, daß eine Indizierung allein nicht ausreiche. Nun sollen zusammen mit den Sozial- und Jugendministern der Länder die im Koalitionsvertrag formulierten Ziele ausgearbeitet werden.
Im April 2002 tötete der 19jährige Robert Steinhäuser in einem Erfurter Gymnasium 13 Lehrer und einen herbeigeeilten Polizisten. Zudem wurden zwei Schüler getötet - der Amokschütze tötete sich anschließend selbst. Die Polizei fand in der Wohnung des Jungen das Ego-Shooter-Spiel "Counterstrike".
(Quelle: Die Welt)
Es gibt mal wieder was neues zu dem Thema. Wie immer will ein CDU Politiker auf sich aufmerksam machen. Wenn man das so liest, könnte man meinen, das jeden Tag nachweislich 2 Amokläufe, die durch "Killerspiele" ausgelöst wurden, in Deutschland stattfinden. Besonders schön der Satz gleich zu Anfang: "Bei den Methoden könne man sich an der Verfolgung von Kinderpornographie orientieren." *hust* Soso wir Gamer sollen also gejagt werden wie Kinderschänder. Gut das in den Gefängnissen vermutlich ausreichend Platzt ist, da die Kriminalität in Deutschland ja rückläufig ist. Scheinbar braucht man neues Füllmaterial, den "Killerspielspieler" oder schlimmer noch den "Killerspielverbreiter" (Händler?)
Ach ja, ich liebe den letzten Absatz ...
Berlin - Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat ein rasches Herstellungs- und Verbreitungsverbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen gefordert. Spiele, in denen möglichst viele Menschen getötet oder verstümmelt werden müßten, sollten aus dem Netz eliminiert werden, sagte Schünemann in Hannover. Bei den Methoden könne man sich an der Verfolgung von Kinderpornographie orientieren. Er hoffe auf entsprechende "klare Beschlüsse" der Innenministerkonferenz im Herbst.
"Wir dürfen nicht warten, bis spektakuläre Einzelfälle von jugendlichen Amokläufern - wie 2002 in Erfurt - zu Opfern führen", sagte Schünemann. Statt darüber zu diskutieren, wie solche Spiele auf Jugendliche wirken, müsse schnellstens präventiv gehandelt werden. Freiwillige Selbstkontrolle reiche offenbar nicht aus. Ein wirksamer Jugendschutz könne nur erreicht werden, wenn brutale Computerspiele gar nicht erst auf den Markt kämen, sagte der Minister.
Kritik an dem Vorstoß aus Niedersachsen kam von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). "Deutschland hat bei Computerspielen bereits den schärfsten Jugendschutz der Welt", sagte USK-Leiterin Christine Schulz der WELT. Die Altersfreigabe von Computer- und Konsolenspielen erfolge seit dem 1. April 2003 auf der Grundlage der Regelungen des damals modifizierten Jugendschutzgesetzes. Dabei würden die rechtlichen Vorgaben streng beachtet. Das heißt: "Jugendgefährdende Produkte erhalten kein Kennzeichen. Sie können indiziert werden", sagte Schulz dieser Zeitung. Auf die Einhaltung der Regeln in den Prüfgremien würde nicht zuletzt der Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden achten, der die Freigaben erteile. Auch aus Reihen der Opposition wurde Kritik laut. "Wir haben ein gut funktionierendes Kontrollsystem, deshalb benötigen wir keine derartigen populistischen Vorstöße", sagte Hans-Joachim Otto (FDP), Vorsitzender im Ausschuß für Kultur und Medien im Bundestag, gegenüber der WELT. Im übrigen seien gewaltverherrlichende Computerspiele "schon jetzt laut Gesetz strafbar und somit auch verboten". Wenn zusätzlich schärfere Gesetze gefordert werden, zeuge das von "mangelnder Sachkenntnis", sagte Otto.
Im Koalitionsvertrag hatte Schwarz-Rot sich auf Eckpunkte gegen sogenannte Killerspiele geeinigt. Außer einem Verbot sollen die bestehenden Altersgrenzen für die Freigabe von Filmen und Spielen sowie die Kontroll- und Sicherheitsstandards für Videoverleihautomaten geprüft werden. Ferner soll die Wirksamkeit der freiwilligen Selbstkontrolleinrichtungen im Medienbereich sowie das jetzige Modell der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Staat beim Jugendschutz überprüft werden. Im April dieses Jahres hatte sich die Innenministerkonferenz auf die Einrichtung einer Arbeitsgruppe verständigt, die ein Konzept für eine gemeinsame Initiative von Bund und Ländern erarbeiten soll. Die Arbeitsgruppe, an der auch Niedersachsen beteiligt sei, werde die rechtlichen und technischen Möglichkeiten zur Unterbindung dieser Killerspiele prüfen, sagte Schünemann. Bayerns Innenminister Günther Beckstein hatte bereits vor Killerspielen gewarnt. Der CSU-Politiker glaubt, daß eine Indizierung allein nicht ausreiche. Nun sollen zusammen mit den Sozial- und Jugendministern der Länder die im Koalitionsvertrag formulierten Ziele ausgearbeitet werden.
Im April 2002 tötete der 19jährige Robert Steinhäuser in einem Erfurter Gymnasium 13 Lehrer und einen herbeigeeilten Polizisten. Zudem wurden zwei Schüler getötet - der Amokschütze tötete sich anschließend selbst. Die Polizei fand in der Wohnung des Jungen das Ego-Shooter-Spiel "Counterstrike".
(Quelle: Die Welt)
- Spike
- Admin
- Beiträge: 25482
- Registriert: Mo 19. Mai 2003, 10:54
- Network ID: Spike77
- Zockt aktuell: [PC] PUBG, Stellaris [Switch] Tetris
Ich habe vor ein paar Tagen schon im Spiegel darüber gelesen. Der gute Mann sagt selber von sich, er habe keine Ahnung vom Thema und seine Forderungen basieren auf den Frontal 21 Berichten ... mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen.
Da will sich jemand wichtig machen, merkt aber nicht das es hochgradig peinlich wird, vor allem bei den jüngeren Wählern die mit dem Thema vertraut sind.
Da will sich jemand wichtig machen, merkt aber nicht das es hochgradig peinlich wird, vor allem bei den jüngeren Wählern die mit dem Thema vertraut sind.




